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Thema: Trans-Frauen und Sport


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Von sugxxxxxxx
11 Beiträge bisher
Trans-Frauen und Sport

als Mann Leistungssport wie laufen ist ok. UND wie ist wenn man GAOP (Speziell unten) gemacht hat, kann man die Sportart, die man gemacht hat nach OP auch weiter ausüben? Oder ist nur beschränkt möglich.

05.07.2020 um 22:59    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Madxxxxxxxx
208 Beiträge bisher
re: Trans-Frauen und Sport

Ist schon einige Jahre her, da gab es eine Person aus der Realo- Fraktion (sorry für den Ausdruck) hier, die intensives Lauftraining betrieben hat. Es scheint also möglich zu sein

05.07.2020 um 23:12    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von sugxxxxxxx
11 Beiträge bisher
re: Trans-Frauen und Sport

Sammy Bammy dann werde aus dir ein Mann und ertrage die Schmerzen, dann weisst du ob du nach OP wieder richtig leben kannst. Denn laufen ist nicht gleich laufen. Manche laufen wie eine Schnecke, da merken sie danach garnicht, das eine OP stattgefunden hat. Andere laufen wie ein Windhund kreuz und quer und schnell vor OP und nach OP ist alles nicht mehr so schnell möglich, da, da gibt es einige Gründe, da OP schief ausgegangen ist, oder nach paar Wochen nicht mehr das Tempo hat wie vorher. Info. Da ist es für manche schon wichtig, kann ich nach OP genauso weiterhin Sporttreiben wie vor OP. Muss ja nicht Sport sein, aber Sport kann auch ein extrem Leistungssport sein.

06.07.2020 um 21:02    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Whixx
71 Beiträge bisher
re: Trans-Frauen und Sport

Meine Vermutung, du wirst in der Männerwertung laufen. Zumindest sah ich öfters in Männerläufen, "Frau" mit laufen.

08.07.2020 um 20:21    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Whixx
71 Beiträge bisher
re: Trans-Frauen und Sport

Ich gehe von einem wettbewerbsorientiertem Sport aus. Dieser folgt bekanntlich dem Gedanken des Gleichheitsgrundsatzes. Sonst würde so manch ein Mann kreativ werden. Frauen sind dies ja bereits schon längere Zeit.

09.07.2020 um 8:23    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Whixx
71 Beiträge bisher
re: Trans-Frauen und Sport

In der aktuellen taz gab es einen entspannten Artikel. Letztlich gibt es das Thema seit den 60er Jahren letzten Jahrhunderts.

28.03.2026 um 8:16    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Danxxxxx
70 Beiträge bisher
re: Trans-Frauen und Sport

Klar kannst du deinen Sport weiter ausüben. Wenn du aber meinst, ob du dann als Frau an Wettkämpfen teilnehmen kannst, fällt die Antwort schwieriger aus. Zumindest im professionellen BEreich (EM, WM, Olympia ...) wird mittlerweile gefordert, transs**uelle Menschen nicht teilnehmen zu lassen.

28.03.2026 um 8:23    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Celxxxxxxxxx
144 Beiträge bisher
Sport

Im Raum Frankfurt, Rhein/Main, Bad Vilbel und Bad Homburg habe ich fünf Vereine ausprobiert, in denen TV/Transgender/TS und feminine Männer systematisch ausgegrenzt und gemobbt werden. In allen Fällen gab es keinerlei echte Kommunikation oder Integration, man traf sich nur privat (Privatgrüppchen) und ohne Einladung zum Training, Nachfragen stießen auf Ausreden. Bei Verein 1 in Frankfurt waren die Sportler sehr leistungsorientiert, am Lauftraining wurde ich angerempelt und vom Trainer abgewiesen mit den Worten "ich können doch auch woanders laufen gehen", Radfahren erfolgte alleine also Anfragen hinsichtlich Radtreff wurden abgewiesen. Verein 2 in Frankfurt verweigerte beim Schwimmen Plätze, während neue heteros**uelle Mitglieder sofort integriert wurden, Radfahren war nur für sehr schnelle Fahrer möglich, also man sagte direkt das man nur Teilnehmen darf wenn man 35km/h fährt. Beim Schwimmen sogar eine "ehrliche" Antwort "Ich bin ehrlich zu Dir, wir Sportler haben die Bahnen gerne für uns selber". Verein 3 in Bad Homburg gab zunächst Radtreffs an, informierte dann nie, Mitglieder fuhren allein, Beschwerden wurden mit Ausreden abgetan: "Wir treffen uns nur auf Zuruf". Na toll. Einen integrativen Zuruf hätte ich mir gewünscht, gab aber nur Ausgrenzung und die Kalte Linke Schulter. Verein 4 in Frankfurt bot Sportmöglichkeiten, zeigte aber durchweg die kalte Schulter, teilweise aggressive Ausbrüche also Brüllerei, mentale Übergriffe (also boshaft jähzornige Sachen) und gezieltes Isolieren durch vorgetäuschte Freundschaften. Habe dann fristlos gekündigt Verein 5 in Bad Vilbel war komplett unsozial, Mitglieder warteten nicht, ignorierten Kommunikation, schlossen mich aus Statistiken aus, Anfragen beim Schwimmen wurden ignoriert oder zerredet. Trafen sich beim Radfahren in Privatgrüppchen aber informierten mich nicht. Oder sie kamen zum einzigen offiziellen Radtreffpunkt aber dann mit dem Rennrad obwohl MTB angekündigt war. Sprich haben sich vorher informiert, mich aber nicht. Nie hat jemand mit mir geredet. Ganz im Gegenteil. Wurde boshaft angemacht. In allen Fällen wird klar, dass TV/Transgender/TS und feminine Männer in der Sportkultur dieser Region systematisch ausgeschlossen werden, Integration und fairer Umgang praktisch nicht stattfinden.

28.03.2026 um 8:33    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Celxxxxxxxxx
144 Beiträge bisher
re: Sport

generell, also wenn du wirklich in die Transition gehst dann gibt es Fristen. Glaube 2 Jahre. Aber wie gesagt: Der Deutsche Verbands- und Vereinswesen ist sehr jähzornig aggressiv und nicht sehr integrierend. Besser ist es als TV/TS, Transgender oder auch femininer Mann Sport alleine auszuüben. Es gab im Rhein Main Gebit auch mal einen Skandal mit einer TV/TS Sucht mal nach Main Lauf Cup "....In der Rhein-Main-Laufszene sorgt derzeit eine Läuferin für reichlich Wirbel. Nicht ob ihrer sportlichen Leistungen sondern wegen der Tatsache, daß sie vor Jahresfrist zumindest “optisch” noch ein Mann war. Die Rede ist von Martina Kurz. Seit 10 Jahren ist sie in Hormonbehandlung, seit November 2008 auch operiert. Zu ihrem eigenen Verdruß hat die Hormonbehandlung aber nicht wie gewünscht angeschlagen, sie ist recht flachbrüstig. Aber Hand aufs Herz: das sind doch auch und gerade im Ausdauersportbereich viele Frauen, ohne jeglichen “männlichen Hintergrund”. Sieht man Martina von hinten, könnte man wirklich einen Mann vermuten, wären da nicht die Haare. Die allerdings künstlich sind, denn ihre eigenen Haare sind der 39jährigen ausgegangen. Und ihre Haare wuchsen auch durch die Hormonbehandlung nicht nach. Kurz gesagt: Martina Kurz geht als Frau nicht einfach in der Menge unter, zumal sie auch noch über 1,80 m Körpergröße aufweist. Nun scheiden sich an ihr die Volkslaufgeister. Einige Veranstalter haben sie ganz normal in der Wertung gelassen, andere haben angefangen, sie in einer Sonderwertung mit ihrer Zeit aufzuführen, aber aus der normalen Ergebnisliste zu streichen. Beim Schwanheimer Pfingstlauf wurde sie bei der Siegerehrung ausgebuht, beim Start zum dortigen 10 km-Lauf kam sie bei einem Gerangel zu Fall. Ob beabsichtigt oder versehentlich, das kann sie selbst nicht sagen. Eine Regel des Internationalen Olympischen Komittees (IOC) vom 17. Mai 2004 besagt u.a., daß transs**uelle SportlerInnen nach ihrer Geschlechtsumwandlung einer Zwei-Jahres-Sperre unterliegen. Gleich, in welche Richtung die Umwandlung erfolgte. 1968 wurde erstmals bei Olympischen Spielen ein s**test durchgeführt, um Schiebereien mit AthletInnen zu verhindern. Weil dieser Test allgemein als sehr demütigend empfunden wurde, schaffte man ihn zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen ab und führte die Zwei-Jahres-Sperre ein. Ob dieser Zeitraum willkürlich gewählt wurde oder medizinisch begründet ist, habe ich bisher leider nicht herausfinden können. Um Testosteron kann es dabei nicht gehen. Bei vom Mann zur Frau gewordenen Menschen ist das Testosteron innerhalb kürzester Zeit abgebaut, wenn die Ho*** entfernt sind. Bleibt das Problem des Muskelapparats. Braucht dieser zwei Jahre, um sich anzupassen oder ist dieser Zeitraum zu lang angenommen? Für die NADA ist das übrigens kein Thema. In Sachen Doping ist es wichtig, daß die Bl**werte in Ordnung sind – und das sind sie ja, wenn kein Testosteron mehr vorhanden ist. Wie auch immer – es stellt sich die Frage, ob man päpstlicher sein muß als der Papst und die Regel auch in der Volkslaufszene anwenden sollte. Wohlgemerkt bei einer Athletin, die Zeiten von über 40 min über 10 km läuft. In der heutigen Zeit kann man damit natürlich, je nach Besetzung eines Laufes, auch schon mal aufs Treppchen laufen. Zumindest in der Altersklasse ist das häufig der Fall. Aber 41er/42er Zeiten sind ja nun keine Ergebnisse, die rekordverdächtig sind. Martina Kurz hat, nachdem sie bis Mitte der 90er Jahre schon mal gelaufen war, um Gewicht abzubauen, nach ihrer geschlechtsangleichenden Operation angefangen zu laufen und an Volksläufen teilzunehmen, weil sie wollte, daß man sie als Frau wahrnimmt. Das ist ihr gelungen. Leider nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Sport soll ja eigentlich integrierend wirken – im Fall von Martina Kurz passiert leider vielerorts das Gegenteil. Für den Mainlaufcup hat man sich am 28. Juli 2009 gemeinsam mit Martina entschieden, für das laufende Jahr wie folgt vorzugehen: egal, welchen Platz sie jeweils belegt, es wird eine weitere Frau neben ihr geben, ihre Platzierung wird doppelt vergeben. Gewinnt sie also zum Beispiel einen Lauf, wird sie zwar als Erste geführt, aber die eigentlich Zweite wird auch als Siegerin gelistet. Martina bekommt ihre Urkunde als Siegerin, verzichtet aber auf alle Sachpreise und Pokale. Die bekommt die “zweite Siegerin”. Für 2010 wird man im Herbst 2009 neu “verhandeln”. Gerhard Timmermann, stellvertretender Volkslaufwart beim Hess. Leichtathletikverband, zuständig für Südhessen und gleichzeitig als Veranstalter des Berkersheimer Dorflaufes, der auch im Mainlaufcup vertreten ist, formuliert das Ziel so: “Ziel ist es, Frau Kurz selbstverständlich und ohne Vorbehalte in der Frauenwertung zu führen”. Timmermann war der erste Veranstalter, der für Martina Kurz eine Sonderwertung einführte. Sicher gut gemeint, aber trotzdem diskriminierend. Allerdings muß man den Veranstaltern auch zugute halten, daß sie von und mit der Situation oft überfordert sind. Nur wenige Transs**uelle treiben überhaupt Sport oder beteiligen sich gar an Wettkämpfen. So betreten mit ihnen natürlich auch die Veranstalter Neuland. Die Triathletin Nicole Schnass war nach ihrer OP für zwei Jahre gesperrt, konnte aber dennoch außerhalb der Wertung an Wettkämpfen teilnehmen – nach Absprache mit den Veranstaltern. Sie berichtet über ihre Erfahrungen auf ihrer Homepage Eine weitere Regel des IOC ist übrigens, daß der/die AthletIn auch rechtlich anerkannt das Geschlecht gewechselt haben muß. Das ist in Deutschland kein Thema. Denn vor der von der Krankenkasse bezahlten geschlechtsumwandelnden Operation muß der/die Transs**uelle schon im Besitz eines Ausweises des anderen Geschlechts sein. Im Fall von Martina Kurz passierte das bereits Anfang 2000, also mehr als acht Jahre vor der Operation. Persönlicher Kommentar: Die, die mit dem Finger auf Martina Kurz zeigen, sollten sich mal Gedanken darüber machen, wie groß der innere Druck eines transs**uellen Menschen sein muß, um sich durch eine Umwandlung (Martina Kurz nennt es “Anpassung des Körpers an den Kopf”) dem immensen sozialen Druck auszusetzen, der wohl unvermeidlich ist. Auch im 21. Jahrhundert noch....."

28.03.2026 um 9:06    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Celxxxxxxxxx
144 Beiträge bisher
re: Sport

Der Witz: Ich war zufällig auch bei 2 Veranstaltungen wo sie gelaufen ist. EInmal in Friedrichsdorf. Als ich ins Stadion einlief, dachte man wohl das ich diese TS bin und hat dann getuschelt. Und Siegerehrung in Usingen , auch ein Volkslauf, wurde ich bei der Siegerehrung ausgebuht. Man dachte wohl wegen meiner femininen Erscheinung das ich diese TS bin. Ach ja und beim selben Lauf wurde ich ausgebuht von Zuschauern. Danach bin ich beim Main Lauf Cup und auch Taunsu Cup raus. War mir zu aggressiv. Und ich fand es krass. Da ich ja nur verwechselt wurde mit der TS.

28.03.2026 um 9:09    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Manxxxxxxxxxxxxxxxxx
69 Beiträge bisher
re: Sport

ähm, ich hätte dann halt nach 2 Vereinen gesagt: Ihr könnt mich alle mal am ar*** lecken!! Ohne genauer nachgeschaut zu haben, würde ich allerdings annehmen, dass es in Großstädten auch andere Sportvereine gibt (in München z.B. Isarhechte, Team München ...)

28.03.2026 um 9:41    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Whixx
71 Beiträge bisher
re: Sport

Letztlich könnte mensch in den Nachwuchsbereuch schauen. Mädchen starten mit Jungen. Die Wertung ist getrennt.

28.03.2026 um 9:41    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Celxxxxxxxxx
144 Beiträge bisher
re: Sport

Ja man verschwendet da nur Nerven und zahlt € für nichts. Ich bin derzeit wieder in einem solchen Verein und werden Ende des Jahres kündigen UND danach dem Deutschen Verbands- und Vereinswesen fern bleiben. Ausgrenzung und kalte linke Schulter zeigen ist da normal. Läuft auch oft subtil oder man verdreht Kausalitäten. Ich habe mich auch mal an der Verband gemeldet, nein eigentlich zwei Landesverbände und auch an die Antidiskriminierungsstelle (ADS), aber die machen nichts. Letztere berät nur.

28.03.2026 um 9:47    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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