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Thema: Ausflüge 2018


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Von angxxxxxxxxxx
49 Beiträge bisher
Ausflüge 2018

Da in den lezten Jahren soviel Fotografien in Köln,Düsseldorf und im Ruhrgebiet gemacht wurden war es mal an der Zeit ganz andere Gegenden zu besuchen,einen tollen Tag zu verbringen,Neuigkeiten zu bewundern,andere Menschen und Städte kennenzulernen und natürlich auch einige Aufnahmen zu machen.
Aus diesem Grund ging es heute Morgen recht früh ins fast 400km entfernte Diksmuide,ein kleines süßes Städtchen mit vielen alten Gebäuden was ganz in der Nähe vom Ärmelka*** liegt.
Das Städtchen viel deshalb ins Augenmerk da dort die Dodengänge liegen,ein Museum über die Schrecken des 1.Weltkrieges.
Direkt an der Yser liegt das große Freilichtmuseum in dem orginalgetreu Laufgräben und Unterstände nachgebaut wurden wie sie vor über 100Jahren dort zu finden waren und schon die Blicke von außen in den Innenbereich war überwältigend.
Der Hinweiß im Internet das das das Museum am 1.3.wieder seine Tore für Besucher öffnet stimmte nicht ganz bei der Ankunft vor dem Eingang war zu lesen der erste Öffnungstag ist der 1.4.
So ging es 4 1/2 Stunden in die Stadt durch maleriche kleine Gässchen und Sträßchen,hier und da wurde ein Kaffee getrunken und viel zu schnell brach die Dämmerung herein und knapp 400Km Heimweg standen auf dem Pogramm.
Obwohl Dixmuide nun nicht grade nahe an Deutschland liegt sprachen doch viele Menschen dort mit denen ich in Kontakt kam nicht fließend aber doch ganz gut deutsch und ein schöner Samstag ging viel zu schnell vorbei.
Von Zeit zu Zeit werde ich noch die ein oder andere kleine oder größere Stadt besuchen und einen kleinen Beitrag dazu schreiben.

Geli

11.03.2018 um 1:57 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
49 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Da gestern für mich ein arbeitsfreier Sonntag war,für den Tag Sonne und 26° vom Wetterdienst versprochen waren hies es zeitig aufstehen für einen Besuch der Stadt Luxemburg.Da man so eine Stadt nicht mal eben an einem Nachmittag durchstreifen kann wurde als Anlaufspunkt der Bocksberg gewählt an dem auch die bekannte Festung Luxemburg liegt.
Dort angekommen wurde auch recht schnell ein freier Stellplatz fürs Auto gefunden und los gings zu Fuß aber irgendwie schien die Festung noch sehr sehr weit entfernt.Passanten halfen uns dann mit dem Hinweiß das wir die Straße noch um einiges zurückfahren sollten da es zu Fuß noch sehr weit wäre.
Also zurück zum Auto und während der Fahrt näher an die Festung kamen wir auch an einem riesigen Gebäude mit Glasaufzug und Aufgängen vorbei was ganz oben mit einer Art Brücke verbunden war und wir für eine Art Bahnstation hielten und später noch eine bedeutene Rolle spielte.
Da an diesem Tag auch ein Marathon in dem Stadtviertel stattfand waren sehr viele Polizisten auf den Beinen die immer wieder den Verkehr für die Läufer stoppten,also kurz die Beamten angesprochen und schnell hatten wir einen Parklatz was dort gar nicht so einfach war da tausende Touristen und Einheimische die Straßen und Gassen bevölkerten.
Nun gings rauf auf die Festung nicht mit dem Aufzug sondern zu Fuß und der Fußweg war ganz schön steil so das ich recht froh war keine besonders hohen Absätze unter den Schuhen zu haben.
Oben angekommen durften wir den herlichen Ausblick über die Stadt genießen wobei man sagen muß das auch in Luxemburg sich chice Neubauten direkt neben Bruchbuden befinden was mir ersönlich besonders gefällt.
Auf dem Berg bestaunten wir dann die ganzen alten Wehranlagen und bei dem tollen Wetter waren bestimmt einige tausend Touristen da die für den Tag die gleiche Idee hatten.
Für 6 Euro ro Person ging es dann ins innere des Berges in die 200-300 Jahre alten Kasematten der Festung,spätestens da sind höhere Schuhe absolut fehl am Platz da die Deckenhöhe teils sehr niedrig war und aus bebrochenem Stein bestand,der Boden ebenso uneben war und das Licht auch arg zu wünschen übrig ließ so das beim laufen man schon sehr aufpaßen mußte.
Trotzdem war es ein tolle Erlebniß durch das verwinkelte innere zu gehen und die Gänge und Kanonenstände zu bestaunen.
Nachdem wir irgendwie wieder einen Ausgang gefunden hatten sahen wir gut 1-1,5km entfernt Sonnenschirme und eine Art Veranstaltungszelt wo wir vermuteten das es dort zu trinken und zu essen gab und da wir ja alle Zeit der Welt hatten machten ir uns auf unbekanntem Weg dorthin.Als wir dort ankamen stellte es sich heraus es war der Zielpunkt des besagten Marathons wo aber schon große Aufbruchsstimmung herschte,so setzten wir uns noch vor ein Bistro genoßen Apelschorle und Cafe Latte.
Da wir einen anderen Weg zurück wollten als den vom Hinweg fuhren wir dort mit dem Lift vom Berg hinunter und wollten zurück zum Auto aber irgendwie verloren wir irgendwie die Orientierung.
Mehrere Passanten die angesprochen wurden und denen wir nur sagten das wir an der Straße stehen wo auch dieser Bahnhof ist verwiesen uns in eine Richtung die unmöglich stimmen konnte und so hatte ich schon ein etwas mulmiges Gefühl ob wir das Auto wiederfanden.
Wo ir auch hergingen es kam uns nichts bekannt vor aber zumindest die Festung thronte hoch über uns aber die komplett zu umrunden wäre eine Mamuttaufgabe gewesen.
Also begaben wir uns nochmals in ein Bistro wovor mehre Frauen und Männer saßen und siehe da eine Frau sprach sehr gut deutsch.
So schilderte ich ihr unser Problem und sie verwies uns auf die Buslinie 9 die direkt zum Bahnhof fährt und wünschte uns viel Glück.
Nun warteten wir an der Bushaltestelle und noch ehe der Bus kam fuhr ein Taxi vorbei,kurz gewunken und vergewißert das der Fahrer deutsch sprach und verstand und unser anliegen geschildert.
Das haben wir gleich meinte er,in der Stadt gibt es nur einen Bahnhof und los gings aber irgenwie fuhr er mit uns genau in die City der Stadt das konnte nicht stimmen.
Da fiel mir ein das ich in Leverkusen noch die Straße fürs Navi auf einen kleinen Zettel geschrieben hatte und so fing ich an in meiner Handtasche zu suchen bis ich ihn fand.
Jetzt ging dem Fahrer ein Licht auf und das Problem gelöst,was wir führ eine Art Bahnhof gehalten hatten war gar keiner deshalb konnten uns auch viele Passanten nicht wirklich helfen.
Das diese kleine Rundfahrt mit dem Taxi durch die Stadt nur 10 Euro kostete wunderte mich schon so gab es noch 3 Euro Trinkgeld für den Fahrer und wir hatten das Auto wieder.
Durch Zufall fuhren wir dann auf dem Weg zur Autobahn nochmals am Bistro New Multikulti vorbei wo die Gruppe saß die uns den Tip mit dem Bus gegeben hattenhielten nochmals an auf einen Caffe Latte und wurden noch eingeladen auf Sekt und Tequila(was wir aber ganz lieb ablehnten) denn eine der brasilianischen Damen feierte ihren Geburtstag.
Gegen 19h gings dann nach einem ereignisreichen Tag wieder Richtung Heimat mit dem Vorsatz diesen Sommer nochmals ein langes WE in Luxemburg zu verbringen.

Geli

23.04.2018 um 13:49 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
49 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Ein langes Wochenende stand an da war für Freitag eine Tour ins schöne Belgien geplant.
Wecker für 7h morgens gestellt,in aller ruhe fertigmachen und frühstücken,Auto tanken,ein Besuch in der Waschstraße,Wocheneneinkäufe tätigen bei Aldi und Edeka und um 11h gings über die A3,A1 und A4 los Richtung Belgien.
Da die Wetterprognosen zischen sonnig und bewölkt schwankten wählte ich HotPants zu einer sehr ausgefallenen Strumpfhose und ein luftiges Oberteil und für den Fall der Fälle nahm ich noch ein Jeansjäckchen mit falls es kühler werden sollte.
Das Reiseziel war die kleine Stadt Eben Emael im Landkreis Limburg nahe Maastricht wo das riesige Fort Eben Emael liegt mit seinen monumentalen Bauten.
Vor einem Jahr im Sommer 2017hatteich genau dies schon mal geplant,damals in Eben Emael angekommen setzte ein 2stündiges Unwetter mit Starkregen,Blitz und Donner ein so das sich alle Wege die rauf aufs Fort führten in Schlammwege verwandelten und das belgische Militär das Gelände des Forts für ein Manöver nuzte und für Touristen gesperrt blieb.
DiesesJahr keine Wolke am Himmel und kein Uniformträger weit und breit also das Auto auf dem Besucherparkplatz abgestellt und los gings Richtung Haupteingang des Forts.Links davon begann dann ein sehrsehr steiler Weg der auf das Dach des Forts führte und der damals nicht begehbar war.
Schon nach einigen Metern bemerkte ich das Schuhe mit Absätzen auf diesem Weg eher zu gebrochenem Knöchel oder Stürzen führen würde als zu einem vorankommen,nichts anderes hatte ich erwartet und so wechselte ich schnell die höheren Schuhe gegen Ballerinas womit die Steigung viel sicherer zu bewältigen war.
Über den sehr steilen und auch sehr unebenen Weg mit zum Teil sehr klobigen Treppenstufen vorbei an den ein oder anderen Kampfständen kam ich dann ziemlich außer Puste auf dem Plateau des Forts an was riesig war und teis aus knöchelhoher Wiese,brachliegendem Acker und Sand bestannt.An den Rändern konnte man überall riesige Bunkeranlagen erkennen die man zwar nicht betreten sondern nur bestauen konnte.Also fing ich an das Plateau zu umrunden was gute zwei Stunden dauerte und auch hier oben waren höhere Schuhe fehl am Platz.
Nachdem Abstieg suchte ich dann erstmal das angrenzende Restaurant/Cafe/Bistro auf das gegenüber vom Fort liegt gönnte mir auf der Terraße direkt am Bach eine leckere Cafe Latte und eine Apfelschorle und genoß einfach die Sonne.
Da noch viel Zeit war ging es dann zum Albertka*** und den dort ankernden Haus und Restaurantschiffen,der Ka*** selbst mit seinen steil abfallenden Felswänden einfach ein Hingucker.
Auf dem Rückweg Richtung Auto fiel mir dann ein Schild auf was auf einen Rundweg ums Fort auf halber Hanghöhe hinwies,also nochmals in den Berg wo Wege um die Festungsanlagen führten die ich anfangs nur von oben sah.
Da Wegweiser so gut wie gar nicht vorhanden waren kam was kommen mußte irgendwie verlief ich michich wußte zwar das ich mich nach rechts halten mußte aber es gab keine Gelegenheit.So gings etwas zurück bis ich einen Fußweg fand der nochmals aufs Plateau führte das ich dann nochmals überqueren mußte und kam dann auf den Weg zurück den ich zuallererst benutzt hatte und der mich wieder zum Restaurant führte.
Von dort führte dann der Heimweg über Maastricht nach Hause wo ich gegen 21h nach einem tollen Tag in Belgien ankam.

Geli

05.05.2018 um 11:52 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Sanxxxx
563 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

06.05.2018 um 7:41 Profil eMail an SandiraEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
49 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Stand Freitags noch Belgien als Ausflugsziel im Navi suchte ich schon Samstagabend ein neues Reiseziel für den bevorstehenden Sonntag,da Montag wieder der Wecker um 4h schellte sollte es nicht so weit sein und so entschied ich mich für Arnheim weil es dort 2 intereßante Museen gibt(Airborne at the Bridge und das Nederland Openluchtmuseum).
Um auch was vom Tag zu haben hieß es früh aufstehen und schon kurz nach dem Mittag ffhr ich ber die Grenze meinem Ziel entgegen.
Einen Parkplatz für Lau fand ich direkt am Wasser unmittelbar neben der bekannten Brücke von Arnheim.
Als erstes ging es die Uferpromenade am Rhein entlang wo viele Spaziergänger,Radfahrer und Sonnenanbeter die warme Sonne genoßen bevor dann das Museum das an die britischen und polnischen Fallschirmjäger erinnert die 1944 hier kämpften und starben besucht wurde was aber leider nur sehr sehr klein ist aber trotzdem informativ wenn man sich für Zeitgeschichte intereßiert.
Auch nachdem ich mich beim Personalim Museum als deutsche Touristin geoutet hatte keine Spur von Abneigung gegenüber Deutsche was man ja hätte durchaus verstehen können.
Von dort aus gings dann durch das alte Stadttor Richtung Marktplatz der sehr schön gestaltet war und an einem dort gelegenen Cafe gabs dann in der Sonne die erste Rast mit Cafe Latte und Apfelschorle.
Über verschiedene kleine Gassen und größere Straßen schlenderte ich durch die schöne Innenstadt und irgendwie gelangte ich wieder Richtung Fluß.
Da einige sehr große Ausflugsschiffe an der Promenade lagen schaute ich mir alle mal aus der Nähe anschaute beim eincheken der Passagiere zu bevor ich mich wieder Richtung meines Autos zuwandte.
Da ich aber noch Lust hatte etwas zu trinken lief ich noch etwas in die andere Richtung und fand eine kleine Straße direkt am Rhein wo sich Straßencafe an Straßencafe reihte und die Tische und Stühle an der Wasserseite lagen.
Trotz hunderter Menschen fand ich noch ein Plätzchen,schaute dem Gewimmel auf der Straße zu und genoß meine Getränke.
Die Innenstadt selbst ist ein wirkliches Schmuckstück,neben vielen alten Gebäuden im gotischen Stiel findet man auch tolle Neubauten die man bestaunen kann und an allen Ecken genug Lokalitäten um lecker zu essen und zu trinken.
Bei allen Menschen mit denen ich an diesem Tag in Berhrung kam von antiphatie gegenüber einer Deutschen wirklich gar nichts zu spüren und erst gegen 19h gings wieder Richtung Heimat.
Das Openluchtmuseum und die Innenstadt an einem Tag zu schaffen war leider nicht möglich aber in so eine schöne Stadt und zu so netten Menschen komme ich gerne wieder.

Geli

08.05.2018 um 15:56 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
49 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

So noch wenige Stunden dann beginnt gegen 3h mein Wochenendausflug der Ziele in Frankreich,BaWü und im Saarland umfaßt und um die 1400 km liegen bis Sonntagabend vor mir bis ich wieder in Leverkusen zurück bin.
Zwei Übernachtungen in einem scnuckligen Hotel in BaWü sind schon gebucht und ich freu mich auf drei tolle,viele neue Menschen kennen zu lernen und natürlich auch viel neues zu sehen.
Da das Wetter das ganze WE gut bleiben soll werde ich die Ausflüge nutzen um auch viel Sonne abzubekommen das spart dann Besuche auf der Sonnenbank.
Einen Bericht über die Reise und über Land und Leute folgt dann Anfang der kommenden Woche.

Geli

31.05.2018 um 20:23 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
49 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Durch den Film "a cure of wellness"dessen Handlung zwar in der Schweiz spielt der aber in BaWü auf Burg Hohenzollern gedreht wurde,wurde ich auf diese intereßante Burg aufmerksam.
Aber nur allein für diese Burg bis südlich von Stuttgart zu fahren war mir dann doch etwas zu streßig und so suchte ich mir noch zwei Reiseziele dazu aus die ich mit der Fahrt in den Süden verbinden wollte.
Einige Tage im vorraus hatte ich zwei Übernachtungen in einem schönen Hotel in dem kleinen Dörfchen Jungingen in BaWü gebucht und um nicht in den Berufsverkehr am Freitag d.01.06.u geraten wollte ich schon um 3h morgens auf der Autobahn ein,durch Trödelei von mir dauerte es dann doch bis 3h30 bis ich bepackt mit Reisetasche und mit bester Laune von Leverksen losfuhr.
Nach ca.30Minuten Autobahn sezte dann aber ein gewaltiges Gewitter ein mit Starkregen,Blitz&Donner so das 50km/h schon sehr riskant waren zumal man die vorrausfahrenden Autos kaum noch erkennen konnte.
Bis gegen 6h hielt der Regen mal mehr mal weniger stark an bevor sich die Sonne sehen ließ und das Auto fahren wieder Spaß machte.
Während der Fahrt Richtung Süden und der ein oder anderen Rauchpause konnte ich dann ein besonderes Naturschauspiel genießen als nach den sinflutartigen Regenfällen der Nebel aus den bewaldeten Hängen neben der Autobahn aufstieg und man den Einruck bekommen konnte dort würde ein Waldbrand wüten.
Ohne weitere Zwischenfälle erreichte ich dann gegen 9h Straßburg,das Navi führte mich in den Stadtteil am Straßburger Münster aber so sehr ich auch suchte ein großes Parkhaus über oder unterirdisch war nicht zu finden.
So fuhr ich auf gut Glück durch die Straßen und kam auch durch einen größeren Kreisverkehr der mehrmals durch Zebrastreifen durchbrochen wurde.Da teilweise dort Fußgänger warteten hielt ich öfters an um sie die Fahrbahn paßieren zu laßen was nach dem drittenmal von mir folgenden Franzosen mit wildem Hupen quittiert wurde da ich den gesamten Verkehr aufhielt.
An dem besagten Kreisverkehr befand sich noch ein palastähnliches Gebäude mit Trikolore und daneben waren freie Parkplätze,also schnell den Blinker gesetzt und einen Parkplatz hatte ich nun.
Französische Worte auf dem Aspalt ließen erahnen das diese aber nur gegen Bezahlung zu nutzen waren und zum Glück war der Parkscheinautomat nur wenige Meter entfernt.Da sich meine französischen Sprachkenntniße nur auf Ja&Nein,Guten Tag und Danke schön beschränken konnte ich natürlich nicht die Bedienungshinweise am Automaten lesen und stand erstmal ziemlich verloren am Automat.
Der erste Franzose den ich ansprach konnte oder wollte meine Zeichensprache nicht verstehen,beim zweiten lief es dann beßer.Mehrmals zeigte ich auf mein Auto und dann auf den Automaten und obwohl ich dabei nur deutsch redete mit etwas Schulenglisch merkte er wo mein Problem lag.
Was er mir sagte konnte ich zwar nicht verstehen aber anhand seiner Gesten merkte ich das ich ihm zuschauen sollte denn genau wie ich brauchte auch er ein Ticket und machte mir langsam vor welche Tasten ich in welcher Reihenfolge drücken mußte.
Nachdem ich mich dann vergewißert hatte wie denn dieses Gebäude hies wo mein Auto stand um mein Auto später wieder zu finden (irgend etwas mit Befehlshaber der marokanischen Truppen die 1944 die Stadt befreiten)hatte ich 3 1/2 Stunden Zeit die Stadt zu erkunden.
Um den Straßburger Münster(Dom)leichter zu finden hatte ich mir zuhaus die Straße wo er lag auf einen Zettel geschrieben und brauchte diesen nun Franzosen wie Französinnen nur vor Augen zu halten und auch wenn man sich mit Worten nicht verstand wurde mit Gesten alles getan das ich meinem Ziel näher kam.
An einem Straßencafe bestellte ich mir dann erstmal einen leckeren Cafe Latte und eine Apfelschorle was recht einfach war,wobei ersteres dort in sehr sehr kleinen Tässchen serviert wird aber auch die anderen Gäste an den Nebentischen hatten keine größeren Tassen.
Etwas entfernt vom Cafe sah ich dann einen größeren Platz mit sehr vielen Menschen und Ständen und beim näher kommen merkte ich dann es war Markt und sehr viele Stände luden zum schauen und kaufen ein.
Neben vielen Nahrungsmittelständen und Elektroständen gab es auch viele Stände mit Bekleidung in erster Linie natürlich für Damen nd wirklich tolle Sommermode wartete darauf gekauft und getragen zu werden.Ob luftige Oberteile mit schöner Spitze,ausgefallene Leggins,Jeans,HotPants,Röcke,luftige Kleidchen und tolle Jumpsuits in tollen Farben und Farbkombinationen ließen viele Frauenherzen höher schlagen.Einzig der Gedanke mit Tüten bepackt die nächsten Stunden durch die Stadt zu laufen hielt mich davon ab selbst das ein oder andere zu kaufen.
Vom Markt aus ging es dann weiter Richtung Dom und Altstadt und schon nach kurzer Zeit tauchte ich ein in ein Gewirr aus engen Gässchen und Sträßchen mit wirklich putzigen Häuschen so das man sich teils vorkam wie im Märchen.
Urige Fachwerkhäuser mit schiefen Türrahmen und Fenstern die schon eine Handbreit über dem Boden begannen neben Metzgereien und Konditorreien deren Schaufenster wie im Märchen gestaltet waren dufte ich bestaunen und immer wieder gingen andere Gassen in andere Richtungen ab.
Auch so mancher Hofeingang mit Kopfsteinpflaster verbarg verwinkelte Wege wo sich dann noch Wohn und Geschäftseingänge fanden die man kaum vermutet hätte und man sich vorkam wie in einer anderen Zeit.
Irgendwann traf ich dann auf den Platz wo der Dom liegt und auch wenn ich weniger mit Kirchengebäuden anfangen kann war ich doch beeindruckt von der Größe und Architektur des Doms und fing an den riesigen Platz zu umrunden.
Mitlerweile hatten auch alle Gastronomiebetriebe und Souveniershops rund um den Dom auf und von Minute zu Minute wurde es voller auf den Straßen.Nach jeder Ecke gab es neues zu bestaunen so das ich schnell die Zeit vergaß,als ich bemerkte das mein Parkticket langsam abläuft kaufte ich schnell noch eine Ansichtskarte die ich an meine Freundinnen und deren Ehemänner ins Blue Heaven verschicken wollte nd machte mit Gesten in der Poststelle deutlich das ich eine Briefmarke bis nach Deutschland benötige und dann war es schon Zeit für den Rückweg zm Auto.
Dies war aber leichter gesagt als getan war ich doch so oft abgebogen aber irgendwie fand ich zm Markt und von dort zum Palast wo mein Auto noch stand.Nun nochmals den Automaten mit Kleingeld gefüttert nd so hatte ich nochmals über 3 Stunden um auf Entdeckung zu gehen.
Das lustige diesmal standen kurz nach mir andere offensichtlich Touristen sehr unsicher am Automaten und so wie der nette Franzose mir morgens geholfen hatte konnte ich nun ihnen helfen ohne das man die gleiche Sprache spricht.
Durch wildfremde Straßen schlenderte ich jetzt durch die Stadt,ließ das Flair der Stadt auf mich wirken und immer wieder erblickte ich diese sehr großen Mietshäuser mit den kleinen Balkonen wie man sie noch aus den französischen Spielfilmen der 70er kennt.
Bei herlichem Sonnenschein kam ich dann ans Ufer der Ill an dem auch größere Boote oder eher schon Schiffe vor Anker lagen.Beim näherkommen stellten sich die Schiffe als Gastronomiebetriebe heraus so das man direkt am und teils auf dem Wasser essen und trinken konnte.
Nach vielem Laufen gönnte ich mir eine Pause beobachtete die Menschen und wie aus heiterem Himmel wurde es plötzlich sehr dunkel und starker Regen sezte ein den aber alle Gäste dank großer Sonnenschirme trocken überstanden.
Nachdem ich gegen 16h zum zweiten mal an meinem Auto ankam hies es langsam Abschied neben von dieser schönen Stadt von der ich nur einen kleinen Teil gesehen hatte denn noch standen 150km Landstraße an die mich nach Jungingen in BaWü bringen sollten wo mein Hotel für die komenden zwei Nächte auf mich wartete.

Geli

09.06.2018 um 9:33 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
49 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Ohne den Grenzübergang zu bemerken war ich dann wieder in Kehl auf deutschem Boden und nun standen fast 2Stunden Fahrt nach Jungingen in BaWü auf dem Programm .
Da die Geschwindigkeitsbegrenzungen immer wieder zwischen 50,70 und 100km/h wechselten und es teilweise doch eine sehr bergige Strecke war kam keine Langeweile auf aber trotzdem war ich froh als ich gegen 18h mein Hotel erreichte.
Nach einem sehr herzlichen Empfang und dem einchecken ging es dann erstmal aufs Zimmer um mal für 30 Minuten mich einfach nur auf dem Bett lang zu machen.
Nachdem ich ausgiebig geduscht und mein Shirt sowie HotPants gegen ein luftiges Sommerkleid getauscht hatte gings erstmal runter auf die Terraße um 2 Gläser Sekt auf Eis zu genießen bevor es dann gegen 21h wohlverdient ins Bett ging.
Um den kommenden Tag zu nutzen klingelte dann schon um 8h mein Wecker so konnte ich mich in aller Ruhe fertig machen fürs leckere Frühstück und konnte danach noch eine Runde durch das Dorf laufen und mir die ein oder anderen schönen Häuschen näher anzuschauen,dabei kam ich auch an einem höchstens knöcheltiefen Bach vorbei der am Abend bei Youtube noch eine große Rolle spielen sollte.
Zurück im Hotel ging es dann noch mal kurz aufs Zimmer und noch am Vormittag machte ich mich dann auf den Weg zur Burg Hohenzollern die schon von weitem majestätisch auf dem Berggipfel zu erkennen war.
Einige Hundert Meter unterhalb der Burg war dann ein sehr großer Parkplatz wo für alle Besucher mit Auto Endstation war,dort konnte man auch die Eintrittskarten für die Burg kaufen und sich entscheiden gehe ich den Rest des Weges zu Fuß oder nehme ich den Pendelbus,ich entschied mich für lezteres und so brachte uns der Busfahrer bis vor die Tore der Burg.
Über zwei Vorburgen und serpentinenähnliche Zufahrten mit vielen vergitterten Stollengängen in den Tunneln ging es bergauf wo dann der Weg begann auf dem man die Hauptburg umrunden konnte.
Die Aussicht von dort oben über das weite Land war einfach wunderschön und bei schönstem Sommerwetter waren Hunderte Menschen aus vielen Erdteilen dort unterwegs.
Im Innenhof der Burg angekommen schaute ich mir gern auch die ein oder anderen Räumlickeiten an wobei man auch Gegenstände bzw Kleidung sah die Ritter wie Burgdamen damals benuzten bzw trugen.
Da ich nun ja schon wieder einige Stunden unterwegs war suchte ich dann den Biergarten im Innenhof auf der schon sehr gut gefüllt war und wo man den Hunger und Durst mit allerlei leckeren Speisen und Getränken bekämpfen konnte.
Neben vielen normalen Touristen fiel mir auch eine größere Gruppe Damen und Herren alle so mitte 30-40 auf die doch etwas chicer angezogen waren als alle anderen.
Die Herren trotz fast 30°im Anzug oder Gehrock,die Damen in tollen farbenfrohen Kleidern,teils mit Hut und Pfennigabsätzen unter den Schuhen.
Da einige der Herren auch Degen mit sich führten nehme ich mal an dies war eine Burschenschaft oder etwas ähnliches mit Ehefrauen die dort ein Treffen hatten oder ein Fechtturnier austrugen,da 99% der Herren aber Bierflaschen in den Händen hielten ließ vermuten das die Degen an diesem Tag wohl nicht mehr zum Einsatz kamen.
Während ich noch das treiben um mich herum beobachtete sprach mich ein Mann an ob ich ihn und seine Begleiter für einen Gruppenfoto fotografieren könnte,als ich mich umdrehte hatten sich ca.30Rockerinnen&Rocker der Grenzland Biker alle mit Kutte zum Gruppenbild aufgestellt und so tat ich ihnen diesen Gefallen sehr gerne.
Gegen 15h trat ich dann den Rückweg zur Bushaltestelle an von wo mich der Bus dann wieder zum großen Parkplatz brachte wo mir ein Infoblatt des römischen Freilichtmuseums Hechingen in die Hände fiel.
Also rief ich während ich meine Limo in den Sonne trank kurz dort an bekam eine genaue Wegbeschreibung die mich sicher dort hin führte.
Da ich mich sehr für Geschichte intereßiere war dieser Besuch dort auch sehr interßant,auch wenn das Museum nicht ganz so groß war gab es viel zu bestaunen vom Leben im alten Rom und bei Kaffee und Kuchen ließ ich den tollen Tag dort im Cafe ausklingen.
So war ich gegen 18h wieder im Hotel verfolgte am LapTop noch dden Livestream vom Spiel Cologne Crocodiles gegen die Hildesheim Invaders als mir die Idee kam mal Jungingen das Dorf in dem mein Hotel lag zu googeln.
So stieß ich auf ein Video von 2008 als der kleine Bach an dem ich noch morgens gewesen war zu einem reißenden und tödlichen Strom angewachsen war der drei Frauen an diesem Tag tötete.
Mitten drin im Video das Hotel in dem ich grade saß davor braune alles mit sich reißende Wassermaßen und an gleicher Stelle ging ich morgens noch spazieren und hätte so etwas nie für möglich gehalten.
Gegen 21 machte ich mich dann fertig fürs Bett und als ich mein Negligee anziehen wollte stellte ich fest durch die Sonne hatte ich schone weiße Sreifen dort wo die Träger vom BH und vom Kleid die Haut verdeckten.
Zwar nicht so tragisch aber auch nicht so schön wenn Schultern.Hals,Gesicht und Dekoltee Farbe bekommen haben und die Streifen auf beidenSchultern zu sehen sind aber da ich zuhaus mindestens einmal in der Woche auf die Sonnenbank gehe kann ich damit leben.
Da es Sonntagmorgen recht Früh ins Saarland gehen sollte stellte ich mir dann den Wecker für 7h und ein sehr intereßanter Tag sollte noch folgen.

Geli

10.06.2018 um 7:29 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxx
293 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Sicherlich sehr interessante Beiträge. Nur bekomme ich bei so vielen Schreibfehlern Augenkrebs.

10.06.2018 um 15:32 Profil eMail an AndreaXEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
49 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Kann ich Wecker eigentlich sehr gut ignorieren vor allem wenn sie am Sonntagmorgen klingeln war ich an diesem Sonntag schon vor dem klingeln wach,blieb aber trotzdem noch bis 7h im Bett liegen.
Duschen,Haare machen,schminken,anziehen und Tasche packen gingen sehr schnell von der Hand und so saß ich schon gegen kurz nach 8h am Frühstückstisch.
Nach dem bezahlen und verabschieden vom Personal ging es dann gegen 9h los gute 50km über Landstraße Richtung Stuttgart wo es dann weiter über die Autobahn Richtung Karlsruhe-Saarbrücken/Völklingen gehen sollte.
Aber noch war ich nicht auf der Autobahn und als ich durch Tübingen fuhr wunderte ich mich noch über das schwarze Ding am Straßenrand,als es daraus blitzte wußte ich was es war,zum Glück war ich nur ca.10km/h zu schnell.
Auf der Fahrt durchs Saarland tauchte dann auch ein Hinweisschild auf bis Paris noch 490km und kurz spielte ich mit dem Gedanken einfach spontan in die Stadt der Liebe zu fahren doch dann siegte die Vernunft denn schließlich hatte ich Dienstagmorgen um 5h wieder bei meinem Arbeitgeber auf der Matte zu stehen.
Um die Mittagszeit erreichte ich dann Völklingen wo mein letztes Ziel lag das Weltkulturerbe die Hütte Völklingen.
Schon von außen ein Anblick wo der Mund offen stehen blieb und die Augen groß wurden,also schnell den Wagen auf dem riesigen angrenzenden Supermarktparkplatz abgestellt und zu Fuß Richtung Eingang.
Dort erfuhr ich das an diesem Tag das Werk kostenlos besichtigt werden kann und so führte mich der erste Weg hinauf in die Gebläsehalle wo riesige Turbinen standen die früher Luft erzeugten das dann wohl in die Öfen gepustet wurde.
Die Halle wird bestimmt eine Deckenhöhe von 8-10Metern gehabt haben und auch wenn ich von Technik nichts verstehe und handwerklich zwei linke Hände habe war es doch sehr beeindruckend was dort zu sehen war.
Als ich eine Mitarbeiterin fragte ob es auf dem Werksgelände auch ein Cafe/Bistro gäbeerfuhr ich das es nur eins gibt das das gegenüber vom Eingang auf der anderen Straßenseite liegt und es sonst nur einen Getränkeautomaten mitten im Werk gibt.Also ging es nochmals runter zum Eingang über die Straße wo ein großer Biergarten mit Grillstation unter alten Rohrleitungen neben alten Lüftern und Pumpen seine Tore geöffnet hatte.
Von Minute zu Minute füllten sich die Tische und frisch gestärkt und voller Vorfreude machte ich mich dann wieder auf dem Weg zum Eingang.
Über die Gebläsehalle führte der Weg dann auf eine Brücke von wo man ins eigentlich Stahkwerk kam,alle Abteilungen des Werkes sind begehbar,ein Gewirr aus Gängen,Laufbrücken,Rohrleitungen,Gebäuden,Kränen,Bunkern,Öfen und Gleisen die kreuz und quer verliefen und da konnte ich mich nur wundern das das alles hielt und funktionierte wie es die Ingenieure geplant und erdacht hatten.
Auf Monitoren konnte man anschauen wie hier die Leute in den 70er und 80er Jahren gearbeitet haben und was für ein Krach,Gestank und Schmutz dort geherscht haben muß.
Im Film kamen dann auch ehemalige Mitarbeiter zu Wort die von ihrem Arbeitsalltag erzählten und für mich stand schnell fest für kein Geld der Welt hätte ich dort arbeiten wollen.
Ein Bereich im Werk der mir besonders nahe ging war der über die Fremdarbeiter und Kriegsgefangenen die in der Nazizeit dort Sklavenarbeit verrichten,leiden und teils auch sterben mußten.
Auf vielen Fotos wurde ihr Alltag gezeigt und auf einer Art elektronischer Tafel konnte man erfahren wer,wann und in welchem Alter dort zu Tode gekommen ist.
War es bestimmt für die deutsche Belegschaft schon nicht einfach dort ihre Arbeit zu verrichten muß es für diese Menschen die Hölle gewesen sein dort über Jahre wie Sklaven behandelt worden zu sein.
Als ich an der Batterie der Hochöfen ankam wäre ich zu gern auch mal ganz nach oben gegangen aber dort herschte wie vor 30Jahren immer noch Helmpflicht und vor Ort konnte und mußte man diese ausleihen wenn man hoch wollte.
Was bei Männern nicht viel ausmacht da sie meist kurze Haare haben oder halt keine mehr ist für Frauen nicht so ideal.Ich trug meine an diesem Tag hochgesteckt und hatte auch wenig Lust darauf das der Helm meinen Pony plattdrückt.
Wie ich aber sehen konnte hielt so manche Frau den Helm nur noch einfach in der Hand nachdem sie einmal an dem Mitarbeiter vorbei war der darauf achten sollte das niemand ohne Helm den Zugang zu den Öfen betritt.
So ging es für mich über eine Gitterbrücke in die Kokerei und von dort weiter ins Paradies.In der Kokerei dann auch Filmaufnahmen aus den 70/80er Jahren wie dort gearbeitet wurde und die jeder Frau wohl kalte Schauer über den Rücken gejagt hätten.
Große Feuerzungen die aus den riesigen ****batterien hervorstießen hätten jede chice Frisur wohl schon in der ersten Stunde vernichtet und an gestylten Nägeln hätte man an diesem Arbeitsplatz bestimmt auch nicht lange Freude gehabt.
Weiter gings ins Paradies ein Bereich im Werk wo die Natur wieder Besitz ergreifen soll und darf wo einst gearbeitet wurde.
Große ****batterien,Gleise,Rückhalte oder Abkühlbecken,Gebäude und kleine Stellwerke die friedlich schon wieder mitten im grünen liegen waren dort zu sehen und ganz am Ende dann ein Mäuerchen das wohl einst zu einem Gebäude gehörte von wo man aus direkt auf das aktive Stahlwerk und die Gleise schaute wo die Lokführer der Rangierlok es bestimmt gewohnt sind das ihnen von Touristen zugewunken wird.
Nach Stunden in der Sonne suchte ich mir ein schattiges Fleckchen, holte meine mitlerweile ziemlich warme Volvicflasche aus der Handtasche als sich eine Frau näherte und wir ins Gespräch kamen über dies und das.Kurze Zeit später gesellte sich auch ihr Ehemann zu uns und als die Frage aufkam wo ich denn herkomme antwortete ich aus Leverkusen.Die Freude bei beiden war groß,obwohl sie Saarländer waren waren beide große Fans von Bayer 04 und schon einige male in unserer Stadt zu Gast.
Nach einiger Zeit trennten sich unsere Wege und irgendwann traf ich dann wieder auf diese Gitterbrücke die mich hinüber zu den Hochöfen führte wo ich dann auch den Getränkeautomaten aufspürte.Meine Hoffnung auf kalte Limo oder Wasser wurde aber schnell zerstört denn es gab nur noch Heißgetränke worauf ich dann doch verzichtete.
Vorbei ging es an dem großen Ingenieursbüro an dessen Wand eine Tafel an ein großes Unglück aus dem Jahr 1928 erinnerte als dort 14 Arbeiter starben.
Über dem Bürogebäude war dann eine Art riesige sehr steile Achterbahnkonstruktion zu sehen wo wohl früher Wagen mit flüßigem Stahl von oben herunterkamen oder Wagen mit Alteisen von unten nach oben fuhren um dort in den Öfen zu landen.Wie es auch immer gewesen sein mag es war eine riesige Anlage und der Krach dort muß enorm gewesen sein.
Da nicht mehr viel Zeit war bis das Werk die Tore schloß ging es auf direktem Weg zur Gebläsehallewo ich mich noch von der netten Mitarbeiterin verabschieden konnte die ich zu anfangs angesprochen hatte und für eine letzte Apfelschorle suchte ich dann nochmals den Biergarten auf der fast bis auf den letzten Platz belegt war.
In der Stadt wurde dann zum letztenmal das Auto getankt und gegen 19h gings dann wieder Richtung Heimat wo ich dann gegen 22h nach ca.1500km Gesamtstrecke eintraf.
Zuhaus nur erstmal Schuhe aus und ein paar Minuten aufs Bett legen doch aus wenigen Minuten wurden Stunden bis ich mitten in der Nacht merkte das das Licht noch brannte und ich noch angezogen war.
Die nächste größere Fahrt in diesem Sommer soll dann bald wieder mal nach Frankreich gehen,für eine Woche möchte ich in die Normandie.Ob die Strände des D-Day,die vielen Museen,die vielen kleinen und größeren Städte wie Bayeux,Caen,St. Lo oder Arromanches oder der Mont-Saint Michel und viele andere Orte möchte ich mir anschauen und eine tolle Woche dort verbringen.
Ob und wann es diesen Sommer klappt liegt aber nicht nur an mir selbst denn schließlich muß mein Arbeitgeber mitspielen sonst geht nix.

Geli

11.06.2018 um 8:38 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
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re: Ausflüge 2018

So endlich geht es wieder los,was vor 4 Wochen nur so eine Idee war wird ab Samstagfrüh in die Tat umgesetzt und gegen 5h geht es los Richtung Normandie.
Wohnen werde ich in dem kleinen Dörfchen Arromanches das ungefähr in der Mitte der D-Day Strände liegt und bis zum 7.7.freue ich mich Land und Leute kennenzulernen und eine tolle Zeit dort zu verbringen.
Da meine französischen Sprachkenntnisse doch sehr sehr winzig sind bin ich sehr auf das Wohlwollen der dortigen Menschen angewiesen und um ein klein wenig Pluspunkte zu sammeln gehts gleich ins Nagelstudio wo meine Fingernägel in den Nationalfarben Frankreichs lackiert und versiegelt werden.
Am Nachmittag werde ich dann schon mal den Koffer packen damit es Samstag zeitig losgehen kann und ich am Nachmittag die Normandie erreiche.
Ob ich abends hier online von der Reise schreibe glaube ich kaum,eher das ich vielleicht mal kurz reinschaue und einen ausführlicheren Reisebericht gibt es dann nach dem 7.7.wenn ich wieder zurück in Leverkusen bin.

Eure Geli

29.06.2018 um 10:02 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
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re: Ausflüge 2018

Einige Zeit ist vergangen seit meinem Urlaub in der Normandie und ich hoffe nach der langen Zeit das ich alles noch in bester Erinnerung habe.
Um mich schon vor der Reise etwas vertraut zu machen mit der Region und den Gepflogenheiten durchstöberte ich so manche Seite im Netz bis endlich der Samstagmorgen kam an dem die Reise beginnen sollte.
Da meine Sprachkenntnisse nicht mehr als 7 Wörter der französischen Sprache umfaßten dachte ich es wäre nicht verkehrt schon rein optisch Pluspunkte bei der französischen Bevölkerung zu sammeln und lies meine
langen Fingernägel in den Farben der Trikolore lackieren und versiegeln.
In der Autowerkstatt wurde dann noch mein 17Jahre alter Wagen durchgecheckt und gratis dazu gab es noch eine "chice"gelbe Warnweste die man bei sich führen sollte wenn man auf den Autobahnen in Frankreich unterwegs ist.
Eine Freundin meinte noch das die Franzosen ein sehr eigenwilliges Volk wären und darauf bestehen das auch Touristen in ihrem Land französisch zu sprechen hätten und gern so tun als verstehen sie weder Englisch und erst recht kein Deutsch.
Ob das wirklich so stimmen würde?Ich würde es ja erfahren.
Da ich die Nacht von Do auf Fr noch bis zum Morgen arbeiten mußte,den Tag über noch einiges zu tun hatte, verschob ich das Koffer packen auf die ganz frühen Morgenstunden vom Samstag und der Vorsatz schon um 3h auf der Bahn zu sein war schon utopisch.
Um 6h30 saß ich noch auf der Terraße vom Coffee&more hier bei uns in Leverkusen beim Frühstück und erst gegen 7h mit 4 Stunden Verspätung ging es über die A3/A1/A4 Richtung Aachen.
Bei schönstem Sommerwetter erreichte ich dann die Grenze zu Belgien und irgendwann am Vormittag dann auch die zu Frankreich.
Über die Mautstationen hatte ich ja im Netz einiges gelesen aber wie das in Wirklichkeit vor sich ging da ließ ich mich einfach mal überraschen,genug Kleingeld und kleine Scheine hatte ich dabei damit ja nichts schiefgeht.
Nach einiger Zeit wiesen dann Schilder darauf hin das die erste Mautstation bevor steht,die Spannung und Nervosität bei mir stieg denn ich wußte ja nicht was erwartet mich und wie verhalte ich mich richtig.
Die Autobahn wurde dann immer breiter,die weißen Fahrbahnmarkierungen hörten auf und in einigen Hundert Metern Entfernung sah ich viele Durchfahrtsschleusen mit Schranke wo man sich dann in einer der Autoschlangen einreihte.
Vor der Schranke angekommen drückt man auf einen Knopf,das Ticket kommt raus,die Schranke geht hoch und man fährt durch,das wars.
Das war ja einfach,irgendwann kommt aber die nächste Mautstation wo es ans bezahlen geht und da ist es schon etwas komplizierter.
Vom Aufbau und Streckenführung fast das gleiche wie die erste Station,allerdings muß man sich dort frühzeitig einordnen für eine bestimmte Schleuse.
Ganz rechts schwere LKW und Reisebusse,die anderen für Autos,Sprinter oder Motorräder,zusätzlich zur Art des Fahrzeugs kann man noch wählen zwischen Schleusen wo der Automat Geld und Kreditkarte nimmt,nur Kreditkarte oder wo man bei einem Mitarbeiter der Mautstelle persönlich zahlt.
Große Leuchttafeln über den Schleusen weisen darauf hin was wo möglich ist nur sollte man nicht zu lange warten umm sich richtig einzureihen weil sonst der Spurwechsel immer schwieriger wird.
Jetzt wo alles einige Monate zurück liegt habe ich gut reden,damals stand mir der Schweiß auf der Stirn,was mache ich wenn gleich irgendwas falsch läuft und hinter mir alles anfängt zu hupen.
Aber alles ging gut,Ticket eingeführt,Betrag wurde angezeigt,20Euro Schein reingesteckt,Wechselgeld kam raus,die Schranke geht hoch,Gute Fahrt.
Da das bezahlen mit allem drum und dran so um die 30Sek-1Minute dauert bildet sich vor den Bezahlstationen meist ein kleiner Rückstau den man aber gut nutzen kann um im Rückspiegel Frisur und Make up zu kontrolieren oder einfach nur eine zu rauchen.
Es empfielt sich aber das man genügend kleine Scheine und Münzen dabei hat wenn man weiter nach Frankreich reinfährt denn ob die Automaten auch richtig große Scheine annehmen kann ich nicht 100% sagen und manche Mautstellen die z.b.nur für eine Brücke sind nehmen auch nur Münzen,aber egal ich hatte meine erste Maustelle geschafft und war schon etwas stolz.
Langsam machte sich aber auch der Kaffee vom Frühstück bemerkbar und so fuhr ich an der nächsten Raststätte ab für eine Rauch&Toilettenpause und mir etwas die Beine zu vertreten.
Ob an dem Tag vorher in Frankreich die Sommerferien begonnen hatten oder was auch immer der Grund war ich weis es nicht,nur mit Mühe fand ich einen Parkplatz,im Bistro wimmelte es vor Menschen und vor dem Damen WC eine riesige Schlange da hatten es die Herren auf der anderen Seite doch etwas beßer.
Also hinten anstellen und warten bis ich die Erste in der Reihe war,als ich die Räumlichkeiten wieder verlies war die Schlange aber so lang wie schon am Anfang,mit einer Sorge weniger ging es dann aber weiter.
An der dritten Bezahlmautstelle paßierte es dann aber doch,abgelenkt durchs rauchen und die Musik im Auto bemerkte ich zu spät das ich vor einer Schleuse stehe die nur Kreditkartenzahlung zuläßt,um über mehrere Spuren zu einer Schleuse zu wechseln wo ich hätte Bar bezahlen können war es zu spät,Kreditkarte hatte ich keine,wieder wurde ich total nervös,was kommt jetzt.
Am Automaten angekommen entdeckte ich einen Hilfeknopf,kaum gedrückt ertönte eine Stimme die etwas auf französisch zu mir sagte was ich natürlich überhaupt nicht verstand,da meine Sprachkenntniße für ein Gespräch-erst recht nicht über einen Automaten-reichten entschied ich mich einfach "Help,Help"zu sagen und hoffte auf ein Wunder.
Nach einer gefühlten Ewigkeit tauchte das Wunder in Gestalt eines Miitarbeiters der Mautstelle auf mit einem Geldwechsler um die Hüften wie sie die Linienbusfahrer früher hatten.
Das sich Touristen gern mal falsch einordnen kommt wohl häufiger vor und bestimmt war ich nicht die einzige an diesem Tag.Den zu zahlenden Betrag gab ich ihm in bar und er schaltete dann die Schranke manuell frei.da hatte ich ja noch mal Glück gehabt.
Auf der Höhe von Le Havre freute ich mich schon auf die Brücke "Pont de Normandie"hatte ich doch einiges über sie gelesen und auch ein faszinierendes Video über sie bei Youtube gesehen und stand jetzt selbst kurz davor die sehr steile Auffahrt zu bewältigen und die Überfahrt zu genießen.
Hier war so viel Verkehr das es die nächsten 30 Minuten nur im Schneckentempo vorran ging,dort mußte man auch kein Ticket ziehen sondern die Maut vorab bezahlen die für PKW bei 1,10Euro lag und nur mit Münzen bezahlt werden konnte,allerdings hatte ich nicht mehr so viele Münzen also wieder den Knopf am Automaten gedrückt und das Spiel von der dritten Mautstelle wiederholte sich.
Langsam aber sicher wünschte ich mir auch eine Tankstelle,meine Tanknadel ging immer weiter nach unten und Caen war noch über 60KM entfernt.
20Km vor Caen dann die Erlösung eine Tankstelle,direkt vor an der Zapfsäulemir eine Auto mit mehreren Männern und Karlsruher Kennzeichen die mich darüber aufklärten was hier meine richtige Spritsorte ist und das es hier nur gegen Vorrauszahlung Sprit gibt,aber das kannte ich schon von meinem Ausflug nach Flandern.
Auch ohne große Sprachkenntniße war es an der Kasse sehr einfach,mit den Fingern der Kaßiererin die Nummer der Zapfsäule angezeigt,einen 50Euro Schein in die Höhe gehalten und schon klappte alles und ich konnte meinen Weg fortsetzen.
Von dort ging es dann weiter bis Caen,von dort weiter auf die Nationalstraße bis Bayeux und von dort weiter über Landstraße bis ins kleine Dorf Arromanches direkt am Meer.
Das erste was mir direkt auffiel als ich in Bayeux von der Nationalstraße abfuhr,ein Aldi,ein Lidl und ein MCD,egal wie schlecht mein Französisch auch ist verhungern oder verdursten werde ich nicht.
Durch mehrere klitzekleine Dörfchen mit urigen normannischen Bauernhäusern erreichte ich dann die Stadtgrenze von Arromanches,noch einige male abbiegen,eine letzte Kurve und ich sah das Meer und direkt gegenüber das Hotel Normandie wo ich die kommenden 7Tagen wohnen sollte.
Direkt gegenüber vom Hotel,vom Meer nur durch ein Mäuerchen getrennt lag der große Parkplatz den ich ja von G-Maps kannte,reichlich freie Plätze waren vorhanden und so schnappte ich mir meine Handtasche und meinen Koffer und machte mich auf zum einchecken.
Ganz ohne Schwierigkeiten lief das nicht da die Dame am Empfang nicht sehr gut Englisch sprach,meine Kenntniße der englischen Sprache waren etwas beßer aber irgendwie bekamen wir dann doch alles hin und kurz darauf war ich auf meinem Zimmer mit Meerblick im 2.Stock.
Der Blick von dort direkt auf das weite Meer war einfach klaße
Nach dem auspacken vom Koffer und einer schönen Dusche ging es dann erstmal auf die Uferpromenade bevor ich mir noch zwei,drei Gläschen Champagner auf der Terraße vom Hotel gönnte und dann ziemlch müde und kaputt noch vor 23h ins große weiche Bett fiel.

Wie es weiterging in der Normandie könnt Ihr in den kommenden Tagen hier lesen.

Alles Liebe

Geli

04.10.2018 um 18:32 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
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re: Ausflüge 2018

Sonntagmorgen hieß es dann zeitig aufstehen wollte ich doch nicht zu viel vom Tag mit schlafen vergeuden,aber das war eigentlich eh nicht möglich da ich einen sehr leichten Schlaf habe,mein Zimmer zur Sraße und zum Meer lag und sehr früh natürlich die Zulieferer der Hotels,Stadtreinigung und viele andere mit ihrer Arbeit begannen.
An alles hatte ich in Leverkusen gedacht bei der Abfahrt nur meine Zahnbürste und die Zahncreme hatte ich vergeßen und der Dorfsupermarkt und die Apotheke hatten am Sonntag natürlich geschloßen,na für den einen Tag mußte es halt mal ohne gehen.
So saß ich schon gegen 9h auf der Terraße beim Frühstück,sah dem einsetzenden Trubel auf der Straße zu und freute mich auf einen intereßanten und spannenden Tag.
Als erstes nahm ich mir vor das kleine Dörfchen zu erkunden,lief ziellos durch die Gäßchen und Straßen und bestaunte die fast durchgehend sehr alten Hausfaßaden die sehr an die französischen Filme aus den 60/70er Jahren erinnerten.
Fast überall in dem kleinen Dörfchen ob an Privathäusern oder öffentlichen Gebäuden wehten die Fahnen Amerikas,Englands und von Kannada als Dank für die Befreiung vor 74Jahren.
Da das Dorf wirklich nicht sehr groß war hatte ich das nach fast 2 Stunden geschafft und so zog es mich wieder zur Uferpromenade wo schräg gegenüber vom Hotel schon das erste Museum das sich den Mullberrys verschrieben hat,den künstlichen Häfen die 1944 im Meer errichtet wurden und dessen Überreste heute noch zu sehen sind,auf neugiriege Touristen wartete.
Intereßant ist gar kein Ausdruck für das was dort zu sehen war und der Andrang an Besuchern war wirklich enorm,am Eingang mit Kaße wird man auch gefragt aus welchem Land man kommt und als ich mich als Deutsche zu erkennen keinerlei Spur von Abneigung.
Um das ganze Museum drumherum und neben dem großen Parkplatz standen dann alte Relikte die 1944 eine Rolle gespielt hatten und die ich zwar von Fotos und aus Filmen kannte und nun unmittelbat davor stand.
Von dort ging es dann weiter den Berg rauf wo oberhalb vom Dorf auf den Klippen das 360°Kino liegt,auf dem ehemaligen Areal einer deutschen Radarstation deßen Überreste immer noch zu erkennen sind.
Der 30 Minuten lange Film der dort auf einer riesigen Rundumleinwand gezeigt wurde war wirklich sehr ergreifend und ich war bestimmt nicht die einzige die mehrmals schlucken mußte und Gänsehaut bekam bei den Szenen die dort zu sehen waren.
Viele Gedenksteine und Relikte bzw.restaurierte Kriegsfahrzeuge vom Tag der Befreiung waren nicht nur unten im Dorf sondern auch auf dem Weg zum Kino und dort selbst zu finden,viele geschmückt mit roten Klapprosenkränzen und kleinen Miniaturholzkreuzen auf denen Angehörige,Freunde, und auch fremde Menschen den Soldaten die damals darin kämpften und teiweise auch starben einen letzten Gruß zukommen ließen.
Wenn man wie ich liebend gern Kaffee trinkt hat man in den meisten Museen nur die Möglichkeit dies aus einem Automaten für 1 Euro zu bekommen der zwar sehr lecker schmeckte für deutsche Verhältniße aber sehr klein war.
Da mein Lieblingsffotballteam die Braunschweig Lions an diesem Sonntag um 15h gegen die Potsdam Royals spielten und man diese Spiele Live im Internet schauen kann wollte ich dies natürlich nicht verpaßen und schaute darum am Nachmittag nochmal in meinem Hotel vorbei um beim Spiel mitzufiebern.
Aber schon zur Halbzeit führten meine Löwen so deutlich das an Spannung überhaupt nicht mehr zu denken war
So machte ich mich auf zu den Klippen auf der anderen Seite vom Dorf,vorbei an einem alten Bunker zum höchsten Punkt mit schöner Aussicht auf das Meer.
War es bis zum Bunker noch eine geteerte Straße fürte der weitere Weg nach oben nur noch über einen sehr steilen Trampelpfad.Oben angekommen war die Aussicht wirklich toll,dann bemerkte ich aber doch sehr breite Riße im Erdboden nur ca 3-4 Meter von der Kante entfernt an der es steil hinab ging.Wie tief diese Riße gingen und ob Gefahr bestand weis ich nicht,vorsichtshalber verzichtete ich aber zu nah ran zu gehen oder sie sogar zu überschreiten.
Da der Ausblick zwar toll war aber da es dort oben nichts weiter gab als Wiese machte ich mich wieder auf den Weg hinunter suchte mir im Dorf eine Straße die zum Strand führte und da Ebbe war lief ich so weit Richtung Meer bis das Wasser meine Beine umspülten.
So lief ich eine Weile durcxhs Meer und kam auf den Gedanken nach Muscheln ausschau zu halten die ich aufsammeln konnte.Einige sehr schöne fand ich auch die ich mitnahm und bei Gelegenheit einem Kind schenken würde die sich ja besonders darüber freuen.
Auf der Meerseite direkt gegenüber von meinem Hotel wurden im Laufe der vielen Jahre auch verschiedene Betonelemente der ehemaligen Mulberrys so nah angespült das man sie heute bei Ebbe zu Fuß erreichen,hineinschauen und anfaßen kann.
Zum Abschluß vom Tag im Dorf ging es noch in einen der vielen Souveniershops Karten und Briefmarken zu kaufen für Freunde und Bekannte zuhaus.Dort entdeckte ich auch sehr süße pinke Schlüßenanhänger in Miniaturform vom Eifelturm.leider nur als Schlüßenanhänger als Schmuck für die Ohren hätte ich sie gern getragen.
Wie der Vorabend endete der Tag auch auf der Terraße vom Hotel mit ein,zwei Gläschen Champagner bevor es für die Nacht aufs Zimmer ging.
Montagmorgen beim Frühstück schrieb ich dann erstmal meine Karten,machte mich dann auf den Weg zur Apotheke wo ich auch ohne große Sprachkenntniße freundlich bedient wurde und nach einem Kurzbesuch vom Hotelzimmer stand der erste Ausflug ins Landesinnere auf dem Programm der mich nach Bayeux führen sollte der nächstgrößeren Stadt.
Da mein Auto seit Samstagabend auf dem großen Parkplatz stand der zwar täglich von 19h-9h kostenlos war den Rest des Tages kostenpflichtig wenn ich das richtig verstanden hatte was mir die Mitarbeiterinnen vom Hotel gesagt hatten dürfte ja nicht so viel zu zahlen sein.
18,50Euro kostete mich das ganze,klar der ganze Sonntag stand mein Wagen dort aber damit konnte ich leben.Bevor ich aus dem Dorf rausfuhr hielt ich noch schnell beim Supermarkt um kühle Getränke zu kaufen und bei der Post und entdeckte davor auch einen sehr großen Parkplatz wo man umsonst parken konnte solange man wollte und von wo es nur ca.10Gehminuten bis zu meinem Hotel waren.
Nun machte ich mich auf den Weg nach Bayeux was den Krieg ja fast unbeschadet überstanden hatte,schaute mir deßen wunderschöne Altstadt mit den engen Gaßen und alten Häuschen an und von außen auch die gewaltige Kathedrale.
Wie in so vielen französischen und belgischen Städten ist auf den Straßen und Plätzen wo sich die meisten Touristen aufhalten alles tipptopp aber so manche kleine Neben oder Sackgaße spiegelte doch sehr viel Armut wieder.
Auf der Haupteinkaufsmeile von Bayeux wo ganz schön Trubel herschte setzte ich mich dann in ein Straßencafe,schaute den vielen Touristen und Einheimischen zu die dort unterwegs waren.
Nach einiger Zeit vielen mir zwei Damen auf die auch an einem der Nebentische saßen,nicht aufdringlich aber doch neugierig war da etwas was sie an oder bei mir sehr intereßant fanden.
Des Rätsels Lösung waren meine Zigaretten die ich auch rauche,sis sind halt nicht weiß wie üblich sonder Pink.Halt ganz normale Zigaretten nur in einer Farbe hergestellt die mehr Frauen anspricht.
Durch die Sprachbarriere war eine normale Unterhaltung nicht möglich aber mit Gesten konnten wir uns schon so weit verständigen das ich ihnen dann auch jeweils eine Zigarette anbot und beide dankend annahmen.
Von der Innenstadt ging es dann zum Museum von Bayeux was wirklich sehr groß war und wo viele Gegenstände vom D-Day ob drinnen oder draußen zu besichtigen waren.
Schräg gegenüber vom Museum liegt dann der britische Soldatenfriedhof von Bayeux wo an die 4000 englische junge Männer ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.Betritt man den Friedhof kommt man an einen sehr großem Gedenkstein,umringt von vielen roten Kränzen mit vielen Widmungen und Wünschen an die gefallenen Soldaten.
Geht man durch die vielen endlosen Reihen der Grabsteine,steht auf jedem der Name,das Alter,in welcher Einheit er war und der Tag an dem er sterben mußte.Liest man in einem Buch oder in einer Zeitung von soundsovielen Toten in einem Krieg oder bei einem Unglück geht einem das jetzt nicht so nah und man vergißt es schnell oder denkt nicht mehr dran.
Mit den endlosen Grabsteinen war das schlagartig anders,schon nach kurzer Zeit liefen mir die Tränen runter da auch viele die dort lagen ja eigentlich noch halbe Kinder waren und nur so früh sterben mußten weil ein größenwahnsinniger Politiker in Deutschland vom Weltreich träumte.
In zwei halbseitig offenen Bogengängen fand ich dann auch die Gräberbücher in denen Familie und Freunde leicht den Platz finden an dem das Grab ihres verstorbenen liegt
Dort findet man dann auch eine Art Andachtsbuch wo man sich eintragen kann mit Namen,Datum und Herkunft und wo man den gefallenen Soldaten ein kurzes Danke Schön oder anderes hinterlaßen kann.
Nachdem meine Tränen getrocknet waren und ich wieder am Auto stand nahm ich mein Buch "Die Spuren des D-Day" zur Hand um nochwas auf Entdeckungstour zu gehen da grade mal später Nachmittag war.
Nur wenige KM von dem Dorf in dem ich wohnte befand sich das nicht viel größere Dorf Longues sur Mer auf dessen Gelände sich die gut erhaltenen Überreste der gleichnamigen deutschen Küstenbatterie befindet und alle Gebäude über Spazierwege miteinander verbunden sind.
Ohne mein Navi wäre ich wahrscheinlich heute noch am suchen in dieser sehr ländlichen Gegend aber mit Navi war es ein leichtes das Ziel dann zu finden.
Bei meiner Ankunft im dortigen Touristenbüro ein überwältigender sehr herzlicher Empfang der beiden Mitarbeiterinnen,warum,weiso,weshalb war mir nicht sofort klar aber dann merkte ich es,meine langen Fingernägel in den Landesfarben Franfreichs,als ich mich dann noch als Deutsche zu erkennen gab wars fast so als würden wir uns schon lange kennen.Die Unterhaltung wurde in einem Mischmasch aus deutschen,englischen und französischen Worten geführt was aber wirklich zweitrangig war,menschlich verband uns auf den ersten Blick einiges.
Das diese Anlage jeden Tag rund um die Uhr,kostenfrei zu besichtigen war wußte ich nun und konnte dieses Wißen einige Stunden später gut gebrauchen.
So machte ich mich wie die anderen Touristen auch auf den Rundweg der zuerst zu den 4 riesigen Kanonenbunkern führt von dem einer am D-Day einen Volltreffer in die Kanonenöffnung bekam und man ihn aus diesem Grund auch nicht betreten darf.
Die anderen drei darf man aber betreten,meterdicke Wände,riesige mitlerweile verrostete Kanonen wer weis was hier für ein Lärm stattgefunden hat als sich die Deutschen und die Alliierten gegenseitig beschoßen.
Über einen anderen Weg der zum Meer führt erreicht man dann den Beobachtungsbunker direkt an der Klippe,ein riesiger Klotz so wie er im Film "Der Soldat James Ryan"zu sehen ist ein Ungetüm mit Betondach auf Sockeln so das nur ein 40-50cm breiter Schlitz frei bleibt aus dem Mann Richtung Meer schaut.
Als ich gegen 20h wieder am Auto eintraf und am Kofferraum noch eine Zigarette rauchte näherte sich ein Auto mit Kennzeichen aus Osnabrück dem ein Ehepaar entstieg.Da ich selbst mein Kennzeichen verdeckte konnten die beiden nnicht sehen das ich aus Deutschland komme.
Aus ihrer Unterhaltung hörte ich heraus das sie nicht genau wußten wie lange ist das Areal geöffnet,wo zahlt man den Eintritt und was sonst so wichtig ist gab ich mich als Deutsche zu erkennen und gab gern mein Wißen weiter das ich bekommen hatte als das Büro noch offen war.
Da ich bis auf das Frühstück nichts mehr gegeßen sondern nur getrunken hatte wollte ich das noch ändern und war gespannt was die Küsche im Hotel zu bieten hatte.Als ich die Speisekarte dann in den Händen hatte wußte ich eigentlich so gut wie nichts damit anzufangen war doch alles in französisch geschrieben.
Mit fiel gutem Willen meinte ich dann etwas gefunden zu haben was ich glaubte das es ein Omelette mit Ei oder ähnliches sein würde was ich dann bestellte,das Omelette war dann aber sehr,sehr dünn aber ich hatte nach dem langen Tag auf den Beinen einfach Hunger.Lecker war es aber trotzdem und da gegen 22h im Dörfchen alle Bürgersteige hochgeklappt werden war es dann auch Zeit fürs Hotelzimmer.
Für den Dienstag war dann ein Besuch vom Point du Hoc und St.Mere Eglise angesagt doch dazu mehr zur Mitte der Woche.
Alles Liebe

Geli

08.10.2018 um 13:22 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
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re: Ausflüge 2018

Dienstagmorgen wie eigentlich jeden Tag wieder strahlendblauer Himmel und so nahm ich mir beim Frühstück vor an diesem Tag den Point du Hoc zu besuchen.
Der Point Du Hoc ist ein Küstenvorsprung der im Bereich des Omaha Beach liegt,der angeblich mit riesigen Bunkern und Geschützen bestückt sein sollte und aus diesem Grund schon Tage vor dem D-Day mit Bomben und am D.Day selbst mit Schiffsgeschützen angegriffen wurde.
Bei meiner Ankunft waren schon bestimmt 2-300 Autos auf dem Besucherparkplatz,nachdem ich auch einen Stellplatz gefunden hatte reihte ich mich dann in den Besucherstrom mit ein und war gespannt was uns alle erwarten würde.
Im Eingangsbereich zum Batteriegelände befand sich auch eine Ehrenhalle zum Gedenken an die US Soldaten die hier vor 74 Jahren kämpften und starben und von dort gelangte man dann über einen Weg auf das eigentliche Areal wo es wirklich aussah wie auf dem Mond.
Wo vor dem Juni1944 noch Wiese oder Felder gewesen waren hatte dieser 06.06.1944 das Gelände in ein riesiges Trichterfeld verwandelt die rechts und links des Besucherweges tief in den Boden gingen.
Die meisten davon waren so groß das man mühelos mehrere Autos hätte hineinfallen laßen können ohne das eins aus dem Trichter herausgeschaut hätte und davon gab es Dutzende.
Dazwischen Bunker mit miterdicken Betonwänden die wie Streichholzschachteln zerdrückt oder in mehrere Teile zerißen wurden,ich war wohl nicht die einzige der bei diesem Anblick der Mund offen stehen blieb.
Am besten erhalten war noch der Beobachtungsbunker direkt an der Steilküste gelegen der relativ unbeschädigt schien und der auch von innen besichtigt werden konnte wobei große Menschen so wie ich dort teils nur gebückt gehen konnten weil die Deckenhöhe zum Teil sehr niedrig war.
Ein wieder mal sehr bewegender Moment war als ich unmittelbar am Rand der Steilklippe vor dem B-Bunker stand,von dort nur noch vom Dornengebüsch und altem rostigen Stacheldraht getrennt ging es dann fast senkrecht runter.Dort wo damals die GIs hinaufklettern mußten und wo viele dabei starben lag eine in Klarsichtfolie verpackte Rose,so weit entfernt vom Aussichtsplatz der Touristen das sie wohl niemals jemand entfernen kann da es nur wenige cm von dort steil nach unten geht,ob von Familienangehörigen,von dankbaren Franzosen oder ehemaligen US Soldaten,man wird es wohl nie erfahren aber allein die Geste zählte und berührte mein Herz.
Über ein sehr großes Wegenetz konnte man dann das ganze Gelände besichtigen und landete dann wieder am Ausgangspunkt an der eingangs erwähnten Ehrenhalle.
Wie es dort drinnen aussah wollte ich natürlich auch sehen und so reihte ich mich in die Warteschlange ein und so näher ich dem Eingang kam bemerkte ich eine besondere Prozedur für alle Besucher.
Alle Frauen mußten ihre Handtaschen öffnen in die Securitymitarbeiter in Uniform Blicke hineinwarfen-nach was Ausschau gehalten wurde kann ich leider nicht sagen-dazu kam das alle Damen wie Herren mit so einem Ding wie es auf Flughäfen benutzt wird und was ausschaut wie eine große Lupe abgescant wurden,was auch immer sie suchten,ich war nur froh das ich an diesem Tag nichts in mir trug was Alarm ausgelöst und zu peinlichen Fragen geführt hätte.
Vom Point Du Hoc ging es dann weiter nach Grandcamp Marsy wo ein weiteres sehr großes Freilichtmuseum wartete und wo ich in dieser Woche das einigse mal Bekanntschaft mit Regenwetter machen sollte.
Hier lief man durch Gänge deren Buschwälle so hoch waren das man unmöglich drüberschauen konnte,überall gingen immer wieder rechts und links andere Gänge ab so das ich schon nach kurzer Zeit die Orientierung verloren hatte und oft im Kreis lief und an Stellen vorbeikam wo ich vorher schon gewesen war.
Obwohl nicht viele Wolken am Himmel waren fing es plötzlich an zu regnen,im dünnen Sommerkleidchen nicht das was man sich wünscht und weit und breit nichts zum unterstellen.Also suchte ich Zuflucht unter die Äste einger eng zusammenstehender Bäume und bekam bald Gesellschaft von einer Gruppe Engländer die genau so vom Regen überrascht wurden wie ich.Wärend die Männer die Plätze weiter außerhalb einnahmen konnten die Engländerinnen und ich mehr zu den Baumen stehen so das wir nicht ganz so naß wurden wie die Jungs.
Nachdem der Regen aufhörte trennten sich unsere Wege wieder aber nach ca.30Minuten wurde der Himmel immer dunkler ,fast schon schwarz,das es an der Zeit war so schnell wie möglich aus diesem Grabenlabyrint herauszukommen.Dies war aber gar nicht so einfach in dem Gewirr aus Gängen aber dann entdeckte ich doch ein Schild mit Pfeil und der Aufschrift Sortie-mitlerweile wußte ich das dies auf Deutsch Ausgang heist-und genau mit dem Einsetzen vom gewaltigen Gewitter erreichte ich mein Auto und war in Sicherheit.
Da der Tag noch lang war entschied ich mich trotz dunkler Wolken am Himmel das Dorf St.Mere Eglise das ca.40km entfernt lag und durch den D-Day bzw durch den Film/Buch "Der längste Tag"sehr berühmt wurde.
In der Nacht vom 5 auf den 6.6.1944 landeten dort und in der Umgebung ca.14000 US Fallschirmjäger und fälschlicherweise wird das kleine Dörfchen auf vielen Seiten im Netz auch als erste befreite Stadt in Frankreich geführt.
Während der Fahrt dorthin setzte der Regen aber erst so richtig ein so das die Scheibenwischer von meinem Auto es gar nicht mehr schafften mir freie Sicht zu bescheren.Um keinen Unfall zu bekommen entschied ich mich auf den nächstkommenden Parkplatz das Unwetter auszusitzen was gut und gerne über eine Stunde dauerte.
Entsprechen spät war ich erst gegen 18h in St Mere Eglise wo ich schnell einen Parkplatz fand und los gings rein ins Dörfchen.
Wie in so vielen Städten dieser Region gab es auch dort ein Museum was sich den US Fallschirmjägern gewidmet hat mit unzähligen Dokumenten,Uniformen,Ausrüstungsgegenständen und auch Lastenseglern in denen damals Tausende junger Amerikaner in Frankreich landeten.Da ich erst um 18h dort war und das Museum schon um 19h schloß ging das alles leider nur im Schnelldurchgang was sehr schade war.
Nach Besuchsende zog es mich dann zum Marktplatz und zur Dorfkirche vom Örtchen,hier wo in der Nacht zum D-Day die Einwohner bei dem Versuch einen Hausbrand zu löschen von der Invasion genauso überrascht wurden wie die deutschen Soldaten mußte damals das völlige Chaos geherscht haben.Die Kirche selbst wurde sehr bekannt da sich zwei Fallschirmjäger mit ihren Schirmen in den Kirchturmspitzen verfingen und stundenlang dort oben festhingen während unter ihnen geschossen und gestorben wurde,wen es intereßiert beide haben überlebt da sie von den Deutschen wie Amerikanern für Tod gehalten wurden.
Da ich gegenüber der Kirche ein kleines Bistro entdeckte und den ganzen Tag schon wieder auf den Füßen war ohne zu essen kehrte ich dort ein und es war wirklich wie in den französischen Filmen,einige ältere Herren schweigend an der Theke mit Wein oder Bier in der Hand,aber richtig urig,nett und gemütlich.
Auch hier in der Stadt die so viel Leid ertragen mußte keinerlei Abweisung mir gegenüber als Deutsche sondern alle Menschen mit denen ich in Kontakt kam waren lieb und nett.
Nachdem der Hunger und Durst gestillt war machte ich eine Runde durch die Straßen des Dorfes das zwar nicht viel größer war als mein Wohnort Arramonches sich aber der Zeit angepaßt hatte mit Pizzerien,Eisdielen,Supermarkt und ähnlichem.
Im Supermarkt deckte ich mich dann noch mit etwas Obst und einer Packung Kekse für den Abend ein bevor ich diesem schönen Dörfchen wieder adieu sagen mußte.
Auf dem Weg zum Hotel machte ich dann nochmals halt am Omaha Beach dem Bl**igsten aller Landungstrände,hier in Vierville sur Mer am äußersten Ende vom Omaha Beach trieben wer weis wie viele Leichen im Wasser oder lagen am Strand und genau da stehe ich jetzt.
So ging ich einfach durch den nassen Sand des Meeres,ich versuchte mir vorzustellen wie das damals gewesen sein mußte und nach ca 2-3km machte ich mich dann auf den Rückweg dann aber auf der Uferstraße wo viele vielleicht eher gutverdienende Franzosen sehr chice Häuschen direkt am Meer haben.
Da ich nach 22h erst wieder an meinem Hotel ankam war dort schon alles dunkel und verschloßen,rein gings nur noch über den Nachteingang der sich mit einem Zahlencode öffnen lies,bei den eng- aneinanderliegenden Tastaturen war das mit meinen langen Nägeln gar nicht so einfach aber alles ging gut.
Mein Zimmer und das Bett mit allein 8!!!!!!!Kopfkißen war wieder tipptopp gemacht und auch mein Nachtkleidchen mit schöner Spitze was ich meist einfach so unters Kißen lege hatten sie ganz lieb zusammengelegt.
Jetzt nur noch unter die Dusche,dann noch etwas lesen und danach ab ins Bett.
Nach so viel ländlichem wollte ich am anderen Tag mal wieder in eine richtige Stadt und so sollte mein Ziel für den Mittwoch die Stadt Caen sein.
Mehr davon zum Wochenende.
Alles Liebe

Geli

11.10.2018 um 12:24 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von angxxxxxxxxxx
49 Beiträge bisher
re: Ausflüge 2018

Mittwoch hieß es dann schon gegen 6h aufstehen denn Haare waschen oder eher das trocknen dauert doch so seine Zeit bei mir und allzu spät wollte ich nicht nach Caen aufbrechen.
Um 9h saß ich dann mit noch nicht ganz trockenen Haaren auf der Terraße beim Frühstück und war gespannt was mich heute in dieser Region erwarten würde.
Noch am Vormittag besuchte ich den kleinen Dorfsupermarkt und stattete mich aus mit einem kleinen Snack und kaltem Apfelsaft für unterwegs.
Über die N13 ging es dann Richtung Caen was ich ohne Zwischenfälle erreichte und mit Hilfe des Navi war es überhaupt kein Problem die Burg vom alten Willy (Wilhelm der Eroberer)zu finden.
Unmittelbar direkt an der Burg ging es tief unter die Erde wo ich mein Auto auf der 6.Ebene parkte und vorsichtshalber meine Stellplatznummer fotografierte damit ich mein Auto auch ja wieder finde.
Mit dem Aufzug ging es dann hoch ans Tageslicht wo ich mir dann den Weg hinauf auf die Festung suchte.Bei strahlendem Sonnenschein waren hunderte Menschen unterwegs darunter viele Schulklaßen und über eine Holzbrücke erreichte ich dann das Festungsgelände.
Da man einen Teil der Wehrgänge begehen konnte wand ich mich zuerst diesen zu,da man im Mittelalter noch keine hohen Absätze kannte waren die Laufgänge ziemlich uneben was das laufen in offenen höheren Schuhen nicht grade schön machte,dafür entschädigte aber die fantastische Aussicht über die ganze Stadt.
Auf den ein oder anderen Wehrtürmen hatten es sich einige junge Damen im Teeniealter bequem gemacht,ließen ihre Beine in die Tiefe baumeln wo es mal eben bestimmt 10-12Meter senkrecht hinunterging,ein nicht grade ungefährlicher Sitzplatz.
Da meine Getränke aus dem Supermarkt gut im Auto lagen quäte mich schon nach der ersten Stunde der Durst doch zum Glück hatte das Restaurant in der Festung aufauf dessen gut besuchter Terraße ich dann noch einen freien Tisch fand. Essen bei diesen Temperaturen ging gar nicht aber zwei eiskalte Apfelschorlen und ein Cafe au lait taten mir mehr als gut.
Weiter ging es über den ehemaligen Innenhof auf dem sich eine kleine Kapelle befindet und ein größeres Gebäude das an die Schrecken des 1.Weltkrieges erinnert.
Die größte Qual an diesem Tag war aber nicht die Sonne sondern die Tausenden und Abertausenden von kleinen Kieselsteinchen die auf allen Gehwegen lagen,mit meinen offenen Schuhen hatte ich dauernd neue Steinchen im Schuh was wirklich quälend war aber diese kleinen Teufelsdinger lagen wirklich überall,
Im Rückwärtigen Teil der alten Festung dann der riesige Burggraben,zum Teil noch erhaltene Reste der Festung aber zu großen Teilen auch nur noch die Fundamente.
Da mich mitlerweile wieder der Durst quälte und auch mein Kreislauf etwas verrückt spielte das Restaurant aber am anderen Ende der Festung lag linderte ich meine Not einfach am Waschbecken vom Damen-WC,schön kaltes Wasser zum trinken und für den Kreislauf brachte schnell Linderung was aber nur für kurze Zeit anhielt.
Wieder am Tor der Festung angekommen gönnte ich mir noch eine halbe Stunde Pause im Schatten eines großen Baumes wo schon einige Französinnen saßen die auch mit der Hitze zu kämpfen hatten.
Von der Festung aus ging es dann in die Stadt,einfach durch die Straßen laufen und das neue auf mich wirken laßen.
Hatte ich bisher noch Zigaretten aus Deutschland gehabt gingen diese langsam zu Neige und wie es der Zufall wollte sah ich einen Laden der für Zigaretten und Zeitungen Werbung machte.Das ich meine pinkfarbenen hier nicht bekomme war mir schon klar und so fragte ich gar nicht nach diesen sondern bestellte Marlboro.
Ich bekam 3 total schwarze Packungen,ich muß ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut haben dann aber zeigte mir der Verkäufer den Grund,alle Zigaretten in Frankreich egal welcher Marke dürfen nur in diesen schwarzen Packungen verkauft werden.
Da sich direkt daneben noch ein Bistro befand gönnte ich mir noch eine Apfelschorle auf deßen Terraße,schon beim bestellen im Bistro viel mir eine sehr große Gruppe farbiger Männer auf die dort drinnen zu Gast waren.
Da ich nun mal auf sehr,sehr stark gebaute farbige Männer stehe hatte ich bei dem Anblick der 8-10 Kerlen direkt nur einen Gedanken,wie das den Kerlen aber verständlich machen,außerdem wußte ich ja auch nicht wie reagieren die wenn eine Transfrau sie anspricht,nicht jeder farbige Mann steht auf Frauen mit S.....z
So wartete ich draußen auf der Terraße bis mein Getränk kam,beobachtete Verkehr und Paßanten und genoß mein eiskaltes Getränk.
Was mir besonders auffiel als zwei Polizeibeamte auf dem Bürgersteig am Bistro vorbei gingen,beide Sie&Er bewaffnet und mit schweren Stiefeln als wollten sie in den Krieg ziehen dazu Er mit einer so finsteren Miene das ich den niemals um irgendeine Auskunft gebeten hätte.
Nach dem Getränk ging es wieder ins Parkhaus zum Auto das ich erst mal finden wollte bevor ich das Ticket am Automat bezahle,klappte auch super Auto war noch da also machte ich mich auf die Suuche nach einem Ticketautomaten zum bezahlen,so sehr ich auch suchte ich fand keinen,nach ca.15Minuten dachte ich ok die sind hier noch nicht so modern wie zuhaus dann zahlt man bestimmt an der Schranke an einer normalen Kaße mit Kassierer.
Also rein ins Auto alle 6 Ebenen nach oben und rein in die Ausfahrtsschleuse,vor der Schranke dann die Überraschung,keine Kaße,kein Kaßierer sondern nur ein Schlitz für bezahlte Ticketts was die Schleue öffnen würde.
Würde war das richtige Wort,bei mir würde die Schranke nicht öffnen.
Ein Blick in meine Autospiegel zeigte mir dann auch an hinter mir standen nun schon andere Autos die alle wegen mir nun nicht weiterkamen,oje.
Also stieg ich aus hielt mein Tickett hoch und zeigte an ich muß wieder zurück,ein großes zurücksetzen und rangieren begann aber ohne das jemand schimpfte oder hupte.so konnte auch ich so weit zurücksetzen das ich wieder die Abfahrt hinunter nehmen konnte.
Also wieder geparkt und wieder auf zur Suche,zum Glück kam mir ein Ehepaar entgegen die nicht nur französisch sondern auch englisch sprachen und denen ich meine Notlage schildern konnte.Von ihnen bekam ich eine Wegbeschreibung wo der nächste Automat stand,wie oft ich links und rechts abgebogen bin und durch wieviele Eisentüren ich mußte ich weis es nicht mehr aber dann stand ich endlich am Ziel meiner Wünsche.
8Euro und einige kurze zeigte der Automat an aber wo um Himmels Willen ist der Schlitz für Banknoten,der Automat nahm nur Münzen ich dachte ich kipp gleich um denn so viel hatte ich nicht mehr in Münzen.
Also wieder raus aus dem Parkhaus,runter in die City rein in das erste Geschäft mit der Bitte Please change Money,der junge Mann dort war sehr lieb und für meinen 10er gab es es einen 5er und 5 Euro in Münzen,zu wenig und so sagte ich more please for parking und hatte nun mehr wie ich brauchte.Überglücklich bedankte ich mich mehrmals bei dem netten Franzosen und nach vielem hin und her schaffte ich es endlich das Parkhaus mit meinem Auto zu verlaßen.
Da in Caen selbst auch das Memoriol Center liegt führ ich direkt von der Festung aus dort hin,neben einer sehr großen Museumshalle konnte man dort durch einen sehr großen Park spazieren der immer wieder an die ehemaligen Alliierten Soldaten erinnrte und ganz besonders schön fand ich den künstlich angelegten Wasserfall hinter dem man durchlaufen konnte und nicht naß wurde wenn man Abstand vom Geländer hielt.
Auf dem Weg zum Auto sprach mich dann ein älteres Ehepaar auf englisch an ob ich nicht aus Arromanches kommen würde,bei mir machte es nicht gleich Klick und ich antwortete nein ich bin aus Deutschland.
Jetzt sprach auch die Dame Deutsch,die beiden wohnten wie ich im Hotel Normandie und kannten mich von der Frühstücksterraße und wie der Zufall es wollte trafen wir uns 30km vom Hotel entfernt in Caen.
Eigentlich wollte ich in Caen noch etwas auf Shoppingtour gehen,ein chices Kleid,einen tollen Rock oder erotische französische Spitzendessous wären schon etwas schönes gewesen aber erstens war es schön später Nachmittag und zweitens war die Woche Frankreich mit allem drum und dran schon teuer genug.
Nicht weit von Caen fließt die Orne,ein kleiner Fluß den eine Drehbrücke überspannt die in der Nacht des D-Day berühmt wurde uns bis heute als Pegasusbrücke bekannt ist.
Dort angekommen waren leder die dazugehörigen Museen und das Pegasuscafe schon geschloßen,so schaute ich mir diese Brücke mal aus der Nähe an die heute wieder eine ganz normale Brücke ist über die täglich Hunderte Auto fahren.
Direkt neben der Brücke eine große Wiese mit vielen Gedenksteinen,Kränzen,Kreuzchen und Bildern,diese Wiese war die Fläche wo in dieser Nacht damals die ersten alliierten Lastensegler landeten und wo die ersten Soldaten auf beiden Seiten sterben mußten.
Gegen 20h machte ich mich dann wieder auf in mein Dörfchen doch wiedermal war meine Tankuhr schon sehr weit unten,also mit Navi nach der nächstliegenden Tankstelle gesucht die ich dann auch erreichte aber diese fiel eher unter Lost Places und der letzte Tropfen Sprit wurde dort bestimmt schon vor langer Zeit in ein Auto gefüllt.
Also volles Risiko und so erreichte ich mit nicht mehr viel Sprit im Tank mein Dörfchen,da noch keine 22h war hatte noch einige Sandwitchläden auf und da ich bis auf einige Kekse nichts gegeßen hatte bestellte ich mir noch 2 Baguettes mit Schinken und Käse und eine kalte Fanta die ich auf dem Zimmer eßen wollte nach einer schönen Dusche.
Als ich nach der Dusche im Nachthemd auf dem Bett saß,auf dem PC lief ein Film freute ich mich auf das leckere Abendessen.Schon der erste Bißen schmeckte sehr komisch,der Geruch ließ mich böses ahnen,vorsichtig klappte ich das Baguette auf und dann sah ich was es war,nicht wie in Deutschland Scheibenkäse lag dort drauf sondern ein Käse der sehr dick war,eine sehr komische Farbe hatte und einen wirklich gewöhnungsbedürftigen Geruch verströmte,trotz riesigem Hunger konnte ich da nicht nochmals reinbeißen für kein Geld der Welt.
So gabs zum Abendessen dann 2 Kiwis und einen Apfel,es war mir irgendwie nicht gegönnt was herzhaftes zwischen meine Lippen zu bekommen.
Donnerstag sollte es dann zum Utah Beach gehen mehr wie immer zur Mitte der Woche.
Alles Liebe

Geli

15.10.2018 um 1:25 Profil eMail an angelikatransEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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