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Thema: Ausflüge 2018


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Von angxxxxxxxxxx
91 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Wie es der Zufall wollte traf ich das französische Ehepaar die mich in Caen angesprochen hatten dann am Donnerstagmorgen beim Frühstück auf der Terraße und so konnten wir beim Frühstück in aller Ruhe quasseln.
Er sprach zwar kein Wort Deutsch,sie dafür aber fehlerfrei mit schönem französischem Akzent was den einfachen Grund hatte das Sie gebürtige Elsäßerin war und mit ihrem Mann in Straßburg lebte.
Als ich dann von mir erzählte und das ich noch vor kurzem in Straßburg gewesen war und den Stadtteil so süß fand in dem die Altstadt und der Straßburger Münster lagen hatten wir genug Gesprächsstoff.
Da die beiden am kommenden Tag abreisen mußten versprach ich Freitagmorgen früh auf der Terraße zu sein um beide wenigstens zu verabschieden.Leider konnte ich mein Versprechen nicht einhalten da ich am Freitagmorgen etwas verschlafen sollte.
Nach dem Frühstück bekam ich dann auf Anfrage beim Hotelpersonal auch die genaue Adreße der nächstgelegenen Tankstelle in Bayeux wo ich dann gegen Mittag auch mit dem letzten Tropfen Sprit im Tank eintraf.
Anders wie in Deutschland kann man dort aber auf die Tankstellen nur von einer Seite auffahren und die andere Seite ist dann nur zur Abfahrt.
Einen Verkaufsraum wie in Deutschland üblich suchte ich vergebens sondern es gab nur ein winziges Kassenhäuschen kurz vor der Ausfahrt in dem eine Mitarbeiterin saß.
Welche Sorte Sprit für mein Auto der richtige war wußte ich ja noch vom Ankunftstag und so war das betanken einfach und bevor es ans bezahlen ging schaute ich einfach wie es die anderen machten.
Man steigt einfach ins Auto,fährt bis an das Kassenhäuschen,nennt die Zahl der Tanksäule oder zeigt wie ich mit 7 Fingern die Zahl an,der Betrag erscheint auf einem Display,man zahlt und schon geht die Schranke hoch und das war es dann auch schon.
Von Bayeux machte ich mich dann auf den Weg zum Utah Beach der am weitesten entfernte Landungsstrand.Bevor ich aber zum eigentlichen Strand wollte standen noch zwei Besuche von Freilichtmuseen auf dem Programm.
Das erste Ziel war die Batterie de Grisbecq,eine sehr große Marinebatterie die heute wieder sehr viele Besucher anlockt und um die damals über 6 Tage erbittert gekämpft wurde wofür über 300 Deutsche und wer weis wie viele Amerikaner ihr Leben laßen mußten.
Am Empfang gab es dann doch eine Überraschung,da mir die richtigen Worte fehlten um mich Englisch richtig auszudrücken dachte ich laut nach und sagte dabei zu mir selbst so etwas wie,ach wie heist das blöde Wort nochmal,daraufhin entgegnete mir die Dame an der Kasse dann,wenn sie aus Deutschland kommen sie können mit mir gern auch Deutsch sprechen ich verstehe ihre Landessprache.
Mit allem hätte ich gerechnet aber nicht damit in der Normandie eine Einheimische zu treffen die fließend Deutsch sprach.Das machte natürlich alles viel einfacher und ich bedankte mich vielmals für diese nette Geste.
Über einen langen Rundweg ging es dann durch die ganze Anlage,ob alte Wohnbunker wo die deutschen Soldaten lebten,in die Erde gegrabene Kampfstände,Kanonenstellungen,nachgestellte Alltagssituationen mit Lebensgroßen Puppen es gab so viel zu sehen das ich gut und gerne 2 Stunden dort unterwegs war.
Am Ende des Rundwegs dann ein wahres Monster von Bunker dessen Kanonenöffnung so groß war das man hätte mit dem Auto hineinfahren können,was der Mensch sich einfallen läßt wenn es um das töten von anderen Menschen geht ist unfaßbar.
Nachdem ich mich von der deutschsprechenden Dame am Empfang veraschiedet hatte gings weiter zur benachtbaren Batterie de Azzeville.
Ein Areal von Kampfbunkern das mit unterirdischen Betongängen verbunden ist durch die heute nun die Touristen in die verschiedensten Teile der Anlage kommen.
Noch vor betreten der Anlage suchte ich mir erstmal ein schattiges Plätzchen und bekam auch bald Gesellschaft durch eine Mitarbeiterin dieses Museums,obwohl wir uns wegen der Sprachbarrieren nicht unterhalten konnten machte sie mir durch Gesten klar das sie meine Nägel sehr schön fand und war erstaunt&erfreut als ich mich dann als deutsche Touristin zu erkennen gab die halt nur die Farben Frankreichs als nette Geste auf den Nägeln trug.
Zusammen betraten wir dann das Innere eines Bunkers in dem sich der Empfang befand wo ich dann merkte das sie dort nicht nur als Touristin war sondern auch arbeitete.
Über eine Treppe erreichte ich dann die unterirdischen Betongänge die sehr eng und grade mal so hoch waren das ich aufrecht stehen konnte und die alle Bunker miteinander verbanden.
Wie ich in meinem Buch über diese Region gelesen hatte mußte es dort besonders fürchterlich zugegangen sein,ist Krieg egal unter welchen Nationen und zu welcher Zeit schon schrecklich genug wuden die unterirdischen Betongänge damals mit Flammenwerfern angegriffen,etwas schlimmeres kann es wohl kaum noch geben,nicht auszudenken welche Panik,Angst und Verzweiflung die deutschen Soldaten hatten als sie merkten das ihr Ende bevorsteht.
Über einen nach dem Krieg neu gestalteten Ausgang gelangte man dann wieder ans Tageslicht und stand mitten zwischen den Bunkern wo ein Weg dann zurück zum Eingang führte.
Um die Bunker aus der Luft zu tarnen hatten die Deutschen sie angemalt so das es von oben aussah wie Landhäuser mit Fenstern und Türen obwohl alles nur Beton und Farbe war.
Gegen 17h machte ich mich von dort aus auf den Weg zum eigentlichen Utah Beach dem unBl**igsten der 5 Landungsstrände wo es "nur"um die 80 gefallene GIs gegeben hatte.Nach dem parken vom Auto besuchte ich dann erstmal das Lokal Le Roosevelt was im innern mit unzähligen Accessoires und Fotos vom D-Day geschmückt war,im großen Biergarten gab es dann etwas leckeres zu essen und eiskalten Apfelsaft bevor ich mich aufmachte zum eigentlichen Strand und dem Museum.
Vom winzigsten Teil-einer alten Packung Lucky Strike die in einer Glasvitrine lag bis hin zu Landungsbooten,Panzern,Fahrzeugen jeglicher Art und sogar ein Bombenflugzeug war alles ausgestellt und aus nächster Nähe anzuschauen.
Alle Wege und kleineren Plätze rings um das Museum waren mit einem eigenen Schild versehen das einen der gefallenen GIs gedachte und viele Menschen standen schweigend und andächtig vor diesen Schildern.
Über tiefe Sandwege ging es dann zum Strand selbst,ein endlos langer Sandstrand wo damals gelitten und gestorben wurde,heute junge Leute und Familien in der Sonne liegen,Kinder im Sand spielen oder mit Papa und Mama im Wasser toben.
Nach einem langen Spaziergang am Strand entlang immer wieder vorbei an Gedenktafeln und Monumenten wurde es dann aber Zeit wieder an den Rückweg zu denken denn mein Hotel lag eine gute Strecke entfernt.
In Arromanches selbst war schon wieder fast alles geschloßen bis auf den englischen Pub wo noch Touristen und Einheimische ein Spiel der Fußball WM in Rußland verfolgten.
Für mich gings ab aufs Zimmer raus aus den Klamotten,ab unter die Dusche,Nachtkleidchen an und ab ins Bett.
Freitags wollte ich dann mal zum Juno Beach und wie der Tag so verlief das erfahrt ihr in der kommenden Woche.
Alles Liebe

Geli

19.10.2018 um 15:30 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
91 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Wie bereits am WE erwähnt, paßierte es dann Freitagmorgen schlief ich zu lang und bis ich auf der Terraße erschien war das ältere Pärchen aus dem Elsaß leider schon abgereist ohne das ich ihnen Auf Wiedersehen sagen konnte.
So fuhr ich nach dem Frühstück erstmal ins nahegelegene Ver sur Mer,ein Dörfchen nicht größer als mein Arromanches das im Abschnitt des ehemaligen Juno Beach liegt und so klein die Dörfer auch waren in allen war etwas über den D-Day zu entdecken und vor vielen wehten die Nationalfahnen der Befreier nicht nur vor öffentlichen Gebäuden.
Nach der Besichtigung vom Museum dieses Dörfchens saß ich dann im Eingangsbereich auf einem Mäuerchen und blätterte in meinem schlauen Buch auf der Suche was noch intereßantes in der Nähe war.
Eine Mitarbeiterin die zufällig für eine Zigarettenpause draußen war sah mich und da sie wußte das ich Deutsche war gab sie mir mit französischen Worten und Gesten zu verstehen ihr nach ihrer Zigarettenpause zu folgen.
Drinnen am Empfang wo sie arbeitete hatte sie einen Stapel Kopien von den ganzen Straßen und Gäßchen im Dorf,mit einem Kreuz makierte sie den Punkt wo wir uns gerade befanden mit einem anderen Kreuz eine Stelle direkt am Meer und gab mir zu verstehen das ich dort hinfahren sollte.
So bedankte ich mich für diese Höflichkeit und machte mich auf den Weg zum Juno Beach.
Am Strandboulevard dann eine fantastische Aussicht auf das Meer ich konnte schön spazieren gehen,die Sonne genießen und kam auch an den ein oder anderen deutschen Verteidigungständen vorbei die heute wieder zu friedlichen Zwecken genutzt werden.
Gegen 14/15h kehrte ich dann in ein Restaurant mit großem Außenbereich ein wo ich annahm das um diese Zeit eher weniger los sein sollte,aber da hatte ich Falsch gedacht,der Außenbereich total überfüllt und nur noch ein Tischchen frei wo ich Platz nahm.
Nachdem die Kellnerin meine Bestellung aufgenommen hatte schaute ich mich ein wenig um und stellte fest fast alle Männer bis auf wenige Ausnahmen trugen Arbeitskleidung und gönnten sich hier ihre verspätete Mittagspause.
Einige Männer konnte ich durch ihre orangefarbene Kleidung noch als Mitarbeiter der Stadtreinigung zuordnen die anderen waren wer weis woher denn großartig Industriebetriebe sucht man in den Dörfern dort vergebens.
So machte ich mich dann auf den Weg nach Corseulles sur Mer wo das große Museum für die kannadischen Soldaten die am D-Day beteiligt waren stand.
Corseulles ist schon mehr eine kleine Stadt und hebt sich doch etwas von den kleinen schnuckligen Dörfchen ab.
Zuerst parkte ich unweit vom Museum,quer durch die Dünen tauchten immer wieder verlaßene alte Bunker auf die schon halb im Sand versunken waren und das betreten war natürlich streng verboten.Auch hier erinnerten immer wieder mit viel Liebe geschmückte Gedenksteine den gefallenen kannadischen Soldaten.
Am Museum selbst standen dann große Tafeln mit kleinen Schildern auf dessen jeweils die Namen von allen Soldaten verewigt waren die am D-Day hier und in der unmittelbaren Umgebung starben.
Im Museum selbst natürlich viel zu sehen über den D-Day aber ein Raum beeindruckte mich besonders.In diesem Raum wurde den Toten gedacht,ein großes Becken voller künstlicher Rosenblüten beherschte den Raum und wer mochte konnte an einem Automaten gegen 1 Euro pro Blüte seinen Anteil leisten das das Andenken an diese jungen Männer niemals vergeßen wird.
Wieder an der frischen Luft wollte ich von der Seeseite aus zum Hafen bis ich nach einer gewißen Zeit merkte das das gar nicht möglich ist da zwischen meinem Standpunkt und dem Yacht und Fischhafen der Fluß La Seulles ins Meer mündet.
Da von meinem Standpunkt kein direkter Weg zur Brücke möglich war gings zurück zum Auto mit dem ich dann den ganzen Hafen umrundete und mir dort dann einen Parkplatz suchte.
Hatte ich gedacht direkt hinter den Häusern wäre das Wasser so hatte ich mich getäuscht und so ging es durch ein Gewirr von großen Blocks mit Ferienwohnungen bis ich dann endlich am Hafen rauskam.
Hunderte von kleinen und größeren Yachten und Motor sowie Fischerbooten lagen dort im Wasser und rings um die Hafenbecken Restaurants und Bistros ohne Ende.
Nach der halben Umrundung vom Hafenbecken besuchte ich dann auch eins der Bistros in dem drinnen ein riesiger Trubel herschte da grade Frankreich vs Urugauy in Rußland spielte,so setzte ich mich auf die Terraße in die Sonne wo bald ein Ehepaar am Nebentisch Platz nahm.
Obwohl beide Engländer waren die nur gebrochen Deutsch sprachen und ich Deutsche die nur Schulenglisch sprach was ich vor über 35 Jahren in der Schule lernte kamen wir schnell ins Gespräch und hatten uns viel mitzuteilen.Wo Worte fehlten wurde mit Gesten ausgeholfen und so wurde diese Pause richtig schön und man merkte von beiden Seiten das da viel Sympathie mit im Spiel war.
Nur für die beiden wie für mich war das der letzte Nachmittag/Abend in der Normandie und so verabschieden wir uns zum Schluß sehr Herzlich und nach einem letzten Winken gings für mich weiter zum Fischereihafen.
Dort werden an Verkaufsständen direkt an der Pier die Fische direkt an Einheimische und Touristen verkauft,am ganz späten Nachmittag waren nur noch einige Mitarbeiter mit säubern der Verkaufsstände und aufräumen beschäftigt aber sehr viele Möwen zogen dort noch ihre Kreise und mit zwei von denen hatte ich noch näheren Kontakt.
Am Ende der Pier stand dann noch so ein kleiner fahrbarer Imbißwagen wo ich mir eine Pommes und ein HotDog gönnte.
Grad hatte ich mich auf eine Bank gesetzt landeten zwei direkt vor meinen Füßen der/die vordere frech und laut,der/die hintere eher zurückhaltend.
Nachdem ich beide erst ignorierte fing der vordere an kurze aber sehr sehr laute Schreie von sich zu geben was wohl bedeutete gib mir was ab.Tat ich dann auch aber genug bekam der nie.Natürlich wollte ich das auch der hintere Vogel was abbekam aber der war ängstlicher und so klaute der vordere immer die Pommes die für den hinteren gedacht war.
So mußte der vordere überlistet werden,nun warf ich eine Pommes gut zwei Schritte nach links und bis der dort war die Pommes schnappte und zurück war konnte ich auch dem ängstlichen was geben.
Viel blieb zwar nicht für mich selbst aber es war schön mit den beiden und selbst als ich eine Pommes direkt neben mir auf die Bank legte kam der freche und nahm sie mit dem Schnabel dort weg.
Auch vom HotDog hätten beide wohl gern mitgegeßen,trotz Geschrei bekamen sie aber nur etwas vom Brot da Wurst bestimmt nicht gut für Möwen ist,die Pommes sicherlich auch nicht aber was will man denn machen wenn beide so betteln.
Nun gings dran mein Auto wieder zu finden,gar nicht so einfach wenn man so oft abgebogen ist aber irgendwann fand ich es doch.
In Arromanches drehte ich dann noch eine Runde durchs Dorf und über die Strandpromenade,gönnte mir ein letztes Gläschen Champagner und dann ging es schon ans Koffer packen denn so konnte ich morgens ein klein wenig länger im Bett bleiben.
So blieben nur Wäsche,Kleidung,Schuhe,Make up,Bürste für die Abreise draußen und natürlich mein Nachtkleidchen denn bis 11h morgens muß man ausgecheckt haben.
Über meinen letzten Tag in der Normandie und die Heimfahrt nach Deutschland dann näheres zum Wochenende.
Alles Liebe

Eure Geli

24.10.2018 um 18:09 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
91 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Dann war er da mein letzter Urlaubstag,schon um 7h30 war ich auf den Beinen,nach dem duschen,schminken und anziehen konnte ich dann auch die letzten Badartikel und mein Nachtkleidchen im Koffer verstauen.
Für den letzten Urlaubstag hatte ich mir ein besonders schönes Outfit zurechtgelegt,ein schulterfreies rotes kurzes Jumpsuit kombiniert mit einer sehr ausgefallenen Strumpfhose und roten Stiefelletten.
Schnell noch ein Trinkgeld für das Zimmerservicepersonal auf den Tisch gelegt und ein letzter Blick aus dem 2.Stock aufs Meer bevor ich dann mein Zimmer verließ.
Nach dem Frühstück ging es dann ans bezahlen und welche Freude auf den Preis den ich bei der Reservierung übermittelt bekam gab es dann noch mal 100Euro Preisnachlaß.
So gabs noch ein schönes Trinkgeld für das Servicepersonal und nachdem ich mich vom Frühstückspersonal verabschiedet hatte hieß es dem Hotel de Normandie Au revoir zu sagen.
Da ich mein Auto Freitagabend wieder auf dem Parkplatz direkt am Meer geparkt hatte,hatte ich es mit meinem Koffer auch nicht weit und da die Schranke oben war konnte ich ihn auch sehr kostengünstig verlaßen.
Der erste Weg führte mich wieder nach Bayeux nochmals bis obenhin volltanken und mit soviel Sprit im Tank wie möglich nachher auf die Autobahn fahren.
Aber noch hatte ich keinZiel für den heutigen Tag und mein schlaues Buch steckte gut verpackt im Koffer,durch Zufall fuhr ich dann aber durch einen Kreisverkehr und entdeckte ein Hinweisschild mit der Aufschrift German War Cemetery.
Auf dem englischen Friedhof war ich ja auch also warum nicht auch den deutschen Gefallenen gedenken die bestimmt nicht gern in den Krieg gezogen und für den Wahnsinn gestorben sind.
Leider stand auf dem Schild keine Kilometerangabe,nachdem ich bestimmt über 20Minuten immer der Straße folgte kam endlich mal wieder eine Tankstelle wie man sie aus Deutschland kennt mit großem Verkaufsraum,neben 2Kaltgetränken gab mir die Kassierein zu verstehen ich müßte noch eine ganze Weile weiter nur der Straße folgen.
Habe ich dann auch gemacht nur nach bestimmt 15 KM gabelte sich die Straße nun stand ich wieder auf dem Schlauch.
So fuhr ich einfach nach rechts,wo ich mich genau befand wußte ich nicht aber irgendwie wird es schon klappen.
Nach einiger Zeit tauchte wieder ein Schild auf das auf den Omaha Beach hinwies und bevor ich noch länger nach dem deutschen Friedhof suchte ohne ihn zu finden war ich gespannt ob mich das Schild wieder nach Vierville sur Mer lotzte wo ich ja schon vor einigen Tagen war.
Es ging aber nicht berg runter sondern eine Anhöhe hinauf wo ich oben schon einen sehr gut besuchten Parkplatz und viele Touristen vorfand.
Wo ich mich genau befand und was mich dort erwartete wußte ich zwar nicht also schnell das Auto abgestellt und dann folgte ich einfach den anderen Touristen.
Zuerst führte ein Weg durch Wiesen bevor es dann anfangs sehr leicht und dann immer steiler berg ab ging und man schon aufpaßen mußte.
Als ich dann die ersten Gedenktafeln,Monumente und dann die ehemaligen deutschen Verteigungsstellungen sah hoch oben über Omaha Beach wußte ich wo ich war am WN62(Wiederstandsnest62)der Stellung von Heinz Severloh dem die Amerikaner damals den Namen gaben "Die Bestie vom Omaha Beach".
Ob dieser junge Mann damals gut oder böse war kann ich nicht beurteilen,Fakt ist von seinen Vorgesetzten bekam er den Befehl auf die landenden Amerikaner zu schießen,vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag wurden durch seine Hand an die 2000 GIs getötet oder schwer verwundet.
Eine sehr bewegende Doku über ihn findet man auf Youtube wenn man dort seinen Namen eingibt.
Blickt man von diesem Punkt wo die Stellung liegt hinunter aufs Meer und den Strand kommen sofort die Bilder aus dem Film der Soldat James Ryan ins Gedächniß,damals für Tausende Soldaten auf beiden Seiten die Hölle,heute ein Mahnmal das so etwas nie wieder geschehen darf.
Nach einiger Zeit machte ich mich wieder auf den Weg nach oben und da auf der anderen Seite von der Stelle wo mein Auto stand auch sehr viele Touristen hingingen mußte es da ja auch noch etwas zu sehen geben.
Nach nur wenigen Hundert Metern wußte ich wo ich war,ich hatte diesen riesigen amerekanischen Soldatenfriedhof entdeckt wo an die 10000 junge Männer begraben liegen.
Wie schon am Pont du Hoc auch hier im Zugangsbereich uniformierte Securitymänner,durchleuchtet selbst wurden wir zwar nicht aber jede von uns mußte ihre Handtasche auf ein Laufband stellen wo sie dann durch eine Art Röntgengerät liefen,ohne beanstandung bekamen wir aber alle unsere Taschen zurück.
In der Ehrenhalle dann viele Aufnahmen des D-Day und Aufnahmen von Veteranen die im laufe der Jahre ihre gefallenen Kameraden besucht haben.
In der ganzen Zeit in der ich in der Halle war lief über Lautsprecher eine Frauenstimme die mit klarer Stimme die einzelnen Namen der fast 10000 GIs aufsagte,jeweils unterbrochen von einigen Sekunden Stille,da war ich bestimmt nicht die einzige die ein Kloß im Hals hatte.
Über einen Rundweg von dem man aus das Meer sehen konnte gelangte man dann zu einer großen Treppe die zum Garden of missing führt,ein Halbbogen in dem Tafeln verarbeitet sind auf denen die Namen von ca.1600 Soldaten zu lesen sind von denen nie wieder etwas gefunden wurde,ob sie von Granaten oder Boben zerrißen wurden,zu Asche verbrannten,unter Schutt und Sand lebendig begraben wurden,von Panzerketten zermahlen wurden oder auf dem Meeresgrund ruhen wird nie jemand erfahren.
Nur noch wenige Schritte von dort nur noch getrennt durch einen künstlichen See und einigen Bäumen sah ich dann das riesige Gräberfeld.Tausende und Abertausende von weißen Steinkreuzen,einige mit dem Davidstern für diejenigen GIs des jüdischen Glaubens.
Ein Anblick den ich niemals vergeßen werde,die endlosen Reihen würden den größten und lautesten Schreihals ganz schnell klein und stumm machen.
Viele Grabsteine waren geschmückt mit kleinen US-Fähnchen,Blumen oder auch Nachrichten von Angehörigen an den Opa,Mann oder auch Vater,einfach Herzergreifend und schon hatte ich die ersten Tränen in den Augen.
Als ich dann den Rundweg zwischen den Gräberfeldern verließ und durch die Gräberreihen lief paßierte das gleiche wie am Anfang der Woche in Bayeux,ich fing wieder an zu weinen.Das andere Besucher das mitbekamen-es waren bestimmt über 1000 Besucher da- störte mich zwar wenig aber so sehr ich mich auch zusammen nehmen wollte es ging nicht.
War ich wieder auf dem Hauptweg war alles gut und so beschloß ich nicht mehr zu nah an die Grabstätten zu gehen.
Obwohl ich keinen der Männer gekannt habe die dort liegen und auch keine Verwandten in den USA habe ging ich still vorbei an allen Gräberfeldern um wenigstens diesen Männern meinen Respekt und meinen Dank zukommen zu laßen für das sie für mich und für Millionen anderer Menschen gegeben haben,ihr Leben.
Wären sie und Tausende andere nicht gewesen die Atombombe wäre nicht auf Japan sondern auf Deutschland gefallen,unsere Großeltern und Eltern wären Tod oder verstrahlt worden und wir wären niemals zur Welt gekommen oder missgestaltet geboren worden.
Nachdem ich wieder am Ausgangspunkt anlangte warf ich nochmals einen langen Blick auf die Gräber und an diesen Anblick denke ich seither fast jeden Tag.
Nach einem Besuch vom Museum Overlord das ganz in der Nähe liegt ging es dann gegen 16h auf direktem Weg auf die N13 Richtung Caen und auf die Autobahn denn schließlich hatte ich noch 7 Stunden Rückfahrt vor mir.
Ohne Staus und Zwischenfälle an den Mautstationen erreichte ich dann gegen 23h30 wieder Leverkusen,nach Ankunft in meiner Wohnung wollte ich mich dann nur mal 10 Minuten kurz aus Bett legen und dann den Koffer auspacken aber ich war so erledigt das ich mit Licht und noch völlig angezogen bis zum Vormittag schlief.
Fazit der 7 Tage Normandie,nicht nur für Menschen wie mich die sich für Geschichte intereßieren ist die Normandie sehr zu empfehlen,die Region ist bis auf wenige Ausnahmen sehr Ländlich aber trotzdem schön,die Menschen lieb und zuvorkommend und gerne wäre ich noch einige Wochen länger gelieben.
Im Sommer 2019 werde ich aber ganz bestimmt wieder dort sein und vielleicht klappt es dann zum Jahrestag des D-Day denn gerne würde ich mich einmal persönlich bei einem der noch wenigen lebenden Soldaten von damals bedanken.
In dem Urlaub möchte ich dann auch etwas besonderes machen,momentan lege ich jeden Monat etwas Geld bei Seite,von diesem Geld möchte ich dann in der Normandie 400 Rosen kaufen und je 100 dieser Rosen sollen dann die Gräber auf den englischen,kannadischen,amerikanischen und deutschen Gräbern schmücken.Eine kleine Geste für die die früh sterben mußten egal welche Uniform sie trugen.
Da dieses Jahr mein Arbeitsjahr schon wieder Mitte November endet fahr ich vielleicht nochmal für ein langes WE nach Paris oder Antwerpen,sicher ist das aber noch nicht da die Tage halt sehr kurz sind.
Dafür steht Ende März/Anfang April New York auf dem Programm,wie es dort zugeht und was ich dort erleben werde könnt Ihr dann hier lesen und die ein oder anderen Aufnahmen davon findet Ihr in den verschiedenen Gallerien.
Alles Liebe

Eure Geli

29.10.2018 um 12:42 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
91 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Der Jahreswechsel ist seit einigen Wochen vorrüber und in den letzten 7 Wochen von 2018 in denen ich frei hatte waren keine weiteren Reisen angesagt.
Mit dem Gedanken zumindest ein langes WE in Antwerpen oder Paris zu verbringen hatte ich ja gespielt aber die sehr kurzen Tage hielten mich dann doch von der Reise ab und die einzige kleine Reise ging dann für 3 Tage nach Essen wo ich den Jahreswechsel im benachtbartem Gelsenkirchen mit Freunden feierte und mich von Sa-Di in Essen Stoppenfeld wohnte und unterwegs war,nur einen Katzensprungentfernt von der Zeche Zollverein.
Dieses Jahr im Mai steht dann die große Reise in die USA genauer gesagt nach NY auf dem Programm,das Zeitfenster wird wohl Anfang/Mitte Mai liegen und wonen möchte ich auf jeden Fall südlich vom Central Park.
Das erste Hotel-Hotel Pennsylvania-das ich in die engere Auswahl genommen hatte und das direkt gegenüber vomMadison Square Garden liegt schied aus,zwar super zentral gelegen dafür vernichtende Gästebewertungen die mich umdenken ließen.
So habe ich mir im Netz einige Infos geholt und für 7Übernachtungen mit etwas Komfort,guter Lage und vor allem eigenen Bad liege ich da so bei 1500-1700Euro.
Ob das für NY günstig oder völlig überteuert ist weis ich nicht aber ich möchte die 7Tage in NY genießen und dazu zählt natürlich auch das ich mich imHotel wohl fühle.
Das Hotel Holiday Inn in der Wallstreet wäre ein Traum was auch in dieser Preisklaße liegt und 50 Stockwerke hat,ein Traum ein Zimmer in den oberen Etagen zu bekommen.
Viele Eindrücke in Text und Bildern gibt es dann ab Mai/Juni hier im Forum.

Geli

29.01.2019 um 11:25 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
91 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Eigentlich sollte es im Mai ja nach New York gehen doch das muß leider auf den Spätsommer 2019 wenn nicht sogar auf das Frühjahr 2020 verlegt werden.
Da das Wetter in Frankreich mitspielen sollte entschied ich mich recht kurzfristig für einen 4tägiigen Städtetrip nach Paris wo ich jetzt bis zum kommenden Montag mitten im Viertel Montmarte wohne.
Da ich früh genug in Leverkusen am Bahnhof war konnte mir auch die 30minütige Verspätung vom Regionalexpreß nichts ausmachen und pünktlich rollte dann mein Thalys um 8h40 in den Kölner HBF ein.
Bis Brüssel hatte ich Glück und brauchte mit niemand die Sitzreihe zu teilen,der Rest der Fahrt hatte ich dann eine Nachbarin.
In Paris am Bahnhof Nord angekommen bemerkte ich dann ich hatte den Zettel auf den ich mir den Namen des Hotels und die Adreße notiert hatte in Leverkusen liegen gelaßen.
4 schwerbewaffnete Polizisten denen ich mein Leid in gebrochenem Englisch schilderte gaben mir zu verstehen das das Touristenbüro in der Nähe mir bestimmt helfen könnte.
Dort angekommen schilderte ich den Damen meine Misere und was ich noch wußte das das Hotel mit M beginnt und das die Straße mit Rue Viktor beginnt und dann noch ein Wort kommt das mir nicht mehr einfiel und das sie in der Nähe von der Pigalle liegt.
Wie aus der Pistole geschossen meinte eine Victor Masse und richtig Masse war das Wort was mir nicht mehr einfallen wollte.
Neben einem Faltplan von Paris bekam ich noch den Tip das die Buslinie 54 bis in die Nähe vom Hotel fährt aber eigentlich hatte ich es gar nicht eilig denn es war grad mal 12h30 und vor 15h kein check in.
So machte ich mich mit Rollkoffer,Reisetasche und Handtasche zu Fuß auf den Weg mußte dabei aber ständig anhalten um mich in dem Gewirr der Straßen nicht zu verlaufen.
Was mir besonders auffiel enorm viele farbige Männer und natürlich auch Damen im Alltagsbild was mir natürlich besonders gefiel habe ich doch eine besondere Vorliebe für farbige Männer.
Das andere was auffiel war die Armut und die Verwahrlosung,mitten auf dem Bürgersteig hatte ein Obdachloser sein Zelt aufgeschlagen,während andere bettelten und wieder andere schon sinnlos betrunken waren.
Gegen 13h30 erreichte ich dann die Rue Victor Masse aber immer noch trennten mich 90Minuten um zumindest neinen Rollkoffer und meine Reisetasche los zu werden.
So setzte ich mich an einer großen Kreuzung auf eine Bank und wartete einfach ab denn mehr konnte ich eh nicht tun und bepackt wie ein Esel durch das Viertel zu streifen hatte ich keine Lust.
Um 15h dann endlich einchecken und mit dem Lift ging es in den 3.Stock aufs Zimmer mit Doppelbett und großem Bad einfach herlich.
Schnell die Koffer ausgepackt und ab ging es ins Viertel,wirklich überall Gastronomie ohne Ende,kleine Geschäfte,alte Häuser einfach wunderschön,was gar nicht schön war der Verkehr im Viertel der ist absoluter Horror.
So suchte ich mir auch ein nettes Lokal wo man draußen sitzen konnte und vor allem wo ich ganz dringend mal Pippi machen konnte.
So schloß ich mich zwei Französinnen an die das gleiche Bedürfnis hatten und nach kurzer Zeit nachdem jede von uns in ihrem separaten Räumchen verschwunden war machte es Klack und der Strom war weg und wir drei saßen da unten im dunklen Keller.
Fing ja gut an der Urlaub aber bald hörte man Schritte und Männerstimmen und nach einer gefühlten Ewigkeit brannte dann wieder das Licht.
Da ich meine Nägel wieder in den Farben der Trikolore trug wie schon im vergangenen Sommer in der Normandie nur diesmal noch mit Glitzerlack fand dies vor allem bei den jüngeren Damen viel Beachtung und von zwei Freundinnen und ein anderesmal von einer 5köpfigen Gruppe junger Damen gab es nette Kompliemente.
Von dem Straßencafe zog ich dann ziellos weiter durch die Straßen und landete dann am Moulin Rouge.
Dachte ich bisher das es dort nur einige Revueclubs gäbe wurde ich eines beßeren belehrt,s**shops,Pornokinos,Liveshows,Bordelle und Bars dazu hier und da Damen die anschaffen gingen und das auf einer beträchtlichen Länge.
In einigen größeren Erotikfachgeschäfften die besonder tolle Wäsche im Schaufenter hatten ging ich dann auch rein,schaute mir die Kollektion in aller Ruhe an und war wirklich begeistert über die Schnitte und Farben der transparenten Kleidchen,Höschen,Catsuits und was sonst so alles im Sortiement war.
Besonders ein Pinkfarbenes Netzcatsuit das Schrittoffen war fand ich besonders süß aber diesmal blieb ich eisern.
Draußen nur wenige Meter entfernt sprach mich dann ein Farbiger an,zuerst auf Französisch was bei mir aber keine Reaktion auslöste weil ich gar nichts verstand,dann auf Englisch ob ich eine Deutsche wäre.
Nachdem ich das bejate kam er dann zum Punkt ob ich Gras kaufen möchte auch Kokain und ****** könne er mir besorgen,ich lehnte dankend ab trotzdem kam von ihm noch have a nice day.
Irgendwie hatte es den Anschein als hätte niemand ein Problem damit das plötzlich eine deutsche Transfrau mitten in Paris unterwegs ist,ob die Polizei am Bahnhof Nord,der Türsteher am Liveshowclub oder der Drogendealer alle waren richtig nett.
Nachdem ich mich trotz Stadtplan mal wieder richtig verlaufen hatte und schon kapitulieren und mir ein Taxi nehmen wollte sah ich plötzlich einen Teil der Sacre Coeur einige Hundert Meter vor mir,das hieße dann meine Victor Masse müßte dann ganz in meiner Nähe sein und Richtig keine Hundert Meter von mir entfernt war meine Straße wo mein Hotel lag.
Morgen Früh klingelt dann schon um 6h der Wecker und der Eifelturm und noch einiges andere steht auf dem Programm,da es sehr warm werden soll tendiere ich dazu morgen auch mal wieder einen Rock zu tragen so wie es sehr viele Französinnen schon heute taten.

Geli

29.03.2019 um 0:04 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
91 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Um möglichst Früh am Freitag unterwegs zu sein stellte ich dann meinen Wecker schon für morgens um 6h so das ich noch in aller ruhe duschen,mich schminken und fertig machen konnte denn zu viel Zeit vom Tag wollte ich nicht im Hotelzimmer verbringen.
Da ich im Vorfeld viel davon gelesen hatte das besonders bei den Sehenswürdigkeiten in Paris sehr viele Diebstähle begangen werden entschloß ich mein Geld nicht in meiner Brieftasche in der Handtasche mitzuführen sondern bewahrte es in der Handtasche in einer leeren Zigarettenschachtel auf die nicht von den vollen zu erkennen war.
Bekleidet mit einem kurzen karierten Rock,halterlosen Strümpfen,einem Carmenshirt,Kurzmantel und Schuhen ohne großen Absatz wollte ich an diesem Tag ausgiebig das Viertel Montmarte und die Basilika Sacre Coeur erkunden und das bedeutete viele steile Straßen,viel Treppen laufen und viel Kopfsteinflaster.
Als allererstes verschlug es mich aber in ein nettes Cafe mit vielen Tischen und Stühlen direkt an der Straße mitten im Viertel und trotz der frühen Uhrzeit herschte schon viel Trubel auf den Straßen und was die Verkehrsteilnehmer angeht egal ob motorisiert,auf dem Rad oder zu Fuß,da macht so jeder und jede was er/sie grad für richtig hält.
So schaute ich einfach dem bunten treiben zu,genoß dabei meinen Caffee Crema der wie auch der Latte sehr,sehr klein war dafür mit 5 Euro auch nicht gerade günstig.
Auf dem Weg von dort zum Moulin Rouge führe mein Weg auch durch eine Straße in der es nur Gitarrengeschäfte und Wohnhäuser gab,nach dem vierten Geschäft was nur Gitarren anbot wurde ich stutzig und begann damit die Geschäfte mal zu zählen und kam auf insgesamt 17 Gitarrengeschäfte auf eine Straßenlänge von grade mal ca.500Meter.
Auf dem Boulevard de Clichy angekommen entdeckte ich dann gegenüber vom Moulin Rouge auch ein Starbucks Cafe wo ich in den kommenden Tagen dann lieber frühstücken ging,die Tassen halt viel größer und die Preise niedriger.
Bevor ich hoch zur Basilika wollte entschloß ich mich den Boulevard der auf einer sehr großen Länge der deutschen Reeperbahn in HH ähnelt in Augenschein zu nehmen,als Fußgängerin kann man wählen,entweder man läuft auf einem der beiden Bürgersteige direkt an den Häusern oder in der mitte des Boulevard wo sich ein sehr großer Weg für Passanten befindet mit viel Grün,Parkbänken und wo sich auch die Abgänge zur Metro befinden.
Neben sehr vielen Geschäften der Erotik und s**branche findet man hier auch viel Gastronomie von der Pizzeria bis zum Hotel und so manche kleine Gasse die vom Boulevard abging sah alles andere als einladend aus.
Obwohl bis zum Mittag noch viel Zeit war waren schon viele Leute unterwegs,einige davon die wohl die ganze Nacht durchgemacht hatten und an einer Disco kam ich vorbei vor der hauptsächlich farbige Männer standen und aus der am hellichten Vormittag die Technobäße wummerten während nur 50 Meter entfernt ca.20 Polizisten in voller Montur dem treiben zuschauten.
Irgendwann betrat ich auch eine Erotikboutique da ich neugierig war was so alles im Angebot war,zwar schien ich die einzigste Kundin im Laden zu sein aber das störte mich nicht und so schaute ich mich besonders intensiv bei den Kleidchen,Catsuits,Negligees und Corsagen um die sehr toll ausschauten.
Ich mochte keine 10 Minuten im Laden gewesen sein als der Besitzer sich mir näherte und mit einem sehr netten Bonjour Madame ein Gespräch mit mir begann,das ich bis auf die ersten zwei Worte allerdings nichts verstand bemerkte er und im englischen gab ich zu verstehen das ich Deutsche bin.
Im englischen lief die Verständigung dann etwas einfacher auch wenn sie von beiden Seiten nicht perfekt geführt wurde.Als erstes pries er natürlich seine Wahre an und die Wäsche&Dessous sahen auch sehr schön aus allerdings gab ich auch zu verstehen das ich nur schauen wollte und gar nicht dran dachte zu kaufen.
Nach kurzer Zeit ging das Gespräch dann aber in eine andere Richtung,der nette Herr outete sich mir gegenüer als ein Liehaber von Transfrauen und schien begeistert von meinem Erscheinungsbild und von dem was ich an diesem Tag trug.
Immer wieder wies er mich darauf hin das er unten rum wohl sehr groß gebaut sei und das im Keller Räumlichkeiten wären wo ich in aller ruhe Dessous anprobieren könnte.Da ich nach Paris gekommen war wegen der Stadt und nicht darum mich schon am ersten Morgen flachlegen zu laßen lehnte ich lieb ab denn ich bin mir 100% sicher das der nette Herr mehr an dem zwischen meinen Beinen interßiert war als mir nur schöne Wäsche zu verkaufen.
Ist mir in Deutschland so noch nie vorgekommen wobei man ja auch sagen muß das in meisten großen Erotikfilialen und in den Kaufhäusern in der Abteilung für Wäsche nun mal auch Frauen arbeiten,aber es sollte in Paris nicht die einzige sehr ungewöhnliche Begegnung mit einem Mann gewesen sein.
Nun ging es erstmal die steilen Berge Richtung Basilika hinauf die mich dann zu den sehr großen und steilen Treppen für die das Viertel Montmarte berühmt ist führten.Hinauf geht es zwar auch mit einer Art Seilbahn aber ich wollte es zu Fuß wissen.Noch während ich unten stand und einige andere Frauen den Anstieg in Angriff nahmen die wie ich ebenfalls sehr kurze Röckchen mit sehr kurzen Mäntelchen trugen bemerkte ich um so höher man ist um so tiefer können die Leute drunter schauen und ich hatte Halterlose drunter,dumm gelaufen.
Da mußte ich nun durch,zum Glück hatte ich ja noch ein Höschen drunter,fühlte mich aber nicht sehr wohl auf dem Weg nach oben.Ich habe zwar überhaupt kein Problem damit wenn männliche Bekannte von mir in der Öffentlichkeit sehr intime Aufnahmen machen aber das mir wildfremde Menschen mit leichtigkeit unter den Rock schauen können muß dann doch nicht sein.
Oben angekommen dann Erleichterung erstmal wieder flachen Boden unter den Füßen doch langsam machte sich ein Bedürfniß bemerkbar ich mußte mal und das wurde sehr dringend.
Direkt gegenüber der Basilika sehr viele Cafes wo ich mir halt etwas zu trinken bestellte und dann schnell erstmal für kleine Mädchen verschwinden konnte.
Da ich klugerweise noch eine Strumpfhose als Ersatz dabei hatte entschied ich mich im Vorraum diese gegen die Halterlosen zu tauschen,so blockierte ich nichts die Toilettenboxen für andere Damen und fühlte mich nachher auf den Treppen hinauf zur Basilika etwas angenehmer.
Nach einiger Zeit am Cafe warteten dann noch die letzten Treppenstufen hinauf zur Basilika und das waren noch einige,auf dem Rundweg nach oben lief ich dann direkt einer Gruppe Afrikaner in die Arme die zwar nett taten aber wohl eher böse Dinge im Hinterkopf hatten,etwas eingedrängt hielt ich meine Handtasche fest und versuchte so schnell wie möglich aus der Notlage weg zu kommen was mir irgendwie auch gelang ohne das ich beklaut wurde.
Nun noch die letzte Treppe hinauf ganz nach oben und oben angekommen war ich nicht die einzigste die mehrmals tief durchatmen mußte.
Einige Hundert Touristen waren dort oben versammelt,ein junger Afrikaner spielte mitten in der Menge auf seiner Gitarre und sang dazu,eine tolle Atmosphäre,viele Leute tanzten und lachten und ein himmlischer Anlick über ganz Paris.
Nach gut einer Stunde und nachdem auch ich einige Euro dem jungen Mann in seine Box gegeben hatte ging es dann an der Rückseite der Basilika wieder bergab auf gut Glück und über viele Sträßchen und Gäßchen landete ich irgendwann auf einem großen Boulevard wo zwar sehr viel Geschäfte waren und Hunderte wenn nicht Tausende von Menschen aber irgendwie doch eher alles Einheimische und vor allem fast nur Farbige oder Nordafrikaner.
Nachdem ich eine ganze Zeitlang in eine Richtung lief versuchte ich mich irgendwann an einer Kreuzung durch meinen Stadtplan meinen Standort zu finden,nicht grade einfach wenn kein Straßenverzeichniß dabei ist aber es klappte dann doch und siehe da ich lief immer weiter weg von meinem Viertel also umdrehen damit ich irgendwann wieder am Hotel landete.
Als mich nur noch ca 1KM vom Boulevard Clinchy trennten entschloß ich mich einen Supermarkt aufzusuchen nur um mal zu schauen was essen und trinken die Menschen in Paris,natürlich nichts anderes wie wir nur fremde Marken und so war ich schnell wieder draußen nur hatte der Besuch im Supermarkt einen jungen Farbigen auf mich aufmerksam werden laßen der versuche sein Glück bei mir zu versuchen.
Angesprochen hatte er mich schnell,ein Fehler von mir das ich mich als Deutsche zu erkennen gab denn ich wurde den Kerl nicht mehr los.Da er nun mal kein Deutsch sprach,ich kein Französisch und wir beide nur halbwegs Englisch wurde es mit der Zeit immer nerviger.Mal wollte er mit mir auf mein Hotelzimmer dann wieder meine Handynummer,an beidem hatte ich gar kein Intereße und es dauerte eine ganz schöne Zeit bis ich ihn wieder loswurde.
Irgendwann stieß ich dann wieder auf den Boulevard Clichy dem ich ja nur folgen mußte bis zum Moulin Rouge wo am frühen Abend schon enorm viel los war.Dort angekommen kaufte ich mir dann noch einen dieser Crepes und einen Saft,genoß noch den Trubel auf der Straße ehe es mich dann aber auch Richtung Hotel zog denn in der Dunkelheit wollte ich nicht allein auf der Straße sein.
Für Samstag war dann der Besuch vom Eifelturm geplant und dazu gehörte halt auch die Fahrt mit der Metro in der Dinge paßierten die einfach unglaublich sind.
Bis dieTage

Geli

04.04.2019 um 17:23 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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re: Ausflüge 2018

Samstag um 6h morgens weckte mich dann mein Handy so das ich schon gegen 8h auf der Straße war und mein erster Weg führte mich dann zu Starbucks auf den Boulevard Clichy wo ich endlich mal wieder einen großen Latte M und leckere Croissants bekam zu normalen Preisen und gegenüber vom Moulin Rouge auf einer großen Verkehrsinsel mit Sitzgelegenheit genoß ich das erwachende Leben der Pariser Bevölkerung.
Lang dauerte es nicht bis sich ein Mann um die 40 der sich als Amerikaner zu erkennen gab zu mir setzte und es entstand eine nette Unterhaltung in einem mischmasch aus deutsch/englisch und französisch.
Wie ich mitbekam arbeitete der Mann in einem naheliegenden Barbetrieb und hatte erst seit kurzem Feierabend den er auf dem Boulevard ausklingen laßen wollte.
Es dauerte dann auch nicht lange bis er mir zu verstehen gab das er transs**uelle Damen sehr schätze und ob ich ihn nicht zu ihm nach Haus begleiten wollte,wollte ich aber nicht und so trennten sich dann zum Glück unsere Wege.
Bevor ich mit der Metro Richtung Eifelturm aufbrechen wollte besuchte ich aber noch einen der sehr vielen Souvenirshops die alles mögliche zum Verkauf anboten,dort sah ich auch sehr schöne Miniatureifeltürme in tollen Farben wie Pink,Rot,Blau und viele mehr die leider aber nicht als Ohrschmuck dienten sondern als Schlüßelanhänger.
Auf meiner Frage beim Personal nach Eifeltürmchen als Ohrringe wurde ich für kleines Geld dann doch fündig dazu noch einige Postkarten für Freunde und Familie und los gings Richtung Metro.
Die Franzosen bei denen ich in den Tagen etwas kaufte oder wo ich etwas trank werden sich bestimmt gewundert haben wenn ich zum bezahlen meine sehr ramponierte Zigarettenschachtel hervorkramte in dem ich ja mein Geld mit mir herumtrug,aber lieber so als nachher eine gestohlene Brieftasche.
Etwas unsicher und voller neugier betrat ich dann die Metrostation,nach wenigen Metern steht man schon vor einer Barriere und ohne gültigen Fahrschein kommt man da nicht durch.
Also zum Serviceschalter hinter der eine Dame saß die mir hoffentlich ein Ticket verkaufen würde.
Wie ich von ihr erfuhr war sie dafür nicht zuständig und sie deutete auf die Fahrkartenautomaten wo man sich selbst ums Ticket kümmern mußte.
Zum Glück konnte man an diesen Automaten auch die deutsche Sprache aufrufen und so war alles in deutscher Sprache erklärt so das es ganz einfach war ein Ticket zu bekommen.Für 1.90 konnte man solang mit der Metro fahren wie man wollte,umsteigen so oft man wollte,erst wenn man einmal die Metrostation vollkommen verließ und wieder auf der normalen Straße war mußte man einen neuen Schein kaufen.
Da mein Stadtplan auf der Rückseite das komplette Metronetz anzeigte mußte ich mit der Linie 2 (Blau) von der Station Blanche bis zur Station Charles de Gaule wo ich dann umsteigen mußte.Da in den Zügen selbst über jeder Tür der Streckenverlauf in beiden Richtungen mit jedem Halt gut angebracht ist verfolgte ich ganz genau wann meine Umsteigestation erreicht war,aber komischerweise hielt die Metro dort gar nicht sondern brauste durch und schon wieder wurde ich sehr unsicher.
Am Endhaltepunkt Porte Dauphine hies es dann für alle aussteigen,ich wußte erstmal nicht weiter und suchte verzweifelt einen Metromitarbeiter der a etwas deutsch verstand und b auch etwas deutsch/englisch sprach so das ich ihn verstehen konnte.Den fand ich dann auch an einem Serviceschalter,da er mich nicht verstand versuchte ich mit Zeichensprache und den Worten Pigalle,Eifelturm und Charles de Gaule zu verstehen geben was mein Anliegen war,er erwiederte dann Charles de Gaule,Metrostop,non,bedeutete wohl das die Station warum auch immer nicht mehr in Betrieb war,zumindest von der Linie 2.
So mußte ich mit der Linie 2 wieder etwas zurück bis Villiers,dort in die Linie 3 bis St Lazare,dort in die Linie 12 bis Pasteur und dann in die Linie 6 nach Bir Hacheim.
Wenn man die Metro kennt ist es sicherlich einfach,ich hatte etwas Panik rechnete ich doch immer damit das ich alles falsch machte.Immer wieder ging es durch sehr lange Röhren,hier eine Treppe hoch da eine andere runter aber irgendwie klappte alles.
Da wirklich alles sehr gut ausgeschildert war,jede Linie hat ihre eigene Farbe und Zahl,mir einige nette Franzosen und Französinnen halfen erreichte ich dann meinen letzten Umsteigebahnhof Pasteur von wo die Linie 6 mich zum Eifelturm bringen sollte.
Nur noch einige Minuten dauerte es noch bis die Bahn kommen sollte da bemerkte ich einen älteren Herrn so um die 60 der mich sehr aufdringlich anstarrte und ca.3-4 Schritte vor mir stand,seine französischen Sätze die er vor sich hinbrabbelte verstand ich zwar nicht aber die Küßchen die er in meine Richtung mit seinem Mund dabei formte sagten mir auch so genug.
So gut es ging ignorierte ich dies und war einfach nur froh als die Linie 6 einfuhr und ich einsteigen konnte.In der Metro wiederum der gleiche ältere Herr in unmittelbarer Nähe von mir,das ich wenig Lust auf Luftküßchen und auf französische Sätze die ich eh nicht verstand hatte drehte ich ihm einfach den Rücken zu um ruhe zu haben.
Was dann geschah war einfach an dreistigkeit nicht zu überbieten,mitten während der Fahrt hatte ich plötzlich eine fremde Hand unter meinem Rock und als wäre es die normalste Sache der Welt faßt der Typ mir an den Po.
So schnell wie möglich versuchte ich Distanz zu ihm zu bekommen und gab meinem Ärger mit einigen Worten Ausdruck was den Kerl aber völlig unbeindruckt ließ,noch während die Metro in die nächste Station einlief schrieb er in aller ruhe wohl seine Handynummer auf sein Ticket und reichte es mir was ich aber vollkommen ignorierte.
Da der Kerl dort dann auch ausstieg und ich noch eine Station weiter mußte war ich zumindest den Kerl los.
An der Station Bir Hacheim war die Metro dann keine U-Bahn mehr sondern eine Hochbahn,über ein Gewirr von Eisentreppen ging es dann hinab zur Straße wo schon die ersten von Hunderten von Souvenirverkäufern darauf warteten das sie ihre bunten Eifeltürme loswurden.
Aus Zeitgründen soviel erstmal zum Samstag in Paris,wie der Tag weiterging dann zum Wochenende.
Alles Liebe

Geli

10.04.2019 um 18:43 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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re: Ausflüge 2018

Über den Quai Branly ging es dann immer weiter meinem Ziel dem Eifelturm entgegen den man natürlich schon von weitem erkennen konnte.
Auf dieser Straße die nahe der Seine verläuft tummelten sich neben sehr vielen Touristen aber auch viele Souvenirverkäufer-alles Afrikaner-,Hütchenspieler,Portraitmaler und zahlreiche Ess und Trinkbuden.
Auf dem Weg zum und am Eifelturm wurde ich unzählige male angesprochen von den Souvenirverkäufern so das es irgendwann nur noch lästig war aber bei Tausenden von Touristen werden schon die ein oder anderen drunter gewesen sein bei denen sie ihre Sachen loswurden.
Am Eifelturm angekommen ein imposantes Bild von diesem Wahrzeichen der Stadt Paris und alles voller Menschen aus allen Kontinenten und mitten drin immer wieder schwer bewaffnete Streifen der französischen Polizei.
Eigentlich hatte ich ja vorgehabt mit dem Aufzug ganz nach oben auf den Turm zu fahren,der Preis von 80Euro und die Wartezeit von ca 2-3 Stunden lies mich meine Pläne ändern und so schlenderte ich rings um den Turm und die angrenzenden sehr schönen Parkanlagen.
Unter den tausenden Touristen war ich nicht die einzige Deutsche,immer mal wieder hörte ich die deutsche Sprache,sah sehr sehr viele Asiaten und auch eine größere Gruppe Herren aus dem Orient in tollen goldbestickten Gewändern mit dicken Luxusuhren am Handgelenk.
Nach gut über eine Stunde am Turm lief ich dann etwas durch die angrenzenden Straßen und kam irgendwann wieder auf die große Straße Quai Branly die mich zur Metrostation Bir Hachheim geführt hätte.
Da ich aber noch Lust hatte etwas am Ufer der Seine zu spazieren überquerte ich die große Straße und lief weiter auf der Promenade oberhalb der Seine bis zur Brücke Pont d lena wo ich dann die Seine überquerte.
Direkt auf dem anderen Flußufer dann die imposanten Gebäude des Nationaltheaters in denen wohl auch einige Museen untergebracht sind und auch hier tausende von Menschen.
Was mir schon etwas merkwürdig erschien das es nur sehr wenig öffentliche Toiletten gab aber zum Glück hielt sich bei mir noch alles in Grenzen.
In aller ruhe lief ich dann weiter am Flußufer entlang bis zur Brücke Pont de Alma wo ich dann wieder auf die Seite vom Eifelturm wechselte.
So schlenderte ich langsam zurück,schaute den vielen Touristenschiffen auf dem Fluß hinterher und mitlerweile am späten Nachmittag erreichte ich dann wieder die Brücke gegenüber des Nationaltheaters.
Da ich mitlerweile auch ein dringendes Verlangen nach einem stillen Örtchen verspürte folgte ich den Schildern die mich auf die Uferpromenade führten und dann zu einem Schiff wo sich die einzigen Toiletten in der ganzen Umgebung befanden.
Ging es bei den Herren noch recht zügig bildete sich bei uns eine etwas längere Schlange die alle mal für kleine Mädchen mußten.
Kurz bevor man an Bord ging bezahlte man an eine Mitarbeiterin 50 Cent Nutzungsgebühr und dann dauerte es auch nicht mehr lange bis ich an der Reihe war.
Ganze 2 Kabinen im Damen WC,kein Wunder das wir uns die Beine in den Bauch standen und im Gang zu den Kabinen noch Sicherheitspersonal,da fühlt man sich mehr als sicher.
Gegenüber vom Schiff setzte ich mich dann bei tollstem Wetter in den Außenbereich eines Restaurants an einen der letzten freien Tische.
Da allein eine kleine Tasse Kaffee und ein Apfelsaft schon über 10Euro kosteten verzichtete ich dann drauf etwas zu essen zu bestellen da oben an der erhöhten Promenade auch noch genug Essbuden auf Kundschaft warteten.
Dorthin führte dann auch mein nächster Weg und ich bestellte mir eine kleine Pommes,einen kleinen HotDog und eine kleine Flasche Eistee.
Der Hammer kam dann beim Preis,alles zusammen mal eben 16Euro.
So setzte ich mich zu einigen anderen Damen auf eine Parkbank und jede für sich war mit ihrem Essen beschäftigt und die ein oder andere darunter auch ich genoß dann ihre Zigarette danach.
Einige Zeit später nachdem ich immer noch auf der Bank saß vielen mir dann 5 Polizisten auf die in voller Montur mit Helm,Schienbeinschützer und einer mit einer Videokamera ausgerüstet und bekleidet waren.
Seltsam dachte ich zuerst was macht es für einen Sinn Touristen zu filmen.
Des Rätsels Lösung die Gelbwesten kamen und das waren nicht wenige.
Da ich ja saß hatte ich durch die vielen stehenden Menschen nicht mitbekommen das sich direkt an der Brücke gut Hundert Polizisten mit vielen Einsatzfahrzeugen aufgebaut hatten und die sich nähernden Gelbwesten mußten ob sie wollten oder nicht den Weg über die Brücke nehmen.
In den kommenden 30Minuten zog ein endloser Protestzug an uns vorbei,viele aber nicht alle mit gelben Kleidungsstücken und immer wieder Gruppen darunter die wohl die Auseinandersetzng suchten und die Polizisten beschimpften und mit Fäusten drohten.
Mein erster Gedanke war hoffentlich eskaliert das hier nicht so das nachher auch Tränengas eingesetzt wird denn schließlich waren auch ältere Menschen und Kinder unter den Touristen.
Mit meinen hohen roten Stiefeln und dem engen Rock hätte ich eh nicht schnell genug fliehen können aber zum Glück blieb es bis auf Parolen dann auch friedlich.
Langsam war dann auch mal wieder Zeit um an den Rückweg in mein Viertel zu denken,also gings zurück Richtung Metrostation von der mich die Linien 6 und 12 wieder zum Boulevard Clichy brachten.
An der Station Pigalle stieg ich aus wo ich dann noch in die sehr große Erotikboutique s**odrome wollte die im ersten Stock wirklich wunderschöne Dessous&Wäsche haben und wo vor allem Verkäuferinnen arbeiten statt Verkäufer.
So viele schöne Sachen zu normalen Preisen ich konnte mich zuerst gar nicht entscheiden,mein Wahl viel dann auf ein rotes Kleidchen und eins in Pink mit schwarzer Spitze,beide von der Länge bis knapp über den Po und sehr süß genau das was ich gern trage und bei dem roten war noch ein wirklich schönes rotes Höschen dabei.
Jetzt kam das nächste Problem wie mache ich mich verständlich das ich beide vorher natürlich anprobieren möchte?
Mit Zeichensprache klappte auch das,die Verkäuferin zeigte mir die Umkleidekabinen und beides paßte und ich war glücklich.
Bevor es ins Erdgeschoß zur Kasse ging suchte ich mir noch zwei schrittoffene Strumpfhosen einmal in rot und einmal in schwarz aus und mit einem au revoir verabschiedete ich mich von der netten Mitarbeiterin.
Was ich richtig süß fand war im Erdgeschoß ein pinker D**** in Form eines Eifelturms,ob mit Vibration oder nicht weis ich leider nicht aber süß sah er schon aus,für meinen Geschmack etwas zu dünn im Durchmeßer da ich es doch etwas kräftiger liebe.
Nun noch schnell eine leckere Latte auf dem Boulevard bevor es über die Seitenstraßen zum Hotel ging denn Haare waschen stand noch an und bis meine wieder trocken sind das dauert seine Zeit.
Da mein Bad sehr geräumig war hatte ich genug Platz in der Dusche,allerdings machte der hauseigene Phön keine Anstalten warme Luft zu spenden.
Gut das ich auf Reisen immer meinen eigenen Phön dabei habe und so ging es gegen Mitternacht mit trockenen Haaren ins Bett.
Vor dem einschlafen ärgerte ich mich dann doch etwas das ich den pinken EifelturmD**** nicht gekauft hatte den der sah wirklich so toll aus,zum Glück hatte ich aber auch da zuhaus Vorsorge getroffen und das richtige batteriebetriebene Spielzeug dabei was mir vor dem einschlafen noch viel Freude schenkte.
Für den Sonntag stand dann Louvre und der Triumphbogen auf dem Programm und da mein Zug ja schon wieder am Montag um 12h Richtung Deutschland ging war es ja schon fast der letzte Tag in dieser tollen Stadt.
Alles Liebe

Geli

12.04.2019 um 14:05 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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re: Ausflüge 2018

Auch am Sonntagmorgen klingelte mich mein Wecker erbarmungslos um 6h aus allen Träumen und schon gegen 8h saß ich gut bewacht durch 2 vollbeladene Polizeitransporter die dort vorsorglich in Bereitschaft standen am Starbucks und genoß meine Latte,meine Croissants und schaute einfach dem treiben auf dem Boulevard zu wo schon wieder oder immer noch etliche Leute unterwegs waren.
Irgendwann kam auch ein Verpflegungsauto der die Beamten vor Ort mit Heißgetränken versorgte,gut 20 Beamte konnten sich für einen Moment etwas die Beine vertreten,bekamen etwas warmes zu trinken bevor sie wieder alle in ihre 2 Transporter kletterten und warteten das sie zu einem Einsatz mußten.
Ich selbst mache mich irgendwann dann runter in die Metro,bei einigen Ampeln auf dem Weg zur Treppe die zur Metrostation führt und rot zeigten wartete ich artig denn die Jungs in Uniform hatten mich gut im Blick und eine Geldstrafe oder eine Ermahnung wollte ich nicht riskieren.
Nachdem ich in der Metrostation Blanche dann vor den Ticketautomaten stand das nächste Hinderniß,alle Automaten für Barzahlung defekt,nur zwei für Kartenzahlung funktionierten noch.
Mit fragendem Gesicht und Münzen in der Hand schaute ich die Servicemitarbeiterin an die an diesem Morgen Dienst hatte und die mich auch ohne Worte verstand.Durch Gesten und mit dem Wort Pigalle gab sie mir zu verstehen das ich bis zur nächsten Metrostation Pigalle laufen mußte wo die Ticketautomaten für Barzahlung alle funktionieren würden.
Dort angekommen wummerten wieder die Technobäße aus der Disco die direkt gegenüber lag,einige farbige Männer tummelten sich davor auf dem Bürgersteig und das noch am hellichten Vormittag.
Da schräg gegenüber noch ein MC Donald war und ich dringend mal wieder ein stilles Örtchen benutzen wollte steuerte ich drauf zu und war sehr überrascht zu sehen das der dortige Mitarbeiter der die Essenstüten der Kunden füllte dies im dunkelblauen Anzug,mit Hemd und Krawatte tat während die anderen die dort arbeiteten doch eher MCD Outfit wie hier in Deutschland trugen.
Da ich an diesem Tag vorhatte zum Louvre und zum Triumphbogen zu fahren wo Getränke bzw Essen bestimmt wieder sehr überteuert angeboten werden beschloß ich mir noch eine Latte zu gönnen die ich dann noch in aller ruhe vor der Metro trinken wollte.
Mit in ruhe trinken wurde dann aber nichts nachdem ich ins Visier einer der farbigen Männer vor der Disco geriet der nach wenigen Minuten vor mir stand.
Nach einigem hin und her bemerkte er dann das ich Deutsche bin und siehe da auf einmal sprach er fast fließend Deutsch,zwar mit französischen Akzent aber dafür fast fehlerfrei.
War es erst nur normaler Smaltalk ging es bald in die bekannte Richtung denn er hatte die ganze Nacht wohl durchgetanzt und wollte zum Ende der Party noch was fürs Bett.
Hatte ich aber gar keine Lust drauf,ich steh zwar selbst auf farbige Männer und liebe s** mit solchen aber ich bin nicht nach Paris gekommen um mich schon am Vormittag von wildfremden Kerlen begrapschen zu laßen und noch andere Dinge mit mir machen zu laßen und lehnte dankend,höflich aber auch sehr direkt ab.
Mit den Metrolinien 12 und 14 gelangte ich dann sehr einfach bis zum Louvre auch wenn an diesem Sonntagmorgen alle Linien schon wieder mehr als voll waren so das an sitzen in den Linien kaum zu denken war.
An meiner Haltestelle angekommen ging es dann wieder an die Oberwelt,erst einfach ziellos durch enge Straßen und den Garten des Palais Royal dann hinüber zu den Pyramiden am Louvre.
Eine gewaltige Menschenmaße die mich dort erwartete,Schülergruppen,Familien und viele mehr bevölkerten den Innenhof wo ich auch meine Runden drehte.
Da mich selbst mich jetzt weniger für Kunst dafür mehr für die Städte selbst intereßiere ging es nach gut einer Stunde von den Pyramiden durch den Park zum Place de la Concorde wo schon wieder reger Verkehr herschte und von wo man schon in weiter Entfernung den Triumphbogen erkennen konnte.
An einem Imbißwagen der sehr gut besucht war könnte ich mir dann auch etwas kaltes zu trinken und ein kleines Baguette und mit 9,50Euro war das diesmal noch günstig.
Gestärkt ging es dann weiter an der Seine entlang und langsam aber sicher merkte ich es wäre mal schön wenn endlich mal wieder ein WC auftauchen würde aber irgendwie tat sich da nichts.
Nachdem ich schon fast am verzweifeln war tauchte an meiner Seite der Straße dann doch ein sehr imposantes Gebäude auf das Grand Palais nur wußte ich nicht darf man dort einfach mal eben so für umsonst für kleine Mädchen?
Ich durfte und mir viel ein Stein vom Herzen denn lange wär es nicht mehr gut gegangen,was mir halt überall auffiel für die Maßen an Touristen gibt es im Zentrum sehr wenig öffentliche Toiletten was vor allem im Sommer wenn man viel trinkt schnell zu einem Problem werden kann wenn man nicht schnell genug ein Örtchen findet.
Der Rest vom Sonntag dann morgen oder in einigen Tagen.

Eure Geli

23.04.2019 um 17:00 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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re: Ausflüge 2018

Nachdem das nun erstmal erledigt war ging es nun auf direktem Weg Richtung Champs de Elysee und in sehr weiter Entfernung konnte man schon den Triumphbogen erkennen.
Wird der Champs de Elysee anfangs noch von viel Grün eingefasst,ändert sich das nach einigen Hundert Metern und Kaufhäuser und Gastronomiebetriebe locken die Touristen und Einheimische.
Viele Restaurants bieten Sitzgelegenheiten und Tische auch in großen Pavillons mitten auf dem riesigen Bürgersteig der Avenue an,allerdings wage ich zu bezweifeln das die Preise dort für Normalsterbliche zu bezahlen sind.
Von Zeit zu Zeit vielen mir auch die größeren Kioske auf die entlang der Avenue nicht nur Zeitungen sondern auch Getränke und allerlei Andenken an Paris anboten.
Da mein Wasserfläschen schon wieder fast alle war beschloß ich dort ein neues zu kaufen und rechnete schon so mit 4-5 Euro für eine kleine Flasche Wasser.
Als ich dann hörte das die am Kiosk nur 1.80 kostete war ich wirklich baff und sagte dem Verkäufer das andere für die gleiche Flasche bis zu 4-5 Euro nehmen,das sind alles Halsabschneider erwiederte er darauf und er finde es unerhört das Touristen von seinen Landsleuten so ausgenommen würden.
Hörte ich gern und so wanderten direkt zwei Flaschen in meine Handtasche.
Hatte ich ja schon am Eifelturm einige schwer bewaffnete Polizeistreifen gesehen war das auf der Avenue nicht anders.Mehrmals begegneten mir Polizeistreifen wovon mindestens ein Beamter ein Gewehr trug das an Hollywoodfilme mit reichlich Action erinnerte und kaum auszudenken wenn so eine Waffe,warum auch immer, auf der Avenue zum Einsatz käme.
Aber nicht nur die Polizei hatte an diesem Sonntag Dienst auch eine andere uniformierte Truppe war im Einsatz und machte Jagd auf Fahrradfaher,E-Rollerfahrer und Skater die sich auf den sehr überlaufenden Bürgersteigen fortbewegen wollten.
Was auf den Uniformen stand konnte ich zwar nicht lesen aber ich geh mal davon aus es waren Mitarbeiter vom Ordnungsamt die die Stadtkasse von Paris an diesem Tag gut gefüllt hatten.
Endlich hatte ich dann mein Ziel erreicht und ich stand mit vielen Hundert anderen Menschen aus aller Welt vor dem riesigen Triumphbogen der natürlich von allen Menschen wie wild fotografiert wurde.
Der Verkehr drumherum einfach chaotisch und ob am Triumphbogen oder anderswo in Paris empfielt es sich vor dem überqueren von Straßen besser 2-3 mal nach links und rechts zu schauen denn die Grünphase für Fußgänger wird gern mal ignoriert.
Hatte ich bis dahin noch gedacht vielleicht irgendwann auch mal mit dem Auto nach Paris zu reisen so hatte sich das spätestens am T-Bogen erledigt.
Mit Blick auf den T-Bogen fand ich dann auch einen Sitzplatz und schaute einfach nur dem Treiben um mich herum zu bis sich dann eine Gruppe Asiaten zu mir setzte mit denen ich mich dann etwas unterhalten konnte.
Die Gruppe kam aus Singapur und sie waren auch von Paris sehr begeistert,anders als ich die ich ja erst am folgenden Montag die Rückreise antrat gings für die Gruppe schon in der Nacht mit dem Flieger zurück nach Asien.
Nachdem sich unsere Wege wieder getrennt hatten machte sich langsam der Hunger bemerkbar und in einer der vielen Straßen die in den Kreisverkehr am T-Bogen mündeten entdeckte ich ein MCD.
Als ich auf den Eingang zuging fielen mir 2 farbige Herren auf die im Eingang standen mit dunklen Anzügen,weißem Hemd,Krawatte und einer mit Sonnenbrille und Knopf im Ohr.
Die beiden Herren erinnerten mich irendwie an Secret Service Mitarbeiter als an Angestellte von MCD aber nachdem sie mir noch die Tür öffneten und mich mit Bonjour Madame begrüßten war klar das sind Sicherheitsleute von MCD.
Drinnen wo es jetzt nicht besonders voll war ging ich auf einen Schalter zu und gab meine Bestellung auf woraufhin der Mitarbeiter etwas zu mir sagte was ich in keinster Weise verstand auf auf etwas hinter mir deutete,hinter mir stand aber nichts anderes als eine Werbetafel.
Da er merkte das ich nicht verstand was man von mir wollte kam er herum und siehe da die Werbetafel entpuppte sich als ein Bestellcompquter an dem man alles eingeben muß was man sich wünscht,am Ende kommt ein Zettel raus den man dann am Schalter abgibt und direkt bezahlt,etwas umständlich aber ok.
Neben dem Wechselgeld gibt es dann einen Abholzettel mit einer Nummer die dann aufgerufen wird wenn die Bestellung fertig ist.
Nachdem ich meine Latte,meine Pommes und den Cheesburger hatte steuerte ich wieder den Ausgang an und noch ehe ich die Tür erreicht hatte wurde sie von den beiden Türstehern geöffnet und ich mit einem netten au revoir Madame verabschiedet.
Nach dem Essen am T-Bogen studierte ich meinen Metroplan wie komme ich jetzt am besten zurück in mein Viertel.Die Linie 2 die mich bis zur Staton Blanche bringen würde verlief zwar unter mir hielt aber nicht an der Station Charles de Gaulle wie ich ja vom Vortag wußte.
Also erstmal mit der Linie 1 bis zur Station Concorde,dort umsteigen in die Linie12 und die würde mich dann bis zur Station Pigalle bringen die nur einige Hundert Meter von der Station Blanche entfernt liegt.
Bis zum Einstieg in die Linie 12 lief auch alles perfekt aber nachdem wir alle in der vollen Linie 12 saßen und standen wollte eine der Türen nicht mehr schließen.Was die Metromitarbeiter auch versuchten es klappte nicht und nach ca.5Minuten kam eine Durchsage die ich mal wieder gar nicht verstand,da aber alle anderen Fahrgäste die Linie verließen konnte ich mir denken was das bedeutete und während der Bahnsteig immer voller wurde durch die Passagiere die noch von oben auf den Bahnsteig strömten warteten wir auf den Nachfolgezug der aber auch ohne uns schon so voll genug war.
Schlimmer könnte es in der U-Bahn von Tokio wohl kaum sein und so beschloß ich die kommenden Linien einfach auf dem Bahnsteig abzuwarten bis sich das Chaos erstmal gelegt hatte.
Erst den vierten Nachfolgezug der Linie 12 nahm ich dann,brachte mir zwar auch keinen Sitzplatz aber man konnte wenigstens stehen ohne von vorn und hinten zerdrückt zu werden.
Von der Station Pigalle ging es dann durch die Nebenstaßen zum Hotel denn noch stand das Koffer packen auf dem Programm denn andern Tag ging mein Zug um 11h45 vom Garde Nord und zu lang wollte ich am Vormittag nicht im Hotel bleiben.
Also wurde schon mal alles verstaut was ich morgens im Bad nicht mehr brauchte,das zurechtgelegt was ich am Montag anziehen wollte und gegen 21h gings zum letztenmal in mein schönes großes Doppelbett und ich war irgendwie schon etwas traurig das es schon bald wieder Richtung Heimat ging.
Über den Abschied von Paris und die Ankunft in Deutschland lest Ihr dann in der kommenden Woche.
Alles Liebe

Geli

01.05.2019 um 12:57 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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re: Ausflüge 2018

Schneller als gedacht war die letzte Nacht vorbei und ob beim duschen oder beim fertig machen für den Tag ich hatte Riesenappetit auf einen großen dicken Schw*** und das nicht nur zum bl****.
Möglichkeiten hatte ich in den vergangenen Tagen ja genug gehabt nur war da der Drang gef***t zu werden nicht so groß wie an diesem Montagmorgen.
Während ich noch mit BH&Höschen bekleidet darüber nachdachte ob ich einen der vielen farbigen Kerle auf dem Boulevard Clichy ansprechen sollte viel mir der nette Besitzer der Erotikboutique ein der mir schon Freitags von seinem riesigen Schw*** vorgeschwärmt hatte und sollte der wirklich so groß und dick sein wäre es das optimale das ich am letzten Vormittag zwischen meinen Beinen gern spüren würde.
Doof war es nur das ich zum anziehen nur eine Jeans und ein Shirt rausgelegt hatte und alles andere schon im Koffer und Reisetasche verpackt war.
So hies es nochmals auspacken,statt einer Jeans lieber einen kurzen Rock,dazu eine schrittoffene Strumpfhose,rote Stiefel statt Ballerinas und mein Höschen was ich schon anhatte landete auch im Koffer auch wenn es anfangs etwas frisch draußen war.
Für den Roomservice lies ich dann noch ein TIP auf demSchreibtisch zurück und schon gegen 7h40 stand ich an der Rezeption zum Check-Out.
Da mein Zug aber erst um 11h45 fuhr konnte ich Koffer und Reisetasche noch im Hotel laßen die ich dann gegen 10h bevor es zum Bahnhof ging abholen wollte.
Da es noch sehr früh war ging es erstmal wieder zu Starbucks,eine Latte und ein Croissant und die ein oder andere Ziigarette genießen während viele Französinnen und Franzosen schon wieder in die neue Arbeitswoche starteten.
Da es noch etwas kühl am frühen Morgen war merkte ich dies nur zu gut im unteren Bereich aber die Vorfreude war groß und ich konnte es kaum erwarten.
Auch von den Angestellten der Starbucksfilliale verabschiedete ich mich sehr herzlich und ich bekam zu verstehen das sie sich sehr freuen würden wenn ich beim nächsten Parisbesuch wieder zu ihnen kommen würde.
Nun um kurz vor 9h machte ich mich auf den Weg zur Erotikboutique die keine 5 Minuten vom Cafe entfernt lag doch dann die große Enttäuschung der Laden hatte noch gar nicht auf.
So ein Mist,also wartete ich auf einer der vielen Parkbänke auf dem Boulevard aber auch bis 9h30 tat sich nichts.
Ob es mir gefiel oder nicht den großen Schw*** des Besitzers sollte ich an diesem Tag nicht mehr zu spüren bekommen,sehr schade aber so war es leider nun mal.
Um kurz nach 10h trudelte ich dann am Hotel wieder ein und mit Koffer und Reisetasche machte ich mich dann auf den Weg zur Metro wo die Linie 2 direkt bis in den Garde Nord fuhr.
Reinfahren ist das falsche Wort,von der Metrostation geht es über unterirdische Gänge und ein sehr langes Laufband erst einmal Richtung Bahnhof.
Auch kommt man zwei Ebenen unter der Gleisen der Fernzüge an,alles Dinge die ich nicht wußte und da alle Hinweisschilder mich nicht viel weiterbrachten sprach ich mehrmals Uniformierte an mit den Worten Thalys Germany.
Die Reaktion meist immer die gleiche man deute nach oben aber überall gingen Treppen und Rolltreppen nach oben nur welche waren die richtigen.
Zweimal tauchten noch Barrieren vor mir auf die man nur paßieren konnte wenn man das Metroticket noch hatte zum Glück hatte ich meins vorsichtshalber behalten.
Nach vielem hin und her und mit Hilfe etlicher Mitarbeiter der französischen Bahn erreichte ich dann die Ebene wo ich vor einigen Tagen auch angekommen war und auf dem Monitor in der Halle stand zu lesen Thalys Germany 11h45 Bahnsteig7.
Mir viel ein Stein vom Herzen,da noch 30 Minuten Zeit war wollte ich noch vor dem Bahnhof eine Zigarette rauchen denn bis kurz nach 15h würde ich darauf verzichten müßen.
Vor den Türen des Bahnhofs wimmelte es von Touristen aber auch von Bettlern und manchen sehr aggressiven Männern.
Einer lief mit einer Schnapsflasche durch die Gegend,hielt sie den Leuten vor die Nase und gab allen ernstes zu verstehen das man einen Schluck aus der Flasche trinken könnte für 3Euro,ich dachte ich spinne.
Da ich weder seinen Schnaps trinken wollte noch ihm Geld geben wollte fing er an mich zu beschimpfen,ich ignorierte ihn einfach da ich ihn eh nicht verstand und achtete nur auf meinen Koffer und meine Taschen damit in dem Gedränge ja nichts weg kam.
Da schon gegen 11h30 der Thalys einrollte hatte ich dann alle Zeit der Welt meinen Sitzplatz zu suchen bevor es dann in Begleitung von 5 französischen Polizisten Richtung Heimat ging.
Bis Lüttich hatte ich dan auch einen Sitznachbarn und ich hatte anders als auf der Hinfahrt diesmal den Platz am Gang,ab Lüttich bis Köln hatte ich dann aber beide Plätze für mich was doch etwas mehr Komfort versprach.
Pünktlich um kurz nach 15h rollte dann der Zug in den Kölner HBF ein und da ich noch 40 Minuten Aufenthalt hatte bis die nächste Regionalbahn nach Leverkusen-Opladen fuhr zog es mich in die Bahnhofshalle wo es die leckerste Wurstbude gibt die ich kenne.
Schon 1982 als ich in die Lehre ging und für ein halbes Jahr jeden Tag in die Kölner Innenstadt mußte gibt es diese und wenn ich mal in der Nähe bin kaufe ich mir dort gern eine dieser leckeren Bockwürste.
So auch an diesem Montagnachmittag,in Gedanken versunken ging ich mit Wurst und Brötchen in der Hand Richtung Domausgang dabei die Hand und die Reisetasche am Arm und als ich die Serviette und die Schale in einen Mülleimer warf und meinen Rollkoffer nehmen wollte bemerkte ich plötzlich den hatte ich am Wurststand stehen laßen.
Nein war mein erster Gedanke wie kann man nur so doof sein,die ganzen Tage nix passiert und jetzt das.
So gut es die Stiefel und der Rock zuließen eilte ich zurück zum Wurststand voller Panik und siehe da da stand er mitten in der Halle,mir viel ein Stein vom Herzen.
Gegen 16h30 kam ich dann wieder in Leverkusen-Opladen an,jetzt noch mit dem Taxi die anderthalb Kilometer bis nach Haus und viel zu schnell war dieser Parisbesuch vorbei.
Alles Liebe

Eure Geli

09.05.2019 um 8:24 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
91 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Nachdem Paris nun schon wieder einige Wochen zurück liegt ein kleines Resümee über diese 5 Tage.
Hätte ich vorher schon gewußt wie schön es dort ist hätte ich keine 4 Übernachtungen gebucht sondern direkt 14 Tage daraus gemacht denn Paris ist einfach eine Wahnsinnsstadt.
Ob in dem Viertel Montmatre wo mein Hotel lag,am Ufer der Seine oder bei den Sehenswürdigkeiten die ich besuchen&bestaunen konnte es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und als Deutsche kann ich ich nur in höchsten Tönen von der Gastfreundschaft der Franzosen sprechen.
Da ich aus nichtkenntnis Freitags in einem Viertel landete das als no go Areal für Touristen gilt war halt ein Fehler aber paßiert ist zum Glück nichts.
Was mich erstaunte war das französische Männer sehr offen zum Thema Transfrauen sind und ohne Hemmungen am hellichten Tag Kontakte suchen,der Nachteil dabei das dabei auch so mancher Spinner ist wie der Kerl in der Metro der an Dreistigkeit nicht zu überbieten war.
Selbst die sehr gesalzenen Preise für Hunger und Durst konnten das Gesamtbild nicht schmälern und nach dem Brand der Kathedrale von Norte Dame habe ich mich etwas geärgert das ich es nicht geschafft habe sie in den 5 Tagen zu besuchen.
Was noch besonders auffiel waren die Französinnen.
Anders als in Deutschland hatte ich den Eindruck das sehr viele Französinnen Röcke bzw Kleider kombiniert mit wunderschön anzusehenden Musterstrumpfhosen trugen.
Ich selbst trage hin und wieder auch mal eine unifarbene Strumpfhose zum Rock oder Kleid,bevorzuge aber eindeutig auch Musterstrumpfhosen die die Beine noch mehr in Szene setzen.
Weil es so schön war gibt es im Zeitraum August/September auch eine Fortsetzung dieser Reise,wenn es alles klappt wie es geplant ist werde ich dann mit einem befreundeten Herrn 7-10 Tage als Paar in der Stadt der Liebe sein und einerseits viele Sehenswürdigkeiten und Geheimtips anschauen andererseits aber auch das Thema Wifesharing mit französischen und afrikanischen Männern ausleben.
Ob es bis zum Spätsommer noch einen kleinen anderen Städtetrip geben wird steht noch in den Sternen,vielleicht ja,vielleicht nein,wenn dann gibt es an dieser Stelle mehr davon zu lesen.
Also macht das beste aus Eurem Leben,nicht am PC davon träumen als Frau zu leben sondern rausgehen unter Leute und das Leben genießen.
Bis dahin verbleibt mit allerliebsten Grüßen
Eure

Geli aus Leverkusen

14.05.2019 um 15:30 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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