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Thema: Guten Morgen Feuilleton


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Von drexxxxxxx
612 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!

Heute ist Montag, der 26. November 2018. Die Sonne ging um 07.55 auf und um 16.13 Uhr wird sie wieder untergehen, die Tageslänge misst 8 Stunden und 17 Minuten - und in 35 Tagen beginnt ein neues Jahr.

Das Wetter
Trüb, grau und gelegentlich regnerisch, so startet die neue Woche. Es werden Höchsttemperaturen von 3° (gefühlt: 0°) gemessen. Dazu weht ein schwacher Wind aus Ostnordost, zeitweise kommen mäßige Böen auf. Diese Prognosen gelten für die gesamte Region. Erst Mitte diese Woche soll es etwas freundlicher werden.

„Auf der Alm da gibt’s koa Sünd“, war der Titel eines frechen Films – und auch ein gedankenloser Spruch. Doch in der Welt des schweizerischen Bauern Armin Capaul gibts dort oben sehr wohl Sünd. Und diese Sünd ist für ihn die alte Tradition, das bei Kälbern, die sich entwickelnden Hörner weggebrannt werden. Mit den Worten "Kühe brauchen Hörner, weil‘s die Schöpfung so gemacht hat“, wird er zitiert. Viele Tiere litten unter Langzeitschmerzen, klagt er. Zwar will der kämpferische Bauer das Enthornen nicht verbieten, sondern stattdessen in der Verfassung festschreiben lassen, dass Landwirte, die Kühe und auch Ziegen mit Hörnern halten, kräftige Subventionen erhalten. Über 150.000 Unterschriften konnte Capaul sammeln, mehr als für eine Volksinitiative nötig. Eine Mitstreiterin gab zu verstehen, dass die Hörner der Kühe wichtig für deren Kommunikation miteinander sei und auch für die Körperpflege und vielleicht für noch viele weitere Funktionen, die wir noch gar nicht kennen. Ja - wer weiß!

Weihnachtsmarkt kurz vor dem Start - Letzte Arbeiten laufen

Übermorgen am Mittwoch ist es so weit: Der Goslarer Weihnachtsmarkt plus Weihnachtswald öffnet seine Tore. Doch bevor rund um den Marktplatz Besinnlichkeit einkehrt, muss ordentlich geackert werden. Der Aufbau der Dekoration und der rund 80 Hütten läuft auf vollen Touren.
Neu in diesem Jahr: Der Brunnengarten am Hohen Weg verwandelt sich zum ersten Mal in einen Teil des Goslarer Weihnachtsmarktes. Neben Kunsthandwerk und Gastronomie-Ständen gibt es einen Ziegenturm und Programm für die kleinen Weihnachtsmarkt-Besucher. Gleich nebenan bietet das neu eröffnete „Vistory“ virtuelle Unterhaltung.

Für heute wünsche ich euch erstmal einen guten Start in die neue Woche,
die Lulu.



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HAPPY BIRTHDAY

Ein Trompetensolo zum Geburtstag gefällig? Dafür wäre Stefan Mross vielleicht der richtige Mann. Jedenfalls feiert der Trompeter und Moderator heute seinen 43. Geburtstag. Er stammt aus Oberbayern und kam ins Gerede durch den mehrfach öffentlich erhobenen Vorwurf, dass sein Trompetenspiel vom Band komme. Üblicherweise hört man bei Musiksendungen eine Studioaufnahme, während die Interpreten beim Auftritt nur scheinbar musizieren. Im sogenannten Trompeterkrieg vor dem Frankfurter Landgericht ging es damals um Rechte an den Einspielungen des Studiotrompeters Alexandre Malempré. Das Verfahren endete wenig schmeichelhaft für Mross.


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Welt-Zeitschriftentag

Der Welttag der Zeitschriften findet heute am 26. November 2018 weltweit statt. Zeitschriften sind Printmedien, die in regelmäßigen Abständen, meist wöchentlich, 14-täglich oder monatlich, in gleicher, gehefteter oder gebundener, Form erscheinen.
2005 betrug die Gesamtauflage der Publikumszeitschriften, die von der IVW in Deutschland erfasst werden, pro Ausgabe rund 123,1 Millionen Exemplare. Die Titelanzahl der Fachzeitschriften in Deutschland betrug 2005 3.637 mit einer Gesamtauflage von 15,1 Millionen Exemplaren.
Statistisch gesehen hat jeder Deutsche ab dem sechsten Lebensjahr im Jahr 2005 34 Zeitschriften erworben.


Cyber Monday

Und wer noch nicht genug hat…
Heute ist Cyber Monday. Es handelt sich dabei um den Tag, an dem in den USA eine Art Schlussverkauf im Internet stattfindet. Der Cyber Monday lockt mit etlichen, drastisch reduzierten Sonderangeboten. Dieser Shoppingtag findet immer am Montag nach Thanksgiving (vierter Donnerstag im November) statt. Cyber Monday fällt somit in den Zeitraum vom 26. November bis 2. Dezember.
Der Cyber Monday ist mit dem Black Friday vergleichbar, der in den USA immer am Freitag nach Thanksgiving stattfindet und die traditionellen Händler aber nicht speziell die Online-Shops betrifft. Der Black Friday stellt den Beginn des Weihnachtsverkaufs dar. Der Tag entstand zufällig und beruhte auf der Beobachtung, dass die Bevölkerung nach dem langen Thanksgiving-Wochenende, das Amerikaner üblicherweise mit ihren Familien feiern, ihre Black-Friday-Einkäufe online fortführten. aufgrund der hohen Einnahmen begannen einige Online-Shops damit, speziell für den Montag nach Thanksgiving Rabattaktionen anzubieten. Der Name "Cyber Monday" wurde von der National Retail Federation geschaffen. Inzwischen zählt der Tag mit zu den umsatzstärksten Tagen in den USA. Etwa seit 2010 begann sich der Cyber Monday auch in Europa durchzusetzen.


Einkäufe-Erinnerungstag

Da ist es doch gut, das heute passend zu obigem heute der Einkäufe-Erinnerungstag stattfindet. Es ist weniger als ein Monat bis Weihnachten - also nicht vergessen, alle Geschenke zu kaufen! Der Einkäufe-Erinnerungs-Tag erinnert somit daran, alle notwendigen Dinge für dieses Jahr noch zu kaufen. Einkauf ist eine Tätigkeit zur Beschaffung von Waren/Produkten gegen Geld, im Gegensatz zum Verkauf, das heißt zur Veräußerung von Ware gegen Geld.
Privatpersonen kaufen als Verbraucher ihre Konsumgüter üblicherweise im Einzelhandel ein. Ihnen stehen gelegentlich auch andere Beschaffungswege offen, z. B. der Direktbezug von Produzenten oder Landwirten, der Bezug von Handwerkern oder anderen Privatpersonen, etwa über das Internet.

Die Einkaufsplanung geschieht, namentlich bei größeren Anschaffungen, am zweckmäßigsten unter Zuhilfenahme von Einkaufslisten.
Ein Einkaufszettel ist eine vor dem Einkauf als Merkhilfe vorbereitete Liste von Dingen, die ein Verbraucher einkaufen will. Er findet besonders für Produkte des alltäglichen Bedarfs Anwendung, die in Lebensmittelgeschäften, Drogeriemärkten oder Supermärkten gekauft werden. Die Form des Einkaufszettels reicht vom einfachen, handbeschriebenen Zettel aus Papier bis hin zu Softwareprodukten für mobile elektronische Geräte.


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was damals so an einem 26.11. geschah…

0986: Die französische Stadt Montpellier wird erstmals urkundlich erwähnt.

1346: Karl IV. wird in Bonn als Gegenkönig zu Ludwig dem Bayern zum deutschen König gekrönt.

1523: Kardinal Giulio de Medici, seit 1513 Erzbischof von Florenz, wird als Papst inthronisiert und nimmt den Namen Clemens VII. an.

1553: Am Conraditag wird im Zweiten Markgrafenkrieg die Residenzstadt Kulmbach von den bundesständischen Truppen unter dem Oberbefehl von Herzog Heinrich II. von Braunschweig-Wolfenbüttel erobert und alle männlichen Bewohner getötet. Die Eroberung Kulmbachs bildet den tragischen Höhepunkt der Kriege des Markgrafen Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach.

1703: Während eines besonders heftigen, als Großer Sturm in die Geschichte eingegangenen Sturms sinken vor der englischen Küste 12 Kriegsschiffe der Royal Navy und eine unbekannte Anzahl von Handelsschiffen. Dabei sterben über 1.500 Seeleute der Royal Navy und wahrscheinlich hunderte, wenn nicht über tausend Handelsschiffmatrosen.

1741: Während des Ersten Schlesischen Kriegs gegen das Haus Habsburg und seine Verbündeten im Österreichischen Erbfolgekrieg wird Prag von Franzosen, Sachsen und Bayern eingenommen.

1778: James Cook navigiert auf seiner dritten Reise mit seinem Schiff vor der zuvor keinem Europäer bekannten Hawaiiinsel Maui, findet aber keinen geeigneten Landeplatz.

Maui ist die zweitgrößte Insel der hawaiianischen Kette und beherbergt weniger als 150.000 Einwohner. Es macht die spärliche Bevölkerung wieder wett, indem es pro Jahr mehr als 2,4 Millionen Besucher anzieht, die alle von den glitzernden Stränden, dem warmen Wasser und den üppigen tropischen Lebensräumen angezogen werden.

Polynesische und moderne amerikanische Lebensstile vermischen sich auf der „Talinsel“. Das legendäre Grün von Maui, das aus fruchtbarem Lavaboden sprießt, hat es zu einem beliebten Ort für Wanderungen und landschaftlich reizvolle Ausflüge gemacht. Natürlich fasziniert die faszinierende Kultur und Geschichte auch. Sobald ihr auf der Insel angekommen seid, sollte eure Maui-Tour mit der Hauptstadt Wailuku beginnen, die reich an Museen, Pubs und Orten zum Erkunden ist.

Maui ist keine große Insel und theoretisch ist es einfach, alles zu sehen - schließlich könnt ihr in weniger als drei Stunden von einem Ende zum anderen fahren. Anstatt die Abkürzung zu nehmen, solltet ihr jedoch einige Sehenswürdigkeiten in Maui erkunden. Mietet euch ein Auto und fahrt auf den Hana Highway, von wo aus ihr einige der wunderschönen, abgelegenen Bereiche von Hana sehen können, wie das Garden of Eden Arboretum. Ihr könnt stundenlang den atemberaubenden Blick auf das Meer und den Bambuswald genießen.

Wenn ihr die andere Seite von Hana erreicht, findet ihr den Haleakala National Park, der sich auf einem ruhenden Vulkan befindet. Wenn ihr dort morgens wandern geht, werdet ihr einen strahlenden Sonnenaufgang sehen und wirklich verstehen, warum Haleakala „Haus der Sonne“ bedeutet.
Es ist schlichtweg ein unvergesslich-imposanter Anblick, so ähnlich müsste es zur Schöpfungszeit ausgesehen haben.
Strände - davon gibt es an die 80 Stück. Egal ob ihr im kristallklaren Wasser des Molokini Island Preserve schnorcheln oder mit den Schildkröten am Maluaka Beach zusammenkommen möchtet, auf Maui findet ihr den perfekten Lebensraum für/im Wasser. Und wenn ihr surfen lernen möchtet, ist Kihe der ideale Ort mit seinen sanften Wellen und günstigen Unterkünften.

Von der alten Kultur bis zu modernen Strandabenteuern bietet Maui wirklich alles.

Maui Vacation Travel Guide | Expedia





1805: Das Pontcysyllte-Aquädukt in Wales wird eröffnet. Es ist das längste und höchste Aquädukt in Großbritannien.

1812: Beim Rückzug aus Moskau während des Russlandfeldzuges erreicht die Grande Armée die Beresina. Das beim Überqueren des Flusses ausbrechende Chaos nutzen die Russen zum Angriff, was am 28. November zur Schlacht an der Beresina führt.

1832: Die erste Straßenbahn der Welt geht in New York City mit Pferden in Betrieb.

1922: Howard Carter und Lord Carnarvon betreten erstmals das Grab des Pharaos Tutanchamun.

1924: Als zweiter sozialistischer Staat der Welt wird in Ulaanbaatar die Mongolische Volksrepublik gegründet.

1925: Prajadhipok wird zum König von Siam gekrönt, das unter seiner Regentschaft zur konstitutionellen Monarchie umgewandelt werden wird.

1937: Mehr als 80 Jahre nach seiner Entstehung wird das Violinkonzert von Robert Schumann in Berlin uraufgeführt.


Kulenkampff - Schumann : Violin Concerto d-moll - 1st mvt (1937) 再復刻





1941: Der Außenminister der USA übergibt dem japanischen Botschafter die Hull-Note, die das Ende der diplomatischen Beziehungen und die Kriegserklärung Japans zur Folge hat. Noch am gleichen Tag läuft der japanische Angriffsverband unter dem Kommando von Admiral Yamamoto Isoroku unter strengster Geheimhaltung aus, um die amerikanische Pazifikflotte in Pearl Harbor anzugreifen.

1948: Sowjetunion: In einem Erlass werden Sondersiedler, vor allem Russlanddeutsche, in Kommandanturen dazu verurteilt, „auf ewig“ im Verbannungsort zu bleiben. Sie dürfen nicht in ihre ursprünglichen Wohnorte zurückkehren.

1949: Indien, das bisher eine Monarchie im Rahmen des Commonwealth of Nations mit dem britischen König George VI. als Staatsoberhaupt gewesen ist, konstituiert sich als Republik.

1965: Frankreich startet von Hammaguir in Algerien mit einer Rakete vom Typ Diamant A den Satelliten Asterix. Dies ist der erste Satellitenstart ohne Beteiligung der USA oder der UdSSR.

1966: Das Gezeitenkraftwerk Rance, das erste und bis 2011 größte Gezeitenkraftwerk der Welt, wird in Frankreich in Betrieb genommen.

1970: Auf der Guadeloupe-Insel Basse-Terre fallen 38 Millimeter Starkregen in einer Minute.

1976: Der Dissident Robert Havemann wird vom Kreisgericht Fürstenwalde zu Hausarrest verurteilt. Zum Missfallen der DDR-Spitze hat er sich öffentlich für den mit ihm befreundeten ausgebürgerten Liedermacher und Wolf Biermann eingesetzt.

1983: Die beiden ehemaligen CSU-Bundestagsabgeordneten Franz Handlos und Ekkehard Voigt gründen in München die Partei Die Republikaner.

1983: Bei einem Raubüberfall auf ein Lagerhaus beim Flughafen London-Heathrow erbeuten mehrere Täter 6.800 Goldbarren im Gesamtgewicht von drei Tonnen sowie Diamanten. Es ist mit einem geschätzten Beutewert von 25 Millionen Pfund Sterling der gegenwärtig größte Raub in der britischen Kriminalgeschichte.

1985: Der ICE-Vorläufer InterCityExperimental wird der Öffentlichkeit offiziell vorgestellt. Am gleichen Tag stellt er mit 317 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Schienenfahrzeuge in Deutschland auf.

1989: Bei der Volksabstimmung über die Initiative der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) stimmt über ein Drittel der Schweizer Abstimmenden für die Abschaffung der Schweizer Armee.

1991: Die Vereinigten Staaten übergeben den Philippinen ihren Militärstützpunkt Clark Air Base auf der Insel Luzon. Der philippinische Senat hatte vorher eine Verlängerung des Abkommens mit den USA abgelehnt.

1993: Nach einer Reihe von Anschlägen auf türkische Einrichtungen wird die PKK durch das deutsche Innenministerium verboten.

1998: Tony Blair hält als erster britischer Premierminister eine Rede vor dem irischen Parlament.

2000: Papst Johannes Paul II. verkündet das Grundgesetz des Staates der Vatikanstadt, das ab 22. Februar 2001 die bisherige Verfassung aus dem Jahr 1929 ablöst.

2003: Der letzte Concorde-Flug findet unter Leitung von Chefpilot Mike Bannister von Flughafen London Heathrow zum Luftfahrt-Museum in Filton statt.

2005: Mit einem Heißluftballon fährt der indische Millionär Vijaypat Singhania auf eine bis dahin unerreichte Höhe von 21.291 Meter.

2008: Eine Terrorgruppe beginnt an zehn Stellen mit Anschlägen in Mumbai. Betroffen sind unter anderem die Hotels Trident Oberoi und Taj Mahal Palace & Tower. Die Bilanz nach tagelangen Schusswechseln mit der Polizei: 174 Tote und mindestens 239 Verletzte.



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Geboren wurden an einem 26.11.

1604: Johann Bach, deutscher Musiker, erster Vertreter der Familie Bach

Unser Leben ist ein Schatten
Choir of Clare College Cambridge & Timothy Brown

Unser Leben ist ein Schatten - Johann Bach (1604-1673)





1919: Henri Vidal, französischer Schauspieler
1922: Charles M. Schulz, US-amerikanischer Comiczeichner und Schöpfer der Peanuts

The Untold Story Of Charles M. Schulz.





1924: Michael Holliday, britischer Sänger
1926: Ralf Wolter, deutscher Schauspieler
1939: Greetje Kauffeld, niederländische Schlager- und Jazz-Sängerin
1939: Tina Turner, US-amerikanisch-schweizerische Sängerin und Schauspielerin

… wie alles für die Acid-Queen begann…

1958 lernte sie in St. Louis Ike Turner mit seiner Band Kings of Rhythm kennen und wurde deren Backgroundsängerin. 1960 nahm sie das Lied A Fool in Love auf. Sie sprang dabei kurzfristig als Solosängerin ein, da der vorgesehene Sänger Art Lassiter ausfiel.
Anbei ein tolles Zeitdokument...

Tina Turner - A Fool in Love – 1960





1944: Karin Schubert, deutsche Schauspielerin
1945: John McVie, britischer Musiker (Fleetwood Mac und John Mayall)

Die Wiege für Fleetwood Mac waren Die Bluesbreakers. Sie sind nicht nur für die Gitarristen Eric Clapton und Mick Taylor eine frühe Station. Als Clapton die Band nach einem Jahr und dem bahnbrechenden Blues Breakers with Eric Clapton (1966) wieder verlässt, um Cream aus der Taufe zu heben, rekrutiert Mayall den bis dato weitgehend unbekannten Peter Green für die Gitarrenarbeit. Der wird schnell zu einem lokalen Helden der brummenden englischen Blues-Szene. Schon ein Jahr später macht sich auch der mittlerweile 20-jährige Green aus dem Staub und gründet zusammen mit dem ein Jahr jüngeren Bluesbreakers-Drummer Mick Fleetwood und dem 18-jährigen Gitarristen Jeremy Spencer die Blues-Band Fleetwood Mac. Kurze Zeit darauf stößt auf Drängen Greens auch der knapp 22-jährige Bluesbreakers-Bassist John McVie als Ersatz für den ursprünglichen Basser Bob Brunning dazu. Im November desselben Jahres 1967 nimmt das Quartett das Debüt Peter Green’s Fleetwood Mac auf.

Der Namenszusatz wird ohne Wissen Greens und zu dessen Ärger vor die eigentliche Bezeichnung gesetzt, da der Gitarrist als musikalisches Aushängeschild dient, auch wenn Schlagzeuger Mick Fleetwood und Bassmann John McVie („Mac“) die eigentlichen Namensgeber sind. Es ist Green, welcher der Band den Namen verliehen hat – in der Absicht, für seine beiden Kumpels eine zukunftsträchtige Basis zu schaffen; für sich selbst sieht er Fleetwood Mac nur als Zwischenstation. Ohne Unterstützung durch eine Single erreicht die auf ganzer Linie überzeugende Blues-Platte Platz vier der Charts im Vereinigten Königreich, kann auf dem wichtigen US-Markt jedoch nicht punkten.

FLEETWOOD MAC - Oh Well (1969 UK TV Performance) ~ HIGH QUALITY HQ ~





1950: Dieter Burdenski, deutscher Fußballspieler
1957: Matthias Reim, deutscher Schlagersänger
1990: Rita Ora, britische Sängerin
1996: Louane, französische Sängerin

… eine wie ich finde, erfrischend neue Stimme Frankreichs…

Die knapp 20-jährige Sängerin und Schauspielerin LOUANE Emera (wurde am 26.11.1996 als Anne Peichert geboren) ist in Frankreich der absolute Shootingstar des Jahres 2014.
Schon im zarten Alter von acht Jahren trat sie als Sängerin bei einer Castingshow für Kinder an. Fünf Jahre später schaffte LOUANE es bei 'The Voice' Frankreich bis ins Halbfinale.

Der Durchbruch kommt 2014 mit einer Hauptrolle in der französischen Erfolgs-Komödie "Verstehen Sie die Béliers?". Im Film kümmert sie sich als hörende Tochter um ihre gehörlose Familie. Als ihr Gesangstalent entdeckt wird, muss sie sich zwischen ihrer hilfsbedürftigen Familie und der Gesangskarriere entscheiden. Der im Mittelpunkt stehende Song ("Je Vole") aus dem Film katapultierte LOUANE in die Charts.

Mit "Avenir" legte sie nach und landete ihren ersten Nummer 1-Hit, in Frankreich. Auch das Debütalbum, "Chambre 12", kletterte bis an die Spitze der französischen Charts.
LOUANE konnte 2015 mit "Avenir" auch in Deutschland einen ausgewachsenen Hit landen. Im Februar 2016 kommt sie erstmalig für 4 ausverkaufte Konzerte nach Deutschland.
Das Jahr 2016 startete LOUANE mit dem brandneuen "Nos Secrets" und der Hookline 'this ain't loving, this ain't loving'.
Sommer 2017 kommt die Single "ON ÉTAIT BEAU" mit, mal was anderes, deutscher Strophe.
Dieses Jahr dann “ Louane - Midi sur novembre ft. Julien Doré“.

Louane - Avenir (clip officiel)





… ehrlich und einfühlsam...

Louane – Maman





Gestorben sind an einem 26.11.

1857: Joseph Freiherr von Eichendorff, deutscher Schriftsteller und Dichter

Winternacht

„Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab′ nichts, was mich freuet,
Verlassen steht der Baum im Feld,
Hat längst seien Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
Und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seine Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.

Er träumt von künft′ger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen“.

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

1952: Sven Hedin, schwedischer Geograf und Forschungsreisender

Sven Anders Hedin, Order of the Indian Empire, war ein schwedischer Geograph, Topograph, Entdeckungsreisender, Fotograf, Reiseschriftsteller und ein Illustrator eigener Werke.In vier Expeditionen nach Zentralasien entdeckte er den Transhimalaya , die Quellen der Flüsse Brahmaputra, Indus und Sutlej, den See Lop Nor sowie Überreste von Städten, Grabanlagen und der Chinesischen Mauer in den Wüsten des Tarimbeckens.Den Abschluss seines Lebenswerkes bildete die posthume Veröffentlichung seines Central Asia atlas.

Zentralasien ist seit Jahren ein Arbeitsschwerpunkt am Institut für Kartographie der TU Dresden. Die Frage, wie verlässlich alte Daten von dort sind, hat zu einer Forschungsarbeit über das kartographische Werk des schwedischen Abenteurers, Gelehrten und Forschungsreisenden Dr. Sven Hedin geführt. Hedin war der erste Europäer, der in das Innere der Extremgebiete von Taklamakan und Tibet vorgestoßen ist. Seine vier Expeditionen haben jedoch nicht nur wertvolles Kartenmaterial hervorgebracht, sondern auch bedeutende archäologische Funde.

Der Film gibt einen Einblick in das umfangreiche Lebenswerk des Schweden. Dazu werden Experten befragt, Genauigkeitsa***ysen durchgeführt und Originalschauplätze besucht.

Zwischen Gobi und Himalaja





1956: Tommy Dorsey, US-amerikanischer Musiker
1973: John Rostill, britischer Musiker (The Shadows)

Er besetzte ab 1963 die nach Brian Locking freiwerdende Stelle als Shadows-Bassist.
… deshalb nochmals, weil's so schön ist:

The Shadows. Apache





1979: Conny Méndez, venezolanische Schauspielerin, Malerin, Karikaturistin, Schriftstellerin und Komponistin, Begründerin des Movimiento de Metafísica Cristiana
1995: Wim Thoelke, deutscher Fernsehmoderator
1997: Werner Höfer, deutscher Journalist
2009: Pia Beck, niederländische Jazz-Pianistin und Sängerin
2010: Maria Hellwig, deutsche Sängerin, Moderatorin und Entertainerin


26.11.2018 um 10:12 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
612 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!
Der ganz normale Kunststoffirrsinn

Heute ist Dienstag, der 27. November. Die Sonne ging heute um 7.47 Uhr auf, sie ist dann 8:31 Stunden unterwegs und wird sich um 16.18 Uhr wieder verabschieden.

Das Wetter - Kühle Stunden unter grauem Himmel
Heute soll es das Thermometer nicht einmal über die 0-Grad-Marke schaffen, Minustemperaturen sind selbst im Nordharz für den ganzen Tag angesagt. Allerdings in einem noch sehr erträglichen Bereich, die Tagestemperaturen liegen demnach zwischen -1 und -3 Grad am nördlichen Harzrand und zwischen -2 und -5 Grad im Oberharz.
Den ganzen Tag über hat die Sonne im Harz kaum eine Chance, soll es im besten Fall auf gute eine Stunde Sonnenschein schaffen. Grauer Himmel, fröstelige Temperaturen, da gibt es nur zwei gute Ratschläge: Entweder schön mollig anziehen oder – daheimbleiben und vorm Kamin kuscheln.

Wie erfolgreich die Bundesumweltministerin im Kampf vorrangig gegen den deutschen Anteil an der Plastikflut sein wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Es muss etwas getan werden. Und wie auf so vielen Feldern einer globalisierten Welt geht dies erfolgreich nur weltweit. Ziehen nicht alle an einem Strang, laufen viele Bemühungen ins Leere.
Was aber nicht als Aufruf dazu verstanden werden soll, den Kampf gegen den Kunststoffwahnsinn nicht aufzunehmen, weil es "die anderen" ja auch nicht tun. Vernunft braucht bisweilen, ehe sie sich überall durchsetzt.

Man kann im trauten Heim damit anfangen, manches zu hinterfragen. Die ersten Weihnachtsgeschenke trudeln gerade ein (überwiegend lokal gekauft!). Und da staunt man schon, was an Verpackungswahnsinn möglich ist. Oder ich verstehe es nur nicht. Warum muss ein Kabel, das in einer Plastikbox steckt, noch einmal in Plastikfolie gewickelt und mit einem "Plastikdraht" fixiert werden. Macht eigentlich nur mehr Mühe beim Auspacken.

Entscheidend im Kampf gegen die Müllflut, werden letztlich nicht Ministerin Schulze, neue EU-Verbote von Einweg-Plastik oder engagiert kämpfende Umweltverbände sein. Die Schlacht wird in den Köpfen der Verbraucher gewonnen oder verloren. Nachfrage bestimmt das Angebot – und über Jahrzehnte war der Griff zur Plastiktüte das normalste der Welt...
Sich von Bequemlichkeiten und Gewohnheiten verabschieden, neue Wege gehen. Passt eigentlich zu guten Vorsätzen, die zu Silvester Hochkonjunktur haben. Bewusster in einer "Kunststoff-Welt" agieren, das könnte ja mal ein neues Vorhaben sein (und vielleicht auch erfolgversprechender als die Alle-Jahre-Wieder-Vorsätze ums Abnehmen, Rauchen und Trinken).

Und ich spanne jetzt mal einen weiten Bogen vom Harz bis in meine 2. Heimat Bali zu diesem Thema.
Das hört/ließt sich auf den ersten Blick gewagt, aber Plastik ist auch dort ein Riesen-(Problem)-Thema, eben ein globales …

Bitte nehmt euch die Zeit und schaut euch dieses unglaublich eindringliche und von seiner Präsentation der beiden Hauptakteurinnen Melati und Isabel geradezu faszinierende Video an, es lohnt sich wirklich!

Plastiktüten sind im Grunde unzerstörbar, werden aber mit rücksichtsloser Hingabe weggeworfen. Die meisten landen im Ozean, wo sie das Wasser verschmutzen und das Meeresleben schädigen. Der Rest wird in Müllhalden verbrannt, wo schädliche Dioxine an die Atmosphäre abgegeben werden. Melati und Isabel Wijsen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Plastiktüten daran zu hindern, ihre wunderschöne Inselinsel Bali zu ersticken. Ihre Bemühungen - einschließlich Petitionen, Bereinigungen am Strand oder sogar einem Hungerstreik - haben sich gelohnt, als sie ihren Gouverneur überzeugten, sich bis 2018 zu einem Plastikbeutel ohne Bali zu verpflichten. "Lassen Sie sich niemals von irgendjemandem sagen, dass Sie zu jung oder Sie sind verstehe nicht ", sagt Isabel zu anderen aufstrebenden Aktivisten. "Wir sagen dir nicht, dass es einfach sein wird. Wir sagen dir, dass es das wert sein wird."

Our campaign to ban plastic bags in Bali | Melati and Isabel Wijsen





Einen schönen Dienstag, der allerdings ziemlich kalt wird (hier ist wärmende "Verpackung" mal angesagt),
wünscht euch die Lulu.



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HAPPY BIRTHDAY

Die heutigen prominenten Geburtstagskinder sind beides Frauen, denen der Schauspielerinnen-Weg sozusagen vorgezeichnet war. Wegen des Namens in dem einen, mit Blick auf die Familie im anderen Fall.

Bond, Samantha Bond, musste Schauspielerin werden, um dann natürlich in den James-Bond-Filmen mitzuwirken. Bekannt wurde sie als Miss Momeypenny, sie verkörperte die Rolle in den Bond-Filmen mit Pierce Brosnan von 1995 bis 2002). Heute hat Samantha Bond die Lizenz zum Feiern, sie wird 57 Jahre alt.

Ihren 56. Geburtstag feiert Emma Walton-Hamilton, die ihre ersten Lebensmonate auf einem Filmset in den Disney-Studios zubrachte: Ihre Mutter war Julie Andrews und die drehte gerade "Mary Poppins". Nachdem sich ihre Eltern scheiden ließen und Julie Andrews bald darauf Blake Edwards heiratete, hatte Emma Walton ihren ersten Auftritt in dem Film ihres Stiefvaters "Der Fluch des rosaroten Panthers". Auch später war sie regelmäßig in den Produktionen von Edwards zu sehen.


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Tag des Streichholzes

Heute am 27 November findet der Tag des Streichholzes statt. Ein Streichholz ist ein Holzstäbchen zum Entfachen eines Feuers. Durch Reiben an einer Reibefläche entzündet sich der an einem Ende angebrachte Zündkopf und bringt damit das Holzstäbchen zum Brennen. Am 27. November 1826 erfand der englische Apotheker John Walker das erste moderne Streichholz. Er entdeckte, dass sich eine Mischung aus Antimon(III)-sulfid, Kaliumchlorat, Gummi und Stärke durch Reibung an einer rauen Oberfläche entzündet.
Diese Streichhölzer hatten mehrere Probleme – die Flamme brannte unregelmäßig und das brennende Zündholz verursachte einen unangenehmen Geruch. Zum Patent wurde die Mischung 1828 von Samuel Jones unter dem Namen Luzifer angemeldet. Die ersten praktisch einsetzbaren Streichhölzer kamen Anfang des 19. Jahrhunderts auf den Markt. In der Anfangsphase enthielten sie giftige Stoffe wie weißen Phosphor oder Bleiverbindungen.

Das Feuer bezeichnet die Flammenbildung bei der Verbrennung unter Abgabe von Wärme und Licht. Voraussetzungen für die Entstehung und Aufrechterhaltung eines Feuers sind ein Brennstoff, ein Oxidationsmittel, wie etwa Sauerstoff aus der Luft, sowie die Überschreitung der Zündtemperatur des Brennstoffs.
Die Erzeugung von Feuer zählt zu den Kulturtechniken. Die Nutzung und zunehmende Beherrschung des Feuers war ein wichtiger Faktor der Menschwerdung und ist mindestens seit dem Jungpaläolithikum ein Bestandteil aller Zivilisationen.


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… von damals, an einem 27.11…

0511: Der Tod des Merowingers Chlodwig I. führt zur Aufteilung des Frankenreiches unter seinen vier Söhnen Theuderich, Chlodomer, Childebert und Chlothar.

1095: Auf der Synode von Clermont ruft Papst Urban II. in einer flammenden Rede zum Kreuzzug ins Heilige Land auf. Bei seiner Predigt antwortet die Menschenmenge mit Deus lo vult („Gott will es“).

1582: Das Aufgebot zur Heirat des 18-jährigen William Shakespeare mit Anne Hathaway wird bestellt.

1826: Der Apotheker John Walker erfindet das Streichholz, das jedoch unregelmäßig brennt und unangenehm riecht.

1849: Bernhard Wolff gründet das Telegraphische Correspondenz-Bureau in Berlin als Nachrichtenbüro für die Presse. Es ist die erste deutsche und eine der ersten Nachrichtenagenturen Europas.

1868: Ein US-amerikanisches Kavallerieregiment unter George Armstrong Custer überfällt ein schlafendes Dorf der Südlichen Cheyenne unter Häuptling Black Kettle und tötet beim folgenden Massaker am Washita über 100 Menschen.

Nachdem die südlichen Stämme spätestens im Frühjahr in 1868 erkannten, dass der Vertrag von Medicine Lodge vom Oktober des vergangenen Jahres ein Lügenpaket der Regierung darstellte, flammten erneut Unruhen und Konflikte in den südlichen Plains auf. General Sheridan, ohnehin ein Indianerhasser, ließ dazu verlauten:

„Ich bin der Überzeugung, dass die Indianer drastisch bestraft werden sollten. Die Rädelsführer, die für die derzeitigen Unruhen verantwortlich sind, sollte man hängen, die Ponys töten und die Wohnstätten so gründlich zerstören, dass die Indianer in völliger Armut leben müssen“

Sheridan brauchte nur noch einen geeigneten Offizier zu finden, der rücksichtslos genug war,
solche Befehle auszuführen. Sehr schnell fiel ihm der geeignete Mann dazu ein – Custer.
Dieser hatte sich in Zusammenarbeit mit Sheridan bereits im Bürgerkrieg bei den Zerstörungen im Shenandoah – Tal bewährt. Custer hatte dort so „gründlich“ gearbeitet, dass selbst „eine Krähe ohne Nahrung dort verhungern musste“

Auf die Bemühungen von Sheridan wurde Custer, welcher wegen einiger militärischer Vergehen für ein Jahr ohne Sold vom Dienst suspendiert war, Anfang Oktober in 1868 vorzeitig als Kommandeur der Siebten Kavallerie wiedereingesetzt. Für den geplanten Winterfeldzug wurde das Regiment neuformiert und gedrillt. Anfang November zog das Regiment nach Oklahoma, um ein Basis- und Versorgungslager für den Feldzug zu errichten, Camp Supply entstand. Der später selbst angereiste Sheridan gab Befehl, den Feldzug am 23. November zu beginnen. Das Regiment zog zunächst den Wolf Creek entlang und gelangte in das Tal des Canadian River. Dort wurden Spähtrupps nach feindlichen Indianern ausgesandt.
Eine dieser Gruppen stieß auf Anzeichen eines möglichen Indianerlagers, woraufhin das Regiment dieser Fährte folgte. In der Nacht zum 26.November wurde der Washita- River erreicht. Nach einem vorsichtigen Weitermar*** wurde Custer durch einen der extra für diesen Feldzug angeworbenen Osage- Scouts darauf aufmerksam gemacht, dass man in unmittelbarer Nähe eines Lagers angelangt war. Obwohl diese Nacht sehr dunkel war, konnte durch einige Geräusche festgestellt werden, dass der Scout richtig vermutete.
Custer traf sofort Vorbereitungen, dieses Lager am frühen Morgen anzugreifen. Custer veranlasste keine Aufklärung über dieses Lager, bis zum Angriff wusste er nicht, wen er vor sich hatte, ihm war es egal, ob da möglicherweise „friedliche“ Indianer lagerten (tatsächlich gehörte das Lager von Black Kettle zur friedlichen Union) ebenso wenig wusste er um die Größe des Lagers.
Ungeachtet dessen teilte Custer sein etwa 800 Mann starkes Regiment in mehrere Gruppen, um das Lager von mehreren Seiten angreifen zu können. Tatsächlich war Custer auf das Lager von Black Kettle gestoßen, welches 51 Zelte umfasste, in denen etwa 200 Cheyenne lebten.
Nur wenige Meilen stromabwärts lagen mehrere Lager der südlichen Stämme. Unter den südlichen Stämmen sind hier die Southern Cheyennes, Arapahoes, Comanchen,
Kiowa und Kiowa – Apachen zu verstehen.

Beim ersten Tageslicht griffen Custers Truppen das Lager aus nächster Nähe und mit den Klängen von „Garry Owen“ der Regimentskapelle an. Die Soldaten feuerten wahllos in die Zelte und auf den flüchtenden, vollkommen überraschten Cheyennen. Black Kettle war gleich zu Beginn der Attacke aus seinem Zelt geeilt, auf sein Pferd gestiegen, seine Frau saß hinter ihm und Richtung Fluss geritten. Dort waren aber bereits Soldaten von der anderen Seite des Lagers eingetroffen und erschossen Black Kettle und seine Frau. Beide stürzten in den Rand des Flusses und die Soldaten ritten direkt über ihre Leichen, dabei wurden ihre Körper völlig mit Schlamm bespritzt. Black Kettle, der sich unermüdlich um Frieden bemüht hatte, starb im Alter von 67 Jahren. Den ca. 50 bis 70 Kriegern des Lagers gelang es nicht, den Angriff der Übermacht an Soldaten abzuwehren, sie hatten nur die Wahl der Flucht, oder kämpfend zu sterben. Von den Cheyennefrauen versuchten manche zu fliehen, andere blieben in den Zelten und erwarteten ihr Schicksal. Von den Frauen, die vor allem in Richtung Flussbett flohen, wurden viele bereits auf dem Weg dorthin getötet. Ihre einzige Chance bestand darin, im eisigen Flussbett des Washita flussabwärts zu waten, in Richtung der dortigen anderen Lager.

Die Uferböschung war sehr hoch und bot somit etwas Schutz vor dem Feuer der Soldaten.
Viele Frauen und Kinder wurden jedoch vor dem Erreichen des Flusses getötet oder gefangen genommen. Innerhalb weniger Minuten nach dem Angriff war das Lager eingenommen, wogegen die Verfolgung der fliehenden Cheyennes fast den ganzen Vormittag andauerte.
Eine Gruppe von Cheyennefrauen und Kindern, welche ebenfalls im Flussbett flohen, wurde
von Soldaten verfolgt. Der Rückzug dieser Frauengruppe wurde von Chief Little Rock, dem
Cheyenne Packer und einem Kiowakrieger, Trailing The Enemy, gedeckt. Little Rock feuerte so lange mit seinem Gewehr auf die Soldaten, bis er durch einen Kopfschuss getötet wurde.
Die zwei anderen Krieger zogen sich langsam zurück. Um fliehende Cheyenne abzufangen, setzte auch Major Elliott mit siebzehn Soldaten den Flüchtigen nach. „Los, Jungs, schnappen wir sie uns“ soll er gerufen haben. Mittlerer weile waren jedoch Krieger aus den stromabwärts gelegenen Lagern aufgebrochen, um die Truppen anzugreifen. Elliott und seine Männer wurden von diesen Kriegern umzingelt und getötet. Seltsamerweise versäumte es Custer seiner Zeit, trotz einer Meldung eines Offiziers einen Such-bzw. Hilfstrupp in Richtung Major Elliotts schicken zu lassen. Am späten Vormittag wurde die Lage für Custers Truppen immer bedrohlicher. Die zahlreichen Krieger aus den anderen Lagern belagerten seine Truppen. Ungeachtet dessen bilanzierte Custer die „Beute“ des Lagers, entschied jedoch, aufgrund der prekären Lage, alles zu vernichten. Die Tipis wurden abgerissen, aufgetürmt und samt Inhalt verbrannt. Anschließend ließ Custer die etwa 875 Ponys der Cheyenne erschießen. Am Nachmittag griff Custer zu einer Kriegslist. Zunächst antwortete er auf die inzwischen erfolgten Attacken der Krieger mit Gegenangriffen, die Krieger wichen jeweils zurück. Am Abend ließ er sein Regiment Aufstellung nehmen und täuschte vor, in Richtung der flussabwärts gelegen Lager zu ziehen.

Daraufhin zogen sich die Krieger sofort zurück, um die Verteidigung ihrer Lager vorzubereiten. Nach Einbruch der Dunkelheit ließ Custer jedoch kehrt machen und zog in entgegen gesetzter Richtung. Mittels eines Nachtmar***es erreichte das Regiment am anderen Morgen den am Vortage zurückgelassenen Wagenzug, welcher die Versorgung abzusichern hatte. Custer hatte am Washita 53 Gefangene gemacht, ausschließlich Frauen und Kinder. Vor der Zerstörung des Lagers war diesen Frauen erlaubt worden, ein paar Dinge aus den Tipis zu holen. Ebenso durften einige Pferde aus der Herde mitgeführt werden. Zusammen mit den Soldaten mar***ierten diese Gefangenen nach Camp Supply, wo man am 01.Dezember in einer paradeähnlichen Aufmachung einmar***ierte.
Bei diesem Feldzug fielen 22 Soldaten aus Custers Truppe, weitere waren leicht oder schwer verwundet worden. Auf Seiten der Cheyenne waren 103 Tote zu beklagen, wobei bei diesen Getöteten nur etwa zwanzig Männer zu verzeichnen sind (die genaue Anzahl der Opfer ist bis heute umstritten)

Aufgrund der Planung, der Ausführung und der „Bezweckung“ dieses Feldzuges muss dieser Militärschlag als reines Massaker bezeichnet werden. Die Zielsetzung der Armeeführung war es, ein Exempel zu statuieren, wobei der Tod von Frauen und Kindern bewusst kalkuliert wurde. Die südlichen Stämme waren ohne Zweifel durch diesen Angriff eingeschüchtert, viele „bands“ fanden sich in den Wochen nach dem Angriff in den Außenposten ein, um Schutz vor weiteren Angriffen zu suchen.

Das Washita – Massaker begründete Custers späteren Ruf als „Indianerkämpfer“ Dabei war es sein einziger „Sieg“ über die Indianer. Für die Cheyenne war er ein Frauenmörder.
Als Sheridan seinen offiziellen Bericht schrieb, leugnete er. Sheridan behauptete, dass man Black Kettle vor der Schlacht „freies Geleit“ angeboten hätte, dieses wäre von Black Kettle abgelehnt worden…

Moketaveto: Chief Black Kettle - "The Washita Massacre"





nicht direkt zu diesem „Washita“-Thema gehörend, aber Ausrottung von Menschen, den Natives Nordamerikas im Namen von „Ethik & Mor**“

Indianer- Massaker an den Indianern - Jahr 1890





1870: Otto von Bismarck formuliert für Bayerns König Ludwig II. den Kaiserbrief, welcher Preußens König Wilhelm I. als deutschen Kaiser vorschlägt.

1886: Der Richter Emil Hartwich und Baron Armand Léon von Ardenne tragen ein Duell mit Pistolen nach einer Affäre Hartw**** mit Ardennes Ehefrau Elisabeth aus. Am 1. Dezember stirbt Hartwich an der erlittenen Schusswunde. Der Dichter Theodor Fontane greift den Vorgang später im Roman Effi Briest auf.

1895: Alfred Nobel unterzeichnet sein Testament und vermacht sein Vermögen einer Stiftung, die heute die Nobelpreise vergibt.

1896: Die symphonische Dichtung Also sprach Zarathustra von Richard Strauss wird durch das Frankfurter städtische Orchester unter Leitung des Komponisten im Rahmen der Museumskonzerte an der Frankfurter Oper uraufgeführt.

1905: In Berlin konstituiert sich der Deutsche Städtetag.

1919: Mit dem Vertrag von Neuilly-sur-Seine verliert Bulgarien die thrakischen Gebiete an Griechenland, die Westgebiete an Serbien und die Süddobrudscha mit Silistra an Rumänien.

1920: Der Degenfilmheld Zorro erscheint erstmals im Spielfilm Das Zeichen des Zorro auf der Kinoleinwand. Es ist der erste Film von United Artists und macht den die Hauptrolle spielenden Schauspieler Douglas Fairbanks senior populär.

1933: Im nationalsozialistischen Deutschen Reich wird die Freizeitorganisation Kraft durch Freude gegründet.

1933: Das Amt für Schönheit der Arbeit wird als Gliederung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) gegründet. Es kümmert sich um die Schaffung von Kantinen, Aufenthältsräumen, Werksbibliotheken sowie Sport- und Sanitäranlagen durch Unternehmen. Diese werden außerdem angehalten, sportliche und kameradschaftliche Betriebsveranstaltungen durchzuführen.

1940: Mehr als 60 ehemalige rumänische Funktionäre und Anhänger des abgedankten Königs Carol II. werden von Ion Antonescus Eiserner Garde im Gefängnis von Jilava ermordet, während sie auf ihren Prozess warten.

1942: Nach der Besetzung von Vichy-Frankreich beginnt das Deutsche Reich die Operation Lila, um die französische Atlantikflotte in Toulon in seine Gewalt zu bekommen. Diese reagiert darauf mit ihrer Selbstversenkung.

1944: Die Innenstadt von Freiburg im Breisgau wird durch einen Bombenangriff im Rahmen der Operation Tigerfish fast vollständig zerstört. Das Freiburger Münster bleibt wie durch ein Wunder unversehrt.

1945: Im Rahmen der Operation Deadlight beginnen die britische Royal Navy und die polnische Marine mit der Zerstörung aller funktionsfähigen deutschen U-Boote; dieses Unternehmen dauert bis zum 12. Februar 1946 an.

1961: Einen Tag nach einem Zeitungsartikel über den Verdacht, dies sei für Missbildungen an Neugeborenen verantwortlich, nimmt die Grünenthal GmbH das thalidomidhaltige Arzneimittel Contergan vom Markt.

1978: Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) wird gegründet.

1983: Auf dem Avianca-Flug 011 unterschreitet eine Boeing 747 die Sicherheitsflughöhe und verunglückt vor der Landung in Madrid, Spanien. Von den 192 Insassen kommen 181 ums Leben.

1990: In seiner Mutzenbacher-Entscheidung zur Auslegung der Kunstfreiheitsgarantie des deutschen Grundgesetzes stellt das Bundesverfassungsgericht fest, dass auch Pornographie Kunst sein könne.

2000: In Norwegen wird der längste Straßentunnel der Welt, der 24,5 Kilometer lange Lærdalstunnel zwischen Aurland und Lærdal, eröffnet. Damit wird eine durchgehende winterfeste Straßenverbindung von Oslo nach Bergen geschaffen.

2001: Der FC Bayern München gewinnt durch ein 1:0 n. V. gegen Boca Juniors Buenos Aires zum zweiten Mal nach 1976 den Weltpokal.

2004: Die deutsche U-19-Frauenfußballmannschaft wird im Finale der Weltmeisterschaft in Thailand mit einem 2:0-Sieg über China im Rajamangala National Stadium in Bangkok Weltmeister.

2005: Den Ärzten Jean-Michel Dubernard und Bernard Devauchelle gelingt in Amiens die erste Gesichtstransplantation. Die Patientin ist Isabelle Dinoire, deren Gesicht durch einen Hundeangriff völlig entstellt worden ist.


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Geboren wurden an einem 27.11.

1942: Jimi Hendrix, US-amerikanischer Gitarrist und Sänger

… seine erste eigene Band…
Jimmy James und die Blue Flames waren eine kurzlebige amerikanische Rockgruppe, die von Jimi Hendrix angeführt wurde, der damals den Namen "Jimmy James" trug. Die Band war der erste erweiterte Streifzug von Hendrix in die Musikszene von Greenwich Village in den 1966ern, zu dem auch der zukünftige Spirit-Gitarrist Randy California gehörte. In verschiedenen New Yorker Clubs spielten sie eine Mischung aus Rock-, Blues- und Rhythmus- und Blues-Songs sowie frühen Versionen von Songs, die Teil des späteren Jimi Hendrix Experience-Repertoires wurden. Bei einem solchen Auftritt hörte Animals 's Bassist Chas Chandler zum ersten Mal ihre Aufführung von "Hey Joe" und beschloss, Hendrix nach England einzuladen und sein Produzent zu werden.
Große Unterstützung und Hilfe erfuhr Hendrix damals auch von Linda Keith, die zu der Zeit mit Keith Richards befreundet war.

Jimi Hendrix (Jimmy James - The Blue Flames) - I'm a man (1966)





Es ist unbestritten, dass Jimi Hendrix einer der größten Gitarristen der Geschichte ist und dass sein einzigartiger Spielstil Tausende von Musikern beeinflusste, die später dazu kamen, Rock and Roll zu definieren und weiterzuentwickeln.
Wenn ihr in den Originalaufnahmen bereits alle Virtuosität hören und sehen konntet, solltet ihr hier nun seine „isolierte Gitarre“ hören.

The Jimi Hendrix Experience - Crosstown Traffic (Only Guitar)





1943: Jil Sander, deutsche Modeschöpferin

Die als "Königin des Minimalismus" bekannte deutsche Designerin Jil Sander gewann mit ihrer starken, modernen Sensibilität und ihren hochentwickelten Stoffauswahl ihren kritischen und kommerziellen Erfolg im ausgehenden 20. Jahrhundert. Ihre ausgeprägte Kombination aus maskulinen und femininen Designelementen gestaltete kraftvolle und zugleich subtil s**y Looks. Obwohl Sander das Label hinterließ, das ihren Namen trägt, lebt es immer noch weiter und wird von Raf Simons (war von 2005-2012 Kreativdirektor bei Jil Sander) für konzeptionelle und skulpturale Entwürfe kritisch begrüßt.

Jil Sander - Designer Biography - Videofashion Vault





1949: Marcel Reif, Schweizer Sportjournalist
1952: Daryl Stuermer, US-amerikanischer Musiker und Gitarrist (Genesis und Phil Collins)
1957: Bertram Engel, deutscher Schlagzeuger (Udo Lindenberg und Peter Maffay)
1957: Caroline Bouvier Kennedy, US-amerikanische Autorin, Tochter von John F. Kennedy und Jacqueline Bouvier Kennedy

Caroline Kennedy: Short Biography, Net Worth & Career Highlights





1959: Charlie Burchill, britischer Gitarrist der Rockband Simple Minds
1960: Eike Immel, deutscher Fußballspieler
1961: Norbert Dickel, deutscher Fußballspieler


Gestorben sind an einem 27.11.

0008 v. Chr.: Horaz, römischer Dichter

„Freu dich, Herz, am Heute, das Morgen lasse
Ruh'n, und mit gleichgültigem Lächeln mildre
Was dich kränkt; vollkommen Beglücktes
Gibt es nirgend auf Erden“.

Quintus Horatius Flaccus

0511: Chlodwig I., König der Franken
1936: Edward Bach, britischer Arzt (Bach-Blütentherapie)

InfoFilm: Die Bach Blüten nach Dr. Edward Bach - BPS Videoproduktion







27.11.2018 um 9:19 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
612 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!

Heute ist Mittwoch, der 28. November 2018. Sonnenaufgang war um 7.58 Uhr. Insgesamt 8:14 Stunden wird sie uns begleiten, bis sie um 16.12 Uhr wieder untergeht.

Das Wetter
Wenn die Prognosen stimmen, wird dieser Mittwoch der Ausreißer-Tag in einer ansonsten überwiegend grauen Woche. Bis zu acht Sonnenstunden soll der Tag im Harz bringen. Im Nordharz ist es demnach bis in den Nachmittag hinein sonnig bei Temperaturen von -4 bis 2 Grad. Erst gegen Abend schließt sich die Wolkendecke wieder, nachts soll es Regen geben.
Auch im Oberharz soll der Start in den Tag unter einem wolkenlosen Himmel vonstattengehen, allerdings ist es ziemlich kalt, bei bis zu -8 Grad sollen die Temperaturen liegen. Schon im Laufe des Tages sollen im Oberharz einzelne Wolken aufziehen, die Sonne mogelt sich aber durch. Die Höchstwerte liegen bei -1 Grad. In der Nacht regnet es bei -2 Grad. Achtung: Glätte!

Zu früh gefreut, das gilt zumindest für all jene, die im Frühjahr bei der großen EU-Befragung für die Abschaffung der Zeitumstellung votiert hatten und nach EU-Kommissionspräsident Junckers vollmundigen Ankündigungen damit gerechnet hatten, im kommenden Jahr das letzte Mal die Uhren umstellen zu müssen. Aber so schnell schießen die Europäer nicht.
Was nicht an der Problemstellung an sich liegt. Dauerhaft Sommerzeit würde bedeuten, am 31. März 2019 wird zum letzten Mal an der Uhr gedreht. Dauerhaft Winterzeit dagegen würde eine zweite Aktion am 27. Oktober 2019 erfordern. Dazu ist allerdings eins unabdingbar: Man muss wissen, was man will...

Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Die EU-Kommission hat die Mitgliedsstaaten aufgefordert, sich bis zum 1. April 2019 (kein Scherz!) festzulegen, welche Zeit es denn sein soll. Nach Medienberichten unter anderem der Bild-Zeitung jedoch ist vielen Staaten der Zeitplan "zu ambitioniert", sie mögen sich nicht so schnell auf eine Standardzeit festlegen. Und im dümmsten Fall drohen weitere "Zeitgrenzen" innerhalb der Union.

So werden wir zumindest noch ein Jahr weiter an den Uhren drehen, einerlei in welche Richtung. Aber es gibt auch wichtigeres. Hauptsache, die Zeit geht am Ende nicht über die EU weg, schließlich bröckelt die nicht allein im Vereinigten Königreich, auch die Italiener wollen nicht so, wie Brüssel (und die meisten anderen) wollen. Ganz zu schweigen von Ungarn und Polen. Sonst haben wir zum bösen Schluss wieder eine Standardzeit, aber viele auseinanderdriftende Nationalstaaten.

Eine schöne Wochenmitte wünscht
die Lulu.


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HAPPY BIRTHDAY

Alles Liebe und Gute wünscht die Lulu heute allen, die an einem 28. November zur Welt gekommen sind. Darauf anstoßen könnte man(n)/Frau beispielsweise auch auf dem Goslarer Weihnachtsmarkt, der heute seine Pforten (und Wege in den Weihnachtswald) öffnet.

Als Nebendarsteller zu einem der bekanntesten Gesichter Hollywoods, das schaffte Edward „Ed“ Allen Harris, der heute seinen 68. Geburtstag feiert. Der Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur gilt als einer der führenden amerikanischen Charakterdarsteller seiner Generation. Profilierte Nebenrollen bekleidete er unter anderem in "Apollo 13" (Gene Kranz, Leiter der Missionskontrolle) oder auch in "Die Truman Show" und "The Rock – Fels der Entscheidung".

Zehn Jahre jünger als Harris ist der Modedesigner John Galliano, der heute also 58 Jahre alt wird. Galliano zählt zu den erfolgreichsten britischen Modedesignern; sein Stil ist häufig pompös und extravagant. Galliano arbeitete für das eigene Label, aber auch für Dior und Givenchy.

Designer Biography: John Galliano





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Tag des Roten Planeten

Der Tag des Roten Planeten, auch als Red Planet Day bekannt, erinnert heute am 28. November 2018 an den Start der Weltraumsonde Mariner 4. Diese startete am 28. November 1964 und flog als erste irdische Raumsonde überhaupt am 15. Juli 1965 am Mars in einer Entfernung von 9.844 Kilometern vorbei.
Die Sonde nahm innerhalb von 22 Minuten 22 Bilder auf, die während der nächsten Tage zur Erde gesandt wurden. Sie zeigten einen sehr mondähnlichen Mars, deckten aber nur 1 % der Oberfläche ab. Weiterhin wurde festgestellt, dass der Mars kein oder nur ein sehr schwaches Magnetfeld besitzt. Das Mariner-Programm der NASA diente zur Erkundung der erdähnlichen Planeten des Sonnensystems, also zu Merkur, Venus und Mars. Insgesamt zehn Raumsonden wurden zwischen 1962 und 1973 gestartet.

Der Mars ist, von der Sonne aus gesehen, der vierte Planet in unserem Sonnensystem und der äußere Nachbar der Erde. Er zählt zu den erdähnlichen Planeten. Sein Durchmesser ist gut halb so groß wie der Durchmesser der Erde. Damit ist der Mars nach dem Merkur der zweitkleinste Planet des Sonnensystems. Mit einer durchschnittlichen Entfernung von knapp 228 Millionen Kilometern ist er rund 1,5-mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde.
Wegen seiner orange- bis Bl**roten Farbe wurde der Planet nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt und wird oft auch als der Rote Planet bezeichnet. Diese Färbung geht auf Eisenoxid-Staub (Rost) zurück, der sich auf der Oberfläche und in der Atmosphäre verteilt hat. Der Mars besitzt zwei kleine, unregelmäßig geformte Monde: Phobos und Deimos (griechisch für Furcht und Schrecken).


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was alles so an einem 28.11. mal geschah…

1240: Mongolische Truppen unter der Führung Batu Khans beginnen die Belagerung von Kiew. Die Stadtmauern werden mit Katapulten beschossen.

1520: Vier Wochen nach ihrer Entdeckung gelingt Ferdinand Magellan die Durchfahrt durch die später nach ihm benannte Magellanstraße an der Südspitze Amerikas; er erreicht mit drei Schiffen den Pazifik.

1806: Der russische Zar Alexander I. tritt an der Seite seines Verbündeten Preußen in den Vierten Koalitionskrieg gegen Napoléon ein. Am selben Tag besetzen französische Einheiten das zu Preußen gehörende War***au.

1821: Panama erklärt sich von Spanien unabhängig und schließt sich Großkolumbien an.

1848: Bern gewinnt die Abstimmung zur Hauptstadtfrage der Schweiz in der Bundesversammlung gegen Zürich und Luzern und wird damit zur Bundesstadt erhoben.

1885: Im dritten Anglo-Birmanischen Krieg erobern die Briten die birmanische Stadt Mandalay und nehmen König Thibaw gefangen.

1894: Im Deutschen Reich erscheint zum ersten Mal die Deutsche Tageszeitung.

1895: Das erste Autorennen der USA findet in Illinois statt und geht über 54 Meilen von Chicago bis Evanston.

1905: Arthur Griffith gründet in Dublin die Partei Sinn Féin mit dem Ziel eines eigenen irischen Parlaments innerhalb des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Irland.

1918: Im Zuge der Novemberrevolution unterzeichnet Kaiser Wilhelm II. in seinem niederländischen Exil auf Schloss Amerongen die Abdankung vom deutschen und preußischen Thron.

1925: In Dortmund wird die in sieben Monaten in Holzbauweise errichtete erste Westfalenhalle, eine der größten in Europa, eröffnet.

1943: Die Konferenz von Teheran der drei Hauptalliierten im Zweiten Weltkrieg, Großbritannien, USA und Sowjetunion, beginnt. Winston Churchill, Franklin D. Roosevelt und Josef Stalin beraten über die weitere Vorgangsweise im Zweiten Weltkrieg und die Neuordnung Europas nach dessen Beendigung.

1960: Mauretanien, vormals Teil von Französisch-Westafrika, wird unter Ministerpräsident Moktar Ould Daddah von Frankreich unabhängig.

1964: In Hannover wird die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) gegründet.

1966: Die Dominikanische Republik erhält eine Verfassung.

1969: Der Atomwaffensperrvertrag wird von der deutschen SPD/FDP-Bundesregierung unter Bundeskanzler Willy Brandt unterschrieben.

1969: Die Rolling Stones veröffentlichen das Studioalbum Let It Bleed.

Es ist 1969, die Beatles veröffentlichten Abbey Road in jenem Jahr, Zeppelin kam mit Zeppelin II heraus, Rolling Stones waren in Form ihres Lebens mit Mick Taylor, und Jimi war immer noch dabei. Was für eine Zeit das war, zu leben…

“Let it Bleed“ ist neben “Beggars Banquet“ für mich das (die) qualitativ und anspruchvollsten Alben der Rolling Stones.
Ausgewählt habe ich aus der Bl**- Langrille die Originalversion…

„You can’t always get what you want“, da es einer der bekanntesten Popsongs mit Chor – und einer der ungewöhnlichsten der Rolling Stones ist.
Der 1876 gegründete, ehrwürdige London-Bach-Choir stellt der Band 60 Sänger und Sängerinnen für die Aufnahme zur Verfügung. Um deren Stimmen voluminöser erscheinen zulassen, werden sie gedoppelt.

"You Can't Always Get What You Want" war der erste Song, der für das Album aufgenommen, und ursprünglich auf der B-Seite von "Honky Tonk Women" im Juli 1969 vorab veröffentlicht wurde.
Es existiert in zwei Versionen, einem 5: 00-Einzelmix, und einem 7: 28-Albummix. "Sie können nicht immer bekommen, was Sie wollen" wurde am 16. und 17. November 1968 in den Olympic Sound Studios in London aufgenommen. Es enthält den Londoner Bach-Chor, der das Lied eröffnet (die Eröffnung des Chores ist nur auf der Albumversion), es wird durchgehend hervorgehoben und zum Abschluss gebracht. Jimmy Miller, der damalige Produzent der Stones, spielt Drums anstelle von Charlie Watts. Al Kooper spielt Klavier und Orgel sowie das French Horn Intro, während Rocky Dijon Congas und Maracas spielt.
In gewohnter Manier Lead vocals: Mick Jagger, Acoustic & electric guitars: Keith Richards, Bass: Bill Wyman. Background vocals: Madeline Bell, Nanette Newman, Doris Troy.

Das Lied ist auch bei Rolling Stones-Shows zum Teil wegen seines Mitsing-Refrains sehr beliebt und wird bei fast jeder Show gespielt, wo Jagger das Publikum animiert, den Text von " my favourite flavour, cherry red " auf die Frage zu stellen " What's your favourite flavour?" worauf das Publikum antwortet " Cherry red!"

Live-Aufnahmen sind auf den Alben Love You Live, Flashpoint, Live Licks, Hyde Park Live und Havana Moon sowie in The Rolling Stones Rock & Roll Circus (1968) zu sehen. Stones Konzertfilme, die den Song enthalten, umfassen: Ladies and Gentlemen: The Rolling Stones, , From the Vault - LA Forum - Live 1975, Let's Spend the Night Together, Stones at Max, Bridges to Babylon Tour 97-98, Four Flicks, The Biggest Bang, Sweet Summer Sun: Hyde Park Live und Havanna Moon.
Das Lied wurde live mit Mitgliedern des Voce Chamber Choir und des London Youth Choir für die Wiedervereinigungsshows der Stones 2012 am 25. November und 29. November in London aufgeführt. Derselbe Chor spielte auch auf dem Track in Glastonbury und zwei Auftritte im Hyde Park im Jahr 2013.

Noch zwei Episoden am Rande:

Als der London-Bach-Choir erfährt, dass das Stones-Album „Let ist bleed“ heißen wird und darüber hinaus auch einen Song über einen Serienkiller beinhaltet, möchte er seinen Namen vom Album entfernen lassen.

Donald Trump spielte die Rolling Stones-Aufnahme des Songs bei Wahlkampfauftritten während der republikanischen Vorwahlen und der Präsidentschaftswahlen 2016, einschließlich seiner im Fernsehen übertragenen Dankesrede auf der Republican National Convention im Juli. Nach der Convention erklärte die Band öffentlich, dass sie Trump nicht billigen würde und forderte, dass er die Verwendung ihrer Songs sofort einstellen solle. Trotz der Aufforderungen zu stoppen, setzte Trump das Lied bei Wahlkampfveranstaltungen vor und nach den Wahlen von 2016 fort.
Laut Jagger hält die Band die Verwendung des Songs als Play-Out bei Wahlveranstaltungen oder ähnlichem für "seltsam", da es sich um eine "Schicksal-Ballade über Drogen in Chelsea" handelt.

the rolling stones - you can't always get what you want - stereo edit





1975: Die Freiheitsbewegung FRETILIN erklärt Portugiesisch-Timor unter dem Namen Osttimor für unabhängig von Portugal. Francisco Xavier do Amaral wird erster Präsident des Landes, Nicolau dos Reis Lobato erster Premierminister.

1979: Eine neuseeländische McDonnell Douglas DC-10 der Air-New-Zealand auf einem Rundflug über die Antarktis prallt gegen den Mount Erebus. Alle 257 Menschen an Bord sterben. Damit endet die Ära der kommerziellen Touristenflüge über den Kontinent.

1983: Als erster (West-)Deutscher startet Ulf Merbold mit der US-Raumfähre Columbia in den Weltraum. Mit an Bord ist das europäische Weltraumlabor Spacelab unter dem Gesamtkommando von John Young, der als erster Mensch einen sechsten Weltraumflug unternimmt.

1987: Auf dem South-African-Airways-Flug 295 bricht ein Feuer an Bord einer Boeing 747 aus. Das Flugzeug stürzt nahe Mauritius in den Indischen Ozean. Alle 159 Insassen kommen ums Leben. Die Brandursache bleibt ungeklärt und ist Gegenstand verschiedener Verschwörungstheorien.

1989: Während der friedlichen Revolution in der DDR wird der Aufruf „Für unser Land“ von 31 bekannten Intellektuellen auf einer Pressekonferenz veröffentlicht, der etwa 1,17 Mio. Zustimmungen erhielt.

1990: John Major folgt der zurückgetretenen Margaret Thatcher als Vorsitzender der Conservative Party und als britischer Premierminister.

1994: In Norwegen wird bei einer Wahlbeteiligung von 79,2 % ein Beitritt zur EU mit nur 46,5 % Ja-Stimmen im zweiten Volksentscheid neuerlich abgelehnt.

1996: Mit der Strafrechtsreform in Österreich ist u. a. Ehebruch nicht mehr strafbar.

2001: Der Energieversorger E.ON Bayern entsteht mit Sitz in Regensburg aus dem Zusammenschluss der regionalen Unternehmen Isar-Amperwerke, Energieversorgung Oberfranken, OBAG, Überlandwerk Unterfranken und dem Großkraftwerk Franken.


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Geboren wurden an einem 28.11.

1489: Margaret Tudor, Königin von Schottland
1820: Friedrich Engels, deutscher Philosoph, Gesellschaftstheoretiker, Historiker, Journalist und kommunistischer Revolutionär
1829: Anton Rubinstein, russischer Komponist, Pianist und Dirigent
1929: Berry Gordy Jr., US-amerikanischer Musikproduzent und Unternehmer

Als legendärer Gründer von Motown Records schuf Berry Gordy Jr. in den 60er Jahren viele legendäre Stars - aber ein Kindersänger fehlte ihm noch.
Seht hier im Vid, wie Berry sich erinnerte, als er einen jungen Michael Jackson mit Jackson 5 für Motown vorsprechen ließ, und herausfindet, warum er Michael schon in diesem Alter für einen Meister hielt.
Tolle Zeitdokumente/Fotos…

How a Young Michael Jackson Amazed Berry Gordy | Oprah’s Master Class | Oprah Winfrey Network





1931: Tomi Ungerer, französischer Zeichner

„Die Amerikaner waren schon immer Barbaren.
Zwischen Straßburg und Salzburg besteht für sie doch kein Unterschied.“
Jean-Thomas „Tomi“ Ungerer

Das Leben anlächeln: Tomi Ungerers Überlebensstrategie, Kulturplatz, 28.10.2015





1934: Gato Barbieri, argentinischer Jazzmusiker und Filmkomponist

Smash...that's great!

Santana & Gato Barbieri "Europa" (live, 1977)





1940: Bruce Channel, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
1941: Laura Antonelli, italienische Schauspielerin

Sie spielte in "Venus im Pelz" und "Das nackte Cello", aber auch in Viscontis letztem Film: Laura Antonelli galt im Italien der Siebziger als neue Loren. Dann kamen Drogen, Haftstrafe und Botox.

Laura Antonelli war ein typischer Star ihrer Zeit, und diese Zeit waren die Siebzigerjahre, als ernste Themen und erotische Aufladung, Frivoles und Seriöses im Kino sich eng verschränkten. Die 1941 im heute zu Kroatien gehörenden Pula geborene Schauspielerin war bereit, ihre Schönheit einzusetzen für die dazu passenden Rollen, in denen sie von Männern angehimmelt wurde.

Antonelli wurde bekannt durch ihre Rollen in Erotik-Komödien Ende der Sechziger- und in den Siebzigerjahren, wie etwa in dem Film "Malizia" aus dem Jahr 1973. Manche trugen sprechende Titel wie "Venus im Pelz", "Das nackte Cello" und "Ein göttliches Geschöpf".
Anschließend arbeitete sie mit den großen Namen des italienischen Kinos wie Dino Risi, Ettore Scola und Luigi Comencini. Luchino Visconti vertraute ihr die weibliche Hauptrolle in seinem letzten Spielfilm an, "Die Unschuld" aus dem Jahre 1976.
Von 1972 bis 1980 war Laura Antonelli die Lebensgefährtin des französischen Schauspielstars Jean-Paul Belmondo, den sie bei den Dreharbeiten zu "Musketier mit Hieb und Stich" kennengelernt hatte. Sie lebte lange Jahre in Paris und drehte mehrere Filme mit französischen Regisseuren.
In den Achtzigerjahren ging ihre Karriere nach mehreren misslungenen Schönheitsoperationen und juristischen Problemen wegen Drogenbesitzes zu Ende. Anschließend lebte sie zurückgezogen in Ladispoli bei Rom. Wie italienische Medien berichteten, wurde sie dort 22. Juni 2015 tot aufgefunden. Laura Antonelli wurde 73 Jahre alt. Italienische Medien nennen einen Herzinfarkt als Todesursache.

Movie Legends - Laura Antonelli





1943: Randy Newman, US-amerikanischer Musiker und Liedtexter

Randy Newman gilt als einer der beliebtesten Songwriter Amerikas. Mit 17 Jahren begann er Songs zu schreiben, und 1968 wurde er bei Reprise Records unter Vertrag genommen. Im Laufe seiner Karriere wurde er mit sechs Grammys, drei Emmys, zwei Oscar-Verleihungen und weiteren achtzehn Oscar-Nominierungen für den besten Originalsong, den Soundtrack, das Instrumental und den Score ausgezeichnet. Er ist vielleicht am besten für seine Filmmusiken bekannt, darunter The Natural, A Bug's Life, James und der große Pfirsich, Avalon, Elternschaft, Meet the Parents, Seabiscuit, Toy Story, Toy Story 2, Toy Story 3, Monsters, Inc., Pleasantville und Ragtime. Zu seinen Auszeichnungen in der Branche zählen der Century Award des Billboard-Magazins (2000), der Governor's Award (2003) der Recording Academy und ein Star auf dem Hollywood Walk of Fame (2010).

Randy Newman Tribute





1945: Georg Volkert, deutscher Fußballspieler
1948: Mariana Nicolesco, rumänische Sopranistin

MARIANA NICOLESCO - Verdi - La Traviata - Ah, fors'e lui - METROPOLITAN OPERA, NEW YORK





1953: Ewald Lienen, deutscher Fußballspieler und -trainer
1967: Anna Nicole Smith, US-amerikanisches Fotomodell

Anna Nicole Smith, gebürtige Vickie Lynn Marshall, die einzige Tochter von Donald Eugene Hogan und Virgie Mae Tabers wurde am 28.11.1967 in Houston Texas geboren. 1985 heiratete sie Billy Wayne Smith. Kurz darauf am 22.Januar 1986, erblickte der gemeinsame Sohn Daniel das Licht der Welt. Die Ehe war nicht lang von Dauer und nach zwei Jahren wurde diese geschieden. Sie begann 1987 als Stripperin in einem Nachtclub in Houston, um Geld zu verdienen. Dort begann der Anfang ihrer Karriere.
Ihr Vorbild war Marylin Monroe. Sie kleidete sich wie die Diva, ließ sich die Brüste vergrößern und nahm einige Kilo ab, damit sie ihrem Vorbild noch ähnlicher wird.
1993 wurde sie bei Playboy zum Playmate ernannt. Im Alter von 26 Jahren heiratete Anna Nicole Smith, am 27 Juni 1994den 89-jährigen Milliardär Howard Mar***all durchdiesen sie weltweite Berühmtheit erlang. Ihr Ehemann verstarb am 04.August 1995.Sie wurde in seinem Testament nicht erwähnt. Nach langem Rechtsstreit erhielt sie im Jahr 2000eine Summe in Höhe von 450 Millionen Dollar und im Jahr 2002 88 Millionen Dollar. 1994 spielte sie in einigen Filmdebüt und 2002 kam dann ihre eigene Doku-Soap. Die Anna-Nicole Show erzielt ein Amerika sehr hohe Einschaltquoten und wurde 2004eingestellt. Am 07.September 2007 kam ihr zweites Kind Tochter Dannie Lynn Hope, in Nassau auf den Bahamas zur Welt.

Ihr Sohn Daniel verstarb während eines Krankenhausbesuches am 10. September 2006, im Alter von 20 Jahren. Überraschend verstarb Anna Nicole Smith am 08.Februar 2007. Erneute Untersuchungen ergaben, dass Anna Nicole Smith an einer Überdosis verschiedener Medikamente verstarb .Am 02. März 2007 wurde sie auf den Bahamas, nebenihrem Sohn beigesetzt.


A Tribute to Anna Nicole Smith





Gestorben sind an einem 28.11.

1859: Washington Irving, US-amerikanischer Schriftsteller (Sleepy Hollow)
2002: Dave „Snaker“ Ray, US-amerikanischer Bluessänger und -Gitarrist
2005: Tony Meehan, britischer Schlagzeuger (The Shadows)
2010: Leslie Nielsen, kanadischer Schauspieler

Leslie William Nielsen war ein kanadisch-amerikanischer Schauspieler und Komiker. Nielsen war in mehr als einhundert Filmen und 150 Fernsehsendungen mit mehr als 220 Charakteren zu sehen.

Nielsen wurde in Regina, Saskatchewan, Kanada, geboren. Er trat in die Royal Canadian Air Force ein und arbeitete als Discjockey, bevor er ein Stipendium für das Neighborhood Playhouse erhielt. Sein Fernsehdebüt 1948 machte er zwei Jahre später schnell auf über 50 Fernsehauftritte. Nielsen debütierte 1956 und begann seine Rollen in Dramen, Western und Romantikfilmen zwischen den 1950er und 1970er Jahren um Erfahrungen zu sammeln. Nielsens Leistung in den Filmen Forbidden Planet und The Poseidon Adventure wurde als ernsthafter Schauspieler positiv bewertet, obwohl er vor allem für seine komödiantischen Rollen in den 1980er und frühen 1990er Jahren bekannt ist.

Obwohl Nielsens Schauspielkarriere eine Vielzahl von Genres sowohl im Fernsehen als auch in Filmen durchbrach, war sein Auftritt in ‚Airplane‘ ein markanter Wendepunkt in seiner Karriere, der ihn in den Worten des Filmkritikers Roger Ebert zum "Olivier der Parodien" machen würde. Nielsen war mit der Filmreihe The Naked Gun, die auf einer früheren kurzlebigen Fernsehserie Police Squad basiert, weiter erfolgreich. Nielsens Darstellung komödiantischer Charaktere, die scheinbar ihrer absurden Umgebung (und mitschuldig anscheinend) nichts anhaben konnten, gab ihm einen Ruf als Comedian. Nielsen wurde im Laufe seiner Karriere mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet und in die Canada and Hollywood Walks of Fame aufgenommen.

Leslie Nielsen & Funny Scenes (Part 1)







28.11.2018 um 10:06 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
612 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!

Heute ist Donnerstag, der 29. November 2018. Der nächste "Einschnitt" in unserer Zeitrechnung: Die Sonne ging zum ersten Mal in diesem Winter erst um 8.00 Uhr auf. Sie ist dann 8:10 Stunden (meist hinter Wolken unterwegs), bis zum Sonnenuntergang um 16.10 Uhr.
Und noch eine Zahlenspielerei: Wir haben heute eine Schnapszahl, dieser Donnerstag ist der 333. Tag des Jahres 2018. Was uns nicht übermäßig schockieren sollte – es sei denn, wir haben noch keine Weihnachtsgeschenke. In 25 Tagen ist Heiligabend!

Das Wetter - Zurück im tristen November
Da sind wir nach einem ziemlich sonnigen Mittwoch an diesem Donnerstag wieder zurück im tristen November. Grau ist allen Vorhersagen nach, die Farbe des Tages. Dafür wird es etwas wärmer, die Tagestemperaturen im Nordharz sollen zwischen 5 und 9 Grad liegen. Und auch nachts wird es nicht kälter, unter einem wolkenverhangenen Himmel sollen rund 7 Grad herrschen.
Im Oberharz ist die Lage kaum anders, der Tag startet unter einem grauen Himmel. Die Sonne wird ganz selten zu sehen sein. Die Tagestemperaturen liegen zwischen 1 und 5 Grad. Nachts bleibt es bedeckt bei 4 Grad.

Es ist schwierig, auf dem Weg zur Weltspitze in Sachen Digitalisierung Vollgas zu geben, wenn man über eine Schlaglochpiste rumpelt. Ausgerechnet auf einem der wichtigsten Zukunftsfelder kämpft Deutschland um den Anschluss. Als "Republik der Funklöcher" immerhin ist Deutschland unter den führenden Industrienationen vorn dabei.
Das Aus für die CeBIT passt da ins Bild. Die einst weltgrößte Computermesse hat den digitalen Wandel in all seiner Rasanz letztlich nicht nachvollziehen können. Die Welt an sich wird immer digitaler, vor allem auch die Industrie. Und so machten sich CeBIT und Hannover Messe irgendwann irgendwie selbst Konkurrenz, immer mehr Fachmessen weltweit waren digitaler als es die Digitalmesse in Hannover je war.
So gesehen ist das Ende der CeBIT kein Drama – und tut doch weh. Mit der IT-Messe verschwindet auch eine Marke, die Geltung hatte. Die CeBIT sorgte lange dafür, dass Deutschland einmal im Jahr auf der Agenda der IT-Welt ganz oben stand. Sie gab zumindest das Gefühl, bei der rasanten industriellen Revolution 4.0 wenn schon nicht mittendrin, so doch wenigsten noch als Gastgeber dabei zu sein...

Das Leben ist deutlich teurer geworden - Entwicklung der Verbraucherpreise

Das Leben in Deutschland ist in den vergangenen Monaten spürbar teurer geworden. Im Oktober des laufenden Jahres kletterte die Teuerungsrate mit 2,5 Prozent auf den höchsten Stand seit zehn Jahren. Hauptgrund: Steigende Energiepreise.
Vorläufige Angaben zur Inflation im November 2018 gibt es heute (14.00 Uhr) vom Statistischen Bundesamt. Die Wiesbadener Statistiker informieren dabei über die Entwicklung der Verbraucherpreise etwa für Energie, Nahrungsmittel und Mieten.
Die Inflationsrate ist ein wichtiger Gradmesser für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank strebt für den Euroraum mittelfristig eine Teuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent an - weit genug entfernt von der Nullmarke. Dauerhafte niedrige oder in großem Stil sinkende Preise könnten Unternehmen und Verbraucher verleiten, Investitionen aufzuschieben. Das bremst die Wirtschaft.

FC Bayern München - Die Krise? und die Männerfreundschaft

Früher teilten Uli Hoeneß und Paul Breitner sogar das Bett. Das war in den 70ern nicht besonders ungewöhnlich, schließlich waren der Uli und der Paul beim FC Bayern ja auch Zimmergenossen. Freunde waren sie sogar - eigentlich fast noch ein bisschen mehr. "Es klingt vielleicht blöd, aber der Uli und ich haben oft den Eindruck eines alten Ehepaars gemacht", erzählte Breitner in der Dokumentation "Profis - Ein Jahr Fußball mit Paul Breitner und Uli Hoeneß" aus dem Jahr 1979. Man sei ohnehin dauernd auf Achse gewesen.
Hoeneß und Breitner kennen sich also schon lange, 52 Jahre, um genau zu sein. Zu Beginn ihrer Karrieren wohnten die beiden auch zusammen in einer WG, im Münchner Osten war das. Als Hoeneß im Februar 1982 als einziger von vier Insassen den Absturz eines Privatflugzeugs überlebte, eilte Breitner als einer der Ersten zu seinem Kumpel in die Klinik. Gute Freunde sind schließlich füreinander da.
Wenn Breitner nach eigener Aussage nun beim FC Bayern nicht mehr auf die Ehrentribüne darf, dann klingt das vielleicht wie eine Lappalie. Es sagt aber einiges über das längst frostige Verhältnis zwischen den beiden bajuwarischen Alpha-Tieren aus.

Trotzdem einen schönen Donnerstag wünscht euch,
die Lulu.


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HAPPY BIRTHDAY

Er gehört zu den beliebtesten und umstrittensten Fernsehmoderatoren im Sportsektor: Jörg Wontorra. Er startete beim NDR, war Sportchef bei Radio Bremen, machte nie ein Hehl zu seiner Vorliebe für Werder, wechselte zu Sat1, zu DSF und Sport1 sowie zu Sky Sport. Entgleisungen wie der Alkohol-Vorwurf gegenüber Rudi Assauer inklusive. Heute feiert Jörg Wontorra seinen 70. Geburtstag.

Zumindest Geburtstag haben sie nicht am selben Tag, ansonsten aber scheinen die Coen-Brüder vor allem Kinofans unzertrennlich. Sie gelten als die "schrägen Geschichtenerzähler abseits des Hollywood-Mainstreams", sind Oscar-geehrt und feiern mit Filmen wie "Fargo" und "The Big Lebowski" Erfolge. Heute wird Joel Coen 64 Jahre alt. Ethan Jesse Coen hatte schon im September seinen 61. Geburtstag.


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Tag der elektronischen Grußkarten

Der Tag der elektronischen Grußkarten am heutigem 29. November 2018 gibt Anlass, mal wieder andere Menschen online zu grüßen. Der Aktionstag wurde Anfang des 21. Jahrhunderts von Anbietern elektronischer Grußkarten initiiert. Elektronische Grußkarten werden auch als E-Card oder elektronische Postkarte bezeichnet.
Websites, die elektronische Grußkarten anbieten, stellen typischerweise eine Auswahl von verschiedenen Motiven zur Verfügung. In einem Web-Formular trägt man dann die eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers ein sowie eine persönliche Nachricht an den Adressaten. Dieser erhält dann eine automatisch generierte E-Mail, die üblicherweise einen Link enthält.
Ruft der Empfänger der E-Mail den Link auf, wird ihm sowohl das ausgewählte Motiv als auch die Nachricht des Absenders gezeigt. Häufig hat er die Möglichkeit, eine Grußkarte durch Anklicken eines Buttons unmittelbar zu beantworten. Teilweise werden auch animierte Postkarten angeboten, die auch mit Musik unterlegt werden können.
Eine andere Variante elektronischer Grußkarten besteht darin, Grußkarten direkt in einer E-Mail zu verschicken. Teilweise ist es auch möglich, die elektronischen Grußkarten auf den Websites zu bearbeiten und somit die Karte zu individualisieren bevor man sie verschickt.


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was so los war in der Vergangenheit an einem 29.November

0533: Ein Erdbeben in Syrien nahe Aleppo führt zum Tod Zehntausender von Menschen. Es sollen in der Region 130.000 umgekommen sein.

1223: Die Franziskaner werden durch Papst Honorius III. in der Bulle Salet annuere nach der zweiten Fassung der Ordensregeln durch Franz von Assisi akzeptiert.

1516: Ein Jahr nach der Schlacht bei Marignano schließen Frankreichs König Franz I. und die Eidgenossen einen Friedensvertrag, die „ewige Richtung“.

1814: The Times wird in London als erste Tageszeitung der Welt mit der von Friedrich Koenig erfundenen Schnellpresse hergestellt. Dies markiert einen Meilenstein in der Geschichte der Drucktechnik, der die Produktion von 1100 Exemplaren pro Stunde erlaubt und damit die Ära der Massenblätter einläutet.

1830: In War***au beginnt, orientiert am Beispiel der französischen Julirevolution, der Novemberaufstand in Polen gegen die russische Herrschaft. Die russischen Truppen und Großfürst Konstantin ziehen sich überrascht aus Polen zurück.

1847: Beim Whitman-Massaker werden der Arzt und Missionar Marcus Whitman und seine Frau Narcissa gemeinsam mit 15 weiteren weißen Siedlern durch Indianer der Stämme Cayuse und Umatilla in der Nähe des heutigen Walla Walla im Oregon-Gebiet ermordet.

Die Morde von 1847 an den Grenzmissionaren Marcus und Narcissa Whitman nahe dem Zusammenfluss der Flüsse Columbia und Walla Walla brachten das Oregon Territory unter die Kontrolle der Amerikaner und lösten eine Reihe von Ereignissen aus, die die Columbia Plateau-Indianer zu Reservationen zwangen. Waiilatpu, auch bekannt als Whitman Mission, war ein wichtiger Außenposten auf dem Oregon Trail, und die Whitmans waren Wegbereiter.

Marcus Whitman war Arzt, und er und seine Frau Narcissa waren Missionare, die vom gemeinsamen Presbyterianer-, Kongregations- und niederländischen reformierten amerikanischen Beauftragtenausschuss für Auslandsmissionen (ABCFM) aus Neu-England nach Westen geschickt wurden. Das Paar gab landwirtschaftliche und medizinische Ratschläge ab, während er den einheimischen Indianern predigte. Die Whitmans waren frustriert über die wachsende Abhängigkeit der Indianer von ihrer Mission für Vorräte. Aber zu den Cayus, das Gebäude von Waiilatpu auf ihrem Land, vor allem angesichts der relativ üppigen Kabinen und Möbel, verpflichtete es das Paar, Waren zu verteilen.
Frühere Pelzhändler hatten die Ureinwohner mit Infektionskrankheiten bedroht. Als sich Masern Mitte der 1840er Jahre auf die Mission ausbreiteten und die nahe gelegenen Cayus dezimierten, beschuldigten die Indianer Whitman verständlicherweise. In der Regel töteten Plateau-Indianer keine Schamanen, weil sie die Patienten nicht heilen konnten, glaubten jedoch, dass übermäßige Mengen an geistiger Macht mörderische Absichten auslösen könnten. Die Beziehungen zu den Whitmans waren bereits degeneriert, weil die Cayuses gegen die Expansion der USA, die Inflexibilität der Missionare, den Niedergang des Pelzhandels, die Sprachbarriere und den Verdacht der Missionare, die Katholiken seien gegen sie verschworen worden waren, gegen die amerikanische Expansion.

Am 29. November 1847 besuchten mehrere Männer, die heimlich Beil und Gewehre trugen, Whitman unter dem Vorwand eines Arztbesuchs. Bei dem anschließenden Angriff töteten sechzig Cayuses und Umatillas die Whitmans und elf oder zwölf weitere Personen bei der Mission und nahmen 53 Personen als Geiseln. Nach den Augenzeugenberichten einiger der überlebenden Kinder waren die Morde brutal, als die Angreifer ihre Tomahawks verwendeten, um böse Geister freizulassen, die in den Weißen lebten. Marcus Whitman wurde bis zur Unkenntlichkeit geschlagen und Narcissa Whitman wurde erschossen.

Zu dieser Zeit war Oregon nach der angloamerikanischen Teilung des Territoriums von 1846 unter einer provisorischen Regierung. Die Morde spielten bequem in die Hände der freien Erde, die sich der südlichen, dh der Sklavenhaltung, der Expansion in die mexikanische Zession widersetzen wollten, und Präsident James Polk unterzeichnete 1848 ein Gesetz, das Oregon zum ersten US-Territorium westlich der Rockies machte .
Die Geiseln wurden im darauffolgenden Cayuse-Krieg von 1848-1850 freigelassen. Dieser Krieg eskalierte jedoch mit der zunehmenden weißen Einwanderung. Die Amerikaner hatten nicht genug Geld oder Leute für den Krieg, aber sie nutzten das als Whitman-Massaker bekannte Mass, um Überfälle zu rechtfertigen und die Täter in Oregon City im Jahr 1850 vor Gericht zu bringen.
Nach dem Zusammenbruch eines interstämmigen Bündnisses landeten die Cayuses 1855 östlich von Pendleton im Umatilla-Reservat. 1853 wurde Washington Territory aus Oregon herausgeschnitten, und Isaac Stevens, sein erster Gouverneur, zwang die verbleibenden Plateau-Indianer zur Reservierung. Die Yakamas und andere widersetzten sich, und ihr Krieg von 1856 verschmolz mit Konflikten im Puget Sound und am Rogue River in Oregon, die bis 1858 andauerten. Eine Expansion im Nordwesten hätte unabhängig von den Whitmans stattgefunden.

The Whitman Massacre





1850: Preußen schließt mit dem Kaisertum Österreich und Russland die Olmützer Punktation. Darin muss es seine Unionspolitik aufgeben und verzichtet auf den Führungsanspruch in Deutschland und auf die Kleindeutsche Lösung.

1864: Die Ermordung von 133 Cheyenne und Arapaho, die sich unter dem Schutz der US-Regierung wähnen, durch Truppen der Colorado-Milizen unter John M. Chivington geht als Sand-Creek-Massaker in die Geschichte der USA ein.

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Das Sand Creek-Massaker am 29. November 1864 war einer der berüchtigtsten Vorfälle der Indianerkriege. Ursprünglich in der Presse als Sieg gegen eine tapfer geführte Verteidigung der Cheyenne berichtet, widersprachen spätere Zeugenaussagen diesen Berichten und führten zu Ermittlungen des Militärs und des Kongresses.

Ab den 1850er Jahren brachte der Gold- und Silberrausch in den Rocky Mountains Tausende von weißen Siedlern in die Berge und die umliegenden Ausläufer. Der Pike´s Peak Gold Rush im Jahr 1858 brachte die Cheyennes und den Arapahos, die auf dem Land lebten, zum Verärgern und Verärgern und brachte die Spannung zum Erliegen.
Die Indianer griffen bald Waggonzüge, Minenlager und Postkutschenlinien an, eine Praxis, die während des Bürgerkriegs zunahm, als die Anzahl der Soldaten in der Region stark abnahm. Bald führte dies zu dem sogenannten Colorado-Krieg von 1863-1865.
Als die Gewalt zwischen den amerikanischen Ureinwohnern und den Bergleuten weiter zunahm, sandte der Territorialgouverneur John Evans einen freiwilligen Milizkommandanten namens Colonel John Chivington, um die Indianer zu beruhigen. Obwohl Chivington einst ein Mitglied des Klerus war, erstreckte sich das Mitleid nicht auf die Indianer, und sein Wunsch, sie auszulöschen, war alles bekannt.

Im Frühjahr 1864, während der Bürgerkrieg im Osten wütete, startete Chivington eine Gewaltkampagne gegen die Cheyennes und ihre Verbündeten. Seine Truppen griffen alle Indianer an und zerstörten ihre Dörfer. Die Cheyennes, zusammen mit den Nachbarn Arapaho, Sioux, Comanche und Kiowa in Colorado und Kansas, begaben sich auf den Verteidigungskrieg.
Bald darauf verstärkten Evans und Chivington ihre Miliz und bildeten die Dritte Colorado-Kavallerie von Freiwilligen, die sich kurzzeitig als "Hundert Dazers" bezeichneten. Nach einem Sommer von verstreuten kleinen Razzien und Zusammenstößen waren Cheyenne und Arapaho bereit für den Frieden Daher trafen sich die indischen Vertreter am 28. September 1864 in Camp Weld außerhalb von Denver mit Evans und Chivington. Obwohl keine Verträge unterzeichnet worden waren, glaubten die Indianer, dass sie durch das Melden und Campen in der Nähe von Armeeposten den Frieden erklären und das Heiligtum akzeptieren würden.

Am Tag der "Friedensgespräche" erhielt Chivington jedoch ein Telegramm von General Samuel Curtis (seinem Vorgesetzten), in dem er ihm mitteilte: "Ich möchte keinen Frieden, bis die Indianer mehr leiden ... Ohne meine Anweisungen muss kein Frieden gemacht werden."
Black Kettle und 550 Cheyenne und Arapaho, die ihren Frieden geschlossen hatten, waren sich Curtis 'Telegramm nicht bewusst und zogen nach Süden, um am Sand Creek unter dem versprochenen Schutz von Fort Lyon ein Lager zu errichten. Diejenigen, die sich gegen die Vereinbarung wehrten, zogen nach Norden, um sich den Sioux anzuschließen.
Als er wusste, dass die Indianer sich ergeben hatten, führte Chivington seine 700 Soldaten, von denen viele schwer tranken, nach Sand Creek und positionierte sie mit ihren vier Haubitzen im Indianerdorf. Der immer vertrauensvolle Black Kettle hob eine amerikanische und eine weiße Friedensflagge über sein Tipi.
Chivington ignorierte jedoch das Symbol des Friedens und der Kapitulation und hob den Arm für einen Angriff. Ein leichter Sieg in der Hand, Kanonen und Gewehre begannen, auf das Lager zu schlagen, als die Indianer in Panik zerstreuten. Die wahnsinnigen Soldaten griffen an, jagten Männer, Frauen und Kinder und erschossen sie unbarmherzig. Einige Krieger konnten sich wehren, indem sie einigen Mitgliedern des Lagers die Flucht über den Bach ermöglichten.
Ein Mann, Silas Soule, ein Abolitionist aus Massachusetts, weigerte sich, den Befehlen von Oberst Chivington zu folgen. Er erlaubte seiner Kavallerie nicht, in die Menge zu schießen.

Die Truppen machten den ganzen Tag über wahllos weiter, währenddessen zahlreiche Grausamkeiten begangen wurden. Ein Leutnant soll drei Frauen und fünf Kinder getötet und skalpiert haben, die sich ergeben hatten und um Gnade schreien. Nachdem sie ihren Angriff abgebrochen hatten, kehrten sie ins Lager zurück und töteten alle Verwundeten, die sie finden konnten, bevor sie die Verstorbenen verstümmelten und skalpierten, darunter schwangere Frauen, Kinder und Babys. Dann plünderten sie die Tipis und teilten die Indianerherde auf, bevor sie gingen.
Nach dem Angriff lagen bis zu 150 Indianer tot, die meisten waren alte Männer, Frauen und Kinder. In der Zwischenzeit verlor die Kavallerie nur neun oder zehn Männer mit etwa drei Dutzend Verwundeten. Black Kettle und seine Frau folgten den anderen auf dem Bachbett. Seine Frau wurde mehrmals erschossen, aber es gelang ihr irgendwie zu überleben.

Die Überlebenden, von denen mehr als die Hälfte verwundet war, suchten Zuflucht im Lager der Cheyenne Dog Warriors (die gegen den Friedensvertrag geblieben waren) am Smokey Hill River. Viele der Indianer schlossen sich den Hundesoldaten an und entschieden, dass es keine erfolgreichen Verhandlungen mit den Weißen geben könne, und führten Krieg gegen sie. Tatsächlich wird das Sand Creek-Massaker als kritische Ursache für die Schlacht am Little Big Horn angeführt, da viele Cheyenne-Krieger ihr Leben einfach dem Krieg gegen die USA gewidmet haben.
Die Freiwilligen aus Colorado kehrten nach Denver zurück und stellten ihre Kopfhaut aus, um die Begrüßung eines Helden zu erhalten. Zunächst wurde die Schlacht in der Presse als Sieg gegen die tapfer gekämpfte Verteidigung der Cheyenne gemeldet. Innerhalb weniger Wochen meldeten sich jedoch Zeugen mit widersprüchlichen Aussagen, was zu einer militärischen Untersuchung und zwei Ermittlungen durch den Kongress führte. Silas Soule wollte unbedingt gegen Chivington aussagen. Nachdem er jedoch ausgesagt hatte, wurde Soule von Charles W. Squires ermordet, einem Mord, der vermutlich von Chivington befohlen wurde.

Als die Details bekannt wurden, war die US-amerikanische Öffentlichkeit von der Brutalität des Massakers überrascht. Die Ermittlungen des Kongresses ergaben, dass das Verbrechen ein "verführerisch und sorgfältig geplantes Massaker" war. Als bei der Militäruntersuchung gefragt wurde, warum Kinder getötet worden waren, zitierte einer der Soldaten Chivington mit den Worten: "Nissen machen Läuse." Nach den Ermittlungen und zum Rücktritt gezwungen, wurde weder er noch jemand anderes wegen des Massakers vor Gericht gestellt.
Während das Sand Creek-Massaker die Ostländer empörte, schien es vielen Menschen im Colorado Territory zu gefallen. Später erschien Chivington auf einer Bühne in Denver, wo er mit seinen Kriegsgeschichten begeistert sein Publikum präsentierte und 100 indische Kopfhaut zeigte, einschließlich der Schamhaare von Frauen.
Als sich die Nachricht über das Massaker unter den Indianern der südlichen und nördlichen Ebene ausbreitete, versteifte sich ihre Entschlossenheit, einem weißen Eindringen zu widerstehen. Ein rachsüchtiges Lauffeuer erfüllte das Land, und der Frieden kehrte erst nach einem Vierteljahrhundert zurück.

Im Laufe der Jahre wurde das Gebiet des Sand Creek-Massakers immer wieder besucht und erinnert. Ein alternder John Chivington kehrte 1887 in die Gegend zurück und 1908 planten Veterans of Colorado Regiments eine Wiedervereinigung. Im August 1950 unterstützte die Colorado Historical Society die Anwohner und die Handelskammern von Eads und Lamar, indem sie einen Marker auf dem Bluff am Dawson South Bend anbrachten. Nachkommen von Sand Creek sind weiterhin in Stammesgemeinschaften in Montana, Oklahoma und Wyoming aktiv - und die Vertreter des Rates arbeiten weiterhin mit dem National Park Service zusammen. Es ist jedoch durchweg ein umstrittener Vorfall. Speziell in Colorado wurde es traditionell als Gründungssieg für Colorado ausgetragen.

Das Sand Creek Massacre wurde am 2. August 2005 zu einer nationalen historischen Stätte gemacht, fast ein Jahrzehnt nachdem der Kongress die Aktion 1998 beauftragt hatte. Es wurde im Laufe der Jahre aufgrund von Kontroversen und Meinungsverschiedenheiten verzögert und beunruhigt, wurde jedoch endgültig zusammengeführt Erinnerung an dieses schreckliche Ereignis in der amerikanischen Geschichte. Im November 2014 veröffentlichte das Smithsonian Magazine einen Artikel für die Dezember-Erweiterung mit dem Titel „Das schreckliche Sand Creek-Massaker wird nicht mehr vergessen“: „Die Eröffnung einer nationalen historischen Stätte in Colorado hilft, das öffentliche Gedächtnis einer der schlimmsten wiederherzustellen Grausamkeiten, die jemals an amerikanischen Ureinwohnern begangen wurden “.

Sand Creek Massacre history






1896: Der italienische Arzt Scipione Riva-Rocci konzipiert ein Sphygmomanometer, ein Gerät zur Bl**druckmessung.

1899: Der FC Barcelona wird vom Schweizer Hans Gamper gegründet.

1906: Vincenzo Lancia und sein Freund Claudio Fogolin gründen in Turin den Kraftfahrzeughersteller Lancia.

1929: Auf seiner ersten Antarktis**pedition gelingt dem US-amerikanischen Admiral Richard E. Byrd der erste Überflug des Südpols.

1946: In Mainz wird mit französischer Lizenz die Allgemeine Zeitung gegründet. Aus ihrer Redaktion wechselt ein Teil der Crew im Jahr 1949 zur Gründung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

1951: In den USA wird auf dem Gelände der Nevada Test Site erstmals ein unterirdischer Kernwaffentest durchgeführt.

1961: Im Rahmen der Mission Mercury-Atlas 5 wird mit dem Schimpansen Enos an Bord ein Orbitalflug der NASA mit einer Atlas-Rakete gestartet. Nach zweimaliger Umkreisung der Erde wassert die Mercury-Kapsel mitsamt Tier erfolgreich.

1967: Der Sempor-Staudamm bei Kebumen in der gleichnamigen Provinz auf Java, Indonesien, bricht in seiner Bauzeit. Durch die Flutwelle kommen 160 bis 200 Menschen um.

1970: Die erste Folge der Krimireihe Tatort, Taxi nach Leipzig mit Walter Richter als Kommissar Trimmel, wird vom NDR ausgestrahlt.

1971: Der Aldi-Mitinhaber und Multimillionär Theo Paul Albrecht wird entführt.

1974: Ulrike Meinhof wird als Mitglied der Rote Armee Fraktion zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

1975: Nur einen Tag nach der Unabhängigkeitserklärung Osttimors von Portugal mar***iert Indonesien in der osttimoresischen Exklave Oecussi-Ambeno ein.

1978: In Bonn wird ein Protokoll über den Verlauf der innerdeutschen Grenze unterzeichnet, das die strittigen Abschnitte an der Elbe und der Bode ausklammert. Die gemeinsame Grenzkommission beider deutscher Staaten beendet mit diesem Ergebnis ihre Tätigkeit.

1987: In einer Boeing 707 der Korean Air (Korean-Airlines-Flug 858) explodiert über Burma eine von angeblich nordkoreanischen Agenten an Bord gebrachte Bombe und führt zum Tod von 115 Menschen. Bei der Untersuchung des Vorfalles werden aber viele Aspekte rätselhaft bleiben.

1990: Arielle, die Meerjungfrau von der Walt Disney Company wird im deutschsprachigen Raum erstmals aufgeführt.

2013: Die Spielkonsole PlayStation 4 kommt in Europa auf den Markt.


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Geboren wurden an einem 29.November:

1835: Cixi, chinesische Kaiserwitwe
1925: Ernst Happel, österreichischer Fußballspieler und -trainer
1932: Jacques Chirac, französischer Präsident
1932: Diane Ladd, US-amerikanische Schauspielerin
1933: John Mayall, britischer Musiker
1937: Jo Brauner, deutscher Nachrichtensprecher
1941: Lothar Emmerich, deutscher Fußballspieler
1947: Petra Kelly, deutsche Politikerin und Friedensaktivistin, MdB, Gründungsmitglied der Partei Die Grünen
1953: Huub Stevens, niederländischer Fußballtrainer
1995: Laura Marano, US-amerikanische Schauspielerin


Gestorben sind an einem 29.November:

1516: Giovanni Bellini, venezianischer Maler
1543: Hans Holbein der Jüngere, deutscher Maler
1643: Claudio Monteverdi, italienischer Komponist
1780: Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen („Kaiserin“)
1924: Giacomo Puccini, italienischer Komponist
1981: Natalie Wood, US-amerikanische Schauspielerin

Natalie Wood war eine dreifache Oscar-Nominierte US-amerikanische Filmschauspielerin. Als Natalya Nikolaevna Zakharenko in San Francisco, Kalifornien, als Tochter russischer Einwanderer geboren wurde, änderten ihre Eltern ihren Familiennamen in "Gurdin", und im Alter von 4 Jahren wurde sie Natasha Gurdin genannt. Sie spielte als Kind in mehreren Filmen, darunter "Miracle on 34th Street" im Jahr 1947. Mit 16 Jahren wurde Natalie die Rolle von Judy in Nicholas Rays "Rebel Without A Cause" verliehen, mit James Dean, Sal Mineo und Dennis Hopper, dieses war der Beginn ihrer Karriere als Erwachsene. Wood war einer der relativ wenigen Kinderstars, der einen erfolgreichen Übergang zum Ruhm der Erwachsenen durchlebte. Mit 28 war sie bereits dreimal Oscar-nominiert für "Rebell Without a Cause", "Splendor in the Grass" und "Love with the Proper Stranger".

Ein weiterer ihrer weithin bekannten Filme war das Leonard Bernstein Musical "West Side Story", in dem sie Maria spielte. Sie genoss weltweite Berühmtheit, vergleichbar mit der von Elizabeth Taylor. Als unruhige Bildschirmbegleiterin von James Dean und als Off-Date-Termin von Elvis Presley wurde sie von den jungen Mädchen jener Zeit sehr bewundert und beneidet.
Sie war mit der Filmschauspieler Robert Wagner verheiratet.
1981 ertrank Wood im Alter von 43 Jahren auf mysteriöse und bis heute nicht aufgeklärte Weise, als seine Yacht The Splendor bei Catalina Island vor Anker lag.

Ein klassischer Song aus "West Side Story", gesungen von der wunderschönen Jazzsängerin Marilyn Burroughs begleitet das nachfolgende Vid.

Natalie Wood Tribute





1986: Cary Grant, britisch-US-amerikanischer Schauspieler
1992: Emilio Pucci, italienischer Modeschöpfer

Emilio Pucci - Designer Biography - Videofashion Vault





Emilio Pucci | Fall Winter 2018/2019 Full Fashion Show | Exclusive





1992: Paul Ryan, britischer Sänger und Songwriter

Zunächst nannten sich die Brüder The Ryan Twins... Paul und Barry Ryan.
Die Brüder beschlossen 1967, dass Barry weiter auf der Bühne stehen sollte, Paul hingegen werde sich in den Hintergrund zurückziehen, Songs schreiben und produzieren.
Gleich die erste Single, die Paul für Barry schrieb, wurde sein größter Erfolg: Eloise – ein Welthit und Barry Ryans Durchbruch zum Popstar. Eloise wurde in sechs Ländern Nummer 1, im Heimatland Großbritannien allerdings nur Nummer 2. Von dem dramatischen, kraftvollen Song wurden mehr als drei Millionen Singles verkauft.
Paul schrieb noch weitere Hits für Barry (wie Love Is Love, The Hunt, Kitsch und Zeit macht nur vor dem Teufel halt).

Barry Ryan:Eloise.flv





2001: George Harrison, britischer Musiker

Geht es um "The Beatles", fallen zunächst immer die Namen Lennon und McCartney. Die musikalische Bedeutung des "stillen Beatles" George Harrison wird gerne mal vergessen, glatt könnte man den Musiker ein verkanntes Genie nennen.
Von Beginn an musste George Harrison um die Anerkennung seiner Bandkollegen kämpfen, denn eigentlich wollten Paul McCartney und John Lennon mit dem drei Jahre jüngeren George nichts zu tun haben. Wie das zu Jugendzeiten so ist, drei Jahre machen eine Menge aus und mit Jüngeren abhängen ist uncool. George Harrison schaffte es als 15-jähriger, nachdem er seine beiden zukünftigen Musikerkollegen im Schulbus kennenlernte, nur in die Band, weil er so gut Gitarre spielen konnte. Seine Gitarre, die er als Kind geschenkt bekam, wurde zu seinem ständigen Begleiter, wie ein Besessener übte er bis tief in die Nacht bis die Schmerzen in seinen Fingern unerträglich wurden. Doch schließlich zahlte sich das viele Üben aus – "The Beatles" waren geboren.

"The Beatles" auf der Hamburger Reeperbahn

Doch sein Alter sollte dem jungen George noch mal zum Verhängnis werden. Die Band ging nach Hamburg, um zwischen Prostituierten, Zuhältern und anderen zwielichtigen Gestalten auf der Reeperbahn zu spielen. Das war der deutschen Justiz zu viel, denn George war zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig. Also wurde er kurzerhand ausgewiesen und musste ohne die anderen Bandkollegen, die bereits volljährig waren, nach Liverpool zurück. Doch dieser Zwischenfall hatte auch etwas Gutes: Die anderen "Beatles" realisierten, dass ohne ihr viertes Mitglied etwas fehlte, also brachen auch sie den Hamburg-Trip ab.

Zu Unrecht unterschätzt

Und doch hatte George Harrison Zeit seines Lebens damit zu kämpfen, von seinen Bandkollegen nie ganz ernst genommen zu werden. "Sie ignorierten mich. John Lennon und Paul McCartney waren zweifellos talentiert und bildeten ein gutes Duo. Ihr Ego war aber so groß, dass kaum Raum für andere blieb", erzählt George Harrison 2000 in einem Interview. Dabei war er alles andere als nur der stumme Gitarrist, der neben seinem Instrument nichts draufhatte. Aus seiner Feder stammen "Beatles"-Klassiker wie "While My Guitar Gently Weeps", "Something" und "Here Comes The Sun", die zu den beliebtesten der Band gehören. Darüber hinaus wagte er im Gegensatz zu seinen Bandkollegen den Blick über den Tellerrand und suchte in Indien neue Inspirationen. Er war es, der das bis dato recht unbekannte Instrument Sitar spielen lernte, in die "Beatles"-Songs einbaute und so einen ganz neuen Klang erschuf.

Harrison war der Trendsetter der Band

Seine Begeisterung für die indische Kultur und seine Liebe zur indischen Musik übertrug sich rasch auf die ganze Band. Gemeinsam machten sie Reisen nach Indien, wollten bewusstseinserweiternde Erfahrungen machen und experimentierten mit LSD. Neue Impulse in die Band bringen, nicht nur musikalisch – das war sein Ding. Angeblich war George auch für das Ende der Pilzkopf-Ära verantwortlich, als er sich eine neue Frisur zulegte und ihm die anderen modisch folgten.

Mit den "Beatles" ging es 1970 zu Ende – letztlich wohl gar kein so großer Verlust für George Harrison. Kurz nach dem Aus der Band veröffentlichte er das Dreifach-Soloalbum "All Things Must Pass". Ein bezeichnender Titel und sicher auch ein Befreiungsschlag für den unterdrückten "Beatle", der die von seinen ehemaligen Musikerkollegen verschmähten Songs für sein Solodebüt im Grunde alle bereits seit Jahren in der Schublade liegen hatte.

Ab Mitte der 90er wurde es ruhiger George Harrison, der zeitweise solo der erfolgreichste Künstler der "Beatles" war. Ende des Jahrzehnts machten vor allem traurige Schlagzeilen die Runde. 1999 brach ein psychisch kranker Mann in sein Anwesen ein und attackierte Harrison mit einem Messer. Dank seiner Frau Olivia, die den Angreifer abwehren konnte, überlebte er das Martyrium. Doch nur zwei Jahre später verlor er den Kampf gegen seinen Lungenkrebs. Er verstarb im Alter von nur 58 Jahren im kalifornischen Beverly Hills.

All Things Must Pass - A George Harrison Tribute





Konzert für Bangladesch (englisch Concert for Bangladesh) ist die Bezeichnung für zwei Konzerte, die am Nachmittag und Abend des 1. August 1971 im Madison Square Garden in New York vor 40.000 Zuschauern stattfanden.

Eric Clapton, Bob Dylan, George Harrison, Jim Keltner, Ustad Ali Akbar Khan, Billy Preston, Ustad Alla Rakha, Leon Russell, Ravi Shankar, Ringo Starr, Klaus Voormann.
Clapton is amazing!!!

George Harrison & Eric Clapton - While My Guitar Gently Weeps





Und dann dasselbe Stück 16 Jahre später The Princes Trust in der Wembley Arena am 05. Juni1987, wieder mit Eric Clapton und Ringo Starr, aber dann dazu Elton John, Phil Collins, Jeff Lynne, Jools Holland & Mark King und Ray Cooper… das war und ist fantastisch.

George Harrison and Eric Clapton - While my guitar gently weeps





2004: John Drew Barrymore, US-amerikanischer Schauspieler
2010: Peter Hofmann, deutscher Tenor und Rockmusiker
2013: Chris Howland, britischer Moderator, Schauspieler und Schlagersänger


29.11.2018 um 9:36 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
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re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!

Heute ist Freitag, der 30. November 2018. Die Sonne ging exakt um 8.01 Uhr auf. Bis zum Sonnenuntergang um 16.10 Uhr wird sie uns dann 8:09 Stunden begleiten, zumeist allerdings hinter einer Wolkendecke.

Das Wetter
Der November verabschiedet sich, wie es sich für einen November gehört: grau in grau. So kündigen es zumindest die Wetterportale für den heutigen Freitag im gesamten Harz an. Und es ist vergleichsweise warm. Im Nordharz sollen die Tagestemperaturen zwischen 5 und 8 Grad liegen.
Wie meist ist es im Oberharz etwas frischer, allerdings auch nicht freundlicher. Auch auf Harzer Höhen ist dichte Bewölkung vorhergesagt. Bei Temperaturen zwischen 3 und 5 Grad kann es am Nachmittag leicht regnen.

Die Saison der Weihnachtsessen und Weihnachtstreffen läuft jetzt mit Macht an. Wobei Essen und Treffen dabei in der Regel ein und dasselbe sind. Es sei denn, das Ganze findet auf dem Weihnachtsmarkt an der Glühweinbude statt, dann gilt die Aussage aber für Treffen und Trinken.
In jedem Fall ist dies eine ganz schlechte Zeit, um sich schon einmal Gedanken über zu fassende gute Vorsätze zu machen. Zumal das in mir bekannten Fällen eigentlich selten geklappt hat. Wenn man aber überhaupt eine Chance haben will, sollte die Sache schon vorbereitet werden.

Bei guten Vorsätzen, die in der Silvesternacht selbst gefasst werden, kann man bisweilen schon als Erfolg feiern, wenn man sich am Neujahrsmorgen noch an das Vorhaben als solches erinnert. Mit dem Rauchen aufhören klappt meist noch am Tag danach – bis der Kater-Kopfschmerz verflogen ist.
Und abnehmen? Wer vor den Festtagen beobachtet, wie in den Supermärkten eingekauft wird, als würden diese nie wieder öffnen, weiß um die Erfolgsaussichten. Gelegenheit macht Pfunde...

Einen Monat vor dem Gute-Vorsätze-Stichtag aufgeben aber ist natürlich keine Option. Hilfestellung bietet wie so oft das Internet. In 0,38 Sekunden liefert Google 294.000 Ergebnisse zu "gute Vorsätze Silvester". Und auf jeder Seite wird der "innere Schweinehund" gemeuchelt.
Wer sich da bis Silvester durchgekämpft haben will, sollte selektieren. Zum Beispiel nach den "Top 10 der guten Vorsätze". Angeboten wird aber auch die "ultimative Liste der 50 guten Vorsätze". Das verschärft die Qual der Wahl, lässt aber auch Hintertürchen. So findet sich als 13. Vorschlag "Mehr schlafen" – da bin ich dabei.
Ansonsten gilt es, sich erstmal auf die Weihnachtsschlemmereien zu konzentrieren, das Abnehmen soll sich ja schließlich lohnen...

Einen guten Start in das erste Adventswochenende wünscht euch
die Lulu.



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HAPPY BIRTHDAY

Seinen 79. Geburtstag feiert heute Sir Ridley Scott einer der renommiertesten und einflussreichsten Regisseure und Produzenten. Die Erzählweisen gleich mehrerer Filmgenres hat er nachhaltig geprägt, unter anderem mit Filmen wie "Alien", "Blade Runner", "Thelma & Louise" und "Gladiator. 2003 wurde Scott von der britischen Königin aufgrund seiner Verdienste um die Kunst zum Ritter geschlagen.

Von ihm stammt ein so schönes Bonmot: „Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen die Deutschen.“
So sprach der britische Fußballstar Gary Lineker bei der Fußball-WM 1990. Der jetzige Top-Kommentator feiert heute seinen 58. Geburtstag.
Und ich/wir gratulieren, obwohl er sein Zitat nach dem Aus der Deutschen bei der WM in Russland abwandelte: „Fußball ist ein einfaches Spiel: 22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnen nicht mehr immer die Deutschen. Die vorherige Version gehört der Vergangenheit an.“


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Stichtag KFZ-Versicherung 2018… in Deutschland

Heute am 30. November 2018 ist der Stichtag für den Wechsel von Kfz-Versicherungen. Mit Einhaltung der verpflichtenden einmonatigen Kündigungsfrist muss die Kfz-Haftpflichtversicherung (Autoversicherung) spätestens zum 30. November gekündigt werden, damit der Wechsel zum Jahresende möglich ist. Eine rechtswirksame Kündigung der Kfz-Versicherung erfolgt schriftlich mit Unterschrift. Sie sollte Versicherungsnummer, amtliches Kennzeichen sowie Fahrzeugtyp und -marke enthalten. Die Kündigung reicht man am besten per Einschreiben ein.

Der November ist die Hauptzeit des Kundenabwerbens und Preiskampfes in der Branche der Autoversicherungen. Jedes Jahr bieten sich Versicherungen während des sog. Abwerbegeschäfts im November und Dezember einen Preiskampf. Gründe für einen Wechsel der Police sind Beitragserhöhungen der bisherigen Kfz-Versicherung oder günstigere Konditionen bei einem anderen Versicherer oder Tarif. Es lohnt sich regelmäßig, beispielsweise mit Hilfe von Online-Tarifrechnern und Vergleichsportalen, die Preise der Autoversicherungen zu vergleichen. Kfz-Schein, Führerschein, Beitragsrechnungen und aktueller Kilometerstand des zu versichernden Fahrzeugs sollten hierzu vorliegen. Neben dem Preis empfiehlt es sich, das Leistungsspektrum der potenziellen Kfz-Police genau zu vergleichen.

Endet die Versicherung vertraglich nicht zum Ende des Kalenderjahrs, gilt dementsprechend ein anderer Stichtag für den Wechsel der Kfz-Versicherung. Ein Sonderkündigungsrecht nach einer Beitragserhöhung oder einem Schadensfall besteht immer. Einzige Ausnahmen bilden die Erhöhung durch Umzug des Versicherungsnehmers oder durch die Regulierung eines Schadens. Die erworbene Schadensfreiheitsklasse wird nach einem Wechsel der Kfz-Versicherung in der Regel beibehalten. Bei einem Fahrzeugwechsel besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Eine Autoversicherung besteht in Deutschland mindestens aus der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung, welche im Schadensfall die Ansprüche Dritter abdeckt. Sie umfasst Personen-, Sach- sowie Vermögensschäden. Die freiwillige Teil- oder Vollkaskoversicherung deckt Schäden durch Zerstörung, Beschädigung oder Verlust des eigenen Fahrzeugs ab. Die freie Beitragsgestaltung der Versicherungen sorgt für umfangreiche Kundenmigration zum Stichtag der Kündigung von Kfz-Versicherungen.


Tag der blauen Mützen

Am heutigen 30. November findet der Tag der blauen Mützen statt. Der Tag, an dem es um die Barrierefreiheit im Internet geht, wird im Englischen "Blue Beanie Day" genannt. Menschen in aller Welt ändern an diesem Tag ihre Profilfotos beziehungsweise Avatar-Bilder und zeigen sich selbst mit blauen Mützen. Damit machen sie seit 2006 darauf aufmerksam, wie wichtig die Barreierefreiheit im Internet ist. Der Webdesigner Jeffrey Zeldman ist auf dem Cover seines Buchs über Webstandards mit einer blauen Mütze abgebildet. Das Titelbild inspirierte die Erfinder des Tags der blauen Mützen, die blaue Mütze als Zeichen für die Barrierefreiheit im Intenet zu wählen und es jedes Jahr am 30. November zu verbreiten. Wer keine blaue Mütze hat, kann auch digital eine Mütze auf das eigene Profilbild malen oder einfügen.

Barrierefreiheit betrifft übrigens nicht nur Menschen mit Behinderungen. Es ist ebenfalls wichtig, allen Menschen unabhängig von ihren technischen Möglichkeiten einen Zugang zum Internet zu ermöglichen. Dazu zählt beispielsweise auch die Nutzung des Internets über einen reinen Textbrowser. Auch altersbedingte Einschränkungen wie Sehschwächen sind hier zu beachten. Webstandards spielen eine wichtige Rolle bei der Barrierefreiheit. Es ist unter anderem wichtig, dass Webseiten mit jedem Browser problemlos dargestellt werden können - egal von welchem Gerät aus sie aufgerufen werden.

Vor allem für Menschen mit Behinderungen ist die Barrierefreiheit wichtig, wenn sie sich zum Beispiel Inhalte vorlesen lassen möchten oder ohne eine Computermaus arbeiten. Um als Webseite nicht nur am Tag der blauen Mützen eine Barrierefreiheit zu gewährleisten oder als "barrierearm" zu gelten, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Vorgelesene Inhalte können Blinden zugänglich gemacht werden. Videos mit Gebärdensprache können Gehörlosen die Inhalte vermitteln. Zur besseren Lesbarkeit bei Sehschwächen kann die Skalierbarkeit von Schrift genutzt werden. Generell sind gut strukturierte Texte und klare Kontraste von Vorteil. Seit 1999 gibt es offizielle Richtlinien zur Barrierefreiheit von Online-Inhalten.


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Was alles so an einem letzten Novembertag in der Vergangenheit geschah…


1601: Die englische Königin Elisabeth I. richtet im Palace of Whitehall die Goldene Rede an die versammelten Parlamentsmitglieder, die sich bei ihr wegen ihrer Verteilung von Handelsrechten beschweren wollten.

1609: Galileo Galilei beobachtet zum ersten Mal den Mond mit seinem Teleskop und fertigt Zeichnungen von Gebirgen, Kratern und Ozeanen an.

1612: In der zweitägigen Seeschlacht von Suvali widerstehen vier Galeonen der Britischen Ostindien-Kompanie einer kleinen portugiesischen Flotte vor der Küste von Gujarat in Indien. Dies läutet das Ende der seit der Seeschlacht von Diu am 3. Februar 1509 andauernden portugiesischen Seeherrschaft im westlichen Indischen Ozean ein.

1676: In Hamburg wird die weltweit erste Feuerversicherung, die Hamburger Feuerkasse gegründet.

1700: Im Verlauf des Großen Nordischen Krieges schlägt König Karl XII. von Schweden den russischen Zaren Peter I. in der Schlacht bei Narva.

1786: Der spätere Kaiser (1790 bis 1792) Leopold II. von Habsburg-Lothringen schafft in seinem Stammland Toskana als erstem Land der Welt die Todesstrafe sowie die Folter ab.

1807: Infolge des mit Spanien geschlossenen Vertrages von Fontainebleau besetzen französische Truppen unter General Andoche Junot während der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel die portugiesische Hauptstadt Lissabon.

1846: Das Kaisertum Österreich schafft den diskriminierenden Judeneid in Rechtsstreitigkeiten zwischen Juden und Christen ab.

1886: In Paris stellt das Etablissement Les Folies Bergère seine erste Revue auf die Beine.

Folies Bergere erste Bühnen-Revue

Das Folies Bergère in Paris war einst ein Saal für Operetten, Pantomimen, politische Meetings, eine Frühform des französischen Schlagers (Vaudeville) und präsentiert eine aufwändige Revue mit Frauen in aufsehenerregenden Kostümen. Der sehr beliebte “Place aux Jeunes” etablierte die Folies zum wichtigsten Nachtlokal in Paris. In den 1890er-Jahren folgten die Folies dem Pariser Streben nach Striptease und erlangten rasch einen Ruf für ihre spektakulären Nacktshows. Das Theater hat keine Kosten gescheut und Inszenierungen von bis zu 40 Sets, 1.000 Kostümen und einer Besatzung von rund 200 Personen vor der Bühne durchgeführt.

Das Folies Bergère stammt aus dem Jahr 1869, als es als eine der ersten großen Musikhallen in Paris eröffnet wurde. Es produzierte leichte Opern und Pantomimen mit unbekannten Sängern und erwies sich als schrecklicher Misserfolg. Ein größerer Erfolg kam in den 1870er Jahren, als die Folies Bergère Vaudeville inszenierte. Bei den frühen Varieté-Shows waren unter anderem Akrobaten, ein Schlangenbeschwörer, ein Boxkänguruh, ausgebildete Elefanten, der größte Mann der Welt und ein griechischer Prinz, der mit Tätowierungen belegt war, angeblich als Strafe für den Versuch verurteilt, den Schah von Persien zu verführen. Das Publikum durfte im Innengarten und in der Promenade des Theaters trinken und sich unterhalten, und die Folies Bergère wurde zum Synonym für die fleischlichen Versuchungen der französischen Hauptstadt. In den Folies wurden berühmte Gemälde von Édouard Manet und Henri de Toulouse-Lautrec ausgestellt.

Im Jahr 1886 wurde das Folies Bergère unter neue Leitung gestellt, das am 30. November die erste Revue-Music Hall Show aufführte. Der „Place aux Jeunes“ mit leicht bekleideten Mädchen aus Chormusik war ein großer Erfolg. Die Frauen der Folies trugen im Laufe des 20. Jahrhunderts immer weniger, und die Kostüme und Sets der Show wurden immer gewagter. Zu den Darstellern, die ihren Start bei Folies Bergère hatten, gehörten Yvette Guilbert, Maurice Chevalier und Mistinguett. Die afroamerikanische Tänzerin und Sängerin Josephine Baker gab ihr Folies-Debüt 1926 in einer mit Blumen bedeckten Kugel, die sich auf der Bühne öffnete und sie mit einer mit Bananen verzierten G-Saite enthüllte.

Die Folies Bergère blieb im gesamten 20. Jahrhundert ein Erfolg und ist heute noch in Paris zu sehen, obwohl das Theater heute viele Mainstream-Konzerte und Aufführungen bietet. Unter anderen Traditionen, die mehr als ein Jahrhundert zurückreichen, enthält aber nach wie vor der Titel der Show immer 13 Buchstaben und das Wort „Folie“.

Folies Bergère





1872: Das erste Fußballländerspiel der Welt wird im Stadion Hamilton Crescent in Partick bei Glasgow ausgetragen. Schottland und England trennen sich 0:0.

Der 30. November 1872 ging als der Tag in die Fußballgeschichte ein, an dem im schottischen Glasgow zum ersten Mal zwei Länder gegeneinander kickten: England trat auswärts in Schottland an. Überlieferungen zufolge soll es ein sonniger Tag gewesen sein. Ein Pressezeichner illustrierte das Sport-Ereignis: Auf der Zeichnung sind mehrere sportlich gebaute Männer zu sehen, die in Unterwäsche-ähnlicher Bekleidung dem runden Leder hinterherjagen. Die Oberhemden der einen Mannschaft sind dunkel, das andere Team trägt helle Farben. Im Hintergrund feuern Menschenscharen die Feldspieler an. Diese Partie endete jedoch torlos. Beim zweiten Match der beiden Mannschaften setzte sich England mit 5 zu 4 durch.

1918: Im Akt von Tilsit fordern etwa zwei Dutzend Lietuvininkai die Abtrennung Kleinlitauens von Preußen und die Angliederung an Litauen. Der Akt bildet später die Grundlage für die Besetzung des Memellandes durch Litauen.

1939: Mit dem Überfall sowjetischer Truppen auf Finnland beginnt der Winterkrieg, der bis zum 13. März 1940 dauern wird und dem etwa 127.000 sowjetische Soldaten und 25.000 Finnen zum Opfer fallen.

1942: Der Hungerkost-Erlaß des Bayerischen Staatsministers des Inneren legalisiert die Unterernährung und führt damit zum Tod vieler tausender Psychiatrie-Patienten in Bayern.

1943: Winston Churchill, Franklin D. Roosevelt und Josef Stalin einigen sich bei der Konferenz von Teheran im Zweiten Weltkrieg auf die Durchführung der militärischen Operationen Overlord und Anvil im Juni 1944.

1945: Im Alliierten Kontrollrat akzeptiert die Sowjetdas Einrichten dreier Luftkorridore zwischen Berlin und den westlichen Besatzungszonen in Deutschland für alliierte Flugzeuge.

1945: In Österreich wird durch eine Währungsreform die 1938 eingeführte Reichsmark wieder vom Schilling abgelöst.

1950: Mit der Aufführung des Rosenkavaliers wird das wiederaufgebaute Opernhaus Hannover eröffnet.

1956: Der 21-jährige US-Amerikaner Floyd Patterson wird durch einen KO-Sieg über seinen Landsmann Archie Moore der bis dahin jüngste Boxweltmeister im Schwergewicht.

1958: Französisch-Äquatorialafrika wird aufgelöst. Es entstehen dafür die vier Länder Republik Kongo, Gabun, Tschad und Zentralafrikanische Republik, die im Jahr 1960 unabhängig werden.

1966: Barbados erhält seine Unabhängigkeit von Großbritannien.

1967: Die bisherige britische Kolonie Südjemen wird unter dem Namen Republik Südjemen unabhängig.

1970: Die Republik Südjemen wird in Demokratische Volksrepublik Jemen umbenannt.

1975: In Westafrika wird die Volksrepublik Benin ausgerufen, die auf die Republik Dahomey folgt.

1975: Keith Jarretts Album The Köln Concert erscheint.

1979: The Wall, ein Album der englischen Rock-Band Pink Floyd erscheint in Großbritannien. Es gilt als eines der meistverkauften Alben einer britischen Band.

1982: Das Album Thriller von Michael Jackson erscheint. Es wird das meistverkaufte Album der Musikgeschichte.

1984: An der innerdeutschen Grenze werden die letzten Selbstschussanlagen von Soldaten der Grenztruppen der DDR abgebaut.

1989: Der Bankier Alfred Herrhausen wird in Bad Homburg vor der Höhe bei einem Bombenattentat getötet.

1990: Der Abriss der Berliner Mauer ist offiziell vollendet. Sechs kleine Abschnitte bleiben als Mahnmal stehen.

1998: Die Deutsche Bank gibt die Übernahme von Bankers Trust für rund neun Milliarden US-Dollar bekannt. Sie wird somit das größte Geldinstitut der Welt.

1999: Atomausstieg: Der Kernreaktor Barsebäck I des Kernkraftwerkes Barsebäck in der Nähe des schwedischen Malmö wird stillgelegt.

1999: In den USA wird die Fusion von Exxon und Mobil Oil zur ExxonMobil Corporation vollzogen. Es entsteht damit eines der größten Unternehmen unseres Planeten.

2001: Der später verurteilte Serienmörder Gary Ridgway wird in den USA festgenommen, nachdem DNA-Spuren bei vier Opfern mit seiner Speichelprobe übereinstimmen. Dem Green River Killer sind letztlich 49 Menschen zum Opfer gefallen.

2002: Die sterblichen Überreste des französischen Schriftstellers Alexandre Dumas werden 132 Jahre nach seinem Tod im Pariser Ruhmestempel Panthéon beigesetzt.

2006: Bei einer durch den Taifun Durian ausgelösten Schlammlawine des Vulkans Mayon auf den Philippinen kommen über 300 Menschen ums Leben.


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Geboren wurden an einem 30.11.

1466: Andrea Doria, genuesischer Seefahrer und Staatsmann
1642: Andrea Pozzo, italienischer Maler
1817: Theodor Mommsen, deutscher Historiker, Altertumswissenschaftler und Literaturnobelpreisträger
1835: Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller

„Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen,
aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer.
Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus,
und die, die draußen sind, wollen nicht hinein“.

Samuel Langhorne Clemens, Pseudonym Mark Twain

… das ist eben dieses Problem mit einem Thread wie diesem meinem hier…

1874: Winston Churchill, britischer Staatsmann, Premierminister, Autor und Literaturnobelpreisträger
1945: Roger Glover, britischer Musikproduzent, Musiker und Komponist (Deep Purple)
1950: Wolfgang Niersbach, deutscher Sportjournalist und Fußballfunktionär
1955: Billy Idol, britischer Rockmusiker
1956: Heinz Rudolf Kunze, deutscher Schriftsteller, Rocksänger, Musicaltexter/-übersetzer
1956: Claude-Oliver Rudolph, deutscher Schauspieler
1965: Ben Stiller, US-amerikanischer Schauspieler


Gestorben sind an einem 30.11.

1892: Pierre-Victor Galland, französischer Maler
1900: Oscar Wilde, irischer Schriftsteller und Dramatiker
1931: Marc Delmas, französischer Komponist
1954: Wilhelm Furtwängler, deutscher Dirigent und Komponist
1996: Tiny Tim, US-amerikanischer Popmusiker und Entertainer
2002: Hans Hartz, deutscher Musiker und Liedermacher

… und deshalb erst einmal für heute (und überhaupt?)[/Color]

„Komm her, Marie, ein letztes Glas,
genießen wir den Augenblick,
ab morgen gibts statt Wein nur Wasser.
Komm her und schenk uns noch mal ein,
denn so wie heut' wird's nie mehr sein
Marie, die Welt wird langsam blasser...“


Hans Hartz - Die weissen Tauben sind müde 1982








30.11.2018 um 9:14 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
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re: Guten Morgen Feuilleton

Einen besinnlichen ersten Adventssonntag und eine stimmungsvolle und trotz Trubel, Stress und Hektik erholsame Vorweihnachtszeit wünscht Euch mit meiner angehefteter Karte (bitte den Link anklicken).

die Lulu.





02.12.2018 um 9:40 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
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re: Guten Morgen Feuilleton

Der Abend vor…???

Weniger als acht Stunden, viel kürzer werden die Tage nicht mehr. Wir mar***ieren in Riesenschritten auf die Wintersonnwende zu. Und dann geht's zumindest mit einem Teilaspekt der Zeit endlich wieder richtig aufwärts.
Allerdings sind bei der Tageslänge große und vor allem schnelle Sprünge nicht drin. Erst am 8. Januar dauert der mehr oder minder lichte Tag wieder länger als acht Stunden. Die Neun-Stunden-Marke wird am 31. Januar geknackt und länger als zehn Stunden ist es dann am 16. Februar wieder hell.

Das Problem, das derzeit viele Menschen haben: Die Tage werden immer kürzer und die vorweihnachtliche ToDo-Liste immer länger. Da wäre eine ganz private Zeitumstellung mit etwas weniger (oft selbst fabriziertem) Zeitdruck mal wirklich sinnvoll...

Den guten Rat und Vorsatz müssen wir allerdings heute gleich selbst ad absurdum führen. Von wegen ruhig angehen. Nicht vergessen: Heute muss noch irgendwann genug Zeit sein, um die Schuhe auf Hochglanz zu wienern. Der Nikolaus naht.

Kleiner Tipp: Es reicht, einen der größten Stiefel zu präparieren, mehr hat der Nikolaus ohnehin nie gefüllt, obwohl ich es in Kindertagen immer wieder versucht habe.

Schaun mer mal,
euch einen schönen Abend,
die Lulu.

Gerhard Polt - Nikolausi - Nein, Osterhasi





05.12.2018 um 19:31 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
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re: Guten Morgen Feuilleton

Nikolaus-SONDERAUSGABE mit einem seeehr langen Rolling Stones – Special!


Guten Morgen Harz!
Der Nikolaus und die Angela

Heute ist Donnerstag, der 6. Dezember 2018. Nikolaus! Falls der nur im Dunkeln kommt, hat er sich ja Zeit nehmen können: Die Sonne ging erst um 8.09 Uhr auf. 7:58 Stunden dauert die Tagesspanne, Sonnenuntergang ist dann schon wieder um 16.07 Uhr.

Das Wetter
Trotz dichter Bewölkung soll wohl der Schirm heute in der Garderobe bleiben können. Und es wird noch nicht wirklich kälter. Im Nordharz gehen die Vorhersagen davon aus, dass der Tag unter einem grauen Himmel bei bis zu 5 Grad startet. Im Tagesverlauf sollen dann sogar bis zu 9 Grad drin sein.
Auch im Oberharz soll dichte Bewölkung den ganzen Tag über die Szenerie bestimmen. Die Tagestemperaturen bewegen sich auf Harzer Höhen dabei zwischen 2 und 7 Grad.
Erst in der Nacht soll es dann über dem gesamten Harz zu Regenfällen kommen. Dann bei Temperaturen zwischen 7 und 9 Grad.

Na, schon zum Stiefel geschaut? Hat es sich gelohnt?

Zumindest im Lager der CDU wartet man heute mindestens ebenso gespannt wie auf den Nikolaus auch auf den oder die neue(n) Vorsitzende(n). Die in der Harz-Region hat sich festgelegt, hofft morgen nach dem Nikolaus also auf den Friedrich (Merz).

Derweil huldigt der Rest der Welt der scheidenden Chefin: Das Magazin "Forbes" hat direkt vor dem CDU-Parteitag noch mal schnell Angela Merkel zur mächtigsten Frau der Welt gekürt. Zum achten Mal in Folge. Und mit der Begründung, sie sei die eigentliche Anführerin Europas, habe Deutschland durch die Finanzkrise zu Wachstum geführt und könne Donald Trump entgegentreten.
Das US-Magazin "Forbes" hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zum achten Mal in Folge zur weltweit mächtigsten Frau des Jahres gekürt. Die Öffentlichkeit stelle sich die große Frage, wer und was folge, wenn die CDU-Politikerin nicht mehr im Amt sei, schreibt das Magazin.
Auf Platz 2 der "Forbes"-Liste folgt - ebenfalls wie vergangenes Jahr - die britische Premierministerin Theresa May vor der französischen Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, die auf Platz 3 landet. Den vierten Platz belegt Mary Barra, Chefin des US-Autobauers General Motors, auf Platz 5 die Chefin des US-Finanzriesen Fidelity, Abigail Johnson.
Für die Liste berücksichtigt "Forbes" unter anderem Vermögen, Medienpräsenz und Einfluss der jeweiligen Frauen. Neben Merkel ist aus Deutschland die Finanzchefin der Deutschen Post, Melanie Kreis, vertreten (Platz 61). Die jüngste Frau auf der Liste ist mit 28 Jahren die US-Sängerin Taylor Swift (68). Ivanka Trump, Tochter und Beraterin von US-Präsident Donald Trump, rutschte vom 19. auf den 24. Platz ab.

Nun glaubt der Volksmund ja, dass neue Besen gut kehren. Muss allerdings nicht immer so sein. Das neue Vorsitzende nicht immer hilfreich sind, dafür hat die SPD Beispiele in Reihe geliefert...

Das es auch anders geht, zeigt eine aus dem Sport kommende tolle Sache:
Riem Hussein fährt zur WM 2019

Das dürfte die Krönung ihrer Karriere sein: Fußball-Schiedsrichterin Riem Hussein von der TSG Bad Harzburg (Nordharz) ist für die Weltmeisterschaft der Frauen nominiert worden, die vom 7. Juni bis 7. Juli 2019 in Frankreich ausgetragen wird. Dies gab der Fußball-Weltverband FIFA am Montag bekannt.
Neben der Bad Harzburgerin gehört auch die uns allen bekannte Bundesliga-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus, geboren und aufgewachsen in Bad Lauterberg (Südharz) zu den insgesamt
27 Unparteiischen – neun davon aus Europa –, die im kommenden Jahr bei der WM eingesetzt werden. Während die 39-jährige Polizeihauptkommissarin Steinhaus bereits zum dritten Mal bei einer WM vertreten ist und im Jahr 2011 sogar das Endspiel leitete, betritt die 38-jährige Riem Hussein Neuland. Sie war bereits vor zwei Jahren bei den Europameisterschaften in den Niederlanden nominiert worden und gibt nun ihr Debüt auf allerhöchstem Niveau.
Die 38-jährige deutsch-palästinensische Apothekerin war bis zum vergangenen Samstag noch bei der Weltmeisterschaft der U 17-Juniorinnen in Uruguay im Einsatz. Im südamerikanischen Land leitete sie unter anderem das Spiel um Platz drei zwischen Neuseeland und Kanada (2:1)
Ist schon bemerkenswert, dass 2 solche Power-Frauen (bitte den Link anklicken) hier aus der Gegend kommen, gelle?





Einen schönen Nikolaustag und hoffentlich wohlgefüllte Stiefel wünscht euch,
die Lulu.

PS: An dieser Stelle nun bis Weihnachten etwas Slapstick, eben über Weihnachten…

Ruthe.de - Die Pressekonferenz





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HAPPY BIRTHDAY

Eine weltmeisterliche und wenn es nach der gemeinsamen Sportart geht sicher auch schnelle Geburtstagsparty steht heute an: Keijo Erik Rosberg, genannt "Keke", Formel1-Weltmeister 1982, feiert heute seinen 70. Geburtstag. Unter den Gratulanten wird sicher auch Sohn Nico sein, der sich den Weltmeistertitel 2016 sicherte.

Und noch ein frischer 70er, der mit Pfefferminz einst vieler Fans Prinz war: Marius Müller-Westernhagen, deutscher Musiker und Schauspieler, ist mit weit mehr als 11 Millionen verkaufter Tonträger einer der erfolgreichsten deutschen Musiker überhaupt. Er füllte die größten Stadien und schuf Hymnen wie "Freiheit".


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Nikolaustag

Die Frage, ob sie brav waren, dürfen Kinder dem Nikolaus am heutigen 06. Dezember 2018 beantworten. An diesem Festtag wird dem Heiligen Bischof Nikolaus von Myra gedacht, der als Wohltäter der Kinder verehrt wird. Der Nikolaustag ist ein christlicher Gedenktag, der von vielen Kirchen weltweit begangen wird. Heute ist der Nikolaus vor allem als Geschenkebringer bekannt. Der Nikolaustag wird weltweit gefeiert, ist aber kein gesetzlicher Feiertag. Lediglich in Spanien fällt er auf den arbeitsfreien Tag der Verfassung und in Finnland findet zeitgleich der Nationalfeiertag statt. In Luxemburg gibt es zu Nikolaus mehr Geschenke als zu Weihnachten und Kinder der Vor- und Grundschulen haben schulfrei.

Viele der regional sehr unterschiedlichen Brauchtümer am Nikolaustag entstanden aus den Legenden des Heiligen Nikolaus. Dazu zählt auch die an Kinder gerichtete Frage, ob sie brav und fromm waren. Nikolausbesuche sind weit verbreitet. Dazu verkleidet sich beispielsweise ein Verwandter als Nikolaus und besucht die Kinder. Je nach Region wird er von seinem Gehilfen Knecht Ruprecht begleitet. Am Vorabend zum Nikolaustag ist es Brauch, dass Kinder einen Schuh, Stiefel oder Teller vor die Haustür stellen. Dieser wird über Nacht dann vom Nikolaus mit kleinen Gaben gefüllt, zum Beispiel mit Nüssen, Mandarinen, Äpfeln und Schokolade. Die Volkslieder "Lasst uns froh und munter sein" und "Sankt Nik'laus komm in unser Haus" werden Nikolaus zu Ehren gesungen. Der Nikolaustag ist außerdem Anlass, das erste Weihnachtsgebäck zu backen. Besonders mit dem Nikolaus verknüpft ist Spekulatius, da der Heilige Nikolaus auch "Spekulator" genannt wurde.

Die Figur des Heiligen Nikolaus wird traditionell im Bischofsgewand und einer rot-weißen Farbgebung dargestellt, die schon früher in vielen Gebieten üblich war. Außerdem trägt der Heilige Nikolaus eine Bischofsmütze, einen Hirtenstab und ein goldenes Buch. Er ist unter anderem Schutzpatron der Kinder, Seefahrer, Juristen, Bäcker und Schneider und der Patron der Liebenden, Prostituierten, Dieben und Gefangenen sowie Schüler und Studenten. Genaue Daten zu seinem Geburtstag oder Todestag liegen nicht vor, allerdings war er im 4. Jahrhundert Bischof von Myra in einem Gebiet, das heute der Türkei zugehörig ist.


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dies und das geschah in der Vergangenheit an einem 06.Dezember:

1491: Der französische König Karl VIII. heiratet Anne de Bretagne und verleibt mit der Eheschließung die Bretagne in sein Reich ein. Der Protest des römisch-deutschen Königs Maximilian I., der formell ihr Ehemann ist, bleibt ohne Wirkung.

1534: Die alte Inka-Hauptstadt Quito, die von diesen vor dem Einmar*** der spanischen Eroberer zerstört worden ist, wird von dem Konquistador Sebastián de Belalcázar neu gegründet.

1741: In Russland entreißt Elisabeth Petrowna durch einen Putsch dem unmündigen Zaren Iwan VI. und der Regentin Anna Leopoldowna die Herrschaft und ruft sich selbst zur Kaiserin aus.

1768: Band 1 der Erstauflage der Encyclopædia Britannica wird veröffentlicht.

1774: Das Bildungssystem in Österreich wird von Kaiserin Maria Theresia neu gestaltet. Sie erlässt die von Johann Ignaz von Felbiger konzipierte Allgemeine Schulordnung, die eine sechsjährige Unterrichtspflicht in der Volksschule, einheitliche Lehrbücher und eine geregelte Lehreraus- und Fortbildung festlegt.

1815: Napoleons „Tapferster der Tapferen“, Mar***all Michel Ney, wird von der französischen Pairskammer wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Das Urteil wird am folgenden Tag durch Erschießen vollstreckt.

1877: Die US-amerikanische Tageszeitung The Washington Post ist erstmals erhältlich.

1898: Josef und Emil Berliner gründen in Hannover die Deutsche Grammophon Gesellschaft.

1890: Der französische Mediziner Charles Richet impft erstmals Immunserum bei einem Menschen.

1912: Der deutsche Archäologe Ludwig Borchardt entdeckt bei seinen Ausgrabungen in Tell El Amarna unter anderem die ca. 3000 Jahre alte Büste der Nofretete, Gattin des Echnaton.

1917: Das Parlament in Helsinki erklärt die Unabhängigkeit Finnlands von Russland.

1917: Nach der deutschen Gegenoffensive endet die Schlacht von Cambrai im Ersten Weltkrieg erneut mit einer Pattsituation.

1921: Der Anglo-Irische Vertrag, der Irland einen Autonomiestatus innerhalb Großbritanniens gewährt, beendet den Irischen Unabhängigkeitskrieg, führt jedoch in der Folge zur Abspaltung Nordirlands und zum Irischen Bürgerkrieg zwischen Befürwortern und Gegnern des Vertrags.

1922: Nachdem die Provinz Ulster 1921 abgetreten worden ist, kommt es zur Gründung des Irischen Freistaates.

1939: Das deutsche Linien-Passagierschiff Ussukuma, vermutlich unterwegs zur Versorgung des Panzerschiffs Admiral Graf Spee, versenkt sich beim Zusammentreffen mit dem britischen Kreuzer HMS Ajax vor der argentinischen Küste selbst.

1944: Die historische Altstadt von Gießen wird durch einen Luftangriff während des Zweiten Weltkrieges fast vollständig zerstört.

1947: In Florida wird der Everglades-Nationalpark gegründet. Der Nationalpark erstreckt sich vom Lake Okeechobee im Norden bis zur Südspitze des US-Bundesstaates.

1956: Bei den Olympischen Spielen kommt es zum „Bl**spiel von Melbourne“ zwischen den Wasserballern aus Ungarn und der Sowjetunion. Die Begegnung, die nach der Niederschlagung des Ungarischen Volksaufstands durch Sowjettruppen stark emotionsgeladen ist, wird beim Stand von 4:0 für Ungarn abgebrochen.

1957: Der erste Startversuch eines US-Satelliten schlägt fehl, die Vanguard-Rakete explodiert auf der Startrampe.

1965: Beim fünften Versuch, eine Sonde weich auf dem Mond zu landen, scheitert die sowjetische Luna 8 im Meer der Stürme.

1969: Während des Altamont Free Concert der Rolling Stones wird der Zuschauer Meredith Hunter von einem als Ordner fungierenden Mitglied der Hells Angels niedergestochen, nachdem er eine Schusswaffe gezogen hat; Hunter stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Tat wird von drei Kamerateams mitgefilmt und ist Bestandteil des Dokumentarfilms Gimme Shelter von Charlotte Zwerin.

Wendepunkt der Rockmusik-Geschichte: Auf dem Altamont Speedway, zu Füßen der Rolling Stones endeten vor genau 49 Jahren Utopien.
Zur Erinnerung an Meredith Hunter, einen Stones-Fan, der in Altamont getötet wurde.
Altamont endet in der Tragödie - "Sympathy For The Devil" - a chaotic nightmare.

The Rolling Stones Sympathy for the Devil - Live Altamont & studio





Am 6. Dezember 1969 steht der Mond im Skorpion. Eine bedenkliche Konstellation. Bedenklich auch, was sich an diesem Tag im hügeligen Rund des Altamont Speedway in Kalifornien offenbart. Eine allzu niedrige, hastig aufgebaute Bühne, einige Wohnwagen als Rückzugsorte, kaum Sicherheits- oder Notfallvorkehrungen, wenig Sanitärstationen. Über die bräunlich gegerbte Gras- und Distellandschaft fegt der Wind, nachts soll es kalt werden. Autowracks markieren den Ort, an dem die Rolling Stones das letzte Konzert ihrer US-Tournee als rauschendes Abschlussfest bestreiten wollen.

Während Chip Monck und sein Bauteam die letzten Handgriffe tun, befinden sich 300 000 Menschen auf dem Mar*** durch die Hügelketten, gewappnet mit Pullovern, Decken, Kanistern voller Rotwein und schlechtem LSD. Längst sind die auf dem nahen Highway abgestellten Automobile vergessen, längst spielt es keine Rolle mehr, dass das sehnsüchtig erwartete Gratiskonzert innerhalb von nur 24 Stunden an einen anderen Aufführungsort verlegt wurde, dass die amerikanische Welt aus den Fugen ist. Spürbar die Vorfreude auf ein „Woodstock des Westens“, die Fortsetzung von LiebeFriedenHimmelaufErden.

300 000 bewegen sich auf einen Talkessel zu, in dem jene Bühne steht, die Stunden später von Rosenblättern und Bl**spritzern bedeckt sein wird. Es ist früher Tag, und das Geräusch schwerer Motorräder mischt sich ins Jubilieren der „Woodstock-Nation“.

Was sich vor 45 Jahren rund 70 Kilometer östlich von San Francisco ereignete, wurde vielfach kommentiert und darf als ein Markstein der sogenannten Rockhistorie gelten. Als „Abgesang einer Epoche“ wurde es bezeichnet, als „Ende der Unschuld“, „Beginn finsterer Zeiten“. Dabei wird vergessen, wie gewalttätig sich das Jahr der „Festivalmania“ gestaltete: Aufruhr und Festnahmen im April 1969 beim Los Angeles Free Festival, im Juni Randale und Verletzte in Northbridge, eine Schlacht zwischen Jugendlichen und Polizisten beim Denver Pop Festival. Wen sollte es wundern, angesichts eines Umfeldes, das von Studentenunruhen, Black-Power-Bewegung, Vietnam-Desaster, politisch motivierten Morden und Charles Manson geprägt ist.

Obwohl zum „Katastrophengebiet“ erklärt, wuchs im August aus den Woodstock-Wiesen ein Mastbaum der Hoffnung: Noch einmal schienen soziale Utopien und freiheitliche Lebensmodelle realistische Alternativen zu sein. Nach dem Willen der Rolling Stones sollte das äußerst nachlässig organisierte Free Concert als Abschiedskulisse für eine Tourdokumentation dienen – eine dem Woodstock-Film ebenbürtige Darstellung.

Wer sich heute, nach all den Jahrzehnten, in „Gimme Shelter“ oder die Fotografien von Ethan Russell vertieft, kann die niederschmetternde Atmosphäre jener Dezember-Stunden nachempfinden. Schon Santana, Flying Burrito Brothers und Crosby, Stills, Nash & Young musizieren ohne rechte Freude. Marty Balin von Jefferson Airplane, der den ständigen Gewalttätigkeiten Einhalt gebieten will, wird ohne viel Federlesens und vor aller Augen niedergeschlagen. Die nur vier Fuß hohe Bühne – „ein unheilvoller Fehler“, wie Wolfgang Tilgner in seinem empfehlenswerten Buch „Open Air“ schreibt – ist ständig bevölkert von Musikern, Tourbegleitern, Hells Angels. Jeder scheint überfordert zu sein, tief abgetaucht in Paranoia und eine unheilvolle Mixtur aus Speed und Alkohol.

Gute Stimmung will sich von Anfang an nicht einstellen. Von einem Publikum, bestehend aus „fiesen, bösartig zugedröhnten Typen“, berichten Augenzeugen. Mitglieder der Westküsten-Angels, für eine Wagenladung Bier als Ordnungspersonal angeheuert, gehen mit bleibeschwerten Billardstöcken dazwischen. Und während „Under My Thumb“ aus der scheppernden Lautsprecheranlage dröhnt, wird der 18-jährige Meredith Hunter in Sichtweite der Rolling Stones erstochen.

Das Grauen im Zeitraffer…

Es war Anfang Dezember, noch einige Wochen vor Ende des Jahres, und des Jahrzehnts, aber an diesem Morgen, als Meredith sich auf den Weg machte, er war in seinem hellgrünen Lieblingsanzug gekleidet, mit einem schwarzen Seidenhemd unter der Jacke und einem breitkrempigen schwarzen Hut auf seinem Kopf, da hatte seine Mutter Altha bereits einen Weihnachtsbaum im Wohnzimmer. Altha, die ihr Leben lang mit Schizophrenie gekämpft hatte, hatte Weihnachten immer geliebt, und der Baum schien all das zu versprechen, was sie nie erhalten hatte: Erweckung, Erlösung, neues Leben. Nach dem Winter würden mit dem Frühling neue grüne Triebe kommen. Meredith entfernte sich vom Haus und ging Richtung Osten auf den Altamont Speedway zu.

Der Hells Angel stach Hunter viermal zu, sein Messer durchbohrte wiederholt seinen Rücken. Hunter fiel verwundet auf die Knie, der Täter packte ihn an den Schultern und trat ihm immer wieder ins Gesicht. Die anderen Angels umzingelten ihn in einem lockeren Kreis und schlugen mit ihren Stiefeln auf ihn, bis er mit dem Gesicht nach vorne zusammenbrach.
Einer der Gang packte eine Mülltonne aus Pappe mit einem Metallrand und schlug damit gegen Hunters Schädel. Dann ließ er die Mülltonne fallen und trat, zusammen mit seinen Mitgliedern Hunter wiederholt an den Kopf. Der 81er, der ihn erstochen hatte und noch nicht mit Hunter fertig war, stand eine Minute auf dessen ramponierten Kopf, bevor er schließlich zurücktrat. "Berühren Sie ihn nicht", sagte er einem Zuschauer, der den Kampf beobachtet hatte. "Er wird sowieso sterben."

Ein Paar Zuschauer, darunter ein junger Mann namens Paul Cox, der die ganze Tortur miterlebt hatte, half Hunter, sich auf den Bauch zu legen und hoffte, das Bl** wegwischen zu können, um die Schwere seiner Wunden einzuschätzen zu können. Cox hatte das schreckliche Gefühl, direkt in den zerquetschten Körper eines anderen Menschen zu schauen. Die Wunden waren mindestens einen Zentimeter tief, und schon bald war Cox in Hunters Bl** getränkt.
Cox griff nach Hunters Beinen und versuchte mit Unterstützung anderer, ihn vom Tatort zu entfernen. Die Höllen-Engel ließen ihn nicht durch, und Cox dachte, dass sie vielleicht berechnet hatten, dass Hunter bald tot sein würde.

Die meisten Altamont-Teilnehmer erfuhren nicht, dass ein anderer Konzertbesucher tot war, bis sie in dieser Nacht oder später am Wochenende die Nachrichten im Radio hörten. Je weiter Sie von der Bühne entfernt waren, desto weniger wahrscheinlich hatten Sie eine Ahnung, was passiert sein könnte. Während Meredith Hunter im Sterben lag, feierten Hunderttausende anderer junger Männer und Frauen, die nur durch ihr verhältnismäßiges Glück von Hunter getrennt wurden, weiterhin unbesonnen. Ein junger Schwarzer starb, während Tausende weißer Konzertbesucher sich weiterhin amüsierten und nicht in der Lage waren, die Nachricht von seinem brutalen Schicksal zu sehen oder zu hören.

Der Weihnachtsbaum der Familie stand bereits im Wohnzimmer von Altha Andersons Haus, und seine Zweige hingen wie eine Trauerweide auf den Boden herunter. Bald war Lametta um den Baum gehüllt, und Geschenke, die den Boden darunter bedeckten, waren Totems eines einigermaßen glücklichen und guten Jahres. Um zwei Uhr dreißig morgens klingelte das Telefon bei Altha. Es war ein Freund der Familie, der sie über die schrecklichen Nachrichten informierte. So hörte die Familie zum ersten Mal von Merediths Tod.

(knife-hit from an 81 member Alan Passaro seen at 07:15 running time following vid)
YOU MUST KLICK ON THE LINK

Death of Meredith Hunter---Under My Thumb





Dumpfe Hilflosigkeit ist greifbar, Jaggers bloße Angst. Im Angesicht roher Brutalität überlassen die selbsternannten Teufels-Sympathisanten ihre Gefolgschaft dem Chaos. („Gimme Shelter“, zum Konzertanfang herausragend durchgepeitscht – wahrlich der Song des Abends). Die Feigheit der „größten Band der Welt“, das Aufkündigen jeder Verantwortlichkeit, ist der eigentliche Wendepunkt der Geschichte. Der Rest ist hemmungslose Kommerzialisierung.
Schuld will am Ende niemand gewesen sein. Sündenböcke zuhauf: Das inkompetente Stones-Management, eine arrogante, die Vorgänge ignorierende Rockband, die von vagen Anweisungen und brutaler Machtdemonstration geleiteten Motorrad-Outlaws. „Wer den Teufel geladen hat, der muss ihm auch Arbeit geben“, sagt der Volksmund. „Aber da kann man nichts machen, wenn man mit solch explosiven Sachen fährt“, sagte Aktivist Wavy Gravy.

Warum will die Zeit nicht vergehen? Wir sind noch immer in Altamont. Haben schlecht geträumt, sind enttäuscht, müde, sehen vor uns das nicht enden wollende Prügeln, hören die Schläge niedersausen, riechen das Bl**. Blicken hinauf zu den Idolen, diesen Herrlichen, rufen, fragen nach Beistand, hoffen, warten, warten, warten. Jeder für sich – allein unter 300 000.
Am Ende sagt uns ein Mädchen, wie es war am 6. Dezember 1969: „Es gab keine Liebe, keine Freude in Altamont. In diesen 24 Stunden brachten wir in einer geschlossenen Zone all die Probleme unserer Gesellschaft zum Vorschein – Überfüllung, Gewalt, Entmenschlichung.“

Nichts ist vergangen, nichts hat sich erledigt.

Bitterer Nachgeschmack:

Es wurde erwartet, dass die Greatful Dead direkt vor den Rolling Stones in dieser Nacht spielten, aber sie sahen, wie sich die Menge verschlechterte, und beschlossen, ihren Set abzusetzen. Dies ärgerte die ohnehin schon unruhige Menge noch mehr, besonders wenn fast zwei Stunden lang keine Musik gespielt wurde. Die Stones aber hatten im Vorfeld schon abgeklärt, auf die Dunkelheit zu warten, um einen dramatischeren Auftritt zu präsentieren. Als sie sich hinter der Bühne aufwärmten, erschien ein Angel und sagte zu Jagger: "Es ist besser, wenn du diesen Fuck hier beendest, bevor dieser ganze Ort hier explodiert! Ich sage dir ... die Leute werden dort draußen sterben. Geh raus. Ich habe es dir hiermit gesagt. "

Mick sprach nachdem die Angels den Niedergestochenen zum Rote Kreuz Zelt wegtransportierten schließlich ins Mikrofon: "Wisst ihr, dies könnte der schönste Abend sein, den wir diesen Winter hatten, wenn wir alle eins sind. Zeigen wir, dass wir alle eins sind!"
… da wusste er selbst allerdings noch nicht, dass Meredith Hunter tot war…

In remembrance of Meredith Hunter

The Rolling Stones & Mick Taylor - Winter Deluxe Version Part 1: Winter





1978: Das spanische Volk stimmt in einem Referendum der neuen Verfassung des Königreiches Spanien zu. Die Verfassung ist in Spanien bis heute nahezu unverändert gültig.

1983: Das Evangeliar Heinrichs des Löwen wird für 32,5 Millionen D-Mark als bis dahin teuerstes Buch der Welt in London ersteigert und kehrt nach Deutschland zurück.

1989: Der Amokläufer Marc Lépine tötet im Massaker in der Polytechnischen Hochschule Montréal 14 Frauen, die er zuvor von den Männern getrennt hat, mit den Worten: „Ich hasse Feministinnen!“. Er verletzt 13 weitere Personen, bevor er sich selbst tötet.

1991: Kroatien-Krieg: Bei den heftigsten Angriffen in der Schlacht um Dubrovnik feuert die Jugoslawische Volksarmee 600 Granaten auf die Stadt ab. Das Ziel einer Massenflucht der Kroaten aus der Stadt kann sie jedoch nicht erreichen.

1992: Die Schweizer lehnen mit 50,3 % Nein-Stimmen den Beitritt der Schweiz zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab.

1998: In Venezuela gewinnt Hugo Chávez die Präsidentschaftswahlen mit einer Antikorruptions- und Antiarmutskampagne, die ihm 56 Prozent der Wählerstimmen einbringt.

1998: Astronauten der Raumfähre Endeavour koppeln im Rahmen der Mission STS-88 das zweite Modul Unity der Internationalen Raumstation ISS an das bereits im All befindliche erste Modul Sarja.

2004: Bei einem Anschlag auf das Konsulat der USA in Dschidda werden zwölf Menschen getötet.

2005: In Großbritannien wird David Cameron an die Spitze der Konservativen Partei gewählt. Er folgt als Parteichef auf Michael Howard.


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Geboren wurden an einem 06.Dezember:

1421: Heinrich VI., König von England
Ende des Hundertjährigen Kriegs und der Beginn der Rosenkriege, aber auch Mörder und prunksüchtiger Tyrann

1478: Baldassare Castiglione, italienischer Höfling, Diplomat und Schriftsteller

Castiglione hielt Frauen für vollkommene Geschöpfe, die dieselben geistigen Fähigkeiten wie die Männer besäßen. Dies war in den Zeiten der Renaissance, in denen die Frau als minderwertig, gar als „halbes Kind“ und „tolles Tier“ (Martin Luther) galt, keine allgemeingültige Position.

„Sind diese zufälligen Eigenschaften geistiger Art, so erwidere ich, dass alles, was die Männer begreifen können, auch von den Frauen begriffen werden kann und dass, wohin der Verstand des einen dringt, der der anderen auch dringen kann.“

Zudem wurde Castiglione nicht müde zu erwähnen, dass auch Frauen Kriege geführt und „herrliche Siege“ erfochten hätten, dass Frauen „Staaten mit großer Klugheit und Gerechtigkeit regiert und alles das verrichtet haben, was für Sache der Männer gilt...“

Baldassare Castiglione (1478-1529): Anon. - Tenta aluora





1502: Anna von Braunschweig-Lüneburg, Prinzessin von Braunschweig-Lüneburg und Herzogin von Pommern
1895: Henriëtte Bosmans, niederländische Komponistin
1896: Ira Gershwin, US-amerikanischer Komponist und Liedtexter
1920: Dave Brubeck, US-amerikanischer Jazzpianist
1943: Mike Smith, britischer Sänger, Komponist und Musikproduzent

Dave Clark Five oder DC5… ich wage zu behaupten, dass diese Gruppe angesagter war als all die anderen zu der Zeit auftretenden Tanzmusikformationen…
Da bebte der Boden in so Lokalitäten wie ‚Deutsches Haus, Kaiserkeller, Zur Linde‘, und und und.
Für diejenigen von euch, die nicht das Glück hatten, in der von Tom Hanks beschriebenen freudigen Zeit dabei gewesen zu sein, hier eine Auswahl davon, wie es zu dieser musikalisch historischen Zeit war.

Mike Smith - The Voice of The Dave Clark Five





1943: Keith West, britischer Sänger

Millionenseller und Evergreen
Sein Excerpt from a Teenage Opera zählt heute zu den klassischen One-Hit-Wondern.

1967 lernte er den Produzenten Mark Wirtz kennen. Dieser hatte unter dem Namen Mood Mosaic den Titel A Touch of Velvet, a Sting of Brass (1965) geschaffen, der später Erkennungsmelodie der deutschen Musiksendungen Beat-Club und Musikladen werden sollte. Gemeinsam schrieben die beiden Excerpt from a Teenage Opera. Die Single (landläufig auch als Grocer Jack bekannt) wurde ein europaweiter Top-10-Hit und verkaufte sich millionenfach.

Keith West Excerpt From A Teenage Opera 1967 HQ





1944: Jonathan King, britischer Musikproduzent, Sänger und Songschreiber

Schrieb mit "Everyone’s Gone to the Moon" seinen ersten Hit, der in den USA ein Millionenseller wurde. Schon im Alter von 22 Jahren war Jonathan King Manager bei Decca Records, mit 25 besaß er seine eigene Plattenfirma UK Records.
Im Laufe der Jahre veröffentlichte er etliche Platten unter verschiedenen Pseudonymen: Als Sakkarin Sugar, Sugar und Hang On Sloopy ( beide in 1971); produzierte 1967 die erste LP der Gruppe Genesis, der er auch ihren Namen gab, und förderte oder entdeckte Gruppen wie 10cc und die Bay City Rollers.

Jonathan King Everyone's Gone To The Moon





1955: Tony Woodcock, englischer Fußballspieler, a Kölsche Jung…
1956: Peter Buck, US-amerikanischer Musiker ex.R.E.M.
1970: Michaela Schaffrath, deutsche Schauspielerin und Pornodarstellerin Gina Wild

GINA WILD( Michaela Schaffrath) ��HOT�� I Ex P. Darstellerin, Schauspielerin





1988: Nils Petersen, deutscher Fußballer, SC Freiburg, geboren hier in Wernigerode/Harz
1989: Ann-Kathrin Brömmel, deutsches Model, seit diesem Sommer mit Mario Götze BvB verheiratet.
1989: Cathy Lugner, deutsches Playmate, Ex von Richard „Mörtel“ Lugner


Gestorben sind an einem 06.Dezember:

1185: Alfons I., erster König Portugals
1526: Heinrich IV., Fürst von Braunschweig-Grubenhagen
1550: Pieter Coecke van Aelst, flämischer Maler

Pieter van Aelst oder Pieter Coecke van Aelst war ein flämischer Maler, Designer, Tapisserienmacher, Schriftsteller und Herausgeber… und zu 100% Geschäftsmann.
Er war ein Schüler von Bernard van Orley. Nach einer Studienreise nach Italien um 1524–25 trat er 1527 der St.-Lukas-Gilde in Antwerpen als Meister bei. Bereits für die Jahre 1522–23 wird er in Antwerpen genannt und war vermutlich als Geselle in der Werkstatt seines späteren Schwiegervaters Jan van Dornicke (der Meister von 1518) tätig. Im Jahr 1533 folgt eine Reise nach Konstantinopel.
Seine künstlerischen Arbeiten sind im Vergleich mit seiner Verlegertätigkeit in den Hintergrund getreten. Auch architektonische Entwürfe sowie Vorlagen für Glasmalereien und Wandteppiche sollen von seiner Hand stammen. Seine Malereien folgen kunsthistorisch den Arbeiten der Antwerpener Manieristen.
Pieter Coecke van Aelst war Lehrer und Schwiegervater von Pieter Bruegel dem Älteren.

Passend in die vorweihnachtliche Zeit die Werke im nachfolgenden Video, sehr schön mit der Musik von Edvard Grieg - Peer Gynt Suite Morgenstimmung, morning mood, unterlegt.

Pieter Coecke van Aelst





1892: Werner von Siemens, deutscher Erfinder und Unternehmer
1949: Leadbelly, US-amerikanischer Musiker
1988: Roy Orbison, US-amerikanischer Sänger

Er trug eine dunkle Sonnenbrille und sang über schöne Frauen: So lauten die wohl spontansten Assoziationen, die die Erwähnung des Namens Roy Orbison bei den meisten Menschen hervorruft. Doch der Grammy-Gewinner und Weggefährte von Johnny Cash, Carl Perkins und Elvis Presley leistete in 32 Jahren Karriere weit mehr als das: Sein zuweilen softer Rock'n'Roll-Country-Pop beeinflusste Myriaden von Musikern, darunter die Beatles, Bruce Springsteen und Rockabilly-Freaks wie The Cramps. Elvis fasste den Verdienst Orbisons kurzerhand wie folgt zusammen: "Roy Orbison ist der größte Sänger der Welt".

Und so beginne ich mal mit „Träume“… und werde so auch diesen Beitrag beenden…

Einer der denkwürdigsten Songs über die verlorene Liebe, die 1986 in dem David Lynch-Film ‚Blue Velvet‘ auftaucht, ist Roy Orbison’s "In Dreams".
Das Lied bewegt sich vom Schlaflied zur Freiheit von der erwachenden Welt, zum Erleben vergangener Romanze und endet in einem starken emotionalen Crescendo der zerstörten Realität.
Es ist ein Lied wo es unerheblich ist, ob die Perspektive des Sängers männlich oder weiblich ist.

In Dreams - Roy Orbison 1963





Als süße Prostituierte landet Julia Roberts 1990 mit der Komödie "Pretty Woman" den Kinohit des Jahres. Auch der Titelsong zu der romantischen Cinderella-Story verkauft sich millionenfach. Der Oldie stammt von einem Künstler, den die meisten jüngeren Kinogänger gar nicht mehr kennen. 1964 hatte Roy Orbison mit "Oh, Pretty Woman" den größten Erfolg seiner fast 30 Jahre dauernden Karriere.
Danach war es ruhig geworden um den US-Star mit der unverwechselbaren Drei-Oktaven-Stimme. Private Tragödien überschatteten sein Leben, und die beginnende Rock-Ära verdrängte seine melancholischen Lieder. Ende der 80 Jahre dann steht Roy Orbison kurz vor einem glanzvollen Comeback, doch den späten Triumph erlebt er nicht mehr. Mit nur 52 Jahren stirbt der Sänger an einem Herzinfarkt.

Balladen für die Pop-Geschichte
Roy Kelton Orbison kommt 1936 als Sohn eines Arbeiters in der texanischen Provinz zu Welt. Als er sechs ist, schenkt ihm sein Vater eine Gitarre. 1945 gewinnt er den Gesangswettbewerb eines lokalen Radiosenders und darf regelmäßig dort auftreten. Mit fünfzehn gründet der schmächtige, extrem weitsichtige Junge mit dem weichen Gesicht eine Band. Die spielt erst nur Country und hat 1956 mit dem selbst geschriebenen Rockabilly-Song "Ooby Dooby" ihren ersten kleinen Hit. Er öffnet Roy Orbison die Tür zum Sun Records Studio von Sam Phillips, wo auch Elvis Presleys Karriere startete.

Nach Anfängen als Studiogitarrist und Songschreiber für andere Interpreten komponiert der inzwischen verheiratete Roy Orbison ein Lied für seinen Freund Elvis, dass dieser aber ablehnt. Der scheue Orbison vertraut endlich der eigenen Tenorstimme, spielt das Lied selbst ein – und verbucht 1960 mit "Only the Lonely" seinen ersten Nummer-1-Hit in den USA. Nun geht es Schlag auf Schlag: Mit sensiblen Balladen wie "Crying", "In Dreams", "It’s over" und schließlich "Oh Pretty Woman" schreibt und singt sich Roy Orbison in die Pop-Geschichte. Selbst King Elvis rühmt ihn als "the greatest singer in the world".

Schicksalsschläge auf dem Karrieregipfel
Dabei ist der stets bescheiden auftretende Star auf der Bühne alles andere als ein Abräumer. Fast unbeweglich steht er da, sanft und verletzlich, das bleiche Gesicht von einer dunklen Brille verdeckt, und zieht die Zuhörer allein mit seiner wunderbar magischen Stimme in den Bann. Dann, auf dem Gipfel des Ruhms, schlägt das Schicksal zu. 1966 stirbt Orbisons Frau Claudette, die er als 16-jährige vor den Traualtar geschleppt hatte, bei einem Motorradunfall; kurz darauf kommen zwei seiner drei Söhne bei einem Hausbrand ums Leben. Orbison bewältigt den Schmerz auf Tourneen und veröffentlicht neue Songs. Doch die Zeit der großen Erfolge ist vorbei.

Roy Orbison - A Love So Beautiful (with the Royal Philharmonic Orchestra) (Audio)





Während dieser Krisenzeit entstand “One Of The Lonely Ones“, ein von Roy Orbison 1969 aufgenommenes Full-Length-Album, welches als verschwunden galt und erst im Dezember 2015 neben dem Epos The MGM Years 1965-1973 erschien.
Der Titelsong dieses Albums erscheint nun mit einem Video, das von dem Ehepaar Michael und Alana Lawrence erstellt wurde. Der Film wurde im Las Vegas Strip Club Little Darlings gedreht und zeigt die bahnbrechende burleske Tänzerin Tempest Storm in einer ihrer seltenen Auftritte, seit sie 1995 offiziell im Ruhestand war, im Alter von 67 Jahren. Die 87-jährige Legende ist eine bemerkenswerte Erscheinung, gefilmt, fertig in der Umkleidekabine, bevor sie auf die Bühne tritt, um in einem fast leeren Raum aufzutreten. Mit einem Schuss Twin Peaks-Styling bietet der Film eine Meditation über Isolation, Sterblichkeit und Einsamkeit.

Roy Orbison - One Of The Lonely Ones (Remastered)





1969 heiratet Roy Orbison seine neue Liebe Barbara Wellhörner Jacobs, eine Studentin aus Bielefeld. Mit ihrer Hilfe übersteht der von Kindheit an herzkranke Sänger 1978 eine dreifache Bypassoperation. Seine Fans haben ihn mittlerweile fast vergessen, aber Kollegen wie Emmylou Harris, Bruce Springsteen oder George Harrison halten weiter zu ihm. 1987 wird Roy Orbison in die Hall of Fame des Rock and Roll aufgenommen und startet noch einmal durch. Den riesigen Erfolg mit der Super-Group und Allstar-Band Travelling Wilburys (George Harrison, Tom Petty, Jeff Lynne und Bob Dylan) und seines letzten Megahits "You got it" kann er nicht mehr genießen. Kurz vor der Veröffentlichung des Albums stirbt Roy Orbison am 6. Dezember 1988 im Haus seiner Mutter in Tennessee.

Nach wie vor erobern seine Songs neue Generationen, was vielleicht nur mit dem schönen Satz von Tom Waits zu erklären ist:

"Roys Songs handelten weniger von Träumen, seine Songs waren Träume."


Roy Orbison Tribute





2005: Hanns Dieter Hüsch, deutscher Kabarettist

Noch nie wurde das familiäre Chaos an Weihnachten besser auf den Punkt gebracht wie von HANNS DIETER HÜSCH in seinem stakkato Haft vorgetragenen Titel "Feiertage".

Hanns Dieter Hüsch – Feiertage





2017: Johnny Hallyday, französischer Sänger, Songwriter und Schauspieler


06.12.2018 um 11:00 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
612 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!
Die ungewohnte Qual der Wahl

Heute ist Freitag, der 7. Dezember 2018. Die Sonne ging um 8.11 Uhr auf. Sie ist an diesem Freitag 7:55 Stunden unterwegs. Sonnenuntergang ist um 16.06 Uhr.

Das Wetter
Der Schirm sollte heute nicht vergessen, aber vor allem auch gut festgehalten werden. Es wird regnerisch und reichlich stürmisch. Im Nordharz soll der Tag verregnet mit Werten um 9 Grad starten. Später gehen die Niederschläge in Sprühregen über, die Temperatur bleibt bei 9 Grad.
Auch im Oberharz ist Regen zum Tagesstart angesagt, die Temperatur pendeln im weiteren Verlauf zwischen 3 und 7 Grad. Auch auf Harzer Höhen ist danach Sprühregen angesagt. Nachts bleibt es bedeckt, die Temperaturen fallen auf 1 Grad.
Das Orkantief "Marielou" kündigt sich deutlich an. Im Oberharz muss bereits mit Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 100 km/h gerechnet werden.

Für Angel Merkel geht die Sonne das letzte Mal als Vorsitzende der CDU auf. Zumindest, wenn die Delegierten in Hamburg alles auf die Reihe kriegen. Ganz leise Zweifel wird man (ironisch) äußern dürfen, schließlich werden sich, wenn überhaupt nur ganz wenige Delegierte daran erinnern, dass man bei einer CDU-Vorsitzenden-Wahl die Wahl hat...

Immerhin 47 Jahre ist es her, als Helmut Kohl gegen Rainer Barzel antrat – und verlor. Die Wahl 1971 war, wie wir heute wissen, lediglich ein kleiner Stolperer auf dem Weg zur Macht. 1973 löste Kohl Barzel an. Und dann blieb er ein Vierteljahrhundert CDU-Vorsitzender. Ohne Gegenkandidat.

Da kommt nun "das Mädchen", wie Kohl Merkel nannte, ehe sie ihn im Zuge der Parteispendenaffäre abräumte, nicht mehr ran. Aber 18 Jahre Vorsitzende der CDU ist ja auch schon mal eine Hausnummer. Auch immer ohne Gegenkandidaten.
Das letzte Mal eine echte Wahl vor fast einem halben Jahrhundert. Und dann jetzt gleich (mindestens) drei Kandidaten. Das kann schon verwirrend sein. Beschert der CDU aber eine Aufmerksamkeit und Zustimmung, wie sie sie lange nicht mehr hatte. Nicht die Inhalte, der "Thrill" der Gladiatorenkämpfe macht's offenkundig aus...
Dabei könnte es zum Märchen mit 1001 Stimmen werden, denn genau so viele Delegierte kommen in Hamburg zusammen. Etwa von 15.00 Uhr an soll es heute wirklich ernst werden, dann wird der Parteivorstand gewählt. Inklusivem Vorsitzendem/Vorsitzender.
Vielleicht hat die CDU dann schon eine neue Spitze, wenn die Sonne heute um 16.06 Uhr untergeht...

Der Anfang des Abschiedes von der Raute wird spannend.

Die Lulu wünscht allen einen schönen Start ins zweite Adventswochenende!



Ruthe.de - Nachrichten - Weihnachten2:04





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HAPPY BIRTHDAY

Wenn einer schon den Spitznamen "Larry Legend" hat... Der US-amerikanische Basketballer Larry Bird, der heute seinen 62. Geburtstag feiert, gilt als herausragender NBA-Spieler der 1980er Jahre, gewann dreimal den NBA Most Valuable Player Award (1984–86) sowie drei NBA-Meisterschaften mit den Celtics (1981, 1984 und 1986). Als Teil des US-Dream Teams gewann er bei den Olympischen Spielen 1992 die Goldmedaille.

Ihren 30. Geburtstag feiert heute die australische Schauspielerin Emily Jane Browning. Ihren internationalen Durchbruch schaffte sie mit der Hauptrolle in dem australischen Filmdrama "Sleeping Beauty" von Julia Leigh. 2017 war sie in der Serienumsetzung des Buches "American Gods" zu sehen.


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Tag der Internationalen Zivilluftfahrt

Der Tag der Internationalen Zivilluftfahrt (auch: International Civil Aviation Day) findet am heutigen 07. Dezember 2018 weltweit statt. Der Gedenktag wurde durch die UNO und der International Civil Aviation Organization (ICAO) 1996 proklamiert und wird seit 1997 jedes Jahr am 7. Dezember veranstaltet. Das Datum geht zurück auf die Gründung der ICAO am 7. Dezember 1944 und das an diesem Tag beschlossene Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt.

Der Tag dient dazu, weltweit das Bewusstsein zu stärken für die Bedeutung der Internationalen Zivilluftfahrt in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Staaten. Zudem soll an die Rolle der ICAO bei der Förderung der Sicherheit, Effizienz und Ordnungsmäßigkeit des internationalen Luftverkehrs erinnert werden.
Das Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt (Chicagoer Abkommen) wurde am 7. Dezember 1944 in Chicago von 52 Staaten unterzeichnet. Damit wurde die Grundlage eines internationalen Luftfahrtrechts auf völkerrechtlicher Basis geschaffen und die ICAO gegründet. Das Abkommen beschränkt sich ausdrücklich auf den privaten Luftverkehr (kommerziell und nichtkommerziell), auf Staatsluftfahrzeuge ist das Abkommen nicht anwendbar.

Das Abkommen regelt unter anderem Sprechfunkverfahren, Normen für Navigationseinrichtungen, Normen für Flugplätze, die Lizenzierung des Flugpersonals, die Erhebung von Gebühren etc. Dabei werden die technischen Details aus Gründen der Zweckmäßigkeit nicht im Abkommen selbst, sondern in Anhängen geregelt. Diese Anhänge sind integraler Bestandteil des Abkommens.


Pearl-Harbor-Gedenktag

Der Pearl-Harbor-Gedenktag findet heute zum 26. Mal statt am 07. Dezember 2018. Der Pearl-Harbor-Gedenktag soll an den Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 und all denjenigen gedenken, die bei diesem Angriff gestorben sind. Am 23. August 1994, ernannte der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika den 7. Dezember eines jeden Jahres zum Pearl-Harbor-Gedenktag. Als Tradition wird die Flagge der Vereinigten Staaten an diesem Tag bis Sonnenuntergang auf Halbmast gesetzt.

Der Angriff auf Pearl Harbor war der Angriff der Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte auf die in Pearl Harbor auf Hawaii vor Anker liegende Pazifikflotte der Vereinigten Staaten. Der Angriff wird als ein entscheidender Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg angesehen, weil er der Auslöser für den Kriegseintritt der USA war, die zuvor eine eher neutrale Stellung eingenommen hatten.
Durch den Überraschungsangriff ohne vorherige Kriegserklärung wurde ein Großteil der amerikanischen Schlachtflotte ausgeschaltet, wodurch die japanische Flotte für mehrere Monate die absolute Überlegenheit im Pazifikraum besaß. Obwohl der Angriff den USA eine erhebliche militärische Schwächung zufügte, erwiesen sich seine langfristigen Folgen als fatal für Japan. Der Name Pearl Harbor gilt heute in den USA als Synonym für einen ohne jede Vorwarnung erfolgten vernichtenden Angriff.

(dazu bitte mehr weiter unten unter „dies und das geschah…“ oder ähnlich)


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das passierte einmal an einem 07.Dezember:

43 v. Chr.: Marcus Antonius lässt den auf die Proskriptionsliste gesetzten Redner und politischen Gegner Cicero ermorden. Sein Leichnam wird grausam verstümmelt.

1732: Das Royal Opera House im Londoner Covent Garden wird mit William Congreves Stück The Way of the World eröffnet.

1742: Die nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff im Stil des Palladianismus errichtete Staatsoper Unter den Linden wird mit Carl Heinrich Grauns Stück Cleopatra e Cesare als Königliche Hofoper in Berlin eröffnet.

1787: Delaware wird erster Bundesstaat der Vereinigten Staaten.

1807: Das Königreich Westphalen wird auf der Grundlage des Friedens von Tilsit von Napoleon Bonaparte ausgerufen, per königlichem Dekret seine Constitution bekannt gemacht und der Eintritt in den Rheinbund geregelt.

1835: Zwischen Nürnberg und dem Ludwigsbahnhof in Fürth nimmt die Ludwigseisenbahn ihren Betrieb auf. Die Strecke der ersten deutschen Eisenbahn hat eine Länge von 6,05 km, für die die 10 PS starke Lokomotive namens Adler des britischen Eisenbahnpioniers George Stephenson etwa neun Minuten benötigt.

1881: Die Uraufführung der Oper Das Käthchen von Heilbronn von Karl Reinthaler nach einem Libretto von Heinrich Bulthaupt, basierend auf dem gleichnamigen Schauspiel von Heinrich von Kleist, erfolgt in Frankfurt am Main.

1888: Der Luftreifen wird von John Boyd Dunlop zum Patent angemeldet.

1904: Emil von Behring gründet mit den zwei Millionen Mark, die er 1901 als erster Nobelpreisträger für Medizin erhalten hatte, in Marburg die Behringwerke.

1906: Das deutsche Linienschiff SMS Schleswig-Holstein läuft vom Stapel. Am 1. September 1939 wird es mit Schüssen auf die Danziger Westerplatte den Zweiten Weltkrieg in Europa eröffnen.

1912: Im Alten Theater Leipzig wird das Märchenspiel Peterchens Mondfahrt von Gerdt von Bassewitz uraufgeführt.

1923: Edwin Powell Hubble beweist die Existenz von Himmelskörpern, die außerhalb unserer Milchstraße liegen.

1941: Adolf Hitler gibt den geheimen so genannten Nacht-und-Nebel-Erlass heraus. Das Oberkommando der Wehrmacht unter Wilhelm Keitel lässt daraufhin rund 7.000 des Widerstands verdächtige Personen aus den besetzten Gebieten nach Deutschland verschleppen und dort hinrichten oder ohne Nachricht an ihre Angehörigen festhalten.

1941: Der Angriff auf den US-Flottenstützpunkt Pearl Harbor auf der Pazifikinsel Oʻahu in Hawaii durch Japan führt in der Folge zum Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg, was insbesondere auf den Pazifikkrieg entscheidende Auswirkungen haben wird.

Diese Aufnahmen (Video unten) wurden während des japanischen Angriffs auf den Marinestützpunkt der Vereinigten Staaten in Pearl Harbor, Hawaii, am 7. Dezember 1941 gefilmt. Der Fotograf hat Aufnahmen einer Explosion an Bord der USS Arizona aufgenommen ... Original von Capt. Eric Hakansson, MM, gemacht auf 16mm ... "Stumm.

Der Angriff auf Pearl Harbor, Oahu und der Schlacht von Pearl Harbor war ein überraschender Militärschlag der kaiserlichen japanischen Marine gegen den US-amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Hafen, Hawaii, am Morgen des 7. Dezember 1941 (8. Dezember in Japan). Der Angriff war als vorbeugende Maßnahme gedacht, um zu verhindern, dass die US-Pazifikflotte in militärische Aktionen eingreift, die das Imperium von Japan in Südostasien gegen Überseegebiete des Vereinigten Königreichs, der Niederlande und der Vereinigten Staaten geplant hatte.

Die Basis wurde von 353 japanischen Kämpf-, Bombern und Torpedoflugzeugen in zwei Wellen von sechs Flugzeugträgern angegriffen. Alle acht Kriegsschiffe der US-Navy wurden beschädigt, vier wurden versenkt. Von diesen acht wurden zwei wieder angehoben und mit vier reparierten wurden sechs Kriegsschiffe später im Krieg wieder in Dienst gestellt. Die Japaner versenkten oder zerstörten drei Kreuzer, drei Zerstörer, ein Flugabwehrschiff und einen Minenleger. 188 US-Flugzeuge wurden zerstört; 2.402 Amerikaner wurden getötet und 1.282 verwundet. Das Kraftwerk, die Werft, die Wartungs- und Tanklager sowie die Tank- und Torpedolager sowie die U-Boot-Piers und das Hauptquartier (auch Sitz der Geheimdienstabteilung) wurden nicht angegriffen. Die japanischen Verluste waren gering: 29 Flugzeuge und fünf kleine U-Boote wurden verloren und 65 Soldaten getötet oder verwundet. Ein japanischer Matrose wurde gefangen genommen.

Der Angriff war ein tiefgreifender Schock für das amerikanische Volk und führte direkt zum Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg auf den pazifischen und europäischen Schauplätzen. Am folgenden Tag (8. Dezember) erklärten die Vereinigten Staaten Japan den Krieg. Die inländische Unterstützung für die starke Zurückhaltung in Sachen 2. Weltkrieg seitens der USA verschwand. Die daraufhin nachfolgenden Operationen der USA veranlassten Deutschland und Italien, am 11. Dezember den USA den Krieg zu erklären, der von den USA am selben Tag erwidert wurde.

Es gab zahlreiche historische Präzedenzfälle für nicht angekündigte militärische Aktionen Japans. Das Fehlen jeglicher formellen Warnung, insbesondere während der Verhandlungen offenbar noch andauern, veranlasste Präsident Franklin D. Roosevelt, den 7. Dezember 1941 als "ein Datum zu bezeichnen, das in Schande leben wird" ...

Admiral Hara Tadaichi fasste das japanische Ergebnis mit den Worten zusammen: "Wir haben in Pearl Harbor einen taktischen Sieg errungen und dadurch den Krieg verloren."

Zum Glück für die Vereinigten Staaten waren die amerikanischen Flugzeugträger von dem Angriff der Japaner unberührt ... Bei der Abschaffung der Schlachtschiffe blieb der US-Marine keine andere Wahl, als sich auf ihre Flugzeugträger und U-Boote zu verlassen - mit diesen Waffen der US Navy hielten sie den japanischen Vormar*** auf. Während sechs der acht Schlachtschiffe repariert und wieder in Dienst gestellt wurden, schränkte ihre relativ langsame Geschwindigkeit ihren Einsatz ein und sie dienten hauptsächlich der Rolle des Landbeschusses ...
Es waren letztendlich U-Boote, die die schweren Schiffe der Kaiserlichen Japanischen Marine bewegungsunfähig machten und Japans Wirtschaft praktisch zum Stillstand brachten ...

Real Pearl Harbor Footage: Japanese Planes Attack, USS Arizona Explodes 1941; Brings US Into WWII





1942: Das deutsche U-Boot U 515 versenkt westlich der Azoren das britische Passagierschiff Ceramic (18.713 BRT) mit fünf Torpedos. Von den 656 Passagieren und Besatzungsmitgliedern wird nur ein einziger gerettet.

1944: In Chicago wird das Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt unterzeichnet, mit dem die International Civil Aviation Organization (ICAO) geschaffen wird.

1948: Im Westteil Berlins wird Ernst RBrüste von den Stadtverordneten zum Regierenden Bürgermeister gewählt.

1970: In War***au wird im Rahmen der deutschen Ostpolitik der War***auer Vertrag über die Grundlagen der Normalisierung zwischen Deutschland und Polen unterzeichnet. Am gleichen Tag macht Willy Brandt seinen Kniefall von War***au vor dem Mahnmal des War***auer Ghettos, was weltweit zum Symbol für die Versöhnung wird.

1972: Mit Apollo 17 machen sich vorläufig zum letzten Mal Menschen auf den Weg zum Mond. Es handelt sich um den einzigen Nachtstart des Apollo-Programms.

1982: Im US-Bundesstaat Texas wird zum ersten Mal die Giftspritze für eine Hinrichtung eingesetzt.

1987: In Kalifornien zerschellt Pacific-Southwest-Airlines-Flug 1771 nach Sturzflug. Ein entlassener Mitarbeiter hatte die Crew erschossen.

1989: In Ost-Berlin einigen sich Vertreter von Regierung und Opposition am „runden Tisch“ u. a. auf die Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) sowie auf freie Kommunalwahlen in der DDR am 6. Mai 1990.

1995: Bill Gates kündigt in der als Pearl-Harbor-Rede bekannt gewordenen Ansprache das künftige Engagement von Microsoft im Bereich Internetsoftware mit den Worten „A sleeping giant has awakened“ an und signalisiert damit den Beginn des Browserkriegs gegen Netscape.

2001: Die afghanische Nordallianz befreit mit US-amerikanischer Hilfe Kandahar von der Herrschaft der Taliban.

2005: Der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Kroatienkrieg gesuchte kroatische General Ante Gotovina wird auf der spanischen Insel Teneriffa festgenommen.

2005: Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet zwischen Tribsees und Greifswald die letzten Teilstücke der Bundesautobahn 20, der sogenannten Ostsee- bzw. Küstenautobahn, die vom Kreuz Uckermark zum Kreuz Lübeck führt. Die A 20 ist damit der längste zusammenhängende Autobahnneubau seit 1945.


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Geboren wurden an einem 07.Dezember:

1302: Azzo Visconti, Kaiserlicher Vikar, Stadtherr von Mailand
1598: Gian Lorenzo Bernini, italienischer Barockbaumeister

Der italienische Baumeister, Bildhauer und Maler Giovanni Lorenzo Bernini wird am 7.12.1598 als Sohn des Bildhauers Pietro Bernini in Neapel geboren. Aufgrund seiner künstlerischen Frühreife und Meisterklasse mit einigen Büsten erregt Giovanni Lorenzo Bernini in Rom die Aufmerksamkeit des Papstes.Die Perfektion und Meisterschaft in der Bearbeitung des Steines machen Giovanni Lorenzo Bernini schon früh weit bekannt. Er erreicht eine bis dahin ungesehene Weichheit des Gesteins, indem er eine besondere Oberflächengestaltung umsetzt, die bis ins kleinste die Zusammenhänge zwischen Haut und darunter liegenden Muskeln und Knochen aufzeigt.

Zwischen 1618 und 1625 schafft Giovanni Lorenzo Bernini für den Kardinal Scipione Borghese die berühmten mythologischen Skulpturengruppen "Äneas und Anchises", "Pluto und Persephone", "Apollo und Daphne" und "David", die man heute noch in der Villa Borghese in Rom besichtigen kann und die den unsterblichen Weltruhm Berninis begründen.

Giovanni Lorenzo Bernini steht fast ununterbrochen in der Gunst der Päpste, die ihm großartige und bedeutende Aufträge verschaffen.Obwohl er nie eine Architektenausbildung durchlief , erhält Giovanni Lorenzo Bernini 1629 den Auftrag, Baumeister der Petrikirche zu werden. Er beginnt den Bau der Glockentürme zu beiden Seiten der Fassade, die aber aufgrund schlechter Fundamentierung während des Baues wieder abgetragen werden müssen.
Giovanni Lorenzo Berninis Hauptbauwerk besteht indessen in den mächtigen Säulengängen, welche erst 1667 angelegt werden und die den Platz vor der Peterskirche einschließen und einen prächtigen und großartigen Eindruck gewähren. Das Stadtbild Roms wird bald maßgeblich von Berninis Bauwerken geprägt. Neben Skulpturen und Bauwerken erschafft Bernini über 150 Gemälde mit Darstellungen aus der biblischen und Profangeschichte sowie Themen aus der Welt der Mythen. Das Ansehen Giovanni Lorenzo Berninis wächst in den Jahren und er genießt ein geradezu fürstliches Ansehen.

Giovanni Lorenzo Bernini ist der Günstling aller Päpste, die während seines Lebens regieren und schon früh wird er mit dem Kreuz des Christusordens dekoriert. Ein Werk von Bernini zu besitzen, galt als Ehre und so reißen sich Fürsten aus ganz Europa um seine Werke. Einzig der 1644 als Papst gewählte Innozenz X. verweigert Bernini die Gunst. Das Ansehen Giovanni Lorenzo Berninis als einer der größten Künstler seiner Zeit ist zu dieser Zeit aber schon so gefestigt, dass er durchaus auch große Privataufträge erhält.
Bereits 66-jährig reist Giovanni Lorenzo Bernini 1664 noch nach Paris, um dort die Umgestaltung des Louvre zu leiten. Im Jahr 1680 stirbt Giovanni Lorenzo Bernini in Folge einer schweren Krankheit in Rom.

gian lorenzo bernini





1701: Anders Celsius, schwedischer Astronom
1801: Johann Nepomuk Nestroy, österreichischer Dramatiker und Schauspieler
1803: Giuseppe Angelelli, italienischer Maler
1910: Louis Prima, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber

Louis Prima wurde im French Quarter von New Orleans geboren und sehnte sich danach, Jazz zu spielen. Als Kind lernte er Geige, sein älterer Bruder Leon dafür Trompete. Aber das sollte sich ändern, er trat bald in die Fußstapfen seines älteren Bruders. In den 1930er Jahren spielte er in Clubs wie "The Famous Door", und dann in den 1940er Jahren, wurden Prima und seine Band bekannt. Wie viele andere Bigbands hatte Prima immer eine Frauensängerin, sein berühmtester war Keely Smith, mit der er den Klassiker "That Old Black Magic" aufnahm. Sie begann mit ihm, als sie 16 Jahre alt war, und er heiratete sie schließlich. Sie wurden 1962 geschieden, und im selben Jahr heiratete er die 20-jährige Gia Maione. Im Jahr 1967 sprach Prima ‘ King Louie‘ im animierten Disney-Spielfilm Das Dschungelbuch (1967). Prima starb 1978, aber seine Musik gilt als eine der besten Jazz- und Swingmusik, die jemals aufgenommen wurde.

Louis Prima - Angelina & Zooma, Zooma





1913: John Davis, US-amerikanischer Blues-Pianist und Sänger

Blind John Davis war ein Afroamerikaner, Blues-, Jazz- und Boogie-Woogie-Pianist und Sänger. Er ist am besten für seine Aufnahmen wie "A Little Every Day" und "Everybody's Boogie" in Erinnerung.

Davis wurde in Hattiesburg, Mississippi, geboren, zog jedoch im Alter von zwei Jahren mit seiner Familie nach Chicago. Sieben Jahre später hatte er sein Augenlicht verloren. In seinen frühen Jahren unterstützte Davis Merline Johnson, und mit Mitte 20 war er ein bekannter und zuverlässiger Pianist. Zwischen 1937 und 1942 nahm Davis mit Big Bill Broonzy, Sonny Boy Williamson, Tampa Red, Merline Johnson und anderen verschiedene Songs auf und spielte auf vielen Aufnahmen dieser Zeit.
Nachdem er bei verschiedenen früheren Aufnahmesitzungen mit ihm gespielt hatte, schloss sich Davis in den 1940er Jahren mit Lonnie Johnson zusammen. Später auf eigene Faust aufgenommen, "No Mail Today" (1949) wurde für Davis ein kleiner Hit.
Mit Broonzy tourte er 1952 als erster Blues-Pianist auf Europa-Tournee. In späteren Jahren tourte und nahm Davis häufig in Europa auf, wo er einen höheren Bekanntheitsgrad hatte als in seiner Heimat.
Davis starb im Oktober 1985 im Alter von 71 Jahren in seiner Wahlheimat Chicago.

Blind John Davis -- Everyday I Have The Blues





1915: Eli Wallach, US-amerikanischer Schauspieler
Sein Gesicht hat sich Millionen Kinogängern eingeprägt: Ob als Tuco in "Zwei glorreiche Halunken" oder als Don Altobello in "Der Pate III" - Eli Wallach spielte selten die Helden, meist die Gangster.

Wenn jemand einen Blick hatte, den man als "ganz und gar verschlagen" bezeichnen kann, dann war das Eli Wallach. Sein Tuco ist ein kleiner schmieriger, aber durchaus gewitzter Bandit, der dritte Mann in Sergio Leones "The Good, The Bad, The Ugly" - bei uns bekannt geworden unter dem Titel "Zwei glorreiche Halunken" (1966. Mit Kopfgeldjäger Clint Eastwood, dem "Guten", sucht er in den Wirren des amerikanischen Bürgerkrieges einen Schatz. Unvergesslich ist die Sequenz, in der Wallach seinen Rivalen in der Wüste sadistisch quält.

Er spielte Gangster, Verbrecher und Taugenichtse. Es waren nicht die Heldenrollen, in die Eli Wallach schlüpfte, es waren des Gegenpartes, die fiesen Charaktere. Und doch, oder gerade dadurch wurde der Schauspieler zum Star, der bis ins hohe Alter auf der Bühne und vor der Kamera stand.

1915 als Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer in New York geboren, trat Wallach schon als Jugendlicher in Schulaufführungen und vor der Kamera in Erscheinung. Nach einem Geschichtsstudium und dem Einsatz im Zweiten Weltkrieg hatte er 1945 sein Broadway-Debüt, dem viele weitere Bühnenrollen folgten. 1951 wurde er mit einem Tony Award für seine Rolle als italienischer Lastwagenfahrer in dem Stück "Die tätowierte Rose" von Tennessee Williams ausgezeichnet.

Proteste wegen "Baby Doll"
Es war jedoch das Kino, mit dem Wallach einem breiten Publikum bekannt wurde und seinen internationalen Durchbruch feierte. Sein Debütfilm "Baby Doll - Begehre nicht des Anderen Weib" von Elia Kazan, nach einem Drehbuch von Tennessee Williams, löste 1956 in den USA heftige Proteste aus. Wallach spielt darin einen sizilianischen Einwanderer und Pflanzer, der eine verheiratete, minderjährige Frau verführt.

1960 spielte Wallach in "Die glorreichen Sieben" den Banditen Calvera, der mit seiner Bande mexikanische Bauern terrorisiert und dem sich die sieben Titelhelden entgegenstellen. Im gleichen Jahr spielte er an der Seite von Marilyn Monroe, Clark Gable und Montgomery Clift in "Misfits - Nicht gesellschaftsfähig" von John Huston. Zu seinen weiteren Filmen zählen "Lord Jim", "Wie klaut man eine Million?", jeweils an der Seite von Peter O'Toole, "Die Gräfin und ihr Oberst" und "Jeder Kopf hat seinen Preis".

Bis Ende der 70er Jahre spielte Wallach in etlichen Abenteuerfilmen mit, vor allem aber in Western wie "Das war der Wilde Westen", "Vier für ein Ave Maria" mit Terence Hill und Bud Spencer, dem Italowestern "Zwei wilde Companeros" und "Stetson - Drei Halunken erster Klasse" (eine von Wallachs seltenen Hauptrollen).

Der "Hässliche"

Seine wohl berühmteste Rolle hatte Wallach als Tuco in "Zwei glorreiche Halunken" an der Seite von Clint Eastwood und unter der Regie von Sergio Leone. Er spielt in dem Film einen zwielichtigen Mexikaner, genannt "Der Hässliche", der sich zusammen mit dem "Blonden" (Eastwood) auf die Suche nach einem Goldschatz macht, immer den Killer Sentenza (Lee Van Cleef) im Nacken. Der Streifen gehört zu den bekanntesten Western der Filmgeschichte.

Einen weiteren bekannten Auftritt hatte er 1990 in Francis Ford Coppolas "Der Pate III" als Don Altobello, dem Gegenspieler des von Al Pacino dargestellten Mafiabosses. Als graue Mafia-Eminenz wird er von der Corleone-Tochter mit Keksen vergiftet. Zu dieser Zeit trat Wallach nur noch selten vor die Kamera. Dennoch überraschte er das Publikum bis ins hohe Alter mit Auftritten in Fernsehen und Film, etwa in "Glauben ist alles!" an der Seite von Edward Norton und Ben Stiller, "Mystic River" von Regisseur Eastwood, "Liebe braucht keine Ferien" mit Kate Winslet, "Der Ghostwriter" von Roman Polanski und "Wall Street: Geld schläft nicht" von Oliver Stone. Zudem hatte er Gastauftritte in TV-Serien wie "Law and Order" oder "Emergency Room".

Wallach war ein Verfechter des Method Acting und gehörte neben Elia Kazan, Marlon Brando und anderen zu den Gründungsmitgliedern des Actor's Studio. 2010 wurde er mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.


Eli Wallach Tribute at the TCM Classic Film Festival 2010





1918: Max Merkel, österreichischer Fußballspieler und -trainer
1924: Boyd Bennett, US-amerikanischer Songwriter, Schlagzeuger und Rock’n’Roll-Sänger
1949: Tom Waits, US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Songschreiber
1964: Ilse Aigner, deutsche Politikerin, MdB, Bundesministerin
1984: Robert Kubica, polnischer Formel-1-Rennfahrer


Gestorben sind an einem 07.Dezember:

043 v. Chr.: Marcus Tullius Cicero, römischer Redner, Politiker und Schriftsteller

"Stultorum plena sunt omnia."

„Unserem Charakter ist der Samen der Tugenden eingeboren. Könnten diese heranreifen und gedeihen, so würde uns die Natur selbst zum seligen Leben hinführen. Aber wir befinden uns von dem Augenblicke an, wo wir ans Licht der Welt gebracht sind und als Kinder begrüßt werden, fortwährend mitten in aller Verderbnis und in höchster Verkehrtheit der Vorstellungen.“

Marcus Tullius Cicero





1815: Michel Ney, französischer Mar***all
1817: William Bligh, britischer Seeoffizier, Kapitän der HMS Bounty
1975: Thornton Wilder, US-amerikanischer Schriftsteller
2016: Hildegard Hamm-Brücher, deutsche Politikerin
2016: Greg Lake, britischer Bassist, Gitarrist, Sänger, Songwriter


07.12.2018 um 10:55 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
612 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!

Heute ist Samstag, der 8. Dezember 2018. Bevor die Sonne nach 7 Stunden und 54 Minuten heute um 16.07 Uhr wieder untergeht, musste sie um 8.12 Uhr erst einmal aufgehen…

Das Wetter
Es bleibt stürmisch. Schon gestern war windtechnisch im Harz und dem Vorharz Einiges los. Auch heute ist bei (etwas kühleren Temperaturen als gestern) um die 3 bis 4 Grad im Nordharz und 1 Grad im Oberharz wieder Sturmwarnung angesagt. Kritisch wird es dabei laut den Vorhersagen im Landkreis Goslar vorerst nicht, der Deutsche Wetterdienst warnt vor markantem, aber noch nicht gefährlichem Wetter. Weiter östlich jedoch, um Werigerode herum, herrscht Sturmwarnung.
Der Blick zum Brocken
Kalt, trüb und - wer hätte es erwartet? - wie im Rest des Harzes ziemlich windig. So sieht er am heutigen Morgen auf dem Brocken aus. Bei Temperaturen, die im Laufe des Tages zwischen -1 und 0 Grad schwanken, wird es aller Voraussicht nach wohl auch ein bisschen Neuschnee auf dem Gipfel geben.
So richtig weiß sieht der ja nach den milden Temperaturen der vergangenen Tage nicht mehr aus (Link bitte anklicken: Webcam auf dem Brocken – wie man sieht, man sieht nichts… lach).
Aber nicht nur heute, sondern vor allem in den nächsten Tagen soll sich das wieder ändern.





Ein neuer Tag bricht an. Und mit ihm eine neue Ära – ja, eine ganz neue Zeitrechnung bei der CDU. Eine Partei reißt die Fenster auf und lässt frischen Wind herein. Sie hat großes vor. So und ähnlich überschwänglich klingen viele Medienberichte nach dem ersten Tag des CDU-Parteitages. Annegret Kramp-Karrenbauer siegte gestern mit 517 von 999 Stimmen im Rennen um den CDU-Parteivorsitz, ließ im ersten Wahlgang Jens Spahn, im zweiten dann Friedrich Merz auf der Strecke und löst Angela Merkel nach 18 Jahren im Amt ab.
517 von 999 Delegierten sind der Meinung, dass sie die beste Kandidatin für den Job ist. Merkel freut’s, denn mit der ehemaligen Ministerpräsidentin des Saarlandes hat ihre Wunschkandidatin sich durchgesetzt.
Doch es gibt auch kritische Stimmen. Das knappe Wahlergebnis spricht Bände. Wird „AKK“ eine zweite Merkel, die keine wirkliche Veränderung bringt? Hat sie das Zeug, auch die Wähler zu überzeugen? Auch diejenigen, die schon Merkels Linie als zu wenig konservativ und zu weit in der politischen Mitte kritisierten und zur AfD abzudriften drohen? Die kommenden Monate werden zeigen, ob ihre Wahl der erhoffte frische Wind oder doch eher ein laues Lüftchen ist.

Und während die Menschen der Region wie ganz Deutschland gestern gespannt nach Hamburg blickten, passierte im Atomkraftwerk in Grohnde, kaum 100 Kilometer von hier entfernt, ein "meldepflichtiger Vorfall". Darüber berichtet unter anderem der NDR. So habe laut des niedersächsischen Umweltministeriums ein Überströmventil nicht vollständig geöffnet. Das habe sich zwar nicht auf den Betrieb der Anlage ausgewirkt, das Ministerium werde den Vorfall aber dennoch prüfen.
Eine kleine Panne, bei der einem dank der Horrorbilder aus Fukushima aus dem März 2011 aber schnell angst und bange wird. Umso spannender auch, wie AKK als CDU-Vorsitzende künftig mit dem Thema AKWs umgehen wird. Vom Weihnachtsbaum sollen doch höchstens die Kerzen leuchten, nicht der Baum selbst strahlen...

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein kuschelig-gemütliches 2. Adventswochenende,
die Lulu.


Und bitte vergebt mir und hasst mich nicht zu dolle, wegen meines wiederum sooo langem Beitrag über Jim Morrison… ich musste das so tun!


Ruthe.de – Rudolph





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HAPPY BIRTHDAY

Ist ja immerhin Samstag und am Abend kann man richtig abtanzen.


Vielleicht zu einem Song eines anderen Geburtstagskindes des heutigen Tages. Die US-amerikanische Rapperin Nicki Minaj wird 36 Jahre alt. Sie teilt sich den Geburtstag mit dem britischen Schauspieler Dominic Monaghan (42), bekannt als Hobbit "Merry" aus der Verfilmung des "Herrn der Ringe".

Auf seine 63 Jahre kann heute außerdem Martin Semmelrogge anstoßen. Der deutsche Schauspieler ist aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen bekannt. Sein Durchbruch gelang ihm im Jahr 1981 mit dem weltweit erfolgreichen Film "Das Boot".


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Mariä Empfängnis

Mit Mariä Empfängnis feiern Christen am heutigen 08. Dezember 2018 den Tag, an dem Gott Maria im Mutterleib ihrer Mutter Anna erwählte, die Mutter seines Sohnes Jesus Christus zu werden. Es ist das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Die Verkündigung von Annas Schwangerschaft - genau neun Monate vor Marias Geburt - ist ein gesetzlicher und damit arbeitsfreier Feiertag in Österreich, Liechtenstein, den katholisch geprägten Kantonen der Schweiz sowie in Argentinien, Chile, Italien, Kolumbien, Malta, Nicaragua, Portugal und Spanien. Der ursprüngliche Name dieses christlichen Hochfestes lautet Maria Immaculata oder Empfängnis der heiligen Anna.

Nach christlichem Glauben wird die Erbsünde Evas mit jedem Geschlechtsakt und dem daraus entstehenden Leben an die nächste Generation weitergegeben. Um dies zu durchbrechen erwählte Gott Maria, das Kind der heiligen Anna und Joachims bereits im Mutterleib. Durch diese sogenannte unbefleckte Empfängnis war Maria von Beginn ihres irdischen Lebens an frei von Sünde und dadurch geeignet, Jesus Christus zur Welt zur bringen. Dessen Start ins Leben ist die zweite unbefleckte Empfängnis, an welche im Christentum geglaubt wird.

Der alte Brauch, dass Frauen an Mariä Empfängnis nicht arbeiten, ist über die Jahre verloren gegangen. An diesem Tag die Weihnachtsbacksaison einzuläuten, ist hingegen immer noch verbreitet. Manche Gläubige stellen zu Ehren Marias eine Marienkerze auf. Diese soll die Nacht hindurch an einem Fenster des Hauses stehen und brennen. Der Papst begibt sich an Mariä Empfängnis an die sogenannte "Säule zur unbefleckten Empfängnis" in Rom und betet zur heiligen Gottesmutter. Das Fest wird mit Messe und Hochamt geehrt.

Im Jahre 1854 verkündete Papst Pius IX das Dogma der unbefleckten Empfängnis. Ein Dogma ist ein religiöser Lehrsatz mit Anspruch auf uneingeschränkte Wahrheit. Dennoch besteht Uneinigkeit bezüglich dieses Festes innerhalb der christlichen Kirchen. Während vor allem die Katholiken daran glauben, dass Gott die heilige Jungfrau von Anfang an vor jedem Makel bewahrt hatte, lehnen beispielsweise Protestanten und orthodoxe Christen dieses Dogma für Maria ab. Eine Bauernregel zum Fest lautet: "Zu Mariä Empfängnis Regen, bringt dem Heu keinen Segen."


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damals war’s, … Geschehnisse von einem 08.12…

1427: Der Mainzisch-Hessische Krieg endet. Mit einem Friedensschluss in Frankfurt am Main wird ein zwei Jahrhunderte währender Konflikt um die territoriale Vorherrschaft in Hessen zwischen Kurmainz und den Landgrafen von Hessen beigelegt.

1813: In Wien dirigiert Ludwig van Beethoven die Uraufführung seiner 7. Sinfonie.

1849: Die Oper Luisa Miller von Giuseppe Verdi mit dem Libretto von Salvatore Cammarano nach dem Trauerspiel Kabale und Liebe von Friedrich Schiller wird am Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt.

1861: Nachdem Mexiko die Rückzahlung seiner Auslandsschulden eingestellt hat, landen spanische Truppen als erstes Expeditionskorps in Veracruz. Die europäischen Gläubigerstaaten wollen mit militärischen Mitteln eine Fortsetzung der Zahlungen erzwingen. Unter den verbündeten Großmächten Frankreich, Großbritannien und Spanien verfolgt Kaiser Napoleon III. eigene Pläne, die eine französische Intervention in Mexiko einschließen.

1861: Alexandru Ioan Cuza proklamiert die Bildung des Staates Rumänien aus den Donaufürstentümern Moldau und Walachei. Das Land befindet sich jedoch immer noch unter nomineller Oberhoheit des Osmanischen Reiches.

1863: Die Jesuitenkirche Iglesia de la Compañía in Santiago de Chile wird durch ein Feuer zerstört. Den mehr als 2.000 Opfern des Brandes errichtet man genau zehn Jahre später ein Denkmal.

1881: Der verheerende Brand des Ringtheaters in Wien fordert mehrere Hundert Tote. Das Ereignis hat internationale Auswirkungen auf den vorbeugenden Brandschutz.

1906: Das Montezuma Castle in Arizona und der Inscription Rock in New Mexico werden zu National Monuments der USA erklärt.

1914: Im Seegefecht bei den Falklandinseln wird das deutsche Ostasiengeschwader unter Maximilian Graf von Spee im Ersten Weltkrieg von den Briten nahezu vollständig vernichtet.

1921: Eine Anzeige mit dem Slogan „One Look is Worth A Thousand Words“ in der Fachzeitschrift Printers' Ink entwickelt sich hinterher zum Sprichwort Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

1935: Mit dem Finale des Tschammerpokals findet in Deutschland erstmals ein Finale eines Pokalwettbewerbs für Fußballvereinsmannschaften statt.

1938: In Kiel geht der Stapellauf des einzigen deutschen Flugzeugträgers vor sich. Die Graf Zeppelin wird aber später nicht mehr fertiggestellt.

1939: Rudolf Heß weiht den Adolf-Hitler-Ka*** bei Gleiwitz ein und führt den ersten Spatenstich für den geplanten Donau-Oder-Ka*** aus.

1940: Die Operation Compass, eine Aktion der Alliierten im Zweiten Weltkrieg gegen die vorrückenden italienischen Truppen in Nordafrika, beginnt.

1941: Einen Tag nach dem Angriff auf Pearl Harbor erklären die USA Japan den Krieg. Japan eröffnet seinerseits im Pazifikkrieg eine großangelegte Offensive in Südostasien: Mit dem Kampf um Prachuap Khiri Khan beginnt die Invasion Thailands und auch die britische Kronkolonie Hongkong wird angegriffen. Als weitere Folge der japanischen Expansionspolitik beginnt die Schlacht um die Philippinen, die bis zum 9. Juni 1942 dauern wird.

1941: Im Vernichtungslager Kulmhof beginnt im Rahmen der „Endlösung der Judenfrage“ die Ermordung der europäischen Juden.

1955: Der Europarat beschließt sein Emblem: eine blaue Fahne mit zwölf goldenen Sternen.

1957: Billie Holiday singt – begleitet von Lester Young – den Titel Fine and Mellow in der TV-Sendung The Sound of Jazz.

1963: Auf dem Pan-Am-Flug 214 wird eine Boeing 707 von einem Blitz getroffen und stürzt brennend über Maryland ab. Alle 81 Insassen kommen ums Leben.

1966: Die Autofähre Iraklion geht in schwerer See auf ihrer Fahrt von Kreta nach Piräus unter und reißt dabei 241 Menschen in den Tod.

1974: In einem Referendum entscheiden sich in Griechenland nahezu 70 Prozent der Wähler für das Abschaffen der konstitutionellen Monarchie zu Gunsten der Staatsform einer Republik.

1976: Das Album Hotel California der Eagles erscheint in den USA. Es avanciert zum meistverkauften Studioalbum der Rockband.

1980: Der heimkehrende John Lennon wird vor dem New Yorker Dakota-Building von Mark David Chapman erschossen.

1983: Die Raummission STS-9 endet mit der Landung der Raumfähre Columbia auf der Erde. An Bord befinden sich John Watts Young, der erste Mensch mit sechs vollendeten Raumflügen, sowie Ulf Merbold, der erste bundesdeutsche Raumfahrer.

1985: Die erste Folge der deutschen Fernsehserie Lindenstraße wird ausgestrahlt.

1986: Australien unterzeichnet den Vertrag von Rarotonga, womit der Südpazifik zur atomwaffenfreien Zone wird.

1987: Michail Gorbatschow und Ronald Reagan unterzeichnen den INF-Vertrag über den vollständigen Abbau aller nuklearen Mittelstreckenwaffen.

1991: Die Staatsoberhäupter von Russland, Weißrussland und der Ukraine beschließen das offizielle Ende der Sowjetund gründen die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).

1994: In Namibia erringt die SWAPO bei den Parlamentswahlen 53 von 72 Sitzen.

2000: Die NASA stellt Kontakt zu ihrer Raumsonde Pioneer 6 her. Fast 35 Jahre nach dem Start stellt das einen Rekord in der Lebensdauer dar.

2003: Simbabwe tritt aus dem Commonwealth of Nations aus, nachdem die internationale Kritik an der Politik Robert Mugabes zu heftig geworden ist.

2004: Mit der Erklärung von Cuzco wird die Südamerikanische Staatengemeinschaft gegründet, die eine Einigung des Kontinents nach dem Vorbild der EU herbeiführen soll.

2005: Der Rote Kristall wird als neues Symbol der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung angenommen.

2005: Ein Börsenhändler in Tokio erhält den Auftrag, eine Aktie der Zeitarbeitsfirma J-Com zum Preis von 610.000 Yen zu verkaufen. Er gibt jedoch stattdessen eine Order über 610.000 Aktien zum Preis von einem Yen in sein Handelssystem ein und richtet mit dem „teuersten Tippfehler der Welt“ einen Schaden von ca. 300 Millionen Euro an.

2006: Die Spielkonsole Wii von Nintendo wird in Europa veröffentlicht. Aufgrund des neuartigen Controllers gewinnt sie rasch an Popularität und erreicht sehr hohe Verkaufszahlen.


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Geboren wurden an einem 08.12.

0065 v. Chr.: Horaz, römischer Dichter
1542: Maria Stuart, schottische Königin
1685: Johann Maria Farina, italienischer Parfumeur (Eau de Cologne)
1815: Adolph Menzel, deutscher Maler, Zeichner und Illustrator

Adolf Menzel gilt als der bedeutendste deutsche Realist des 19. Jahrhunderts.
Themen der Gegenwart nehmen in Adolph Menzels Werk einen breiten Raum ein. Er malte die Menschen, unter denen er sich bewegte - dies waren Angehörige des Bürger- bzw. ab 1861, des Großbürgertums -, und spiegelte in seinen Werken wieder, was er sah.
Menzels Darstellungen von Handwerkern und Arbeitern sind frei von jeglicher Ironie. Sie drücken den Respekt aus, den der Maler vor ernsthafter, gut gemachter Arbeit gleich welcher Art empfand.
Ein bekanntes Werk Adolf Menzels sind beispielsweise "Das Eisenwalzwerk". Es gilt als die erste größere Industriedarstellung in Deutschland.
Menzel malte eine Serie von Darstellungen aus dem Leben Friedrichs des Großen, darunter so bekannte Gemälde wie das Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci, unstrittig wohl das bekannteste, des weiteren König Friedrichs II. Tafelrunde in Sansscouci und Friedrich und die Seinen bei Hochkirch.

Zu Johann Sebastian Bachs ‚Prelude In A Minor, BWV 569‘ eine schöne Zusammenfassung seiner Werke:

Werke von Adolf Menzel - Deutscher Realismus 19. Jahrhundert





1864: Camille Claudel, französische Bildhauerin
1865: Jean Sibelius, finnischer Komponist

1911: Lee J. Cobb, US-amerikanischer Schauspieler
1925: Sammy Davis jr., US-amerikanischer Unterhalter
1936: David Carradine, US-amerikanischer Schauspieler
1937: Margot Werner, österreichische Balletteuse und Chansonsängerin

Margot Werner - So ein Mann 1976





1941: Geoff Hurst, englischer Fußballspieler
1943: Jim Morrison, US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Lyriker (The Doors)

Mann, Musiker, Mythos: Jim Morrison ist eine der berühmtesten und berüchtigtsten Figuren der Rockgeschichte gewesen.

Mit ihrer Mischung aus Jazz und Rock waren die Doors eine der schillerndsten Bands der 60er-Jahre. Und doch waren sie nichts ohne ihren Sänger Jim Morrison, der sich als Dichter begriff, seine Texte als Poesie darbot.

James Douglas "Jim" Morrison wurde am 08. Dezember 1943 in Melbourne, Florida geboren.
Morrison studierte zunächst an der Florida State University und danach ab Januar 1964 am Theater Arts Department an der University of California. Im Juni 1965 schließt er dieses Studium mit dem Bachelor ab.

Wir schreiben das Jahr 1963, Aufbruchstimmung hat die USA erfasst. Im Weißen Haus sitzt mit John F Kennedy ein jugendlich wirkender Präsident, die Rassenschranken in den Südstaaten beginnen zu fallen. Parallel dazu wächst, von der breiten Öffentlichkeit noch unbeachtet, der Kern einer neuen Pop- und Jugendkultur heran. In Los Angeles erfindet sich Jim Morrison neu, als Künstler ohne Vergangenheit. Sein Bruch mit dem früheren Leben ist radikal. Er besitzt nicht viel mehr als die Kleidung, die er auf dem Leib trägt.

An der Universität von Kalifornien in Los Angeles kamen 1965 mit Morrison, Robby Krieger, John Densmore und Ray Manzarek "THE DOORS" zusammen - sie wurden zu einer der einflussreichsten Bands der 60er Jahre.
Robbie Krieger, ein introvertierter Teenager mit hohem Haaransatz, spielt Gitarre. Und der schüchterne John Densmore mit den markanten Wangenknochen der Schlagzeuger der Band.
Weil sie keinen geeigneten Bassisten finden, spielt Manzarak die Bassläufe auf seiner Orgel. Sein flirrendes Keyboard-Spiel prägt den Sound der Doors, ebenso wie Robbie Kriegers vom Flamenco beeinflusster Gitarrenstil. Immer wieder fließen jazzige Elemente ein, vor allem in den Soli. Nicht wild und ausufernd, sondern knackig und punktgenau gesetzt.

Mit den Doors erweiterte Jim Morrison das Verständnis der Rockmusik - in Form von mehrschichtigen Konzeptstücken und zu jener Zeit völlig neuen Formen des Rocktheaters. Es drehte sich alles um Poesie und Rock'n'Roll.
Im Frühjahr 1966 haben die Doors ihr erstes Engagement im London Fog, einem Club auf dem Sunset Boulevard in West Hollywood. Die Bezahlung ist mickrig: zehn Dollar pro Mann und Abend. Dafür muss die Band von 21 bis 2 Uhr nachts spielen: fünf Sets ŕ 55 Minuten mit einer kurzen Pause dazwischen.


„Dann trat sie durch die Tür des London Fog. Pamela Courson. Mit Sommersprossen, rotem Haar und milchweißer Haut. Ein bisschen naiv und unschuldig, aber mit einem Funkeln in den Augen.“ (Ray Manzarek)

„I looked at you
You looked at me.
I smiled at you
You smiled at me.
And we're on our way
No, we can't turn back, babe
Cause it's too late
Too late
Too late.”

The Doors - I looked at you





„John Densmore war der erste, der sie sah. Nach unserem ersten Auftritt setzte er sich an ihren Tisch, bestellte einen Brandy Alexander im Milchshake-Format – sein Lieblingsgetränk – und begann, Pam anzubaggern. Jim war an der Bar und hatte von der ganzen Sache nichts mitgekriegt; er unterhielt sich mit Jesse, dem Inhaber des Clubs. Nach dem Auftritt stürzte John von der Bühne hinüber zu Pams Tisch... und sie war weg! Was für eine Enttäuschung! Aber zwei Tage später war sie wieder da. Und am Wochenende kam sie auch. Sonntagabend saßen John und Pam in einer der Nischen, redeten und lächelten sich an. Und dann glitt der Märchenprinz herüber, ganz ruhig, wie eine Wasserschlange in einer Lagune. Er biss Pam in den Nacken – und das war's. Ich glaube nicht, dass sie John überhaupt noch eines Blickes würdigte. Ihre Augen hingen an Jim... sie war verknallt.“ (Ray Manzarek)

Vielleicht war dieser Abend bereits der Anfang vom Ende der Doors. Oder zumindest der Moment, als das Band zwischen John Densmore und Jim Morrison erste Risse bekam. Das gemeinsame Leben findet zu Jim Morrisons Bedingungen statt. Er kommt und geht, wann er will, bleibt oft tage- und vor allem nächtelang weg.

„The killer awoke before dawn, he put his boots on
He took a face from the ancient gallery
And he walked on down the hall“

Hier spricht Jim Morrison aus, was auf Platte und bei späteren Auftritten immer nur mitschwingt: „Mother, I want to fuck you.“ Die Passage ist inspiriert von der Tragödie Ödipus des griechischen Dichters Sophokles. Nicht nur für den Schriftsteller und Philosophen Thomas Collmer ist „The End“ das zentrale Stück in Jim Morrisons Lyrik. Und der Schlüssel zum Verständnis seiner Oeuvres.
Im Herbst 1966 werden die Doors fürs Whisky-a-Go-Go gebucht, einen legendären Club auf dem Sunset Strip. Für 495,50 Dollar die Woche, wie John Densmore in seiner Autobiografie akribisch vermerkt, geben sie Abend für Abend die Vorgruppe für Top-Acts wie Frank Zappa, Buffalo Springfield und Them. Und sie erhalten einen Plattenvertrag. Das Debütalbum „The Doors“ spielen sie in sechs Tagen ein – quasi live, so gut sitzen die Songs nach unzähligen Auftritten.

„This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only friend, the end
It hurts to set you free
But you'll never follow me
The end of laughter and soft lies
The end of nights we tried to die
This is the end“

The Doors - The End


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Im Herbst 1966 erscheint die erste LP der Doors. Darauf auch „The End“, 11,5 Minuten lang. Allein das ist ungewöhnlich für eine Zeit, in der Popsongs auf eine Länge von drei, maximal vier Minuten kommen. Ungewöhnlich ist auch die Thematik des Songs. Statt wie andere 23-Jährige über Liebe zu singen, ersehnte, erfüllte, vergebliche oder verflossene, ergeht sich Jim Morrison in düsteren Bildern. Damit ist er sehr zum Bedauern seiner Mitmusiker die Antithese zur Hippiebewegung.

„The End“ handelt von drei Dingen: s**, Tod und Reisen. Mit der Interpretation, dass s** eine Möglichkeit ist, den Tod zu erreichen? Man kann das so verstehen, aber auch anders herum ergibt es Sinn. Das Grundthema ist dasselbe wie bei „Light my fire“, die Befreiung vom ewigen Kreislauf aus Geburt, Orgasmus und Tod. Wodurch? Durch den Tod?“ (Jim Morrison)

In „The End“ deutet sich auch die eklektische Struktur von Jim Morrisons Lyrik an. Er mischt griechisches Drama mit aztekischer Mythologie, gewürzt mit einer Prise Kerouac. Ödipus trifft auf die große Weltschlange und die Freiheitsprosa des Beatnik-Schriftstellers. Assoziativ und übergangslos wechselt Morrison die Perspektiven, ist Vater, Mutter, Killer und der Reisende ohne Ziel in einer Person. Live sollte er dieses Prinzip in dem Song „The Unknown Soldier“ auf die Spitze treiben, indem er als Kommandant eine Erschießung anordnet, sich als Getöteter theatralisch zu Boden wirft und dann aufspringt und das Ende des Krieges verkündet.

„Break on through“ ist der zweite zentrale Song auf dem Debütalbum der Doors. Ein Lied wie eine Verheißung, vom Durchbruch in eine andere Welt. Wenn der amerikanische Traum keine Möglichkeiten mehr ließ, neues Land zu erobern, dann musste das El Dorado in irgendeinem Jenseits zu finden sein, in einer imaginären Welt, der Welt des Rock'n'Roll, der Poesie und der alles verzehrenden Liebe. So hatten es sich Ray Manzarek und Jim Morrison damals in der Anfangsphase der Band am Strand von Venice vorgestellt – jedenfalls in den Erinnerungen des Organisten der Doors.

The Doors - Break On Through HQ (1967)





Jim Morrison hat sich dabei die Rolle des Schamanen zugedacht: „The gate is straight“, das Tor ist weit offen – er würde voraus gehen, alle anderen müssten ihm nur noch folgen. Aber ein Kritiker bringt das Dilemma der Doors schon damals, ganz zu Anfang, auf den Punkt: Der Durchbruch zur anderen Seite ist das eine, die Gefahr der Entfremdung das andere – dann nämlich, wenn niemand dem selbst ernannten Schamanen folgen mag, wenn er sich als Stellvertreter für seinen Stamm in die Welt des Imaginären begibt und den Weg zurück nicht mehr findet. Dann wird es drüben freudlos und einsam. Der Rebell isoliert sich selbst.

Was der Kritiker nicht ahnen konnte: Die Entfremdung betrifft auch die Doors selbst. Schon kurz nach Erscheinen des ersten Albums begann die Band, zu zerfallen. Nicht in ihre Einzelteile, das wäre notfalls zu verschmerzen gewesen, sondern in die Musiker auf einer Seite: Ray Manzarek, den Macher, den leicht autistischen Robbie Krieger, John Densmore, den wandelnden Minderwertigkeitskomplex. Und auf der anderen Jim Morrison, den Sänger, der sich als Dichter sieht. Nicht einmal seine Band ist ihm beim Durchbruch gefolgt.

„Wir alle haben Jim sehr gemocht, aber man kann nicht ständig einstecken. Auf Jim war kein Verlass, außer auf seine Unverlässlichkeit. Es ist schwer mit jemandem zusammenzuarbeiten, der nie für einen da ist. Jim hatte einfach kein Verhältnis zu den alltäglichen Pflichten, die jedes Geschäft mit sich bringt. Er lebte nur für sich selbst. Dabei war er noch nicht einmal egoistisch, er war einfach nicht in der Lage, sich einer Sache vollständig zu widmen.“ (Bill Siddons, Manager der Band)

Noch im Herbst 1967 erscheint „Strange Days“, das zweite Album der Doors. Das dritte, „Waiting fort he sun“, folgt im Frühjahr 1968. Zwischen den Plattenaufnahmen hetzt die Band von Fernsehauftritt zu Fernsehauftritt, von Konzert zu Konzert. Ein Leben auf der Überholspur.

The Doors - Strange Days [ HQ ]





„Not touch the earth“ erscheint auf „Waiting for the sun“, dem dritten Album der Doors. Eigentlich war der Song Teil des siebenteiligen Gedichts „Celebration of the Lizard“ – die Feier der Eidechse. Mehrmals haben die Doors versucht, den gesamten Gedichtszyklus aufzunehmen, auch, um der Band neues kreatives Leben einzuhauchen und neues künstlerisches Terrain zu erschließen. Aber sind daran gescheitert.

„Lions in the street and roaming
Dogs in heat, rabid, foaming
A beast caged in the heart of a city
The body of his mother
Rotting in the summer ground
He fled the town
He went down South and crossed the border
Left the chaos and disorder
Back there over his shoulder
One morning he awoke in a green hotel
With a strange creature groaning beside him
Sweat oozed from it's shiny skin
Is everybody in?
The ceremony is about to begin.“

Im Frühjahr 1967 sind die Doors die heißeste Band Amerikas. Und Jim Morrison steigt zum s**-Symbol auf: Für ein Foto-Shooting posiert er mit derwuzeltem Haaren, Schlafzimmerblick, lasziv geöffneten Lippen, blankem Oberkörper und ausgebreiteten Armen – der Jesus Christus des Rock'n'Roll, bereit sich ans Kreuz der öffentlichen Erwartungen nageln zu lassen.

Die Doors veröffentlichen 1970 „Morrison Hotel“, von der Kritik als „Comeback-Album“ gefeiert. Tatsächlich hat man das Gefühl, wieder eine Band zu hören, auch, wenn Jim Morrison sich noch mehr von der Gruppe gelöst hat. Ein paar Monate zuvor ist sein Lyrikband „The Lords and the New Creatures“ erschienen.

The Doors - Roadhouse Blues, BEST version (live in N.Y. 1970) [music video]





Am 24. Juni 1970 heiratete Morrison die Pop-Journalistin und spätere Schriftstellerin Patricia Kennely. Die Hochzeit fand im Rahmen einer keltischen Zeremonie statt und ist nach amerikanischem Recht nicht gültig. Den Rest seines Lebens sollte er abwechselnd mit Patricia Kennely und seiner langjährigen Freundin Pamela Courson verbringen.

Im Frühjahr 1971 erscheint „L.A. Woman“, das letzte Studioalbum der Doors mit Jim Morrison. Eine düstere Platte, mit schweren, beklemmenden Blues-Songs. Gut vier Jahre nach ihrem Debütalbum klingt die Band wie frühzeitig gealtert, allen voran Jim Morrison. Seine Stimme ist hinüber, optisch wirkt er mit den langen, bereits leicht ergrauten Haaren und dem Vollbart wie ein Mann jenseits der 40. Mit „L.A. Woman“ sind die Doors Geschichte. Nach dem Ende der Aufnahmen verkündet Jim Morrison seinen Ausstieg – so jedenfalls stellt es Bill Siddons dar, der Manager der Band.

Nachdem „L.A. Woman“ fertig gestellt ist, siedelt Jim Morrison mit seiner Freundin Pamela Courson nach Paris über. Seine Gedanken kreisen um Rimbaud und Baudelaire, das Paris der Dichter des späten 19. Jahrhunderts, ein Paris, das Hemingway und Fitzgerald in den 1920er-Jahren fasziniert und inspiriert hat. Aber wir schreiben das Jahr 1971.

In Paris zieht Jim Morrison mit Saufkumpanen durch die Bars des Montmarte und des Quartier Latin – nichts anderes hat er die letzten Jahre in Los Angeles getan. Das neue Leben ist das alte, nur an einem anderen Ort. Bis zum 3. Juli 1971.

The Doors - Riders On The Storm (HQ)





„Morgens um halb fünf klingelt ein Telefon. Der Chef unserer Plattenfirma in England ist dran. Ich frage: „Was ist los Clive?“ Er antwortet, dass ihn drei verschiedene Reporter angerufen und ihm berichtet hätten, dass Jim tot sei, ob ich etwas wüsste. Ich rief sofort einen Typen in Paris an, von dem ich wusste, dass er mit Jim und Pam in Kontakt stand, aber er war nicht da. Es war halb fünf, ich ging wieder ins Bett, schlief bis acht und telefonierte herum. Gegen zwölf erreichte ich Pam. Sie wollte mir erst nicht sagen, was passiert war, aber ich sagte: Pam, ich bin dein Freund. Ich vertrete dich und Jim, sonst niemand. Ich setze mich ins Flugzeug, morgen früh bin ich bei dir. Vertrau mir, ich will dir helfen. Und das habe ich auch getan.“ (Bill Siddons)

In den Morgenstunden des 3. Juli 1971 wird Morrion leblos in der Badewanne einer Mietwohnung in Paris aufgefunden. Herzversagen diagnostiziert der Notarzt. Eine ungewöhnliche Todesursache für einen 27-jährigen. Aber auch wieder nicht: Jim Morrisons Leben glich einer Kerze, die von beiden Seiten abbrennt. Als er stirbt, ist er aufgedunsen, in den schulterlangen Haaren zeigen sich erste graue Strähnen.

Sechs Tage nach seinem Tod wird Jim Morrison in aller Stille beigesetzt. Niemand außer Pamela Courson und dem Notarzt, der den Totenschein ausgestellt hatte, haben den Leichnam gesehen.

Ray Manzarek, Robbie Krieger und John Densmore veröffentlichten noch zwei Alben unter dem Bandnamen The Doors, bevor sie die Band 1973 auflösten. Die Platten, schreibt ein Kritiker im Rückblick, offenbarten sie als die Fliegengewichte, die sie in Wirklichkeit waren und machten so noch einmal mit Nachdruck deutlich, welche maßgebliche Rolle Jim Morrison in der Band gespielt hatte.

Und Jim Morrison? Er ist nicht wieder auferstanden, sondern zu einem der populärsten Untoten der Rockgeschichte geworden. Alle paar Jahre schmückt er das Titelbild einer Zeitschrift, meist in der Jesus-Pose, in der er sich ganz zu Anfang der Doors hat fotografieren lassen, alle paar Jahre wird der Kult um den Lizard King mit einem Film erneut angefacht.


Es gibt nur einen Weg zum ewigen Ruhm: den frühen Tod.


Jim Morrison gehörte ohne Frage zu den charismatischsten Persönlichkeiten der Rockmusik dieser Zeit - und auch zu einer der berüchtigtsten. Durch seinen Rock-Bariton und seine poetischen Texte und sein Hippie-Auftreten machte er sich einen Namen, durch seinen aufrührerischen und selbstzerstörerischen Lebensstil bekam dieser einen düsteren Beigeschmack. Sein früher Tod und die bis heute nicht genau geklärte Umstände trugen erheblich zum Mythos Morrison bei.

Jim Morrison hatte sich einem ehrgeizigen Projekt verschrieben: Er wollte den Indianer in sich erwecken, sich dem Unbewussten öffnen, zwischen der Welt des Realen und der des Imaginären pendeln. Er sah sich als Schamane, der die Rockgemeinde auf eine Reise in dieses andere Universum führt – „Break on through to the other side“, wie es in einem seiner Songs heißt.

Vier Jahre dauert die Karriere der Doors vom ersten Album im Jahr 1967 bis zu Morrisons Tod in der Badewanne einer Pariser Mietwohnung. Vier Jahre, in denen die Doors großartige Songs einspielten, zahlreiche Skandale auslösten und zuletzt immer mehr zerfielen: In die Musiker auf der einen Seite und auf der anderen Seite Jim Morrison, der das Scheitern seiner Mission begriff und verzweifelt versuchte, aus der Vermarktungsmaschine des Rockgeschäfts auszusteigen.

„Schmerz ist dazu da, uns aufzuwecken. Die Leute versuchen, ihren Schmerz zu unterdrücken. Aber das ist falsch, Schmerz muss man mit sich herumtragen, wie ein Kofferradio. Erst wenn man Schmerzen empfindet, beginnt man, die eigene Stärke zu spüren.“
Jim Morrison

The DOORS - When The Music's Over





1947: Gregg Allman, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber (Allman Brothers)
1953: Kim Basinger, US-amerikanische Schauspielerin

Es gibt viele Filme, die wie Bond Girl Domino Petachi in dem 1983er Film Never Say Never Again mit Sean Connery.
Danach erhielt sie eine Golden Globe-Nominierung für ihre Rolle als Memo Paris in The Natural (1984).
Sie spielte als Elizabeth in dem umstrittenen romantischen Erotikdrama 9½ Weeks (1986) mit Mickey Rourke
Sie gewann den Oscar für die Beste Nebendarstellerin für ihre Leistung als Lynn Bracken in dem Film L.A. Confidential von 1997.
Für den Film Ich träumte von Afrika erhielt sie eine Gage von 5 Millionen US-Dollar.

Kim Basinger - Where Is She Now?





1957: Phil Collen, britischer Rockmusiker Def Leppard)
1959: Paul Rutherford, britischer (Background-)Sänger und Tänzer (Frankie goes to Hollywood)
1964: Teri Hatcher, US-amerikanische Schauspielerin

Teri Hatcher spricht in einem Brief an Donald Trump erschreckend offen über ihren s**uellen Missbrauch.

Die 53-jährige Schauspielerin wendet sich auf Instagram an den US-Präsidenten und fordert ihn auf, sich in die Haut eines Missbrauchsopfers hineinzuversetzen. Die 'Desperate Housewives'-Darstellerin wurde als Kind von ihrem Onkel missbraucht und nimmt die aktuelle Debatte um die mögliche Ernennung von Brett Kavanaugh zum Richter am Obersten Gerichtshof zum Anlass, ihre eigene Geschichte zu teilen. "Hier sind die Sachen, an die ich mich erinnere: Sein erigierter Penis, über den er mit seiner Hand strich, als er hinter dem Steuer des Autos saß. 'Willst du ihn berühren?', fragte er mich. Ich sagte 'Nein'. Er nahm trotzdem meine Hand, um ihn zu berühren. Er war pink. Es gab Gewebe. Ich wusste nicht, wofür sie waren, aber dann tat ich es. Ich lag mit dem Gesicht nach unten auf dem Sitz und blickte auf den Boden, als er mich vergewaltigte", lautet der Horror-Bericht des Stars.

Trump und allen, die Missbrauchsvorwürfen skeptisch gegenüberstehen, hat Teri folgendes zu sagen: "Hier sind die Sachen, an die ich mich NICHT erinnere: Die Adresse, in der es passiert ist. Wie ich dahin gelangt bin. Wie ich nach Hause gelangt bin. Welcher Tag oder Monat es war. Ob jemand Bier getrunken hat." Nur weil sie sich nicht an alle Details erinnern könne, heiße das nicht, dass sie alles erfunden habe. "Traurigerweise wurde Jahrzehnte später die Teenagerin Sarah Van Cleemput von demselben Mann missbraucht. Sie beging Selbstmord. Ich kämpfte gegen meine Dämonen", schreibt die Amerikanerin. "Herr Präsident, ich bin eine Überlebende, die Ihnen gerne dabei hilft, zu verstehen, wie die Erinnerungen eines solchen Traumas funktionieren. Es könnte schwer für Sie sein, das zu verstehen. Ich kann ihnen gerne im Detail erklären, dass 'Ich kann mich nicht erinnern' oft die ehrlichste Antwort auf Fragen bezüglich eines Übergriffs ist. Es bedeutet NICHT, dass es nicht passiert ist."

Teri Hatcher





1966: Sinéad O’Connor, irische Musikerin
1987: Susanne Riesch, deutsche Skirennläuferin


Gestorben sind an einem 08.12.

1722: Liselotte von der Pfalz, Herzogin von Orléans und Schwägerin von Ludwig XIV.
1738: Domenico d’Angeli, italienischer Architekt und Baumeister
1975: Gary Thain, englischer Rockmusiker (Uriah Heep)
1978: Golda Meïr, israelische Politikerin, Außenministerin, Ministerpräsidentin

Eine Lehrerin, Kibbuznik, Politikerin, Staatsfrau… Golda Meir Ministerpräsidentin von Israel, die damals vierten der Welt, und Israels erste und einzige Frau, die ein solches Amt bekleidete.
David Ben Gurion nannte sie "den besten Mann in der Regierung". Bis heute ist sie in den Herzen vieler immer noch die überragende und somit die Entschlossenste Führungsfigur.
„Kompromiss“ ist ein Begriff, der nicht zu ihrem politischen Wortschatz gehörte. Ihr Mentor und Mitstreiter Ben Gurion pflegte das zu entschuldigen: „Sie müssen ihr verzeihen, sie hatte eine schwierige Kindheit.“ Sie selbst erzählt eindringlich von jenem Tag, als sie vierjährig ihren Vater, einen jüdischen Tischler, beobachtete, wie er die Eingangstür des kleinen Familienhauses in Kiew gegen ein drohendes Pogrom von Kosaken verbarrikadierte. Da erlebte sie zum ersten Mal „die Angst, die Enttäuschung und die Gewissheit des Andersseins und zugleich die tiefinnere Überzeugung, dass man selbst eingreifen muss, um zu überleben“.

1906 wurde Golda zusammen mit ihren beiden Schwestern vom Vater nach Milwaukee geholt, wohin er drei Jahre zuvor geflüchtet war. Schon als Jugendliche interessierte sie sich leidenschaftlich für Politik. Sie lief von zu Hause weg, um Lehrerin werden zu können. Bald nach der Eheschließung überredete sie ihren Mann, den Schildermacher Morris Myerson, mit ihr 1921 nach Palästina auszuwandern. Nach zwei Jahren in einem Kibbuz, ihrer schönsten Zeit, wie sie rückblickend sagte, zog das Paar nach Tel Aviv, später Jerusalem, wo die beiden Kinder Menachem und Sarah geboren wurden. Schon im Kibbuz war sie durch ihre Organisationsfähigkeit und Durchsetzungskraft aufgefallen. Nun wandte sie sich der Politik zu.

Bald stand sie vor einer Alternative, die so typisch ist für weibliche Biographien: Familienleben oder – politische – Karriere. Sie entschied sich für die Politik. Seit 1928 in der Gewerkschaft Histadrut aktiv, wurde sie 1940 deren politische Leiterin; zugleich gehörte sie zur Führungsgruppe der jüdischen Arbeiterpartei. Deren führender Kopf Ben Gurion schickte sie 1945 zum Spendensammeln in die USA. In Chicago erklärte sie: „Ihr könnt nicht entscheiden, ob wir Krieg führen oder nicht. Wir werden es tun. Ihr könnt nur eins entscheiden: ob wir siegen oder geschlagen werden.“

Als erste israelische Botschafterin in der Sowjetentsandte man Meir noch 1948 nach Moskau, wo sie bald die Emigration zahlreicher Juden nach Israel und in den Westen in die Wege zu leiten begann. 1949 kehrte Meir nach Israel zurück, wo sie sich fortan bis 1974 als Abgeordnete der Arbeitspartei (Mapai) in der Knesseth und auch in zahlreichen Regierungsfunktionen engagierte. Als Arbeitsministerin vollbrachte sie 1949 bis 1955 herausragende Fortschritte beim Aufbau eines Sozialsystems und der Schaffung von Arbeitsplätzen für die Massen von Immigranten. Im Jahrzehnt 1955 bis 1965 machte sich Meir als Außenministerin Israels einen anerkannten Namen auch auf internationaler Ebene. In dieser Funktion baute sie vor allem ein umfassendes Entwicklungsprogramm für afrikanische Staaten auf, mit denen Israel für lange Zeit eng zusammenarbeitete.

Im Jahr 1965 wurde Meir zur Generalsekretärin der Arbeitspartei erhoben, als welche sie in der Folge zur Vereinigung der drei Arbeitsparteien zur Israelischen Arbeitspartei beitrug. Am 7. März 1969 erhob man Meir in der Nachfolge des verstorbenen Eshkol zur Premierministerin Israels. Als Regierungschefin setzte sich die Politikerin für Verhandlungen und eine Friedenslösung mit der arabischen Welt ein. Zugleich lehnte sie jedoch Gespräche mit der PLO unter Jassir Arafat ab, da sie diese als terroristische Organisation betrachtete. Als erstes jüdisches Regierungsoberhaupt traf Meir zu Jahresbeginn 1973 mit Papst Paul VI. zusammen. Im Herbst hatte sie mit dem Yom-Kippur-Krieg eine schwere außenpolitische Krise zu meistern. Bei den Parlamentswahlen vom Dezember 1973 wurde die Arbeitspartei an der Regierung bestätigt.

Golda Meir erlebte alle politischen Ereignisse in vorderster Reihe mit, stets geleitet von der Überzeugung: „Die Araber wollen uns tot sehen. Wir wollen leben. Da gibt es keinen Kompromiss.“ Politik definierte sie als Kampf ums Überleben. Diesen Konfrontationskurs gegenüber den Arabern verfolgte sie in verschiedenen politischen Ämtern: als erste Botschafterin Israels in Moskau, als Arbeitsministerin, als Außenministerin, schließlich als Ministerpräsidentin Israels von 1969 bis 1974. Die überraschenden Anfangserfolge der arabischen Staaten im Oktoberkrieg 1973 markierten das Ende dieser Politik. Meir erklärte 1974 ihren Rücktritt, legte Meir jedoch ihr Amt als Regierungschefin im Zusammenhang mit einer parlamentarischen Untersuchung der militärischen Vorgänge beim Yom-Kippur-Krieg nieder. In der Folge trat Meir jedoch weiterhin in der Öffentlichkeit und Publizistik als Fürsprecherin der israelischen Sache auf.
1978 starb sie an Leukämie.

„Das Alter ist wie mit einem Flugzeug durch einen Sturm zu fliegen. Einmal an Bord kann man nichts mehr tun. Man kann das Flugzeug nicht anhalten, man kann den Sturm nicht anhalten, man kann die Zeit nicht anhalten. Daher sollte man es einfach akzeptieren, ruhig, weise."
גולדה מאיר

Golda Meir: A life in quotes





1980: John Lennon, britischer Musiker, Komponist und Autor

Ereignisse, die den Rock’n’Roll veränderten: John Lennon wird vor 38 Jahren erschossen…

Als sie unter einem Torbogen hindurchgingen, der in den Hof des Dakota führte, rief ein junger Mann namens Mark David Chapman: „Mr. Lennon!“

Attentat auf John Lennon - Tagesschau vom 09 12 1980





Ich bin getroffen" sollen die letzten Worte John Lennons gewesen sein. Am 8. Dezember 1980 war der Musiker spätabends von Studioaufnahmen in seine New Yorker Wohnung heimgekehrt. Davor wartete bereits der tief religiöse, fanatische Beatles-Fan Mark David Chapman.

In seinen Manteltaschen trug er Beatles-Kassetten, eine Ausgabe von J.D. Salingers Kultroman "Fänger im Roggen" - und einen 38er Revolver. Am gleichen Tag hatte sich der Verwirrte bereits ein Autogramm von seinem Idol geben lassen. Als Lennon gegen 22.50 Uhr das Dakota-Gebäude betreten wollte, drückte Chapman fünf Mal ab. Derart glanzlos ging die Karriere eines der größten Popkünstler des 20. Jahrhunderts zu Ende.
Dass es John Lennon einmal bis ganz nach oben schaffen würde, war zum Zeitpunkt seiner Geburt denkbar unwahrscheinlich. 1940 in Liverpool geboren, war die Musik für Lennon schon früh ein Ventil, um den ärmlichen Verhältnissen seiner Familie und dem Mief des Nachkriegs-England zu entfliehen. In der Hafenstadt formte sich Ende der 50er Jahre eine Band, aus der später die Beatles hervorgehen sollten.

Teenager-Hysterie um die Beatles
An der Seite seiner Bandkollegen Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr eroberte Lennon 1963 England, ein Jahr später dann die USA und den Rest der Welt. Die Gruppe entfachte dabei eine derartige Hysterie, dass man dafür eigens den Begriff "Beatlemania" kreierte. Teenager brachen in ekstatisches Geschrei aus, wo immer die Beatles auftauchten. Nicht einfach zu verkraften für vier junge Arbeiterkinder, die doch eigentlich nur Musik machen wollten. John Lennon stieg der Ruhm zeitweise zu Kopf, auf einer Pressekonferenz prägte er damals den denkwürdigen Satz, die Beatles seinen berühmter als Jesus - und sorgte damit für heftige Empörung. Christliche Gruppen in den USA riefen daraufhin zu Plattenverbrennungen auf, der Ku-Klux-Klan organisierte Demonstrationen gegen die Band.
Betrachtet man diese Jahre rückblickend, war es wenig erstaunlich, dass ausgerechnet Lennon diesen Eklat provoziert hatte. Denn in den folgenden Jahren entwickelte er sich immer stärker zum politischen Künstler: Er veranstaltete Bed-ins für den Frieden, engagierte sich auf Konzerten gegen den Vietnamkrieg und gedachte in Songs gerne mal des kleinen Arbeiters.

John Lennon radikalisierte sich politisch
Nach der Trennung der Beatles 1970 wurde John Lennons politische Anschauung immer radikaler, was seiner Musik nicht unbedingt gut bekam. Nach den beiden hervorragenden Soloalben "John Lennon/Plastic Ono Band" (1970) und "Imagine" (1971) geriet das vor politischen Botschaften so triefende "Sometime in New York City" (1972) zum künstlerischen Tiefpunkt. Zu dieser Zeit begann der FBI, ein Auge auf den unliebsamen Künstler zu werfen. Die amerikanische Einwanderungsbehörde versuchte, den Briten auszuweisen - ein einmaliger Vorgang bei einer derart berühmten Persönlichkeit. Erst 1976 bekam John Lennon die "Green Card" und damit die unbeschränkte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung.

Da hatte sich der Musiker aber schon ins Privatleben zurückgezogen. Ein Jahr zuvor war Sean geboren worden, der gemeinsame Sohn mit seiner Ehefrau Yoko Ono. Um Zeit für sein Kind zu haben, tauschte Lennon seine Musikkarriere gegen das Hausmann-Dasein ein - und ging in dieser Rolle sichtlich auf.
Erst 1980 besann sich Lennon wieder auf seine musikalischen Wurzeln - und war dabei frisch und inspiriert wie lange nicht mehr. Das gemeinsam mit Yoko Ono aufgenommene Album "Double Fantasy" enthält einige der besten Songs seiner Karriere. Auch wenn mancher Kritiker die bissigen Texte vermisste: "(Just like) Starting over", "Woman" oder "Watching the Wheels" sind wundervolle Popmusik und waren ein klares Zeichen dafür, dass Lennon seine künstlerische Krise überwunden hatte. Die 80er Jahre hatten gerade begonnen - und der Ex-Beatle schien seine alte Form wiedergefunden zu haben. Von Lennon - darüber war man sich damals einig - durfte man noch Großes erwarten. Die fünf Kugeln Mark David Chapmans machten diesen Hoffnungen einen jähen Strich durch die Rechnung: Sie trafen nicht nur einen großen Menschen und Musiker - sondern ein Stück weit auch jeden Musikfan.


Hinweise zum folgenden Video aus der Lennon Legend DVD:
Eine brandneue Übertragung, aufgenommen aus einem 35-mm-Inter-Negativ der ersten Generation des 16-mm-Imagine-Filmnegativs. Zum ersten Mal in einer atemberaubenden neuen digitalen Übertragung restauriert und remastered. Unter der Regie von John & Yoko wurde dieser Film ursprünglich am 22. Juli 1971 gedreht und ist nun mit seiner vollständigen ursprünglichen Intro-Sequenz zu sehen.

Imagine - John Lennon and The Plastic Ono Band (with the Flux Fiddlers)





1981: Big Walter Horton, US-amerikanischer Blues-Musiker
1982: Marty Robbins, US-amerikanischer Sänger

Marty Robbins sings "El Paso".





1989: Max Grundig, deutscher Industrieller
2000: Rolf Heyne, deutscher Verleger
2003: Rubén González, kubanischer Musiker (Buena Vista Social Club)


08.12.2018 um 11:11 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
612 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!
Wenig Besinnlichkeit

Heute ist Sonntag, der 9. Dezember 2018. Die Sonne ging um 8.14 Uhr auf und um 16.06 Uhr wird sie wieder untergehen. Somit ist es 7 Stunden und 52 Minuten lang mehr oder weniger hell.

Das Wetter - Das Murmeltier grüßt
Nein, heute ist nicht Murmeltiertag. Aber, genau wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier", in dem Schauspieler Bill Murray als Wetteransager Phil dazu verdammt ist, den gleichen Tag immer und immer wieder zu durchleben, bleibt das Wetter heute im Vergleich zu gestern und vorgestern unverändert: grau, regnerisch und stürmisch.
Nach wie vor warnt der Deutsche Wetterdienst für fast ganz Deutschland vor markantem Wetter mit stürmischen Böen. Ebenfalls wie gestern gilt im Ostharz sogar amtliche Sturmwarnung. Dabei bleibt es vergleichsweise mild. Der Tag startet mit 5 Grad im Vorharz und 3 Grad im Oberharz. Erst in der Nacht sollen sich die Wolken etwas lichten, die Temperaturen bleiben mit 4 Grad im Vorharz und 1 Grad im Oberharz knapp über dem Gefrierpunkt.

Irgendjemandem einen besinnlichen zweiten Advent zu wünschen klingt angesichts der aktuellen Nachrichtenlage schon fast ein bisschen wie Ironie, und kommt genau deswegen besonders von Herzen:
In Deutschland droht das konservative Lager der CDU nach dem Parteitag in Hamburg mit einer Partei-Neugründung.
In Frankreich eskalierten am Samstagnachmittag die Proteste der „Gelbwesten“- Nach hunderten Festnahmen und gewalttätigen Ausschreitungen erreichen die Demonstrationen sogar Belgien und die Niederlande.
Donald Trump wechselt mal wieder das Personal im Weißen Haus aus und entlässt seinen Stabschef John Kelly.
Sogar das Wetter (weiterhin stürmisch und regnerisch) scheint irgendwie aufgebracht und schlecht drauf zu sein.

Nur bei der Bahn könnte es ab morgen etwas ruhiger zugehen. Vermutlich sogar ruhiger, als sich mancher wünscht: Nach den abgebrochenen Tarifgesprächen zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) gestern, kündigte die EVG an, ab morgen zu Warnstreiks aufzurufen. Wer vorweihnachtliche Besuche von Freunden und Familien per Bahn plant, muss also mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Eigentlich alles wie immer also.

Bei allem hilft nur eins - Ruhe bewahren. In diesem Sinne also wirklich von Herzen:
die Lulu wünscht einen ruhigen zweiten Advent.


Ruthe.de - Eine sinnvolle Sache





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HAPPY BIRTHDAY

An diesem tristen grauen Tag ein bisschen Sonne in die Welt bringen heute prominente Geburtstagskinder wie der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker. Der luxemburger Politiker wird 64 Jahre alt.
Geburtstag feiert auch die Kabarettistin Hazel Brugger, die eher mit schweizerischer Ruhe und weniger mit einem sonnigen Gemüt überzeugt. Sie wird erst süße 25.

Beide teilen sich den Geburtstag mit einer ganzen Reihe von Schauspielern und Sängern. John Malkovich (65), Angelika Milster (67) und Judi Dench (84) /s. unten)) zum Beispiel.
Alterspräsident in dieser Aufzählung ist allerdings Kirk Douglas. Der 1916 geborene Schauspieler wird heute 102 Jahre alt!!!


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Worldwide Candle Lighting

Am zweiten Sonntag im Dezember, in diesem Jahr also heute dem 09. Dezember, findet das Weltweite Kerzenleuchten beziehungsweise das Worldwide Candle Lighting statt. An diesem Tag gedenken weltweit Angehörige und Freunde ihrer verstorbenen Kinder, Schwestern, Brüder, Enkel und Enkelinnen. Initiiert wurde diese Initiative 1996 vom amerikanischen Verein verwaister Eltern, den "Compassionate Friends". Dieser Verein entstand ursprünglich in England aus einer Selbsthilfegruppe von Eltern, die ihre Kinder verloren hatten.

Zum Worldwide Candle Lighting wird abends um 19 Uhr Ortszeit eine Kerze für jedes verstorbene Kind angezündet. Diese Kerzen werden von außen gut sichtbar an ein Fenster gestellt. Durch die Zeitverschiebung von jeweils einer Stunde erlöschen die Kerzen in einer Zeitzone und werden in der nächsten entzündet. Dadurch entsteht der Eindruck einer Lichterwelle, die in 24 Stunden einmal um die gesamte Erde wandert. "That their light may always shine" oder auf Deutsch "Möge ihr Licht für immer scheinen", ist die Grundidee hinter dieser Lichterwelle zum Worldwide Candle Lighting.
Alleine in Deutschland sterben jährlich rund 20.000 Kinder und Jugendliche. Sie hinterlassen trauernde Eltern, Geschwister und Freunde. Weltweit sterben etwa sieben Millionen Kinder pro Jahr noch vor ihrem sechsten Lebensjahr. Das sind etwa 17.000 Kinder täglich. Lungenentzündungen, Durchfall und Malaria sind die häufigsten Erkrankungen, die für Kinder tödlich enden. Die geringste Kindersterblichkeit, jedoch mit starken regionalen Schwankungen, weist die Europäische auf.

Die Idee für die Vereinigung der Compassionate Friends hatte der Geistliche Simon Stephens, als er die trauernden Eltern zweier Familien zusammenbrachte und dabei feststellte, dass sie sich gegenseitig besser unterstützen und helfen können, als er es je könne. Um auch weiterhin erfolgreich helfen zu können, wünschen sich die Compassionate Friends nicht nur zum Worldwide Candle Lighting die Weitergabe von Informationen, Plakaten und dem offiziellen Logo, um auf die Kinder und deren Familien aufmerksam zu machen.

Song is “PreciousChild“ by Karen Taylor-Good, written for The Compassionate Friends.

Worldwide Candle Lighting Video





Anti-Korruptions-Tag

Der weltweite Tag gegen Korruption (auch: Internationaler Tag gegen die Korruption) findet heute am 09. Dezember 2018 statt. Anlass des jährlich stattfindenden Aktionstages ist die am 9. Dezember 2003 von 140 Staaten unterzeichnete und ratifizierte UN-Konvention gegen Korruption (UNCAC). Deutschland gehört allerdings nicht dazu, weil der Straftatbestand der Abgeordnetenbestechung nicht den internationalen Vorgaben entspricht. Das Übereinkommen der UN gegen Korruption verpflichtet die Vertragsparteien zur Bestrafung verschiedener Formen der Korruption gegenüber Amtsträgern und zur internationalen Zusammenarbeit.

Korruption im juristischen Sinn ist der Missbrauch einer Vertrauensstellung in einer Funktion in Verwaltung, Justiz, Wirtschaft, Politik oder auch in nichtwirtschaftlichen Vereinigungen oder Organisationen, um einen materiellen oder immateriellen Vorteil zu erlangen, auf den kein rechtlich begründeter Anspruch besteht. Korruption bezeichnet Bestechung und Bestechlichkeit, Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung.
Im Bereich der öffentlichen Verwaltung und der Justiz führt Korruption zu hohen materiellen, aber auch enormen immateriellen Schäden. So kann es beispielsweise zu Auftragsvergaben an Unternehmen kommen, obwohl sie teurere oder qualitativ schlechtere Leistungen erbringen als solche Unternehmen, die bei einer objektiven und transparenten Ausschreibung ausgewählt würden. Die den Amtsträgern gewährten Vorteile werden in der Regel bei der Rechnungsstellung eingerechnet. Deshalb werden dann Leistungen abgerechnet, die entweder gar nicht oder nicht in dem ausgewiesenen Umfang erbracht wurden. Die finanziellen Lasten hat letztlich der Steuerzahler zu tragen. Eine Ausnutzung öffentlicher Positionen zum privaten Vorteil ist gemeinwohlwidrig.

Generell führt Korruption dazu, dass die Leistungen von Organisationen in ihrem Umfang abnehmen oder qualitativ schlechter werden, die dafür zu entrichtenden Geldbeträge aber steigen. Nach Angaben der Weltbank muss durchschnittlich jeder Mensch rund 7 % seiner Arbeitsleistung für Korruptionsschäden aufbringen.


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was so an einem 09.12. in der Vergangenheit passierte…

1714: Angebliche Ungesetzlichkeiten venezianischer Kaufleute führen zur Kriegserklärung des Osmanischen Reichs gegenüber der Republik Venedig. Militärische Operationen im Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg setzen jedoch erst im Sommer 1715 ein.

1775: In der Schlacht von Great Bridge siegen die amerikanischen Patrioten über die Briten und vertreiben sie anschließend aus Virginia.

1835: San Antonio wird von Truppen der bald darauf ausgerufenen Republik Texas im Aufstand gegen das mexikanische Regime von Antonio López de Santa Anna erobert.

1872: Im Bundesstaat Louisiana tritt mit Pinckney Benton Stewart Pinchback der erste afroamerikanische Gouverneur in den USA sein Amt an.

1888: Der Statistiker Herman Hollerith installiert die von ihm erfundene lochkartengesteuerte Rechenmaschine im US-Kriegsministerium.

1892: Der Fußballclub Newcastle East End benennt sich in Newcastle United um.

1903: In Norwegen wird eine Gesetzesvorlage zur Einführung des Frauenwahlrechts abgelehnt.

1905: An der Dresdner Hofoper wird die Oper Salome von Richard Strauss uraufgeführt.

1917: Britische Truppen nehmen im Ersten Weltkrieg das bis dahin zum Osmanischen Reich gehörende Jerusalem ein.

1946: Nürnberger Prozesse: Der Nürnberger Ärzteprozess vor dem Ersten Amerikanischen Militärgerichtshof beginnt.

1954: Die Rodenkirchener Autobahnbrücke über den Rhein wird freigegeben. Sie ist einige Jahre lang die längste europäische Hängebrücke.

1959: Eine geplante Übernahme der Bayerischen Motoren Werke AG durch die Daimler-Benz AG scheitert bei der Hauptversammlung.

1961: Das britische Treuhandgebiet Tanganjika, ehemals Teil von Deutsch-Ostafrika, erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.

1982: Der US-amerikanische Science-Fiction-Film E.T. – Der Außerirdische startet in den deutschen Kinos.

1987: Microsoft veröffentlicht mit Windows 2.x, die zweite Version ihres DOS-Betriebssystems Microsoft Windows 1.0.

1989: Auf einem Sonderparteitag wird Gregor Gysi in der DDR zum neuen Parteivorsitzenden der SED gewählt.

1990: In Polen setzt sich Lech Wałęsa in der Stichwahl um das Präsidentenamt deutlich gegen den polnisch-kanadischen Geschäftsmann Stanisław Tymiński durch.

2005: In London geht die Zeit der Routemaster zu Ende. Die roten Doppeldeckerbusse prägen nicht mehr das Stadtbild.

2012: Auf dem Parteitag der SPD wird Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2013 gewählt.


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Geboren wurden an einem 09.12.

1608: John Milton, englischer Dichter
1909: Douglas Fairbanks junior, US-amerikanischer Schauspieler
1929: John Cassavetes, US-amerikanischer Regisseur

„Sagt was ihr seid. Nicht, was ihr gern wärt, und auch nicht, was ihr sein müsstet. Sagt einfach, was ihr seid. Das ist allemal genug.“
Ιωάννης Νικόλαος Κασσαβέτης


1934: Judi Dench, britische Schauspielerin

von GoldenEye bis Spectre war Dench in der Rolle der „M“ zu sehen…

JUDI DENCH TRIBUTE





1934: Junior Wells, US-amerikanischer Musiker
1941: Beau Bridges, US-amerikanischer Schauspieler
1944: Neil Innes, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber (Monty Python)
1946: Sonia Gandhi, indische Politikerin
1950: Joan Armatrading, britische Sängerin und Songschreiberin

Dieses schrieb ich gestern schon in einem tollen Thread „Geile Titelmusik“ bei/von der von mir überaus geschätzten ‚ Hollygolightely‘…

Besser hätte man das musikalische Intro (wie auch den Abspann) zu „The Wild Geese“ gar nicht umsetzen können: Der Titelsong Flight of the Wild Geese wurde von Joan Armatrading geschrieben und gesungen…geradezu prädestiniert mit ihrer so melodiösen einfühlsamen Stimme und dem von ihr gewohntem bescheidenen instrumentalem Arrangement.

“Sad are the eyes
Yet no tears
The flight of the wild geese
Brings a new hope…“

Roy Budd & London Symphony Orchestra zeichneten für den gesamten Score.

Dann diese für die damalige Zeit mit hochkarätigen Schauspielern besetzte Star-Crew….
Richard Burton, Roger Moore, Richard Harris, Hardy Krüger, Stewart Granger, das war damals die Crème de la Crème des Showbizz.

Brisant und doch so unglaublich authentischer Film zur Befreiung eines Staatspräsidenten aus politischer Gefangenschaft wäre wohl zum Kongo auszumachen, wo in den 1960er Jahren eben genau so etwas geschah. Ebenso bemerkenswert die Tatsache, dass solch ein Film noch während der Apartheid in Südafrika gedreht wurde.

Einzig und allein ging es ja letztendlich nur um die wirtschaftlichen Interessen und Vormachtstellung zur Rohstoffausbeutung in Schwarz-Afrika, wenn man so will eine moderne Fortsetzung der Kolonisation auf dem Parkett der globalen westlich ausgelegten Finanzmärkte, weniger um eine ernsthaft gewollte Unabhängigkeit solcher Staaten, denn das war damals ja eigentlich an der Tagesordnung.

Die Wildgänse kommen (Originaltitel: The Wild Geese) ist ein britischer Kriegsfilm von Andrew V. McLaglen aus dem Jahr 1978 nach dem Roman The Thin White Line von Daniel Carney.

Nach wie vor einer meiner Top-Five Lieblingsfilme... und ebenso dieser Song von Joan Armatrading!

The Wild Geese (1978) Opening Titles





1950: Wolfgang Fierek, deutscher Schauspieler und Schlagersänger
1950: Alan Sorrenti, italienischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber
1955: Anne Haigis, deutsche Musikerin und Sängerin

Sanfte Töne bei Kerzenschein und eine Sängerin mit einer Stimme wie ein reifer Whiskey…
eine Grand-Dame der Rock- und Blues-Szene…

Anne Haigis stellt eine der wenigen Sängerinnen hierzulande dar, die über die so oft beschworene, wirkliche internationale Klasse verfügt. Was sich nicht nur an den Namen derer festmachen lässt, die bereits in den Genuss einer Zusammenarbeit mit ihr kamen, wie z. B. Melissa Etheridge, Eric Burdon, Tony Carey, Barry Beckett (Dire Straits), Nils Lofgren, Wolf Maahn, Edo Zanki, Wolfgang Dauner und den ‚Harlem Gospel Singers‘.

Anne Haigis interpretiert Musik nicht nur – sie fühlt, sie lebt sie, und dieser Umstand macht ihre Darbietung so unnachahmlich und unwiderstehlich authentisch. Mühelos schlägt sie Brücken von US-Southern Rock über Blues bis hin zu Gospel und Folk, alles Genres, mit denen Anne von jeher tief verwurzelt ist. Auch die Fans ihrer deutschsprachigen Lieder kommen in den Genuss ihrer besten Songs aus dieser Zeit. Fast zu jedem Titel erzählte sie kleine Geschichten, mal ernst und mal humorvoll. Und mit ihrer ungezwungenen, natürlichen Art bringt die Sängerin das Publikum sogar zum Mitsingen.

Mit ihrem neuen Live Album „15 Companions“ im Gepäck, kombiniert die Sängerin mit viel “Schwarz” in der Stimme Hits wie “Kind Der Sterne” oder “Freundin” mit Titeln anderer Musiker. Wie z. B. “No Man’s Land”, ein Song, den Anne Haigis bereits im Verbund mit Tony Carey und Eric Burdon mitreißend interpretierte. Zu hören sein wird auch der Tom Waits-Klassiker “Waltzing Mathilda”. Begleitet wird Haigis von der Singer/Songwriterin Ina Boo.

Ich sag nur, hingehen zu so einem Konzert, wenn ihr die Möglichkeit habt!


ANNE HAIGIS Konzertimpressionen 2017





1956: Sylvia, US-amerikanische Country-Sängerin
1957: Donny Osmond, US-amerikanischer Musiker und Sänger (Osmonds)

In Disneyland wurden Donnys ältere Brüder Wayne Osmond, Alan Osmond, Merrill Osmond und Jay Osmond von Walt Disney entdeckt. Sie traten dort in Disneyland auf und wurden bald gebeten, in der Andy Williams Show (1962) aufzutreten und taten dieses neun Jahre lang. Donny kam im Alter von sechs Jahren dazu. Nachdem ihr Engagement in der Show beendet war, versuchten die Brüder zwei Jahre lang, groß zu werden, bevor Mike Curb und Rick Hall "One Bad Apple", den ursprünglich für The Jacksons (damals bekannt als The Jackson Five) ausgewählten Song arrangierten, der stattdessen von den Osmonds aufgenommen wurde und sie damit berühmt machte. In den folgenden Jahren bereiste Donny mit seinen Brüdern die ganze Welt und spielte für Fans Songs wie "Puppy Love", "Crazy Horses", "Go Away Lttle Girl", "Down By the Lazy River" und "Twelfth of Never". 1974 begann Donnys Schwester Marie Osmond mit den Brüdern aufzutreten, und Donny nahm mit ihr Duette auf.
Später dann waren beide in verschiedenen Spielshow aktiv.

Donny Osmond - Young Love





1964: Hape Kerkeling, deutscher Komiker, Autor und Moderator, Schauspieler, Sänger und Synchronsprecher
1964: Johannes B. Kerner, deutscher Fernsehmoderator
1972: Tré Cool, US-amerikanischer Schlagzeuger (Green Day)

that’s great…

Sound Legacy - Tré Cool of Green Day





1990: LaFee, deutsche Sängerin

LaFee gehörte zu den Chartstürmern Mitte der 2000er Jahre und begeisterte mit Hits wie „Heul doch“ oder „Virus“.

LaFee - Schwarze Tränen (neu Mai 2016)





Gestorben sind an einem 09.12.

1641: Anthonis van Dyck, flämischer Maler, Meisterschüler von Peter Paul Rubens
1945: Hans Dominik, deutscher (SF) Schriftsteller, Journalist und Ingenieur
1993: Carter Jefferson, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
2008: Sigi Harreis, deutsche Journalistin und Moderatorin (die Montagsmaler)
2015: Soshana, österreichische Malerin


09.12.2018 um 10:36 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
612 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz! … a bisserl spät dran, heute… Hangover…

Heute ist Montag, der 10. Dezember 2018. Die Sonne ging um 8.14 Uhr auf und wird sich um 16.05 Uhr wieder verabschieden. Dazwischen liegen noch ganz 7:51 Stunden.

Das Wetter - Winter im Anmar***
Nun scheint es so weit zu sein, der Winter ist nach Einschätzung der meisten Wetterportale im Anmar***: Bei Tagestemperaturen von 1 bis 2 Grad ist im Nordharz mit Regen (Vorsicht: Glätte!) zu rechnen. Und es kann sich auch schon mal Schnee(-regen) dazwischen mengen.
Im Oberharz schafft es das Thermometer nicht einmal über die Null-Grad-Grenze hinaus. Die Temperaturen liegen zwischen -2 und 0 Grad. Bisweilen kann sich in der Mittagszeit die Sonne durchsetzen, ansonsten muss mit Schnee(-regen) gerechnet werden. Vor allem am Abend soll es schneien.

Seit gestern gilt der neue Bahn-Fahrplan – und der, darauf hat das GZ-Team gestern schon mehrfach hingewiesen, dürfte heute bereits so richtig aus dem Takt geraten: Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat heute für die Zeit von 5 bis 9 Uhr zum Ausstand aufgerufen. Bundesweit wird mit Beeinträchtigungen gerechnet. Anders ausgedrückt: Es wird zu Verspätungen kommen, Züge können auch ganz ausfallen.
Wer den Überblick über die Warnstreik-Lage behalten will, sollte sein Smartphone auf dem Bahnhof dabeihaben, auf guten Empfang hoffen und sich auf der Seite "Aktuelle Verkehrsmeldungen" der Bahn informieren.

Immerhin meldet das in der Harzregion verkehrende Bahnunternehmen erixx, es sei von den Streikmaßnahmen nicht betroffen. Sollte es dennoch zu Verspätungen kommen, auch erixx bietet "Aktuelle Verkehrsmeldungen" an. Für den einen oder anderen mag es ja ein Trost sein, wenn er weiß, warum er zu spät kommt...
Sollte es zu Wartezeiten kommen, kann man als Bahnpassagier die Zeit im Advent aber auch mit etwas Glück gewinnbringend totschlagen. Die Deutsche Bahn bietet einen Online-Adventskalender. Vielleicht frei nach dem Motto: Pech mit den Verbindungen, Glück im Spiel.

Aber auch unabhängig vom Streik und einem möglichen Wintereinbruch müssen sich Bahnkunden seit gestern auf Änderungen einstellen, denn seit Sonntag gilt ein neuer Fahrplan, den manch einer vielleicht noch nicht verinnerlicht hat.
Neue Zeiten, neue Anschlüsse, aber auch neue (natürlich höhere) Preise und am Harz zudem einen neuen Bahnbetreiber gibt es zu vermelden. Auf etlichen Strecken steht seit gestern an den Zügen nicht länger Deutsche Bahn oder Harz-Elbe-Express, sondern Abellio.
Das Unternehmen der niederländischen Staatsbahn (Aktuelle Verkehrslage) übernimmt das Dieselnetz in Sachsen-Anhalt, das bis nach Goslar reicht. In den 54 fabrikneuen Fahrzeugen, die Abellio ankündigt, soll es Ticketautomaten und WLAN-Hotspots an Bord geben.

Angenehmer war es da gestern Abend auf dem Hochplateau…
Kult an der TU Clausthal - Weihnachtsparty mit mehr als 50 Nationen
Rund 400 Studierende aus mehr als 50 Nationen der Welt gestalteten und feierten gemeinsam das „X-Mas-get-together“ in der Mensa der TU Clausthal. Die vorweihnachtliche Kult-Party ist ein Kooperationsprojekt des Internationalen Zentrums Clausthal (IZC) und der Beratungsstelle des Studentenwerks Ostniedersachsen. Das selbst gekochte internationale Buffet ist das Längste im gesamten Harz.

Einen guten Start in die Woche, einerlei mit welchem Verkehrsmittel,
wünscht die Lulu.

Ruthe.de – Hangover





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HAPPY BIRTHDAY

Einer der besten Schauspieler Großbritanniens, ja sogar der Welt, wird heute 58 Jahre alt: Kenneth Branagh. Der Brite glänzt seit langen Jahren als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Er wurde vor allem durch seine Shakespeare-Verfilmungen bekannt. Als Schauspieler trat er in vielen eigenen Filmen auf, aber auch in Fremdproduktionen, so zum Beispiel als Gilderoy Lockhart in Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002). 2009 wurden drei Neuverfilmungen von Henning Mankells Wallander mit Branagh in der Hauptrolle im deutschen Fernsehen erstaufgeführt. Branagh hält den Rekord für die meisten Oscar-Nominierungen in verschiedenen Kategorien.

Runden Geburtstag kann heute eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautorinnen der Welt feiern. Cornelia Funke gelang der große Durchbruch mit "Herr der Diebe" und dann vor allem mit der Tintenwelt-Trilogie. Heute feiert sie ihren 60. Geburtstag.


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Tag der Menschenrechte

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den Internationalen Tag der Menschenrechte, auch bekannt als Human Rights Day, für den 10. Dezember ausgerufen, also heute. Seit 1948 wird an diesem Tag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gedacht. Die Menschenrechte sollen jedes menschliche Leben auf der Erde betreffen. Durch die Tatsache, dass dieses Ziel noch nicht erreicht ist, nutzen Menschenrechtsorganisationen den Tag der Menschenrechte, um auf diesen Missstand hinzuweisen.
Jedes Jahr steht ein anderes Thema im Mittelpunkt des Internationalen Tages der Menschenrechte. Es geht beispielsweise um religiöse oder politische Verfolgung, Benachteiligung von Frauen, Kinderarbeit oder die Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe. Am Tag der Menschenrechte werden auch verschiedene Preise wie der Friedensnobelpreis, der Menschenrechtspreis und der Sacharow-Preis für geistige Freiheit bzw. der EU-Menschenrechtspreis verliehen. Die Vereinten Nationen weisen im Kontext des Tages immer wieder darauf hin, dass jeder Tag ein Tag der Menschenrechte sein muss.

Seit der Erklärung der Menschenrechte gilt deren Einhaltung als Ziel und Aufgabe für alle Völker dieser Welt. Die Menschenrechte sind angeboren und besagen, dass alle Menschen frei und gleich an Würde sind. Ferner darf dabei nicht in Hautfarbe, Vermögen, Rasse, Geschlecht, Religion, Überzeugung, Herkunft oder sonstigem unterschieden werden. Es handelt sich bei der UN-Menschenrechtscharta nicht um einen rechtsbindenden Vertrag, sondern nur um eine Empfehlung.

Am Tag der Menschenrechte ist jeder dazu aufgerufen zu prüfen, ob die Menschenrechte in seinem näheren Umfeld gewahrt werden. Zu einer Verletzung der UN-Menschenrechte kommt es beispielsweise durch Diskriminierung, Intoleranz oder Freiheitsberaubung. Außerdem sollte sich jeder informieren, wie in anderen Teilen der Welt mit den Menschenrechten umgegangen wird. Ungleichberechtigung von Frau und Mann, religiöse Verfolgung oder Sklavenarbeit sind wichtige Themen in der Arbeit von Menschenrechtsorganisationen, wie beispielsweise Amnesty International.


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was alles so an einem 10.Dezember mal passierte…

1520: Martin Luther verbrennt in Wittenberg die päpstliche Bulle Exsurge Domine, die ihn zum Ketzer erklärt hat, und vollzieht damit den Bruch mit der Kirche in Rom.

1652: Mit ihrem Sieg über England in der Seeschlacht bei Dungeness während des Ersten Englisch-Niederländischen Krieges und dem Rückzug der gegnerischen Kriegsschiffe erringen die Niederlande die Herrschaft über den Ärmelka***.

1799: Frankreich entscheidet sich als erstes Land für das metrische System und bewahrt das Urmeter aus Platin auf.

1817: Mississippi wird 20. Bundesstaat der USA.

1845: Dem schottischen Erfinder Robert William Thomson wird ein Patent für den von ihm erdachten Vollgummireifen zuerkannt.

1848: Nach der Februarrevolution wird Louis Napoleon Bonaparte, ein Neffe des großen Korsen, zum Staatspräsidenten Frankreichs gewählt.

1868: Die weltweit erste Ampel wird vor dem House of Parliament in London aufgestellt. Sie wird zunächst mit Gaslicht betrieben.

1871: Während des Kulturkampfes wird unter Federführung von Reichskanzler Otto von Bismarck ein neuer § 130a in das deutsche Strafgesetzbuch eingefügt. Der Kanzelparagraph untersagt Geistlichen, in ihren Predigten politische Ereignisse zu kommentieren, und ist bis 1953 in Deutschland gültig.

1878: Auf dem Gothaer Hauptfriedhof wird die erste Feuerbestattung in einem deutschen Krematorium durchgeführt.

1890: In New York City wird das New York World Building des Zeitungsverlags New York World fertiggestellt. Es ist mit 94 Metern Höhe der zu diesem Zeitpunkt höchste Wolkenkratzer der Welt und das erste Gebäude, das die Trinity Church überragt.

1898: Der Frieden von Paris beendet den Spanisch-Amerikanischen Krieg. Die USA erhalten von Spanien Kuba, Puerto Rico, Guam und die Philippinen, müssen aber im Gegenzug 20 Millionen US-Dollar zahlen.

1901: Am Todestag Alfred Nobels wird von nun an alljährlich der Friedensnobelpreis verliehen. Es ist der einzige Nobelpreis, der in Oslo verliehen wird. Die anderen Nobelpreise werden am selben Tag in Stockholm den Geehrten überreicht.

1901: Bei der erstmaligen Verleihung der Nobelpreise werden unter anderem die Deutschen Emil von Behring (Medizin) und Wilhelm Conrad Röntgen (Physik) ausgezeichnet.

1929: In Deutschland tritt das Opiumgesetz, der Vorläufer des Betäubungsmittelgesetzes, in Kraft: seitdem ist auch Cannabis verboten.

1930: Über Luis Buñuels surrealistischen Tonfilm Das goldene Zeitalter wird in Frankreich ein Aufführungsverbot verhängt. Es dauert bis zum Jahr 1981 an.

1932: Siam (heute Thailand) bekommt seine erste dauerhafte Verfassung. Der Tag ist als „Tag der Verfassung“ bis heute gesetzlicher Feiertag.

1936: Abdankung Eduards VIII.: Wegen seiner geschiedenen bürgerlichen Lebensgefährtin Wallis Simpson verzichtet der britische König Eduard VIII. auf die britische Krone.

1938: In der Schweiz löst der Vorsitzende Ernst Leonhardt die aus dem Volksbund hervorgegangene Nationalsozialistische Schweizerische Arbeiterpartei auf. Ihre Kundgebungen und die Parteizeitung waren wenige Wochen zuvor behördlich verboten worden.

1941: Japanische Fliegerverbände greifen im Pazifikkrieg die Force Z an und versenken mit der HMS Prince of Wales und der HMS Repulse die beiden einzigen Großkampfschiffe der Briten im Pazifik.

1941: Auf der philippinischen Hauptinsel Luzon gehen japanische Landungstruppen unter dem Befehl des Generals Homma Masaharu in der Schlacht um die Philippinen an Land.

1948: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

1949: Die chinesische Volksbefreiungsarmee nimmt die Stadt Chengdu ein, die letzte von der Kuomintang gehaltene Großstadt auf dem Festland. Die Regierung der Republik China hat sich davor auf die Insel Taiwan zurückgezogen.

1963: Sansibar und Pemba werden als Sultanat von Großbritannien unabhängig.

1988: Der Schwede Jan Boklöv gewinnt in Lake Placid das erste Weltcupskispringen im V-Stil.

1991: In Aserbaidschan erklärt sich das überwiegend von Armeniern bewohnte Gebiet Bergkarabach für unabhängig.

1997: In einer medienwirksamen Aktion klettert die amerikanische Umweltaktivistin Julia Butterfly Hill auf einen kalifornischen Küstenmammutbaum und lebt dort für 738 Tage, um ihn vor dem Abholzung zu schützen.

1998: In Bulgarien wird die Todesstrafe abgeschafft.

1999: In Albanien erklärt das Verfassungsgericht die Todesstrafe für verfassungswidrig.

2002: Der Europäische Gerichtshof bestätigt das Verbot der Angabe „leicht“ und „mild“ auf Zigarettenschachteln.

2004: In Italien wird Ministerpräsident Silvio Berlusconi von einem Gericht in Mailand vom Vorwurf der Korruption freigesprochen bzw. im Fall der nachgewiesenen Geldzahlungen an einen römischen Richter aufgrund mildernder Umstände eine verkürzte Verjährungsfrist angewandt.

2008: Bei einer Auktion von Christie’s in London wird der Blaue Wittelsbacher für 16,4 Millionen Pfund Sterling versteigert, den höchsten je für einen Diamanten erzielten Preis.

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Geboren wurden an einem 10.Dezember:

1631: Francesco Lana Terzi, italienischer Jesuit, Entwerfer eines Vakuumluftschiffes und einer Blindenschrift
1891: Nelly Sachs, jüdisch-deutsch-schwedische Schriftstellerin und Lyrikerin, Nobelpreisträgerin
1926: Eddie „Guitar Slim“ Jones, US-amerikanischer Musiker
1941: Günter Willumeit, deutscher Humorist, Parodist, Entertainer und Zahnarzt
1942: Peter Sarstedt, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
1951: Johnny Rodriguez, US-amerikanischer Musiker und Sänger

Johnny Cash und Johnny Rodriguez singen einen Woody Guthrie-Klassiker "Deportee". In den Vereinigten Staaten ist das Lied heute noch genauso relevant wie damals, als dieses Duett 1987 in Nashville aufgeführt wurde.
… eine ganz miese Bildqualität, aber toll!

Deportee - Johnny Cash & Johnny Rodriguez (Live)





1953: Friedhelm Funkel, deutscher Fußballspieler und -trainer
1972: Brian Molko, britisch-US-amerikanischer Gitarrist, Keyboarder und Sänger

Brian Molko





1974: Meg White, US-amerikanische Musikerin (The White Stripes)
1977: Andrea Henkel, deutsche Biathletin, Olympiasiegerin
1988: Neven Subotić, serbisch-US-amerikanischer Fußballspieler


Gestorben sind an einem 10.Dezember:

1475: Paolo Uccello, italienischer Maler
Paolo Uccello, geborener Paolo di Dono, war ein italienischer Maler und Mathematiker aus der Nähe von Florenz, der sich durch seine Pionierarbeit in der visuellen Perspektive der Kunst auszeichnete.
Er nutzte die Perspektive, um in seinen Bildern ein Gefühl von Tiefe zu erzeugen, und nicht wie seine Zeitgenossen, die im Laufe der Zeit der Gotik repräsentativ war. Seine bekanntesten Werke sind die drei Gemälde, die die Schlacht von San Romano repräsentieren (diese drei Gemälde wurden lange Zeit fälschlicherweise als "Schlacht von Sant 'Egidio von 1416" bezeichnet).
Paolo arbeitete in der spätgotischen Tradition und betonte Farbe und Muster mehr als den klassischen Realismus, den andere Künstler unterstützten.
Er hatte Einfluss auf die Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts (einschließlich des neuseeländischen Malers Melvin Day).

Paolo Uccello- SCHUBERT





1603: William Gilbert, englischer Arzt und Naturforscher (auf dem Gebiet der Elektrizität und des Magnetismus.)
1896: Alfred Nobel, schwedischer Erfinder und Industrieller, Stifter des Nobelpreises
1909: Red Cloud, Oglala-Lakota-Krieger, Führer der Prärie-Indianer

Am 10. Dezember 1909 starb Red Cloud arm, blind und entmutigt, einer der berühmtesten amerikanischen Krieger und Staatsmänner. Zu seiner Zeit war dieser Oglala Lakota-Anführer ein bekannter Name. Seine Erfahrung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verkörperte die ganze Seele der Lakota, eines amerikanischen Indianerstamms im Norden der USA, der von seinen Feinden als "Sioux" bezeichnet wird.

Red Cloud wurde 1822 im heutigen Nebraska nahe dem Platte River geboren. Die Lakota lebten in einem reichen Land, das nach Nordwesten in das Powder River-Land, des heutigen Wyoming und Montana reichte. Das Land, auf das sich ihre Vorfahren vor Generationen bewegt hatten, wimmelte von Wild und Wasservög***. Die Einführung von Pferden hatte die Jagd erleichtert und die sieben Stämme in die Lage versetzt, reich zu werden. Ihre Wirtschaft konzentrierte sich auf Büffel, und Waren, die die sie nicht selbst herstellen konnten, beschafften sie sich von Händlern, die ab und zu durch ihr Territorium kamen. Ansonsten gab es im Osten wenig Kontakt zu weißen Amerikanern.
Diese Isolation verschwand während des amerikanischen Bürgerkriegs. Im Jahr 1864 fand der Bergmann John Bozeman einen Weg (auf dem nach ihm benannten Bozeman Trail) direkt durch die Jagdgebiete des Powder River zu den neu entdeckten Minen im heutigen Montana. Red Cloud war zu dieser Zeit ein bekannter Kämpfer, der für seine Erbarmungslosigkeit und seine große Größe bekannt war - sechseinhalb Feet, laut einem ehrfürchtigen Reporter, obwohl dies wahrscheinlich großzügig war - und er trat als Führer des Lakota-Widerstands gegen die Bergleute hervor und Siedler, die die Länder des Stammes überquerten. Während der Bürgerkrieg die US-Armee ablenkte, verdrängten Lakota-Krieger, unterstützt von Mitgliedern der Cheyenne- und Arapaho-Stämme, Eindringlinge aus ihren Jagdgründen.

Im Sommer 1865, nach dem Gewinn eines Krieges, war die Regierung bemüht das nördliche Gebiet für einzelne Unternehmen im amerikanischen Westen zu besiedeeln und somit zu erschließenn.
Die US-Regierung war entschlossen, die Lakota zurückzudrängen, die diesem Vorhaben im Weg zu stehen schien. Bergleute, Bauern, Ladenbesitzer, Cowboys und Eisenbahner standen bereit, in die reichen nördlichen Ebenen vorzudringen. Die Lakota drohten, sie zu töten, wenn sie es versuchten. Um den indischen Widerstand zu brechen, beauftragte General U. S. Grant beorderte General William Tecumseh Sherman, frisch aus seinem totalen Krieg im Süden gekommen, mit der Verteidigung der aus Osten kommenden Auswanderer vor den Angriffen der Lakota zu schützen.

Im Jahr 1866 verhandelte Sherman mit einigen Lakota-Anführern einen Vertrag. Als die während der Verhandlungen verstärkt wurde, beschuldigten Red Cloud und der legendäre Kämpfer ‘Man-Afraid-of-His-Horse‘, ein Oglala-Sioux , Sherman des bösen Glaubens, der Lüge und des Verrats und schworen sich, von nun an zu kämpfen. Sherman hatte die Situation falsch eingeschätzt. Er glaubte, die wütende Lakota seien nur ein paar Ausreißer, und die Indianer würden bald durch die Siedler überrannt werden. Aber Red Cloud brachte seine Krieger so effektiv in den Widerstand, dass die darauffolgenden Kämpfe als Red Clouds War bezeichnet würden.

Red Cloud's War history





Während Sherman plante, Lakotas auf ein Reservat zu drängen, das sie von der transkontinentalen Eisenbahn fernhalten würde, mar***ierten Soldaten den Bozeman Trail hinauf und errichteten Festungen, um die Bergleute und Siedler zu schützen, die in die Region strömten. Die Armee hatte Fort Reno 1865 gegründet; Soldaten bauten Fort Phil Kearny, mar***ierten weitere neunzig Meilen zum Bighorn River und schlugen Fort C. F. Smith auf. Aber die Amerikaner waren des Krieges müde, und die Truppen in den Forts waren unterbesetzt, schlecht ausgerüstet und ebenso schlecht ausgebildet.

Im Dezember 1866 brachen Unruhen aus, als ein arroganter und unerfahrener Offizier in Fort Phil Kearny, Oberstleutnant W. J. Fetterman, die Lakota anfing, zu attackieren. Fetterman ignorierte den Befehl, in der Nähe des Forts zu bleiben, und führte seine achtzig Männer direkt in einen Hinterhalt. Red Cloud und seine Männer töteten die gesamte Truppe von Fetterman. Im Sommer 1867 kontrollierten die Lakota-Streitkräfte den Bozeman Trail und das Powder River Country und hielten die Truppen in ihren meist unfertigen Forts fest. Im August griffen die Lakota Männer an, die in der Nähe von Fort C. F. Smith Heu machten. Die Soldaten vertrieben sie, aber am nächsten Tag kehrten die Krieger zurück. Sie stiegen auf einer aus Wagenkästen gebauten Gasse in der Nähe von Fort Phil Kearny ab und töteten einen Offizier und fünf Soldaten. Innerhalb weniger Tage nach dem "Wagon Box Fight" griffen Lakota-Krieger einen Güterzug der Pacific in Nebraska an, was den Präsidenten der Pacific dazu veranlasste, den Kriegsminister zu warnen, dass die Bauarbeiten an der Trasse aufhören müssten, die Regierung müßte schließlich die Eisenbahnarbeiten schützen .

Regierungsvertreter entschieden, dass sie den Bozeman Trail und die transkontinentale Eisenbahn nicht verteidigen könnten. 1868 beschlossen sie, mit Red Cloud einen Vertrag auszuhandeln, der versprach, den Bozeman Trail aufzugeben, wenn die Lakota die Eisenbahn in Ruhe lassen würde. Red Cloud weigerte sich zu reden, bis alle Truppen Forts Phil Kearny und C. F. Smith verlassen hatten. Die Regierung hatte keine Wahl. Es gab Forts Reno, Phil Kearny und C. F. Smith auf und stimmte zu, dass die Lakota dem Büffel folgen könnten, solange sie die Eisenbahn nicht mehr angreifen. Im August hatten die Truppen die Forts verlassen und die Bewohner von Red Cloud verbrannten Forts C. F. Smith und Phil Kearny.

Die Lakota hatten ihren Krieg gegen die US-Armee gewonnen. Red Cloud unterzeichnete den Vertrag, kündigte jedoch an, dass er und seine Leute zwar damit einverstanden wären, nicht weiter die Siedler zu töten, sie selbst aber würden ihre eigene Lebensweise jedoch nicht ändern wollen.

Red Clouds Sieg war von kurzer Dauer. Der Vertrag von Fort Laramie aus dem Jahr 1868 versprach, dass die Armee den Bozeman Trail verlassen würde, er etablierte jedoch das so genannte Great Sioux Reservation, ein 22 Millionen Hektar großes Gelände, auf dem Regierungsbeamte Red Cloud und seine Pferdekrieger in die Landwirtschaft zwangen. Nachdem er den Vertrag unterzeichnet hatte, gab Red Cloud seine Rolle als Widerstandsführer an Sitting Bull und Crazy Horse ab. Diese beiden befehligten die indianischen Streitkräfte, die Mitte der 1870er Jahre gegen die US-Armee kämpften, während Red Cloud den Part eines Unterhändlers übernahm. In dieser Funktion erwies er sich als ebenso effektiv wie ein Kämpfer, allerdings ohne die Auszeichnung eines Militärführers.

Egal wie gut er verhandelt hat, Red Cloud konnte die Masse von Siedlern im Lakota-Gebiet nicht aufhalten. Nach der Schlacht von Little Bighorn im Jahr 1876 übernahm die Regierung die Black Hills und zwang die Lakota in das so genannte Great Sioux Reservat. 1889 nahm es noch mehr Land in Anspruch und teilte das ursprüngliche Reservat in sechs, viel kleinere, Reservate auf. Zu diesem Zeitpunkt war Red Cloud alt und verlor das Augenlicht. Regierungsbeamte bauten ihm ein Fachwerkhaus im Pine Ridge Reservat, einem Bezirk, der noch immer als das Ärmste der Vereinigten Staaten gilt.

Um die Jahrhundertwende kam ein Anthropologe nach Pine Ridge, um den alten Führer zu interviewen. Durch einen Dolmetscher erzählte Red Cloud dem Interviewer traurig von den freien "Büffeltagen" der Vergangenheit. Dann brachte der alte Mann seinen Besucher nach draußen und befahl ihm, sich in dem armen, kargen Tal umzusehen, das Red Cloud selbst nicht mehr sehen konnte.

"Denken Sie darüber nach!", sagte er. "Ich, der einst reichhaltige Böden in einem gut bewässerten Land besaß, das so umfangreich ist, dass ich es mit meinem schnellsten Pony nicht in einer Woche durchfahren konnte, wird hier hingestellt!"

Die Regierung hatte versprochen, die Indianer zu ernähren und zu unterstützen sagte er, aber jetzt mussten sie um Essen betteln. Wenn sie sich zu sehr beschweren, werden sie von Beamten ins Gefängnis gebracht. Den jungen Leuten ging es schlecht, den Alten starben.

"Junger Mann", sagte er dem Anthropologen, "ich wünschte, es wäre jemand da, der meinen armen Leuten helfen würde, wenn ich weg bin."

History in Five: Tom Clavin and Bob Drury on Red Cloud, An American Legend





1959: Henri Vidal, französischer Schauspieler
1967: Otis Redding, US-amerikanischer Musiker

Er war einer der größten Soul-Sänger aller Zeiten: Otis Redding, der mit nur 26 Jahren auf tragische Weise starb. Vor allem ein Song machte den begnadeten Musiker aber unsterblich…
50 Jahre nach "Dock Of The Bay"…

Otis Redding - Sittin on the Dock of the Bay (HQ)





Otis Redding war auf dem Weg nach ganz oben: Vor allem eine Tournee 1967 nach Europa geriet zum Überraschungserfolg. "Ehe wir in Europa waren, wussten wir gar nicht, dass wir Stars sind", sagte Steve Cropper, der als Gitarrist mit von der Partie war.

Der King of Soul machte sich bereit, den King of Rock'n'Roll abzulösen. Die Leser des britischen Musikmagazins "Melody Maker" wählten Otis Redding 1967 zum weltbesten Pop-Vokalisten, nachdem Elvis Presley jahrelang auf diesem Thron saß.

Keine Frage, Otis Redding stand kurz vor dem Superstar-Ruhm - er sollte es nicht mehr erleben. Mit nur 26 Jahren starb der Musiker im Dezember 1967 mit vier Mitgliedern seiner Band bei einem Flugzeugabsturz. Kurz zuvor erst hatte er seinen wohl größten Hit aufgenommen: "(Sittin' On) The Dock Of The Bay", der schließlich Anfang 1968 posthum veröffentlicht wurde und auf Platz eins der US-Charts kam. Ziemlich genau 50 Jahre ist das her.

Das nachträglich kompilierte Album "The Dock of The Bay" (1968), ein Mix aus neuen Songs, Singles und B-Seiten, schlug ebenfalls ein. Jetzt ist mit "Dock Of The Bay Sessions" ein 'neues' Album erschienen, das zwar keine unbekannten Songs zu bieten hat, aber die letzten Aufnahmen von Otis Redding erstmals zusammen auf einem Album versammelt, wobei rund die Hälfte bereist auch auf "The Immortal Otis Redding" zu finden war.

Also, keine neuen Lieder - aber eine neue Idee. Wie könnte das letzte Album geklungen haben? "Dock Of The Bay Sessions" will darauf als Gedankenspielerei eine durchaus reizvolle Antwort geben. Stark sind die Songs allesamt, die emotional bisweilen bis an die Grenze gehen. "I've Got Dreams To Remember", ein Jahr vor Reddings tragischem Tod aufgenommen, ist ein fast kaum zu ertragende traurige Liebesballade.

Otis Redding - I've Got Dreams To Remember.wmv





Otis Redding war in seinem Todesjahr an einem Wendepunkt in seiner Karriere angekommen. Er hatte bereits jahrelang die R&B-Charts dominiert, jetzt konnte er auch ein Pop-Publikum für sich begeistern. Dafür sorgten auch Songs wie "Direct Me", der zwar im Gospel verwurzelt ist, aber auch ein gewisses Pop-Feeling aufzuweisen hat.

In dieser starken Zeit gab es aber auch Probleme: Otis Redding, Sohn eines Baptistenpredigers, musste sich bei einer OP Stimmbandpolypen entfernen lassen und durfte mehrere Wochen nicht singen oder sprechen. Danach aber klang er noch besser:
"Seine Stimme war so rein", erinnert sich Steve Cropper, Co-Autor von 'The Dock Of The Bay', eine Stimme, die zwischen emotionaler Wärme und plötzlich herausbrechender Ekstase problemlos balancieren konnte.
Und mit dem Mega-Hit 'The Dock Of The Bay', mit dem das Erinnerungsalbum natürlich beginnt, zeigte sich auch inhaltlich ein neuer, nachdenklicherer Otis: "Häng am Hafenbecken der Bucht rum und schlag die Zeit tot" - traurige Worte über die Hoffnungslosigkeit - für die Ewigkeit. Songs für die Ewigkeit.

Otis Redding - I've been loving you...





10.12.2018 um 11:39 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
612 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Es ist nie zu spät für…

Guten Morgen Harz!
"Spinnende" Briten und Spannung

Heute ist Dienstag, der 11. Dezember 2018. Die Sonne ging um 8.15 Uhr auf, ist dann 7:50 Stunden unterwegs und verabschiedet sich um 16.05 Uhr wieder von uns.

Das Wetter
Leichte Schneeschauer, nachts auch richtige Schneefälle, können den Vorhersagen nach heute bis in den Nordharz auftreten. Die Tageshöchsttemperaturen im Vorharz sollen bei 3 Grad liegen. Der Wind weht in den Morgenstunden in Böen noch stürmisch, gegen Abend soll sich dies beruhigen. Nachts schneit es bei Tiefstwerten um 0 Grad.
Der Blick zum Brocken
Stürmisch mit Böen bis an die 100 km/h startet der Brocken in diesen Dienstag. Bei Tagestemperaturen zwischen -3 und -4 Grad kommt es tagsüber immer wieder zu Schneefällen. Diese sollen in der kommenden Nacht noch ergiebiger werden, wenn das Thermometer auf -5 Grad sinkt.

Eine Abschiedstour nahm gestern auch in London weiter Fahrt auf. Alles andere als der baldige Abgang von Großbritanniens Premierministerin Theresa May wäre eine echte Überraschung.
Wer die Debatte auf der Insel rund um den Brexit beobachtet, wird häufig unwillkürlich an den wichtigsten französischen Kulturexport denken. Gemeint sind natürlich Asterix und Obelix. Und Obelix wusste schon früh: Die spinnen die Briten.
Andererseits: Auch wenn damals sein sich noch im Lernprozess befindendes Schulenglisch nur für rund die Hälfte der häufig mehr gebrüllten als gesprochenen Redebeiträge im Unterhaus reichte – da wird wenigstens engagiert und leidenschaftlich debattiert. Dagegen wirkt der Deutsche Bundestag selbst bei brisanten Themen eher wie ein Schlaflabor.

Dass die Briten Spannung können, haben sie mit unzähligen Krimiautoren und nicht zuletzt mit dem Großmeister des Suspense, Alfred Hitchcock, seit eh und je unter Beweis gestellt. Jetzt aber toppen sie alles. Seit Monaten gibt es kein Entkommen vor Brexit-Nachrichten an jeder Ecke – und dennoch sind alle so schlau wie auch zuvor...
Viel mehr als Zeit als Premierministerin dürfte Theresa May mit der Verschiebung der Abstimmung nicht gewonnen haben. Überraschender Effekt: Während der TV-Übertragung und der brüllenden Dauerattacken aus allen Lagern kam Mitleid mit Theresa May auf – hätte nie gedacht, dass das geht.

Gewinnen kann in dieser verfahrenen Situation eigentlich keiner mehr, weder auf der Insel, noch auf dem Kontinent. Die Optionen, über die diskutiert wird, sind keine: Nachverhandeln kommt laut EU nicht in Frage. Ein neues Referendum dürfte den Graben quer durchs Königreich eher tiefer werden lassen. Ein Misstrauensvotum könnte einen neuen Premierminister bringen – der vor den alten Problemen stünde. Und treibt die Situation weiter auf einen Brexit ohne Deal Ende März zu, wird wirtschaftlicher Schaden unausweichlich sein. Und er bliebe nicht auf Britannien beschränkt...

Die Lulu wünscht allen einen schönen Dienstag und angesichts winterlicher Straßenverhältnisse bei Abstechern in den Oberharz eine rutschfreie Fahrt!


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HAPPY BIRTHDAY

Er war mit einiger Sicherheit der populärste Fernsehreporter der DDR, ganz sicher, wenn es um Sportberichterstattung ging. Heinz-Florian Oertel feiert heute seinen 89. Geburtstag. Der Cottbuser war jahrzehntelang als Sportkommentator im Hörfunk und im Fernsehen der Deutschen Demokratischen Republik tätig.

Runden Geburtstag hat derweil Nikki Sixx, der eigentlich Frank Carlton Serafino Feranna hieß und als Bassist zusammen mit Tommy Lee die Glam-Metal-Band Mötley Crüe ins Leben rief. Nikki Sixx wird heute 60 Jahre alt.


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Tag der Berge

Der internationale Tag der Berge am heutigen 11. Dezember 2018 ist ein durch die UNO eingeführter Gedenktag und wird auch "Welttag der Berge" genannt. Ein Berg ist eine Geländeform, die sich über die Umgebung erhebt. Er ist meist höher und steiler als ein Hügel. Er sollte sich ferner durch eine gewisse Eigenständigkeit auszeichnen, also genügend Abstand von anderen Bergen und eine Mindesthöhe über einem Pass aufweisen.

Berge sind in der Regel eine Folge der Plattentektonik der Erde oder vulkanischen Ursprungs. Bewegen sich zwei Platten der Erdkruste gegeneinander, so wird an der "Knautschzone" oft ein Gebirgszug aufgeschoben. Deren Berge zeichnen sich durch schroffe Gestalt und große Höhe aus. Herausragende Beispiele sind die Berge des Himalayas und der Anden, aber auch die der Alpen, des Balkangebirges oder des Zagros. Mit zunehmendem geologischem Alter trägt die Erosion dazu bei, dass die Formen milder werden und die Gebirge niedriger.
Berge können auf der Erde kaum höher als neun Kilometer emporragen. Dies liegt daran, dass die Basis eines Bergs sich ab dieser Höhe aufgrund des enormen Lithostatischen Drucks verflüssigt und so die Maximalhöhe festgelegt wird.


Tag der UNICEF

Der Tag der UNICEF ist ein Gedenktag, welcher an die Gründung des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen heute am 11. Dezember 1946 erinnert und am 11. Dezember 2018 stattfindet. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (engl. United Nations International Children's Emergency Fund, UNICEF) ist eines der entwicklungspolitischen Organe der Vereinten Nationen.

Die UNICEF wurde zunächst gegründet, um Kindern in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg zu helfen. Heute arbeitet das Kinderhilfswerk vor allem in Entwicklungsländern und unterstützt in ca. 160 Staaten Kinder und Mütter in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung, Hygiene, Ernährung und Bildung und leistet humanitäre Hilfe in Notsituationen. Außerdem betreibt es auf internationaler politischer Ebene Lobbying etwa gegen den Einsatz von Kindersoldaten und für den Schutz von Flüchtlingen.


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dies und das von damals an einem 11.12.

0361: Nach dem Begräbnis seines am 3. November verstorbenen Vorgängers und Gegners Constantius II. beginnt Kaiser Julian mit dem Versuch der Rücknahme der konstantinischen Wende und der Abkehr vom Christentum.

1282: In der Schlacht von Orewin Bridge bezwingen die Engländer unter König Edward I. die Waliser. Ihr Anführer Llywelyn ap Gruffydd kommt in den Kämpfen ums Leben. Wales gerät unter englische Abhängigkeit.

1659: Das Herzogtum Kurland gibt seine überseeische Besitzung Neukurland, das heutige Tobago, nach vorausgegangener Zerstörung und Einnahme durch die Holländer auf.

1792: Im Paris der Französischen Revolution beginnt der Prozess gegen den „Bürger Louis Capet“, den ehemaligen König Ludwig XVI., vor dem Nationalkonvent.

1816: Das Indiana-Territorium wird unter dem Namen Indiana als 19. Bundesstaat in die Vereinigten Staaten aufgenommen.

1886: Die englische Fußballmannschaft Dial Square, später umbenannt in FC Arsenal, absolviert ihr erstes Spiel. Die Eastern Wanderers werden mit 6:0 besiegt.

1930: Eine Woche nach der deutschen Erstaufführung wird die Vorführung des Filmes Im Westen nichts Neues nach dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarques nach einer großangelegten Kampagne der Nationalsozialisten von der Obersten Filmprüfstelle unter Ernst Seeger im Deutschen Reich verboten.

1941: Deutschland und Italien erklären den USA den Krieg.

1946: Das Kinderhilfswerk UNICEF wird als Spezialorganisation der Vereinten Nationen gegründet.

1948: In Heppenheim wird die Freie Demokratische Partei (FDP) als ein Zusammenschluss aller liberalen Parteien der westlichen Besatzungszonen gegründet. Erster Vorsitzender wird Theodor Heuss.

1956: Der Landtag von Nordrhein-Westfalen beschließt den Bau eines Atomforschungszentrums, was zur Kernforschungsanlage Jülich führt.

1957: In der DDR wird von nun an das ungenehmigte Verlassen ihres Territoriums als „ungesetzlicher Grenzübertritt“ bestraft.

1961: Adolf Eichmann wird im Eichmann-Prozess vom Bezirksgericht Jerusalem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen. Das Strafmaß wird am 15. Dezember verkündet.

1963: Der Abenteuerfilm Winnetou in der Regie von Harald Reinl nach Karl May, mit Pierre Brice und Lex Barker in den Hauptrollen, wird in den deutschen Kinos gestartet.

1973: Ostpolitik: Der Vertrag über die gegenseitigen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik wird in Prag von Willy Brandt und Walter Scheel unterzeichnet. Darin wird u. a. das Münchner Abkommen von 1938 für nichtig erklärt, nicht aber die Beneš-Dekrete.

1981: Erich Honecker empfängt Bundeskanzler Helmut Schmidt anlässlich dessen Staatsbesuchs in der DDR im Schloss Hubertusstock am Werbellinsee.

1981: Der 39-jährige Muhammad Ali absolviert den letzten Boxkampf seiner Karriere. Im Drama auf den Bahamas verliert der von Krankheit bereits Gezeichnete klar nach Punkten gegen Trevor Berbick.

1983: Papst Johannes Paul II. stattet der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Rom in der Christuskirche einen Besuch im Rahmen der Ökumene ab. Niemals zuvor hielt sich ein katholisches Kirchenoberhaupt in einer protestantischen Kirche auf.

1985: Im Taxölderner Forst im Landkreis Schwandorf in der Oberpfalz beginnen die Rodungen für einen Bauplatz der Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf.

1987: Ein Anschlag von ETA auf eine Kaserne der Guardia Civil in Saragossa fordert elf Todesopfer.

1987: John Philip Sousas Komposition Stars and Stripes Forever aus dem Jahr 1896 wird gesetzlich zum offiziellen Nationalmar*** der Vereinigten Staaten.

1997: In Kyōto wird das Kyoto-Protokoll als Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klima-Rahmenkonvention (UNFCCC) unterschrieben: Das bis zum Jahr 2012 gültige Abkommen schreibt verbindliche Ziele für die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen fest, die als Auslöser der globalen Erwärmung gelten.

1998: Helmut Kohl erhält die europäische Ehrenbürgerschaft.

1998: Ein Airbus A310 der Thai Airways stürzt während des Landeanflugs auf Surat Thani in Thailand etwa 3 km vor dem Flughafen ab und explodiert. 101 Menschen sterben, 45 können gerettet werden.

1999: Die Türkei stellt ihren Antrag auf den Beitritt zur EU.

2004: In Barcelona wird der deutsch-türkische Filmregisseur Fatih Akın für seinen Film Gegen die Wand mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.

2006: Die vom iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadineschad gewünschte Holocaustleugnungskonferenz beginnt. Das zweitägige Treffen in Teheran gibt für Redner, die den Holocaust leugnen oder in Frage stellen sowie das Existenzrecht Israels bezweifeln, eine propagandistische Bühne ab.

2006: Der vom mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón im Bundesstaat Michoacán angeordnete Militäreinsatz zur Zerschlagung gewalttätiger Drogenkartelle wird zum Auftakt für den Drogenkrieg in Mexiko.

2008: Die erste stabile Version des Webbrowsers Google Chrome, für Windows, wird weltweit veröffentlicht.


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Geboren wurden an einem 11.12.

1781: David Brewster, britischer Physiker, Erfinder des Kaleidoskops
1803: Hector Berlioz, französischer Komponist
1830: Kamehameha V., hawaiischer König
1843: Robert Koch, deutscher Arzt und Mikrobiologe, Nobelpreisträger

Ein gebürtiger Clausthal-Zellerfelder…

Robert Koch gilt Begründer der modernen Bakteriologie. Mit seinen wissenschaftlichen Forschungen legt er den Grundstein für Hygiene, Desinfektion und Sterilisation in der Medizin. Wegen seiner Verdienste ernennt ihn die damalige Bergstadt Clausthal noch zu Lebzeiten zum Ehrenbürger.

Robert Koch wird am 11. Dezember 1843 als dritter Sohn von dreizehn Geschwistern in Clausthal geboren. Beide Eltern stammen aus angesehenen Bergmannsfamilien.

(bitte den picture link anklicken)





Daher gehen Roberts Berufspläne zunächst in eine ähnliche Richtung: noch 1861 strebt er eine Karriere im Bergbau an. Auch sein mittelmäßiges Abitur am Clausthaler Gymnasium lässt zu dieser Zeit seine große Zukunft nicht erahnen.
1863 entscheidet er sich nach zwei Semestern Philologie Studium für eine Ausbildung zum Mediziner.

Im Januar 1866 promoviert Robert Koch zum Doktor der Medizin; anschließend folgen verschiedene ärztliche Tätigkeiten, darunter seit 1872 die Tätigkeit als Kreispysikus in Bomst mit einer Praxis in Wollstein / Wolsztyn (Provinz Posen) im heutigen Polen. In einer 4-Zimmer-Mietwohnung richtet er sich ein Labor ein; sein Hauptaugenmerk liegt auf bei der Erforschung des Milzbrandes. Diese Krankheit sucht hier regelmäßig und seuchenhaft das Vieh der Bauern heim. 1876 veröffentlicht Robert Koch seine Entdeckung der Sporen des Milzbranderregers.

1880 nimm er seine Tätigkeit am Kaiserlichen Gesundheitsamt in Berlin auf. Am 24. März 1882 veröffentlicht er seine Entdeckung des Lungentuberkulose-Erregers. 1883 folgen Reisen nach Ägypten und Indien, bei denen Robert Koch den Cholera-Erreger wissenschaftlich nachweisen kann. Danach arbeitet Robert Koch in Berlin als Universitätsprofessor, Leiter des Hygiene-Institutes und Arzt an der Charité.

1891 wird er Direktor des Königlich Preußischen Instituts für Infektionskrankheiten, dem heutigen Robert Koch-Institut. Ab Mitte der 1890er Jahre erforscht er vor allem Tropenkrankheiten wie Malaria und die Schlafkrankheit. Zu diesem Zweck hält er sich jahrelang in den Tropen auf, zumeist in Afrika.

1904 tritt er in den Ruhestand, ein Jahr später nimmt er den Nobelpreis entgegen. Robert Koch stirbt 1910 in Baden-Baden während eines Sanatoriumsaufenthalts.

Spurensuche in Clausthal-Zellerfeld
Noch heute sind die Spuren von Robert Koch in Clausthal-Zellerfeld allgegenwärtig, denn die Namen des Krankenhauses, des Gymnasiums und einer Straße erinnern an Robert Koch.

Im Stadtteil Clausthal erinnern am Geburtshaus in der Osteröder Straße 13 und am Haus Kronenplatz 12, in dem er von 1854 bis 1862 seine Jugendzeit verbrachte, Gedenktafeln an den berühmten Mediziner. Seit 2005 gibt es am Kronenplatz ist vor dem Kochschen Haus eine Büste zum Gedenken an Robert Koch.

(auch hierzu wieder bitte den picture link anklicken)





Auf dem Alten Friedhof in Clausthal sind die Gräber von Mathilde und Hermann Koch, den Eltern von Robert Koch, noch heute vorhanden. Mit kunstvoll gegossenen Eisenkreuzen aus der Königshütte in Lauterberg zeigen sie noch heute Robert Kochs Herkunft aus einer alten Bergmannsfamilie.
Außerdem erinnert auch das Oberharzer Bergwerksmuseum mit Bildern und Ausstellungsstücken vor allem an Robert Kochs Kindheit und Jugend in Clausthal.

Der Robert-Koch-Förderpreis
Seit 1981 verleiht die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld alle zwei Jahre den mit 5.000 Euro dotierten Robert Koch-Förderpreis. Im Gedenken an den berühmten Sohn der Stadt honoriert diese Auszeichnung die herausragenden Forschungsleistungen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Medizin- und Naturwissenschaften auf Gebieten der Medizin und der Biochemie. Zugleich will die Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld damit einen Beitrag zur Förderung der Wissenschaften leisten.

In dem nun folgenden Video ist zwischen 2:10 bis 2:24 min. die Universität Clausthal mit dem alten Haupteingang zu sehen!


Robert Koch - The founder of modern bacteriology , discovery of Mycobacterium tuberculosis





1890: Carlos Gardel, argentinischer Tango-Sänger

Carlos Gardel - Adios Muchachos -Tango 1927





1912: Carlo Ponti, italienischer Filmproduzent
1913: Jean Marais, französischer Schauspieler
1918: Alexander Issajewitsch Solschenizyn, russischer Schriftsteller, Dramatiker und Historiker, Nobelpreisträger
1924: Heinz Schenk, deutscher Fernsehmoderator

Heinz Schenk - Das Lied vom Nichts





1926: Big Mama Thornton, US-amerikanische Sängerin

Bevor Elvis “Hound Dog“ sang, gab es Big Mama Thornton. 1952 nahm sie "Hound Dog" auf, während sie mit einem anderen Peacock-Künstler, Johnny Otis, zusammenarbeiteteObwohl die Platte sie zu einem Star machte, sah sie wenig von den Gewinnen.

Big Mama Thornton - Hound Dog





1935: Femke Boersma, niederländischer Schauspielerin
1939: André Brasseur, belgischer Keyboarder

Andre Brasseur Early Bird Satellite





1942: Frank Schöbel, deutscher Musiker

frank schöbel - wie ein stern





1944: Brenda Lee, US-amerikanische Sängerin

Brenda Lee - die als "Little Miss Dynamite" bekannt war, konnte mit Überzeugung Rockabilly-, Country- und Pop-Standards singen, und ihre Vielseitigkeit als Dolmetscherin hat ihr eine Karriere von außergewöhnlicher Langlebigkeit ermöglicht… eine wahrhaftig schillernde Persönlichkeit in den Vereinigten Staaten.
Sie ist auch untrennbar mit der Weihnachtszeit verbunden, da ihre Aufnahme von "Rockin’ Around the Christmas Tree "von 1958 zu einem Standard geworden ist, der jedes Jahr gehört wird und an der Nummer Vier der Liste der beliebten saisonalen Schallplatten steht.

Brenda Lee - Rockin' Around The Christmas Tree





Brenda Lee wurde in Atlanta, Georgia, als Brenda Mae Tarpley geboren. Ihre Gesangskenntnisse waren schon früh offensichtlich, als sie mit fünf Jahren ihren ersten Talentwettbewerb gewann. Sie trat in einer lokalen Radiosendung auf und wurde mit sieben Jahren regelmäßig in einer Fernsehsendung am Samstagnachmittag gezeigt. Bald darauf begann sie für Geld aufzutreten, das ihre Familie nach dem vorzeitigen Tod ihres Vaters 1953 bei einem Bauunfall dringend benötigte. 1956 unterschrieb sie bei Decca Records und startete damit eine erfolgreiche Karriere. Ihre dritte Single, „One Step at a Time“, war ihre erste Charts, erreichte Platz 15 der Country-Charts und verpasste den Pop Top Forty lediglich um drei Plätze. Ihr größter Durchbruch und der größte Erfolg ihrer Karriere war "I Sorry", was eine Reihe von Balladen einleitete, die in den frühen sechziger Jahren ziemlich gut für sie waren. „I Sorry“ war einer der ersten Songs, die in Nashville mit Streichern geschnitten wurden, und half damit, den „Nashville Sound“ zu eröffnen.

Lees Karriere war bemerkenswert für seine Beständigkeit. Von 1958 bis 1976 nahm Lee fast ausschließlich mit dem Produzenten Owen Bradley in seinem Studio in Nashville auf. Außerdem unterschrieb sie erneut/verlänerte bei Decca und blieb fast dreißig Jahre lang auf dem Label (das später MCA wurde). Ihre frühreife, kehlige Stimme besaß eine erfahrene Phrasierung und eine emotionale Resonanz, die auf Weisheit und Talent über ihre Jahre hinaus anzeigte. "Sie weiß, wie man kommuniziert, wie man zu Ihnen kommt und wie Sie wissen, worüber sie spricht", sagte Bradley. "Es ist etwas, mit dem Sie gerade geboren wurden."

Ihr Einfluss auf Rock'n'Roll in den späten fünfziger und frühen sechziger Jahren hatte viel mit ihrer jugendlichen Fähigkeit zu tun, eine Melodie zu finden. Sie schnitt Material in einer Vielzahl von Stilen ab, die in ihrem zweifelhaften Remake von Hank Williams „Jambalaya“ (Lees erste Single, veröffentlicht im September 1956) an Rockabilly grenzten, sich wie eine Gospelsängerin an „One Day at a Time“ anhoben und rockte hart auf der Vokalvitrine „Dynamite“, von der sie ihren Spitznamen erhielt. Sie war eine Sensation in Europa, besonders in Frankreich. Während dieser magischen Jahre war sie mit Elvis Presley, den Beatles (die sich für sie begeisterten), Gene Vincent, Duane Eddy und Patsy Cline auf den Bühnen. Als Lee und Vincent gemeinsam Europa bereisten, wurden sie als "König und Königin des Rock and Roll" bezeichnet. John Lennon soll angeblich gesagt haben: "Sie hat die beste Rock-and-Roll-Stimme von allen."

Brenda Lee - Nobody Wins





Obwohl Lee im ländlichen Süden und dem Rockabilly aufgewachsen war, waren ihre Einflüsse als Sängerin überraschend vielfältig und tendierten eher zu Judy Garland, Edith Piaf und Frank Sinatra als zu Rock-and-Roll-Kollegen. Ihr breiter musikalischer Überblick, ihre Bühnenpräsenz und ihr ausgeprägtes Gesangstalent erlaubten es ihr, lange Zeit zu bestehen, nachdem viele ihrer Zeitgenossen auf der Strecke geblieben waren. Nachdem die Pop-Hits abgeklungen waren, wurde sie in den Siebzigern und Achtzigern zu einer äußerst erfolgreichen Country-Music-Künstlerin.
Aber die Musik hatte sich verändert so viel, und was wir als Rock kannten, war zu dieser Zeit nicht mehr Rock oder Pop. “Sie hatte Top-Ten-Country-Hits mit Material von Kris Kristofferson („Nobody Wins “) und Shel Silverstein (“Big Four Poster Bed”).
Wieder blieb Lee in ihrem Ansatz konsequent; es war die musikalische Landschaft, die sich um sie herum verändert hatte.

Die Auswirkungen von Lee lassen sich mit wenigen Statistiken zusammenfassen. Sie hat weltweit mehr als 100 Millionen Platten verkauft und das in mehreren unterschiedlich Kategorien aufgenommen - darunter Pop, Rhythm & Blues, Rock, Easy Listening und Country - als jede andere Frau in der Musikgeschichte.
Das Jahr 2000 war das fünfzigste Jahr von Brenda Lee im Showgeschäft. Sie veröffentlichte ihre Autobiografie, Little Miss Dynamite: The Brenda Lee Story, im Jahr 2002.

Brenda Lee - The end of the world(1963)





1948: Víctor Víctor, dominikanischer Merenguesänger und Komponist
1950: Christina Onassis, griechische Reederin
1951: Spike Edney, britischer Musiker (Keyboarder bei Liveauftritten von Queen)
1954: Jermaine Jackson, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber (The Jacksons)
1956: Stevie Young, schottischer Rockmusiker (AC/DC)
1961: Darryl Jones, US-amerikanischer Bassist

… like a Rolling Stone…

Darryl Jones 2 minute history





1984: Rose Kemp, englische Sängerin und Gitarristin


Gestorben sind an einem 11.12.

1964: Sam Cooke, US-amerikanischer Sänger

2008: Bettie Page, US-amerikanisches Fetisch- und Aktmodel
2012: Ravi Shankar, indischer Musiker und Komponist

রবি শংকর

Ravi Shankar - Woodstock 1969 - Evening Raga





Ravi Shankar Superstar

Shankar wurde in Varanasi geboren und verbrachte seine Jugend in Europa und Indien mit der Tanzgruppe seines Bruders Uday Shankar. Er gab das Tanzen 1938 auf, um Sitar unter Hofmusiker Allauddin Khan zu spielen. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 1944 arbeitete Shankar als Komponist und komponierte die Musik für die Apu-Trilogie von Satyajit Ray. Von 1949 bis 1956 war er Musikdirektor des All India Radio in New Delhi.

1956 begann er auf Tournee in Europa und Amerika, wo er klassische indische Musik spielte. In den 1960er Jahren wurde er durch Unterricht, Performance und seine Verbindung mit dem Geiger Yehudi Menuhin und George Harrison von den Beatles populär. Shankar engagierte sich mit westlicher Musik, indem er Konzerte für Sitar und Orchester schrieb und in den 1970er und 1980er Jahren die Welt bereiste. Von 1986 bis 1992 war er nominiertes Mitglied von Rajya Sabha, der Oberkammer des indischen Parlaments. Im Jahr 1999 wurde Shankar Indiens höchste zivile Ehre verliehen, der Bharat Ratna. Er spielte bis zu seinem Lebensende…

Shankars Töchter sind mittlerweile mindestens so berühmt wie er selbst. Anoushka Shankar setzt die Tradition des Vaters an der Sitar fort. Die andere nennt sich Norah Jones.

Anoushka shankar paying tribute to her father Pandit Ravi Shankar - Raga Jogeshwari - Jod Jhala





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