|
Von Andxxxx 1174 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Wer bei der Eheschließung schon an Geld denkt, preist die Scheidung schon mit ein.
Wer bei der Eheschließung nicht an Geld denkt, preist die persönliche Insolvenz bei der Scheidung schon mit ein.
"Heirate oder heirate nicht, du wirst beides bereuen."
Zitat Sokrates, Ehemann der Xanthippe.
|
| 09.07.2026 um 14:51 |
Antworten |
Von LaCxxxxxxx 1378 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Die unbequeme Wahrheit: Wer ohne Ehevertrag heiratet, unterschreibt einen Wirtschaftsvertrag mit unkalkulierbarem Risiko. Das romantische Narrativ vom gemeinsamen Lebensweg verschleiert, dass die Ehe rechtlich ein Vermögensausgleichssystem ist – eines, das bei Scheidung gnadenlos durchexerziert wird.
Wer das als unromantisch empfindet, hat nicht verstanden, dass echte Partnerschaft auch bedeutet, den anderen nicht wirtschaftlich zu ruinieren
|
| 09.07.2026 um 15:33 |
Antworten |
Von LaCxxxxxxx 1378 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Die allermeisten Menschen finden Dating richtig ätzend. Immer wieder neu verkaufen und hoffen, dass man dem anderen passt, dass der Funke springt, dass der s** passt. Den richtigen Lebenspartner zu finden, gleicht manchmal einer Lotterie, in der man niemals einen Sechser tippt. Kein Wunder, dass so manche Frauen und Männer bei einem Partner hängen bleiben, der zwar nicht so richtig passt, aber hey, besser als allein sein.
|
| 09.07.2026 um 15:40 |
Antworten |
Von Andxxxx 1174 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Zwei Ehen würde ich mir als warnendes Beispiel merken.
Erstens unseren Tennishelden Boris, dem man vor einigen Tagen seine Armbanduhr wegen ausstehender Unterhaltszahlung an seinem Arbeitsplatz weggepfändet hat durch einen Gerichtsvollzieher beauftragt durch sein Ex Barbara.
Zweitens Basti, unseren Fussball-Weltmeister, der von einem Gericht in Mallorca beauftragt wurde, 15.000 Euro für jedes seiner Kinder im Monat zu zahlen.
Obwohl seine Frau ja auch nicht gerade arm ist als ehemalige Erste der Welttennisrangliste.
Wo die LIebe weg ist, ist auch die Rücksicht weg und es zählt nur noch eines :
Kohle, Penunzen, Kies, Asche, Geld eben..
|
| 09.07.2026 um 15:40 |
Antworten |
Von Andxxxx 1174 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Völlig fasch.
Es ist 1000mal besser allein zu sein als mit einem nicht passenden Partner zusammen zu sein.
Es ist ein Märchen dass das höchste Glück der Erde eine funktionierende Ehe sein soll.
Ein Märchen erfunden in der Zeitepoche der Romantik und verfilmt made by Hollywood.
|
| 09.07.2026 um 15:44 |
Antworten |
Von LaCxxxxxxx 1378 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Also ich nenne es toxischen Individualismus. Es ist ein sehr echtes und destruktives Nebenprodukt der kapitalistischen Kultur.
Einsamkeit ist nicht dasselbe wie allein zu sein.
Wir sind Herdentiere und praktisch nutzlos allein. Einige sagen sogar, dass unsere Besessenheit, von anderen gemocht und akzeptiert zu werden, uns den Vorteil gegenüber den Neandertalern verschafft hat
|
| 09.07.2026 um 15:54 |
Antworten |
Von Andxxxx 1174 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Sorry, aber die Neandertaler waren vernünftige Leute.
Die arrangierten sich mit dem Homo Sapiens.
Da bestand keine Konkurrenzsituation, sondern Kooperation.
Das beweist die Tatsache, dass in West-und Mitteleuropa bis an die Grenzen Russlands die Bevölkerung immer noch 4 Prozent Neandertalergene in sich trägt.
Auch in Nordamerika ist das so wegen der Auswanderung dahin.
Diese Gesellschaften Europas sind weltweit führend und das kann durchaus auch auf den Anteil der Neandertalergene zurückzuführen sein.
|
| 09.07.2026 um 16:06 |
Antworten |
Von LaCxxxxxxx 1378 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Historisch gesehen waren Ehe und Prostitution eng miteinander verwoben, da Frauen oft auf die ökonomische Absicherung durch einen Ehemann angewiesen waren.
Der Hauptunterschied zwischen einer finanziell abhängigen Ehe und käuflicher Liebe liegt im Ideal der romantischen Liebe und Fürsorge. In einer Ehe gehen beide Partner eine rechtliche und emotionale Bindung ein, die auf Gegenseitigkeit ausgelegt ist.
Finanzielle Ungleichheit belastet Partnerschaften oft, da Geld Macht symbolisiert.
Der Vergleich zur käuflichen Liebe ziehe ich dann, wenn materielle Vorteile der primäre Grund für die Heirat sind und echte Zuneigung oder Gleichberechtigung fehlen. Doch „Einkauf in einen Lebensstandard“ gibt es noch immer.
|
| 09.07.2026 um 16:11 |
Antworten |
Von Andxxxx 1174 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Natürlich wünsche ich Ex-Partnern auch nichts böses.
Doch im Grunde sind das abgeschlossene Fälle so wie in der Kriminalistik.
Sie zählen nicht mehr fürs aktuelle Leben.
Nur noch für die Statistik.
|
| 09.07.2026 um 16:13 |
Antworten |
Von Andxxxx 1174 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Nun ich denke, es gibt da alles.
Glückliche Ehen wie z.B. vom Schweizer Nationalschriftsteller Gottfried Keller in seiner Novelle "Romeo und Julia auf dem Dorfe" beschrieben.
Tragischerweise gehen die beiden Liebenden als nicht verheiratete Partner freiwillig gemeinsam in den Tod, weil die Gesellschaft ihnen keine Ehe gönnt.
Aber sie sind glücklich dabei was der Erzählung einen Tiefgang verleiht.
Und dann gibt es natürlich die ganz vielen Zweckehen auf Sympathiebasis.
Von nicht einsam sein über materielle Sicherheit oder auch über tausend andere Zwecke werden da Ehen immer wieder geschlossen, ganz freiwillig.
Und natürlich gibt es auch die reinen kalten Zweckehen wie bei Charles und Diana.
Im 19. Jahrhundert war das durchaus üblich.
Die Ehen sind so vielfältig und verschieden wie die Menschen, die diese Ehen eingehen mit ihren Lebenszielen.
|
| 09.07.2026 um 16:37 |
Antworten |
Von Andxxxx 1174 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Bei der Statistik kommt es halt auf die Menge an.
Mit dem hehren Ziel gestartet es besser zu machen wie meine Eltern bin ich auch in Partnerschaftsfragen mit dem Ziel einer lebenslangen Ehe ins Leben gestartet.
Dummerweise hat sich das Leben dann selbständig gemacht mit allerlei Überraschungen wie Bundeswehr, Beruf, Studium und allerlei unnützem Zeug.
So wurde aus dem Ziel einer schönen lebenslangen Partnerschaft rein aus Zufall, rein aus Pech, rein aus Glück und aus allerlei anderen Umständen eine Reise durch viele Partnerschaften.
Die große Liebe war dabei, aber leider mit einem kurzen Haltbarkeitsdatum.
Die mittlere Liebe war dabei mit mehreren Beziehungen. Nicht schlecht, aber auch nicht perfekt und nicht so gut wie es hätte sein können.
Die schwache Liebe war dabei mit viel Spaß aber auch viel Unsinn, der im Grunde eigentlich entbehrlich gewesen wäre.
Doch Schwamm drüber, keine Liebe lässt sich je zurückholen.
Deshalb liegt die Erkenntnis in der Vergangenheit, die Unzulänglichkeit in der Gegenwart und die Hoffnung in der Zukunft.
Mehr ist nicht drin in der Verlosung.
|
| 09.07.2026 um 17:08 |
Antworten |
Von Andxxxx 1174 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Alle warten auf das Glück.
Roy Black hatte recht, obwohl er es selbst tragischerweise nie gefunden hat.
Zu kurz war sein Leben.
|
| 09.07.2026 um 17:26 |
Antworten |
Von Monxxxxx 63 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Der Begriff "käufliche Liebe" ist grundsätzlich falsch. "LIEBE" ist das größte, schönste, wichtigste aller Gefühle und tiefen Empfindungen. Man kann Liebe vielleicht vorspielen, sie berraten und mit Füßen treten, aber "kaufen" nicht, was man kauft, z.B. bei den Professionellen, ist s**(-Arbeit), allenfalls die Illusion "jemand-mag-mich".
|
| 09.07.2026 um 17:42 |
Antworten |
Von LaCxxxxxxx 1378 Beiträge bisher
 |
re: käufliche liebe
Wenn sich eine Seite auf den vermeintlichen "Kauf" von Liebe verlässt, scheitert das Konzept spätestens dann, wenn das Objekt der Begierde sich seiner emotionalen Unfreiheit bewusst wird und die Unabhängigkeit sucht.
|
| 09.07.2026 um 18:00 |
Antworten |