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Von LaCxxxxxxx 825 Beiträge bisher
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re: Partner eines anderen Kulturkreises?
Als trans Person ist es bestimmt hilfreich, den eigenen Wert unabhängig von der Anerkennung durch den Partner oder dessen Umfeld zu kennen.
Hilfreich wäre es, Aspekte aus beiden Kulturen zu verbinden und eine neue, gemeinsame Kultur zu entwickeln.
Wenn in einer Kultur geschlechtliche Vielfalt nicht sichtbar oder tabuisiert ist, fehlt oft der Referenzrahmen für eine respektvolle Beziehung.
In manchen Kulturen sind die Rollenbilder von Mann und Frau extrem starr, was die Akzeptanz einer trans Identität (die diese Rollen infrage stellt) erschwert. Geschlechterrollen und s**uelle Identitäten werden in verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich bewertet.
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| 02.03.2026 um 22:18 |
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Von LaCxxxxxxx 825 Beiträge bisher
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re: Partner eines anderen Kulturkreises?
Bei mir war es nie ein Problem. Ich hatte eine Beziehung mit einer TS. Sie Bulgarin, Katholikin,- ich halb Französin/Halbjüdin/Deutsch - nunmehr Atheistin
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| 02.03.2026 um 22:25 |
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Von Andxxxxxxx 1617 Beiträge bisher
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re: Partner eines anderen Kulturkreises?
Ich glaube hier will jemand den Rekord gleichzeitig laufender Themen brechen…Langeweile?
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| 02.03.2026 um 23:43 |
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Von Nanxxxxxx 584 Beiträge bisher
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re: Partner eines anderen Kulturkreises?
Ich hatte zweimal den Versuch einer Freundschaft zu einem anderen Kulturkreis, nämlich der Alt BRD, hat zum Glück nicht geklappt. So, jetzt Feuer!
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| 03.03.2026 um 5:36 |
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Von LaCxxxxxxx 825 Beiträge bisher
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re: Partner eines anderen Kulturkreises?
Das Erleben von abwertenden Kommentaren in Foren, die den eigenen Beitrag als „sinnlos“ bezeichnen, ohne inhaltlich zur Diskussion beizutragen, ist ein bekanntes Phänomen der Online-Kommunikation. Inhaltlose Kommentare muß man stetig ignorieren - wer das Thema nicht mag - braucht auch nicht seinen Senf dazugeben
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| 03.03.2026 um 10:47 |
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Von Gepxxxxxxxxxxxxxxx 10 Beiträge bisher
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re: Partner eines anderen Kulturkreises?
Ja lass die Finger davon denn es geht meistens schief !
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| 03.03.2026 um 10:57 |
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Von Lauxxxxxxx 3236 Beiträge bisher
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re: Partner eines anderen Kulturkreises?
Ich hatte mal ein dreijähriges Freundschaft Plus mit einem Türken/Griechen
(je zur Hälfte). Das war sehr unkompliziert.
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| 03.03.2026 um 12:26 |
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Von Malxxxxxxx 30 Beiträge bisher
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re: Partner eines anderen Kulturkreises?
Hatten wir das Thema nicht kürzlich schon mal?
Ich hatte bisher zweimal eine feste Beziehung mit Frauen aus Kenia. Und die zufälligerweise direkt hintereinander.
Meine erste Partnerin stammte aus einer traditionellen Familie mit Massai- und Kalenjin-Wurzeln und wuchs in einem Dorf auf. Aus dieser Beziehung sind zwei wunderbare Söhne hervorgegangen. Kennengelernt haben wir uns, als sie als Au-pair in Deutschland arbeitete. Ihr Vater in Kenia ist Arzt, hat zwei Ehefrauen und ist entsprechend gut situiert. Sie sprach durch das Au-pair bereits einigermaßen Deutsch und absolvierte während unserer Beziehung mit sehr guten Noten eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Heute arbeitet sie immer noch mittels betrieblicher Weiterbildung schon in der Intensivpflege.
Auch wenn wir uns letztlich getrennt haben, lag das ausschließlich an ganz alltäglichen Beziehungsproblemen. Kulturelle Unterschiede gab natürlich zu Hauff, sie waren jedoch nie Ursache von Konflikten. Im Gegenteil: Durch gegenseitige Toleranz, Respekt und einen intensiven Austausch empfanden wir gerade diese Unterschiede als bereichernd. Geistig, kulturell und auch auf s**uell war das für uns in dieser Zeit der größte und geilste Spaß. Auch heute verstehen wir uns weiterhin als gleichberechtigte Partner in der Verantwortung für unsere beiden Kinder, da unser jüngster Sohn aufgrund einer vermutlich genetisch bedingten starken Entwicklungsverzögerung besondere Unterstützung benötigt
Sie wusste auch von Anfang an von meiner weiblichen Neigung. Anfangs konnte sie diese kaum einordnen oder verstehen, was möglicherweise schon auch mit ihrem kulturellen Hintergrund zusammenhing. Es dauerte auch eine gewisse Zeit, bis sie meine Perspektive wirklich nachvollziehen konnte. Im Alltag und in der s**ualität spielte das für sie auch lange keine große Rolle. Dennoch war sie stets offen und interessiert. Und auch wenn es sie selbst nie wirklich s**uell angesprochen hat, hatte sie dann doch unheimlichen Spaß daran mit mir zusammen auf verschiedene Fetisch/Mottopartys feiern zu gehen, mir Styling-Tipps zu geben und uns gegenseitig beim schminken oder Nägel lackieren zu helfen.
Die zweite Kenianerin in meinem Leben war ebenfalls eine sehr ernsthafte Beziehung, wenn auch nicht mal annähernd so lang wie die erste. Sie stammte aus einer wohlhabenden Luo-Familie mit großem Grundbesitz bei Nairobi sowie mehreren Häusern am Viktoriasee, aus deren Region sie ursprünglich kommt. Auch hier waren weder kulturelle Unterschiede noch meine besondere Neigung der Grund für die Trennung.
Als wir uns kennenlernten, arbeitete sie bereits international als Köchin und Chef de Partie im Fünf-Sterne-Hotel „W“ in Doha, von der Marriot-Gruppe . Diese Tätigkeit setzte sie später innerhalb derselben Hotelkette in Deutschland fort. Aufgrund ihrer sehr fordernden Arbeitszeiten sahen wir uns allerdings nur selten. Unsere gemeinsame Zeit beschränkte sich meist auf kurze Wochenendausflüge sowie auf unseren jährlichen gemeinsamen Besuch bei ihrer Familie in Kenia.
Beides waren Beziehungen auf Augenhöhe, was tatsächlich beide aus ihrem Hintergrund gar nicht kannten, aber sich da sehr schnell auch darin gefunden hatten. Und natürlich gab es auch oft genug Spannungen und auch manch heftige Streits, aber die waren auch meist recht schnell vergeben oder gelöst.
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| 03.03.2026 um 23:14 |
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Von Fraxxxx 195 Beiträge bisher
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re: Partner eines anderen Kulturkreises?
Manche Kulturkreise sind nun mal gar nicht meins.
Wer aber darauf steht, warum nicht.
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| 03.03.2026 um 23:39 |
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