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Thema: BLUES, FADO..TANGO ( nuevo )


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Von drexxxxxxx
93 Beiträge bisher
re: BLUES, FADO..TANGO ( nuevo )

Die Lulu kann es nicht lassen, verzeih’ Pepita, aber dieses 'nuevo fado portugues’ muss jetzt noch sein, bitte…
Großes Thema (Alma = Seele), in Form eines Gedicht, Lied, Rhythmus, Orchestrierung und vor allem Selbstbeobachtung all das unnachahmlich interpretiert von 2 großartigen Sangeskünstlern in diesem Lied ...
Ruhe in der Ruhe ist es und das darunter liegende hört man dann doch heraus! Und dann auch noch Mega optisch in diesem Vid umgesetzt.

(vollkommen untypisch bei diesem Thema gönne ich mir gerade einen Irish PADDY...)






14.01.2017 um 16:47 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
93 Beiträge bisher
re: BLUES, FADO..TANGO ( nuevo )

Zum heutigen Sonntag möchte ich nun mal zum Blues kommen.
Und auch da gehe ich ganz weit zurück, äonenhaft fast schon…
John Mayall, ein Mitbegründer des britischen Blues Anfang der 1960er Jahre.
Als einziger heute noch verbliebener der ‚Bluesbreaker’s’ spielten dort zusammen mit ihm so legendäre Künstler wie Eric Clapton (Cream), Peter Green und John McVie (beide Fleetwood Mac), Mick Taylor (Rolling Stones), Harvey Mandel, Larry Taylor (Canned Heat), Jack Bruce (Cream), Walter Trout, Aynsley Dunbar, Keef Hartley, Dick Heckstall-Smith, Andy Fraser (Free), Johnny Almond, Jon Mark…und, und, und…
Sein großer Ziehvater war Alexis Korner und beide tragen den Beinamen „Vater des weißen Blues“. Das alles passierte im damaligen Swinging London im „Marquee Club“, also dort, wo all die ganz Großen ihre Feuertaufe bestanden…und doch so weit weg von der schwarzen amerikanischen Blueskultur. Ebenso lang ist die Liste derer, die sich vor ihm in einigen Reunion-Konzerten verneigten und auftraten: Steamhammer, Marmalade, Amen Corner, Status Quo, Scorpions, Jimi Hendrix, Jethro Tull, Iron Maiden, Elton John, Queen, Oasis, The Who, Pink Floyd, Marillion, The Nice, Dick Morrissey, Rory Gallagher, Yardbirds, Manfred Mann, Ten Years After…
Anbei für euch ein wie ich finde sehr melodiöses Stück:






15.01.2017 um 13:42 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Rubxxxx
493 Beiträge bisher
re: BLUES, FADO..TANGO ( nuevo )



@dreambitch
Du schreibst, du gehst beim Blues "äonenhaft" zurück ?!
Und dann doch nur zum Brit.Blues. Zurück hieße eher bis zum Chicago Blues, zum City-Blues mit Muddy Waters oder ganz dolle zurück bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts bis zu Bessie Smith usw.

15.01.2017 um 21:38 Profil eMail an RubiconEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
93 Beiträge bisher
re: BLUES, FADO..TANGO ( nuevo )

re @ Rubicon, und natürlich auch an euch/uns alle.

OK, OK, alles gut…was du gesagt/geschrieben hast ist natürlich alles richtig, gar keine Frage.
Ohne jetzt den Eindruck entstehen zu lassen, mich rechtfertigen zu müssen, nur soviel Meinerseits:
Ich bin erst einmal davon ausgegangen, Bezug zu nehmen auf noch ‚erlebte bzw. erlebbare’ Musik einzugehen, und da ist mit John Mayall wohl schon ein Dino mit über 80 Jahren immer noch aktiv ein Ausrufezeichen gesetzt, gelle? In diesem Alter dürften schwerlich hier noch User on the road sein, die ein Interesse haben an Trav oder irgendwelchen hier vorkommenden Threads…laughters. Mag sein, das der Ausdruck ‚äonenhaft’ in meiner Euphorie zu hoch gegriffen war, aber ich wollte nicht gleich zu dolle am Zeitrad drehen und ins ‚outa space’ gehen.
Denn dann müsste man bis ins 17. Jahrhundert entfliehen, um zu verstehen, warum sich der Blues als eine eigenständige Form schwarz-amerikanischer Folklore, die sich nicht ausschließlich auf andere afroamerikanische Musikformen wie Gospel, Negro Spiritual u.ä. zurückführen lässt. Er enthält Elemente afrikanischer, europäischer und karibischer Musik.
Und somit finde ich es abschließend schon passend, mit meiner Erst-Eingabe zum Blues vielleicht eine konstruktive und interessante Diskussion angestoßen zu haben.

Anbei die erste Bluesaufnahme von Mamie Smith aus den 1920ern ‚That Thing Called Love’.
…und dann das uns wohl geläufigere schwermütige Bluesfeeling aus den 50ern, die Urform des Delta-Blues mit Robert Johnson’s ‚Crossroad’.

Erst ab dann migrierten viele Schwarze aus dem Süden in den Norden Amerikas und somit nach Chicago und Detroit, wo dann diese Stilrichtungen sich weiterentwickelten.
Erst ab dann wurde durch den Einsatz von technischen Mitteln (Verstärker) der Blues in seiner uns heute bekannten Form urban und auch kommerziell durch Künstler wie Memphis Minnie, Muddy Waters, John Lee Hooker und Howlin’ Wolf usw…

So, und jetzt wünsche ich euch und mir auch einen schönen Start in die neue Arbeitswoche.
die Lulu.














16.01.2017 um 7:20 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
93 Beiträge bisher
re: BLUES, FADO..TANGO ( nuevo )

Liebe Pepita, verzeiht aber auch all ihr Lieben die diesem für mich sehr hochkarätigem Thema/Thread folgen und Interesse bekunden, das ich mich direkt an die Moderatorin wende.

Also: Pepita ganz, ganz lieben Dank für deine Entgegnung zu meinem letzten Post und da ganz besonders, das du die ‚Steine’ erwähntest…ich hab’ mich nicht so getraut, sie gleich ins Spiel zu bringen. Meine No. 1 Band, die mich von Anfang an (Jugend) bis heute musikalisch durchs Leben begleitet. Sie haben und tun es immer noch (ich bete, das das noch einige Zeit so bleibt), Zeitgeschichte geschrieben.
Und ich finde es ganz toll, das du auch auf eben diesen Aspekt eingehst mit Historie, Background-Informationen, ja sogar auf die arbeitstechnische Umsetzung eingehst und sie lebst.
Für dich und uns alle deshalb das wohl ‚blueslastigste’ Stück der Rolling Stones, „Mannish Boy“ von Muddy Waters.
Die Textzeile ‚I'm a rollin' stone’ dieses Liedes inspirierte laut Bill Wyman angeblich die Rolling Stones zu ihrem Bandnamen.
Ich habe bewusst diese Aufnahme aus dem 1977 Live-Doppelalbum ‚Love You Live’ gewählt, obwohl es auch spätere und klanglich bessere Veröffentlichungen gibt.
Die Qualität dieser Live-Aufnahmen wird im Allgemeinen als eher gering eingeschätzt. Die Rolling Stones klingen hier sowohl musikalisch als auch klanglich rau und ungeschliffen, aber eben handmade.

Die frühen Bluesstücke waren mitunter simpel und folgten dem Sprachrhythmus. Eine Strophe im frühen Blues besteht meist aus drei Zeilen.
Die Wiederholung selbiger hat den Zweck, dem Sänger bei Stegreifinterpretationen mehr Zeit für die Erfindung neuer Texte der nachfolgenden Zeilen zu geben. Die Texte in Bluesstücken scheinen oft nicht zur Musik zu passen, doch der Sänger kann bestimmte Silben hervorheben und andere unterdrücken, so dass der Rhythmus stimmt. Auch das Einbinden der Mundharmonika kann dabei sehr variabel und stimmig wirken, passt aber letztendlich hervorragend zum Gesamtwerk und setzt gar exstatisch anmutende Verzückungen frei.

Mein Gott, es gibt so viele Blues-Schemen, der 12-taktige Blues (12-bar blues), das 8-Takt-Blues-Schema, das 12-Takt-Melodisch-Moll-Blues-Schema, Quick Change, Turnaround…
Aber Schluss jetzt, das ufert sonst aus.
Ich befürchte ein wenig, und das wäre sehr schade, das wir 2 hier in alleiniger Verzückung geraten…also Leute, wo seit ihr, don’t be shy, wanna see so much more input to this great audience, please.
Yours Lulu...






16.01.2017 um 17:06 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Rubxxxx
493 Beiträge bisher
re: BLUES, FADO..TANGO ( nuevo )

Ein Turnaround ist keine Bluesform, eine kadenzartige kurze Akkordabfolge, ähnlich wie ein Vamp. Der Blues hat klassisch 12 Takte, alle anderen Stückformen, wie AABA usw. mit 32 Takten das sind und bleiben andere Formen. Auch wenn Ornette Coleman die geraden Formen bewusst aufgelöst hat und Miles Davis auch schon mal spannungsreicher den 9.(10.)Takt der Dominante hinten dran gehängt hat beim 6/8-All blues, so bleibts bei 12 Takten.
Blueselemente kann man natürlich überall einbauen, das bietet sich an.

16.01.2017 um 17:41 Profil eMail an RubiconEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
93 Beiträge bisher
re: BLUES, FADO..TANGO ( nuevo )

@ Pepi, …but also to all in this audience

First beginning with ya closing credits ‘bout the Stones and pls forgive my hearty n good meaning opposition to that.

Klar hast du recht, was du da sagst/schreibst über ‘Blues & Lonesome’…
Was hatte ich mich im Vorfeld gefreut auf diese Neuerscheinung nach den schon so lang andauernden sich ewig wiederholenden Live-Tracks der letzten Zeit (ok, ‚Havana Moon’ hat einige bis dato in der Form nicht unbedingt erreichte sehr schön abgemischte hitbreaker dabei). Ja und dann, auch bei mir erst einmal Enttäuschung, nee wirklich.
Aber man muss das ganze Werk mehrmals und tief sinnend hören, und mittlerweile finde ich das Ding richtig gut. Welche Künstler schaffen es heute, oder besser gesagt, noch nach 50 Jahren, zu ihren Wurzeln zurück zu finden?...am ehesten fällt mir da Eric Clapton ein…
selbst, aber auch in seinen Crossroads Festivals, wo er ganz vorzüglich alte und neu Blueskünstler immer wieder aufs Neue zu fordern und somit den (weißen) Blues am Leben erhält…meine Meinung.
OK, Mick the Flip muss man mögen oder nicht, ebenso Ronnie, der aber letztendlich in vielerlei Hinsicht neue Impulse brachte. Charlie, der Ruhepol schon immer, solide aber leider für mich ohne letztendlich große Akzente setzend, Keith…traue mich jetzt gar nicht das jetzt hier zu schreiben… für mich ist diese enfant terrible schlechthin, einzigartig, unnachahmlich, in irgendeiner Art urwüchsig gleich einem ‚original human’, unverrückbar…und das finde ich superb, thx for spending a crazy time on Fiji, finished!
Auf den Blues bezogen vermisse ich eigentlich nur schmerzlichst Mick Taylor, was für ein Genie, aber dazu später mehr, if you like.
Meine favs der letzten CD sind von Track 3 – 10, und dann noch no. 12.
Absolutly my favorite is ‚Hate to see you go’, enclose. Mehr simplen blues-groove kann es doch in der heutigen Zeit gar nicht geben. Es ist tatsächlich eine postmoderne Zeitreise ins swinging london, maybe marquee, rauchgeschwängert und mit Kippe im Mund, einfach perfekt.

Bitte gebt mir etwas Zeit, auf die Thematik des letzten Posts von me myself und deren Pepitas zu antworten, bin z. Zt. etwas beruflich im Stress.
Eure Lulu...blush...







18.01.2017 um 17:26 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
93 Beiträge bisher
re: BLUES, FADO..TANGO ( nuevo )

Ohne den Mick jetzt schlecht reden zu wollen (sportlich ist er ja), oder einen ‚Turnaround’ meinerseits in Sachen Stones vollziehen zu wollen:
Du Pepita warst 1995 in der Autostadt, und ja das war absolut nichts, aber auch viel später, August 2003 Open-Air-Arena Hannover…Sound schlecht und zu leise, einzig ‚Midnight Rambler’ war top, eben mit viel Improvisationsbreite.
Ich verspreche, in diesem Thread nichts mehr von den Glimmer Twins und Anhang zu erwähnen.
Auf Alvin Lee bzw. Ten Years After wäre ich natürlich auch noch gekommen, da bist du mir zuvorgekommen, schön und danke.

Ich kann nämlich auch anders…
Wie wäre es zur ‚Versöhnung’ mit dem non plus ultra dieser exzellenten Herrenriege?
B.B. King in absoluter Höchstform, ja Gipfel seines Schaffens und Könnens mit dieser Darbietung des ‚The Thrill Is Gone’ on Crossroads Guitar Festival 2010, performed/recorded live at the Toyota Park in Bridgeview, ouside Chicago, Illinois?

Gleichwohl ich das angebotene ‚Pax’ nicht ganz verstehe.
Nolens volens… Nulla vita sine musica.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Tag.
die Lulu.






Dum excusare credis, accusas.
Während du dich zu entschuldigen glaubst, klagst du dich an.
Hieronymus (347-420)


19.01.2017 um 9:08 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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