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Thema: "Hedwig and the Angry Inch" in Frankfurt


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Von Ajoxxxx
73 Beiträge bisher
"Hedwig and the Angry Inch" in Frankfurt

Nachdem ich dieses Rock-Musical, das eigentlich eher ein Travestie-Show-Konzert ist, schon am Broadway und in Hamburgs Tivoli (mit einem grandiosen Sven Ratzke!) sehen durfte, kommt Hedwig endlich wieder nach Frankfurt und zwar in die Brotfabrik.
Ich bin sehr gespannt auf die Inszenierung und kann wirklich jedem nur empfehlen (unabhängig von der Inszenierung) das Musical zu besuchen. :)

Zum Inhalt:
"Die "weltweit ignorierte Chanteuse" Hedwig, die als Rock-and-Roll-Drag-Queen mit Ehemann Yitzhak und Band durch Amerika reist, erzählt dem Publikum ähnlich einer Psychotherapie ihre Geschichte.

In Ostberlin "auf der falschen Seite der Mauer" aufgewachsen, lässt sich der androgyner Hansel Schmidt aus Liebe zu dem GI Luther in eine Frau (eben Hedwig) verwandeln, um durch Heirat aus der DDR zu fliehen. Doch die Geschlechtsangleichung läuft katastrophal schief: Das Messer des besoffenen Chirurgen erweist sich als so stumpf wie das Leben, aus dem Hansel zu entkommen versucht. Zurück bleibt jener titelgebende „Angry Inch“ – ein „zorniger Zoll“, der Hedwig daran erinnert, dass sie vielleicht niemals ganz zu einer Seite gehören wird.

Den 9. November 1989 erlebt Hedwig mittellos und von ihrem "Sugar Daddy" verlassen in einem heruntergekommenen Trailerpark in Kansas. Während sich in ihrer ehemaligen Heimat die Wiedervereinigung vollzieht, ist Hedwig von ihrer inneren Einheit und geschlechtlichen Identität weit entfernt. Bei einem der Babysitter-Jobs, mit dem sie sich über Wasser hält, lernt sie einen pickligen Jungen namens Tommy Speck kennen, ein Jesus-Freak, dem sie alles über Musik und Entertainment beibringt. Sie gibt ihm den Künstlernamen "Tommy Gnosis" und schreibt für ihn im ranzigen Wohnwagen nun Songs, die den Geist des Glam Rocks der 70er Jahre atmen und von der Suche nach Liebe und Erfüllung handeln. Das scheinbare Glück währt jedoch nicht lange und Hedwig wird erneut betrogen. Tommy Gnosis lässt sie sitzen und sich mit den gestohlenen Songs als Superstar feiern. Für Hedwig und ihre zusammengewürfelte Band bleibt dagegen nur der schale Abklatsch einer Low-Budget-Tour; der Tour von Tommy Gnosis folgend, die sie auch in das aufführende Theater führt."



Termine gibt es hier:


Ohrwürmer garantiert!



11.10.2017 um 8:49 Profil eMail an AjoshnaEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Airxxxx
145 Beiträge bisher
re: "Hedwig and the Angry Inch" in Frankfurt

Ich hab's vor Jaaaahren mal in Köln gesehen und war froh, als ich wieder draußen war. Die "Story", wenn man von einer solchen überhaupt reden kann, war weit ab von jeder gelebten Realität. Eine wirre Wahnvorstellung, einfach nur gequält-gewollt schräg - so schräg, daß es für mich komplett gekippt ist. Ich habe wirklich keine Ahnung, wozu die Welt sowas braucht.

11.10.2017 um 22:55 Profil eMail an AirinTSEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Zorxxxx
0 Beiträge bisher
re:

Hab mir bei youtube was angeschaut. Kann ich nix mit anfangen.

11.10.2017 um 23:25 Profil eMail an Zora_81Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Ajoxxxx
73 Beiträge bisher
re: "Hedwig and the Angry Inch" in Frankfurt



Denkst du, dass die 'Rocky Horror Picture Show' näher an einer gelebten Realität ist? Oder all die Heinz Erhardt-Filme? Es gibt übrigens auch keine sprechenden Spiegel und gestiefelte Kater.
Das Theater, das Buch oder der Film ist nicht dazu da die Realität wiederzuspiegeln. Sonst wäre es nämlich die Realität.
Meinst du man kann einen Großteil der Menschen für z.B. Transs**ualität sensibilisieren, indem man dem Protagonisten auf der Bühne bei seinem Alltag zusieht mit Hormonen und Gespräche mit dem Psychotherapeuten oder während einer mehrstündigen, wortkargen Operation?
Nein, denn der Großteil der Menschen kennt diese Erfahrungen nicht und deswegen juckt es sie auch nicht.
Wenn du Menschen dazu bewegen willst über etwas nachzudenken oder sie zu sensibilisieren musst du sie in erster Linie abholen und unterhalten können.
Das ist leider etwas was ein bedeutender Teil der deutschen Theater- und Filmbranche verlernt hat.
Deshalb sind auf dem Broadway auch sämtliche Vorstellungen in über 50 Theatern auf engstem Raum Wochen oder teilweise Monate im Vorraus ausverkauft und in vielen großen deutschen Schauspielhäusern herrscht gähnende Leere.
Kein Mensch hat Lust seinen Freitagabend mit einem erhobenen Zeigefinger zu verbringen.

12.10.2017 um 7:25 Profil eMail an AjoshnaEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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