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| Travesta - Forum |
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Von Croxxxxxxxxxxxxxxx 4 Beiträge bisher
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Tras werden, allein schon wegen Kleidungsvorlieben?
Ich denke Männern, die gerne feminine Klleidung auch in der Öffentlichkeit tragen möchten bleibt nur eigentlich dieser Schritt. Der Grund liegt allein in der mangelnden Akzeptanz der Gesellschaft bei der Kleidungswahl.
Bei beiden Geschlechtern wird allgemeine Unis**kleidung (T-Schirt, Jeans und Sneakers) voll akzeptiert und ist quasi Standard.
Zieht Frau sich z.B. ein Männerhemd mit Krawatte an oder einen Herrenhut auf, wird sie nicht komisch angeschaut. Im Gegenteil, viele würden wohl sogar sagen, das ist extavagant oder stylisch. Selbst wenn sie sich einen kompletten Businessanzug vom Herrenausstatter anzieht (was gibt es denn sonst noch an männlicher Kleidung, die nicht eh schon von den Frauen getragen wird…), wird sie trotz Schmuck, Make-Up und langen Haaren darin nicht zur Witzfigur abgestempelt. Daher hat sie nur wegen ihren Kleidungsvorlieben nicht den Need sich von Kopf bis Fuß, männlich zeigen oder sich gar komplett in dieses Geschlecht wandeln zu müssen.
Umgekehrt: Tauscht ein Mann einfach so auch nur ein Kleidungsstück gegen ein weiblicheres als Unis** aus, z.B. die Seakers gegen Ballerinas oder alltagstaugliche Pumps mit mittelhohem Blockabsatz oder das T-Shirt gegen ein hochgeschlossenes Top mit Spitzenärmeln oder Blümchenmuster, ist er gesellschaftlich eigentlich schon untendurch und es hagelt von allen Seiten komische/böse Blicke und Kommentare auf ihn ein. Ein Skandal wäre, wenn er in einem Abendkeid, selbst wenn es lang und am Hals hochgeschlossen ist, wie Frau auch z.B. in Theater gehen würde. Von freizügigerer, s**y Kleidung, die manche Frauen früher (und mit Sicherheit auch noch heute) beim Ausgehen in z.B. einen Musikclub/Disco anziehen (enger Minirock, weit ausgeschnittenes Top, High Heels) ganz zu schweigen. Würde Mann dort so aufkreuzen, selbst wenn er die schlanke Figur dazu hätte, wäre das der Supergau und er würde zum totalen Fetischist abgestempelt und angefeindet, wenn nicht sogar körperlich angegangen werden.
Wenn einem Mann irgendeine Art weiblicher Kleidung aber sehr gefällt und diese auch in der Öffentlichkeit tragen möchte, ist er in unserer Gesellschaft, eigentlich schon allein aus diesem Grund gezwungen, sein gesamtes Erscheinungsbild (z.B. Haare, Make-Up, Figur,…) ins weibliche ändern zu müssen, nur um darin akzeptiert und nicht beleidigt zu werden.
Das kotzt mich irgendwie einfach etwas an. Die Frauen haben heutzutage bei der Kleidungsauswahl komplett freie Wahl, während umgekehrt bei Männern das meiste in der Öffentlichkeit ein Tabu ist und Aufregung anderer auslöst. Und das trauriger weise nicht nur bei CIS.
Schade, daß unsere ach so offene Gesellschaft noch immer so stock konservativ ist…
und alleine schon wegen Kleidungsvorlieben Männer so in Richtung Trans* sein müssen quasi dängt.
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| 06.07.2026 um 14:43 |
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Von Andxxxx 800 Beiträge bisher
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re: Tras werden, allein schon wegen Kleidungsvorlieben?
Liegt daran dass lesbisch positiv konnotiert ist und schwul negativ konnotiert ist.
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| 06.07.2026 um 14:53 |
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Von Bruxxxxxx 37 Beiträge bisher
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re: Tras werden, allein schon wegen Kleidungsvorlieben?
Damit bekommen Frauen genug Probleme. Stimmt so nicht!
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| 06.07.2026 um 16:47 |
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Von gesxxxxxxx 58 Beiträge bisher
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re: Tras werden, allein schon wegen Kleidungsvorlieben?
Ist mir zu pessimistisch geschrieben.
Es mag sein, dass es zumindest irritiert, was Mann an Reaktionen erhofft nicht Eintritt.
In Wiesbaden trug heute ein Mann seinen Rock. Oberbekleidung war ein Radtrikot & Helm & E-Bike.
Er nahm ganz normal am innerstädtischen Leben teil. Cafébesuch& sitzend im Freien an der Fußgängerzone.
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| 06.07.2026 um 18:26 |
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Von Croxxxxxxxxxxxxxxx 4 Beiträge bisher
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re: Tras werden, allein schon wegen Kleidungsvorlieben?
Was hat die getragene Kleidung denn bitteschön mit der s**uellen Orientierung der Person, die sie trägt zu tun?
Demnach müssten alle weiblich gekleideten Männer schwul, alle männlich gekleideten Frauen lesbisch sein und alle ihrem Gender entprechend gekleideten Peronen hetero sein…
Was für ein Schwachsinn. Das dem nicht so ist, weiß ich direkt aus meinem Bekanntenkreis. Ich kenne ein schwules Pärchen, beide kleiden und zeigen sich immer von Kopf bis Fuß rein männlich. Bei den beiden lesbischen Päechen, die ich kenne, hast du durch Zufall zu 50% recht. Bei beiden trägt die eine meist immer komplett männliche Kleidung immer mit 0 weiblichen Akzenten, ihre Partnerinnen jedoch immer nur weibliche Kleidung, Frisur und Make-up. Und bei enem Heteropärchen schmikt er sich immer seine Augen mit Kajal und trägt meist Glitzerpuder auf den Armen.
Deine „Regel“ dann auch noch bei Personen, die nur 1-2 gegengeschlechtliche Kleidungsstücke vom Gesamtoutfit tragen, auch so anzuwenden, wäre der Gipfel des Nonsens…
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| 06.07.2026 um 18:31 |
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Von gesxxxxxxx 58 Beiträge bisher
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Die Freiheit des Kleidungsstiles
Nun erinnern wir uns noch einmal, dass Männer früher gern Röcke trugen.
Warum gelang es eigentlich den Frauen, diese für sich zu vereinnahme
Ähnlich sieht es mit der Farbe Rot aus..Sie war eine "männliche" Farbe
Somit wäre im Sinne der Eingangszeilen die Frage, warum behindern sich Männer bezüglich der Kleidungsvielfalt?
Hat es etwas mit der Überpräsenz von Frauen in der Erziehung von Jungn zu tun?
Bestimmen hier Frauen, was jungengerechte Kleidung sei?
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| 06.07.2026 um 19:30 |
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Von benxxx 27 Beiträge bisher
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re: Tras werden, allein schon wegen Kleidungsvorlieben?
es lieg halt leider an unsere gesellschafft das bei männer die frauenklamotten tragen oder schminken immer noch von vielen menschen als schwul oder so angesehen wird. auch wenn diese männer auf das weibliche geschlecht stehen.
bei frauen sieht man das eher noch als kleidugnsstil oder das die z.b. sich von s**uelle übergriffe schützen wollen und deswegen wie männer sich anziehen um sicher sich zu fühlen z.b. auf der straße. da leider viele frauen z.b. nur weil die ein zu kurzen rock trugen oder oben zu weiten ausschnitt hatten opfers von s**uelle übergriffen wurden.
ich denke das auch wegen dieser "schutzfunktion" wird in der gesellschafft das toleriert , dass frauen männerklamotten ruhig tragen können um sich selbst zu schützen ohne das es einen stört.
es ist halt schade das man nicht einfach das anziehen kann was man möchte, egal welches geschlecht man ist ohne das jemand diskriminiert oder beleidigt oder sofort in eine schublade gesteck wird.
leider wird halt auch sehr auf das aussehen in unserer gesellschaft geachtet und man darf nicht von der " Norm " zu sehr abweichen. wobei da eher ankommt welchen sozialen status man in der gesellschafft hat.
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| 06.07.2026 um 19:36 |
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Von gesxxxxxxx 58 Beiträge bisher
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re: Tras werden, allein schon wegen Kleidungsvorlieben?
Stimmt diese Bild wirklich, dass Mann in von Frauen vereinnahmter Kleidung nicht geachtet wird?
Wie steht es mit den muslimisch gebildeten Männern in ihren langen Kleider ähnelnden Gewändern?
Wie steht es mit den superreichen Männern in der arabischen Welt in ihrer "Frauenkleidung"?
Mir fallen für Wiesbaden aktuell 2 Männer ein, welche den Rock in ihren Alltag als Mann integriert haben.
Steige ich in die Szene werden sich mehrere nicht-Frauen finden, welche Röcke oder Kleider punktuell tragen.
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| 06.07.2026 um 21:18 |
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Von gesxxxxxxx 58 Beiträge bisher
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re: Die Freiheit des Kleidungsstiles
Diese Eingangsthese würde ignorieren, dass es verschiedene Plattformen gibt, wo mensch so sein kann, wie er sich wohlfühlt.
Weiterhin gibt es Veranstaltungen, welche offen für Männer jeglicher Kleidungsstile.
Zu letzt zeigen die Erfahrungen von Mitglueder:innen, dass es Wege gibt öffentlich sich in seiner Wohlfühlkleidung zu zeigen.
Niemand muss wegen einem Kleidungsstück sein Geschlecht zu verändern.
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| 07.07.2026 um 7:57 |
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Von gesxxxxxxx 58 Beiträge bisher
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re: Die Freiheit des Kleidungsstiles
Natürlich könnte es sein, dass die hitzigen Tage Männer beflügeln werden weite Kleidung zu tragen.
Weite Kleidung ermöglicht kühlende Luftströme am Körper!
Dies lesen wir auch in diesem Forum bezüglich Röcke.
Ein paar Stichworte dazu:
* Tuareg - in der Sahara
* arabische Dschallabija
* kurdische Schalwar
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| 07.07.2026 um 8:12 |
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Von Nylxxxxxxxxxxx 15 Beiträge bisher
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re: Tras werden, allein schon wegen Kleidungsvorlieben?
Ich sehe das nicht so, sorry. Zumindest nicht in einer Großstadt. Es hängt auch sehr viel von einem selber ab.
Ich trage auch als Mann sehr viel Frauenklamotten (viele davon sind auch Unis**) , ich werde auch deshalb nicht groß angestarrt. Frauenhosen, T-Shirt, Frauenjacken etc., Kurze Hosen mit dezenter Feinstrumpfhose, Ich trage oft weiblichen Schmuck und auch press on nails. Lackierte Fußnägel. Schminke mich manchmal dezent. Bin noch nie deshalb blöd angesprochen worden. Trage grundsätzlich keine Männersocken mehr sondern nur Nylonsöckchen. Juckt niemanden. Der Kleidungsstil sollte halt schon modisch auch zur Figur passen und alles stimmig sein. Da hapert es leider bei vielen Männern oder auch Crossdressern. Viele haben null Modegeschmack. Wenn ich einen Bierbach habe, aussehe als ob ich im sechsten Monat schwanger bin und dann ein knallenges Top trage, dann fällt diese Person halt auch ästhetisch schon auf. Gilt dann übrigens auch für Frauen. Wie oft schütteln Menschen den Kopf wenn eine dicke Frau sich in knallenge Klamotten zwängt. Ich verurteile sowas nicht, aber optisch gesehen bekommen da viele halt schon Augenkrebs. Genauso wenn Mann einen Rock trägt (idealerweise noch knalleng und mit Leopardenmuster und Nylons, möglicherweise noch Halterlose oder Strapse, wo man die Spitze sieht und dann total behaarte Beine hat. Wenn Frau sowas tragen würde, würde sie sofort in die Prostituiertenschublade reingeschoben und schief angeschaut werden. Viele übertreiben es auch mit der Auswahl an Spitzen, Rüschchen, Farbkombinationen etc, was heutzutage einfach nicht mehr modern ist und schon alleine deshalb sofort auffallen. Männer die extrem Maskulin sind und Fußballerbeine mit sehr dicken Wadln haben und dann einen Minirock tragen, sieht halt auch nicht ästhetisch aus. Ich glaube eher das die Gesellschaft sowas verurteilt, aber nicht wenn ein Mann sich modisch stimmig weiblich kleidet.
Desweiteren würden sich alle Männer trauen, die sich daheim weiblich kleiden auch rauszugehen, dann wäre auch vieles sehr schnell normaler. Sie trauen sich aber alle nicht und so bleiben die, die sich trotzdem trauen immer Exoten.
Bei der jungen Generation sieht man auch immer mehr nonbinäre Menschen, die sich neutral oder eher weiblich kleiden.
Vieles spielt sich auch im Kopf ab, was dann in der Realität gar nicht so ist. Ich bin auch ab und zu als Transperson öffentlich unterwegs. Bin noch nie blöd angesprochen worden, hab von Frauen auch schon oft Komplimente bekommen. Es kommt auch drauf an, ob man sich selbstbewusst und positiv zeigt oder eher ängstlich unterwegs ist. Ob man auf Menschen zu geht oder lieber stumm ist und auf den Boden schaut. Glotzer wird es immer geben, jedem wird man es nie recht machen können. So what? Mein Leben, meine Entscheidung. Ich kenne auch einige andere Männer, die sich weiblich kleiden, bei denen es auch sehr gut und stimmig aussieht und die viel mehr positive als negative Erfahrungen berichten.
Auf dem Land in einem 200 Einwohner Dorf mag das alles noch etwas anders und konservativer aussehen, aber auch dort kann man Aufklärungsarbeit leisten, wenn man eine positive Einstellung hat.
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| 07.07.2026 um 9:06 |
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Von Andxxxx 800 Beiträge bisher
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re: Tras werden, allein schon wegen Kleidungsvorlieben?
Wenn ein Mann FRauenkleider trägt, dann hat das natürlich Gründe.
Das kann ein Ödipus-Komplex sein, eine irrige Annahme dass er eine Frau ist oder auch dass er tatsächlich eine echte Transe ist.
In jedem Falle wäre das im Einzelfall zu prüfen unter Hinzuziehung eines Psychologen oder zumindest eines Hausarztes.
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| 07.07.2026 um 15:18 |
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