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Von Schxxxxxxxxx 196 Beiträge bisher
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Ost-West-Präsenz noch keine Einheit?
Zitat aus der Nachrichtenredaktion:
Elisabeth Kaiser fordert mehr ostdeutsche Präsenz in Führungspositionen. Sie sieht die Zeit auch für eine Bundespräsidentin aus Ostdeutschland gekommen.
Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser , hat die bestehende Ungleichheit zwischen Ost und West kritisiert und eine ostdeutsche Bundespräsidentin gefordert. "Ich finde, die Zeit ist reif wieder für ein ostdeutsches Staatsoberhaupt", sagte Kaiser der "Neuen Osnabrücker Zeitung" anlässlich des Tags der Deutschen Einheit. "Warum sollte die nächste Bundespräsidentin nicht eine kluge Frau aus Ostdeutschland sein?"
Der 3. Oktober ist für Kaiser nach eigener Aussage ein bewegender Tag. Er erinnere daran, dass ein Zusammenleben in Freiheit und ohne Grenzen keine Selbstverständlichkeit ist. "Für viele Ostdeutsche war das eine Zeit großer biographischer Umbrüche und existenzieller Sorgen. Diese Erfahrungen prägen die Ostdeutschen bis heute", sagte Kaiser.
Nach fast 40 Jahren Wiedervereinigung wird die Trennung zwischen Wessi und Ossi scheinbar wieder größer. Steckt vielleicht die DDR noch im Gen?
Es sollte doch dieser Unterschied zwischen Ost und West so langsam minimal sein. Aber da wird leider wieder auf politischer Ebene gegen gearbeitet.
Ja, es ist traurig was damals mit der Wiedervereinigung gemacht wurde. Versprechen wie blühende Landschaften wurden auch falsch verstanden. Es blühte immer mehr, aber in den Ruinen. Dafür wurde auf Äckern neu gebaut. Der Ausverkauf der DDR nach der Wiedervereinigung hat heute auch noch einen bitteren Nachgeschmack.
Eigentlich könnte ich noch viel aufzählen, aber ich habe auch Verständnis für die letzten Wahlen. Doch die Geschichte scheint sich in großen Teilen zu wiederholen.
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| 03.10.2026 um 11:19 |
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Von Andxxxx 1413 Beiträge bisher
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re: Ost-West-Präsenz noch keine Einheit?
Hatten wir doch schon mit Herrn Gauck.
Der war keine Fehlbesetzung.
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| 03.10.2026 um 11:50 |
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Von Whixx 100 Beiträge bisher
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keine Einheit?
Es kann keine Einheit der deutschen Regionen aktuell geben.
Der amerikanisch, französische, britische Teil Deutschlands ging den Weg vom Kapitalismus (Marktwirtschaft) zur Demokratisierung.
Der ehemalige sowjetische Teil Deutschlands musste gleich 2 Wege gleichzeitig gehen. Den Kapitalismus und die parlamentarische Demokratie einzuführen.
Dies ist aktuell eine gesamtgesellschaftliche Überforderung, weil es uns nicht gelang einProjekt für ein gemeinsames besseres Leben für alle zu initiieren.
Hinzu kommen die nicht absehbaren zusätzlichen Probleme der Erhaltung des Lebens auf der Erde.
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| 03.10.2026 um 12:21 |
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Von Borxxxxxx 85 Beiträge bisher
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re: keine Einheit?
Stalin hatte angeboten den Osten und Westen zu vereinen, wenn Deutschland a***og zu Österreich neutral werden würde.
Adenauer hat durch die Westbindung die Deutschen im Osten für eine Handvoll Dollar verkauft.
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| 03.10.2026 um 12:28 |
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Von Romxxxxxxxxxxxxxxxx 76 Beiträge bisher
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re: keine Einheit?
Stalin konnte man ja vollstens vertrauen.
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| 03.10.2026 um 12:50 |
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Von Nicxxxxxx 4668 Beiträge bisher
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re: keine Einheit?
Dt. Einheit 2026:
Wenn in Bonn eine Personengruppe ein schwarz-rot-güldenes Fähnchen schwenkt, kommt der 'Schönheits'-Brüllbus angerollt und skandiert "Geht doch nach drüben"
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| 03.10.2026 um 13:07 |
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Von Andxxxx 1413 Beiträge bisher
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re: keine Einheit?
Diese Ost-West-Diskussion hat sich doch schon lange selbst überholt.
Dass da jemand überhaupt noch darauf anspringt.
Heute haben wir ein Nord-Süd-Gefälle.
Während der Süden einschließlich von Hessen seine Zukunft in einer marktwirtschaftlichen Leistungsgesellschaft sieht mit sozialer Abfederung, sieht der Norden einschließlich von NRW und Berlin seine Zukunft in einer sozialen Planwirtschaft mit der Vergesellschaftung von Privatvermögen.
Diese Gegensätze sind unüberbrückbar, weswegen eine Trennung in einen Nordteil und einen Südteil alternativlos ist.
Spätestens mit dem Ende des Länderfinanzausgleichs am Ende der 2020er Jahre wird dieser Gegensatz zum endgültigen Bruch führen.
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| 03.10.2026 um 13:16 |
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Von Andxxxx 1413 Beiträge bisher
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re: keine Einheit?
Leider ist der in Wien spielende Film "Der dritte Mann" auch so ein ungelöstes Rätsel.
Denn wie ja jeder weiß wurde zwar der 3. Mann mit Harry Lime enttarnt.
Doch bis heute ist nicht bekannt wer der 1. Mann und der 2. Mann waren.
Immerhin hat man den Zither-Spieler Antonin Karas gefunden :
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| 03.10.2026 um 13:26 |
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Von Spoxxxxxxxxx 1987 Beiträge bisher
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re: keine Einheit?
Das sollten Erben wissen
Im Westen werden 142 Milliarden vererbt, im Osten nur acht
In Westdeutschland wurden 2025 deutlich mehr Vermögen durch Erbschaften und Schenkungen übertragen als in Ostdeutschland.
Journalistin Hannah Petersohn / Focus Artikel
2025 wurden im Westen 142,5 Milliarden Euro vererbt und verschenkt, im Osten nur acht Milliarden. Pro Kopf ist der Unterschied noch deutlicher.
35 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt sich beim Vermögen weiterhin ein deutlicher Unterschied zwischen Ost und West. 2025 entfielen 95 Prozent des Werts der steuerlich erfassten Erbschaften und Schenkungen auf die westlichen Bundesländer. Das geht aus neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.
Vermögen wird in Deutschland häufig innerhalb von Familien weitergegeben. Große Unterschiede beim vorhandenen Vermögen können die Möglichkeiten künftiger Generationen beeinflussen – etwa beim Erwerb einer Immobilie oder beim Aufbau eigenen Vermögens.
Insgesamt berücksichtigten die Finanzämter im vergangenen Jahr Vermögensübertragungen im Wert von 150,5 Milliarden Euro. Davon entfielen 142,5 Milliarden Euro auf die westlichen Bundesländer. In den ostdeutschen Flächenländern und Berlin waren es zusammen lediglich acht Milliarden Euro.
Der Unterschied fällt noch größer aus, wenn man die Bevölkerungszahl berücksichtigt.
Pro Kopf werden im Westen 2100 Euro übertragen
Ende 2025 lebten knapp 19 Prozent der Bevölkerung Deutschlands in Berlin und den ostdeutschen Bundesländern. Ihr Anteil am Wert der steuerlich erfassten Erbschaften und Schenkungen lag dagegen nur bei fünf Prozent.
Pro Einwohner wurden im Westen im vergangenen Jahr damit durchschnittlich gut 2100 Euro steuerlich berücksichtigt. Im Osten einschließlich Berlin waren es knapp 500 Euro. Damit wurde im Westen mehr als viermal so viel Vermögen pro Kopf übertragen wie im Osten. Deutschlandweit lag der Wert bei gut 1800 Euro pro Einwohner.
Erbschaften: nur ein Teil der Vermögensübertragungen
Die Zahlen bedeuten allerdings nicht, dass Menschen im Westen tatsächlich viermal so viel erben wie Menschen im Osten, denn die Statistik erfasst nicht sämtliche Erbschaften und Schenkungen. Viele Vermögensübertragungen liegen unter den gesetzlichen Freibeträgen. Für sie wird in der Regel keine Erbschaft- oder Schenkungsteuer festgesetzt – entsprechend tauchen sie auch nicht in dieser Statistik auf.
Erfasst werden vielmehr die Vermögensübertragungen, die von den Finanzämtern im jeweiligen Berichtsjahr steuerlich bearbeitet wurden. Die Zahlen bilden daher einen Ausschnitt der tatsächlichen Erbschaften und Schenkungen ab.
Auch bei der Erbschaftsteuer klafft eine große Lücke
Der Unterschied zeigt sich auch bei der festgesetzten Erbschaft- und Schenkungsteuer. 2025 setzten die Finanzämter in Deutschland insgesamt 21,4 Milliarden Euro fest. Davon entfielen 20,4 Milliarden Euro auf die westlichen Bundesländer – ebenfalls rund 95 Prozent. Auf Berlin und die ostdeutschen Flächenländer entfiel dagegen nur eine Milliarde Euro beziehungsweise fünf Prozent.
Die Erbschaft- und Schenkungsteuer ist eine Ländersteuer. Die festgesetzte Steuer lässt sich allerdings nicht unmittelbar mit den tatsächlichen Steuereinnahmen eines Jahres gleichsetzen. Grund dafür sind unter anderem spätere Zahlungsflüsse, Änderungsfestsetzungen und Steuererlasse.
So viel dürfen Sie steuerfrei erben:
Die Freibeträge gelten grundsätzlich für jeden Erwerber und jeden Erblasser. Wer beispielsweise von beiden Eltern jeweils 400.000 Euro erbt, kann damit grundsätzlich insgesamt 800.000 Euro steuerfrei erwerben.
Wie hoch der persönliche Freibetrag ist, hängt vom Verwandtschaftsverhältnis ab:
Steuerfreier Freibetrag Ehepartner / eingetragener Lebenspartner 500.000 Euro
Kinder und Kinder verstorbener Kinder 400.000 Euro
Enkel 200.000 Euro
Geschwister, Nichten, Neffen und weitere Personen der Steuerklasse II 20.000 Euro
Unverheiratete Partner und sonstige Personen der Steuerklasse III 20.000 Euro
Sie können auch durch Schenkungen Steuern sparen:
Der persönliche Freibetrag kann grundsätzlich alle zehn Jahre erneut genutzt werden. Das bedeutet beispielsweise: Eltern können ihrem Kind Vermögen schenken und nach Ablauf von zehn Jahren erneut bis zum jeweiligen Freibetrag übertragen. Dabei müssen allerdings sämtliche Erwerbe von derselben Person innerhalb des Zehnjahreszeitraums berücksichtigt werden.
Das passiert bei einem verschuldeten Nachlass
Eine Erbschaft umfasst nicht nur das Vermögen, sondern grundsätzlich auch die Schulden des Verstorbenen. Wer weiß oder vermutet, dass der Nachlass überschuldet ist, kann die Erbschaft ausschlagen.
Grundsätzlich beträgt die Frist dafür sechs Wochen. Sie beginnt, sobald der Erbe vom Anfall der Erbschaft und dem Grund seiner Berufung erfährt. In bestimmten Fällen beträgt die Frist sechs Monate, etwa wenn der Erblasser seinen letzten Wohnsitz nur im Ausland hatte oder sich der Erbe bei Fristbeginn im Ausland aufhält. Wer die Frist verstreichen lässt, kann die Erbschaft grundsätzlich nicht mehr ausschlagen.
Wird das Erbe ausgeschlagen, gilt fällt es stattdessen demjenigen zu, der an Stelle des Ausschlagenden der Erbe geworden wäre. Das kann beispielsweise bedeuten, dass die eigenen Kinder nachrücken.
Focus vom 03.10.2026
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| 03.10.2026 um 14:29 |
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Von Andxxxx 1413 Beiträge bisher
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re: keine Einheit?
Rein statistisch kann das natürlich stimmen.
Aber rein real ist es ganz anders.
Hier im Westen werden ja weit über 90 Prozent der bundesweiten Firmen und Konzerne vererbt.
Nur kann man mit diesem Erbe erstmal nicht viel anfangen.
Da es nur große Freibeträge gibt, wenn man die Firmen und Konzerne nicht zerschlägt und 10 Jahre fortführt.
Also die Erben können einen Großteil von ihrem Erbe gar nicht ausgeben.
Weil das dem Allgemeinwohl dient.
Man hat das ja im Fall der Supermarktkette Andi gesehen. Dort stritten sich die Erben wie die Kesselflicker.
Und mussten sich am Ende doch einigen, weil bei einem Verkauf Erbschaftsteuer in gigantischer Höhe angefallen wäre.
Also wurde das Geschäft, der Hauptanteil des Erbes weitergeführt zum Wohle der Allgemeinheit und die Erben konnten nicht ihr Erbe verprassen.
Dafür kamen sie dann mit einer billigen Erbschaftssteuer davon weil riesige Freibeträge im Gegenzug gewährt wurden.
Alles nicht so einfach.
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| 03.10.2026 um 15:30 |
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