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Thema: Was wurde aus Lampusha ?


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Von Lauxxxxxxx
2069 Beiträge bisher
Was wurde aus Lampusha ?



Hier der Fall einer jungen Transfrau aus Kiew.

Trans Menschen in der Ukraine
:
Kein Mann und trotzdem zum Bleiben gezwungen
Lampusha ist trans und nicht binär, doch im Pass steht der männliche Geschlechtseintrag. Seit der Generalmobilmachung ist eine Flucht aus der Ukraine damit kaum möglich.

Mehr als zwei Wochen war Lampusha allein in Kiew. Die Eltern der 18-jährigen trans Person leben fast 500 Kilometer entfernt und alle Freund:innen hatten das Land nach der russischen Invasion bereits verlassen. Lampusha wäre gern mit ihnen geflohen, konnte aber nicht. Denn ukrainische Grenzbeamt:innen lassen seit der von Präsident Wolodymyr Selenskyj verkündeten Generalmobilmachung Männer zwischen 18 und 60 nicht über die Grenze. Lampusha bezeichnet sich selbst als "transfem non-binary", ist also transfeminin und nicht binär, und benutzt keine Pronomen. Im Ausweis, der der Redaktion in Kopie vorliegt, steht jedoch ein anderer Name und das Kürzel "ч/M" – der männliche Geschlechtseintrag. Selbst interne Checkpoints, an denen der Ausweis vorgezeigt werden muss, könnte Lampusha damit aktuell nicht passieren. Das Passfoto zeigt eine junge, sehr feminine Person mit kinnlangem Bob, geschwungenen Lippen und perfekt gezogenem Lidstrich. Lampusha sieht aus wie ein sehr junges Mädchen, gilt offiziell aber als Mann und fürchtet deshalb, für den Militärdienst eingezogen zu werden. "Für mich ist die Armee gleichbedeutend mit Suizid. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich dort überleben sollte. Und ich kann nicht mit Worten beschreiben, wie schrecklich groß meine Angst davor ist", sagt Lampusha.


Aufgewachsen bei Kamjanske im Zentrum der Ukraine, zog Lampusha vor zweieinhalb Jahren nach Kiew, arbeitete dort bis vor Kurzem bei der Post. In Kiew wurde Lampusha schnell Teil der queeren Community und begann, das Hormon Estradiol einzunehmen. Es lässt unter anderem die Brust wachsen. Vor der russischen Invasion sei das Leben in der Stadt "einfach toll und cool" gewesen, sagt Lampusha. "Kiew hatte eine starke trans Community, die LGBTQIA-Kultur war total lebendig." Auch für queere Geflüchtete aus Russland, Tschetschenien und Belarus galt die ukrainische Hauptstadt als vergleichsweise sicherer Ort. Aber am 24. Februar, dem Tag des Kriegsbeginns, habe sich das binnen Sekunden verändert, sagt Lampusha: "Für mich war plötzlich alles zweigeteilt in ein Davor und ein Danach."

Im Danach sitzt Lampusha nun in einer Mietwohnung in Kiew, alle anderen Bewohner:innen im Gebäude hätten ihre Appartements bereits verlassen. Vor allem nachts seien die Schüsse und Explosionen zu hören, es sei laut und immer wieder unangenehm hell. Lampusha schlafe schlecht. "Jeden Morgen wache ich mit einer Welle von Angst auf. Es fühlt sich an, als müsste ich etwas Wichtiges tun, aber weiß nicht, was. Oder als würde ich gleich etwas Wichtiges verlieren, aber ich weiß nicht, was."

Die Internetverbindung klappt zwar ohne Probleme, aber Lampushas Gesicht wirkt im Videogespräch eingefroren. Die heidelbeerfarben geschminkten Lippen bewegen sich beim Sprechen, sonst bleibt die Mimik starr. Nur bei der Frage nach der Angst vor dem Militär – dem russischen, aber auch dem ukrainischen, in dem Lampusha im Ernstfall kämpfen müsste – weiten sich die Augen und die hohe Stimme wird brüchig: "Ich habe so Panik, dass Russland tiefer nach Kiew vordringt. Sie sind schon so nah, es könnte jederzeit passieren, dass alle Fluchtkorridore versperrt sind."

Den Geschlechtseintrag ändern zu lassen, ist in der Ukraine mit hohen Hürden verbunden
Lampusha will nicht in Kiew oder der Ukraine bleiben aus Angst, irgendwann eingezogen zu werden. Aber auch das Risiko, im Krieg s**ualisierte Gewalt zu erfahren, ist für Frauen und weiblich gelesene Personen groß. Für transfeminine Personen wie Lampusha ist die Situation besonders gefährlich, weil sie zusätzlich transfeindlichem Hass ausgesetzt sind. "Ich muss irgendwie illegal über die Grenze", sagt Lampusha und sitzt den ganzen Tag am Handy, um herauszufinden, wie man unbemerkt nach Rumänien oder in die Republik Moldau gelangen könnte. Bis zur Grenze sind es jeweils mehrere hundert Kilometer. Doch selbst eine Zugfahrt, bei der Ausweise kontrolliert werden, könnte für Lampusha riskant werden. "Ich habe bisher von keiner transfemininen Person gehört, die es geschafft hat, legal über die Grenze zu kommen. Es sei denn, der Personenstand im Ausweis war weiblich", sagt Lampusha. Das bestätigt auch die ukrainische trans Frau und Sängerin Zi Faámelu, über die mehrere Medien berichteten. Sie hat, wie Lampusha, einen männlichen Geschlechtseintrag in ihrem Pass, weshalb ihr nach eigenen Angaben mehrmals an der Grenze zu Rumänien die Ausreise verweigert wurde.

Bis 2017 mussten trans Personen in der Ukraine einen Monat in die Psychiatrie, bevor sie ihr Geschlecht juristisch anerkennen lassen konnten. Auch geschlechtsangleichende Operationen waren erforderlich, einschließlich einer Zwangssterilisation. Diese Regelung besteht zwar nicht mehr. Laut René Mertens, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland (LSVD), war es aber auch bis zum russischen Angriffskrieg extrem schwierig, den Personenstand ändern zu lassen. So ist zum Beispiel weiterhin ein psychologisches Gutachten notwendig. Beratungsstellen gibt es nur wenige und medizinisches Personal ist oft nicht sensibilisiert für den Umgang mit trans Personen. Lampusha transitioniert deshalb, wie viele andere auch, privat – ohne medizinische Begleitung und ohne das Geschlecht offiziell juristisch anerkennen zu lassen.

30.07.2022 um 19:28  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lauxxxxxxx
2069 Beiträge bisher
re: Was wurde aus Lampusha ?

Tja, da kann man natürlich Deiner Meinung sein. Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung.

30.07.2022 um 22:46  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von la_xxxxxxxx
82 Beiträge bisher
re: Was wurde aus Lampusha ?

Was stellt ihr euch konkret vor als Lösung?

31.07.2022 um 1:16  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von marxxxxxx
156 Beiträge bisher
re: Was wurde aus Lampusha ?

Gar nichts. Weil wir nicht zuständig sind, für jedes Problem dieser Welt. Das muss einmal in unsere Köpfe rein, dass wir nicht die ganze Welt retten können. Es reicht völlig, dass wir uns für die davongerannten Ukrainer dumm und dämlich zahlen. Wie für Merkels Gäste seit 2015.

31.07.2022 um 5:26  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von _Jexxx
194 Beiträge bisher
re: Was wurde aus Lampusha ?

Ich würde mir auch nicht den Kopf darüber zermartern. Du kannst es ja nicht ändern. Man kann das vorhandene System nur für sich nutzen... die Möglichkeiten für sich nutzen oder unter gehen. Meinst du mich hatte damals jemand gefragt, ob ich zur Bundeswehr möchte? Zivildienst gab es nur Prüfung vor einer Kommission und das war härter als sie Namensänderung derzeit!!! Ich hab mich immer durchgebissen. Es gibt immer einen Weg.

31.07.2022 um 6:10  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von -Anxxxxx
580 Beiträge bisher
re: Was wurde aus Lampusha ?

Jedem Dierche sin Pläsierche un Et bliev nix wie et wor wie mer in Kölle sagen

31.07.2022 um 17:39  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxxxxx
721 Beiträge bisher
re: Was wurde aus Lampusha ?

Man muss "der Welt" aber auch nicht die Tür vor der Nase zuschlagen. Möchte den "Helden" sehen, der angesichts von einmar***ierenden Soldaten, rasselnden Panzern und schwirrenden Drohnen NICHT das Weite sucht....

31.07.2022 um 18:47  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von aLexxxx
123 Beiträge bisher
re: Was wurde aus Lampusha ?

Diese Grenze besteht zum größten Teil aus ungesicherter feldwald wieselandschaft... Da geht man nachts zwei Kilometer durch den Wald und ist in Polen fertig... Hier wird ja gerade so getan als ob die Grenze gesichert wäre wie früher die Mauer

31.07.2022 um 21:16  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von marxxxxxx
156 Beiträge bisher
re: Was wurde aus Lampusha ?

Irgendjemand hat das Kämpfen wohl noch gelernt, wie man an den verbleibenden Soldaten der Ukraine sieht. Die sind lieber tot als unter russischer Herrschaft..Dieses Mindset ging in Österreich und Deutschland verloren. Darum möchte ich die davonlaufenden ukrainischen Waschweiber nicht feiern.

01.08.2022 um 4:08  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Marxxxxx
19 Beiträge bisher
re: Was wurde aus Lampusha ?

Das hat nix mit Verrohung und Empathielosigkeit zu tun. Das ist ein trauriges Einzelschicksal, welches man halt nicht ändern kann und betreffender Person auch bewusst gewesen sein muß. Vor zwei Wochen starb die Tochter eines Freundes im Krankenhaus - das geht mir ans Herz, weil mein persönliches Umfeld - da ist mir doch tatsächlich eine Lampusha schlicht egal... Nur eine Randnotiz in der Welt der medialen Informationsflut...

01.08.2022 um 9:23  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Joaxxxxxxxxx
97 Beiträge bisher
re: Was wurde aus Lampusha ?

Wie kann man ein so Hass erfüllter Mensch sein. "Der Drückeberger" ist eine Frau in der gleichen Situation wie Du einmal warst. Der Geschlechtseintrag in der Ukraine sagt erst einmal gar nichts über den OP Status aus, zudem wissen wir nicht, wie es mit der Kostenübernahme in der Ukraine aussieht. Für mich ist das eine PreOP, oder sogar PostOP Transfrau. Wie Du zu deiner abwertenden Beurteilung kommst, entzieht sich meiner Erkenntnis. Die Russen vergewaltigen in den eroberten Gebieten systematisch was als Frau gelesen wird. Und wenn sie dabei auf eine PreOP Transfrau treffen, besteht eine hohe Chance, dass sie diese Person töten. Wie kann man nur so herzlos sein.

02.08.2022 um 23:21  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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