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Thema: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]


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Von Zofxxxxxx
489 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Hai … ~~~ <°(((( ---- >< ~~~~ Jeannice …..

Wir sind uns wieder einmal im Wesentlichen einig. Und ansonsten bringst Du neue Gedankengänge ein. Daher besten Dank an Dich.

Auch ich hoffe auf ein Umdenken von Travesta zu Linkverweisen. Also mit einem offeneren Umgang dazu. Und zwar gerade deshalb, da es mir für Travesta als unproblematisch erscheint. Meine Linkverweise zu YouTubeClips können z.B. sowieso nur in der BRD nach der Gesetzeslage der BRD angeklickt werden. Genau das findet aber a***og bei anderen Linkverweisen statt, die von Travesta noch nicht zugelassen sind.

Beispiel:

Eine TV-Freundin aus Luxemburg übermittelte mir zwei YouTubeClips per Linkverweis. Ich wollte mir diese in der BRD ansehen. Das war aber nicht möglich, da offenbar die Rechtslagen in Luxemburg andere sind, als in der BRD. Für die Luxemburger Freundin war das unverständlich, zumal diese Videoclips völlig harmlos waren.

Freilich bewegen wir uns nach wie vor in diesem Thread auf der Ebene von Filmen, die unsere Thematiken aufgreifen.

Das für mich Interessante ist dabei, dass derartige Filme - mit Humor und bekannten Schauspielern angereichert - für ein breites Publikum offenbar sehenswert und damit regelmäßig höchst erfolgreich sind. (Weitere Filme mit bekannten Darstellern werde ich noch nachschieben.)

Du erwähnst „Tootsie“ und „Mrs. Doubtfire“ in dem Zusammenhang, dass es „ohne Verkleidung nicht ging“. Genau dem schließe ich mich an.

Gerade deshalb wird m.A.n. in diesen Filmen eine gewisse Brisanz zu unseren Themenkreisen deutlich. Ich bin völlig Deiner Meinung, dass diese Filme nicht unter dem Aspekt einer komödiantischen Aufarbeitung unserer Problemstellungen gedreht wurden, sondern schlicht und einfach als Kassenmagneten.

Was aber zieht die Massen an die Kassen?

Und wie ist es erklärlich, dass selbst Werbefilme unsere Thematiken nur all zu gerne humoristisch aufgreifen? Siehe Travesta-Thread:



Dazu passt das Thema BDSM und das Buch „Shades of grey“

Rund 600 Seiten Unsinn zum Thema BDSM?





Am Buch „Shades of grey“ ist vermutlich das Beste der Buchdeckel und die Buchrückseite in SM-Leder gebunden. Aber immerhin scheint das Thema BDSM in der heutigen Gesellschaft interessant zu sein, auch wenn das Buch davon eher kaum handelt und für BDSM-ler eher höchst gähnend sein dürfte.

Passend fand ich folgenden Videoclip:



Das scheint sich ähnlich zu verhalten, wie mit der Bild-Zeitung. Niemand liest sie, aber jeder weiß was drinsteht.

Zusammenfassend stelle ich für mich jedenfalls fest, dass die Gesellschaft sich vielen Themenkreisen gegenüber offener gibt. Nicht, weil es neu wäre, sondern bereits schon immer latent vorhanden war.

Genau das gilt es nun zu nutzen. Also nicht nach dem Negativen in diesem positiv geänderten Gesellschaftsverhalten hinein zu bohren.

Soll heißen... dass es all das was sich in Travesta, oder BDSM-Sides an Menschen tummelt schon immer vorhanden war. Neu ist, dass sich die gesellschaftlichen Einstellungen dazu mehr und mehr ändern.

BG
Bijou


23.04.2013 um 12:22  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Zofxxxxxx
489 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Vorab....

Jahr / Titel / Regie / Produktionsland

2011 / „Tomboy“ / Französin Céline Sciamma / F


(Google-Such-Eingabe: „Tomboy: Ein Film über ein Mädchen“ ; oder Wikipedia-Such-Eingabe: „Tomboy“)

Zitat daraus: „Tomboys sind Mädchen oder Frauen, die sowohl durch ihr Äußeres als auch durch ein Geschlechter untypisches Verhalten als Jungen oder Männer wahrgenommen werden“ lese ich und bin schon mittendrin im Minenfeld der Geschlechter.

Geschlechtertypisches Verhalten? Was heißt das genau? Und von wem und wo wird es wahrgenommen, erwartet und eingefordert?“

YouTubeClip:



Kurzer Exkurs:

Der Begriff „Tomboy“ scheint aber auch für Jungs Anwendung zu finden. (Siehe Goggle-Such-Eingabe: „Newark Museum to Present Show on Tomboys of the 19th Century “; Erstes Suchergebnis)

YouTubeClips:





Interessanterweise gibt es derzeit sogar einen „Tomboy Femme Style“ in der Damenmode. Also ähnlich dem „boyfriend look“, dem „dandy look“, dem „androgynous look“, usw.usf….

In der Damenmode wird dies von sog. Modeexpertinnen als Konvergieren der Genderidentitäten, und der Schaffung einer neuen Art von Freiheit in der Damenmode bezeichnet, die die starren Vorstellungen von Geschlecht verlässt. Also einem Trend in der Damenmode zu einer größeren Akzeptanz von unscharfen geschlechtlichen Identitäten.

(Siehe Google-Such-Eingabe: „we are half tomboys“ ; „ girls will be tomboys“ usw.)

Irre ich mich, oder wird in der Männermode das gesellschaftlich abwertend als „Crossdressing“, oder „Transvestitismus / Transvestitischer Fetischismus “ bezeichnet?







Ob in der Herrenmode Bezeichnungen, wie z.B. "claudia-girl-style", "girlfriend look" usw. Eingang finden könnten? *ROFL*


27.04.2013 um 12:16  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Thexxx
1676 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Da gab es noch den Film: Die Haut in der ich lebe. Ich meine aus Frankreich.
Dann den Film: Girl. wurde mit Mitteln aus den bayerischen Kulturfond gedreht kam aber nie in die Kinos.

27.04.2013 um 14:31  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Zofxxxxxx
489 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Von „Thea63“ (THX):

Jahr / Titel / Regie / Produktionsland

2011 / „Die Haut in der ich wohne“ / Pedro Almodóvar / Spanien
(Orginaltitel: „La piel que habito“)

Aus Wikipedia / Zitat:
„Die Haut, in der ich wohne“ ist ein spanisches Melodram mit Elementen des Thrillers.

Der Chirurg Robert Ledgard, der in seiner Villa ein Labor und einen Operationsraum eingerichtet hat, ist davon besessen, eine neue und robustere Haut für Menschen zu entwickeln. Er hält in seiner Villa eine junge Frau (Modedesigner Vicente) gefangen, die ihm als „Versuchskaninchen“ dient.

Ledgard entführte den Modedesigner Vicente und sperrte ihn im Keller seines Anwesens ein. Er wurde am Körper rasiert und betäubt. Als er aus der Betäubung erwachte, musste er feststellen, dass Ledgard an ihm eine Geschlechtsumwandlung vorgenommen hatte. Nach und nach formte Ledgard in vielen Operationen aus Vicente die bildschöne Vera. Später scheint sich Vera/Vicente mit dem zugewiesenen Schicksal als schönes Mädchen (Zwangsfeminisierung ?) abgefunden zu haben.












28.04.2013 um 11:18  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von jutxxxx
75 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]


Just Like a Woman - tgfilm
aus dem Jahre 1992

meine nicht in dieser Aufstelliung gesehen zu haben
hier der Link zum Trailer

28.04.2013 um 12:33  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Zofxxxxxx
489 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Von „juttabb“ ( THX für diesen Hinweis. Erstaunlich, was sich im Net gemeinsam zusammensuchen lässt.)


Jahr / Titel / Regie / Produktionsland

1992 / „Just like a woman“ / John Box, Nick Evens / GB

Beschreibung:

Gerald ist ein Yuppie (amerikanischer Finanzberater) in den Dreißigern und Transvestit. Seine Frau kommt früher als erwartet nach Hause und entdeckt in der Wohnung weibliche Kleidung. Sie weiß nichts von seiner Neigung als Transvestit und missversteht ihn in Richtung Fremdgehen im eigenen Haus. Damit wirft sie ihn (und die Kleidung) aus der Ehe/Beziehung.

Er mietet ein Zimmer in Monicas Haus in London an. Monica wurde vor kurzem geschieden und ist mit rund 50 Jahren lebenserfahren. Sie wunder sich zunächst über eine geheimnisvolle Frau, die offenbar sehr viel Zeit im Zimmer von Gerald verbringt. Irgendwann eröffnet er sich ihr als Gerald-ine.

Als sie (Monica) "Geraldine" besser kennen lernt, beginnt sie über sich selbst mehr und mehr nachzudenken. Geraldine erweist sich für Monica damit als ihr Lebensanker.

Monica lernt und beginnt Gerald als Transvestiten zu verstehen. Letztlich empfindet sie Gerald als Transvestiten höchst angenehm und unterstützt daher „Gerald-ine“ als Transvestit.

Ihre Beziehung entwickelt sich von Wirtin / Mieter über Freundschaft und bis hin zu ihrem Liebhaber/ihrer Liebhaberin.

Der Film zeigt die Höhen und Tiefen eines Transvestiten mit Respekt, Wärme und Humor auf.

Leider gibt es den Film nicht in voller Länge auf YouTube. Daher sind Teile daraus (Part 1 bis Part 11) angefügt, die letztlich die volle Länge beinhalten.

YouTubeClips:

Part 1



Part 2



Part 3



Part 4





Part 5



Part 6



Part 7



Part 8



Part 9



Part 10



Part 11




P.S.

„Gerald-ine“ als Zeichenrickfilm ist auch amüsant:





02.05.2013 um 12:25  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von katxxxx
3 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Different for Girls von 1996



Toller Film!!

02.05.2013 um 15:31  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von katxxxx
3 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Girl Like Me Gwen Araujo Story 3



soldiers girl

02.05.2013 um 15:38  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Zofxxxxxx
489 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Von “katja34” zwei interessante Filme (THX)

Jahr / Titel / Regie / Produktionsland

1996 / „ A Different for Girls“ / Richard Spence / GB und F

Beschreibung / Handlung:

Die Geschichte handelt von zwei Schulfreunden, die sich nach Jahren wieder treffen. Nur, dass der eine jetzt eine Frau ist.

Paul Prentice und Karl Foyle waren in ihrer Abiturzeit enge Freunde. Paul hatte Karl vor gewalttätigen Übergriffen der anderen Klassenkammeraden, die ihn (Karl) wegen seiner Verweiblichung verspottet und angegriffen hatten, verteidigt.

Einige Jahre später treffen sie sich durch Zufall durch die Tätigkeit von Paul als Motorradkurier wieder.

Dabei entdeckt Paul, dass sich Karl einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hatte und nun Kim heißt. Die Freundschaft zwischen den beiden wird dennoch wieder belebt. Kim lernt z.B. durch Paul ein Motorrad zu fahren. Eine Verabredung zum Abendessen bei Kim endet katastrophal. Denn Paul müht sich die Transgenderthemen zu verstehen, trinkt aber zuviel. Das führt zu einem Polizeieinsatz und der Verhaftung von Paul wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.

Auf dem Polizeirevier wird u.a. Paul durch einen Beamten tätlich angegriffen. Kim als einzige Zeugin für Paul ist jedoch durch die Beamten verängstigt und eingeschüchtert und hüllt sich in Schweigen. Erst in der Gerichtsverhandlung bezeugt sie für Paul, was sodann nur zu einer geringen Geldbuße führt.

Ein Reporter im Gerichtsgebäude versucht Kims und Pauls Geschichte zu kaufen, aber sie weigern sich zunächst.

Bei Kim Zuhause ist Paul überrascht, aber auch erfreut zu entdecken, dass er und Kim s**uell und emotional zusammen passen.

Es spitzt sich jedoch weiter zu, da Paul verzweifelt Geld aufzutreiben versucht. Kim verkauft daher ihre Geschichte einer Londoner Boulevardzeitung um Paul zu helfen. Hat aber nun Sorge ihren Job zu verlieren. Was sich aber als unbegründet erweist.

Am Ende des Films wird deutlich, dass Kim und Paul zusammen leben wollen. Also ein Happyend.

YouTubeClips:

Übersicht Teil 01 bis Teil 10:




Jahr / Titel / Regie / Produktionsland

2006 / „ Girl Like Me, The Gwen Araujo Story“ / Agnieszka Holland / USA

Handlung:
(Mein Versuch einer Beschreibung)

„The Gwen Araujo Story“ ist ein biographischer Fernsehfilm – also kein Spielfilm im herkömmlichen Sinne - der auf dem US Sender Lifetime Television 2006 ausgestrahlt wurde.

Die Geschichte dokumentiert das wirkliche Leben von Gwen Araujo, die als Edward Araujo, Jr. gebohren (24. Februar 1985 - 3. Oktober 2002) wurde.

Gwen Araujo war ein Transgender-Teenager, die mit 17 Jahren in der Stadt Newark / Kalifornien 2002 ermordet wurde, nachdem vier Bekannte entdeckten, dass sie männliche Genitalien hatte. Sie wurde von den vier Männern, mit denen sie angeblich s**uell (or**s** und a***s**) intim war, brutal geschlagen und dann in einer nach Täter Ansicht Art Notwehr erwürgt nach dem sie erkannt hatten, dass das Geschlecht von Gwen männlich war.

Mit Szenen des Mordprozess im Fernsehfilm werden abwechselnd die Geschichte und das Leben von Gwen gezeigt. Es ist eine schockierende wahre Geschichte über Mut und Toleranz.

Gwens Mord brachte eine dringend benötigte gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf die schreckliche Art und Häufigkeit von gewalttätigen Verbrechen aus Hass gegen Transgender-Personen, bzw. nicht in gesellschaftlich passendes s**ual-Schemata in den USA ans Tageslicht.

Im Jahr 2006 unterzeichnete – nach der Dokumentarfilmausstrahlung - sogar der damalige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, das Gesetz der "Gwen Araujo Justice for Victims Act", was bedeutet, dass die Verwendung von gesellschaftlich abwertenden Verzerrungen, einschließlich der so genannten "Panik Strategien" ( = Homos**uellen Panik /Homophobie – als Verteidigung für Täter) in der Verhandlung in einem Strafprozess nicht zulässig sind; d.h. die gesellschaftliche Abwertung von z.B. Transgendern oder Homos**uellen etc. als Opfer kann nicht zum Vorteil (Strafmilderung) der Täter in Strafprozessen Verwendung finden.

Der Vorwurf der Verteidigung lautete z.B., dass Gwen als Transgender die Tat durch Vorspiegelung falscher Tatsachen provoziert hätte.

Gwen empfand sich selbst jedoch lediglich als Mädchen (Transs**uelle) im falschen Körper. Also in ihrer s**uelle Anatomie, bis auf den noch vorhandenen kleinen Unterschied, fast normal weiblich. Hätte sie eine Chance gehabt, bereits eine Geschlechtsumwandlung zu vollziehen, wie hätte dann die Verteidigung der Täter argumentiert?

Die Mutter von Gwen, Sylvia Guerrero, unterstützte sie als Teenager. Aber erst nach dem Mord hatte sie in einem Akt der Liebe und Respekt ihrem Kind rechtlich den Namen von Edward in Gwen (2004) posthum ändern lassen.

YouTubeClips (Part 3 bis 10 / Part 1 und 2 sind bei Youtube leider in der BRD nicht freigeschaltet und Travesta gestattet nur YouTubeClip-Verweise.):

Part 3



Part 4



Part 5



Part 6



Part 7



Part 8



Part 9



Part 10



In voller Länge lässt sich der Fernsehfilm mit knapp 90 Minuten unter der Google-Suche “A Girl Like Me Gwen Araujo Story“ auf „movie2k“ ansehen.


03.05.2013 um 14:57  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Zofxxxxxx
489 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Von “katja34” (THX)

Jahr / Titel / Regie / Produktionsland

2003 / „soldier´s girl“ / Frank Piercon / USA

Beschreibung:

Der TV-Film/Fernsehdrama erzählt die wahre Geschichte eines US-Soldaten (Barry), der im Jahr 1999 von seinen Kameraden zu Tode geschlagen wurde, nachdem er sich in eine transs**uelle Nachtclub-Performerin (Calpernia - dargestellt durch den US-Schauspieler Lee Pace ) verliebte.

Barry ist mit der 101. Airborne Division der United States Army in Fort Campbell, Kentucky stationiert. Calpernia arbeitet als Showgirl in einer Transgenderrevue in Nashville, Tennessee.

Ein Zimmerkamerad bringt Barry in die TG-Revue. Barry und Calpernia lernen sich kennen und sehen einander fortan regelmäßig. Dabei war Barry zunächst der Meinung, dass es sich bei Calpernia um eine biologische Frau handelt. Prompt verliebt er (Hetero) sich in sie.

Anfänglich ist Barry als Hetero in einem Zwiespalt. Als er ihre tatsächliche Story besser kennt, akzeptiert er aber die Situation als normative Heterobeziehung.

Der Zimmerkamerad – ein komplexbeladener Psychopath - verbreitet jedoch diverse Gerüchte über diese Beziehung und löst damit eine Hetzjagd gegen den vermeintlich homos**uellen Barry aus.

In der US-Army bedeutet die Offenlegung von s**uellen Orientierungen einzelner Soldaten, die außerhalb einer Norm liegen, jedoch eine Verletzung des stillschweigenden Denkmäntelchen-Grundsatzes des US-Militärs.

Barry sieht sich folglich zunehmendem Druck und Schikanen ausgesetzt. An einem Wochenende explodiert dies in Gewalt.

Während Calpernia an einem Festzug in Nashville teilnimmt, wird Barry im Schlaf mit einem Baseballschläger von einem weiteren aufgestachelten Kameraden erschlagen.

Der Fernsehfilm endet mit einer Diskussion über die Folgen für die US-Army im gesellschaftlichen Kontext.

P.S. / Anm.:

Die Darstellung der TS Calpernia über die Gesamtlänge des TV-Films durch den US-Schauspieler Lee Pace erscheint mir überzeugend gelungen.

Gleichzeitig wird trotz aller Dramatik dieser wahren Geschichte beleuchtet, dass Beziehungen zwischen TS`n und Hetero-Männern als normale Heterobeziehungen – völlig außerhalb einer Homophobie - angesehen werden könnten, wenn eine Gesellschaft dies begreift.

YouTubeClips:

Trailer:



Hintergrundgeschichte:



Making of:





Diverse Ausschnitte:











Alle YouTubeClips lassen sich in der BRD mal wieder nicht finden (vermutlich Musikurheberrecht). Dennoch vermitteln die abrufbaren Clips einen Eindruck:

Part 1 - fehlt
Part 2 - fehlt

Part 3



Part 4



Part 5 - fehlt

Part 6



Part 7



Part 8



Part 9



Part 10



Part 11 - fehlt

Part 12


05.05.2013 um 13:14  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von jutxxxx
75 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Nochmal geschaut und meine es nicht gesehen zu haben

die Verfilmung des tollen Buches Girl

das Buch ist wesentlich besser als der versuch mit OlliP

habe nur diesen link gefunden

,1319185.html

leider nichts auf youtube

05.05.2013 um 14:34  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Zofxxxxxx
489 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Hai juttabb....

ich sehe gerne mal zu Deinem Hinweis nach.

Ein Problem sind aber Deine Linkverweise. Denn Travesta gestattet derzeit nur Linkverweise in allen Beiträgen (Hyperlink) - also direktes Anklicken - zu "YouTube". Das kann dazu führen, dass Dein Beitrag ohne Ankündigung und weiteren Kommentar von Travesta gelöscht wird.

Ich empfehle Dir daher dringend lediglich einen eindeutigen Titel - Also eine Art Überschrift - in Deinem Beitrag zu formulieren, der über eine Internetsuchfunktion sodann von den interessierten Mitgliederinnen aufgefunden werden kann. Oder aber den Beitrag zunächst selbst komplett zu löschen.

Ich behelfe mir derzeit in Travesta z.B. mit Formulierungen, wie:

"(Google-Such-Eingabe: „Tomboy: Ein Film über ein Mädchen“ ; oder Wikipedia-Such-Eingabe: „Tomboy“)"

Ich weiß..ich weiß.... ein seit langem wiederkehrendes Thema der Hyperlinks in Travesta. Momentan handelt Travesta aber noch so, wie beschrieben.

BG an Dich
Bijou






05.05.2013 um 15:03  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Zofxxxxxx
489 Beiträge bisher
re: [b]Liste von Transgender-Filmen[/b]

Jahr / Titel / Regie / Produktionsland

2005 / „Middle s**es: Redefining He and She” / Thomas Antony / USA

[Mein persönlicher Versuch einer Beschreibung, da es wieder einmal keine deutsche Inhaltsangabe gibt]:

Bei „Middle s**es“ handelt es sich um einen amerikanischen Fernsehdokumentarfilm zu einer Neudefinition zwischen den Geschlechtern.

Es werden u.a. Vergleiche zwischen den gesellschaftlichen Wahrnehmungen der Transgender-und Inters**-Personen in den Vereinigten Staaten und die gesellschaftlichen Wahrnehmungen von Ländern wie z.B. Indien und Thailand gezogen. Denn gerade in manchen asiatischen Ländern herrschen nahezu gänzlich andere gesellschaftliche Werturteile zu diesen Themenkreisen vor.

[Siehe z.B. auf Travesta:




]

Der TV-Film „Middle s**es“ beleuchtet die oft stigmatisierenden und manchmal heftigen Reaktionen auf Transgender- und Inters**-Personen bis hin zur Unterdrückung/Gewalt insbesondere in Beziehungen zu transs**uellen Personen [Was gesellschaftlich immer noch fälschlicherweise mit Homos**ualität verwechselt wird. ].

Es werden aber auch die internen Kämpfe / Chroniken von Individuen aufgezeigt, die versuchen in einer s**uell binär geprägten Gesellschaft zu überleben. >:-[

Die westliche Kultur – anders als in östlichen/asiatischen Kulturen - ist tief mit der Idee verwurzelt, dass es nur zwei Geschlechter geben darf.

Es wird in der Dokumentation hingegen die These vertreten, dass die Einteilung in Mann und Frau nicht genug ist, sondern mindestens fünf s**ualorientierungen nötig sind.

Das Spektrum der zwischen den beiden Geschlechtern Frau/Mann liegenden Abstufungen ist jedoch enorm. Genau damit wird deutlich, dass die reine biologische Geschlechtsreduktion auf binär Frau/Mann für eine s**uelle Klassifizierung völlig unzureichend ist.

Gleichwohl werden Geschlecht und s**uelle Identitäten durch eine Gesellschaft der Einfachheit halber vorgegeben und entsprechen damit nicht den individuellen menschlichen Entscheidungen. Und zwar letztlich genau betrachtet in keinem einzigen Fall ! Also völlig egal, ob Hetero, Homo, Bi, TV, CD, oder aus anderen Bereichen wie z.B. zusätzlich BDSM.

Lediglich gesellschaftliche Anpassung ist gefordert.

Und nicht nur das. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen haben belegt, dass sogar die Unterschiede innerhalb des jeweiligen Geschlechts Frau oder Mann größer sind, als zwischen diesen beiden biologischen Geschlechtern.

[Anm.: Sogar hier in Travesta, als Gruppe von angeblich Gleichinteressierten, zeigen sich für mich in so manchen Beiträgen immer wieder gewaltige Abstufungen in Einzelbereichen.

Was sodann zu Irritationen und sogar unfasslich unnötigen Angriffen führt. Durch eine derartige Divergenz in den persönlichen Anschauungen mit Herabwürdigung anderer ist die gemeinsame Zielerreichung einer gesellschaftlichen Akzeptanz freilich nicht zu erreichen.

Und genau damit ist so manches einzelne Travestamitglied letztlich für seine ganz persönliche gesellschaftliche Akzeptanz chancenlos.

Erstaunlicher Weise zuweilen sogar innerhalb der Gruppe "Travesta". ]

Die TV-Dokumentation belegt jedenfalls, dass zwar die gesetzgeberischen Rahmenbedingungen positiv verändert wurden, genau diese Akzeptanz gesellschaftlich aber immer noch nicht stattfindet. Weder für TS / TV / CD / Homos / Bi´s und sogar TV-CD-Heteros usw.usf.

„Middle s**es“ argumentiert u.a., dass s**uelle Vielfalt in der Natur (z.B. Tieren) völlig normal sei und andere Abstufungen lediglich ein menschliches Hilfskonstrukt seien. Ein m.M.n. nicht wirklich hilfreicher Vergleich.

Auch wenn dieser US-TV-Dokumentationsfilm nicht in das Threadthema „TG-Spielfilme“ passt, wollte ich ihn dennoch erwähnen.

Volle Länge auf YouTube:




07.05.2013 um 12:50  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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