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Thema: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?


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Von Mayxxxx
44 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Also, ich habe ja nun schon einiges von Dir gelesen. Ich habe auch Deinen TV-Auftritt gesehen. Wenn Du dir über die zeitliche Belastung im Klaren bist, dann mach das. Mit den Querulanten kommst du klar. Da bin ich mir sicher. Aber damit ist es ja nun nicht getan. Unterschätze so ein Amt nicht. Aber mach es. Lass dich aufstellen. Vielleicht klappts ja Du wirst da schon reinwachsen. Ich wünsche Dir jedenfalls alles Gute. LG, Maya

05.06.2026 um 21:25    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxx
800 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Da wir ja in der BRD in einer genderfreundlichen Republik wohnen, würde ich das einfach mal machen, falls du dir das zutraust. In der DDR wäre das undenkbar gewesen. Ein Transmensch, ein homos**ueller Mann oder eine lesbische Frau als Bürgermeister oder höherer Funktionär. Das war ja schon im normalen Leben dort verpönt. Aber immerhin hatte man ja FKK, war also fortschrittlich.

05.06.2026 um 22:09    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Fraxxxx
831 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Strafrecht: Die DDR schaffte den berüchtigten § 175 für einvernehmliche homos**uelle Handlungen unter Erwachsenen bereits 1968 ab – 26 Jahre vor der Bundesrepublik.

05.06.2026 um 22:39    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxx
800 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Die DDR konnte das ja leicht abschaffen, da es ja offiziell Homos**ualität gar nicht gab. Das Ideal des sozialistischen Menschen war nun mal die werktätige Familie, welche aus Mutter, Vater und 2 Kindern bestand. Wobei die Ehefrau meist eine verständnisvolle Rolle einnahm und von ihrem pösen Ehemann leider immer wieder enttäuscht wurde.

05.06.2026 um 23:08    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Nicxxxxxx
126 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Du hast meinen Respekt, ich habe es mir in Ruhe alles durchgelesen und ich denke das du es machen kannst, das du es schaffst und ja du hast auch eine positive Ausstrahlung. Also ich denke ...mache es👍👍 Mit lieben Grüßen Nicole 🙋‍♀️

05.06.2026 um 23:11    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Senxxxxxxxxxxxxx
745 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Die DDR ist Geschichte, aber da gabs bestimmt auch homos**uelle Bürgermeister und Bürgermeisterrinnen. Crossdresser gabs da mehr wie hier, Als Trans hätte mans um damals in der Bundesrepublik auch unmöglich ein Amt zu begleiten. Aber es ging ja um eine Trans Bürgermeisterin in der beschaulichen Palz, in der Gegenwart.

05.06.2026 um 23:14    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von claxxxxxxxxxx
66 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

so lange du bezüglich der wichtigen themen im ort mit allen sprichst, die in die gleiche richtung wollen (nämlich, dass es den leuten gut geht, die strassen i.o. sind usw...) sollte das alles absolut kein thema sein. meist hapert es ja (zumindest auf landes und bundesebene) daran, dass mer gar nicht miteinander spricht. lokal mag das noch ein wenig anders aussehen. und presse kannst eh in die tonne treten.

06.06.2026 um 0:09    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von thexxxxxxx
154 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Hieß der Ehemann Alfred Tetzlaff und kam aus Bochum-Wattenscheid?? Nur mal so zur geographischen Einordnung, mit Geographie kenne ich mich ganz gut aus.

06.06.2026 um 0:46    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Shexxxxxxxx
67 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Es gibt in USA eine Kongressabgeordneten, Sarah McBride, aus Delaware. Sie ist eine Transgender Frau. Es war und ist nicht leicht aber sie hat es geschafft. Du hast dich sehr positiv engagiert für Menschen mit LGBTQIA+ Hintergrund. Das ist auch nicht leicht. Es ist auf jeden Fall ein Versuch wert.

06.06.2026 um 0:48    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von thexxxxxxx
154 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Hallo Jenny, du hast ja schon einen sehr großen Vorteil. Durch deinen Podcast bist du Medien quasi gewohnt, und wenn man mal einen OB zu Gast hatte und dann gut/vernüftig redet ist das schon mal sehr viel Wert. Ich würde dir wünschen daß du es machst bzw. versuchst, Kandidat/in heißt ja nicht automatisch auch gewonnen. Für deinen Mut sowas zu tun gibt es von mir schon mal die volle Punktzahl.

06.06.2026 um 0:59    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Annxxx
237 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Guten Morgen liebe Jennifer 🙋‍♀️☕ Sicher ist das ein steiniger weg, da wird mit sicherheit deine Identität eine Rolle speilen, einige werden das in den vordergund stellen, nicht eine Leistung welche du für die Gemeinde erbringen könntest. Meine Stimme hättest du als selbstbewusste Frau ganz sicher. LG. Anna

06.06.2026 um 5:52    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxx
800 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Nein, Bochum-Wattenscheid lag nicht in der DDR. Im Arbeiter-und Bauernstaat war die brave Ehefrau natürlich neben der Kindererziehung auch noch berufstätig und trug zum Einkommen der Familie bei. Dazu erledigte sie Haushalt, Abwasch, Wäsche, kochte Marmelade ein und engagierte sich noch für Leute denen es nicht so gut ging. Da konnte der Ehemann eben nicht ganz so oft mithalten, weil er manchmal in die Kneipe ging, auch mal eine jüngere Freundlin hatte oder sich für das sozialistische Volkseigentum (Steine, Zement,Fenster) interessierte, weil er für seine liebe Frau eine Datsche bauen wollte. Und wenn er dann mal beim Organisieren mit dem Gesetz in Konflikt kam, war ihm seine Ehefrau natürlich treu und half ihm. Jedenfalls wenn es bei Bagatellen blieb. Daraus muss man ableiten, dass das sozialistische Frauenbild viel positiver besetzt war als das sozialistische Männerbild. Ein sozialistischen Transbild, Homos**uellenbild oder Lesbenbild gab es gar nicht, weil im Grunde es dieses alles ja so gar nicht wirklich offiziell gab. Dafür gab es FKK und gelegentlich nahm man es mit der ehelichen Treue nicht so genau. Was in der BRD ja auch desöfteren vorkam.

06.06.2026 um 8:00    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxx
800 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

In der DDR musste man eben zwischen offiziell und inoffiziell unterscheiden. Was es offiziell gab wurde vorgegeben. Was es inoffiziell gab wurde geduldet so lange es diskret blieb und niemand störte. Reden war Blech, Schweigen war Gold.

06.06.2026 um 8:22    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Betxxxxxx
23 Beiträge bisher
re: Kandidatur als Bürgermeisterin trau ich mich?

Liebe Jenny, ein großes Vorhaben – Kompliment für deinen Mut! Unabhängig von deinem Trans-Hintergrund ist es ohnehin nicht leicht als NewComer (Einzelperson – vermutlich ohne parteilichen Hintergrund) eine solche Kandidatur zu gewinnen. Wichtig ist die Bürgernähe, die Bürgerprobleme ernst zu nehmen und nur das zu versprechen, was umsetzbar und realistisch ist (dies muss auch klar und deutlich gemacht werden: Was geht und was nicht geht) Überzeugungskraft, persönliche Ausstrahlung sind auch sehr wichtig. Ganz wichtig ist Kompetenz! (damit geht ganz viel) und ein vernünftiges ansprechendes Wahlprogramm. Die Transfrage würde ich im Wahlkampf nicht so sehr in den Vordergrund stellen (Bestenfalls: Früher Mann - heute Frau, das war es) – Viele haben dieses Thema wegen Überfrachtung satt. Ich glaube es ist möglich, dass Du es schaffst. Wäre der Hammer – Viel Glück LG Bettina

06.06.2026 um 12:37    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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