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Thema: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...


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Von drexxxxxxx
134 Beiträge bisher
Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...

Hallo all ihr Lieben.

Möchte mein erstes Thema hier einstellen und hoffe auf euer Wohlwollen und Mitwirken, indem auch ihr etwas beisteuert. Das Thema passend zu dieser Vorweihnachtlichen Zeit und vollkommen unverfänglich.

Geschichten zu eben dieser Zeit, Advent, Weihnachten und Jahreswechsel, selbst erlebt oder einfach nur an Dritter Belletristik Gefallen gefunden habend, rückblickend in die Kind- und Jugendzeit oder aber neuzeitlich modern, ernst und nachdenklich stimmend, aber auch humorvoll…

Und mit letzterem, mich zum schmunzeln gebrachtem möchte ich diese Adventsgeschichte auf bayrisch zum Besten geben und hoffe, ihr findet daran Gefallen:

Ein Schulaufsatz über'n Advent

(vermutlich aus dem Bayrischen Wald)

Der Adpfend ist de schönste Zeit im Winta. De meisten Leit habm im Winta a Grippe. De is mit Fieber.
Mir hom a oane, owa de is mit Beleichtung und man schreibst mit ´K´.
Drei Wocha bevor´s Christkindl kimmt, stellt da Pappa de Kripp´m im Wohnzimma auf und mei kloane Schwesta und i derma mithelfa.
Kripp´m san langweile.
Owa de unser ned, wei mia habm mordstolle Figurn drin. I hob amoi an Josef und s´Christkindl auf´n Ofa g´stellt, dass ses sche warm habm - und des war eahna z´hoass. S´Christkindl is schwarz worn und an Josef hats in lauta Trümma zrissn. Oa Fuaß vo eahm is bis in Platzldoag g´flogn und des war koa schöna Anblick. Mei Mamma hat mi g´schimpft und g´sogt, das ned amoi de Heiligen vor meiner Bledheit sicha sand. Wenn d´Maria ohne Mo und ohne Kind herumsteht, schaugst ned guat aus.
Owa i hob Gott seidank vej Figurn in meina Spuikistn - und da Josef is jetzt da Donald Duck. Ois Chistkindl woit i an Asterix nehma, wai der so kloa is, daß er in den Fuadertrog paßt.
Owa da hot d´Mama g´sogt, ma ko doch ois Chistkindl koan Asterix hernehma, do is ja no as verbrennte Christkindl bessa. Es is zwar schwarz, owa immerhin no a Christkindl.
Hintan Christkindl stehnan zwoa Oxn, a Esl, a Nilpferd und a Brontosaurier. Des Nilpferd und den Saurier hob i hig´stellt, wei da Ox und da Esl warn ma z´langweili.
Links neba den Stoi kemman grod de heilign drei König daher. Oa König is an Papa im letzten Adpfend beim Putzn owe g´foin und er war total hi. Jetzt hama nur mehr zwoa heilige Könige und an heiligen Batman als Ersatz.
Normal homand de heiligen Könige an haufa Zeig für´s Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree - oda so ähnlich ... Vo de unsan hod oana anstatt Goid a Kaugummipapierl dabei, des glänzt so schö. Da anda hot a Marlboro in da Hand, wei ma koan Weihrauch ham. Owa de Marlboro raucht a schö, wenn mas ozündt. Da heilige Batman hat a Pistoin dabei. Des is zwar koa G´schenk füa a Christkindl, owa damit konn er´s vom Saurier beschütz´n.
Hinta dene drei Heilige san a por rotheitige Indiana und a kaasiga Engl. Den Engl is a Fuaß obbrocha, drum haman auf a Motorradl g´setzt, daß er si leichta tuat. Mit´n Motorradl kann er fahrn, wenn er grod net fliagt.
Rechts neban Stoi habma a Rotkäppchen hig´stellt. Si hod a Pizza und drei Weißbier füa d´Oma dabei. An Woif hama ned, drum lurt unta am Baam a Bummerl ois Ersatzwoif viara.
Mehr steht in unsara Kripp´m ned drin, owa des reicht a. Auf d´Nacht schoit mas Liacht ei und dann is unsa Kripp´m erscht so richte schö. Mia sitz ma olle do und sing ma Liarda vom Adpfend. Manche gfoinma, owa de meistn san ma z´luasat.
Mei Opa hot ma amoi a Gedicht vom Adpfend glernt, du des geht so:
Adpfend, Adpfend, da Bärwurz brennt,
erscht dringst oan, dann zwoa, drei, vier,
dann hauts´te mit dem Hirn an d´Tür.
Obwohl des Gedicht recht sche is, hot d´Muata gsogt, das i mir´s ned merka deaf.
Bis ma schaut, is da Adpfend voabei und d´Weihnacht a und mit dem Johr geht´s dahi. D´Gschenk san auspackt und man griagt vor Ostern nixmehr, höx´tns an Geburtstag
Owa oans is gwiß - da Adpfend kimmt olawei wieda !!!

02.12.2017 um 16:25 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Nanxxxxxx
133 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...

Ist das Mundart oder die vielen Rechtschreibfehler aus heutigen Aufsätzen ?

02.12.2017 um 16:27 Profil eMail an NancybabyEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von tanxxxxxxxxx
113 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...



steht doch da,auf bayrisch.

40 dialekte..........

02.12.2017 um 16:34 Profil eMail an tanja_nicoleEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von TV_xxxxx
14067 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...


Du kannst doch sicherlich lesen,
dann lies doch bitte mal was im Eingangsposting steht :



02.12.2017 um 16:35 Profil eMail an TV_BrautEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
134 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...

Hallo, Guten Morgen, guten Tag, guten Abend…wann immer ihr hier reinschaut.

Nachdem nun das erste Adventswochenende passé ist und uns der Alltag wieder fest im Griff hat, bin ich doch ein wenig überrascht über die doch eher sich in Grenzen haltende Resonanz, was das Mitwirken und Einstellen von die Thematik betreffenden Beiträgen betrifft.
Ich stelle mir natürlich selbstkritisch die Frage, ob meine angestrebte Textur nicht doch zu anspruchsvoll war, oder war es falsch von mir und zuviel verlangt, in dieser eigentlich schönen Zeit etwas in Gang zu bringen?
Ich weiß es nicht, und ja, ich finde es schade. Danken möchte ich auf jeden Fall denen, die bislang den Mut hatten etwas zu schreiben oder gar zu liken.
OK, als Opener hatte ich absichtlich etwas lustiges und dann auch noch in Mundart gebracht.
Sehr gern würde ich auch etwas selbst Erlebtes bringen wollen, aber ich scheu mich noch aufgrund des nicht Mitgehens eurerseits…ist so.
Nicht desto Trotz wage ich erneut einen neuen Post, der uns alle doch sehr nachdenklich stimmen sollte in unserer ach so heilen Welt.

Diese etwas andere afrikanische Weihnachtsgeschichte (von mir um das Intro gekürzt) soll zum Nachdenken anregen, weder provokativ noch der Religiosität all zu viel Tribut zu sollen, nein einfach mal in sich gehen.
Eure Lulu.


Das Copyright unterliegt:
© Susanne Tüllmann, Mareike Hildebrand, Günter Fellner.

…………………..
Jeder von uns war traurig und verzweifelt über das, was im letzten April passiert ist, als sie sogenannte Armee der Befreiung unser Dorf angriff und alle Jungen und Mädchen mitnahm. Familien wurden getrennt und manche ermordet. Wir wurden zur Arbeit gezwungen und mussten viele Meilen ohne etwas zu Essen mar***ieren. Wir waren oft hungrig und es wurde uns so wenig zu essen gegeben. Es gab sehr wenig Essen. Soldaten brannten alles in unserem Dorf nieder und während unseres erzwungenen Mar***es verloren wir jeden Sinn von Zeit und Raum. Wunderbarer Weise war es uns möglich während einer regnerischen Nacht den Soldaten zu entkommen. Nach einigen Wochen Dschungels fanden wir unseren Weg zurück zu unserem niedergebrannten Dorf. Die meisten von uns waren krank, erschöpft und deprimiert. Die meisten Mitglieder unserer Familien fanden wir nicht. Wir hatten keine Ahnung welche Zeit es war.
So war die Situation, bis meine kranke Großmutter die rötlichen und gelben Blüten, die wir Bergfeuer nennen, mitten auf dem Marktplatz blühen sah, wo ein Baum über Generationen stand und über Generationen um die Weihnachtszeit blühte. Er überlebte das Feuer, dass den Marktplatz einschloss. Ich erinnerte mich wie der Nektar dieser wunderschönen Blüten Insekten anzog, sie aber so benommen machte, dass sie auf den Boden fielen und so Futter für Krähen und Eidechsen wurden. Wir waren überrascht das dass Feuer der Soldaten dem Marktplatz und das Dorf verbrannte, nicht aber den Bergfeuerbaum zerstörte. Es war ein Wunder.
Großmutter sagte uns, es müsse fast Weihnachten sein, weil die Blüten des Baumes jetzt blühten. Soweit sie sich erinnern konnte, geschah das nur um die Weihnachtszeit. Mir wurde für einige Momente ganz leicht ums Herz. Aber bald wurde ich wieder traurig. Wie sollte Weihnachten ohne meine Eltern und ohne meine Freunde in mein Dorf kommen. Wie kann dies die Weihnachtszeit sein, in der wir die Geburt des Friedensprinzen feiern. Denn seit April haben wir keinen Frieden gehabt, nur Krieg und Leid. Wie sollen wir feiern, so wie Großmutter uns auftrug, bevor sie starb. Das waren die letzten Worte die sie letzte Nacht sprach, bevor sie starb.
Als ich fortfuhr über die letzten freudvollen Weihnachtsfeste nachzudenken und über das jetzige Leid hörten wir ein Auto hupen. Nicht nur ein vereinzeltes Hupen, sondern viele Autos nährten sich dem Dorf. Zuerst dachten wir, es seien Autos voller Männer mit Maschinengewehren. So verstecken wir uns im Wald. Zu unserer Überraschung waren sie es nicht und hatte auch keine Waffen. Es waren nur ganz gewöhnliche Reisende. Wie es aussah war die Brücke über den Fluss in der Nähe unseres Dorfes im letzten April zerstört worden als die Soldaten unser Dorf verließen. Weil es fast hell wurde und weil man sich erzählte dass es Landmienen auf der Straßen gibt, wollten sie dort nicht entlang fahren. So machten sie einen Umweg, der sie direkt zu unserem Dorf führte. Als sie uns sahen, waren sie völlig schockiert über das Leiden und die Zerstörung um uns herum. Viele dieser Reisenden begannen zu weinen und sie bestätigen, dass diese Nacht wirklich der Weihnachtsabend war.
Sie alle waren auf dem Weg in ihre Dörfer, um mit ihren Familien und Freunden zu feiern. Nun haben die Umstände sie dieses mal in unser Dorf geführt in dieser vorweihnachtlichen Nacht. Sie teilten ihr bescheidenes Essen mit uns. Auch halfen sie uns in die Mitte des Marktplatzes ein Feuer zu machen, dass uns wärmte. Während all dies geschah, wurde meine Schwester plötzlich so krank, dass sie nicht mehr aufrecht stehen konnte. Kurze Zeit nach dem wir in unser Dorf zurück gekehrt waren erzählte mir meine Großmutter, dass meine älteste Schwester ein Baby erwartet. Seit dem wir alle den Soldaten entkommen waren befand sich meine Schwester in einer Art sprachlosen Schock. Ich hatte solche Angst um meine Schwester, wir hatten keine Medizin und waren weit entfernt vom nächsten Krankenhaus. Einige der Reisenden und Dörfler zogen ihre Hemden und Kleider aus und machten daraus ein Bett. Meine Schwester legte sich darauf nah an das Feuer, das wir entzündet haben.
In dieser Schicksalshaften Nacht brachte meine Schwester einen wundervollen Jungen auf die Welt. Das verlangte nach einer Feier. Krieg oder nicht Krieg. Afrikaner müssen tanzen und wir feierten bis der Hahn um sechs in der Früh krähte. Wir sangen Weihnachtslieder. Jeder sang in seiner oder ihrer eigenen Sprache. Zum ersten mal verschwand der Schmerz und die Agonie der letzten paar Monate. Als der Morgen schließlich anbrach wurde meine Schwester gefragt: “Wie wirst du das Baby nennen?“
Ob du es glaubst oder nicht, zum Ersten mal seit der Zeit wo unser Dorf niedergebrannt wurde und all die Jungs und Mädchen mitgenommen wurde sprach sie.
Sie sagte:“ Sein Name ist gye nyane. Das heißt, „ich fürchte nichts außer Gott.“ So feierten wir in dieser Nacht Weihnachten. Weihnachten kam in dieser Nacht wirklich in unser Dorf. Aber es kam nicht mit den Autos oder Reisenden, sondern mit der Geburt meines Neffen in mitten unseres Leidens. Wir sahen Hoffnung in dem was dieses kleine Kind tun kann. In dieser Geburt zeigte sich die universale Geschichte, wie sich die schlimmen Dinge in universelle Hoffnung wandeln können. Die Hoffnung die wir im Jesuskind gefunden haben. Ein Wunder geschah in dieser Nacht vor Weihnachten. Plötzlich wusste ich, dass wir nicht mehr allein sind. Ich wusste jetzt, dass es Hoffnung gab. Ich hab gelernt, das Weihnachten, trotz aller Umstände kommt. Weihnachten ist immer in uns allen. Weihnachten kam sogar zu uns, in unser Dorf in dieser Nacht.

04.12.2017 um 16:55 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Annxxxx
422 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...





Rechtschreibung wie wir sie gelernt haben ist tot.

Die heutigen Grundschüler lernen schreiben nach Gehör... >:-[

04.12.2017 um 17:44 Profil eMail an AnnikaREmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
134 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...

@ Pepita…zwinker…

und weil es so herzerfrischend amüsant ist, noch eine kleine Zugabe, bitte verzeiht.
Eure Lulu.


Vorweihnachtszeit - auf bayrisch

Das Copyright unterliegt:
© Brigitte aus Passau

Eigentlich woit i heia vui Geschenke selber basteln. I woaß a net, warum i jetz Jo wieder auf a so a dumme Idee kim.
Denn irgendwie lauft des scho seit 30 Jo, na stimmt net, es san scho mindestens 38 Jo, gleich ob. Aganga ist des eigentlich scho, wia i in da 5. Klass war. Na, stimmt net, eigentlich … seit i denka ka. Aufn Punkt brocht, i hob no nia a Basteltalent ghobt.
In da Volksschui scho is im Handarbeitsunterricht nix so richtig sche worn. Oba vielleicht hot des an da Lehrerin glegn, de des Maß für de seabagstrickten Handschuah an da dicksten und greßten Schülerin gnumma hot. De hot se wahrscheinlich denkt, wenn es Moß an da kleansten, da Brigiite (weil da Günther war ja im Werkunterricht, der war nämlich a kloa), nimm, passen de Handschuah da größten, da Pia, sicher net. Oba wenn es an da Pia meß, kann d’Brigitte de Handschuah vielleicht ois Mützen aufsetzen und dann hots sogar zwoa davo. Kinnts eich ihr vorstean, wos des für a Motivation is, wenn ma Handschuah stricka muaß, so groß wia a Klodeckel. I hobs dann zu Weihnachten meim Papa gschenkt, oba sogar dem warns vui zgroß.
Des is das erste handarbeitliche Misserfolg, an den i mi erinnern kann. Und i bin ma ganz sicher, dass de Handarbeitslehrerin schuid dra is, dass i so untalentiert bin.
In Freudenhain war i dann im Werkunterricht immer voll begeistert, wenn ma wos neis agfangt ham. Do hamma amoi z.B. so an Papagei aus Topfkratzerl bastelt. Mei der Vogel war in meine Vorstellungen so super. Und mit jeder Stund mehra, de i dra gearbeitet hob, is a dann imma greislicher worn. Überoi am Kratzerl war da Kleber pickt, oisse war schiaf. Auf d’Vogelgrippe ho i des damois a no net schiabn kinna. D’Mama hot se trotzdem drüber gfreit, zumindest hots a so da. Insgeheim hot sa se wahrscheinlich denkt, schod um des Topfkratzerl.
Ja, ja, so hot des sein Lauf gnumma.
Je älter i woarn bin, umso peinlicher war Handarbeit. I hob me dann, um de Peinlichkeit so weit wie möglich reduzieren zu können, sogar vom Stricka und Häkeln ärztlich befreien lossen. I hob behauptet, dass ma do mei operierter Finger ollawei so weht tuat. I bin meim Finger heit no dankbar, dass a operiert wern hot miassn, weil ma des vui Erniedrigung erspart hot.
Ja, wia i dann seaba Kinda ghobt hob, hama anfangs vui mitanander bastelt, oba nur so lang, wia de Basteleien der Kinder net besser warn, wie meine, und des war ziemlich boid.
Koa Wunda, dass an Bastelabend im Kindergarten net i, sondern da Hans abghoitn hot.
Wia dKinder dann in da Schui warn, hot se aussagstellt, dass i an a paar des Talent weitergebn hob.
Oda i kann go nix dafür, weil da Jonas hot wieda so a ideenreiche Handarbeitslehrerin ghobt. De ham drei Jo lang nur Puppen produziert. Puppe aus Papier, Puppe genäht, Puppe gestickt, Puppe aus Holz, Puppe aus Ton und Puppe aus Wolle. De gstrickte Puppn war so greislich, dass unser Nachbar mi gfrogt hot, ob i de Puppn bei da Beate Uhse kauft hob. Da Mund war nämlich a riesiger dunkelroter Kreis. Und Narben hots a ghobt, weil da Jonas Fehler nämlich net auftrennt, sondern aussagschnitten hot. Und bei da Hausaufgabe hob i eahm a net heafa kinna, weil i kann ja nur an Riesenhandschuah stricka.
Na, oba damit i wieder zruckkimm zum weihnachtlichen Basteln.
Es is immer no so. I seg wos schens, probiers und es wird nix. Und jetz Jo wieda stickts me.
So hob i heia a Bastelbuach durchgschaut und hob an ganz an filigranen Häkelstern gfundn, den ma dann auf a Weihnachtskarte klebn kann. Voller Tatendrang Häkelnadel und Wolle ausm Keller ghoit, Anleitung aufgeschlagen und gelesen:
1. Häkeln Sie einen Stern nach Ihrem Gefühl.
I woaß net, wias bei eich asschaut, oba gibt’s wirklich a Häkelgefühl? Ja, wenn i irgendwos noch Gfui häkeln kannt, breichat i eigentlich koa Bastelanleitung. Da Jonas hot gmoant, des Buach is bestimmt scho älter, weil früher hot ma sowos kinna.
Na ja, i hob dann noch Gfui gehäkelt und des undefinierbare Gestirn mit am super Gfui in die Mülltonne gworfa.
Am nächsten Tog bin i mit dem Bus in da Arbeit gfon. Seids ihr scho amoi im Advent mit dem Bus gfon?! „Wiavui Sorten host denn du scho bocha?“ I ganz kloalaut: „Zwoa Sorten, oba koane zum Ausstecha, sondern zum Ausschneiden am Blech! Und aufgessen hammas a scho!“ Mei Nachbarin stimmt ma zua, weil ma kann e net sovui Pletzal essen, mog e koahna. Stad wern ma dann, wia ma oa redn hern: „17 Sorten hob i scho und 32 werns insgesamt. --- Und de, de sogn, mogs e koahna, de liang, des is a Ausred, de san nur zfaul dazua!“
I mecht aufspringa, mecht ihr erklärn, dass nur mei Handarbeitslehrerin schuld dra is, dass i koane Leckerl bocha kann, de ma verziern oder zsammklebn muaß, hob oba irgendwie Angst, dass de des net versteht.
Ihr wißt es auf jeden Fall, warum i koane Pletzal dabei hob und warum i ollwei gsogt hob, nur wer w i r k l i c h mog, kann oa mitnemma, nur koa Zwang.
Auf jeden Fall kriagt jeatz a jeda a kloans Gschenkerl von mir, oba koa Angst, des is net selber bastelt, nur selber eingewickelt.
Und i hoffe, ihr wißts des zu schätzen, dass i trotz Handarbeitstrauma 49 Gschenkerl eipackelt hob.
Und i hob beschlossen, dass i mia nie wieda vornimm, irgendwos zu basteln, i schreib liaba Gschichten.

04.12.2017 um 19:48 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Annxxxx
422 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...





Ich habe auch schon die Variante "Driehmbitsch" gesehen...

Genau so, mit Dehnungs-e und h...

04.12.2017 um 21:02 Profil eMail an AnnikaREmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
134 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...

ohne Kommentar...


<img src='https://up.picr.de/31160602vd.jpg' border='0' />




07.12.2017 um 11:51 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von misxxxxxxxxxxxxx
162 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...



Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

07.12.2017 um 11:55 Profil eMail an missy_holy_marlaEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
134 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...

Bevor zum morgigen Wochenendbeginn wieder die Grauen und Trolle die Oberhand hier bekommen, möchte ich euch alle noch mal aufs herzlichste bitten, ein bisserl hier bei diesem Thema mitzuwirken.
Das nachfolgende versteht deshalb ein wenig provozierend, animierend und aber auch ermutigend, etwas zu posten.
Die Details sind wie ich meine 2-deutig im Text verpackt, also sozusagen ‚zwischen den Zeilen’ lesen und kommen einigermaßen charmant rüber.
Ich kann mir so gar nicht vorstellen, das in dieser kurzen Zeitspanne einmal jährlich keine Erinnerungen oder Erlebnisse bzw. Anmerkungen allgemeiner Natur bei euch vorhanden sind, nee wirklich.


Ansprache/Gedanken einer Kerze…

Ihr habt mich angezündet
und schaut in mein Licht.
Vielleicht freut ihr euch
auch ein bisschen dabei.

Ich jedenfalls freue mich,
dass ich brenne.

Wenn ich nicht brennen würde,
läge ich in einem Karton mit anderen,
die auch nicht brennen.
In so einem Karton hätten wir
überhaupt keinen Sinn.

Bei euch Menschen ist das genauso.
Entweder bleibt ihr für euch, dann
passiert euch nichts.

Dann seid ihr wie Kerzen im Karton.
Oder ihr gebt Licht und Wärme.
Dann habt ihr einen Sinn.

Dann freuen sich die Menschen, dass es euch gibt.
Dann seid ihr nicht vergebens da.

Aber dafür müsst ihr etwas geben von euch selber,
vor allem von dem, was von euch lebendig ist:
von eurer Freude, eurer Traurigkeit, von euren Ängsten,
von euren Sehnsüchten, von allem, was in euch ist!

Ihr braucht keine Angst zu haben, wenn ihr dabei kürzer werdet.
Das ist nur äußerlich.

Innen werdet ihr immer heller!

07.12.2017 um 17:00 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
134 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...

Mit angehängtem Musikvideo wünsche ich Euch allen für heute einen schönen 2. Advent.

Title: Celtic Advent Carol
Composer: David Angerman, Michael Barrett
Performer: Nativity Choir, Holy Nativity Lutheran Church








10.12.2017 um 10:53 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von _mixxxxxxxx
98 Beiträge bisher
re: Geschichten zur (Vor-) und Weihnachtszeit...

Das ist eine sehr schöne Idee !

Eine meiner Lieblings Weihnachts Geschichten,
Ich finde,sie ist so besonders und zeigt, das Geld nicht immer alles ist.. liebe und Herzlichkeit, die oft vergessen wird...

Tee kochen, Plätzchen bereit stellen, Kerzen an und hinein lesen :)
Schönen zweiten Advent, MizZMolLy

Später würde man sich an diesen Winter als einen der kältesten erinnern, den London jemals erlebt hatte. Der Schmutz aus unzähligen Schornsteinen legte sich als zäher Nebel über die Dächer und verdunkelte den Tag. Der Glanz der kurz bevorstehenden Weihnacht hatte es schwer, durch die rußige Schicht in die Herzen der Menschen zu gelangen. Die meisten waren in dieser Zeit froh, wenn es für eine warme Mahlzeit am Tag und genügend Holz für den Ofen reichte.

In einem kleinen Zimmer über einer Bäckerei lebten James und Mary. Die beiden kamen gerade aus mit dem, was sie verdienten, wünschten beide, sie könnten es sich leisten, dem anderen ein Geschenk zu machen. Doch dafür reichte ihr Lohn beim besten Willen nicht aus. Mary musste schon sparen, um einen ansehnlichen Braten zum Fest bereiten zu können. Dabei wusste Mary ganz genau, was sie James hätte schenken wollen: der Pfandleiher hatte eine wunderbar glänzende Uhrenkette aus Gold in der Auslage, die genau zu James Taschenuhr passte – das einzige Erbstück seines Vaters. Wie gern hätte sie James die Kette geschenkt. Wie stolz er dann seine Uhr aus der Westentasche hätte holen können! Nie mehr hätte er Sorge haben müssen, die Uhr zu verlieren. Doch es half alles nichts – ihr Geld genügte nicht für die goldene Kette.

In derselben Auslage, nur ein kleines Stückchen weiter rechts, lag ein Kamm aus Elfenbein, filigran und kunstvoll gearbeitet. Und als wäre das nicht genug, funkelten sechs kleine Edelsteine darauf wie Sterne. James hätte Mary zu Weihnachten so gerne mit dem Kamm überrascht. Er wäre die vollkommene Zier für Marys langes blondes Haar, das selbst in der dunkelsten Zeit des Jahres glänzte, als fiele strahlend das Sonnenlicht darauf. Doch James hatte nicht das Geld, um den Kamm zu kaufen. Seine Arbeit als Gehilfe eines Lohnbuchhalters wurde schlecht bezahlt und das Leben in London war teuer.

Am Morgen des Heiligen Abend begann ein wildes Schneegestöber, das nicht wieder nachlassen wollte. James verbrachte den Tag bei der Arbeit, die Löhne sollten vor den Feiertagen ausgezahlt werden. Die Gesichter, in die James sah, als er ihnen der Reihe nach das hart verdiente Geld reichte, waren müde und blass, aber auch voller Vorfreude auf die Feiertage. James selbst fühlte sich beschwingt und fast ein wenig übermütig. Nicht nur, dass er sich auf die Weihnachtstage mit seiner geliebten Mary freute, nein, er hatte auch noch etwas ganz Besonderes im Sinn. So konnte er es kaum abwarten, dem letzten Arbeiter seinen Umschlag in die Hand zu geben. Mit einem Strahlen im Gesicht wünschte er Mr.Farnham, seinem Boss, ein friedliches Fest und beeilte sich, das Büro zu verlassen.

Völlig eingeschneit kam James eine Stunde später zu Hause an. So gut es ging klopfte er sich den Schnee von Kleidung und Schuhen, nachdem er das Haus betreten hatte. Bevor er die Tür zur kleinen Wohnung aufschloss, griff er noch einmal kurz in seine Manteltasche und lächelte. Der Tisch war gedeckt und aus der Küche duftete es nach Essen, aber Mary schien nicht da zu sein. James zog die kleine Schatulle aus seiner Manteltasche und stellte sie auf Marys Platz auf den Tisch. Er legte den Mantel ab, zündete die Kerzen an und setze sich, um auf seine Geliebte zu warten. Nach wenigen Minuten öffnete sich die Tür und eine schneebedeckte Mary kam herein. Ihren alten Mantel hatte sie fest um sich gewickelt und Mütze und Schal hatten sie so gut es ging vor dem Flockengetümmel geschützt. Als sie James am Tisch sitzen sah, strahlte ihr Gesicht.

„Du bist schon hier, wie schön!“ Ohne abzulegen holte sie ein in braunes Papier gewickeltes Päckchen aus ihrer Manteltasche und reichte es James über den Tisch hinweg. „Ich kann nicht länger abwarten, du sollst dein Geschenk jetzt gleich haben. Frohe Weihnachten, mein Liebster!“
James nahm das Päckchen freudig entgegen. „Oh meine Mary, wie wunderbar du bist!“
„Nun öffne es schon, ich will sehen, ob dir mein Geschenk gefällt!“
James wickelte das Papier ab und zum Vorschein kam die goldene Uhrenkette aus der Auslage des Pfandleihers. Erwartungsvoll sah Mary James an.
„Nun, was sagst du? Du kannst deine Uhr jetzt wie ein echter Gentleman tragen!“
Mary suchte nach Freude in James’ Blick, doch sie fand nur Staunen und dann Traurigkeit.
„Was ist? Gefällt sie dir nicht?“
„Oh, Mary, die Kette ist ausgezeichnet, genau so eine habe ich mir immer gewünscht. Es ist nur…“
„Was, mein Liebster, was ist denn?“
„Die Uhr gehört mir nicht mehr. Ich habe sie heute zum Pfandleiher gebracht, um mein Geschenk an dich bezahlen zu können.“ Er deutete auf die kleine Schatulle auf Marys Platz. „Fröhliche Weihnachten, meine Liebste!“
Noch bevor sie den hölzernen Deckel ganz geöffnet hatte, sah Mary das Funkeln der sechs kleinen Edelsteine auf dem Kamm aus Elfenbein. Sie betrachtete den Kamm mit gesenktem Kopf. Als sie aufsah, standen Tränen in ihren Augen. „Oh James, wie wunderschön.“
„Und er wird noch schöner, wenn du ihn erst in deinem goldenen Haar trägst.“
„James, es tut mir so leid. Ich brauchte Geld, um die Uhrenkette bezahlen zu können. Und
da ich nicht wusste, woher sonst ich es hätte nehmen können, da habe ich….“
Sie begann zu schluchzen.
„Was hast du getan, mein Liebling?“
Mary zog die Mütze vom Kopf. „Ich habe mein Haar dem Perückenmacher verkauft.“ Tränen liefen über ihre Wangen. James war sprachlos. Ungläubig starrte er auf den stoppeligen Schopf. Nach ein paar Augenblicken fand James die Sprache wieder: „Du hast mir also eine goldene Kette für meine Taschenuhr gekauft.“
Mary nickte. Dicke Tränen tropften auf das Elfenbein.
„Aber ich habe die Uhr zum Pfandleiher gebracht, um dir den Kamm zu schenken“, fuhr
James fort und ein Lächeln begann sich in seine Stimme zu schleichen.
„Aber du kannst ihn gar nicht mehr tragen, denn du hast dein Haar dem Perückenmacher verkauft.“ Wieder nickte Mary. „Damit du Geld für die Uhrenkette hattest“, schmunzelte James.

Als sich ihre Blicke trafen, brachen sie in schallendes Gelächter aus. Sie lachten so laut und so lange, dass sie ganz erschöpft davon waren und ihnen die Bäuche wehtaten. James stand endlich auf und ging um den Tisch herum, um Mary zu umarmen. So standen sie da, als würden sie sich nicht mehr loslassen wollen. Beide hatten ihren wertvollsten Besitz gegeben, um dem anderen ein Geschenk zu machen. Und das machte sie in diesem Moment nicht nur zu den glücklichsten, sondern auch zu den reichsten Menschen in ganz London.

10.12.2017 um 13:53 Profil eMail an _miZzMolly_Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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