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Thema: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?


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Von Shexxxxxxxx
1159 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?



TV aus Lust, TS ist klar and Bios damit sie nicht frieren.
Klingt sehr poetisch, wenn es nur stimmen würde.

13.09.2017 um 12:31 Profil eMail an Sherry_LaneEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Shexxxxxxxx
1159 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?

Eine Echte Frau trägt z.B. ein schulterloses Kleid eben weil sie friert! Tja, wer schön sein will muss leiden!

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13.09.2017 um 12:44 Profil eMail an Sherry_LaneEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Marxxxxxxxxxxxx
4 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?



Nun, das beantwortet aber nicht die Frage und auch eigentlich nicht das was hier als Frau gesehen wird.
Demnach könnte ich nun schreiben hier kennt man sich genauso wenig mit dem realen Leben der Frauen aus, wie sich viele Frauen incl. Mich mit Männern auskennen.

13.09.2017 um 13:39 Profil eMail an MarionRiedingerEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Kirxxxx
181 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?

ich hab nie gedacht ich wär ne frau... ich hab mich immer so verhalten wie ich mir dachte das man sich verhält xD... von dem ganzen transgender zeugs wusst ich nichts... ich kannte nur transvestiten und transs**uelle... aber ich wär in tausend jahren nicht auf die idee gekommen, dass ich selber transgender wäre...

ich hab immer nur gehört ich soll mich wie ein mann verhalten... weil ich den herrschaften zu mädchenhaft wäre...
heißt ich war vom charakter her nicht so männlich wie andere in meinem alter, war auch nicht emotional so gefestigt und hatte einfach zu viele charakterliche weibliche züge an mir... obwohl ich auch sehr männlich sein kann...

erst durch die fetisch szene bin ich dann zu den verschiedenen geschlechter infos gekommen... und hab mich dann selber im androgynenverhalten entdeckt...

Das lustige ist ja manche hier kennen es noch nicht aber es gibt eine seltene Form von Androgynität die jetzt nicht auf den Körper bezogen ist, sondern auf das seelische/emotinale.. heißt je nach situation verhalte ich mich mehr männlich oder weiblich... auch was meinen körper betrifft.. ich hab schon immer in meiner fantasie mir gewünscht eine frau zu sein und das hat nichts mit meinen fetischen zu tun gehabt... einfach nur als frau behandelt zu werden und mit den leuten sich als frau zu unterhalten und mit ihnen was zu unternehmen hätt mir gefallen... das erotische dabei war jedenfalls nicht ausschlaggebend!

Ich war auch schon an dem Punkt an dem ich mir überlegt hab, eine Geschlechtsumwandlung zu machen.. aber mein logisches Denken hat da die Entscheidung getroffen ^^ und das sagte lass den Mist xD damit schaffst dir auf Dauer mehr Probleme als Lösungen... ich war zu alt, das hätte viel Geld gekostet, meine Verwandschaft hätts nicht verstanden, Job Probleme wären noch massiver geworden... ich müsste wegziehn da ich in einer konservativen Gegend wohne... ich wüsste nicht wie man den männlichen Körper ohne teure OP's verschleiern sollte und dann noch die Stimme... darum hab ichs Schlussendlich gelassen... hab mich stattdessen dafür entschieden meine weibliche Seite gelegentlich mit weiblicher Kleidung im Rollenspiel auszuleben.. ist zwar jetzt nicht das Gleiche, aber besser diese Methode als die Megaprobleme die sonst auf mich gewartet hätten... bin zwar jetzt enttäuscht deswegen aber hey ... was solls ich kanns nicht ändern.

Bei mir ist halt alles fließend...heißt mein charakter und meine fetische sind ein teil von mir und obwohl ich es für mich persönlich klar trennen kann... präsentiern werde ich mich dann doch aber mit beidem
Ich selber seh mich offiziell als männlich.. inoffiziell aber als eine form von Androgyn. Wer damit Probleme hat und ja solche gabs hier auch schon... der kann mich mal kreuzweise

13.09.2017 um 16:27 Profil eMail an Kira_ATEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von svexxxxxxxxx
86 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?

Die Frage liegt auf der Hand, sie ist vielleicht im TG/TV/CD-Bereich
sowas wie der Elefant im Raum, den niemand sieht oder sehen will.

Aber dennoch: Ich weiß nicht ob es eine sinnvolle Frage ist. Mir ist
es schlicht und einfach ein Bedürfnis. Es kommt mir vor, wie die
Frage, warum ich Pizza mag, oder wieso ich sie nicht mag, wenn
Oliven drauf sind.

Klar kann man da rumpsychologisieren bis die Schwarte kracht, aber
letztlich ist es, wie es ist.

13.09.2017 um 22:49 Profil eMail an svenjaforfunEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Nicxxxxxxx
68 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?

@Sherry_Lane:

Einerseits möchte ich dir danken, daß du die 'Ausarbeitung' meiner Grundfragestellung in einzelne Teile zerpflückt und auf jedes einzelne Puzzleteil eine persönliche Antwort gefunden hast, andererseits möchte ich dir sagen, daß du mich ein wenig mißverstanden hast... ich habe hier lediglich alle mir möglich erscheinenden Gründe, bekannten Klischees und gängige Vorurteile zum Thema zusammengetragen, diese entsprechen jedoch definitiv NICHT alle meiner persönlichen Meinung. Daher habe ich euch allen ja z.B. auch den Raum gegeben, mit solchen Standpunkten aufzuräumen, konform zu gehen, oder auch sie durch eigene Erfahrungen oder Ansichten zu ergänzen. "Ich als TS sollte es besser wissen..." - naja, das tue ich zu einem ausreichenden Grad sicherlich auch, aber ich möchte ja von EUCH wissen, wie IHR die Sache seht. Und zur Relativierung: ich sehe es ganz und gar nicht pauschal, denn wir sind alle Individuen! Es sind alles nur mögliche Standpunkte und keine pauschalen Unterstellungen.
Dein zweiter Beitrag... meine Fragestellung war alles Andere als "unüberlegt", da wir alle unbestreitbar wissen, daß hinter jeder/m TV/DWT/CD/etc. immer im Endeffekt ein Mann steckt, denn ein Mann, der nicht 'wie eine Frau sein will', sondern sich bewußt ist, eine Frau zu sein, ist kein Mann, sondern eine Transfrau. Daß ich eine/n ebensolche/n z.B. TV in dem Moment, wo 'er' mir in der Frauenrolle gegenübertritt, auch selbstverständlich wie eine 'sie' behandle, weiß jede, mit der ich über dieses Thema schon mal privat geredet habe, das ist bei mir überhaupt keine Frage. Trotzdem seid und bleibt ihr außerhalb eurer Rolle Männer, ansonsten müßtet ihr euch eingestehen, daß ihr TS wärt. (Akribisch sein kann ich auch.)

@polyxena_kwjetka:

Ebensolche Pauschalisierungen, wie z.B. "Soziale Versager und psychisch Auffällige erschaffen sich ihre eigene Frau, weil sie keine Partnerin finden" sind sehr unsinnig und werden logischerweise von den meisten als persönlicher Angriff und Unterstellung angesehen. Es gibt sicher hunderte von Gründen, warum ein Mann sich ab und zu mal als Frau zurecht macht und gerade diese vielschichtigen Facetten möchte ich mit diesem Thread mal wirklich ernsthaft hinterfragen. Außerdem hatte ich explizit darum gebeten, hier keine Diffamierungen oder Beleidigungen von Personen/gruppen zu posten. Wenn du dich natürlich mit solchen pauschalen Unterstellungen gern selbst an den Pranger stellen möchtest, darfst du dich nicht wundern, wenn dich das ein oder Andere faule Ei am Kopf trifft. Bleib sachlich, dann nimmt dich auch vielleicht mal jemand aus der Schußlinie.

@ReiferBiMann:

Es geht hier auch nicht darum, euch alle in möglichst wenige Schubladen zu stecken, sondern vielmehr darum, eure Sicht des Fragegegenstands herauszukitzeln... was denkt ihr, warum genießen so viele Männer das Rollenspiel als Frau... ganz allgemein, was könnte der Hauptgrund sein... daher auch meine Ergänzung, ihr braucht das garnicht auf euch persönlich zu beziehen, sondern gern auch "Ich denke, daß viele wegen... oder... sich gerne als Frau sehen wollen könnten."
Zu DEINER Frage: Ich persönlich glaube am ehesten dem wissenschaftlichen Ansatz, daß bei Transs**uellen schon im Mutterleib eine gewisse Eindeutigkeit der mütterlich-embryonalen Hormonhaushalte nicht gegeben war und sich daher auch viele eigentliche Mädchen in körperlicher Hinsicht zu Jungs entwickeln und da meines Wissens jedes Embryo im Mutterleib zunächst weiblich ist und sich die männlichen erst später daraus entwickeln, erscheint es mir logisch, daß bei einem Übergewicht weiblicher Hormone eher ein weiblicher Embryo in einem quasi dann "fehlentwickelten" männlichen Körper auf die Welt kommt, als andersherum. So ließe sich z.B. auch das Klischee erklären, daß viele lesbische Frauen sich durchaus sehr 'kerlig' und 'pseudomaskulin' präsentieren und wenn diese hormonelle Prägung stark genug Überhand hat, könnte daraus in mehreren Einzelfällen ein FzM-Transmann entwickeln. Mein Ansatz basiert in der Hinsicht natürlich auf meiner persönlichen weiblichen Logik und Beobachtungsgabe und ist ebensowenig allgemeingültig oder unwiderlegbar.

@Beatrix_bln:

Dein(e) Statement(s) sind / klingen keinesfalls "blödsinnig", sondern genau so, wie du dazu Stellung bezogen hast, war meine Fragestellung gedacht und deine persönlich gefärbte Theorie und Meinung dazu, kann niemals "falsch" sein, sondern höchstens von der Meinung anderer Personen abweichen. Du hast genau das getan, worum ich euch schon in der Überschrift bat, nämlich REFLEKTIERT... herzlichen Dank auch darüber hinaus für deine offenherzigen Schilderungen.

@Debby:

Ein interessanter Ansatz... auch ich meine nämlich durchaus, daß viele Transvestiten alles andere als schwule Männer sind, wie ja oftmals 'pauschal unterstellt' wird, sondern sogar ganz im Gegenteil derart stark vom Wesen der Frau an sich (wow, diese Formulierung hat ja fast kant-esque Züge) fasziniert sind, daß sie sich sehr gern die optische Illusion einer Frau aneignen, um dem emotional Begehrten näher zu sein. Bei TS geht das natürlich dann noch eine Stufe weiter - wir sind völlig davon überzeugt, daß wir ebendiese Frau selber sein dürfen müßten und wollen unseren Körper mit allen verfügbaren Mitteln davon überzeugen, sich gefälligst unserem seelisch empfundenen Selbstbild anzunähern, eben über Kleidung und Schminke hinaus durch Hormone bis hin zu diversen chirurgischen Eingriffen... (also, wie du hier siehst, reflektiere ich auch als TS über die Daseinsform von unsereins.

@Sabrisa:

Naja, in dem Zusammenhang von "postapokalyptisch" zu reden, finde ich etwas überzogen. Du bist ja nicht gezwungen, dich hier zu schwarz oder weiß zu bekennen, sondern ganz allgemein eingeladen, uns deine Sicht der Dinge näherzubringen. Du bist wie du bist und das ist auch gut so. Punkt. Niemand braucht sich hier für sein eigenes Sein, Tun und Treiben zu rechtfertigen. Mich interessiert einfach eure Theorie darüber, gern auch ganz allgemein und objektiv. Ich habe den Faktor TS hier bewußt ausgeklammert, weil unsereins normalerweise fest davon überzeugt ist, die Frau zu SEIN und kein Mann, der sich gern mal zwischendurch als Frau darstellt oder sieht. Wir wollen (und können teilweise) ja überhaupt nicht mehr zurück in die Männerrolle, im Gegensatz zu euch von mir durchaus respekt- und liebevoll "Teilzeitfrauen" genannten Menschen, daher habe ich TS hier bewußt aus der Fragestellung ausgeklammert.

@7of7:

Herzlichen Dank an dieser Stelle auch für deine recht wissenschaftlich begründeten objektiven Anführungen, ich selbst bin durchaus auch eine Freundin dieses Ansatzes.

@Miau_Miau:

Eben genau solche Deutungsweisheiten wollte ich hier bewußt ausklammern. Ob wir TS nun vorher mal Männer gewesen sind oder Frauen in männlichen Körpern wird wohl ewig Streitthema bleiben zwischen TS und Nicht-TS. Wenn eine Person sich mir gegenüber als 'selbstverständliche' Frau zu erkennen gibt, also mir beschreibt, daß sie sich selbst als Frau versteht, dann ist mir ziemlich egal, ob diese dann eine Pre-OP oder Post-OP oder Non-OP TS ist, denn wer sich selbst ganzheitlich und vollumfänglich als Frau definiert, ist das für mich auch. Egal, ob sie nun einen Penis oder eine Neovagina zwischen den Beinen trägt. Bei Menschen, die von sich selbst behaupten, eine Frau zu sein, sich aber weder chirurgisch anpassen lassen, noch Hormone nehmen und sich ebenso weigern, einen weiblichen Vornamen oder Personenstand zu beantragen, zweifle ich persönlich an der Konsequenz. Die einzigen Personen, die so wirklich leben können, sind wohl Inters**uelle und Genderfluide, aber alle diese Varianten waren aus meiner Fragestellung eindeutig und bewußt ausgeklammert. Es wird ganz bewußt nach "Männern, die WIE Frauen sein WOLLEN" gefragt, denn alles darüber hinaus ist entweder TS/IS/GF/...

14.09.2017 um 4:52 Profil eMail an Nicole_KLEEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von polxxxxxxxxxxxxx
1798 Beiträge bisher
re: re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?



Das Konzept Autogyaekophilie stammt nicht von mir, sondern vom amerikanischen Forschern Blanchard und Bailey.

Es tut mir leid, falls das beleidigend rüber kam. F 65.1 ist auch nicht auf meinem Mist gewachsen.

Obige Forscher sind in der Szene auch sehr verhasst.

14.09.2017 um 6:36 Profil eMail an polyxena_kwjetkaEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Nicxxxxxxx
68 Beiträge bisher
Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?

@Die_zofe_1:

Erstens... entsprechen die von mir aufgeführten möglichen Sichtweisen nicht meiner persönlichen Meinung, sondern sind nur exemplarisch zu gängigen Ansichten und Klischees zusammengesammelt. Durchaus kontrovers diskutabel, solange es sachlich bleibt.
Zweitens... wollen wir doch hier nicht persönlich übergriffig diffamierend sein. Daß mich vielleicht nicht jede/r attraktiv FINDET, damit muß ich leben und das erwarte ich auch garnicht. Wenn ich dir nicht gefalle, ist das eben so, davon geht meine Welt nicht unter, aber solange wir uns nie privat gekannt haben, hast du mich auch nie "als Mann" kennengelernt und wirst es auch nicht mehr, da es "als Mann" bei mir nicht mehr gibt.
Drittens schließe ich keinesfalls "von mir auf andere" - da bist du wohl mit der Auslegung meiner Fragestellung auf dem Holzweg. Darauf aber mit offensiven Diffamierungen und Unterstellungen zu antworten, finde ich persönlich arg infantil. Daß ich kein Topmodel bin weiß ich selber und das habe ich auch nie behauptet, trotzdem bekomme ich genügend Komplimente und das nicht ausschließlich nur für mein Erscheinungsbild. Aber das, was über die Optik hinausgeht, erschließt sich oberflächlichen Menschen nur äußerst selten. Womit ich nicht unterstelle, daß du einer bist, aber wenn dir der Schuh paßt, darfst du ihn dir gerne anziehen. Mehr schreibe ich dazu nicht.

@MarionRiedinger:

Sehr interessanter Einwand, danke. Laß dir aber bitte ganz wertungsfrei sagen, daß auch vielen MzF-TS nicht verborgen bleibt, daß im Leben einer Frau nicht alles eitel-Sonnenschein ist. Das ist aber auch bei Männern so. Querelen gibt es überall mal. Aber ich persönlich gehe nicht davon aus, daß unsereine (und da schließe ich jetzt mal tatsächlich von mir auf Andere) sich körperlich, rechtlich und sozial in das Leben als Frau einfügen (lassen), weil es so unwahrscheinlich geil ist, eine Frau zu sein, sondern weil die meisten von uns einfach nicht ertragen können, als Mann kategorisiert zu leben, während wir vom Empfinden her genau vom Gegenteil beseelt sind. Wer von uns den ersten Schritt wagt und sich auf den Weg der Transition begibt, ist im Regelfall Überzeugungstäterin und nimmt neben den angenehmen Seiten des Frauseins auch die mitunter damit verknüpften Restriktionen und Nachteile in Kauf.

@Tessa_de:

Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen; Beispiel Balian Buschbaum... ein nicht all zu hünenhaft gewachsener, dafür gut durchtrainierter, smarter und ansehnlicher Mann mit einer durchaus maskulinen Stimmfarbe und sicherem, fast etwas machohaftem Auftreten. Was? Der war früher mal eine Frau? Der hieß mal Yvonne? Gut, daß es unter dem Foto steht, sonst hätte man es nicht erkennen können... aber schau mal, die 2,09 Meter große Type da in dem Fummel, die mit Schuhgröße 46 und dem kantigen Schädel unter der Perücke, das ist doch ein Kerl! Kann doch im Leben keine Frau sein, so wie der aussieht... ja, nee - is' klar. (Daß SIE selbst an den Auswüchsen ihrer jahrzehntelangen Testosteronvergiftung keine Schuld trägt, aber im Alltag trotzdem permanent darunter zu leiden hat, interessiert ja nicht.) Daß unsereins aber im tiefsten Herzen und aus voller Überzeugung "eine von euch" ist, liebe 'Cis-'/'Bio-'Frauen, und zwar nicht wegen der "Rosinen", sondern mit allen Vor- und Nachteilen im Gesamtpaket, dafür reicht leider die Auffassungsgabe derzeit noch viel zu vieler (meist männlicher) Koexistenzen nicht ganz aus.

@bertine:

Es ist wohl so; die angleichenden OPs für FzM-TS ist eine der Fakten, um die ich keinen Transmann beneide, da kommen wir MzF-TS doch deutlich glimpflicher davon - andererseits haben wir dafür im Regelfall deutlich mehr Probleme mit der maskulinen Ausprägung unserer Körpermerkmale... Transmänner bekommen Testosteron, etc. und kommen in den Stimmbruch, ihre Körperbehaarung wächst stärker, Barthaare sprießen, kopfhaare werden schütterer, Muskeln bekommen mehr Volumen, etc. pp. - und der Transmann jubelt. Wir haben alle diese negativen Auswüchse meist auch mehr oder weniger stark ausgeprägt, würden aber wer-weiß-was dafür geben, wenn sich das bei uns so einfach zurückbilden oder umkehren würde, wie es sich bei Transmännern ausbildet. Es soll hier aber nun mehr um Männer gehen, die sich gern temporär in Richtung Frau verwandeln mögen und warum sie das tun, trotzdem danke für deine Erläuterungen.

14.09.2017 um 7:00 Profil eMail an Nicole_KLEEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von berxxxx
66 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?

Danke Nicole_KLE,
das du ausführlich geantwortet hast. Kann es nicht besser tun.

15.09.2017 um 19:35 Profil eMail an bertineEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxxxx
42 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?

ich möchte dir schreiben, wie es bei mir ist:
- es kommt und geht. wenn es kommt, kommt es heftig, dann steht ganzkörperrasur an. ich bin hete und habe auch frauen (nicht zu knapp), die fragen mich dann, warum ich meine beine rasiere. es sind s**uelle gelüste, die mich dahin treiben. der wunsch, einen dicken Schw*** zu bl****, mich ihm zu unterwerfen. ich denke, das in einklang mit dw zu bringen ist, dass männer auf das stehen, was frauen tragen. andererseits, steht man ja selber darauf also asoziiert man so. es entwickeln sich devote gefühle, der wunsch unterdrückt zu werden, also auch sich entsprechend für ihn zu kleiden. ich denke, dass eine gewisse kindheit prägend hinzu kommt, das ist jedoch ein anders thema. Bei mir überwiegt die angst vor krankheiten um den ganz großen sprung zu wagen. so bin ich nur ein w****er, der es als sensation sieht, wenn er echt mal von einem mann gevögelt wird. weißt du, ich weiß selber nicht, was geht. aber eins weiß ich gewiss: so, wie es ist, macht es mir spaß und es ist alles ein teil von mir. es ist egal, was man ist, hauptsache ist, man ist es.

15.09.2017 um 20:49 Profil eMail an Andrea-TVEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Nicxxxxxxx
68 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?

@Andrea-TV:

Im Prinzip ist wohl nichts dagegen einzuwenden, wenn sich ein - ich sag mal Mann - seine Körperbehaarung entfernt. Wenn 'er' es als dazugehörig empfindet, sofern er sich als TV zeigt, ist das doch auch sehr positiv zu sehen. Auf jeden Fall deutlich authentischer, als dicken Pelz unter zarten Nylonstrümpfen. Die Bezeichnung "Hete" klingt in deiner Beschreibung (und generell?) eigentlich sehr unflexibel und du sagst ja selber, daß du gelegentlich von "Schwänzen" phantasierst, da ist doch eine gewisse bis**uelle Neugier nicht abzustreiten. Warum auch, ist doch kein Verbrechen. Du solltest dich selbst nicht abwertend betrachten deswegen... und du stehst ja vor allen Dingen HIER nicht alleine da mit deiner Neigung. Danke für deine offene Schilderung und falls du deiner Phantasie nachgeben solltest, such dir eine/n Penisbesitzer/in, die/der dich zu schätzen weiß und nicht nur ihren/seinen plumpen Trieb an dir abreagieren will. Sei gut vorbereitet und benutzt Kondome und gutes Gleitmittel, dann kann auch passiver (oder gegenseitiger?) a***s** ein großer Genuß sein - nur keine Hektik, geht es mit Ruhe und sorgsam an. Safety first... und dann viel Spaß!

16.09.2017 um 2:48 Profil eMail an Nicole_KLEEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von 7ofx
162 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?



Psychoa***ytiker vermuten in derartigen Phantasien eine "kontrollierte" pathologische Reinszenierung zur Linderung erlittener Traumata. Insofern ist derartiges nur vordergründig mit Spaß, in actu nur mit nicht ungetrübtem Spaß verbunden, was Andrea-TV sicherlich bestätigen kann..

16.09.2017 um 3:19 Profil eMail an 7of7Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von _Tixxx
1077 Beiträge bisher
re: Ernsthaft reflektiert: Warum wollen Männer wie Frauen sein?

Schau an, schau an, unser Hobbypsycho pathologisiert mal wieder ....

16.09.2017 um 7:53 Profil eMail an _Tisi_Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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