|
Von Anjxxxxxx 463 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
Nein Transs**ualität ist keine Krankheit nur eine Diagnose nach nach ICD 64.0
Wäre es eine Krankheit, wäre Transvestitismus ja auch eine Krankheit - die hat ICD 64.1
Kein Arzt wird dich für 64.0 oder 64.1 krankschreiben - aber aus den Folgen daraus - wenn es in einer ICD 32 Diagnose mündet - dann ja... Die 64.0 oder 64.1 stellt auch nur ein Therapeut oder Psychiater fest - daran wagt sich kein Hausarzt... Aber selbst meine Therapeutin sagte mir mit einer Diagnose 64.0 alleine bekomme ich keine Leistungen - dann bin ich halt Transs**uell shit happens - Leistungen bekomme ich immer nur dann wenn etwas therapierbar ist also eben die 32 er (Depressionen oder so)
|
| 04.02.2025 um 8:01 |
Antworten |
Von _Jexxx 2344 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
Das ist nicht ganz richtig... ich bin damals wegen der Diagnose s**uelle Orientierungsstörung erst mal 3 Wochen von meiner Hausärztin krank geschrieben worden, um mich neu zu sortieren. Und die Zeit hatte ich damals auch gebraucht um einiges in die Wege zu leiten.
Depressionen gehen ja damit oft einher.
|
| 04.02.2025 um 8:10 |
Antworten |
Von Anjxxxxxx 463 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
Hmm ich bin mir sehr sicher, dass da auch ne 32er drin stand - also psychische Überlastung die kann da auch die 64.9 eintragen - reicht aber nicht
|
| 04.02.2025 um 8:22 |
Antworten |
Von Manxxxxxxx 10 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
jeder Mensch hat weibliche und männliche Teile, bei über 90 % ist ein Teil klar überwiegend,es gibt eben Menschen bei denen es nicht eindeutig ist, die zwischen den Geschlechtern leben.
Unsere Kultur tut sich schwer mit diesen Menschen, wenn wir alle einfach die Tatsache akzeptieren, dies zu realisieren wäre es wesentlich einfacher. Wir sind überwiegend etwas engstirnig, andere Kulturen sind da flexibler.
|
| 04.02.2025 um 10:14 |
Antworten |
Von _Jexxx 2344 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
Wenn du Konversionsterapie hattest als Kind, benötigst du vor allem psychische Hilfe um deine eigene Transs**ualität zu akzeptieren...
Das mag verrückt klingen, aber als Kind wurde alles mögliche 6 Jahre lang mit mirunternommen um mich quasi auf andere Gedanken zu bringen.... mit Erfolg ich habe alles abgestritten bis ich daran fast kaputt gegangen bin, von der Genitalien Verstümmelung mal abgesehen.
Mein Psychologe vor ein paar Jahren hatte mir dann mal wirklich geholfen, dafür werde ich ihm ewig dankbar sein.
|
| 04.02.2025 um 14:53 |
Antworten |
Von Masxxxxxxxxxxx 133 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
ist für mich auch eine frage meiner chromosomen, smile. ich sollte mädchen werden, vor mir war auch ein verstorbenes mädchen und ich denke, der wunsch der eltern war so stark, dass bei der genese bereits die chromosomen durcheinander kamen. leider hat das optisch maskuline die oberhand behalten. aber zeit meines lebens war ich im denken und trachten immer frau und bin auch seit einiger zeit dabei, dies endlich zu einem positiven ende zu führen...ich fühle mich als frau, betrachte mich als frau und ich bin frau....leider ohne die möglichkeit gehabt zu haben, schwanger zu werden und kinder gebären zu dürfen 
|
| 04.02.2025 um 15:37 |
Antworten |
Von Masxxxxxxxxx 1 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
Hallo AnjaLotto,
ich verfolge gerne Beiträge ohne mich aktiv daran zu beteiligen aber dieses Mal ist mir dein Satz: "ist Transs**ualität vielleicht sogar heilbar "
direkt negativ aufgefallen, Hört sich an als ob das besondere Geschlecht krank ist.
Falls ich etwas falsch verstanden habe, meinen Beitrag ignorieren oder löschen
LG Jürgen
|
| 04.02.2025 um 15:44 |
Antworten |
Von Anjxxxxxx 463 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
Hallo Jürgen,
der Eingangsbeitrag sollte genau soclche Fragen aufwerfen - deshalb ist es auch als Frage formuliert. Ich denke nicht das Transs**ualität überhaupt eine Krankheit ist - daher wüsste ich auch nicht was man daran heilen sollte.
Ich habe das absichtlich was provokant formuliert um die Diskussion darüber zu födern - weil jeder darf hier ja seine Meinung haben.
Aber trotzdem danke für deinen Beitrag
Beste Anjagrüße
|
| 04.02.2025 um 15:59 |
Antworten |
Von Anjxxxxxx 463 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
Ich habe nur eine Frage in den Raum gestellt - ich habe das nie behauptet - ich denke nichtmal, dass es dafür einen physiologischen Grund gibt (aber auch nur eine Annahme meinerseits) - ich weiß das Warum aber auch nicht - Ist für uns Betroffenen auch in erster Linie mal egal - wichtiger ist Wie gehe ich damit für mich um? - Aber die Frage Warum ist trotzdem spannend...
|
| 04.02.2025 um 17:26 |
Antworten |
Von _Jexxx 2344 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
Die Abkürzung ICD steht für "International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems"
Quelle Google
Offenbar hatte ich dann nur ein Related Health Problem
|
| 04.02.2025 um 21:59 |
Antworten |
Von Joaxxxxxxxxx 445 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
Transgeschlechlichkeit ist keine Krankheit, und zählt mittlerweile als "normale Varianz"
Geschlechtsdisphorie im eigentlichen Sinne ist eine Krankheit, weil sie das Leiden an den falsch empfundenen Geschlechtsmerkmalen beschreibt. Und dieses Leiden ist behandlungswürdig, und der eigentliche Grund warum angleichende medizinische Maßnahmen bewilligt werden.
Da wird nicht gedacht: "Ah, das ist eine Frau mit männlichem Erscheinungsbild, das muss man korrigieren", sondern:
"Da ist ein Mensch unglücklich mit seinen/ihren angeborenen Geschlechtsmerkmalen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass diese (falsche) Sicht nicht mit Psychotherapie behandelbar ist. Auch hat sich gezeigt, dass Patienten an diesem Leiden ernsthaft psychisch erkranken, von schweren Depressionen, über Selbstverletzungen, bis hin zum Suezid reicht das Spektrum der Reaktionen. Wenn dieser Mensch seine Arbeitsfähigkeit verliert, oder Suezid begeht, ist das ein volkswirtschaftlicher Schaden. Die Kosten für medizinische Angleichungen an das Identgeschlecht rechnen sich meist, wenn die Person weiter arbeitet. Wir lassen Psychologen herausfinden, was der Patient mindestens braucht, um weiterhin ein funktionierendes Rädchen in unserer Gesellschaft zu sein. Diese Leistungen werden wir dann übernehmen. Natürlich nur, wenn die Dringlichkeit dieser Leistungen in einem, oder mehreren Widerspruchsverfahren genügend belegt wurde"
(Seelig sind jene, deren beantragten Maßnahmen von den Kassen ohne aufzumucken bewilligt wurden)
Und ja, genauso zynisch wie beschrieben ist die Motivation hinter den bewilligten medizinischen Maßnamen. Da ist "humanistische Ethik" nur ein Feigenblatt für volkswirtschaftliches Kalkül
|
| 05.02.2025 um 2:47 |
Antworten |
Von zytxxxxxxxxxxxx 1052 Beiträge bisher
 |
re: Transs**ualität Schicksal vs. Entscheidung?
Man wird lebenslang als geistig behindert geführt.
Man schrieb nach Rehakur F 64.o in Bericht und sich sich dann nicht mehr um mich gekümmert, es folgte dann die Berentung.
|
| 07.02.2025 um 13:32 |
Antworten |