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Thema: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?


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Von Andxxxxxxx
1618 Beiträge bisher
Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Woher wisst ihr es? Ich denke jede/r kennt diese Geschichten wie es bei ihm/ihr damals angefangen hat. Man hat sich bereits in ganz jungen Jahren dem angeborenen Geschlecht nicht zugehörig gefühlt, als Junge lieber mit Mädels als mit anderen Jungs gespielt, schon früh weiblich gekleidet, die FSH und den BH der Mama ausgeborgt usw. Aber wann genau habt ihr gemerkt/beschlossen, statt Mann eine Frau zu sein (oder sein zu wollen)? Woran habt ihr gemerkt, dass ihr kein femininer Mann seid, der sich vielleicht einfach nur „bunter“ darstellen will, oder einfach nicht dem Klischee Mann mit den typisch nachgesagten Interessen und Charakterzügen entspricht. Wie habt ihr entschieden, dass ihr nicht Non-Binär oder androgyn seid, sondern dem „anderen“ Geschlecht: Frau zugehört? Wann hattet ihr die Eingebung, dass ein Leben ohne Brüste nicht zu euch passt? Dass ihr euch in der Frauentoilette besser aufgehoben fühlt als auf der für Herren? Dass ein weiblicher Name besser zu euch passt, dass Martina euch besser abbildet als Martin? Was macht in eurem Inneren den Unterschied zwischen femininem Mann und Frau? Ich lasse meine eigene Geschichte dazu extra weg, weil ich niemandem Worte in den Mund legen will, sondern neugierig auf EURE Geschichte bin, wissen will, wer noch ähnlich fühlt wie ich, oder dessen Einstellung mich (mal wieder) zum Nachdenken über MEIN Selbst bringt. Ich bin ehrlich gespannt....

03.01.2026 um 18:38    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von jenxxxxxxx
184 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Dann fang ich mal an. Ich glaube es ging so in der Pupertät los und ich war eben fasziniert von den weichen und glatten Stoffen. Es wurde natürlich recht schnell entdeckt und wurde damals auch von beiden Elternteilen heftig verdroschen. Aber egal, das Leben ging weiter und mehr und mehr fühlte ich das es eigentlich schöner wäre Frau zu sein. Heute inzwischen weiß ich aber, dass dies ein reiner Fetisch war, der zu nix anderem als eine kurzzeitige Befriedigung geführt hat und das dann danach ich so schnell wie möglich wieder aus den Klamotten raus wollte. Und sind wir mal ehrlich, das wird bei den meisten so sein oder gewesen sein. Trotzdem ging es weiter und irgendwann vor 4 Jahren passierte was, mit dem ich selbst nicht gerechnet habe. Ich konnte dem inneren Druck nicht mehr standhalten und habe konsequent einen Schussstrich unter mein altes Leben gesetzt. Ich habe mich von heute auf morgen ganz brutal geoutet und heute, knapp 4 Jahre später lebe ich zufrieden, anerkannt und geachtet als Vollzeitffau. Lg Jenny

03.01.2026 um 19:00    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxxxxx
1618 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Es war also ein Prozess vom Fetisch bis zur "Vollzeitfrau". Ist es komisch zu sagen, dass Du Dich ans Frau sein "gewöhnt" hast? Das Leben als Mann wurde nicht vermisst, das als Frau war am Ende irgendwie Ok/besser...?!

03.01.2026 um 19:25    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von jenxxxxxxx
184 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Andrea das ist schwierig für mich zu sagen. Ja, vermutlich ging der Weg vom Wäscheträger über CD zum TV sein. Das über einen Zeitraum von 40 Jahren. Und ja ich stehe dazu, dass ich heute zurückblickend das als Fetisch bezeichne, da es immer was mit Erregung und Befriedigung zu tun gehabt hat. Und wenn die meisten hier von uns ehrlich zu sich selbst sind, müssen die dies zugeben das es ähnlich bei ihnen ist. Wer das abstreitet lügt sich selbst und alle anderen an. Heute aber, seit meinem Outfit vor 4 Jahren ist es aber so, das dies gar nix mehr mit Erregung zu tun hat. Manchmal sogar das krasse Gegenteil, so nach dem Motto, als Mann hätte ich es weitaus einfacher. Bräuchte nicht eine Stunde früher aufstehen usw. Du weist was ich meine? Wenn ich mich heute style, schminke und anziehe ist das so,als wenn ich mich früher als Mann fertig gemacht habe. Eben ganz normal. Ich hoffe du verstehst was ich meine. Lg Jenny

03.01.2026 um 19:36    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxxxxx
1618 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Hi Jenny, ja, teilweise kann ich das nachvollziehen….bei mir begann die "Entwicklung" so langsam ab ca. 2008. Seit dem haben sich die Zeiten in denen ich Andrea war immer weiter verlängert, bzw. die Zeiten NICHT Andrea sondern MANN zu sein wurden unwichtig. Und Ja, auch ich war ganz früher erregt, wenn ich raus gegangen bin, aber ich wollte das gar nicht. Ich hab mich einfach wohl und hübsch gefühlt, aber wenn mich jemand gesehen hat, konnte ich den/das männlichen Teil nicht unterdrücken…schlugen die Instinkte zu....schwer zu sagen…ich bin nie aufgetakelt raus gegangen, wollte nie Aufmerksamkeit erregen, ich war schon immer "normal" weiblich unterwegs….trotzdem hat die Natur es mir nicht leicht gemacht. Im Laufe der Jahre konnte ich das jedoch überwinden und – so glaube ich – zu mir selbst finden. Seit einigen Jahren erregt mich nichts mehr, und wie Du lebe ich 24/7 als Frau und das fertig machen morgens ist einfach ganz normal, nur dauert es immer deutlich länger als vorher als Mann... Und auch das restliche Leben ist ganz normal. Ich esse, gehe einkaufen, gehe arbeiten, gehe ins Kino, in den Baumarkt, treffe Freunde, Nachbarn, mache die Wäsche, räume auf etc. Es hat sich im Grunde nichts geändert zu vorher – es ist als wäre ich einfach zur besten und richtigen Version meiner selbst geworden und hätte das Männliche unterwegs abgelegt…das ist schön und befreiend. Ich hoffe Du verstehst was ich meine…

04.01.2026 um 0:02    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Nicxxxxxxxxx
38 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Als Mann habe ich meine Transs**ualität stets unterdrückt und habe nie als Fetisch Damenwäsche getragen. Natürlich gab es diese wirklich kurze Übergangs Phase in der ich ungeoutet als Teilzeit Frau unterwegs war. Diese Zeit war notwendig um meinen style zu finden und zu perfektionieren und natürlich auch um meine Wirkung auf andere zu testen "Bin ich nur n Kerl I'm fummel und bleib besser unglücklich und männlich oder werde ich da schon wenigstens teilweise weiblich wahrgenommen und geh den Weg der mich glücklich macht." Bei mir war es nie fetisch.

04.01.2026 um 1:37    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Annxxx
196 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Guten Morgen liebe Andrea 🙋‍♀️☕ Ein gutes neues Jahr wünsche ich dir. Ich habe mit grossem interesse deine Zeilen gelesen, in denen mich zum teil wieder finde. Anfangs fand ich es auch nicht so toll das ich Frauenwäsche nur anzog zwecks befriedigung was heute nicht mehr der Fall ist, eher im gegenteil. Nach einigen Jahren zusammen mit einer Partnerin genoss ich es immer mehr ausser im Job als Frau zu leben, einfach ist es anfangs nicht gewesen, das aber kennst du ja aus eigener erfahrung, wie es ist wenn man sich Outen sollte vor bekannten und der umgebung, inzwischen habe ich mich an das meiste geöhnt, sicher ist es Mann einfacher zu leben wie als Frau, man braucht einfach einiges mehr an Zeit zur Pflege, Schminken und was ziehe ich heute an, passt alles zusammen! Geniesse heute mein Frauliche Seite sehr, ohne fehlt mir etwas. LG. Anna

04.01.2026 um 6:50    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Madxxxxxxxxxxxxx
180 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Der feminine Mann ist ein Widerspruch in sich, weil ER in dem Moment nicht mehr MANN sein kann, also bewegt ER sich zwischen den geschlechtsspezifischen Rollenbildern. Exakt hier beginnt das Dilemma unserer geschlechtsspezifischen Klassifizierungen! Wer definiert was und wie Männlichkeit ist, welche Normen besagen wie Maskulinität und Feminität zu sein hat? Wir sollten daher besser vom femininen Habitus sprechen, als vom femininen Mann! Bei einem femininen Habitus geht es um die verinnerlichten Mustern des Denkens, Fühlens und Handelns einer Frau. Es sind verinnerlichte, typisch weibliche, normative Verhaltenweisen, wie Gestik, Mimik, Motorik, emotionale Ausdrucksweisen und Einstellungen, die als selbstverständlich weiblich wahrgenommen werden. Ein solcher innerer Prozess des Werdens und Seins, und es ist definitv ein Prozess, geschieht über viele Jahre/Jahrzehnte. Vergleichbar einem Mosaik, welches sich im Laufe des Lebens immer mehr zu einem klaren Bild des eigenen ER-Kennens zusammensetzt. Einige spüren es sehr früh in ihrem Leben, andere sind mehr die klassischen Spätzünder, aber entscheidend ist und bleibt die Frage:" Wer bin ich wirklich im inneren Kern meines Seins, also meiner ganzen Existenz?" Hier muss und sollte jede(r) seine individuelle Antwort finden. Ich persönlich halte es für sehr schwierig, es auf den exakten Punkt bringen zu können, weil es ein immer fortwährender Prozess bleiben wird.

04.01.2026 um 7:02    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von jenxxxxxxx
184 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

@Andrea, ich kann dich voll und ganz verstehen das es bei mir ja genau so ist. Ich mache alles inzwischen als Frau. Es gab mal irgendwann im Herbst noch eine einzige Ausnahme, dass war ein Besuch beim Augenarzt. Ich wusste ja nicht ob man da geschminkt hingehen kann, wegen der Geräte usw. Und leider gehört das eben mit zu meinem Stil. Aber ich wurde sehr behutsam und deutlich drauf angesprochen das dies kein Problem darstellt und ich beim nächsten Mal gerne so kommen kann. Was ich dann auch getan habe und alles lief problemlos. Ja, Kino, Theater (das ist ja sowie mein Metier und Beruf), Baumarkt, Möbelhaus und und und ist alles völlig normal. Nur manchmal denke ich noch kurz über mein altes Leben nach. Ich wurde mal vor kurzem von einem Redakteur einer Zeitung gefragt, ob es was gibt was ich bereue. Ich habe das recht schnell dann verneint, aber nach einer kurzen Denkpause dann relativiert. Ja, es gibt was was ich bereue, dass ich dieses Leben nicht schon vor 10 oder 20 Jahren begonnen habe. Alles Liebe Jenny

04.01.2026 um 7:33    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxxxxx
1618 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Hallo Nicole, wenn Du so auf die Außenwirkung bedacht warst, ist das nicht auch eine Art Fetisch? Wenn ich danach gehen würde, dann dürfte ich mit eigenen Haaren und rudimentär geschminkt kein Kleid anziehen, weil ich da definitiv von vielen als Mann im Fummel angesehen werde. Aber selbst das hält mich nicht ab – es ist also die innere Einstellung und weniger ob ich weiblich gelesen werde und mich hübsch genug empfinde für die weibliche "Rolle"....es fühlt sich einfach richtig an....

04.01.2026 um 10:32    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxxxxx
1618 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Hallo Madame, genau deshalb stelle ich ja auch die Frage, weil MANN und FRAU nicht durch Geschmack, Verhalten oder Interessen definiert werden können. Es gibt Männer die schnell weinen und Frauen, die „harte Hunde“ sind. Es muss also eine innere Einstellung sein, die den weinenden Mann dazu veranlasst Hose gegen Kleid zu tauschen…im übertragenen Sinne, sich also von der männlichen Rolle der weiblichen Rolle zuzuwenden. Er könnte ja auch Mann im inneren Sinne bleiben, ohne den Wunsch ETWAS essentielles zu verändern… Und was Du als Habitus im Sinne von Mimik, Gestik, Motorik etc. beschreibst, ist die „Gewöhnung“ an die Imitation des Klischees Frau. Klischee, weil nicht alle Frauen sanft und elegant und leise und diplomatisch und empathisch sind, sondern auch tumbe Klötze sein können. Es ist also eine Art Training, um vor allem äußerlich als Frau gelesen zu werden, wie Sozialisation am Ende auch nur ein Gewöhnen an die soziale Rolle ist. Mir geht es aber ausschließlich um die inneren Werte. Wie kommt Mann auf die „Idee“ sich mit bestrumpftem Bein elegant die Beine übereinander schlagend auf einen Stuhl zu setzen? Muss da nicht ein innerer Antrieb dabei sein?

04.01.2026 um 10:40    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxxxxx
1618 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Meine Liebe, das klingt nach dem natürlichen Werdegang einer TS. Für mich ist in diesem Falle klar, dass es da niemals einen Mann gegeben hat, der sich an irgendeiner Stelle des LEbens für einen anderen Weg entschieden hat, es ist eine innere Wahrheit, die nur danach strebt auch das Äußerliche an diese Wahrheit anzugleichen. Mir geht es jedoch in der Hauptsache um geborene Männer, die auch eine Zeit lang - unter umständen Jahrzehnte so gelebt haben - aber irgendwann "das Gefühl" hatten, dass die Rolle MANN nicht mehr zu ihnen passt und eine "Transition" zur Frau machen...ohne Hormone, ohne OP, einfach nur einem inneren Ruf folgend. Aber woher kommt dieser Ruf. Soweit ich das hier gehört und bestätigt gefunden habe, ändert sich ja im Grunde nichts am Alltag, am Leben, an Interessen etc. WARUM also plötzlich Rock und Bluse anziehen???

04.01.2026 um 10:47    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von ernxxxx
317 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

oha andrea hast wieder ein thema ganz für dich alleine angefangen weil du dich mit dir selbst hier wieder unterhälst. wie krank muss man sein sowas zu tun sicherlich aus reiner verzweiflung und langeweile. gehe arbeiten dann kommst auf andere gedanken und du leistest was für die allgemeinheit und verursachst nicht nur kosten

04.01.2026 um 12:46    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxxxxx
1618 Beiträge bisher
re: Wo ist die Grenze zwischen femininem Mann und Frau?

Hallo Labertäschle...ich habe nur auf die Antworten reagiert und führe hier keine Selbstgespräche...wenn Du einen Funken Empathie hättest würdest Du das merken....genau wie den Umstand, dass sich eben manche Gedanken machen...schön, wenn Du mit Dir im Reinen bist....Deine öden, nichtsnutzigen Kommentare kannst Du Dir aber getrost sparen...

04.01.2026 um 17:47    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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