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Thema: Guten Morgen Feuilleton


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Von drexxxxxxx
661 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

(stark verkürzte Weihnachtsausgabe)


Guten Morgen Harz!
Es werde (mehr) Licht

Heute ist Dienstag, der 25. Dezember 2018 und erster Weihnachtstag. Die Sonne ging um 8.25 Uhr auf und verabschiedet sich um 16.10 Uhr wieder.

Das Wetter
Kühler Start in den Feiertag
Es bliebt kühl an diesem ersten Weihnachtsfeiertag. Der Himmel über dem Harz ist fast durchweg bedeckt, Niederschläge, ob Schnee oder Regen, sind den Vorhersagen nach aber eher selten. Die Temperaturen im Nordharz liegen zwischen 1 und 2 Grad.
Auch im Oberharz hat die Sonne kaum eine Chance, es ist überwiegend dicht bewölkt. Dafür haben Harzer und Harz-Besucher die Chance zumindest auf eine Spur von weißer Weihnacht, wie das folgende Foto zeigt (Link bitte anklicken)… pünktlich zum Heilig Abend hatte es gestern angefangen zu schneien und nun hat alles doch noch seinen zu diesen Tagen dazugehörenden winter-weihnachtlichen Touch bekommen.
Kaum Bewegung bei den Tagestemperaturen, die bei Werten von -1 oder 0 Grad liegen. Erst am Abend lockert die Bewölkung im Oberharz auf.





Ein gutes Zeichen, es geht wieder aufwärts. Zumindest mit der Länge des Tages. Wintersonnenwende und damit der offiziell kürzeste Tag des Jahres war zwar wie vermeldet schon am Freitag, aber erst jetzt macht sich die Wende auch in den Sonnenauf- und -untergangs-Tabellen bemerkbar. Gestern waren es 7:44 Stunden, heute haben wir schon mal eine Minute dazugewonnen: 7:45 Uhr.

Und irgendwie ist es mit der Zeit wie mit dem Geld. Wer den Pfennig nicht ehrt... Bei Minuten und Stunden ist das nicht anders. Und wir müssen ja nicht so weit gehen wie Goethes Faust, der da dem Teufel gegenüber vollmundig verkündet:
"Werd ich zum Augenblicke sagen: / Verweile doch! du bist so schön! / Dann magst du mich in Fesseln schlagen, /Dann will ich gern zugrunde gehn!"

Wie wichtig der helle Tag (und vor allem sonnige Tage) für die Menschen sind, ist allerdings unbestritten. So belegte erst jüngst wieder eine kanadische Studie, dass depressive Patienten in hellen Südzimmern schneller gesunden als in Räumen, die der Sonne meist abgewandt sind. Die positiven Wirkungen des Sonnenlichts auf unseren Organismus insgesamt fast der Volksmund trefflich zusammen. „Wo die Sonne scheint, kommt der Arzt nicht hin“, weiß ein deutsches Sprichwort.

Und noch ein Tipp für all jene, die sich gestern Abend vielleicht wie alle Jahre wieder über die proppenvolle Kirche aufgeregt haben – einfach heute noch mal versuchen. Es kann sich lohnen. Gerade an diesem heute besonderen Tag...

Marktkirche brechend voll
Gemeinde feiert "Baustellengottesdienst"

"Wir feiern heute einen Baustellengottesdienst", begrüßte Pastorin Andrea Siuts die Gemeinde in der Marktkirche zum Heiligen Geist zum nachmittäglichen Familiengottesdienst. Bis in die zweite Empore besetzt war das Gotteshaus, das seiner Innensanierung entgegensieht und dessen Bänke schon eingelagert sind. Fleißige Hände haben noch einmal für eine "mobile" Bestuhlung gesorgt, sodass auch die Christvesper um 17 Uhr und der ökumenische Festgottesdienst am ersten Feiertag (9.30 Uhr) in der Clausthaler Holzkirche gefeiert werden können. Der Spatzen- und der Kinderchor unter der Leitung von Arno und Hella Janssen spielten und erzählten die über 2000 Jahre alte Geschichte aus der Sicht von Malchus, des Sohns vom Herbergswirt.
(Link bitte anklicken)





In diesem Sinne wünscht die Lulu allen möglichst viele sonnige Tage und vor allem einen gesegneten ersten Weihnachtstag!



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HAPPY BIRTHDAY

Unter den prominenten Geburtstagskindern des Tages habe ich zwei herausgepickt, die ein sehr musikalische Duo bilden könnten. Ihren 64. Geburtstag feiert die britische Popsängerin Annie Lennox. Zusammen mit Dave Stewart bildete sie lange überaus erfolgreich das Pop-Duo "Eurythmics" und lieferte Welthits wie "Sweet Dreams" oder "Here Comes the Rain Again". Für den Song "Into the West", Filmmusik für "Herr der Ringe", erhielt sie 2004 den Oscar.

Annie Lennox - God Rest Ye Merry Gentlemen





Ihren 49. Geburtstag feiert die deutsche Sängerin AnNa R. (Andrea Neuenhofen), die vor allem auch an der Seite des Goslarers Peter Plate als Duo "Rosenstolz" sehr erfolgreich war. Später war sie Gastsängerin bei "Silly", solo erfolgreich und gründete eine neue Band "Gleis 8".


25.12.2018 um 9:59 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
661 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Hi all…

At the turn oft he year,… es ist schier unerträglich, was hier so abgeht…
Da gibt es schon tagelang einen bzw. 2 Threads in den Topic’s und dazu zahlreiche Fotoeinstellungen versehen mit geradezu menschenverachtenden Comments in der Bildwand, die schlimmer gar net sein könne… und das an so einem Hochfest wie Weihnachten…
Es hat mich anfangs sprachlos gemacht, dann wütend und nun nach ein paar Tagen geradezu betroffen und zu tiefst erschüttert von dieser Gesellschaft.
Als äußerstes Limit hatte ich eigentlich angenommen, dass dieses alles heute hier auf Trave von den Verantwortlichen bereinigt sein sollte… nix ist bisher geschehen…unglaublich.
In die allgemein eingesetzte Diskussion über Schuldzuweisungen bzw. das Handling seitens der /des Betreiber(s) will ich bewusst nicht eingehen, aber…
Leute, das ist ein absolutes No-go, geht gar net…
Hallo, es gibt schließlich auch eine mehr als handvolle Anzahl von Usern, also Members die zahlende Klientel ist, (das jetzt nicht falsch verstehen liebe no-payed people).
OK, ich werde dieses auch in anderen Threads posten, um ein breiteres Publikum mit einzubinden, bloß nicht auf den Ursprungs-Post’s, um Gottes Willen… noch Perlen vor die Säue werfen…

Schindler’s Liste, wer dieses filmische Meisterwerk eines des dunkelsten Kapitel unserer Geschichte noch nicht gesehen haben sollte, kann sich an Hand einer der überragendsten Filmmusikkompositionen, welche die gesamte Tragik des Films erfasst, vorab einen ersten Eindruck verschaffen, was an bildgewaltigen Eindrücken zu erwarten ist.
Ja, ich hörte diesen Soundtrack in den letzten Tagen und auch jetzt gerade… deshalb dieser etwas ungewöhnliche Musikeintrag hier, verzeiht.

Ich hab den Film damals im Kino gesehen. Als er dann zu Ende war, hat keiner etwas gesagt. Alle sind schweigend und viele mit Tränen hinausgegangen. Ich war einer mit Tränen und ich schäme mich nicht für meine Tränen. Ich schäme mich aber für das Leid, das wir Menschen anderen Menschen angetan haben… auch heute noch nach ’45 sind ähnliche Dinge passiert und werden leider weiterhin so ablaufen.
Egal ob es damals die Juden im 3. Reich waren oder heute round the Globe vergleichbare Schandtaten, die wir mit unserer Gleichgültigkeit in Stich lassen. Egal ob Jude, Moslem, Christ, Hinduist, Buddhist oder sonstiger Religion oder welche Hautfarbe, wir sind einzig und allein Menschen.

Ich gehe zwar auf die 60 zu, aber wenn ich das sehe bzw. höre kommen mir die Tränen, da ich nicht verstehen kann wieso Menschen sich auch heutzutage noch solche Grausamkeiten antun. Wir in Deutschland oder allgemein in ganz Europa rücken wieder gefährlich nahe an das Gedankengut aus dieser Zeit heran und merken es gar nicht. Das macht mir Sorgen, ernsthaft.
Wir müssen das Gedenken an die ca. 6 Millionen Juden aufrechterhalten und es nicht in Vergessenheit geraten lassen, denn wenn das passiert vergisst man auch einen Großteil der deutschen Nazi Vergangenheit.
Ich hoffe, dass noch viel mehr Menschen so denken und sich über dieses traurige Kapitel der deutschen Geschichte informieren und es nicht vergessen und an die jüngeren Generationen weitergeben.

In tiefstem Gedenken,
die Lulu.


Schindler's List Soundtrack - Main Theme




27.12.2018 um 16:30 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
661 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!
Der traditionelle Blick zurück
… und Geschenkpapier ist ungeduldig…

Heute ist Samstag, der 29. Dezember 2018. Der lichte Tag dauert heute 7:47 Stunden, die Sonne ging um 8.25 Uhr auf und verabschiedet sich dann wieder um 16.12 Uhr.

Das Wetter - Regen und Sonne im Wechsel, außerdem Wind
So richtig entscheiden kann sich das Wetter heute nicht. Sehr wahrscheinlich ist zwar, dass es regnen wird. Die Schauer sollen allerdings meist nur von kurzer Dauer sein. Zwischen ihnen lugt immer wieder Sonne hinter den Wolken hervor. Im Oberharz ist am Vormittag mit leichtem Schneefall zu rechnen, der am Abend in starken Sprühregen umschlagen soll. Auch hier zeigt sich zwischen den Schauern gelegentlich die Sonne.
Die Temperaturen liegen zwischen 4 und 5 Grad im Nordharz und 2 und 3 Grad im Oberharz, außerdem soll es überall reichlich Wind geben. In Lagen oberhalb von 1000 Metern treten laut einer Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sogar Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 Kilometern pro Stunde und 85 Kilometern pro Stunde auf.

Das letzte Wochenende des Jahres hat begonnen. Diese Tage zwischen den Jahren lenken den Blick bei vielen Menschen beständig zurück. Man kommt allerdings an Jahresrückblicken auch nicht vorbei.
Zu Normalzeiten landet man beim Zappen durch die Senderflut mit tödlicher Sicherheit bei Kochshows oder krakeelenden Doku-Soaps. Zum Jahresende hin ist (fast) alles anders. Jeder minder oder mehr begabte Kabarettist (Comedian) von Dieter Nuhr bis Urban Priol fühlt sich berufen, dem Jahr 2018 ein "Tschüsskikowski" nachzurufen.
Von Sport-Rückblicken ganz zu schweigen. Wobei es auch besser ist darüber zu schweigen. Es gab da ein paar russische Tage, an die wollen Fußballsfans gar nicht erinnert werden.
Doch auch an den "richtigen" Rückblicken ist kein Mangel. Dabei werden die TV-Sender bei der Titelfindung richtig kreativ. "Menschen 2018" heißt es beim ZDF. Und "2018! Menschen, Bilder, Emotionen" bei RTL. Und weil man sie sonst so selten sieht, dürfen Markus Lanz und Günther Jauch ran.

Papier ist geduldig. Behauptet zumindest der Volksmund. Mit Blick auf das weihnachtliche Geschenkpapier scheint er damit allerdings gründlich daneben zu liegen. Die Entsorgungswut vieler Zeitgenossen nach dem Fest ist tatsächlich legendär.
Nun kommt es selten zu Auswüchsen wie bei Loriots Familie Hoppenstedt, die ihren Geschenkpapiermüll gleich in den Hausflur vor der Wohnungstür entsorgen will – und dann in der Geschenkpapierflut untergeht, die die lieben Nachbarn schneller entsorgt haben. So ganz aus der Luft gegriffen aber hat Vicco von Bülow die Episode wahrlich nicht.
Alle Jahre wieder ist man in der Regel schon Heiligabend zum Scheitern verurteilt, will man spät noch das Geschenkpapier in die Papiercontainer auf den Wertstoffinseln entsorgen. Die quellen dann ebenso wie die hauseigenen blauen Tonnen zumeist bereits über. Und nicht wenige regen sich dann auch noch ganz unchristlich darüber auf, dass die Abfallwirtschaft sich die Frechheit herausnimmt, auch Weihnachten zu feiern.
Auch hier ist, wie beim Einkaufen und Umtauschen, Entschleunigung angesagt. Es findet sich sicher noch ein Fleckchen im Keller oder in der Garage, auf dem die Papierflut zwischengelagert werden kann. Und eine noch bessere Idee: Im nächsten Jahr mal über alternative Verpackungen nachdenken, denn Müll produzieren wir ja ohnehin genug.

Ein geruhsames Wochenende vor der großen Rutsche wünscht euch
die Lulu.



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HAPPY BIRTHDAY

Im wahrsten Sinne des Wortes "krachen", und zwar auf der Matte, lässt es sicher ein sportliches Geburtstagskind des heutigen Tages. Die erfolgreichste deutsche Judoka Yvonne Bönisch wird 38 Jahre alt. Sie ist Trägerin des 6. Dan (Meistergrad) und gewann im Jahr 2004 in Athen die erste Goldmedaille der deutschen Mannschaft bei diesen Olympischen Spielen und die erste Goldmedaille der deutschen Frauen im Judo bei Olympischen Spielen überhaupt.

Weniger für seine Sportlichkeit bekannt ist der US-Amerikanische Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent Danny McBride. Der seit heute 42-Jährige war unter anderem an dem Film "Halloween", der alternativen Fortsetzung des gleichnamigen Horror-Klassikers aus dem Jahr 1978, beteiligt.



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Scheißtag - HEUTE
jährlich am 29. Dezember

Ja, den Scheißtag gibt es wirklich. Heutzutage wird damit ausgedrückt, dass an einem Tag aber auch alles schiefläuft. Das Frühstücksei wird zu hart, die Zahnpasta kleckert auf das Hemd und das Auto versagt seinen Dienst. Man ist schlecht gelaunt und in der heutigen Zeit finden wir für sowas gerne unsittliche Begriffe wie den Scheißtag. Historisch gesehen hatte dieser Tag aber eine ganz andere Bedeutung, die dem eigentlichen Wortsinn viel näher liegt:
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts standen Knechte, Mägde und Dienstboten ihren Dienstherren oft rund um die Uhr zur Verfügung. Ähnlich der heutigen Diskussion um Raucherpausen, gab es damals regelmäßig Probleme mit der Zeit, die der Knecht auf dem stillen Örtchen verbrachte. Während man seinen menschlichen Bedürfnissen der Darmentleerung nach ging, konnte man freilich nicht arbeiten.

Und genau diese Zeit forderten die Dienstherren in Form eines zusätzlichen Arbeitstages wieder ein. In manchen Fällen wurden daraus auch 2 oder 3 Tage. Am Ende eines jeden Dienstjahres mussten also Knechte und Mägde einen zusätzlichen Tag arbeiten, der zumeist auf 29. Dezember festgelegt wurde. Gemeinhin wurde dieser Tag dann Scheißtag genannt. In einigen Regionen wie Bayern und Österreich wurde hierzu auch der Tag nach Lichtmess, also der 3. Februar auserkoren.

Nehmen wir einmal an, das Dienstjahr hatte damals 364 Tage. 365 funktionieren schließlich nicht, denn dann würde das nächste Arbeitsverhältnis mit jedem Jahr einen Tag später beginnen und somit wäre ein festgelegter Tag im Kalender nicht mehr möglich. Berechnet man nun für das Herumlungern auf dem Stillen Örtchen einen ganzen Tag, so sind dies 1440 Minuten. Geteilt durch die 364 Tage bleiben für den täglichen Stuhlgang weniger als 4 Minuten übrig. Hieraus ließe sich mit ein wenig gutem Willen schließen, dass die Menschheit seinerzeit recht fix mit ihrem Geschäft fertig wurde. Was schnell raus muss, hat wohl auch ordentlich Zunder und so entstand auch ganz vermutlich der Begriff des Donnerbalkens.


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dies und das von damals an einem 29.12.

1226: Nach 53 Jahren Bauzeit wird der von Heinrich dem Löwen gestiftete Braunschweiger Dom St. Blasii fertiggestellt.

1610: Als ihr Dienerinnen und Bauerntöchter als Opfer nicht mehr reichen und sie sich auch an adeligen Töchtern vergreift, wird das Schloss der ungarischen Gräfin Elisabeth Báthory gestürmt. Dort werden zahllose Leichen, Leichenteile und überlebende Opfer der Bl**gräfin gefunden.

1837: Der Winterpalast in Sankt Petersburg, eine Residenz des Zaren, brennt völlig aus. Das Feuer dauert 30 Stunden.

1845: Texas tritt als 28. US-Bundesstaat den USA bei.

1862: Der FC Sheffield und der FC Hallam tragen erstmals ein Fußballspiel im Bramall Lane-Stadion in Sheffield aus, dem ältesten heute noch bespielten Fußballstadion der Welt.

1890: Bei Wounded Knee im Bundesstaat South Dakota massakrieren US-amerikanische Truppen mehr als 350 Indianer vom Stamm der Lakota.

Bis 1900 gab es weniger als 250.000 verbliebene amerikanische Ureinwohner.


Ende des 19. Jahrhunderts waren die Ureinwohner Nordamerikas durch eine Reihe von Zwangsumsetzungen und brutalen Massakern durch weiße Siedler und die US-Armee auf einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes geschrumpft.

Weil erzwungene Assimilation die Kultur der amerikanischen Ureinwohner beinahe zerstört hatte, versuchten einige Stammesführer, ihre Souveränität zu behaupten und neue spirituelle Traditionen zu erfinden. Der bedeutendste davon war der Ghost Dance, der von Wovoka, einem Schamanen des nördlichen Paiute-Stammes, entwickelt wurde.

Das Massaker von Wounded Knee, bei dem Soldaten des 7. Kavallerie-Regiments der US-Armee Hunderte von Männern, Frauen und Kindern der Sioux wahllos schlachteten, war das das endgültige Ende des indianischen Widerstands gegen die Übergriffe der weißen Siedler.


Der Geistertanz

Während einer Sonnenfinsternis am 1. Januar 1889 hatte Wovoka, ein Schamane des nördlichen Paiute-Stammes, eine Vision. Wovoka behauptete, Gott sei ihm in der Gestalt eines amerikanischen Ureinwohners erschienen und habe ihm ein reiches Land der Liebe und des Friedens offenbart, und gründete eine spirituelle Bewegung, den Geistertanz. Er prophezeite die Wiedervereinigung der verbliebenen Indianerstämme des Westens und Südwestens und die Verbannung alles Bösen aus der Welt.

Nach den Lehren von Wovoka würde die Geistertanzzeremonie die Geister der Toten mit denen der Lebenden vereinen, und die Macht dieser Geister könnte im Kampf mit weißen Siedlern und der US-Armee genutzt werden. Obwohl die Praxis des Ghost Dance vom Paiute-Stamm in Nevada stammte, verbreitete sie sich schnell auf andere Indianerstämme im Südwesten. Wovokas einflussreichste Prophezeiung lautete, dass der Weiße für immer aus dem Land verbannt würde und der Büffel, der von weißen Siedlern fast ausgerottet war, zurückkehren würde und eine dauerhafte Wiederbelebung der Lebensweise der amerikanischen Ureinwohner mit sich bringen täte.

The Tragedy of Wounded Knee (The Ghost Dance)





Kampf der Kulturen: weiße Europäer und amerikanische Ureinwohner

Von den frühesten Tagen des kolonialen Kontakts zwischen weißen Europäern und amerikanischen Ureinwohnern informieren bestimmte Schlüsselannahmen ihre Interaktionen. Die meisten einheimischen Stämme hielten sich nicht an die europäische Auffassung von Land als Eigentum. Für die meisten Indianer war Land gemeinschaftlich, und seine Ressourcen sollten geschützt und geteilt werden. Dies stand in direktem Widerspruch zu den europäischen Landvorstellungen als individuelles Eigentum. Während die weißen Siedler, die von der Ideologie des Manifest Destiny geleitet wurden, immer weiter nach Westen stießen, zwangen sie die amerikanischen Ureinwohner aus ihrem Land ihrer Vorfahren und in Reservate. Viele indianische Stämme widersetzten sich und lösten eine Reihe gewaltsamer Konflikte aus, die als Indianerkriege bekannt sind.

Obwohl die Schlacht am Little Big Horn den Beginn des Endes der Indianerkriege markierte, lösten Wovoka und sein Ghost Dance eine letzte Welle des Widerstands gegen die Übergriffe der weißen Siedler und ihre Lebensweise aus. Chief Sitting Bull, der die Sioux in der Schlacht des Little Bighorn zum Sieg über das 7. Kavallerie-Regiment der US-Armee geführt hatte, vereinte den Ghost Dance und trug dazu bei, die Verbreitung im Sioux-Reservat zu erleichtern. Am 15. Dezember 1890 erschossen Polizeibeamte, die befürchteten, dass Sitting Bull mit Anhängern des Ghost Dance aus dem Reservat fliehen würde, Sitting Bull.

Das Massaker in Wounded Knie

Nur zwei Wochen später, am 29. Dezember 1890, umzingelte das 7. Kavallerieregiment der USA ein Lager von Sioux-Indianern in der Nähe vom Wounded Knee Creek im Pine Ridge-Indianerreservat in South Dakota. Bei dem Versuch, die Sioux zu entwaffnen, wurde ein Schuss abgefeuert und ein Handgemenge folgte. Die Soldaten der US-Armee eröffneten das Feuer auf den Sioux und schlugen wahllos auf Hunderte von Männern, Frauen und Kindern ein. Die wenigen Sioux-Überlebenden der Schlacht flohen. Im Anschluss an das Massaker wurde die 7. Kavallerie durch eine offizielle Untersuchung der Armee entlastet und mit 20 Ehrenmedaillen ausgezeichnet. Die öffentliche Meinung der USA über das Massaker war im Allgemeinen der weißen Bevölkerung gewogen.

Wounded Knee





Obwohl das Massaker in Wounded Knee nicht der letzte bewaffnete Konflikt zwischen amerikanischen Ureinwohnern und der US-Armee war, war dies das endgültige Ende der Indianerkriege. Nach Wounded Knee wurden die verbliebenen indianischen Stämme entweder unterworfen oder zwangsweise in die weiße Mainstream-Gesellschaft der USA eingegliedert. Schätzungen der einheimischen Bevölkerung vor dem europäischen Kontakt reichen von 2 Millionen bis 18 Millionen. Bis 1900 war die einheimische Bevölkerung auf etwa 237.000 Personen reduziert worden.

Seitdem hat sich die Bevölkerung der Ureinwohner Amerikas vom Nadir von 1900 erholt. Ab dem US-Volkszählungsbericht von 2010 wurden 2,9 Millionen Menschen als Indianer oder Alaska-Indianer identifiziert.

Wounded Knee - The Darkest Hour





1895: Der Brite Leander Starr Jameson überschreitet mit seinen Truppen von Südrhodesien aus die Grenze zur Burenrepublik Transvaal und beginnt damit den Jameson Raid in Richtung Johannesburg, um die Burenrepubliken dem Britischen Weltreich einzuverleiben.

1922: Nachdem Rechtsradikale bereits im November versucht haben, das Filmnegativ zu vernichten, wird der Spielfilm Nathan der Weise von Manfred Noa mit Werner Krauß in der Titelrolle im Berliner Alhambra uraufgeführt. Der Film erhält positive Kritiken, fällt aber bald der antijüdischen Propaganda zum Opfer. Es handelt sich um die bisher einzige Verfilmung des gleichnamigen Stücks von Gotthold Ephraim Lessing.

1923: Für das von ihm erfundene Ikonoskop stellt Vladimir Zworykin in den USA einen Patentantrag. Es handelt sich um eine grundlegende Entwicklung für das Fernsehsystem.

1931: Die Statistische Maschine von Emanuel Goldberg wird in den USA als US-Patent 1,838,389 registriert. Mit ihr können mit Hilfe von Fotozellen und Mustererkennung die Metadaten auf Rollen von Mikrofilm durchsucht werden. Damit folgt sie dem gleichen Prinzip wie die spätere Memex.

1933: In den USA hat der Laurel und Hardy-Film Die Wüstensöhne seine Uraufführung. Er wird einer der zehn erfolgreichsten Streifen des Jahres 1934 in den US-Kinos.

1934: In Madrid erfolgt die Uraufführung des Dramas Yerma von Federico García Lorca, der zweite Teil einer Trilogie, in denen die Unterdrückung der Frau in der spanischen Gesellschaft der 30er Jahre geschildert wird.

1937: Die Verfassung von Irland tritt in Kraft und löst die Verfassung des Irischen Freistaates ab. Damit geht der Irische Freistaat in die Republik Irland über; der britische Monarch ist nicht länger Staatsoberhaupt.

1952: Das erste transistorgesteuerte Hörgerät wird in Elmsford, New York, vorgestellt.

1955: In Köln wird der unter der Regie von Kurt Hoffmann entstandene Spielfilm Ich denke oft an Piroschka mit Liselotte Pulver in der Titelrolle uraufgeführt.

1972: Eine Lockheed L-1011 TriStar stürzte auf Eastern-Air-Lines-Flug 401 beim geplanten Anflug auf Miami wegen einer durch ein technisches Problem abgelenkten Besatzung in das Everglades-Mar***land in Florida. Den Unfall überleben 101 Menschen nicht, 75 Verletzte können geborgen werden.

1978: Die Verfassung des Königreiches Spanien tritt in Kraft, damit endet der Franquismus in Spanien endgültig, Spanien wird eine Demokratie mit König Juan Carlos I. als Staatsoberhaupt.

1981: US-Präsident Ronald Reagan beschließt wegen des am 13. Dezember verhängten Kriegsrechts in Polen Wirtschaftssanktionen gegen die UdSSR.

1981: In Singapur wird der neue Flughafen Singapore Changi Airport feierlich eröffnet.

Der Changi Airport in Singapur wurde sechs Mal zum "World's Best Airport" gekürt. Die pulsierende südostasiatische Drehscheibe zieht jährlich 62 Millionen Fahrgäste an und sorgt für mehr Spaß beim Transit jedes Terminals mit Annehmlichkeiten. Es gibt einen Pool auf dem Dach, faszinierende Kunst, üppige Gärten und sogar ein kostenloses Kino. Der Flughafen fügte jüngst auch einen neuen Flügel hinzu, der den höchsten Wasserfall im Innenbereich beherbergt.
In eigener Sache: ich persönlich hasse diese immense Größe zwischen den 3 Terminals beim Umsteigen immer...

Why Changi Airport In Singapore Is Best In The World





1983: Unter fast völligem Ausschluss der Öffentlichkeit heiraten Prinzessin Caroline von Monaco und der Industriellensohn Stefano Casiraghi.

1987: Der sowjetische Kosmonaut Juri Wiktorowitsch Romanenko kehrt nach 326 Tagen Aufenthalt an Bord der Raumstation Mir zur Erde zurück.

1989: Václav Havel wird im Zuge der Samtenen Revolution Präsident der Tschechoslowakei, nachdem er erst im Mai desselben Jahres aus der Haft entlassen worden ist.

1989: Die Regierung der DDR beschließt, den Abbau der Berliner Mauer kommerziell zu nutzen und beauftragt den staatlichen Außenhandelsbetrieb Limex-Bau Export-Import mit dem Verkauf der Original-Trümmerstücke.

1991: In Deutschland tritt das Stasi-Unterlagen-Gesetz in Kraft, in dem die vollständige Öffnung der Akten des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR geregelt wird.

1996: Die Regierung Guatemalas schließt mit den Rebellen der Unidad Revolucionaria Nacional Guatemalteca (URNG) ein Friedensabkommen. Der guatemaltekische Bürgerkrieg geht damit nach 36 Jahren zu Ende.

2001: Das Vorführen von Feuerwerkskörpern führt in Lima zu einer Brandkatastrophe, die 282 Tote und 134 Verletzte verursacht.


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Geboren wurden an einem 29.12.

1721: Madame de Pompadour, Mätresse von Ludwig XV.
1800: Charles Goodyear, US-amerikanischer Chemiker und Erfinder
1880: William Sylvester Harley, US-amerikanischer Unternehmer, Mitbegründer von Harley-Davidson
1937: Dieter Thomas Heck, deutscher Schlagersänger, Showmaster und Entertainer
1941: Ray Thomas, britischer Musiker und Sänger (Moody Blues)
1942: Rick Danko, kanadischer Musiker und Sänger (The Band)
1946: Marianne Faithfull, britische Musikerin und Schauspielerin

Supergroupie, Superwoman
Sie war Mick Jaggers Freundin, Skandalnudel, It-Girl des Swinging London. Und ist mit 72 heute die Grande Dame des Rock'n'Roll. Marianne Faithfull gelang trotz aller Drogenexzesse ein Erfolg, mit dem niemand rechnete.

Marianne Faithfull - As Tears Go By (1965)





Faithfull hat durch ihre Mutter, eine Großnichte von Leopold von Sacher-Masoch, österreichisch-ungarische Wurzeln, wodurch auch ihr Musikstil mitgeprägt wurde. Sie wurde in den 1960er Jahren als junge Pop-Sängerin in England, Europa und im Rahmen der sogenannten "British Invasion" (der Zeit großer Popularität britischer Musiker wie den Beatles und den Rolling Stones) auch in den USA bekannt. Sie begann ihre Karriere 1964 mit "As Tears Go By", einer Komposition von Mick Jagger und Keith Richards von den Rolling Stones. Sie veröffentlichte eine Reihe erfolgreicher Singles, darunter "This Little Bird", "Summer Night" und "Sister Morphine".

In der Boulevardpresse wurde sie vor allem durch ihre Liebesbeziehung zu Jagger bekannt, der angeblich den Song "Wild Horses" für sie komponierte. Der Song "Sister Morphine" im selben Stones-Album Sticky Fingers entstammt neben der Feder von Faithfull ebenfalls der von Richards/Jagger und beschreibt Faithfulls Drogensucht. Das Leben des Paares wurde zum Teil durch Drogenkonsum bestimmt, wobei Mick Jagger aber nie wirklich abhängig war. Faithfull jedoch wurde nach der Trennung von Jagger in hohem Maße drogenabhängig. Die Legende, sie sei im Juli 1971 in Paris in die mysteriösen Todesumstände von Jim Morrison verwickelt gewesen, ist haltlos. Das gilt insbesondere für die Behauptung des Enquire, Faithfull sei bei Morrisons Leiche gewesen oder habe ihm sogar, quasi als "Sister Morphine", den goldenen Schuss gesetzt. Wie Marianne Faithfull in ihrer Autobiographie detailliert beschrieb, bezogen sie und Morrison ihr ****** von derselben Person. Darin besteht Faithfulls einzige "Verwicklung" in Morrisons Tod.

Marianne faithfull - Sister morphine





Erst 1979 gelang ihr mit ihrem ersten Album "Broken English" nach etwa einem Jahrzehnt ein Comeback, das mit dem Versuch einher ging, sich von der Drogenabhängigkeit zu lösen und eine neue künstlerische Karriere nicht nur als Musikerin, sondern auch als Theaterschauspielerin aufzubauen. Ihre Stimme war, was heute ihr Markenzeichen ist, sehr rau und dunkel geworden, passend zu den nachdenklichen, lebensweisen und oft dunklen Liedtexten. Die Singleauskopplung "The Ballad of Lucy Jordan", ein Lied, das Shel Silverstein für Dr. Hook & the Medicine Show geschrieben hat, erreichte in Deutschland Platz 5 der Charts und hielt sich insgesamt für 11 Wochen in den Top 10. Von ihrer ******sucht löste sie sich erst 1985 vollständig ("I had my last shot in 1985"). Ein weiterer Meilenstein ihrer musikalischen Karriere war 1987 "Strange Weather".

Faithfull betätigte sich auch als Schauspielerin in kleinen, von der Ästhetik des "Swinging London" geprägten Filmen. Charles Wilp holte sie als Model für seine revolutionäre Kampagne für Afri-Cola. 1994 spielte sie in "Shopping" mit Sadie Frost, Jason Isaacs und Jude Law. Im Jahre 1967 wurde in "I'll Never Forget What's 'is Name" mit Marianne Faithfull erstmals das Wort "Fuck" in einem Film verwendet. 1969 spielte sie in Tony Richardsons Hamlet-Verfilmung an der Seite von Anthony Hopkins die Ophelia.

In den 90er Jahren arbeitete sie mit jungen Musikern und Bands zusammen, u.a. mit Pulp und Metallica (bei dem Song "The Memory Remains"). 1994 erschien ihre Interpretation von Van Morrisons "Madame George" als Single (auch auf Van Morrisons "No Prima Donna"). 2004 erschien ihr Album "Before the Poison", auf dem sie u.a. mit Nick Cave und P. J. Harvey zusammenarbeitete. Im selben Jahr trat sie in 75 Vorstellungen von "The Black Rider" von Robert Wilson auf. 2004 zog Marianne Faithfull von Dublin nach Paris, ins Quartier Madeleine (8. Arrondissement), wo sie bis heute lebt.

Im September 2006 erkrankte Marianne Faithfull an Brustkrebs. Die Krankheit sei bereits in einem sehr frühen Stadium entdeckt worden, so dass eine gute Heilungschance bestünde, teilte ihr Manager François Ravard mit. Mittlerweile hat sie offenbar den Krebs besiegt.

2007 hat sie als Hauptdarstellerin in dem Film Irina Palm auf der Berlinale großen Erfolg und ging wieder auf Welttournee. Im selben Jahr sang sie mit Patrick Wolf für sein Album "The Magic Position" das Duett "Magpie".

Letztes Jahr dann der Dokumentarfilm von Sandrine Bonnaire für/auf arte: Marianne Faithfull – Der raue Glanz der Seele.
… wie gesagt, alles begann mit Tränen.

Marianne Faithfull – Guilt





1947: Cozy Powell, britischer Rockmusiker


Probably one of the best percussionist ever…


Cozy Powell- Dance With The Devil





1963: Graciano Rocchigiani, deutscher Profiboxer
1972: Jude Law, britischer Schauspieler


Gestorben sind an einem 29.12.

1926: Rainer Maria Rilke, österreichischer Lyriker und Erzähler, Übersetzer und Romancier

Du musst das Leben nicht verstehen

„Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.“

Rainer Maria Rilke


1973: Willy Birgel, deutscher Schauspieler
1980: Tim Hardin, US-amerikanischer Musiker
2001: Florian Fricke, deutscher Elektronikmusik-Pionier


29.12.2018 um 11:12 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
661 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!
Guten Rutsch und viel Schwein!

Heute ist Montag, der 31. Dezember 2018. Silvester. Das war's dann wohl: Abschied vom Jahr 2018. Die Sonne begleitet uns dabei von 8.26 Uhr bis 16.15 Uhr, ist also 7:49 Stunden "auf Arbeit". Auf den Jahreswechsel müssen wir noch 16 Stunden warten, in Kiribati und Samoa ging es schon vor ca. 3 Stunden los.

Das Wetter
Der erste Blick auf die Wettervorhersagen ist ein Schock, aber es soll heute für alle Freiluft-Silvesterpartygänger gar nicht zu schlecht kommen. Den ganzen Tag über muss im Harz mit anhaltenden Schauern gerechnet werden, im Nordharz noch mehr als im Oberharz.
Und es ist für die Jahreszeit deutlich zu warm. Am Harzrand werden Temperaturen zwischen 5 und 7 Grad vorhergesagt. Im Oberharz liegen die Tagestemperaturen zwischen 3 und 5 Grad.
In den Stunden vor Mitternacht soll die Wolkendecke zwar weiter geschlossen bleiben, aber keinen Regen mehr abgeben. Und nächtliche Temperaturen von 4 Grad im Nordharz und 2 Grad im Oberharz sind mit vernünftiger Kleidung gut auszuhalten.

Glücksbringer haben zum Jahreswechsel Hochkonjunktur – und genau deshalb sollten Leser, in Jerstedt, Hahndorf, Hahausen, Neuenkirchen, Lochtum und Weddingen vielleicht erstmals lossprinten, um sich eines der Goslarer-Glücksschweinchen zu sichern – und damit auch noch etwas Gutes zu tun. In Immenrode startete der Verkauf sogar schon um 7.00 Uhr - und nach vier Minuten hieß es: "Ausverkauft!"...
In den anderen Orten der Region kann noch in Ruhe ein Brötchen und Kaffee genossen werden, zumeist startet der Verkauf der begehrten Goslar-Glücksschweinchen nicht vor 9.00 Uhr.
Mit dem Glück ist das allerdings so eine Sache... Die klügsten Köpfe haben sich zu dem Thema eben diese Köpfe zerbrochen. Und einige sehr Nachdenkens Werte Sätze geliefert…

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit", stellte Søren Kierkegaard an alle Neidhammel unter uns gerichtet fest.

Und Theodor Fontane hat die nimmersatten Zeitgenossen im Blick:
"Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen."

Aber andere glücklicher machen und so selbst Glück verspüren, dies ist in jedem Fall richtig. Womit wir wieder bei den Goslarer-Glücksschweinchen wären, die in mehr als einem Vierteljahrhundert schon unzähligen sozialen Projekten geholfen haben.





Der Silvesterpunsch zum Dinner for One
Es gibt Rituale, die sind für viele Menschen an Silvester wichtiger als Sektkorkenknallen und Feuerwerk. Mindestens einmal „Dinner for One“ sehen – und am besten auch noch mindestens einmal Ekel Alfred zuschauen, wie er seinen Silvesterpunsch zubereitet. Zum Glück haben sich die TV-Sender darauf eingestellt, beides läuft quasi in Dauerschleife, der Tag muss nicht nach dem Fernsehprogramm geplant werden.

Auf 3SAT gibt es ja heute wieder Musik non-stop, empfehlenswert sind hier aus meiner Sicht ab 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr hintereinanderweg Sheryl Crow The Rolling Stones und Bryan Adams in tollen Live-Acts.


Auf ein Neues!
Für das kommende Jahr wünscht die Lulu alles Freunden/innen und Lesern viel Glück und Erfolg; sowie vor allen Dingen Gesundheit.
Haltet an Bewährtem fest und bleibt neugierig auf das Unbekannte.
Möge es für euch ein schwungvolles und facettenreiches Jahr 2019 werden!


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HAPPY BIRTHDAY

Eine lebende Fußball-Legende feiert heute Geburtstag: In knapp 27 Jahren und 1500 Pflichtspielen gewann Alex Ferguson mit Manchester United 38 Titel, unter anderem 13-mal die englische Meisterschaft, fünfmal den FA Cup, zweimal die Champions League und einmal den Europapokal der Pokalsieger. Heute feiert Alex Ferguson seinen 77. Geburtstag.

Legendäre Persönlichkeiten dargestellt und dafür Oscar-ausgezeichnet wurde ein Schauspieler, der heute seinen 75. Geburtstag feiert: Ben Kingsley gelang der internationale Durchbruch 1982 mit der Titelrolle in Sir Richard Attenboroughs Film "Gandhi". Danach prägte er schauspielerisch viele weitere große Filme mit, darunter Steven Spielbergs "Schindlers Liste" und die Roman-Polański-Filme "Der Tod und das Mädchen" und "Oliver Twist".


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Silvester
Heute am 31. Dezember 2018 wird mit Silvester das alte Jahr verabschiedet und das neue Jahr feiernd begrüßt. Im westlichen Sprachraum findet Silvester am 31. Dezember statt, also am letzten Tag des Jahres laut gregorianischem Kalender. In anderen Kulturkreisen kann auch ein anderes Datum für den Jahreswechsel stehen, wie beispielsweise beim chinesischen Neujahr. Am Tag nach Silvester wird Neujahr gefeiert, das den ersten Tag des neuen Jahres darstellt. Für diesen Übergang wünscht man sich üblicherweise einen "Guten Rutsch" und generell fassen die Menschen zu Silvester oft Vorsätze, mit denen sie eine Verbesserung zum vergangenen Jahr schaffen möchten. Silvester ist in Deutschland kein gesetzlicher Feiertag. Die Geschäfte schließen üblicherweise dennoch um die Mittagszeit herum und viele Unternehmen geben ihren Mitarbeitern an Silvester arbeitsfrei.
Viele Menschen nutzen Silvester für abschließende Einkäufe, bevor sie sich mit Freunden und Familie zum gemeinsamen Feiern treffen. Traditionell wird Silvester oft mit einem gemeinsamen Raclette oder Fondue gefeiert. Wer keine Silvesterparty besucht, feiert gerne privat mit beliebten Bräuchen wie Bleigießen, Tischraketen, Wunderkerzen und Sekt. Mit diesem wird üblicherweise um Mitternacht auf das neue Jahr angestoßen, ebenso wie um Mitternacht Raketen und Böller gezündet werden. Während das Feuerwerk an Silvester früher dazu diente, böse Geister zu vertreiben, dient es heute nur noch dem persönlichen Vergnügen. Die Menge an gezündetem Feuerwerk wird regelmäßig unter anderem durch Hilfsorganisationen kritisiert, beispielsweise mit Spendenaktionen wie "Brot statt Böller" oder "Reis statt Böller".
Das Fernsehprogramm ist in Deutschland an Silvester üblicherweise geprägt von komödiantischen Schauspielen und Sketchen wie das bekannte "Dinner for One", welches auf verschiedenen Sendern den ganzen Tag über gezeigt wird. Abends finden neben der vom amtierenden Bundeskanzler gehaltenen Neujahrsansprache auch Live-Übertragungen großer Silvester-Sendungen und -Partys statt. Außerdem werden Feuerwerke gezeigt, welche durch die Zeitverschiebung an anderen Orten der Welt bereits stattgefunden haben. Das Feuerwerk in Sydney in Australien ist meist das erste, das gezeigt wird. Um Mitternacht finden Mitternachtsgottesdienste, sogenannte Metten, statt. Ebenfalls um Mitternacht werden oft Glücksschweine, Schornsteinfeger und Kleeblätter aus Schokolade oder Marzipan verschenkt, die Glück fürs neue Jahr bringen sollen.
Bereits die Römer feierten Silvester, wobei das erste solcher Ereignisse im Januar im Jahr 153 vor Christus dokumentiert wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Jahresbeginn vom 1. März auf den 1. Januar vorverlegt. Das Wort Silvester heißt übersetzt Waldmensch und geht auf das Jahr 1582 zurück, als der letzte Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember verschoben wurde. Grund dafür war die Gregorianische Kalenderreform und die Wahl des Datums wurde durch den Todestag des Papstes Silvester I. begründet, welcher im Jahr 335 starb. Laut dem römisch-katholischen Kalender ist der Tag seit dem Jahr 813 auch der Namenstag Silvesters, was ihn zum Tagesheiligen macht. Die weit verbreitete Schreibweise "Sylvester" für den Tag ist übrigens falsch. In Teilen Deutschlands ist Silvester auch als Altjahrsabend oder Altjahr bekannt.

Backview… so ähnlich wird es wohl auch heute Abend/Nacht/Morgen Vormittag wieder ablaufen…

So feiert die Welt ins Jahr 2018






Entscheide-dich-endlich-Tag

Der 31. Dezember ist der letzte Tag im Jahr und außerdem Entscheide-dich-endlich-Tag. Der Entscheide-dich-endlich-Tag ist die Chance mit offenen Entscheidungen aus dem scheidenden Jahr abzuschließen. Wer verschiedene Optionen zur Auswahl hat, hat auch die Bürde sich entscheiden zu müssen. Dabei kann es schwierig sein herauszufinden, welche Möglichkeit die beste Wahl darstellt.
Dennoch wird das neue Jahr einen einfacheren Start haben, wenn alle Entscheidungen gefällt sind. Wer sich dazu entschieden hat den Entscheide-dich-endlich-Tag auszurufen ist unbekannt aber sicherlich wollte diese Person die Menschen ermutigen keine offenen Fragen ins neue Jahr mitzunehmen. Wer eine klare Richtung vor Augen hat kann sich dann voll auf die Umsetzung konzentrieren.


Unglückstag

Und dann auch noch das: Am heutigen 31. Dezember, dem letzten Tag des Jahres, findet der Unglückstag statt. Einige Menschen werden an diesem Tag Unglück oder Pech haben, was aber die Vorfreude auf den Abend und die Nacht zu Silvester und Neujahr nicht trüben sollte. Mit positiven Gedanken lässt sich kleineres und mittleres Unglück gut und schnell überwinden - und sei es nur die Frisur für die Silvester-Party, die einfach nicht gelingen will. Auch die zerbrochene Sekt-Flasche ist kein Drama und kann zu Ladenöffnungszeiten noch ersetzt werden. Falls nicht: Einfach schnell ein Rezept suchen und eine Bowle zusammen mixen. Wer es ganz positiv sehen möchte, kann auch einfach davon überzeugt sein, dass das Unglück am letzten Tag des Jahres für besonders viel Glück im neuen Jahr sorgt und dieser Start ins neue Jahr umso besser wird. Alles Schlechte kann also an diesem Tag abgehakt werden, sodass nur noch Glück, Gesundheit und Zufriedenheit übrigbleiben.


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an einem Jahresletzten geschah dieses in der Vergangenheit…

0406: Nach Überqueren des Rheins im Zuge der Völkerwanderung beginnen Vandalen, Alanen und Sueben gemeinsame Einfälle in das weströmische Gallien.

0870: In der Schlacht bei Englefield besiegen Angelsachsen in England eingedrungene dänische Wikinger.

1472: In Amsterdam wird das Werfen von Schneebällen verboten.

1494: Die Truppen des französischen Königs Karl VIII. dringen während des Ersten Italienischen Krieges in Rom ein. Der Herrscher will Erbansprüche auf das Königreich Neapel durchsetzen, was den habsburgisch-französischen Gegensatz weiter verstärkt, aber auch die anderen italienischen Kleinstaaten aufschreckt.

1600: Die Britische Ostindien-Kompanie wird durch einen Freibrief von Königin Elisabeth I. an Londoner Kaufleute gegründet.

1687: Die ersten aus Frankreich wegen der dortigen Hugenottenverfolgung und des Edikts von Fontainebleau emigrierenden Hugenotten reisen auf dem Schiff Voorschotten von den Niederlanden aus an das Kap der Guten Hoffnung ab.

1720: Eine einsetzende schwere Sturmflut verursacht an der deutschen Nordseeküste erhebliche Schäden. Auf Helgoland wird in der auch an Neujahr tobenden See die Düne von der Hauptinsel abgetrennt.

1775: Die Briten besiegen in der Schlacht von Québec amerikanische Truppen und verhindern damit die Eroberung Kanadas im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.

1799: Die bankrotte Niederländische Ostindien-Kompanie wird formell für aufgelöst erklärt.

1842: Die Uraufführung der komischen Oper Der Wildschütz von Albert Lortzing erfolgt am Stadttheater in Leipzig.

1857: Queen Victoria bestimmt Ottawa zur kanadischen Hauptstadt.

1896: Während des Kautschukbooms wird im brasilianischen Manaus, inmitten des Amazonasbeckens gelegen, das Teatro Amazonas eröffnet.

Das Dschungel-Opernhaus
Das Teatro Amazonas ist ein Theater mitten im brasilianischen Regenwald

Urwald und viel Wasser - so sieht die Gegend um Manaus aus. Im Brasilianischen Bundesstaat Amazonas eine der Millionen-Metropolen. Im historischen Stadtkern, nahe des Hafens, befindet sich das Wahrzeichen der Stadt: das Teatro Amazonas, ein Dschungel-Opernhaus. In dem Denkmalgeschützten Theater finden bis heute Aufführungen statt. Die exotische Lage lockt auch viele internationale Künstler an.

Es ist diese Atmosphäre, es ist natürlich auch etwas Mystisches.
Das Teatro Amazonas wurde am Sivestertag 1896 eingeweiht. Das schönste Theater Südamerikas stammt aus der Kautschukzeit, als Manaus eine sehr reiche Stadt war. Nur zehn Jahre später fiel der letzte Vorhang, mit Kautschuk war kein Geld mehr zu verdienen und die Stadt verarmte. Seit 1990 nun ist das Theater wieder in Betrieb. Eine deutsche Oper mitten im tropischen Regenwald, das ist ein ganz besonderes Erlebnis. Auch für Regisseur Schlingensief, der viele berühmte Opernhäuser kennt.

Mehrmals im Jahr finden in Manaus auch Festivals statt. Dann wird das Teatro Amazonas, das im Stil der italienischen Renaissance gebaut ist, selbst zur Kulisse. Das Dschungel-Opernhaus soll nicht elitär und verschlossen sein, sondern frei zugänglich für alle Menschen in Manaus. Das Teatro Amazonas, ein offener Ort der Kultur, mitten im größten Regenwaldgebiet der Erde.

Teatro Amazonas (An opera house on the Amazon / Ein Opernhaus am Amazonas)





1904: Der New Yorker Times Square wird erstmals zur Feier des neuen Jahres freigegeben.

1909: Die Manhattan Bridge, eine Hängebrücke über den East River zwischen Manhattan und Brooklyn, wird feierlich eröffnet.

1944: In den letzten Abendstunden beginnt die Operation Nordwind, die letzte deutsche Offensive an der Westfront im Zweiten Weltkrieg.

1946: Joseph Kardinal Frings hält seine berühmte Silvesterpredigt, in der er den Kohlenklau zur Linderung von Not entschuldigt. Das Wort „fringsen“ wird in der Folge zu einem Synonym für Mundraub.

1948: In West-Berlin erfolgt die 100.000. Flugzeuglandung seit Errichtung der Luftbrücke.

1950: In seiner Silvesteransprache stellt Bundespräsident Theodor Heuss die Hymne an Deutschland vor, die nach seinem Wunsch deutsche Nationalhymne werden soll.

1969: Der durch die Auftritte der Beatles legendär gewordene Hamburger Star-Club schließt.

Silvester vor 49 Jahren spielte die letzte Band in dem weltberühmten Club auf der Reeperbahn
Star-Club: Nur die Legende überlebte

Als Adenauer ältester Regierungschef der Welt war, Lübke durch Afrika reiste, Erhard das Wirtschaftswunder verkündete, als Eichmann in Israel hingerichtet, die USA sich in Vietnam
ein mischte und Marylin Monroe Selbstmord beging, da wurde in Hamburg der Starclub eröffnet.
Im April 1962 begann ein Stück Musikgeschichte: Little Richard, Jerry Lee Lewis, Ray Charles, Chuck Berry, Tony Sheridan, The Searchers, The Beatles, Eric Burden, Cream und Jimmy Hendrix traten in der Grossen Freiheit im Starclub auf. Der Club wurde weltberühmt.

Hamburg: Big Beat At The Star Club (1964)





Beim Abschied wurde kein letzter Walzer gespielt. Auf dem Hamburger Kiez herrscht ein anderer Ton. Auch am Silvesterabend 1969, als das Rock-Duo Hardin & York beim letzten Konzert im Star-Club mit einer 25-minütigen Version aus den Beatles-Hits "Lady Madonna" und "Norwegian Wood" das Abschiedsrequiem für den weltbekannten Musiktempel auf der Reeperbahn lieferte. Tränen, Wut und Wehmut mischten sich unter die Abschiedsklänge. "Ihr werdet noch an den Star-Club denken", schrie Kuno Dreysse, einer der letzten Betreiber, dem Publikum entgegen.
Wie Recht der Rivets-Bassist behalten sollte. Eine besondere Ära war für immer vorbei. Doch selbst 30 Jahren nach der Schließung hat der Star-Club wenig von seinem Ruhm verloren. An der Großen Freiheit selbst deutet heute wenig auf die Vergangenheit des berühmten Hauses Nr. 39 hin. Seit dem Abriss nach einem Brand und dem Neuaufbau 1983 herrscht hier die nackte Realität von St. Pauli.
Der fünfzackige Stern mit der geschwungenen Leuchtschrift ist Markenzeichen geblieben. Der Star-Club ist so bekannt wie der Cavern-Club in Liverpool, einst Heimat der Beatles. Der Kult um das Mekka der Beat-Generation an der Elbe hält auch heute noch an, wenn auch nostalgischer Natur.
Die Geschichte des Star-Clubs wird im Internet ebenso dokumentiert wie in Büchern und auf Tonträgern.

Die Star-Club-Geschichte begann weit vor Internet und E-Mail. Mit einem Anruf in der "Jacaranda Coffee Bar" in Liverpool brachte Bruno Koschmider im Sommer 1960 alles ins Rollen. Der frühere Zirkusartist wollte die Lokalhelden Brian & The Casanovas verpflichten. Ende 1959 hatte er an der Ecke Große Freiheit/Schmuckstraße mit dem "Kaiserkeller" Hamburgs ersten Rock-'n'-Roll-Club eröffnet. Die Casanovas waren auf Tour, so dass der Jacaranda-Besitzer Alan Williams seinem Hamburger Kollegen andere Gruppen unterjubelte. Eine der ersten Bands aus Liverpool, die über den Ka*** reisten, waren die Beatles. "Hamburg war eine harte Schule", bestätigte John Lennon später. "Um die Deutschen auf die Beine zu kriegen und das zwölf Stunden durchzuhalten, dafür mussten wir uns mächtig ins Zeug legen. Das war die beste Schule für alle Bands."

Sheila - The Beatles live at the star club (Hamburg)





Die Beatles hatten seit Frühjahr 1960 die Hamburger im Sturm erobert und waren die Stars bei der Eröffnung des Star-Clubs am 13. April 1962. Großspurig hatte Manfred Weißleder ein Plakat mit kernigen Sprüchen drucken lassen: "Die Not hat ein Ende! Die Zeit der Dorfmusik ist vorbei!" Weißleders Auftreten hatte den Kiez verändert. Nur mit einem Handkoffer traf der gelernte Flugzeugelektromechaniker Mitte der Fünfzigerjahre aus Dortmund in Hamburg ein. Ein Jahr später besaß er ein Dutzend Striplokale, die er verpachtete und das Haus an der Großen Freiheit Nr. 39 kaufte.

Das ehemalige Stern-Kino avancierte nach dem Umbau zum größten Musiktempel jener Tage. Über Jahre gaben sich die Stars die Klinke in die Hand: Beatles, Little Richard, Gene Vincent, Ray Charles, Chuck Berry, Jimi Hendrix, Bill Haley, Cream. Eine endlose Liste. Als erste deutsche Band traten die Rattles auf. "Manchmal spielten acht Bands an einem Abend", erinnert sich Astrid Kirchherr, Beatles-Fotografin und -Freundin. "Jede Stunde eine Band, ohne Pause, der Wechsel dauerte nur fünf Minuten. Nach ihren Auftritten mischten sich die Musiker unters Publikum. Wir brauchten keinen Backstagepass, um die Stars zu treffen."

Beat Medley mit The Liverbirds,The Rattles,Gerry&The Pacemakers,Dave Dee.

Star- Club Live in Concert





Weißleder galt als fairer Geschäftsmann, dessen Wort in den USA und England bei Musikern und Managern viel Wert war. Und er war clever. Geschickt sicherte er sich finanzielle Unterstützung durch die US Army, die angeblich die Flüge der US-Stars sponserte - schließlich traten die Jungs auch in den Militärstationen in Süddeutschland auf. Doch der Star-Club-Boss vernahm auch frühzeitig Misstöne. Ab 1963 gab es in Person von Amtmann Falck, genannt der "eiserne Besen von St. Pauli", immer wieder Ärger mit dem Ordnungsamt Hamburg-Mitte. Weißleder stand auf der Abschussliste. Der Frust nahm zu, die Stars blieben weg, die Fans waren enttäuscht. Im September 1967 hörte der Mann, den sie als "deutschen Brian Epstein" feierten, ganz auf. 1980 starb Manfred Weißleder an Herzversagen.

Der Niedergang des Star-Clubs war nicht aufzuhalten. Der Club war ein Kind seiner Zeit. Was drei junge Musiker partout nicht glauben wollten. Achim Reichel und Frank Dostal von den Rattles sowie Kuno Dreysse starteten den letzten Rettungsversuch. "Wir waren Idealisten", meint Kuno rückblickend. Als Moderator der TV-Serie "Kuno's" hat er auf "Hamburg 1" die Star-Club-Story aufgearbeitet. "Wir mussten als letzte Pächter den Namen aus goldenen Zeiten teuer bezahlen", erzählt Reichel.

1969 waren die Tage des Star-Clubs endgültig gezählt. Sieben Jahre dauerte die kurze Freiheit der Beatmusik. Discos waren der neue Renner, es begann die Ära der "Grünspans". Auch Horst Faschers Star-Club-Neueröffnung 1980 am Großneumarkt scheiterte konzeptionslos und kläglich. "Was ich als kleiner Rock-'n'-Roll-Fuzzi gespart hatte, das war nach der Star-Club-Ära weg", resümiert Achim Reichel. Seinen beiden Partnern ging es nicht besser. "Der Club war zuletzt eine Bruchbude", erzählt Kuno. "Im Winter war es eisig kalt. Wir hatten keine gastronomischen Erfahrungen. Wir waren recht naiv. Doch wir denken noch immer an die tolle Star-Club-Zeit."

JERRY LEE LEWIS. MEAN WOMAN BLUES - LIVE AT THE STAR CLUB 1964





1973: Erster öffentlicher Auftritt der australischen Rockband AC/DC.

1983: Die Bremer Werft AG Weser wird geschlossen, mehr als 2.000 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.

1985: Friedrich Karl Flick veräußert den Flick-Konzern, darunter die Feldmühle AG, für fünf Milliarden D-Mark an die Deutsche Bank, welche nach anschließender Umstrukturierung des Unternehmens einen Börsengang beabsichtigt.

1989: Die Auszahlung von Begrüßungsgeld für die Bundesrepublik Deutschland besuchende DDR-Bürger wird eingestellt.

1989: Arved Fuchs und Reinhold Messner erreichen auf ihrer Antarktisdurchquerung zu Fuß und auf Skiern den geografischen Südpol.

1991: Der Deutsche Fernsehfunk, das frühere DDR-Fernsehen, hat seinen letzten Sendetag.

1991: Die Sowjetwird nach dem Auflösungsbeschluss vom 8. Dezember offiziell aufgelöst.

1992: Die Tschechische und Slowakische Föderative Republik (ČSFR) wird aufgelöst. Es entsteht die Tschechische Republik mit der Hauptstadt Prag und die Slowakei mit der Hauptstadt Bratislava als unabhängige Staaten.

1998: Um Mitternacht stellt die deutsche Küstenfunkstelle Norddeich Radio ihren Betrieb ein.

1999: Präsident Boris Jelzin tritt zurück und Wladimir Putin wird Präsident von Russland.

1999: Die USA übergeben die Panamaka***zone an Panama.


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Geboren wurden an einem 31.Dezember:

1491: Jacques Cartier, französischer Entdecker und Seefahrer

Der französische Forscher Jacques Cartier benannte Kanada nach "kanata", dem Huron-Irokesen-Wort für Siedlung. Auf dem Video mehr über seine Suche nach einer Passage nach Ostasien und wie er den ursprünglichen französischen Anspruch für Kanada festlegte.

Jacques Cartier: French Explorer That Named Canada - Fast Facts | History





1747: Gottfried August Bürger, deutscher Dichter

… aus der Zeit der Aufklärung, der dem Sturm und Drang zugerechnet wird. Bekannt geworden sind vor allem seine Balladen sowie die Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen.

„Die Geschichte der Menschheit ist voll von Beweisen, dass es nicht schwer ist, eine Wahrheit umzubringen. Eine gute Lüge ist unsterblich.“
Gottfried August Bürger


1842: Giovanni Boldini, italienischer Porträtmaler

Giovanni Boldini war ein italienischer Genre- und Porträtmaler. Laut einem Artikel im Time Magazine von 1933 wurde er wegen seines fließenden Malstils als "Master of Swish" bezeichnet.
Im nachfolgendem Vid eine berauschend schöne Zusammenstellung seiner Werke, total sehenswert.

Giovanni Boldini The Complete Works HD





1855: Giovanni Pascoli, italienischer Dichter

Giovanni Pascoli ist einer der beliebtesten Dichter Italiens. Kein Kind auf einer italienischen Schule, das nichtseine Gedichte lesen (und teilweise auswendig lernen) musste. Pascoli hatte eine von schweren Schicksalsschlägen gezeichnete Kindheit. Vermutlich auch aus die­sem Grund war er
sehr politisch engagiert. 1905 wurde er Professor für klassische Literatur in Bologna. Berühmt, auch auf internationalem Gebiet wurde er wegen seiner Lyrik, die sehr stark von patriotischen Themen geprägt war. Als sein wichtigstes Werk gilt die Gedichtsammlung „Myricae“.

Speranze e Memorie

„Paranzelle in alto mare
bianche bianche,
io vedeva palpitare
come stanche:
o speranze, ale di sogni
per il mare!

Volgo gli occhi; e credo in cielo
rivedere
paranzelle sotto un velo,
nere nere:
o memorie, ombre di sogni
per il cielo!“

Hoffnung und Erinnerung

„Fischerboote auf hoher See
wie müde bebten sie
die weißen weißen
vor meinem Blick:
ach Hoffnungsschimmer, Fittiche von Träumen
auf hoher See!

Ich wende den Blick; und glaube im Himmel
Fischerboote
schwarze schwarze
wie unter einem Schleier
zu sehen:
ach Erinnerungen, Schatten von Träumen
die am Himmel stehen!“


1869: Henri Émile Benoît Matisse, französischer Maler und Grafiker

1931: Mildred Scheel, deutsche Ärztin, Gattin von Walter Scheel und Gründerin der Deutschen Krebshilfe
1935: Peter Herbolzheimer, deutscher Posaunist und Bandleader
1936: Siw Malmkvist, schwedische Schlagersängerin
1937: Anthony Hopkins, britisch-US-amerikanischer Schauspieler

Anthony Hopkins ist einer der angesehensten, dekoriertesten und einflussreichsten Schauspieler der Welt. Er ist ein Oscar-Gewinner mit drei BAFTAs, zwei Emmys und einem Cecil B. DeMille Award, und wurde 1993 zum Ritter geschlagen.
Auf dem nachfolgendem Vid eine Auswahl seiner größten Aufführungen, von historischen Dramen bis hin zu Serienmördern. Biopics, Vampire, Ärzte, Schriftsteller und Marvel-Könige. Von Odin bis Hannibal Lecter, Van Helsing und C. S. Lewis hat Anthony Hopkins sein Talent immer wieder unter Beweis gestellt.

Top 10 Anthony Hopkins Performances





1942: Andy Summers, englischer Pop- und Rock-Gitarrist (the Police)
1943: John Denver, US-amerikanischer Country- und Folk-Sänger
1948: Donna Summer, US-amerikanische Sängerin

Donna Summer wurde am 31. Dezember 1948 in Boston/Massachusetts als LaDonna Andrea Gaines geboren. Sie ging als Disco-Queen der 1970er und noch der beginnenden 1980er Jahre in die Geschichte der Popmusik ein.
Ihre ersten gesanglichen Erfahrungen sammelte sie in einem Gospelchor, in dem sie bereits mit zehn Jahren auftrat und solistische Parts übernahm, wie etwa mit Johnny Langes/Mahalia Jacksons I Found The Answer.
Als Frontfrau der weißen Bostoner Psychedelic-Rock-Band Crow hatte sie als17-jährige zwar nur geringen Erfolg, doch als sie drei Jahre später nach Deutschland ging und 1968 u.a. in dem Musical „Hair“ sang und spielte, ging es langsam bergauf.
Als 19-Jährige bei der deutschen Erstaufführung dieses Musicals auf der Bühne des Münchner Theaters an der Brienner Straße. Donna Summer sang in diesem Musical Songs wie Wassermann (Aquarius) auf Deutsch, das sie fließend sprach. Wassermann wurde gleichzeitig Donna Summers erste Single überhaupt, noch unter dem Namen Donna Gaines und Ensemble veröffentlicht.

Donna Summer Wassermann.mov





Für Donna Summer folgten Fernsehauftritte (z. B. sang sie im TV-Krimi-Dreiteiler 11 Uhr 20 (ZDF 1970) den vom Filmkomponisten Peter Thomas geschriebenen Song Black Power sowie den von ihr und H. Hammerschmied komponierten Song If You Walkin' Alone). Sie wirkte 1968 im berühmten, provozierenden Afri-Cola-Werbespot von Charles Wilp mit.

Donna Summer chante 'Black Power' à la TV allemande en 1969





Bei Proben an der Volksoper Wien begeisterte sie die Opernsängerin Julia Migenes mit einer herausragenden Sopranstimme. Während dieser Zeit entstanden Freundschaften, die ihr lebenslang wichtig waren. Sie lernte dabei auch ihren ersten Ehemann kennen, den österreichischen Kollegen und späteren Zahnarzt Helmuth Sommer (von 1969 bis 1970 Hair-Ensemblemitglied, Ich-bin-ich-Ensemblemitglied, 1971 Godspell-Ensemblemitglied), aus dessen anglifiziertem Namen ihr Künstlername Donna Summer wurde. Aus dieser Ehe ging 1973 ihre Tochter Mimi hervor.


Ihre Welt-Karriere hatte Summer in Deutschland begonnen. Als Ehefrau des Österreichers Helmuth Sommer wurde dessen Name in englischer Form ihr Künstlername. So hatte es ihr der Münchner Produzent Giorgio Moroder, geraten, der sie entdeckte und ihre erste Single heraus („Love To Love You Baby“, 1975) herausbrachte. Dieser war zwar skandalös, wurde aber gerade deswegen ein Welterfolg. Durch diesen Song stöhnte sich Summermehr als sie sang und musste sich als „s**göttin“ abstempeln lassen. Ihrem Ruhm tat das keinen Abbruch. Als sie nach einem USA-Aufenthalt nach Deutschland zurückkam, landete sie einen Erfolgs-Hit nach dem anderen („I Feel Love“), „No More Tears, „On the Radio“, „Last Dance“) und gewann nicht nur fünf Grammys, sondern schaffte drei Mal in Folge ein Nr.1-Album. Summerwurde mit einer Verkaufsquote von mehr als 130 Millionen Platten zum unangefochtenen Weltstar. Ihren Hit „She Works Hard for the Money“, den sie 1983 herausgab, wurde zur Hymne der alleinerziehenden Mütter.
Der Song basiert auf einem Erlebnis Donna Summers mit einer eingeschlafenen Toilettenfrau. Hauptdarstellerin im Video ist eine Kellnerin, die außerdem in Büros putzen muss und in einer Fabrik erschöpft näht, um ihre beiden Kinder und sich ernähren zu können. Am Ende tanzt und demonstriert sie auf der Straße mit anderen arbeitenden Frauen. Das Video wurde vom Musikfernsehsender MTV in die High Rotation aufgenommen, was in den USA zur damaligen Zeit für eine schwarze Künstlerin nicht alltäglich war.
(den MTV-Clip gibt es nur, wenn überhaupt noch nur eben da auf MTV zu sehen…)

Donna Summer -- She Works Hard For The Money Video HQ





Der Weltruhm hatte seinen Preis. Ende der 1970er Jahre litt Summer immer wieder an schweren Depressionen, Selbstmordversuche folgten. Letztendlich war es ihr starker christlicher Glaube, der sie den Weg ins Leben zurückfinden ließ.
1985 wurden ihr homophobe Äußerungen vorgeworfen, obwohl sie immer wieder abstritt, etwas gegen Homos**uelle zu haben. Bei vielen Benefizkonzerten setzte sie sich für den Kampf gegen AIDS ein.
Mit dem Lied Let There Be Peace aus ihrem 1991 veröffentlichten Album Mistaken Identity bezog Donna Summer sehr deutlich Stellung gegen den Zweiten Golfkrieg.

1992 erhielt sie einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. In einem Interview in der Talk-Show Boulevard Bio im deutschen Fernsehen (ARD) erzählte sie 1994, es sei gut für sie gewesen, dass es in den 1980er Jahren ruhiger um sie wurde. Dies hätte ihr die Möglichkeit gegeben, die Tablettenabhängigkeit sowie Depressionen, die ihren Aufstieg im Musikgeschäft in den 1970er Jahren begleitet hatten, hinter sich zu lassen. Sie fand in den 1980er Jahren – nach ersten Erfahrungen während ihrer Zeit in München und Wien – auch wieder zur Malerei. Ihre Arbeit wurde weltweit ausgestellt, z. B. von der Steven-Spielberg-Stiftung Starbright Foundation oder im Whitney Museum of American Art in New York City.

Sie verfasste im Jahr 2003 zusammen mit Marc Eliot ihre Autobiografie Ordinary Girl – The Journey. Im Rahmen ihrer Sommertour 2005 durch die USA und Kanada trat Donna Summer vor 45.000 Zuschauern bei einem Open-Air-Konzert in Chicago auf. Im selben Jahr sammelte Donna Summer in einem Wohltätigkeitskonzert Geld für die VH1-Musikstiftung, die die Anschaffung von Musikinstrumenten für öffentliche Schulen in Amerika finanziert. Dort sang sie Try a Little Tenderness im Duett mit Joss Stone, die mit ihrer Version von Donna Summers On the Radio ihren ersten Plattenvertrag erhalten hatte.

Donna Summer & Joss Stone VH1 Save The Music 2005 Try A Little Tenderness





Künstler nachfolgender Generationen ließen sich nachhaltig von Donna Summers musikalischem Können beeinflussen. Madonna und Michael Jackson sind nur zwei von ihnen. Auch als Summers große Disco-Zeit vorüber war, war sie als Star mit ihrer s**y Stimme noch Jahre danach präsent.

Aus Summers erster Ehe stammt ihre Tochter Mimi. Ihre zweite Ehe schloss Summer 1980 mit dem Musiker Bruce Sudano. Aus dieser Beziehung gingen zwei Töchter, Brooklyn und Amanda, hervor.
Nachdem ihre Kinder erwachsen waren – Brooklyn ist Schauspielerin, Amanda Musikerin, Mimi ist Mutter von vier Kindern –, ging sie zurück ins Studio, um Crayons aufzunehmen. Die Promo-Single I’m a Fire, die Singleauskopplung Stamp Your Feet und die Promo-Single Fame (The Game) erreichten Platz 1 der Billboard Dance / Club Play Charts. Im Rahmen ihrer Crayons-Tour wurde sie Anfang Juli 2009 in Paris im ausverkauften Palais des congrès mit stehenden Ovationen empfangen.

Am 30. Juli 2009 fand Donna Summers erstes Solo-Konzert in Deutschland statt. Sie trat im Tempodrom in Berlin mit einer immer noch energiegeladenen, emotionaler gewordenen und sehr geerdeten Stimme auf.
Am 11. Dezember 2009 hatte sie in Oslo einen Auftritt beim Konzert zur Verleihung des Friedensnobelpreises an US-Präsident Barack Obama.

Videoregisseur Chris Cunningham nahm mit ihr 2008 für einen Gucci-Werbespot I Feel Love neu auf. Das Modelabel Diesel remixte mit ihr 2011 Love To Love You Baby für einen Werbespot. Die Modemacher Dolce und Gabbana luden sie 2005 anlässlich des 20-jährigen Bestehens ihres Modelabels zu einem Auftritt nach Mailand ein, Tiffany 2010 nach Peking, Modedesigner Marc Jacobs und Louis Vuitton nach London. Louis Vuitton widmete sie To Paris with Love, einen Song, den sie mit Bruce Roberts geschrieben hatte.

Am 1. Oktober 2011 hatte sie ihren letzten öffentlichen Auftritt bei der Las-Vegas-Show ihres guten Freundes David Foster. Für ihn trat sie noch ein allerletztes Mal privat auf seiner Hochzeit am 11. November 2011 auf und sang ihren Song Last Dance, der in den USA auf Hochzeitsfeiern gerne gespielt wird.

♥ David Foster & Donna Summer ♥ Last Dance Live HD





Am 17. Mai 2012 starb Donna Summer im Kreis ihrer Familie im Alter von 63 Jahren auf ihrem Zweitwohnsitz in Naples, Florida, an Lungenkrebs. Sie fand ihre letzte Ruhe in Nashville, Tennessee, auf den Harpeth Hills Memory Gardens, Abschnitt Garden of Faith.

Einer der Favoriten von Bruce Sudano (Summer's Ehemann) ist der Song Take Heart, der für ihn eine besondere Bedeutung hat. "Donna spricht eigentlich zu mir, weil die Lyrik in dem Lied sagt:" Wahre Liebe stirbt nie. Es wird immer ein Licht in deiner Seele sein ", sagte Sudano.
"Take Heart" wurde ursprünglich als Teil von "The Mercy Project" veröffentlicht, einem speziellen Compilation-Album mit Liedern der Hoffnung und Ermutigung von einem Dutzend erstklassiger weiblicher Aufnahmekünstler wie Summer, Amy Grant, Martina McBride und Point of Grace.
Summer's "Take Heart" wurde als einer der berührendsten Songs des Albums bezeichnet, zum Teil weil es einen speziellen Vokal-Chorus enthält, der aus Kindern besteht, die durch die Eltern- und Adoptionsprogramme von Mercy Ministries gerettet wurden.
"Donna hat vielleicht die" Diva "auf der Bühne gespielt, aber ich kann Ihnen sagen, dass sie sehr lieb und bodenständig war. Sie hatte ein wahres Herz für andere." - Das Mercy-Projekt

Take Heart - Donna Summer ( In Memoriam )





1951: Barbara Carrera, US-amerikanische Schauspielerin, Model

Barbara Carrera wurde am 31. Dezember 1945 in Bluefields, Nicaragua, als Barbara Kingsbury geboren. Dieses atemberaubende, frühere Modell wurde vor allem durch ihre Bildschirmauftritte als eine unheimliche Femme Fatale bekannt. Damit hat sie einen kleinen Kultstatus erreicht und eine treue Fangemeinde. Carrera tauchte zunächst in kleineren Rollen auf und nutzte ihre exotischen Züge in The Master Gunfighter (1975), Embryo (1976) und Die Insel des Dr. Moreau (1977) aus. Sie durchbrach das nordamerikanische Mainstream-Publikum als Clay Basket in der Miniserie Colorado Saga (1978) spielte, und Lucia Flavius Silvas Geliebte in der Miniserie Masada (1981).

Sie huscht mit Armand Assante als s**y, aber böser Arzt durch Ich, der Richter (1982), war begeistert von Texas Ranger Chuck Norris in McQuade, der Wolf (1983) und gab ihre bisher beste Rolle als Mörderin Fatima Blush gegenüber Sean Connery in James Bond 007 - Sag niemals nie (1983) und dann als Emma Forsayth in der Miniserie Emma - Königin der Südsee (1988). 1985-86 spielte sie die Rolle der Geschäftsführerin Angelica Nero in der Primetime-Seifenoper Dallas (1978). Carrera war zuletzt in den beliebten Fernsehserien Die wilden 70er (1998) und Für alle Fälle Amy (1999) zu sehen.

Barbara Carrera - Never Say Never Again





1959: Val Kilmer, US-amerikanischer Schauspieler

Seinen Durchbruch feiert 1984 in der Zucker-Abrahams-Zucker Agenten-Parodie Top Secret. Mit dem Actionfilm Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel an der Seite von Tom Cruise wird der Schauspieler einem breiten Publikum bekannt. Zwischen dem als kompliziert geltenden Kilmer und Superstar Cruise soll es während der Dreharbeiten sogar zu Handgreiflichkeiten gekommen sein.

In den 90er Jahren kann sich Val Kilmer mit Engagements in Filmen wie The Doors, The Saint – Der Mann ohne Namen, Heat und Batman Forever weiter profilieren. Kilmer, der bei seiner Rollenwahl äußerst wählerisch ist, kann zu Beginn des neuen Jahrtausends fast ausschließlich Misserfolge verbuchen.

So ist Val Kilmer neben einigen Lichtblicken wie Kiss, Kiss, Bang, Bang und Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit meist nur in Billigproduktionen zu sehen die direkt auf DVD veröffentlicht werden. An die vergangenen Erfolge der 90er Jahre kann der alternde Star nicht mehr anknüpfen.

Val Kilmer - Highest Grossing Movies





1969: Claudia Kleinert, deutsche Fernsehmoderatorin


Gestorben sind an einem 31.Dezember:

1647: Giovanni Maria Trabaci, neapolitanischer Komponist
1877: Gustave Courbet, französischer Maler des Realismus

Der französische Maler zählt zu den bedeutendsten Vertretern und Mitbegründern des Realismus. Seine Arbeit hatte großen Einfluss auf die französische und deutsche Malerei des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Insbesondere Edgar Degas oder Édouard Manet, die wie Gustave Courbet selbst mit dem Unverständnis der akademischen Kollegen und des zeitgenössischen Publikums zu kämpfen hatten, orientierten sich an ihm. Durch Courbets bestechende, technische Darstellungsfähigkeit sowie durch seine gewagte Farbgebung mit stark ausgeprägtem Impasto, welches er meist mit einem Palettenmesser auftrug, vollzog sich zunehmend ein Wechsel zum Impressionismus...

Gustave Courbet wurde 1819 nahe Besançon in der Region Ornans, Franche-Comté als Sohn einer ärmlichen Bauernfamilie geboren.
Nach Abschluss der Schule und einem kurzem Akademiebesuch in Besançon reiste er 1840 nach Paris. Hier betrieb er autodidaktische Studien der Malerei. Dazu dienten ihm in erster Linie Vorbilder aus der niederländischen Kunstszene der Zeit, deren Werke er kopierte. Ab dem Jahr 1844 war Courbet mit einigen Arbeiten im "Pariser Herbstsalon" vertreten. Nachdem 1849 sein Werk "Die Steinklopfer" eine realistisch-kritische Darstellung von Straßenbauarbeitern für Aufsehen gesorgt hatte, löste sein Monumentalgemälde "Begräbnis in Ornans" aus dem Jahr 1850 einen regelrechten Skandal aus.

Seine real wirkende Malerei von Bauern und Geistlichkeit widersprach der herrschenden Vorstellung einer idealisierenden Darstellung. So wurde das Gemälde als ein Affront verstanden. Die später entstandenen Werke wirkten ebenso provokant auf seine Kritiker. Nach Ablehnung seiner Werke durch die Jury der "Pariser Weltausstellung" im Jahr 1855 errichtete Courbet einen eigenen Pavillon. Dieser erhielt die programmatische Bezeichnung "Pavillon du Réalisme". Hier zeigte er auch das Gemälde "Das Atelier, untertitelt: "Eine realistische Allegorie von sieben Jahren meines Lebens als Künstler".

Courbet war Anhänger der sozialrevolutionären Ideen Proudhons, den er zusammen mit anderen Freunden auf einigen Atelierbildern porträtierte. "Réalisme" wurde nun zum Synonym für eine eigenständige Stilrichtung, die in der zweiten Jahrhunderthälfte vor allem in Deutschland zahlreiche Künstler inspirierte und beeinflusste. Durch Courbets bestechende, technische Darstellungsfähigkeit sowie durch seine gewagte Farbgebung mit stark ausgeprägtem Impasto, welches er meist mit einem Palettenmesser auftrug, vollzog sich zunehmend ein Wechsel zum Impressionismus. Deutlich wurde dies in seinen Fassungen der Wolga sowie in seinen Darstellungen der Landschaftsbilder und Seestücke.
Verstärkt wurde dieser Impuls 1869 durch seine Reise nach München. Hier entstand im Atelier von Wilhelm von Kaulbach eines seiner bedeutendsten Aktbildnisse; "La femme de Munich – Die Münchnerin". 1871 war er als Beauftragter für Kunst und Museen in Pariser Kommunen tätig. In dieser Position konnte Courbet einen großen Teil bedeutender Werke erhalten. Im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit erging gegen Courbet eine Anklage wegen vermeidlicher Anstiftung zum Sturz der "Vendôme-Säule". Im folgenden Prozess gegen ihn wurde er für schuldig befunden, inhaftiert und sein gesamtes Vermögen konfisziert.

Nach seiner Freilassung im Jahr 1872 emigrierte er in die Schweiz. Hier starb Gustave Courbet am Silvestertag des Jahres 1877 in La-Tour-de-Peilz bei Vevey.

Gustave Courbet in der Frankfurter Schirn | Kultur.21





1985: Ricky Nelson, US-amerikanischer Musiker und Schauspieler, Teenagerstar
2015: Natalie Cole, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin

Take A Look ist ein 1993er Album der amerikanischen Sängerin Natalie Cole und gewann den Grammy Award für die beste Jazz-Gesangsdarbietung für die 36. Grammy Awards.
Herman Hupfeld schrieb "As Time Goes By" für das Broadway-Musical Everybody's Welcome von 1931. In der ursprünglichen Show wurde es von Frances Williams gesungen. Es wurde in diesem Jahr von mehreren Künstlern eingespielt, von Rudy Vallée und Binnie Hale gesungen, und Orchesteraufnahmen wurden von Jacques Renard und Fred Rich gemacht. In Bezug auf die Popularität zu dieser Zeit war es ein bescheidener Erfolg. Elisabeth Welch nahm es in ihre Kabarettaufführung auf, sobald es veröffentlicht wurde.

"As Time Goes By" und wurde 1942 berühmt, als es von der Figur Sam (Dooley Wilson) im Film Casablanca gesungen wurde. Das Lied wurde zur Nummer 100 der AFI's 100 Years ... 100 Songs special gewählt, die an die besten Songs des Films erinnern (nur übertroffen von "Over the Rainbow" von Judy Garland). Das Lied ist seitdem das repräsentative Lied von Warner Bros. (und wurde als solches in den Produktionslogos zu Beginn vieler Warner Bros.-Filme seit 1999 verwendet) und war auch der Titel und der Titelsong der britischen romantischen Comedy-Serie As Time goes by aus den 1990er Jahren.
Ich finde, das ist für heute zum bevorstehenden Jahreswechsel ein schöner Ausklang, gelle?

Natalie Cole - As Time Goes By





31.12.2018 um 11:08 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
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re: Guten Morgen Feuilleton

Liebe Pepita,

ich danke dir aufrichtig für diese deine persönliche Stellungnahme.
Couragiert ist eine Sache, nicht unbedingt jederman(n)s/-frau Ding, aber dieses geradezu Menschenverachtende Auftreten und dann auch noch die Duldung solchem eben diesem hier auf dieser Site… das geht gar nett!

Es ist mir nach wie vor nicht verständlich so etwas nicht innerhalb spätestens einer 24 Stunden-Frist zu beseitigen.
Seit spätestens gestern geht es ja nicht nur um schwerverdauliche Zeitdokumente in Bildform, die dann mit nicht hinnehmbaren Untertiteln versehen wurden, …
nein jetzt wird erst richtig klar ersichtlich, dass sich unter neuem Nick der blanke Hass gegen all solch Leute wie uns richtet, also all die Transorientierten im weitesten Sinne.

Also nochmals:
Niemand wird solch provozierend und anstößigen Beiträge im Net verhindern können, aber eine Billigung und nicht Reaktion zeigen seitens eines Betreibers sollte die Redlichen unter uns zumindest zum Nachdenken bewegen. Basta!

„Die Fabel laute so, dass sie der Wahrheit gleicht,
Und fordre nicht von uns, dass man ihr alles gläube:
Man reiße nicht das Kind den Hexen aus dem Leibe,
Wenn sie es schon verzehrt.“

Horaz, eigentlich Quintus Horatius Flaccus


Was mein ‘Guten Morgen Feuilleton‘ hier betrifft… das ist kein ‚Schwurbelthread‘ wie von jemandem hier in den Raum gestellt. Ich denke mal, die Resonanz kann sich sehen lassen bei nunmehr 39.000 Viewern, wenn auch überwiegend passiven.
Ich sage an dieser Stelle DANKE euch allen.

Das Schreiben ist halt meine Passion, teils auch beruflich.
In diesem Sinne lass uns Schritt bei Schritt weitergehen, unbeirrt und unserem Naturell entsprechend.

Dir lieben Britta wünsche ich natürlich an dieser Stelle für das neue Jahr 2019 alles erdenklich Gute, Zufriedenheit und vor allen Dingen Gesundheit, dir und deinen Lieben.

die Lulu.


The loveliest thing that one could wish for: to be able to sing the most beautiful day for someone, and make that day last forever!

Scott Fitzgerald & Yvonne Keeley - If I Had Words





31.12.2018 um 16:34 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
661 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Hallo und Guten Abend,

all ihr dort draußen, ob im Schnee versinkend, vom Dauerregen pudelnass oder sturmgebeutelt…


“…Let's get together and
Do it again…“

...eine Textzeile aus dem so lebensbejahenden Song der Beach Boys, die ich gerade höre, hat mich gerade eingefangen und stimmt mich etwas nachdenklich, was diesen Thread betrifft.
Nach den Unbillen während des Jahreswechsels hier auf Trave, denen ich meine ganze Entrüstung entgegenhielt, frage ich mich (und somit auch euch), ob ich diese essay-Kalendarium mäßige „Zeitung“ wieder auferstehen lassen soll.

Was meint ihr? … all die Vielen die bislang hier reingeschaut hatten… fehlt euch das ‘Feuilleton‘ ? … ich schreib halt gern. Bitte ehrliches Feedback!

die eure Lulu.


Do it again - The Beach Boys 1968







08.01.2019 um 16:35 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
661 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

and you're fine so far?

Jetzt hat es auch uns hier am/im Harz erwischt… Schnee in Massen seit gestern Abend.
Eigentlich für unsere Region nichts Ungewöhnliches, aber haben uns halt zu früh gefreut all die letzten Wochen/Monate.

Die Lulu ist sowas von Gut drauf nach der vielen frischen Luft draußen und dem schippen bzw. fräsen. Und ja, sie hat schon ihr heute eingetroffenes sich selbst gemachte Geburtstagsgeschenk lang vorher laufen.

Aus der ‘From the Vault‘-Serie und hier von dem Hampton Coliseum Gig aus 1981 (welches das definitiv beste, sprich qualitativ vom Live-Sound, Doppelalbum ist), …

Mega Bobby Keys und Ernie Watts on Saxophone… heavenly… love this.
Beide sind übrigens abwechselnd solo oder together auf den 26 Stücken in Top-Form zu hören.

09) The Rolling Stones - Going To A Go Go (From The Vault Hampton Coliseum Live In 1981) HD 720p



09.01.2019 um 16:46 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
661 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Aller Guten Dinge sind 3, … habe ich mir gesagt…, und somit nun zum 3. Mal ein ‚Reloaded‘ von/mit diesem Thread (gefragt scheint er ja nicht mehr zu sein).
Nun denne, egal… one more try…
Vorweg nur so viel, es gibt für heute wieder ein seeeehr großes/laaaanges Einzelsegment über einen schottischen Sänger, (ich gab ihm den Vorzug gegenüber David Bowie), und dazu dann noch ähnlich ausführlich über 2 außergewöhnliche Menschen der Grande Nation.


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Guten Morgen Harz!
Der Rubikon wird ausgesessen, und von Profiteuren und Zahlern

Heute ist Donnerstag, der 10. Januar 2019. Um 8.22 Uhr hat sich die Sonne auf ihren Weg gemacht. Der dauert über unseren Köpfen dann 8:05 Stunden bis zum Sonnenuntergang um 16.27 Uhr.

Das Wetter - Noch ein Schnee-Tag
Der Winter, der diesen Namen verdient, bleibt dem gesamten Harz erhalten. Erneut gibt es aus wolkenverhangenem Himmel auch anhaltendere Schneefälle bis in die tieferen Lagen des Nordharzes. Die Temperaturen liegen zwischen -3 und -6 Grad.
Schneefälle auch im Oberharz. Hier wird es sogar vor allem gegen Abend noch deutlich kälter. Wenn der Himmel aufklart, fällt das Thermometer auf Werte um die -10 Grad. Nachts soll es zwar wieder dicht bewölkt sein, aber trocken bleiben.
Der Blick zum Brocken
Gestern gab der Deutsche Wetterdienst die Schneehöhe auf dem Brocken zwischenzeitlich mit exakt 1 Meter an. Am Ende des Tages war die Schneedecke nach DWD-Auskunft gegenüber dpa binnen 24 Stunden von 73 cm auf 103 cm gewachsen – und heute soll noch einmal ordentlich was dazu kommen. Das Ganze bei Temperaturen zwischen -6 und -9 Grad. Am Nachmittag und am Abend zieht stärkerer Nebel auf. In der Nacht fällt wieder Schnee bei Tiefsttemperaturen um die -12 Grad.

"Die Würfel sind gefallen!" Nicht selten würde sich das Wahlvolk wohl wünschen, wenn die politische Führungsriege so klare Kante zeigen würde. Heute vor 1970 Jahren, genau am 10. Januar 49 v.Chr. fiel zumindest dieses berühmte Zitat, als Gaius Julius Caesar mit seinen Truppen den Rubikon überschritt, gegen Rom und damit in den Bürgerkrieg zog.
Aber schon damals begann bald danach das große Diskutieren. Wenn auch weniger in der Sache, sondern in der Frage, ob Caesar nun einen oder mehrere Würfel geworfen habe und wie das Zitat dann korrekt heißen müsse (aus dieser Diskussion halte ich mich eingedenk meiner Latein-Schulnote raus).
Ob es nun der oder die Würfel heißen muss, ist letztlich einerlei. Der Mann traf Entscheidungen. Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, dass 1970 Jahre später PolitikerInnnen einen Rubikon nie würden überschreiten können, weil sie gerade mit Aussitzen und Rumeiern beschäftigt sind...

Brockenbahn fährt sich fest - Nichts geht mehr
Auch am gestrigen Mittwoch hing der Zug am Brockenbahnhof fest, der am Dienstagmittag in eine Schneewehe gefahren war ( s.Foto, bitte anklicken). Mit Schaufeln und einer Fräse haben Mitarbeiter der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) versucht, die Dampflok freizubekommen. Der Zugverkehr auf dem 1141 Meter hohen Brocken ist seit Dienstag blockiert. Am heutigen Donnerstag wollen die HSB in Wernigerode entscheiden, ob der Bahnverkehr auf Norddeutschlands höchsten Berg wieder aufgenommen werden kann. Ein Zug der Brockenbahn hat sich am Dienstagmittag in einer Schneewehe an der Teufelskanzel kurz vor der Einfahrt zum Brockenbahnhof festgefahren. Züge fahren seither lediglich bis nach Schierke, sagte einer Sprecherin des Unternehmens. Eine zweite Dampflok nahm nach dem Malheur einige Fahrgäste und Ausflügler mit. Weitere Ausflügler saßen auf dem Brocken fest. 65 Gäste wurden später vom Brockenwirt in Kleinbussen talwärts gefahren. Im Bahnhof Schierke standen am Dienstag derweil einige HSB-Waggons im dichten Schneetreiben. Die Lokomotive war ohne sie Richtung Brocken aufgebrochen, um Fahrgäste der festgefahrenen Lok mitzunehmen. Am Dienstag hatten die Wetterbeobachter vom Berg 75 Zentimeter Schnee gemeldet. Außerdem herrschte zeitweise dichtes Schneetreiben. Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 135 Stundenkilometern verursachten Verwehungen. Gestern dann wuchs die Schneedecke bereits auf eine Hohe von 103 Zentimetern an.





Und wann wird es denn wieder länger hell als dunkel sein?
Bis es soweit ist, benötigen wir noch einiges an Stehvermögen: Erst am 19. März wird es in diesem Jahr das erste Mal wieder an einem Tag länger hell als dunkel sein. Exakt 12:02 Stunden. Freuen wir uns drauf!

Weniger Grund zur Freude bietet für Otto Normalsparer dagegen seit Jahren die Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank. Manche nutzten die Chance, um ihrerseits mit "billigem Geld" beispielsweise Wohneigentum zu schaffen.
Gekniffen waren zumeist diejenigen, die sich das auch bei diesen Zinssätzen nicht leisten können. Und in Zeiten, in denen bisweilen drei Jobs nicht ausreichen, um über die Runden zu kommen, wächst deren Zahl.
Mittlerweile ist das Zinstief jedoch für alle bei steigender Inflation nur noch bitter. Solange die Teuerungsrate bei null lag, ging es noch. Jetzt aber steigen die Verbraucherpreise, verlieren Sparer de facto Geld, zahlen die Zeche – die das "Handelsblatt" gestützt auf Berechnungen der DZ-Bank auf fast 300 Milliarden Euro beziffert.
Den "Zinsersparnissen" in Höhe von 238 Milliarden Euro beispielsweise durch billige Kredite stehen "Zinseinbußen" der privaten Haushalte in Höhe von sagenhaften 533,5 Milliarden Euro gegenüber.
Der große Profiteur ist der Staat (also wir alle als Gemeinwesen), dessen politische Spitzen die Bürger (die meisten als Individuen) stets auffordern, für das Alter vorzusorgen. Leider fehlt allzu oft die Gebrauchsanleitung, wie dies noch gehen soll...

Das Wetter soll heute zu solch trüben Gedanken passen, dennoch wünscht euch die Lulu einen erbaulichen und unfallfreien Donnerstag!



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HAPPY BIRTHDAY

Hatten wir gestern mit Joan Baez einer der klarsten Stimmen der Musikszene gratuliert, steht heute ein echtes "Reibeisen" an: Rod Stewart wird heute 74 Jahre alt. Der britische Rock- und Pop-Sänger gehört mit mehr als 150 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten britischen Sängern. Das Magazin Rolling Stone wählte ihn auf Rang 59 der 100 besten Sänger aller Zeiten.
(wie schon angedroht unten unter „Geboren wurden…“ ein sehr umfangreiches Special über ihn)

Im kurzen stillen Erinnern an ein großartiges Konzert im Pulverhaus werden heute die HarzClassix-Besucher Mischa Maisky zum 70. Geburtstag gratulieren. Maisky zählt zu den führenden Cellisten der Gegenwart und ist weiter auf den großen internationalen Konzertbühnen zu Hause.


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Tag der Blockflöte

Der Tag der Blockflöte findet am heutigem 10. Januar 2019 statt. Dieser Ehrentag wurde erstmals im Jahr 2007 durch ein Online-Portal gefeiert. Die Blockflöte ist eine Längsflöte, die zur Gruppe der Holzblasinstrumente gehört. Zur Tonerzeugung enthält ihr Kopf einen hölzernen Block, der nur eine enge Spalte frei lässt. Da ihr Mundstück beim Spielen in den Mund genommen wird, zählt sie zu den Schnabelflöten. Blockflöten verfügen in der Regel über sieben Grifflöcher auf der Vorderseite sowie eines auf der Rückseite, welches auch als Überblasloch fungiert.
Die Blockflöte wurde seit dem Altertum wegen ihrer phallischen Symbolik vorwiegend von Männern gespielt. Dokumentiert sind bis 1800 viele männliche Blockflötenspieler sowie Bilder mit erotischer Symbolik. Das Instrument wurde von adeligen Herren, Bürgern sowie von Berufsmusikern (Stadtpfeifer) gespielt. Im 20. Jahrhundert wurde das Instrument in weiten Bevölkerungskreisen als Instrument der ersten Musikausbildung für Kinder populär. In den Blockflötenensembles für Erwachsene überwiegen heute deutlich die weiblichen Spieler.
Die Grundbegriffe des Spiels auf der Blockflöte können von Kindern bereits im Vorschulalter leicht erlernt werden, so dass die Blockflöte häufig als Einstiegsinstrument eingesetzt wird. Erste Spielerfolge lassen sich sehr rasch erzielen, da weder ein komplizierter Ansatz noch eine allzu virtuose Grifftechnik erforderlich ist. Andererseits ist es gerade für sehr junge Anfänger schwierig, Finger, Zunge und Atem zu koordinieren, sowie einen schönen und gleichbleibenden Klang zu entwickeln. Und schon auf der Stufe der nur leicht Fortgeschrittenen wird die Griff- und Blastechnik recht komplex.


Ehrentag der Zimmerpflanze

Heute am 10. Januar wird der Ehrentag der Zimmerpflanze gefeiert. Der Ehrentag wurde vom US-amerikanischen "The Gardener's Network" erschaffen, um Zimmerpflanzen zu feiern und zu fördern, dass Zimmerpflanzen mehr Häuser und Wohnungen schmücken. Außerdem soll er die Menschen nach den Feiertagen im Dezember wieder gezielt an ihre Zimmerpflanzen erinnern, falls diese wegen der Feierlichkeiten zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben.
Die Pflege der eigenen Zimmerpflanzen sollte nie vergessen werden, denn immerhin handelt es sich bei Pflanzen um Lebewesen. Eine gewisse Verantwortung wird also mit dem Kauf übernommen. Frauen schenken Männern auch gerne Zimmerpflanzen, um zu sehen, wie gut der Mann sich tatsächlich kümmern kann und ob die Pflanze seine Pflege überlebt.
Generell haben Zimmerpflanzen eine beruhigende Wirkung und sorgen für grüne Farbtupfer in den eigenen vier Wänden. Auch im Büro machen sie sich gut und sorgen für Abwechslung bei der tristen Schreibtischarbeit. Der Ehrentag der Zimmerpflanze kann zum Beispiel gefeiert werden, indem die Zimmerpflanzen gegossen oder gedüngt werden. Es können auch neue Pflanzen gekauft oder verschenkt werden.


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dies und das geschah damals an einem 10. Januar…

49 v. Chr.: Gaius Iulius Caesar überschreitet – mit den Worten „Alea iacta est“ – mit seinen Truppen den Rubikon und zieht Richtung Rom. Damit beginnt der Bürgerkrieg gegen seinen vorherigen Partner im ersten Triumvirat, Gnaeus Pompeius Magnus.

1072: Der normannische Herzog von Apulien, Robert Guiskard, erobert die sizilianische Stadt Palermo von den Arabern und macht seinen Bruder Roger zum Grafen von Sizilien.

1356: Kaiser Karl IV. verkündet in Nürnberg die ersten 23 ausgearbeiteten Kapitel des Keiserlichen Rechtbuches. In dem später als Goldene Bulle bekannt gewordenen Dokument wird die Krönung der römisch-deutschen Könige und Kaiser geregelt, kurfürstliche Privilegien werden festgeschrieben.

1776: Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges veröffentlicht Thomas Paine das Pamphlet Common Sense, das Thomas Jeffersons Unabhängigkeitserklärung entscheidend beeinflussen wird. Unter anderem wird darin erstmals der Name Vereinigte Staaten von Amerika vorgeschlagen.

1810: Die Ehe zwischen Napoleon I. und Joséphine wird vor Gericht als erste Ehe nach dem Code Napoléon geschieden. (Gesetze des franz. Zivilrechts)

1833: Die weltliche Kantate Die erste Walpurgisnacht von Felix Mendelssohn Bartholdy wird in der Sing-Akademie zu Berlin uraufgeführt. Grundlage für das Werk ist eine Ballade von Johann Wolfgang von Goethe. Am gleichen Tag wird unter Mendelssohn-Bartholdys Leitung auch die überarbeitete Fassung seiner Hebriden-Ouvertüre uraufgeführt.

Goethes eigene Werkbeschreibung lautet wie folgt:
„So hat nun auch einer der deutschen Altertumsforscher die Hexen- und Teufelsfahrt des Brockengebirges, mit der man sich in Deutschland seit undenklichen Zeiten trägt, durch einen historischen Ursprung retten und begründen wollen. Dass nämlich die deutschen Heidenpriester und Altväter, nachdem man sie aus ihren heiligen Hainen vertrieben und das Christentum dem Volke aufgedrungen, sich mit ihren treuen Anhängern auf die wüsten unzugänglichen Gebirge des Harzes im Frühlingsanfang begeben, um dort, nach alter Weise, Gebet und Flamme zu dem gestaltlosen Gott des Himmels und der Erde zu richten. Um nun gegen die aufspürenden bewaffneten Bekehrer sicher zu sein, hätten sie für gut befunden, eine Anzahl der ihrigen zu vermummen, und hierdurch ihre abergläubischen Widersacher entfernt zu halten und, beschützt von Teufelsfratzen, den reinsten Gottesdienst zu vollenden.“

Nach der Ouvertüre besingen die Druiden die vom Winter erwachende Natur im Mai.
Ein Druide ruft die Schar auf den Berg zu erklimmen, um auf dessen Hügel ein großes Feuer für Allvater zu schüren. Einer aus der Schar ermahnt die Druiden an die brutalen Bekehrer (also die Christen) welche den heidnischen Kult nicht dulden und durch die Zwangschristianisierung schon viele Heiden getötet haben. Der Ober-Druide weiß um die Gefahr, bei dem heidnischen Ritual entdeckt zu werden, und befiehlt Wachposten aufzustellen.

Die Menge verteilt sich im Wald, um die Posten einzunehmen. Man nimmt sich vor, die Christen einfach mit ihrem selbst erschaffenen Dämonen (dem Teufel) zu erschrecken und so unerwünschte Gaffer fernzuhalten. Es soll ein großes, unheimliches Getöse geben, so dass sich die Christen erst gar nicht in die Nähe des Rituals wagen („Kommt mit Zacken und mit Gabeln, wie der Teufel, den sie fabeln...“). Der Plan geht auf: Ein Christlicher Wächter sieht und hört das Spektakel und hält tatsächlich den Leibhaftigen für entfesselt – er empfiehlt schleunigst, das Weite zu suchen. Der Chor der christlichen Wächter stimmt mit ein, und sie fliehen.

Der Schlussgesang der Druiden bezieht sich auf das erfolgreiche Ritual und damit auf die Reinigung ihres uralten Glaubens von den aufgezwungenen Christenbräuchen:

„Die Flamme reinigt sich vom Rauch;
so reinig' unsern Glauben!
Und raubt man uns den alten Brauch,
dein Licht, wer kann es rauben?“

Felix Mendelssohn Bartholdy Die erste Walpurgisnacht





Als Goethe die Ballade 1799 (nicht zu verwechseln mit den Walpurgisnächten aus Faust) verfasste, bestimmte er diese sogleich zur „Vertonung freigegeben“. Es war Karl Friedrich Zelter (Goethes Freund und dessen bevorzugter Komponist), dem die Aufgabe zuteilwurde, das Gedicht in Musik zu setzen. Zelter brauchte fünfzehn Jahre, um sich und Goethe einzugestehen, dass er sich dazu nicht für fähig erachtete und gab die Aufgabe an seinen zwölfjährigen Schüler Mendelssohn.

Die erste Partitur wurde 1831 vollendet, erfuhr aber 1842 grundlegende Umarbeitungen. Der „zweiten Uraufführung“ wohnte unter anderem auch Hector Berlioz bei, der das Werk als Mendelssohns bestes (bevor er dessen Sommernachtstraum-Musik kennenlernte) bezeichnete.

Goethe erlebte selbst keine Aufführung des Werkes, und es ist im Allgemeinen unklar, ob der in Musiksachen eher unbedarfte und konservative Goethe Gefallen an der dramatisch-romantischen Komposition gehabt hätte.


1863: Die erste U-Bahn der Welt, die Metropolitan Railway in London, wird zwischen Farringdon und Paddington eröffnet. Die Linie ist heute Teil der London Underground.

1901: Eine riesige Erdölfontäne schießt bei einer Bohrung im Rotary-Bohrverfahren am Spindletop Hill bei Beaumont in Texas in die Höhe, verdreifacht die US-Erdölförderung über Nacht und lässt die texanischen Mineralölunternehmen (unter anderem Texaco) entstehen.

1927: In Berlin wird der Spielfilm Metropolis von Fritz Lang uraufgeführt. Der bis dahin teuerste Film der deutschen Filmgeschichte ist ein finanzieller Flop und treibt die wegen des Parufamet-Vertrages mit Paramount und Metro-Goldwyn-Mayer ohnehin bereits defizitäre UFA in noch größere Schwierigkeiten.

1929: Die Comicfiguren Tim und Struppi des belgischen Zeichner Hergé werden erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ein ganzes Haus, oder Museum, für die Comicgeschichten um den Reporter Tim mit seinem Hund Struppi und um die Entstehung des Comics durch seinen Erfinder Georges Remi - GR - RG - "Hergé". Natürlich noch viel mehr Interessantes über das Leben des international bekannten Comiczeichners und über die vielen "Persönlichkeiten", die "Tintin" (orig. Name von Tim) in seinen Abenteuern getroffen hat.

Ein Haus für Tim und Struppi - Das Hergé-Comic-Museum in Belgien





1943: Die Rote Armee beginnt im Verlauf der Schlacht von Stalingrad mit einer Großoffensive, die zur Zerschlagung der eingekesselten deutschen 6. Armee führen wird.

1959: Der deutsche Tierfilmer Michael Grzimek, Sohn Bernhard Grzimeks, kommt bei den Dreharbeiten zu dem Film Serengeti darf nicht sterben beim Absturz eines Kleinflugzeuges im Serengeti-Nationalpark ums Leben.

1975: Der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt weiht den neuen Elbtunnel in Hamburg ein.

1978: Das Ostberliner Büro des Hamburger Nachrichtenmagazins Der Spiegel ist nach einer Entscheidung des DDR-Außenministeriums zu schließen. Das Magazin hatte zuvor über eine Opposition im Lande berichtet.

1979: Die Volksrepublik Kampuchea wird gegründet, nachdem vietnamesische Truppen die Roten Khmer von der Macht vertrieben haben. Heng Samrin fungiert als neues Staatsoberhaupt.

1985: Der gewählte Daniel Ortega fungiert als neuer Präsident von Nicaragua. Weil die USA und andere Staaten das Wahlergebnis vom November 1984 jedoch nicht akzeptieren wollen, kommt es zu einer Unterstützung des Contra-Kriegs gegen die Regierung.

1989: Der Kubanische Militäreinsatz in Angola mündet nach dreizehnjährigem Präsenz in einen beginnenden gestaffelten Truppenabzug aus Angola.

1990: Der Computerhersteller Nixdorf wird von Siemens übernommen.

2003: Nordkorea erklärt seinen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag.

2005: In Italien wird das Rauchverbot auf Räume in öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Gaststätten, Bars, Cafés und Kneipen ausgeweitet.

2017: Die FIFA beschließt, dass 48 Mannschaften in insgesamt 16 Gruppen zu je drei Mannschaften ab der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen werden. Die Dauer der Vorrunde bleibt damit gleich, es kommt im K.-o.-System ein Sechzehntelfinale hinzu.


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Geboren wurden an einem 10. Januar

1702: Johannes Zick, deutscher Freskomaler des Barock
1769: Michel Ney, französischer General

7. Dezember 1815. Jardin du Luxembourg, Paris. Morgens.

Der Verurteilte steigt gefasst aus der Kutsche. Er ist nicht in Uniform gekommen, sehr zur Erleichterung des Chefs des Exekutionskommandos. Dem Helden Rangabzeichen und Orden abreißen zu müssen wäre nicht nach seinem Geschmack gewesen.

Im blauen Gehrock und Zylinder nimmt der Mann Aufstellung vor der Mauer. Die Augenbinde verweigert er. Er wird dem Tod ins Gesicht sehen. Aufrechtstehend, nicht kniend. Seine Frau wartet derweil noch im Vorzimmer des Königs auf eine Audienz. Sie hofft noch immer darauf, eine Begnadigung für ihren Ehemann durchsetzen zu können.

Den Feuerbefehl, so heißt es, gibt er selbst.

„Soldaten, wenn ich den Feuerbefehl gebe, schießt auf mein Herz. Wartet auf den Befehl. Es wird der Letzte sein, den ich euch gebe. Ich protestiere gegen meine Verurteilung. Ich habe in hundert Schlachten für Frankreich gekämpft, aber nicht eine gegen es. Soldaten, schießt!“

Zwölf Mann zählt das Exekutionskommando. Zwölf Schüsse gehen los, und der Mann geht zu Boden, getroffen von elf Kugeln. Die zwölfte schlägt eine Scharte in die Mauer. Einer der zwölf hatte sich geweigert, auf den Tapfersten der Tapferen zu schießen.

Er war Michel Ney, geboren als Sohn eines Böttchers in Saarlouis im Januar 1769. Ein guter Jahrgang für das Militär. Wellington und Napoleon waren im selben Jahr geboren, ebenso eine Reihe anderer hochrangiger Offiziere aus der Zeit.
Michel wuchs zweisprachig auf – zu Hause sprach man Deutsch, in der Schule Französisch. In der Notarausbildung eignete er sich eine beeindruckende Handschrift an. Wellingtons Schreibe kann ich nach Jahrelanger Übung mit einiger Mühe entziffern, aber selbst Neys Unterschrift ist ein Kunstwerk.
Gegen den Wunsch seines Vaters trat er in die Armee ein, gerade zum richtigen Zeitpunkt. Nicht lange zuvor, und er hätte in seinem Stand keine Chance gehabt, über den einfachen Soldaten hinaus befördert zu werden. So aber stieg er, der schnell als einer der besten Fechter bekannt wurde und den Ruf hatte, absolut jedes Pferd reiten zu können, in der Armee schnell auf – als Offizier in der Kavallerie. Er erreichte den höchsten Rang der französischen Armee, wurde 1805 von Napoleon zum Maréchal d’Empire ernannt (im Frankreich unter Napoleon in zivilem Titel und nicht – wie im England, Preußen oder Bayern der Zeit – ein militärischer Rang. Auswirkung hatte der Titel militärisch vor allem optisch: Mar***älle dürfen weiße Straußenfedern am Hut tragen.).

Ney heiratete in den Adel ein. Seine Ehefrau war Aglaé Auguié, Tochter einer Hofdame Marie Antoinettes. An der Ehe war Napoleons Ehefrau nicht ganz unschuldig – die hatte sich das so ausgedacht. Sie hatte sich aber wohl auch etwas dabei gedacht. Aus der Ehe gingen vier Söhne hervor, und sie scheint auch sonst recht harmonisch verlaufen zu sein, was wohl kaum nur an der geteilten Liebe zur Musik liegen kann. Darüber, wie gut oder schlecht sein Querflötespiel nun tatsächlich war, gehen die Quellen auseinander.
Für seine militärischen Leistungen wurde er in den Adel erhoben und zum Herzog von Elchingen, später Fürst von Moskova ernannt. Im Russlandfeldzug wurde er als der letzte Mann auf russischem Boden bekannt – Michel Ney, die Nachhut der Grande Armee. Dennoch waren seine militärischen Entscheidungen nicht immer tadellos. Er konnte auch übereilt sein, der Michel Ney. Manchmal kann man nur den Kopf schütteln ob seiner Entscheidungen.

1814 war er der Sprecher der Offiziere, die Napoleon zur Abdankung zwangen. Er soll es gewesen sein, der seinem Kaiser die Botschaft überbrachte, das Militär stünde nicht mehr hinter ihm. „Die Armee gehorcht mir!“ schimpfte Napoleon. Ney schüttelte den Kopf. „Nein, Sire. Die Armee gehorcht nur noch ihren Generälen.“
Sie setzten sich durch. Napoleon ging in die erste – kurze – Verbannung. Ney wurde Oberbefehlshaber des Militärs unter Louis XVIII. Zwar hatte der König seine Titel und Stellung bestätigt, doch blieb er für den alten Adel der Emporkömmling aus dem Volk. Sollte das dazu beigetragen haben, dass er ein Jahr später erneut die Seite wechselte? Als Napoleon zurückkehrte und nach Paris mar***ierte, ritt Ney los, nach dem Versprechen an den König, Napoleon nach Paris zu bringen –“In einem eisernen Käfig“. Ganz so kam es nicht. Wenn Bonaparte eines wusste, dann wie er seine Männer begeistern konnte. Die Soldaten, geschickt, um ihn zu verhaften, stellten sich auf seine Seite. Ney gab nach. Napoleon zog nach Paris, während der Mar***all sich auf seinen Landsitz zurückzog, um dort noch eine Weile zu schmollen, bis schließlich Napoleon nach ihm schickte. Er brauchte seinen Tapfersten der Tapferen – den Spitznamen hatte ihm der Kaiser auf dem Rückzug aus Russland verpasst – an seiner Seite.

Und Ney kam.
Bei Waterloo muss ihm klar gewesen sein, dass die Schlacht nicht mehr zu gewinnen war. Es müsste ihm auch klar gewesen sein, was das für ihn bedeutete. Man kann es nämlich drehen und wenden, wie man will: Er hatte dem König die Treue geschworen, er hatte als Befehlshalber der Armee des Königreichs seine ihm gestellte Aufgabe nicht erfüllt, und kämpfte nun wieder unter Bonaparte. Fünf Pferde waren bereits unter ihm erschossen worden, und Ney stürmte zu Fuß, sein zerbrochenes Schwert schwingend. Es heißt es sah aus, als suche er den Tod – doch der wollte ihn nicht haben.
Napoleon floh, und wurde gefasst.
Ney floh, und ergab sich Anfang August den Männern des Königs. Er wollte den Menschen, die ihn versteckt hielten, die Durchsuchung durch die Soldaten ersparen.
Angeklagt wegen Hochverrat stand er vor dem Militärgericht – und das weigerte sich, über ihn zu urteilen. Vor dem Zivilgericht versuchte sein Anwalt einen letzten verzweifelten Schachzug. Aus Saarlouis stammend sei Ney kein Franzose, sondern Preuße, sagte er. Als solcher könnte er wohl kaum in Frankreich wegen Hochverrats angeklagt werden. Ney schnitt ihm das Wort ab. „Ich bin Franzose, und Franzose bleibe ich.“ Der Anwalt gab auf. Das Urteil wurde gesprochen.

Der Tod wird nicht mehr gefragt, ob er Ney haben wollte.
Ney fällt, elf Kugeln im Körper: sechs treffen seine Brust, drei den Kopf, eine den Hals, eine bricht ihm den Arm. Fünfzehn Minuten lässt man ihn im Dreck liegen, während sich Zuschauer sammeln. Ein Reiter springt mit seinem Pferd über den Toten. Ein Soldat holt sich ein makabres Andenken, indem er sein Taschentuch mit Neys Bl** tränkt.

7. Dezember 1815. Das Wartezimmer des Königs.
Aglaé wartet noch darauf, vorgelassen zu werden. Die Tür geht auf, ein Mann nähert sich. „Madame“, sagt er leise. „Geht nach Hause. Die Angelegenheit, wegen der Ihr hier seid, wäre nun vergebens.“

Marshal Michel Ney: The Bravest of the Brave





1784: Marcus DuMont, deutscher Verleger
1797: Annette von Droste-Hülshoff, deutsche Schriftstellerin

Not

„Was redet ihr so viel von Angst und Not
In eurem tadellosen Treiben?
Ihr frommen Leute, schlagt die Sorge tot,
Sie will ja doch nicht bei euch bleiben!
Doch wo die Not, um die das Mitleid weint,
Nur wie der Tropfen an des Trinkers Hand,
Indes die dunkle Flut, die keiner meint,
Verborgen steht bis an der Seele Rand -
Ihr frommen Leute wollt die Sorge kennen,
Und habt doch nie die Schuld gesehn!
Doch sie, sie dürfen schon das Leben nennen
Und seine grauenvollen Höhn.
Hinauf schallt's wie Gesang und Loben,
Und um die Blumen spielt der Strahl,
Die Menschen wohnen still im Tal,
Die dunklen Geier horsten droben.“
Anna Elisabeth Freiin von Droste zu Hülshoff


1858: Heinrich Zille, deutscher Maler, Zeichner und Fotograf

Als Neunjähriger war Heinrich Zille mit seinen Eltern aus Sachsen nach Berlin gekommen, sein Vater hoffte, sich hier als Werkzeugmacher eine neue Existenz aufbauen zu können. Schon früh entschied sich Zille für eine künstlerische Laufbahn, gegen den Widerstand seiner Eltern; so stellte die 1872 begonnene Lehre in einer lithografischen Werkstatt einen Kompromiss dar. In Abendkursen, besonders bei Theodor Hosemann, eignete er sich das zeichnerische Handwerkszeug an. Aus der 1883 geschlossenen Ehe mit der Lehrerstochter Hulda Frieske gingen drei Kinder hervor. Ab 1901 stellte Zille bei der Künstlervereinigung Berliner Sezession aus, deren Mitglied er 1903 wurde. Als ihm 1907 überraschend seine Arbeitsstelle bei der „Photographischen Gesellschaft“ gekündigt wurde, musste er, um nicht arbeitslos zu sein, mit 48 Jahren den Schritt ins freie Künstlertum wagen.

Seine Zeichnungen wurden von verschiedenen Verlagen und Zeitungen veröffentlicht, daneben schuf Zille mehrere Wandgemälde, vor allem für Gaststätten. Zwischen 1910 und 1920 entstanden die bekanntesten seiner Arbeiten, so der Zyklus „H***ngespräche“, der Bildband „Mein Milljöh“, die Serie „Korl und Vadding“ wie auch die Antikriegsblätter „Das Eiserne Kreuz“ und „Kriegsmarmelade“. Auf Vorschlag Max Liebermanns wurde er 1924 in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen. Zu dieser Zeit erreichte die Popularität des Künstlers ihren Höhepunkt, Zille war allerdings bereits schwer erkrankt, neue Werke entstanden kaum noch. Bis zu seinem Tod 1929 veröffentlichte er jedoch noch Bilder aus seinem unerschöpflichen Fundus.

Zilles Schaffensperiode ist in etwa identisch mit der deutschen Kaiserzeit und der beginnenden Weimarer Republik. Schon zu Lebzeiten war er hauptsächlich wegen der pittoresk-humoristischen Aspekte seiner Zeichnungen des wilhelminischen Berlins berühmt, seine satirischen und sozialkritischen Arbeiten (wie etwa die Bilder der Reisigsammlerinnen und der Kriegsversehrten) waren weit weniger populär. Der Maler Karl Arnold nahm diese Missverständnis aufs Korn, als er einen feisten Bourgeois zeichnete, der sich leutselig an den vor ihm stehenden Zille wendet: „ Nehm´ Se sich noch ne frische Habana, Meister Zille, Sie ham uns mit Ihre Prostituierten und arme Leute immer so ville Freude jemacht.“ Das umfangreiche und gut erhaltene fotografische Werk Zilles ist bisher nur teilweise publiziert.

Det war Zille sein Milljöh - ein Künstlerportrait





1880: Grock, Schweizer Musikclown
1927: Johnnie Ray, US-amerikanischer Sänger
1935: Ronnie Hawkins, US-amerikanischer Sänger und Pianist
1939: Scott McKenzie, US-amerikanischer Sänger

Ein Leben lang ein Blumenkind…
Die Hymne des "Summer of Love" wurde sein einziger Hit: "San Francisco (Be Sure to Wear Some Flowers in Your Hair)" von Scott McKenzie brachte die Stimmung der Hippies in Kalifornien auf den Punkt - und weckte große Sehnsucht im Rest der Welt.

„If you're going to San Francisco
Be sure to wear some flowers in your hair
If you're going to San Francisco
You're gonna meet some gentle people there

For those who come to San Francisco
Summertime will be a love-in there
In the streets of San Francisco
Gentle people with flowers in their hair…“

Lange Zeit stand San Francisco in der Welt nur für den Goldrausch von 1848, für das große Erdbeben 1906 oder auch die Golden Gate Bridge. Und dann kam Scott McKenzie. "San Francisco (Be Sure to Wear Some Flowers in Your Hair)" hieß sein Welthit aus dem Jahre 1967. Darin heißt es: "Summertime will be a Love-in there". In aller Welt wurde dieses Versprechen gehört, Tausende pilgerten nach San Francisco - mit Träumen von freier Liebe und freiem Denken im Kopf und natürlich mit Blumen im Haar.
Von der kalifornischen Metropole aus verbreitete sich im legendären "Summer of love" 1967 eine antibürgerliche Gegenkultur, in deren Mittelpunkt Liebe, Spaß & Drogen standen. Die Hippies in den Vereinigten Staaten wollten im Gegensatz zur Neuen Linken oder der Black Panther Party nicht die Gesellschaft verändern. Sie wollten in dieser Gesellschaft nur anders leben. Der Dichter Timothy Leary predigte den Konsum psychedelischer, also bewusstseinsverändernder, manch einer meinte auch: bewusstseinserweiternder, Drogen für das jedesmalige Individuum, das aber nicht versuchen solle, das Bewusstsein des Anderen zu verändern. "Flower Power", Blumenmacht, war das vom Dichterkollegen Allen Ginsberg erdachte Überwort: Mit Blumen im Haar zugedröhnt und singend durchs Leben hüpfen. Nach dem Motto: Vor mir die Sintflut, aber mein erweitertes Bewusstsein wird mich ganz sicher durch die Fluten auf den Berg Ararat tragen.
Der Song wurde so zur Hymne des "Summer of Love", er setzte den Blumenkindern und Hippies ein Denkmal, die sich im Stadtviertel Haight-Ashbury niedergelassen hatten. Und tatsächlich war "San Francisco" als Hymne erdacht worden - aber als die Hymne eines Musikfestivals.

Scott McKenzie wurde 1939 unter dem bürgerlichen Namen Philip Wallach Blondheim geboren; seinen Künstlernamen bekam er als Mitglied der Folk-Gesangsgruppe The Smoothies, in der erstmals zusammen mit seinem Jugendfreund John Phillips auf der Bühne stand. Gemeinsam zogen die beiden nach New York und gründeten dort die Band The Journeymen, der aber in den frühen sechziger Jahren der Durchbruch versagt blieb.

John Phillips, Gründer der Band The Mamas & The Papas, organisierte gemeinsam mit dem Produzenten Lou Adler das Monterey Pop Festival mit Auftritten von The Who, Jimi Hendrix, Otis Redding und den Byrds. Ein Song sollte das Festival und das, wofür es stehen sollte, verkörpern, beschloss Phillips. So schrieb er in - wie die Legende wissen will - nur 20 Minuten komponierte Stück ""San Francisco" und gab es seinem Jugendfreund zum Singen, Scott McKenzie.
San Francisco" spiegelt die Sehnsucht nach einem freien, unbeschwerten Leben wider. McKenzie selbst hatte nur kurze Zeit Gelegenheit dazu. Vor "San Francisco" hatte er unter dem englischen Titel "The Doll That Says No", bekannt auch als "No, No, No, No, No", den Welthit "La Poupée qui fait non" des Franzosen Michel Polnareff aufgenommen. Für McKenzie ein Flop. Nach "San Francisco", das auf seiner dritten Single erschien, gelang ihm kein Treffer mehr. "Like An Old Time Movie" blieb mit Platz 24 mäßiger Erfolg beschieden.

Für McKenzie wurde es das Lied seines Lebens, das Lied, mit dem er noch drei Jahrzehnte später um die Welt reiste. Er sang es, oft auf Oldieshows, unter anderem in Deutschland, einmal auch moderiert von Thomas Gottschalk. Und immer wieder erzählte McKenzie die Geschichte, dass er tatsächlich während der Aufnahmen einen Blumenkranz getragen habe. In Deutschland, wie in vielen anderen Ländern, war "San Francisco" 1967 wochenlang auf Platz eins der Singlecharts; zurückhaltende Schätzungen gehen davon aus, dass sich der Song mehr als fünf Millionen Mal verkauft hat.

Den nächsten Schritt von John Phillips ging McKenzie dann nicht mit: Phillips ging nach Kalifornien, gründete The Mamas & The Papas und wollte auch Freund McKenzie in der Band. Doch dieser strebte eine Solokarriere an, die nach einigen gefloppten Singles mit Phillips' "San Francisco" spektakulär startete.
1984 präsentierte John Phillips bei einem Konzert in New York als Überraschungsgast Scott McKenzie, der in den siebziger Jahren mit Drogen und Depressionen zu kämpfen gehabt hatte. In den folgenden Jahren ging McKenzie - nun also doch! - als Mitglied von The Mamas & The Papas auf Tournee.
Geld brachte zudem "Kokomo", der Comeback-Hit der Beach Boys aus dem Jahre 1988, der auf einer Phillips/McKenzie-Komposition aus den sechziger Jahren basierte. 2002 sang er bei einer Feierstunde von Vietnam-Veteranen - natürlich sein "San Francisco", dass er der BBC zufolge bei allen US-Auftritten den Soldaten widmete.

Hin und wieder trug er sein Lied auf internationalen Bühnen vor, so auch in Berlin 2001 aus Anlass des zehnten Jahrestages der deutschen Einheit auf einer von n-tv übertragenen Gala, als Scott McKenzie durch Berlin streifte. Als er am Brandenburger Tor zur Gitarre griff und "San Francisco" intonierte, erstarrte die Menge. Gleich ob alt oder jung, die Hymne sangen, summten, wie auch immer, alle mit. Was kann es Schöneres geben für einen Troubadour. Trotz aller Tragik.

Scott Mc Kenzie San Francisco Beat Club 25 11 1967





1939: Sal Mineo, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger (an der Seite mit James Dean)
1943: Jim Croce, US-amerikanischer Sänger und Songwriter
1945: Rod Stewart, britischer Sänger

„Ich sehe mich auch mit 80 auf der Bühne"… heute wird der Schotte 74 Jahre.

Roderick David Stewart kommt als Sohn der Engländerin Elsie und des schottischen Bauarbeiters Robert Stewart in London am 10. Januar 1945 zur Welt und wächst mit zwei älteren Brüdern und zwei älteren Schwestern in Highgate auf. Rod Stewart selbst beschreibt seine Kindheit als „unbeschreiblich glücklich“, die Schulzeit kann er damit aber nicht meinen, denn hier tut er sich ein wenig schwer. Schon als kleiner Junge ist er fußballverrückt und wird tatsächlich für eine kurze Zeit Profikicker beim FC Brentford, aber nur mäßig erfolgreich. Da entdeckt er die Musik für sich, lernt Gitarre und Mundharmonika spielen und lässt sich von Al Jolson, Bill Hayley und Eddie Cochran inspirieren.
Rod Stewart, der mit 15 die Schule verlässt, verdient sein erstes Geld als Zeitungsjunge, Schildermaler und Totengräber.
Ursprünglich wollte Rod Stewart Profifußballspieler werden. Er ist leidenschaftlicher Anhänger der schottischen Nationalmannschaft und von Celtic Glasgow.
Rod Stewart hat ein englisches und ein schottisches Herz - zumindest was den Fußball angeht. In der englischen Premier-League unterstützt er die Mannschaft von Manchester United, in Schottland drückt er Celtic Glasgow die Daumen. Bei dem schottischen Verein hat Rod Stewart einen eigenen Platz auf Lebenszeit.

Im Laufe seiner Karriere hatte Rod Stewart bislang alles erreicht. Er wurde als der beste Sänger seiner Generation gelobt, er hat mehrere Songs geschrieben, die zu modernen Standards wurden, er sang mit den Faces, die in ihrer besten Zeit mit den Rolling Stones konkurrierten; er hat(te) enormen kommerziellen Erfolg. Stewart sah seinen kritischen Aspekt in den 80er Jahren, als er leichten Pop aufnahm, und obwohl er einige schreckliche Alben aufgenommen hatte - und dieses weiß er und steht dazu - wird Stewart immer als einer der besten interpretierenden Sänger von Rock & Roll in Erinnerung bleiben, wie auch ein versierter, innovativer Songwriter, der eine rohe Kombination aus Folk, Rock, Blues und Country kreiert, die wie kein anderes Folk-Rock- oder Country-Rock-Material klingt. Nachdem Stewart erfolgreich war, verlor er die Wurzelelemente seiner Musik, blieb jedoch ein hervorragender Sänger, während er seinen eigenen künstlerischen Weg zugunsten der Pop-Trends aufgab.

Stewart begann seine musikalische Karriere, nachdem er einige Zeit als Auszubildender beim Brentford Football Club verbracht hatte und in den frühen 60er Jahren mit dem Folksänger Wizz Jones durch Europa tourte. In dieser Zeit wurde er aus Spanien als Landstreicher ausgewiesen. Nach seiner Rückkehr nach England im Jahr 1963 trat er als Sänger und Mundharmonikaspieler der in Birmingham ansässigen R & B-Gruppe Jimmy Powell & the Five Dimensions bei. Die Band tourte in Großbritannien und nahm eine Single für Pye Records auf, bei der Stewart auf/mit Blues-Harmonika auftrat.
Nach seinem Umzug nach London schloss er sich der Band von Long John Baldry an, den Hoochie Coochie Men. Die Gruppe nahm 1964 eine Single auf, "Good Morning Little Schoolgirl", die aber nicht in den Charts aufgenommen wurde. Bald darauf entwickelte sich die Band zu Steampacket. Im Sommer 1965 unterstützte die Gruppe die Rolling Stones und die Walker Brothers auf einer UK-Tour und nahm ein bis 1970 unveröffentlichtes Album auf. Anfang 1966 löste sich Steampacket auf und Stewart wurde Mitglied der Blues-Rock-Kombination Shotgun Express, die eine Single veröffentlichte, die Gruppe selbst zerbrach dann aber wieder. Stewart trat dann Ende 1966 der Jeff Beck Group bei.

Mit der Jeff Beck Group begann Stewart seinen Aufstieg zum Ruhm. Er und der ehemalige Yardbird-Gitarrist leisteten Pionierarbeit im schweren Blues-Rock-Team eines virtuosen Gitarristen und eines dynamischen, s**y Sängers, der zum Standard für Heavy Metal wurde. Truth, das Debütalbum der Band, wurde im Herbst 1968 veröffentlicht und wurde sowohl in Amerika als auch in Großbritannien zum Hit. Die Jeff Beck Group tourte 1968 und 1969 mehrmals in beiden Ländern und gewann eine engagierte Anhängerschaft. Im Sommer 1969 veröffentlichten sie ihr zweites Album, Beck-Ola, das sowohl in den USA als auch in Großbritannien ein weiterer Hit wurde. Im Herbst brach die Gruppe jedoch auseinander.

Jeff Beck, Rod Stewart - People Get Ready





Nachdem er ein Angebot abgelehnt hatte, der amerikanischen Rockgruppe Cactus beizutreten, schloss sich Stewart und der Bassist der Jeff Beck Group, Ron Wood, den Small Faces an und ersetzten den verstorbenen Sänger / Gitarristen Steve Marriott. Nachdem Wood auf Gitarre umgestellt hatte, verkürzte die Gruppe ihren Namen zu Faces und nahm ihr Debütalbum First Step auf. Während dieser Zeit hatte Stewart auch einen Solovertrag unterschrieben und veröffentlichte Ende 1969 sein erstes Album, An Old Raincoat, (The Rod Stewart Album für seine amerikanische Veröffentlichung). Der Rekord konnte in Großbritannien nicht in den Chart aufgenommen werden, erreichte aber in den US-Charts Platz 139. Auf dem Album standen Stewarts Folk-Wurzeln in Verbindung mit seinen R & B- und Rock-Einflüssen, wodurch ein unverkennbarer Rock-and-Rock mit Akustikeffekt entstand, der signalisierte, dass er selbst eine kreative Kraft war.
Diese frühen Aufnahmen Stewarts sind vom Blues geprägt. Der Blueseinfluss trat im Laufe seiner Karriere mehr und mehr zu Gunsten eines weicheren und gefälligeren Gesangs in den Hintergrund. Markenzeichen Rod Stewarts blieb jedoch seine raue Stimme.

In der „Benzingasse“…
The Faces veröffentlichten First Step im Frühjahr 1970. Das Album war sowohl eine Abkehr von der R & B / Pop-Richtung der Small Faces als auch vom starken Blues der Jeff Beck Group. Stattdessen wurde die Gruppe zu einer ausgelassenen, quirligen und schlampigen, von Stones inspirierten Rockband. Das Album entwickelte sich im Vereinigten Königreich besser als in den USA. Dennoch baute die Gruppe mit ihren rücksichtslosen, unordentlichen Live-Shows eine hingebungsvolle Fangemeinde auf beiden Kontinenten auf. Im Herbst 1970 veröffentlichte Stewart sein zweites Soloalbum "Gasoline Alley", das ihn mit einer amerikanischen Tour unterstützte.
Es ist ein Album mit einem zerlumpten, schäbigen Charme. Wie sein Vorgänger wird fast die gesamte Gasoline Alley auf akustischen Instrumenten gespielt - Stewart behandelt Rock & Roll-Songs wie Volkslieder und interpretiert sie auf individuelle, unvorhersehbare Weise neu.
Ron Wood unterstützte Stewart bei der Komposition der Lieder für die ersten Soloalben. Bei manchen Liedern übernahmen die Faces die musikalische Begleitung.
Sowohl die Singleauskopplung Maggie May als auch das Album wurden gleichzeitig Nummer eins in Großbritannien und den USA.

Rod Stewart - Only A Hobo





Das folgende Jahr erwies sich als ausschlaggebend für Stewarts Karriere. Anfang 1971 veröffentlichten die „Gesichter“ ihr zweites Album, Long Player, dass ein größerer Hit als First Step wurde, aber sein drittes Soloalbum Every Picture Tells a Story machte Rod Stewart zu einem bekannten Namen und erreichte die Nummer eins in Amerika und Großbritannien. "Reason to Believe" war die erste Single des Albums, die in beiden Ländern ein kleiner Hit wurde, aber als DJs die B-Seite "Maggie May" spielten, wurde sie für fünf Wochen zu einem Nummer-Eins-Hit in Großbritannien und den USA.
The Faces veröffentlichten ihr drittes Album, “a nod is as good as a wink to a blind horse“ ein paar Monate später. Dank des Erfolgs von Every Picture Tells a Story war das Album in beiden Ländern ein Top-Ten-Hit. es brachte auch die Single "Stay with Me" heraus, die der einzige Top 40-Hit der Band in den USA wurde. Für mich persönlich ein tolles Album von den Faces…

Faces - Stay With Me





Im folgenden Jahr begannen die Faces eine lange Frühlingsreise. Während der Tour nahmen die Spannungen in der Band zu, als Stewarts Solo-Karriere an Popularität gewann. In diesem Sommer veröffentlichte Stewart sein viertes Soloalbum Never a Dull Moment, das beinahe den Erfolg von Every Picture Tells a Story nachahmte und auf Platz zwei in den USA und Platz 1 in Großbritannien erreichte. Im Frühjahr 1973 veröffentlichten die Faces ihr letztes Album, Ooh La La. Stewart drückte seine Verachtung für die Platte in der Presse aus, erreichte jedoch die Nummer eins in Großbritannien und die Nummer 21 in den USA. Nachdem sie Anfang 1974 die Single "Pool Hall Richard" herausgebracht hatte, ging die Band auf Tour; sie würde sich als letztes erweisen.

Stewart veröffentlichte Smiler im Herbst 1975. Smiler folgte der gleichen Formel wie seine vorherigen vier Alben - und es wurde auch ein Hit -, aber es zeigte Anzeichen, dass das bislang beherrschende Potential der Gruppe dünn wurde. Im März 1975 begann er eine Liebesbeziehung mit der schwedischen Schauspielerin Britt Ekland. Die Romanze, zusammen mit einem erbitterten Kampf mit britischen Steuereintreibern, veranlassten ihn, die US-amerikanische Staatsbürgerschaft zu beantragen. Atlantic Crossing, veröffentlicht im Sommer 1975, machte den Umzug des Sängers deutlich. Erwähnenswert hierzu: Mit seinem von Gavin Sutherland übernommenen Titel Sailing, der sich 1975 17 Wochen in den bundesdeutschen Charts hielt, schaffte Stewart auch in Deutschland den Durchbruch.
Mit dem Produzenten Tom Dowd und der Rhythmusgruppe Muscle Shoals aufgenommen, entfernte das Album einen Großteil der volkstümlichen Wurzeln des Sängers und betonte seinen Pop-Appeal. Am Ende des Jahres verließ Stewart die Faces und die Band löste sich schließlich auf.

Rod Stewart - Farewell (Original Video 1974) Extremely Rare HD 1080p





Eine Nacht in der Stadt…
Aufgenommen in Los Angeles mit einer Gruppe von Studiomusikern, setzte A Night on the Town (1976) den Schritt von Stewart in ein schlankeres Pop-Territorium fort. Es gab die Hit-Single "Tonight's the Night", die acht Wochen lang die Nummer eins in den USA war. Foot Loose & Fancy Free, das im folgenden Jahr veröffentlicht wurde, folgte demselben künstlerischen Muster wie A Night on the Town, übertraf jedoch seine kommerzielle Leistung und verkaufte mehr als drei Millionen Exemplare.
Stewart hat danach einige Disco Beats in seine musikalische Schaffensweise für "Blondes Have More Fun" von 1978 aufgenommen. Unterstützt von der Nummer eins-Single "Da Ya Think I'm s**y?", wurde die Platte zu Stewarts erstem Nummer-1-Album seit Every Picture Tells a Story und verkaufte über vier Millionen Platten. Zu dieser Zeit war Stewart für seinen Jet-Set-Lifestyle bekannt, insbesondere für die Serie von Schauspielerinnen und Models, mit denen er sich traf.

Heute Nacht bin ich dein…
Mit Tonight I'm Yours von 1981 fügte Stewart seinem Erfolg Elemente des New Wave- und Synth-Pop hinzu, was zu einem weiteren Platin-Album führte. Bald darauf aber brach seine Karriere zusammen. Seine nächsten vier Alben klangen gezwungen und er erzielte zwischen 1982 und 1988 nur drei Top-Ten-Hits.

Von diesen vier Alben erhielt nur 1983 Camouflage Gold. Stewart erholte sich 1988 mit Out of Order, aufgenommen mit Andy Taylor von Duran Duran und Bernard Edwards von Chic. Seine Version des "Downtown Train" von Tom Waits aus dem 1989 erschienenen Storyteller mit vier Scheiben wurde zu seinem größten Hit seit "Da Ya Think I'm s**y?"
Die von Trevor Horn produzierte Version Stewarts von Downtown Train bescherte dem Verfasser des Stücks, Tom Waits, 1990 Tantiemen-Einnahmen, die dieser mit dem Original nicht annähernd erzielte. Ebenso verwendete Stewart von Tom Waits Tom Traubert’s Blues (Waltzing Matilda) und machte daraus einen Welthit.

Erst 1991 konnte er sich mit dem Album Vagabond Heart wieder auf seine alten Qualitäten besinnen. Vagabond Heart (1991) reflektierte einen reiferen und reflektierenden Rod Stewart und setzte seine Comeback-Serie fort.

Unplugged .... und sitzend…
Stewart traf sich erneut mit Ron Wood, um 1993 ein MTV Unplugged-Konzert aufzunehmen. das begleitende Album Unplugged ... und Seated startete die Top-Ten-Hitsingle "Have I Told You Lately". Unplugged kehrte auch zu einem akustischeren Sound zurück.

J'Anna Jacoby on Violin, fantastic…

ROD STEWART - "Have I Told You Lately" (Montreal, 2013) HD





1994 wurde Rod Stewart in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Auf seinem 1995er Album A Spanner in the Works erkundete der Sänger eine verfeinerte Version dieses Sounds und erzielte mit Tom Pettys "Leave Virginia Alone" einen weiteren Hit. Im folgenden Jahr veröffentlichte er "If We Fall in Love Tonight", das aus zuvor veröffentlichtem und neuem Material bestand. Mit When We Were the New Boys folgte 1998 eine Rückkehr zu seinen Wurzeln im Trad Rock.

Mensch
2001 beschritt Stewart mit Human einen neuen Weg, ein Album, das versuchte, auf das zeitgenössische und urbane Publikum zu treffen, scheiterte jedoch bei der kritischen und kommerziellen Öffentlichkeit. Sein nächstes Projekt mag gleichermaßen unwahrscheinlich geklungen haben, aber es war viel erfolgreicher.
2002 veröffentlichte Stewart eine Sammlung mit Jazz-Standards unter dem Titel It Had to Be You - The Great American Songbook. Nach dem Erfolg des Albums und mehrfacher Platinauszeichnung veröffentlichte er vier Nachfolgealben mit diesem Material; insgesamt wurden die „Great-American-Songbook“-Alben weltweit mehr als 17 Millionen Mal verkauft.
It Had to Be You, der erste in seiner Serie, der das Great American Songbook crooning war, wurde zu einem beliebten Favoriten für zeitgenössische Musik und lag nach seiner Veröffentlichung 2002 an der Spitze der Albumcharts. As Time Goes By folgte 2003 in die Charts und verpasste die Spitze um nur eine Stufe. Ende 2004 wurde sein drittes Volume-Werk in der Reihe (Stardust) Nummer eins. Thanks for the Memory wurde 2005 zum vierten Gesamtwerk in dieser Serie. Bis zum Jahresende waren alle vier Schaffenswerke im The Great American Songbook Box Set enthalten.

Kaum zu glauben, aber am 14.Oktober 2004 stand Rod Stewart mit fast 60 Jahren zum ersten Mal auf der Bühne der legendären Royal Albert Hall in London – und das auch nur für „One Night Only“.
Er zelebriert in den ehrwürdigen Gemäuern der Albert Hall zusammen mit einem 60-köpfigen Orchester der BBC und mit einigen befreundeten Musikern ein opulentes Set: Ex-Kollege Ron Wood greift in typischer Stones-Manier beim Faces-Oldie „Stay With Me“ in die Saiten, zusammen mit Pretenders-Chefin Chrissie Hynde präsentiert Stewart eine klasse Version von „As Time Goes By“ (aus dem Film Casablanca) und dem verstorbenen Freund Robert Palmer („wir haben einige zusammen gekippt“) widmet er „Addicted To Love“. Die DVD „One Night Only“ bündelt auf ca. 80 Minuten die Höhepunkte seines ursprünglich 2,5 Stunden langen Auftritts. Die sehr britische Comedy mit Dame Edna, die am Abend durch das Programm führte, fehlt komplett.

Ein unglaublicher Act, für mich das bis dato perfekteste Live-Event des Schotten… hier nur stellvertretend 3 davon…

Rod Stewart - I Don't Want To Talk About It (from One Night Only! Live at Royal Albert Hall)





Rod Stewart - As Time Goes By (from One Night Only!) ft. Chrissie Hynde





Rod Stewart - Maggie May / Gasoline Alley (from One Night Only!) ft. Ron Wood





Immer noch das Gleiche: Große Rockklassiker unserer Zeit
2006 setzte er seine Serie von Cover-Alben fort, konzentrierte sich aber dieses Mal auf die Rock & Roll-Ära. Immer noch das Gleiche: Great Rock Classics unserer Zeit erschien gegen Ende des Jahres mit einer Version von Creedence Clearwater Revivals "Have You Ever Ever" als Lead-Single.
2007 wurde er zum Commander of the Order of the British Empire wegen seiner Verdienste um die Musik ernannt. An seinen Namen kann er den Namenszusatz CBE anfügen.
Als nächstes beschäftigte sich Stewart mit Soul and Motown Classics 2009 mit Soulbook, kehrte jedoch zu den Standards für 2010 zum fünften Teil seiner Great American Songbook-Serie, Fly Me to the Moon, zurück.
Im Jahr 2010 beteiligte sich Rod Stewart an dem Benefiz-Projekt Helping Haiti von Simon Cowell.
Stewart flirtete während dieser Zeit weiterhin mit der Idee einer Faces-Wiedervereinigung, aber selbst als die Gruppe im Frühjahr 2012 in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, blieb er außen vor. Stattdessen bereitete Stewart sein erstes Album für Verve vor: das saisonale Set Merry Christmas, Baby, das im Oktober 2012 erschien. Im selben Monat veröffentlichte er seine Memoiren Rod: The Autobiography.

Zeit
Das Verfassen seiner Memoiren inspirierte Stewart dazu, sich wieder dem Songwriting zu widmen, einer Disziplin, die er in den 90er Jahren verlassen hatte. Sein nächstes Album, Time - sein erstes für Capitol Records - bestand fast ausschließlich aus Songs, die er mitgeschrieben hatte, und alle hatten eine ausgesprochen autobiographische Neigung. Time wurde im Mai 2013 veröffentlicht. Nach dem Erfolg kehrte Stewart ins Studio zurück, um eine weitere Sammlung von Originalmaterial aufzunehmen. Another Country erschien im Oktober 2015 mit der Single "Love Is". Im Jahr 2017 arbeitete er an einem Remix seines Songs "Da Ya Think I'm s**y?" mit Joe Jonas.

Das letzte Album von Stewart, Blood Red Roses, erschien im letzten September.
"Didn't I" ist eine richtig gute emotionale Ballade mit einem ziemlich traurigen Text. Geschrieben aus der Position eines Vaters, der am Krankenbett seiner Tochter steht, die drogensüchtig ist.
"Didn’t I" ist nur ein bisschen autobiografisch…
Rod Stewart hat acht Kinder mit fünf Frauen. Teilweise sind seine Kinder sehr erfolgreich. Liam, sein Sohn aus seiner zweiten Ehe, ist zum Beispiel Eishockey-Profi. Aber es gibt eben den Sohn, Sean, an den sich dieser Song wohl indirekt richtet. Im Text von "Didn't I" warnt Stewart vor den Gefahren des Aufwachsens in Kalifornien, und das trifft auf seinen Sohn Sean zu. Der hatte Drogenprobleme und öfter Ärger mit der Polizei. Er fuhr zum Beispiel mal in einem Flughafen auf dem Gepäcktransportband in den Sicherheitsbereich. Das brachte ihm den Applaus seiner Kumpels und eine Nacht in Polizeigewahrsam ein. Also, man darf vermuten, dass Sean im Song gemeint ist, allerdings nur indirekt, denn Stewart hat sich sehr um Sean gekümmert und ihn aus dem Drogensumpf geholt. Da braucht er sich also als Vater keine Vorwürfe zu machen.

Nächstes Video: Featuring Bridget Cady
Bridget Cady ist eine unglaublich bekannte Sängerin, die keiner kennt. Sie singt seit Jahren im Background von Stewart und anderen großen Stars, unter anderem auch bei Eros Ramazotti. Sie selbst hat aber noch kein eigenes Album veröffentlicht.

Rod Stewart 'Didn't I' Live at Caesars Palace featuring Bridget Cady





Familie
Rod Stewart bekommt fast ebenso viele Kinder, wie er bekannte Hits hat: seine erste Tochter Sarah wird 1964 während einer Liaison mit der Malerin Susannah Boffey geboren. Mit seiner ersten Ehefrau Alana Hamilton hat er die Kinder Kimberley (1979) und Sean (1980), mit dem Model Kelly Emberg zeugt er Tochter Ruby (1987). Die zweite Frau, Model Rachel Hunter, schenkt ihm in den 1992 Tochter Renee und 1994 Sohn Liam. Seit 2007 ist er mit Penny Lancaster verheiratet, die 2005 Sohn Alastair zur Welt brachte. Im Februar 2011 wurde ihr zweiter gemeinsamer Sohn namens Aiden geboren.

Krankheit
1999 erkrankte Stewart an Schilddrüsenkrebs, den er im Juli 2000 operieren ließ. Die Operation drohte seine charakteristische „Reibeisenstimme“ zu zerstören. Stewart musste nach der Krebstherapie das Singen wieder erlernen. Seit der Krebserkrankung engagiert sich Stewart in der „City of Hope Foundation“, die die Krebsforschung unterstützt.

Rod Stewart: „Ich tue, was ich kann, um mich vom Grab fernzuhalten” und „Ich habe keine Angst vor dem Sterben, der Gedanke besorgt mich nicht übermäßig. Nur zu bald sollte es noch nicht passieren.“


1946: Aynsley Dunbar, britischer Schlagzeuger (Mayall, Zappa, Reeves, Burdon, Beck)
1948: Donald Fagen, US-amerikanischer Sänger und Keyboarder (Steely Dan)
1949: George Foreman, US-amerikanischer Boxer
1949: Linda Lovelace, US-amerikanische Pornodarstellerin
1950: Winfried Schäfer, deutscher Fußballspieler und -trainer
1953: Pat Benatar, US-amerikanische Rocksängerin
1955: Michael Schenker, deutscher Rock-Gitarrist
1957: Claus-Dieter Grabner, deutscher Medienmanager (BRAVO)
1964: Frauke Ludowig, deutsche Fernsehmoderatorin
1974: Sabrina Setlur, deutsche Hip-Hop-Sängerin


Gestorben sind an einem 10. Januar

1893: Carl Morgenstern, deutscher Landschaftsmaler
1895: Benjamin Godard, französischer Komponist

Benjamin Godard - Berceuse de Jocelyn Op.100 Cello





1904: Jean-Léon Gérôme, französischer Historienmaler
1917: Buffalo Bill, US-amerikanischer Büffeljäger
1959: Michael Grzimek, deutscher Tierfilmer
1971: Coco Chanel, französische Modeschöpferin

„Mode ist nichts, was nur in der Kleidung existiert. Mode ist in der Luft, auf der Straße. Mode hat etwas mit Ideen zu tun, mit der Art wie wir leben, mit dem, was passiert.“
Gabrielle ‚Coco‘ Chanel

Coco Chanel, eigentlich Gabrielle Bonheur Chasnel, wurde am 19. August 1883 als zweite Tochter eines Straßenhändlers in Saumur in der Auvergne geboren.

Sie war ein uneheliches Kind. Die Mutter, die die Ehe vortäuschte, ließ ihre Tochter auf den Familiennamen des Vaters taufen. Durch einen Schreibfehler im Taufbuch wurde das "s" im Namen übersehen und auch später nicht wieder korrigiert. Aufgewachsen ist Chanel in ärmlichen Verhältnissen. Als sie zwölf Jahre alt war, verstarb die Mutter. Der Vater, der das Sorgerecht erhielt, gab sie und ihre ältere Schwester völlig verwahrlost in die Obhut eines Waisenhauses.
Die Nonnen hatten schon zu Abend gegessen und boten ihr zwei schnell gekochte Eier an. Doch obwohl das junge Mädchen vor Hunger kaum stehen konnte, schüttelte es nur den Kopf und zeterte: "Merde, ich mag keine Eier."

Mit Erreichen des 16. Lebensjahres wurde Chanel aus dem Waisenhaus entlassen. Sie begann zunächst als Näherin zu arbeiten und zog später nach Paris, um in diversen Nachtclubs als Sängerin und Tänzerin aufzutreten. Hier erhielt sie den Bühnennamen "Coco", der nach einer Weile auch ihr Rufname wurde.

Ab 1909 arbeitete sie als Modistin in Paris. Ihr Wunsch war es, sich als Hutmacherin selbstständig machen zu können.
Mit dem Industriellensohn Etienne Balsan kam die Wende. Der war fasziniert von der schlagfertigen Chanteuse, sie war angetan von seinem Geld und vor allem von Royallieu, seinem Schloß. Etienne wurde ihr erster Mann und sie umgehend schwanger von ihm. Die feine Provinzgesellschaft tuschelte von einer sehr komplizierten Abtreibung.
Der wohlhabende Verehrer stellte ihr 1910 die finanziellen Mittel zur Verfügung, und so konnte sie im Atelier eines Wohnhauses mit der Produktion von Hüten nach eigenem Design beginnen. Der Verkauf ihrer Arbeiten lief bestens, so dass sie schon nach kurzer Zeit ihr erstes Hutgeschäft in Paris eröffnen konnte. Als sie im Auftrag der Kunden auch Kleider entwarf, entstanden völlig neue, schlichte Kleider in großflächigen Grundfarben. Kleider von Coco Chanel wurden zum edlen Luxus-Produkt der Pariser Szene und schon 1914 eröffnete sie unter ihrem Namen erste Boutiquen in Deauville und Biarritz. 1916 erscheint eines ihrer Modelle in der amerikanischen Zeitschrift 'Harper's Bazaar' mit dem Untertitel "The Charming Chemise Dress".
Alle Modesalons blieben während des Ersten Weltkrieges geschlossen - nur nicht der, den sich Coco in Paris eingerichtet hatte.
Nach dem Krieg hatte Coco Chanel es geschafft. Sie mietete sich Haus Nummer 25 in der Rue Cambon, die Häuser 27 bis 31 kamen im Laufe der Jahre hinzu. Coco fuhr nun einen blauen Rolls-Royce, rauchte öffentlich Zigaretten, am liebsten schwarze Gauloises, und machte sich die Männer der Boheme untertan: Dem Dramatiker Jean Cocteau bezahlte sie die Opiumentzüge, dem Ballettdirektor Serge Diaghilew schenkte sie Geld, der Komponist Igor Strawinski mußte ihren Hund ausführen.
Daneben gab es in Cocos Liebesreigen unter anderen den Künstler Paul Iribe, dem auf dem Tennisplatz hinter ihrer Villa das Herz stehenblieb; den Dichter Pierre Reverdy, der vor Coco ins Kloster floh; sowie immer mal wieder zwischendurch den unermüdlichen Arthur Capel, der dem Ganzen schließlich ein Ende machte, indem er mit seinem Auto gegen einen Felsen fuhr. "Sie ist", grämte sich elegisch der Regisseur Luchino Visconti, "eine schöne Frau ohne Gnade."

To Be Irreplaceable, One Must Always Be Different; Mademoiselle Coco Chanel





Ab 1918 lancierte sie Pyjamas für Frauen, der bisher nur den Männern vorbehalten war. 1919 eröffnete sie einen Modesalon in Paris. Chanel zeigte sich nicht nur als herausragende Modeschöpferin, sondern auch als erstklassige Geschäftsfrau.
Ihren Durchbruch vollzog sie allerdings nicht mit ihrer Mode, sondern 1923 mit dem Parfum "Chanel Nr. 5". Dieser Duft war auch der erste, der unter dem Namen des Schöpfers präsentiert wurde. entwarf sie das erste "Kleine Schwarze". Schlagzeilen machte sie Anfang der 1930er Jahre, als sie mit den Nationalsozialisten sympathisierte. Auch einige Freundschaften zu hochrangigen deutschen Offizieren aus dieser Zeit wurden ihr vorgeworfen. Während des Krieges zog sich Chanel ab 1939 aus dem Geschäftsleben und allen Aktivitäten zurück.
Coco zog ins Ritz, auf dessen Dach schon bald die Hakenkreuzfahne wehte. Vor dem Salonkamin, bei frischem Kastanienpüree und einem Fingerhütchen Wodka, traf die Modemillionärin einen blonden, blendend aussehenden Mann, der ihr gefiel. Coco lächelte den sichtlich jüngeren Mann an, worauf dieser sagte: "Nennen Sie mich Spatz." Hans Günther von Dincklage, seit 1928 als zwielichtiger Diplomat in Paris, war dem SS-Obersturmbandführer Walter Schellenberg zugeordnet und hatte sich mit der Kontrolle der französischen Textilindustrie zu befassen.
Ihre Zeit nutzte sie, um eine neue Kollektion zu entwerfen. Als Vorbild und Inspiration dienten ihr die Uniformen des Zweiten Weltkrieges. Vorlagen aus dieser Zeit beeinflussen bis heute den typischen Chanel-Stil. Ihr Geliebter und früher Geldgeber Arthur Capel heiratete in England und verunglückte wenige Monate später tödlich bei einem Autounfall an der Côte d’Azur. Chanel war außerdem mit Pablo Picasso, Sergej Diaghilew, Jean Cocteau und Igor Strawinsky eng befreundet.

Während des Krieges war das Haus Chanel geschlossen. Ihren Wiederaufstieg danach verdankt Coco Chanel dem schlechten Geschmack der jungen Baronesse Marie-Helene Rothschild, die Coco Chanel 1953 ihr neuestes Ballkleid vorführte. "Wie schrecklich", stöhnte die Chanel, riss den Vorhang aus tiefrotem Taft herunter und improvisierte aus dem Fetzen ein Ersatzkleid - worauf die Baronesse auf dem Ball fortwährend gefragt wurde, woher sie denn diese wunderbare Robe habe.
Im Privatleben Chanels scheiterten zahlreiche Beziehungen, so auch die Verbindung mit dem russischen Fürsten Dimitri Pawlowitsch, den sie Ende des Krieges kennen gelernt hatte, und die Freundschaft mit dem Herzog von Westminster, Hugh Richard. Erst 1954 kehrte Chanel wieder ins Berufsleben zurück. Ihre zu Kriegszeiten entstandene Kollektion wurden nun produziert. Der Erfolg in den USA war überwältigend. Vor allem hier traf sie den Zeitgeist. Damit stellte sich auch der internationale Durchbruch des Hauses Chanel ein. Erstmals in der Geschichte der Mode waren Frauen in den zweiteiligen Kostümen von Chanel gleichberechtigt. Ihre Kostüme aus körnig weichen, melierten Tweeds mit aufgesetzten Taschen beeinflussten die Mode des 20 Jahrhunderts nachhaltig. Die Amerikaner liebten Chanel so sehr, dass sie ihr Leben 1969 in einer Broadway-Show nachspielten. Die Rolle der Coco Chanel wurde mit Katharine Hepburn besetzt. Anschließend wurde der Stoff auch mehrfach verfilmt.
Über zeitgenössische Wegbegleiter und Umstande äußerte sie sich wie folgt:
Über die Armut ("Ich mag keine Leute, die nicht gut riechen"), den Reichtum ("Ich würde auch Schnürsenkel verkaufen"), Pablo Picasso ("Er hat mir gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil er seine Strohmatte geheiratet hat"), Charles de Gaulle ("Kommt sich vor wie der Sonnenkönig"), die Italiener ("Teppichhändler") und die französische Presse ("Alles Angsthasen").

„Ein Mann kann anziehen was er will, er bleibt doch immer nur das Accessoire der Frau.“
Gabrielle ‚Coco‘ Chanel

Im Alter blieb sie zunehmend allein, nachts musste ein Mann neben ihr sitzen und ihren Schlaf bewachen. Der letzte, der für diesen Dienst bezahlt wurde, kauerte am Abend des 10. Januar 1971 auf dem Stuhl neben ihrem Bett, als er die Chanel beim Einschlafen sagen hörte:
"Sehen Sie, so ist das, wenn man stirbt."

Die bis ins hohe Alter agile Coco Chanel starb an jenem Abend während der Vorbereitungen für eine weitere Kollektion im Alter von 87 Jahren in Paris.
Aschenbrödel starb reich und emanzipiert: im Pariser Luxushotel "Ritz", wo sie seit Jahren zu schlafen pflegte (wohnen tat sie gegenüber in der Rue Cambon 31 über ihrem Modesalon). Die bis zuletzt ebenso aktive wie aggressive Altmeisterin der französischen Haute Couture verschied in aller Stille.

COCO CHANEL





1976: Howlin’ Wolf, US-amerikanischer Blues-Musiker
1986: Joe Farrell, US-amerikanischer Jazzmusiker
2004: Alexandra Ripley, US-amerikanische Schriftstellerin
2007: Carlo Ponti, italienischer Filmproduzent
2016: David Bowie, britischer Musiker und Sänger


10.01.2019 um 9:18 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
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re: Guten Morgen Feuilleton

Hallo und Guten Abend, all ihr Lieben…

Als kleines Dankeschön für euer Wohlwollen zu diesem heutigen ‚Reloaded Guten Morgen Feuilleton‘.

Noch einmal dieses einzigartige, zugegeben später cineastisch hervorragendem aufgepeppten Video aus den early years vom Geburtstagskind Rod Stewart mit the Beck.

Ich wünsche euch einen richtig kuschelig warmen Abend, vielleicht am Kamin mit knackenden Holzscheiten…
die eure Lulu.



Jeff Beck, Rod Stewart - People Get Ready





10.01.2019 um 16:59 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
661 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!
Der Brexit: Wetten, dass...

Heute ist Freitag, der 11. Januar 2018. Die Sonne ging um 8.22 Uhr auf. Sie ist heute 8:07 Stunden unterwegs. Sonnenuntergang ist dann um 16.29 Uhr.


Das Wetter - Der zweigeteilte Harz
Es wird wieder etwas wärmer und der Temperaturanstieg sorgt sozusagen für einen zweigeteilten Harz. Die da oben mit Schnee und die da unten mit Regen. Zumindest eines haben alle gemeinsam: einen grauen Himmel.
Im Nordharz soll es in den Morgenstunden bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt zwar auch noch zu Schneefällen kommen, die dann aber in Regen übergehen sollen. Die Tageshöchsttemperatur liegt bei 2 Grad.
Im Oberharz fällt von Tagesbeginn bis in den Nachmittag hinein Schnee, was vorm Wochenende die Wintersportler freuen wird. Die Tagestemperaturen liegen zwischen -4 und 1 Grad.

Dass sie spinnen, die Briten, wissen wir dank Obelix. Aber jetzt wird in London noch einer draufgelegt. Das ganze Brexit-Tohuwabohu versteht ohnehin kaum noch jemand. Weder auf dem Kontinent, noch auf der Insel. Und dabei soll es in 78 Tagen soweit sein.
Am 29. März verlässt das Vereinigte Königreich die Europäische Union. Aber wie? Mit Vertrag? Ohne Vertrag? Vielleicht später? Oder doch gar nicht?
Nur eines scheint mittlerweile sicher: Es wird bei dem ganzen Manöver keine Gewinner geben. Oder doch? Die Briten scheinen da guter Dinge, denn in den Wettbüros stehen Brexit-Wetten hoch im Kurs. Einer der ganz großen, traditionellen Anbieter, "William Hill", hat sogar ein "Brexit Special" eingerichtet.

Wetten kann man für oder gegen alles. Deal oder No-Deal, Brexit oder No-Brexit, das Ergebnis der im Unterhaus anstehenden Abstimmung und ob Premierministerin May noch eine Zukunft hat.
Der Brexit wird immer mehr zum Glücksspiel. Vor allem auch für die Wirtschaft und dies in ganz Europa. Und sollte es zutreffen, dann wird um Arbeitsplätze und Existenzen gespielt. Kein gutes Gefühl.
Und dieses Gefühl wird eher noch schlechter, wenn man Nachrichten darüber liest, dass Hedgefonds den Brexit als Heuschrecken-Spielwiese entdeckt haben. Sie wetten massiv gegen das britische Pfund, in der Hoffnung, dass es einen No-Deal-Brexit gibt und die britische Währung dann heftig abstürzt. Fast 5 Milliarden Dollar sollen die Spekulanten nach Medienberichten daraufgesetzt haben.

Da möchte man fast hoffen, dass die britischen Wetter wieder eine so gute Nase haben wie bei früheren politischen Wetten, denn derzeit sagen die Buchmacher der Wettsumme eine Niederlage der EU-Gegner voraus. Mit etwa 55 bis 62 Prozent der Stimmen, so vermutet man bei den Buchmachern, wird der Brexit knapp abgelehnt.
Ob ein Verbleib in der EU jedoch nach diesem Durcheinander ein guter Deal wäre, darauf möchte mittlerweile wohl niemand mehr wetten...

Einen schönen Freitag und einen jetzt schon mal guten Start ins Wochenende wünscht
die Lulu.


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HAPPY BIRTHDAY

Zum Geburtstag hätte sie sich sichern gern selbst einen Sieg geschenkt, aber für Kaisa Mäkäräinen reichte es gestern beim Biathlon in Oberhof nach vier Schießfehlern nur zu einem enttäuschenden 44. Rang. Hoffentlich hakt sie es schnell ab, denn heute feiert die finnische Biathletin ihren 36. Geburtstag. Seit ihrem Weltcupdebüt 2005 gewann Kaisa Mäkäräinen 26 Einzelrennen, sechs Medaillen bei Biathlon-Weltmeisterschaften und dreimal den Gesamtweltcup.

Ihren 67. Geburtstag feiert heute eine der weltweit erfolgreichsten Romanautorinnen: Die US-Amerikanerin Diana Gabaldon ist die Schöpferin Romanserie "Highland-Saga", mit der sie auch die Grundlage für die ebenfalls weltweit erfolgreiche Fernsehserie "Outlander" legte.


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Tag des deutschen Apfels

Der Tag des deutschen Apfels wird heute am 11. Januar gefeiert. An diesem Tag wird nicht irgendein Apfel gefeiert, sondern der deutsche Apfel. Der Kulturapfel ist eine weithin bekannte Art aus der Gattung der Äpfel in der Familie der Rosengewächse. Er ist eine wirtschaftlich sehr bedeutende Obstart. Die Frucht des Apfelbaumes wird Apfel genannt. Äpfel werden sowohl als Nahrungsmittel im Obstanbau als auch zur Zierde angepflanzt. Außerdem wird ihnen eine Wirkung als Heilmittel zugeschrieben. Als die Frucht schlechthin symbolisieren Apfel und Apfelbaum die Themenbereiche s**ualität, Fruchtbarkeit und Leben, Erkenntnis und Entscheidung sowie Reichtum.

Das fleischige Gewebe, das sog. Fruchtfleisch, des Apfels, das normalerweise als Frucht bezeichnet wird, entsteht nicht aus dem Fruchtknoten, sondern aus der Blütenachse. Der Biologe spricht daher von Scheinfrüchten. Die Apfelfrucht - für die der Apfel typisch ist - ist eine Sonderform der Sammelbalgfrucht. Ein Balg besteht aus einem Fruchtblatt, das an einer Naht mit sich selbst verwächst. Innerhalb des Fruchtfleisches entsteht aus dem balgähnlichen Fruchtblatt ein pergamentartiges Gehäuse. Im Fruchtfleisch selbst sind höchstens noch vereinzelt Steinzellennester enthalten.

Entstehen in einer Blüte aus zwei oder mehr Fruchtblättern mehrere miteinander verwachsene Balgfrüchte, so spricht man von einer Sammelbalgfrucht. Sammelbalgfrüchte entstehen stets aus oberständigen Fruchtknoten. Da sich die Einzelbälge zur Samenreife öffnen, gehören Balg- und Sammelbalgfrüchte zu den Öffnungsfrüchten. Sammelbalgfrüchte treten unter anderem bei vielen Magnolienähnlichen, bei Hahnenfußgewächsen, Pfingstrosen und Spiersträuchern auf.


Spring-in-eine-Pfütze-und-bespritze-Deine-Freunde-Tag

Der Spring-in-eine-Pfütze-und-bespritze-Deine-Freunde-Tag findet am heutigen 11. Januar statt. Besonders in wärmeren Regionen kann dieser Tag gut gefeiert werden, da die durch Regen entstandenen Pfützen dort nicht zugefroren sind. Zu dieser kühlen Jahreszeit ist es vor allem in Deutschland oft der Fall, dass Pfützen entweder ganz zugefroren oder aber zumindest von einer Eisschicht bedeckt sind. Aber egal: An diesem Tag geht es darum, Spaß zu haben und umherzuspringen. Wem keine schlammigen oder flüssigen Pfützen begegnen, der darf zu Ehren des Spring-in-eine-Pfütze-und-bespritze-Deine-Freunde-Tages auch einfach so lange auf der Eisschicht herumspringen, bis diese bricht. Danach darf dann vorzugsweise mit Gummistiefeln gehüpft werden und vielleicht werden dabei ja auch tatsächlich einige Freunde erwischt und nass gespritzt. Idealerweise verstehen sie dann auch den Spaß an diesem ganz besonderen Feiertag.


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Was alles so an einem 11.01. in der Vergangenheit passierte:

1055: Nach dem Tod ihres Schwagers Konstantin IX. wird die siebzigjährige Theodora III. ein zweites Mal Kaiserin von Byzanz.

1569: Der Losverkauf für die erste in England durchgeführte Lotterie beginnt westlich neben der St Paul’s Cathedral in London.

1787: Wilhelm Herschel entdeckt die beiden größten Monde des Uranus, die später von seinem Sohn John Herschel Oberon und Titania getauft werden.

1827: Die Stadt Bremen kauft vom Königreich Hannover Gelände nördlich der Geestemündung und legte in den Folgejahren dort einen Seehafen und die Stadt Bremerhaven an.

1861: Alabama tritt aus den Vereinigten Staaten von Amerika aus. Drei Wochen später ist es Mitbegründer der Konföderierten Staaten von Amerika.

1879: Nach Ablauf eines für die Zulu unannehmbaren Ultimatums mar***ieren britische Truppen unter Frederic Thesiger, 2. Baron Chelmsford, im Königreich Zululand ein und eröffnen damit ohne Kriegserklärung den Zulukrieg.

1898: Der wahre Schuldige in der Dreyfus-Affäre, der hoch verschuldete Major Ferdinand Walsin-Esterházy, wird vor Gericht freigesprochen.

1908: Das Gebiet um den Grand Canyon wird von US-Präsident Theodore Roosevelt zum National Monument erklärt.

1911: Auf Vorschlag des Theologen Adolf von Harnack wird in Berlin die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, die Vorläuferin der Max-Planck-Gesellschaft, als Trägerin zahlreicher Forschungsinstitute gegründet.

1922: Frederick Banting und Charles Best gelingt die erste erfolgreiche Behandlung eines Diabetikers mit Insulin.

1923: Ausgehend vom bereits 1921 besetzten Düsseldorfer und Duisburger Raum beginnen französische und belgische Truppen mit der Besetzung des Ruhrgebiets zur Sicherung der im Versailler Vertrag festgelegten Reparationszahlungen.

1934: Das als unabhängiges privatwirtschaftliches Unternehmen getarnte Deutsche Nachrichtenbüro (DNB) wird in Berlin gegründet. Die offizielle zentrale Nachrichten- und Presseagentur in Deutschland in der Zeit des Nationalsozialismus ist faktisch Reichsbesitz und vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda beeinflusst. Im DNB gehen die beiden Vorgänger Wolffs Telegraphisches Bureau und Telegraphen-auf.

1935: Amelia Earhart gelingt als erstem Menschen ein Alleinflug von Honolulu, Hawaii, nach Oakland, Kalifornien.

1942: Japan erklärt den Niederlanden den Krieg und beginnt am gleichen Tag in der Schlacht um Tarakan mit der Eroberung Niederländisch-Indiens im Pazifikkrieg.

1942: Das deutsche U-Boot U 123 versenkt als Auftakt zum Unternehmen Paukenschlag, einer Operation vor der nordamerikanischen Ostküste, einen britischen Frachter.

1949: Die vormals deutschen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie werden unter polnische Verwaltung gestellt.

1954: Lawinenabgänge in Vorarlberg fordern insgesamt 135 Tote, besonders betroffen ist die Gemeinde Blons im Großen Walsertal.

1963: Schah Mohammad Reza Pahlavi stellt auf dem Nationalkongress der Bauern in Teheran ein sechs Punkte umfassendes Reformprogramm vor, das als Weiße Revolution in die Geschichte Irans eingehen wird.

1964: Mit dem Whisky a Go Go wird am Sunset Boulevard in Los Angeles die erste Diskothek in den USA eröffnet.

2002: Beim Wolfratshauser Frühstück im bayerischen Wolfratshausen verzichtet Angela Merkel nach einem längeren Konkurrenzkampf zugunsten von Edmund Stoiber auf die Unions-Kanzlerkandidatur bei der Bundestagswahl 2002.

2002: Die ersten Häftlinge aus dem Krieg in Afghanistan, gefangene Taliban und mutmaßliche Al-Qaida-Mitglieder, treffen im US-amerikanischen Internierungslager Camp X-Ray in der Guantanamo Bay ein. Die völkerrechtlich umstrittenen Internierungen werden von Protesten internationaler Menschenrechtsorganisationen begleitet.

2015: Der Finalsieg in Brisbane gegen Milos Raonic ist für Roger Federer sein 1000. Sieg auf der ATP World Tour. Vor ihm hatten dies nur Ivan Lendl (1071) und Jimmy Connors (1253) geschafft.

2017: Die Elbphilharmonie in Hamburg wird eröffnet.


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Geboren wurden an einem 11.01.

1805: Johann Nepomuk Geiger, österreichischer Maler und Zeichner
1924: Slim Harpo, US-amerikanischer Blues-Musiker

all the Blues in one Song… great.

Slim Harpo - Baby Scratch My Back





1930: Francesco De Masi, italienischer Komponist und Dirigent
1930: Rod Taylor, australischer Schauspieler
‘The Time Machine‘ und ‘The Birds‘ …das waren schon für die damalige Zeit großartige Filme…

Rod Taylor - Top 25 Highest Rated Movies





1942: Clarence Clemons, US-amerikanischer Saxophonist

Als Solist und Sänger mit der Band the Red Bank Rockers erregte Clarence 1983 eigenständig einige Aufmerksamkeit und erreichte Charts-Platzierungen mit einer punkigen Coverversion des von Ashton, Gardner & Dyke komponierten Resurrection Shuffle.

Clarence Clemons - Resurrection Shuffle (montage)





1943: Eduardo Mendoza, spanischer Schriftsteller
1946: Tony Kaye, britischer Rockmusiker (Yes)
1948: Terry Williams, britischer Rockschlagzeuger (Dire Straits, Love Sculpture)

rockige Interpretation des Säbeltanzes (Sabre Dance) von Chatschaturjan…
Bandleader war damals übrigens Dave Edmunds, der später ja den Hit ‚I hear you Knocking‘ rausbrachte.

Sabre Dance - Love Sculpture 1968





1958: Vicki Peterson, US-amerikanische Pop- und Rockmusikerin (Bangles und Continental Drifters)
1971: Mary J. Blige, US-amerikanische Soul- und R&B-Sängerin

Eigentlich nicht unbedingt mein persönliches Musi-Babe, aber das folgende Vid hat schon was…

Mary J. Blige, U2 - One (Official Music Video)





1984: Mark Forster, deutscher Sänger und Songwriter


Gestorben sind an einem 11.01.

1891: Georges-Eugène Haussmann, französischer Präfekt von Paris und Stadtplaner

Es war eine Zeit des industriellen Umbruchs und des kulturellen Fortschritts. Paris wurde zum neuen Ziel für Einwanderer und Staatsbürger. Uralte Bezirke spürten das Gewicht der Überfüllung und damit die Ausbreitung von Krankheiten. Paris, das sich seit dem Mittelalter nicht verändert hatte, war dringend renovierungsbedürftig. Die kleinen verwinkelten Gassen des mittelalterlichen Paris behinderten die Fähigkeit der Stadt, sich zu einem modernen Geschäfts- und Stadtzentrum zu entwickeln. Napoleon III. Und Baron Georges-Eugene Haussmann haben sich vorgenommen, einen Bauplan aus Ordnung und Struktur in einem engen urbanen Design zu integrieren, um ihrem veralteten, chaotischen, archaischen Rahmen ein Ende zu setzen. Neue Straßen, Alleen und Boulevards sowie Parks, Denkmäler und Kirchen wurden so groß gebaut, dass sie die architektonische Fassade der Stadt, die wir heute kennen, verändert hat.

HAUSSMANN'S PARIS RENOVATION IN UNDER 3 MINUTES





1995: Heiner Pudelko, deutscher Rocksänger (Interzone)
1999: Fabrizio De André, italienischer Liedermacher

Wer die Altstadt Genuas besucht, findet viele Spuren des einstigen Reichtums. Enge, dreckige und vielerorts von baufälligen Gebäuden bedrohte Gassen öffnen sich auf Plätze, die imposante Werke beherbergen. Trotz Armut und einer hohen Verbrechensrate birst das Hafenviertel vor Lebensfreude. Auf den Straßen und in den Häusereingängen warten Prostituierte, stehen Zuhälter mit schwerem Schmuck, liegen Junkies, werden Drogen und Hehlerware verkauft. Unter sie mischen sich Touristen und Polizisten, nichtkriminelle Anwohner und nachts das Partyvolk. Eine eigene Welt, die der Liedermacher Fabrizio De André in seinen Stücken verewigt.
"Aus Diamanten wächst nichts, doch aus Mist wachsen Blumen", singt er in "Via Del Campo", das seinen Titel der Hauptstraße durch die Altstadt verdankt. Viele seiner von beißendem Sarkasmus durchdrungenen Texte beschäftigen sich mit Randerscheinungen der Gesellschaft, mit Prostituierten, Mördern, sadistischen Zwergen, Transvestiten, Tagträumern, Nomaden und Homos**uellen, die er mit einem Augenzwinkern beschreibt und als sympathische, wenn auch traurige Verlierer der engstirnigen Wohlstandsgesellschaft darstellt.

1940 geboren, stammt De André selbst aus einer gut situierten Genueser Familie, die es später in die gehobenen Kreise der italienischen Wirtschaft schafft. Fabrizio ist so etwas wie das schwarze Schaf, das Jura studiert, "um die hübschen Literaturstudentinnen zu verführen", wochenlang in den Puffs der Altstadt verschwindet und sich einem exzessiven Lebensstil verschreibt. Nebenbei schreibt er Lieder und tritt in kleinen Theatern der Altstadt auf.

In den sechziger Jahren war der junge Genueser ,,cantautore", der sich an Rimbaud und Baudelaire, später an Bob Dylan und Leonard Cohen orientierte, einer der Vorsänger der italienischen Studentenbewegung.
In der zweiten Hälfte der 60er Jahre veröffentlicht er mehrere Singles, die vom Leben um ihn herum handeln, wie die jungen Prostituierten von "Via Del Campo", den alkoholisierten Rentnern der "Città Vecchia", dem fahnenflüchtigen Soldat Piero. Der Durchbruch erfolgt zum Schluss des Jahrzehnts, als ihn die Studentenbewegung entdeckt und seine Lieder in Hymnen verwandelt. Anstatt weiter Balladen im Stil seines Vorbildes Georges Brassens zu schreiben, veröffentlicht De André zu Beginn der 70er Jahre drei Konzeptalben. So beschäftigt sich "La Buona Novella" (1970) mit den apokryphen Schriften, die nicht im Neuen Testament enthalten sind. "Jesus war der größte Revolutionär der Geschichte", erklärt er, obwohl er ein bekennender Atheist ist.
In "Non Al Denaro, Non All'amore Né Al Cielo" (1971) vertont er Gedichte aus Edgar Lee Masters' "Spoon River Anthology", auf "Storia Di Un Impiegato" (1973) macht er die gewaltbereite Linke und die terroristische Bewegung lächerlich. Sein ganzes Leben lang bleibt De André ein Querdenker.
In der zweiten Hälfte der 70er Jahre kauft er mit seiner Lebensgefährtin, der Sängerin Dori Ghezzi, ein Grundstück in Sardinien und beschäftigt sich intensiv mit Landwirtschaft.
1978 wurde sein sozialkritischer Song ,,Andrea" zum Sommerhit - selbst bei den des Italienischen unkundigen Bundesbürgern.

Fabrizio De Andrè – Andrea





1979 entführen Einheimische das Paar und halten es vier Monate lang angekettet in einer Höhle gefangen. Es kommt nach der Zahlung eines hohen Lösegeldes frei, die Täter werden später gefasst. Die Bedingungen waren grausam, dennoch verteidigt De André seine Peiniger vor Gericht und bezeichnet sie als "Opfer eines Staates, dem es nicht gelingt, ihnen eine anständige Arbeit zu verschaffen".
Seine Erfahrungen verarbeitet De André auf dem Album "L'Indiano" (1981). Nach einer Reise in verschiedene Mittelmeerländer, bei der er Melodien und Instrumente sammelt, entsteht drei Jahre später "Creuza De Ma", auf dem er ausschließlich auf Genuesisch singt. Der kommerzielle Erfolg hält sich zunächst in Grenzen, doch erhält er damit auch international Aufmerksamkeit. David Byrne etwa nennt es eines seiner Lieblingsalben.

Mit "Le Nuvole" (1990) und "Anime Salve" (1996) kehrt mit dem Italienisch auch der nationale Erfolg zurück, nachdem er 1990 schon zum Soundtrack ‚The Godfather‘ das ‚Don Raffaè‘-Theme beisteuert.

Fabrizio De André - Don Raffaè (The Godfather)





Im Sommer 1998 sorgt De André ein letztes Mal für Schlagzeilen: "Wenn es in Süditalien keine Organisationen wie Mafia, 'Ndrangheta oder Camorra gäbe, wären die Arbeitslosenzahlen noch wesentlich höher als sie ohnehin schon sind", sagt er bei einem Auftritt in Kalabrien. Lange ein Alkoholiker und lebenslang ein Kettenraucher, stirbt er im Januar 1999 im Alter von 58 Jahren an Lungenkrebs.
10.000 Menschen begleiten De Andrés Sarg zum Friedhof von Staglieno, wo er im Mausoleum seiner Familie beigesetzt wird. Das Interesse an seiner Musik bleibt in den folgenden Jahren bestehen, was sich an der Veröffentlichung vieler erfolgreicher Zusammenstellungen und Büchern zeigt. Seine Texte sind Teil des italienischen Schulunterrichts, an der Universität von Siena entsteht eine Sammlung mit seinen Handschriften, Fotos und Aufnahmen.

Ob ihn das alles interessiert hätte?
"Erinnere dich, Herr, an deine ungehorsamen Diener. Vergiss nicht ihre Gesichter, denn nach all ihren Irrwegen ist es nur gerecht, dass das Glück ihnen hilft. Aus Versehen, wegen einer Unregelmäßigkeit, aus Pflicht",
lautete der Schluss des letzten Liedes, das er aufnahm.

SMISURATA PREGHIERA FABRIZIO DE ANDRE'





2003: Mickey Finn, britischer Musiker (T.Rex)
2006: Mark Spoon, deutscher DJ und Produzent

Unter den Pionieren von Trance wurde das in Frankfurt am Main ansässige Duo der Produzenten Jam El Mar und Mark Spoon (alias Markus Loeffel) 1992 mit ihrem bahnbrechenden Remix der selbstbetitelten Single von Age of Love bekannt. Nach der ersten Jam and Spoon-EP, Tales from a Danceographic Ocean - die ihren einflussreichen Hit "Stella" enthielt, schuf das Duo eine Menge Remix-Material für Moby ("Go") und Frankie Goes to Hollywood ("Relax") , Deep Forest und andere, alles massive Clubsong; 1993 folgte die Single "Right in the Night", die erste von mehreren Aufnahmen des Duos, mit der in Amerika geborenen Sängerin Plavka. Im selben Jahr veröffentlichten Jam und Spoon ihre vollständige Debüt-LP, die Zwei-Volumen-Touromatic Fairytales 2001 und 2002, die sich von den härteren, stampfenden Beats früherer Werke hin zu einem kommerzielleren Sound bewegte. 1996 kehrte das Duo mit Disco 2001 zurück, einem Album, das unter dem Pseudonym Tokyo Ghetto Pus** aufgenommen wurde. Obwohl die nächste Jam and Spoon-LP (1997 Kaleidoscope) nicht viel Aufsehen erregt hat, wurde ein Remix von "Stella" 1999 zu einem weltweiten Clubhit des Dance-Trance.

Jam & Spoon feat. Plavka - Right In The Night (Original Mix) 1993





2008: Edmund Hillary, neuseeländischer Bergsteiger, Erstbesteiger des Mount Everest

Er nahm den Everest zu Fuß, die Welt im Sturm…
Der legendäre Bergsteiger, Abenteurer und Philanthrop, dessen bekanntes, schroffes Gesicht auf dem 5-NZ-Dollar-Schein hervorgeht, ist der bekannteste Neuseeländer, der je gelebt hat.

Seine Besteigung des Mount Everest (auf Nepali wird der Berg सगरमाथा Sagarmatha „Stirn des Himmels“ genannt), des mit 8848 m höchsten Gipfels des Planeten, mit Sherpa Tenzing Norgay im Jahr 1953 machte ihn weltweit bekannt - buchstäblich über Nacht.
Es folgten Dutzende waghalsiger Abenteuer, darunter die Commonwealth Trans-Antarctic Expedition von 1957/58 und eine 1977 mit dem Jetboot geführte Fahrt den Ganges hinauf. Internationale Vortragsreisen, Bücher und Fernsehdokumentationen festigten den Status von Hillary als weltweite Berühmtheit.

29th May 1953: Edmund Hillary and Tenzing Norgay conquer Mount Everest





Von größerer Bedeutung war vielleicht sein humanitärer Beitrag für die Sherpa im Himalaya. In den 1960er Jahren sammelten Hillary und seine Anhänger Geld und bauten Schulen, Krankenhäuser und andere Einrichtungen in den Bergen. Als neuseeländischer Hochkommissar für Indien erlebte er in den 1980er Jahren eine erfolgreiche Zeit. Trotz seiner bemerkenswerten Leistungen und Momente der persönlichen Tragödie ist Ed Hillary auch für seine Demut und Großzügigkeit bekannt. Der ruhige Bienenzüchter von Auckland, der auf dem Dach der Welt gestanden hatte, sowie der Nord- und Südpol, schien der Inbegriff des bodenständigen Kiwis zu sein.

Sir Edmund Hillary starb am 11. Januar 2008 im Alter von 88 Jahren in Auckland. Am 22. Januar wurde er bei einem Staatsbegräbnis - eine seltene Ehre für einen Privatbürger - verabschiedet. Am 29. Februar wurde seine Asche durch seine 2.Frau Lady June Hillary und den Kindern Peter und Sarah entsprechend seinen Wünschen auf den Golf von Hauraki vor Auckland verstreut. Am 2. April veranstaltete Queen Elizabeth II eine besondere Gedenkfeier für Hillary im Windsor Castle in der Nähe von London.

Die frühen Jahre
Edmund Percival Hillary wurde am 20. Juli 1919 in Auckland als Sohn von Percival und Gertrude Hillary (geb. Clark) geboren. Seine Mutter war Lehrerin; sein Vater veröffentlichte eine Zeitung in Dargaville, die North Auckland Times. Ed hatte eine ältere Schwester, June, und einen jüngeren Bruder, Rex. Die Familie zog 1920 nach South Auckland, als Percy, der im Ersten Weltkrieg in Gallipoli gedient hatte, Land in der Nähe von Tuakau zugewiesen wurde. Percy nutzte als zurückgekehrter Soldat, um sich als Bienenzüchter ausbilden zu lassen, und gründete gleichzeitig eine Wochenzeitung, die Tuakau District News.

Die Koppeln, Hügel und Gezeitenflüsse von Tuakau waren Traumfelder für einen jungen Abenteurer. Ed las bald die spannenden Geschichten von Edgar Rice Burroughs, Rider Haggard und Zane Gray und genoss die Western am Samstag in der Kriegsdenkmalhalle. Er besuchte die Tuakau Primary School und dann die Auckland Grammar, zu der er mehr als drei Jahre im täglichen Zug pendeln mußte. Ed war klein und schüchtern, erlangte jedoch Selbstvertrauen, nachdem er mit Boxunterricht in der Schule bestehen konnte. Mit 16 Jahren bekam er auf einer Schulreise zum Ruapehu-Berg seinen ersten Kontakt mit Schnee. Im selben Jahr zog die Familie nach Auckland, und Percy gründete eine monatliche Zeitschrift für Imker, die neuseeländische Honigbiene.
Ed studierte Mathematik und Naturwissenschaften am Auckland University College. Er liebte das Wandern viel mehr als nur das Lernen, und nach zwei Jahren kam er nach Hause zurück, um seinem Vater bei der Imkerei zu helfen. Im Jahr 1939 bestieg er seinen ersten Gipfel, den Ollivier, in der Nähe des Mt. Cook. Die Familie wurde Anhänger von Herbert Sutcliffe, dem Begründer einer liberalen christlichen Philosophie der körperlichen, psychischen und geistigen Gesundheit, Radiant Living. Obwohl er letztendlich das Interesse verlor, gab sein Engagement bei Radiant Living dem jungen Ed Zuversicht beim öffentlichen Reden und erweiterte seinen intellektuellen Horizont.
Der Pazifismus war eine der wichtigsten Lehren von Sutcliffe. Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, wurde Ed zunächst von der Wehrpflicht freigestellt, weil die Bienenzucht eine zurückhaltende Beschäftigung war, aber er verbrachte vier Jahre in einem Untersuchungslager als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen. Ed überredete schließlich seinen Vater, dass er für den Kriegsdienst freigelassen werden sollte, und 1944 wurde er zur Royal New Zealand Air Force einberufen. Das Training in Marlborough bot mehr herausfordernde Klettermöglichkeiten. Sein Einsatz auf den Fidschi-Inseln und den Salomonen als Flugbootsnavigator endete abrupt, als er bei einem Motorbootunfall schwer verbrannt wurde. Er erholte sich in den Südalpen und fand in Harry Ayres, Neuseelands herausragendem Bergsteiger der damaligen Zeit, einen Mentor.

Vom Everest zum Südpol
Im Jahr 1948 machte Hillary seine erste Besteigung des Mount Cook. Der 3724 m hohe Aoraki/Mount Cook befindet sich rund 35 km nördlich des Gletschersees Lake Pukaki und rund 34 km südöstlich der Westküste der Südinsel Neuseelands
Bald darauf nahm er an einer fünftägigen Reise durch die Hauptkluft teil und half dabei, einen verletzten Kletterer an der Westküste in Sicherheit zu bringen. 1949 begleitete er seine Eltern nach England, um an der Hochzeit seiner Schwester June teilzunehmen, und er fand Zeit, die 4158 Meter hohe Jungfrau in den Schweizer Alpen zu besteigen. 1951 nahm er an einer neuseeländischen Expedition in den Garhwal Himalaya teil und erklomm die fünf über 6000 Meter hohe Gipfel. Die Belohnung waren zwei Plätze in der britischen Everest Reconnaissance Expedition von Eric Shipton. Als Ed und Earle Riddiford ihren Wert unter Beweis stellten, wurde sie 1952 von George Lowe auf der britischen Cho Oyu Expedition begleitet.
Hillary und Lowe wurden dann eingeladen, 1953 an der British Everest Expedition von John Hunt teilzunehmen. Am 29. Mai - vier Tage vor der Krönung von Königin Elizabeth II. - erreichten das letzte Paar, Hillary und der erfahrene Sherpa Tenzing Norgay, den Gipfel des Mt. Everest über die Südwand. Sie waren die ersten Männer, die auf dem "Dach der Welt" standen. Von dem Moment an, als Hillary Lowe sagte, dass sie ‚den ****** geschlagen‘ hatten, war sein Leben ein öffentliches Eigentum. Hillary wurde zum KBE (Knight Commander of the Order of the British Empire) berufen und rund um die Welt gefeiert. Er heiratete Louise Rose, eine talentierte Bratschistin, am 23. September 1953 in Auckland, dem 23. Geburtstag der Braut. Sie sollten drei Kinder haben: Peter (geb. 1954), Sarah (1956) und Belinda (1959).

Hillary führte 1957/58 die neuseeländische Komponente der Commonwealth Trans-Antarctic Expedition an, die dem britischen Kommando Vivian Fuchs unterstand. Die Neuseeländer richteten zuerst Scott Base am Rande des Ross Ice Shelf. Im Oktober 1957 fuhren sie mit modifizierten Ferguson-Ackerschleppern nach Süden, um Lebensmittel- und Treibstofflager für die britische Kreuzungspartei einzurichten. Dann, gegen die Anweisungen des britischen Ross Sea Committees, gingen sie eigenmächtig „versessen auf den Pol - so Gott will und es die Gletscherspalten zulassen“ auf Exkursion. Am 4. Januar 1958 erreichte die Gruppe von Hillary seit Robert Falcon Scotts unglücklicher Reise im Jahr 1912 die erste Überlandpiste des Südpols. Trotz dieses Erfolgs stand er einigen Kritikpunkten gegenüber, weil er das Abenteuer der Expedition angeblich den wissenschaftlichen Zielen vorgezogen hatte.

Im Jahrzehnt nach seinem Everest-Aufstieg veröffentlichte Hillary mehrere Bestseller-Berichte seiner Heldentaten, darunter High Adventure (1955), East of Everest (mit George Lowe, 1956), Die Kreuzung der Antarktis (mit Vivian Fuchs, 1958) und Kein Spielraum für Fehler (1961).

1960-61 leitete Hillary die Himalayan Scientific and Mountaineering Expedition, deren Hauptzweck darin bestand, die Auswirkungen großer Höhen auf den menschlichen Körper zu untersuchen. Ein Versuch, den 8340 Meter hohen Makalu ohne Sauerstoff zu besteigen, endete fast in einer Katastrophe, und die Expedition suchte vergeblich nach dem sagenhaften Yeti, dem abscheulichen Schneemann.

Fruchtbarer half er beim Bau einer Schule in Khumjung im Schatten des Everest. Die Arbeit des Himalayan Trust, gegründet 1964, war Hillarys größter Beitrag für die Region, die er liebte. In den nächsten 30 Jahren errichtete der Trust mit Hilfe von Hunderten von begeisterten freiwilligen Helfern aus Neuseeland und anderen Ländern mehr als ein Dutzend Schulen, zwei Flugplätze, zwei Krankenhäuser und mehrere medizinische Kliniken, reparierte Klöster, ersetzte Brücken und installierte Wasserleitungen und zahlreiche andere Projekte. Diese Bemühungen trugen dazu bei, dass Hillary unter den Sherpas den Titel "Burra Sahib" (groß im Herzen) erhielt.

Sir Edmund Hillary: Building a Legacy of Education and Sustainable Development





Das Ende der "großen Bergtage"
In den 1960er und 1970er Jahren folgte Ed Hillarys Leben einem bekannten Muster internationaler Reisen, Vortragsreisen und Spendenaktionen für Sherpa-Projekte, die mit Expeditionen im Himalaya, im Pazifik, in der Antarktis und in Neuseeland zum Ziel hatten. Leider gab es auch einen persönlichen Verlust. Am 31. März 1975 waren seine Frau Louise und seine jüngste Tochter Belinda auf dem Weg nach Phaphlu, wo Ed beim Bau eines Krankenhauses half, als ihr kleines Flugzeug beim Start in Kathmandu abstürzte. Beider Tod war ein erschütternder Schlag für Ed.

Im folgenden Vid ab ca. 9:40 min. Running-Time mit seiner Familie im Himalaya…

SIR EDMUND HILLARY DOCUMENTARY FILM "I ALWAYS COME BACK TO THE HIMALAYAS" TIBET 47154





Im Jahr 1977, nach mehreren Jahren der Verzweiflung, führte Hillary ‘Ocean to the Sky‘, eine Expedition zur Quelle des heiligen Ganges in Indien. Ed, sein Sohn, Peter, Graeme Dingle und andere benutzten in Neuseeland hergestellte Hamilton-Jetboote, um von der Flussmündung durch tiefe Schluchten und donnernde Stromschnellen in den Himalaya zu gelangen. Der anschließende Aufstieg der Gruppe zu einem namenlosen Gipfel, den sie Akash Parbat (Sky Peak) nannten, wurde ohne Ed erreicht, der der Höhenkrankheit erlag und mit großen Schwierigkeiten evakuiert wurde.

Ein weiterer Anfall von Höhenkrankheit im Jahr 1981, während eines Versuchs auf der damals noch ungeklärten Ostwand des Everest, zwang Ed, zu akzeptieren, dass seine "großen Bergtage" vorüber waren. Sein Sohn Peter wurde inzwischen selbst ein versierter Bergsteiger und nahm an zahlreichen Expeditionen in den Alpen und in der Antarktis teil. 1990 (und erneut 2003) trat er in die Fußstapfen seines Vaters und erreichte den Gipfel des Everest.

Die Tragödie schlug 1979 erneut zu, als Hillarys enger Freund Peter Mulgrew - ein Mitglied der Commonwealth Trans-Antarctic Expedition von 1957/58 - bei der Erebus-Katastrophe getötet wurde. Beide Männer hatten während des Fluges Kommentare zu den beliebten Sightseeing-Flügen von Air New Zealand in die Antarktis gegeben, die 1977 begannen. Am 28. November 1979 machte Mulgrew seinen vierten Flug über das Eis, als der TE901 gegen den Mt. Erebus stürzte und dabei alle 257 Passagiere und Besatzungsmitglieder tötete.

Mitte der 80er Jahre führte Hillarys lange Verbindung mit dem indischen Subkontinent zu einem neuen Abenteuer. Als die neugewählte Labour-Regierung beschloss, die Hohe Kommission Neuseelands in Indien wieder zu eröffnen, überzeugte Premierminister David Lange Hillary, Hochkommissar (und Botschafter in Nepal) zu werden. Er kam im Februar 1985 in Neu-Delhi an, begleitet von June Mulgrew (Peters Witwe), mit der er eng zusammengewachsen war. Hillary, ein bekannter Name in Indien, war eine inspirierte Wahl. Trotz seiner diplomatischen Pflichten fand er immer noch Zeit für das seltsame Abenteuer, einschließlich einer Skiflugfahrt 1985zum Nordpol mit dem ehemaligen Astronauten der Vereinigten Staaten, Neil Armstrong an Bord. Er nahm auch an der Beerdigung von Tenzing Norgay im Jahr 1986 teil. Nach ihrer Rückkehr nach Neuseeland im Juli 1989 heirateten Ed und June am 30. November in Auckland.

Ich/wir selbst durfte(n) ihn anfangs der 90er Jahre einmal kurzzeitig während einer Tempelzeremonie auf Bali kennenlernen.

“You don’t have to be a fantastic hero to do certain things – to compete. You can be just an ordinary chap, sufficiently motivated to reach challenging goals.”

„Man muss kein fantastischer Held sein, um bestimmte Dinge zu erreichen – um erfolgreich zu sein. Man kann ein normaler Kerl sein, der ausreichend motiviert ist, um herausfordernde Ziele zu meistern.“
Sir Edmund Percival Hillary, KG, KBE

Tribute Sir Edmund Hillary Tenzing Norgay





11.01.2019 um 11:04 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
661 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!
Schneewehen und Geständnisse

Heute ist Samstag, der 12. Januar 2019. Insgesamt 8:09 Stunden wird die Sonne heute zwischen Aufgang um 8.21 Uhr und Untergang um 16.30 Uhr unterwegs sein.

Das Wetter
Schnee und Regen prägen je nach Standort heute das Wetter im Harz. Für den Nordharz empfehlen die Meteorologen, den Schirm nicht zu vergessen. Den ganzen Tag über kommt es immer wieder zu Regenfällen bei Temperaturen um 3 Grad. Kälter wird es auch in der Nacht nicht wirklich, die dann mit Sprühregen aufwartet.
Im Oberharz kann es den Vorhersagen nach bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ebenfalls zu Sprühregen kommen (Glätte!). Zum Wintersportwochenende soll sich das Wetter dann aber besinnen und vom Nachmittag an Schnee senden. Auch in der Nacht kommt es zu Schneefällen bei Tiefstwerten von 0 Grad.

In den letzten Jahren hat der Harz Anfang Januar die überregionalen Medien im norddeutschen Flachland stets locker dominiert. Jede Schneeflocke schafft es in der Nachrichten-armen Zeit der Neujahrsempfänge und Jahreshauptversammlung auf die Titelseiten. Die Alpen waren weit weg.
Mit dem Schneechaos jedoch sind sie dem nördlichsten Mittelgebirge zumindest medial arg auf die Pelle gerückt. Da musste der Harz im Wortsinn schon mächtig auffahren. Eine Dampflok, die Aufmerksamkeit schon generiert, wenn sie nur dahin schnauft, der deutscheste Berg, dazu noch eine Schneewehe – so landet der Harz heuer in Tagesschau und Tagesthemen.

Ansonsten blieb die allwöchentliche Harz-Presseschau eher unergiebig. Aber es gibt genug Schlagzeilen, über die man stolpern kann. "Dschungelcamp: Spinnenweben und Wasserfall sind nicht echt", versuchen unzählige News-Portale mit dem Quotenbringer Quote zu machen. Kronzeuge ist Ex-Camper und Ex-Big-Brother Jürgen Milski, der ansonsten häufig auf geldschneiderischen Call-in-Quizkanälen moderiert. Es soll auch Leute geben, die halten die Dschungelcamp-Zuschauer für nicht ganz echt...
Meine Lieblingsüberschrift der Woche lieferte "Spiegel Online" (und klingt dabei eher nach "Bild" oder "Frau im Spiegel"): "Lehrergeständnis: Ich gebe nur noch gute Noten". Der Titel könnte erklären, warum vor wenigen Jahrzehnten eine Eins vorm Komma im Abi noch eine absolute Rarität war. Dagegen ist jetzt offenkundig eine Generation der geistigen Überflieger mit Schallgeschwindigkeit unterwegs...
Zugegeben, da spricht der Neid eines weniger als mittelmäßigen Abiturienten mit: Warum gab es zu meiner Zeit keine Lehrer, die "nur noch gute Noten" geben? Da war man in einigen Fächern ja schon froh, wenn man mit dem stärkenden Leitsatz, wonach die "Drei die Eins des kleinen Mannes" ist, davon kam...

Das richtige Motto zum Wochenende gab derweil der NDR aus: "Ab in den Harz, bevor der Schnee wieder taut!" Die Wintersportorte soll's freuen.

die Lulu wünscht ein schönes Wochenende!


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HAPPY BIRTHDAY

Gratuliert werden kann heute einem Fußballspieler und vor allem Fußballtrainer, der durchaus im Bereich "lebende Legende" unterwegs ist: Ottmar Hitzfeld feiert seinen 70. Geburtstag. Als Trainer wurde er zweimal Schweizer und siebenmal Deutscher Meister, gewann zudem mit Dortmund die Champions League.

Runde Geburtstage gibt es heute aber noch mehr. Ins Auge fällt vor allem ein prominentes Trio, das gemeinsam die 60er-Marke reißt: Musiker, Komponist, Autor und Schauspieler Blixa Bargeld ("Einstürzende Neubauten") gehört ebenso zu diesem Trio wie der schwedische Musiker Per Gessle ("Roxette") und der deutsche Schauspieler und Bodybuilder Ralf Moeller.


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Nationaltag der Apotheker - in den USA

Der Nationaltag der Apotheker wird heute am 12. Januar 2019 gefeiert, um die Apotheker zu ehren. Wer den Tag ins Leben gerufen hat, ist unklar. Vermutlich waren jedoch Apothekervereinigungen beteiligt. Der Tag soll die Aufgabe der Apotheker ehren, die sie im Rahmen der medizinischen Versorgung wahrnehmen. Er kann beispielsweise gefeiert werden, indem einem Apotheker beim Besuch in der Apotheke zu seinem ganz speziellen Ehrentag gratuliert wird.


Festtag der fabelhaften wilden Männer

Am 12. Januar wird weltweit der Festtag der fabelhaften wilden Männer gefeiert. An diesem Tag dürfen sich die wilden Männer selbst feiern und die Frauen dürfen sich an diesen wilden Kerlen erfreuen. Wie genau "wild" dabei interpretiert wird und wie viel "wild" zu viel ist, darf dabei jeder selbst entscheiden. Der Anzug darf an diesem Feiertag jedenfalls gerne im Schrank hängenbleiben und stattdessen kommen der Cowboyhut oder die Bikerstiefel zum Einsatz.

Wer den Tag besonders ausführlich begehen will, kann den wilden Männern mit verschiedenen Redensarten begegnen, wie zum Beispiel: "Treib's nicht zu wild!", "Das macht mich fuchsteufelswild!", "Nun mach' mal die Gäule nicht wild!", "Ich bin so wild auf Dich!" oder "Alles halb so wild!".


Curry-Hühnchen-Tag

Und heute am 12. Januar findet der Curry-Hühnchen-Tag statt. Curry, wörtlich Sauce, ist eine aus Indien stammende Bezeichnung für verschiedene Eintopfgerichte auf der Basis einer sämigen Sauce mit verschiedenen Gewürzen und Zugaben von Fleisch, Fisch und/oder Gemüse. Currygerichte haben sich auch außerhalb des indischen Subkontinents durchsetzen können und sind in der thailändischen, japanischen und englischen Küche ebenfalls sehr beliebt.
Hähnchen oder Broiler sind - anders als der Name nahelegt - Hühner beiderlei Geschlechts mit einem Gewicht von 800 bis 1200g. Die in der heute üblichen Mast eingesetzten Masthybriden sind auf sehr hohe tägliche Zunahmen gezüchtet und erreichen ihr Schlachtgewicht bereits nach vier bis fünf Wochen; bei langsam wachsenden Rassen, die vor allem in der ökologischen Landwirtschaft eingesetzt werden, nach etwa sieben bis zehn Wochen. Schwerere und ältere Hähnchen werden auch Poularden oder Masthähnchen genannt.

Ein Curry hat keine festgelegten Zutaten, je nach Herkunftsregion und Zubereiter können sie sich erheblich unterscheiden. Es gibt vegetarische Currys, Currys mit jeder Art von Fleisch, wie in diesem Fall z. B. Hühnchen, Currys mit Fisch oder Meeresfrüchten. Dazu wird in Indien meistens Reis oder Brot wie z. B. Chapati, Naan oder Puri gereicht, erweitert mit diversen Chutneys und weiteren Beilagen.


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Das passierte mal in der Vergangenheit an einem 12. Januar:

1528: Gustav I. Wasa wird im Dom zu Uppsala zum König von Schweden gekrönt.

1816: In Frankreich wird eine Generalamnestie für Teilnehmer an der Französischen Revolution erlassen.

1868: Amariah Hills erhält das erste US-Patent für einen Rollen-Rasenmäher.

1883: Georg Coch gründet in Österreich das k.k. Postsparcassenamt, die heutige Bawag P.S.K., und führt den weltweit ersten Postscheckverkehr ein.

1888: Der Schoolchildren’s Blizzard fegt über die US-Bundesstaaten der Great Plains. Mindestens 200 Menschen, die von dem Blizzard überrascht werden, kommen ums Leben, der Großteil von ihnen Schulkinder.

1904: Während die deutsche Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika durch eine Erhebung der Bondelswarte gebunden ist, greifen die Herero unter Häuptling Samuel Maharero die Stadt Okahandja an. Dies markiert den Anfang des Aufstandes der Herero.

1912: In Den Haag findet auf Initiative der Vereinigten Staaten die erste Internationale Opiumkonferenz statt, die sich auf eine strenge staatliche Kontrolle des Drogenhandels verständigt.

1912: Bei der letzten Reichstagswahl vor dem Ersten Weltkrieg und dem Ende des Deutschen Kaiserreichs 1918 wird erstmals die SPD stärkste Partei nicht nur nach Wählerstimmen, sondern auch nach Mandaten.

1919: In Deutschland wird der Spartakusaufstand von Friedrich Ebert mit Hilfe der Obersten Heeresleitung, geführt von Gustav Noske (MSPD), niedergeschlagen.

1922: Der Schweizer Jacob Fahrni meldet einen als Motormäher konzipierten Balkenmäher zum Patent an.

1922: Aufgrund massiver Kritik an seiner konzilianten Haltung gegenüber Deutschland bei der Einhaltung des Versailler Vertrages und der deutschen Reparationszahlungen tritt der französische Regierungschef Aristide Briand zurück.

1932: In Arkansas gewinnt Hattie Caraway die Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten. Sie wird Amtsnachfolgerin ihres gestorbenen Mannes Thaddeus H. Caraway und ist die erste eine volle Wahlperiode dem Gremium angehörige Frau.

1959: Das Plattenlabel Motown, eigentlich Motown Record Company, L. P., wird unter dem Namen Tamla Record Company von Berry Gordy in Detroit, Michigan, gegründet. Außerhalb der USA ist das Unternehmen teilweise auch als Tamla-Motown bekannt.

1964: Knapp einen Monat nach der Unabhängigkeit Sansibars (10. Dezember 1963) erhebt sich die schwarze Bevölkerungsmehrheit unter der Führung von John Okello gegen die arabische Herrschaft und ruft die Volksrepublik Sansibar aus. Nahezu die gesamte arabische und indische Bevölkerung der Insel wird bei dem Aufstand ermordet.

1967: Die Kommune I um Fritz Teufel, Dieter Kunzelmann, Rainer Langhans und andere entsteht durch die Besetzung der Wohnung des Schriftstellers Uwe Johnson in der Berliner Niedstraße 14 im Stadtteil Friedenau. Sie bildet einen wichtigen Bestandteil der außerparlamentarischen Opposition und der Deutschen Studentenbewegung.

1967: Nach seinem Tod wird der Körper James Bedfords in Kryostase versetzt. Der Verstorbene ist der erste Mensch, der sich auf diese Weise eine Wiederbelebung in der Zukunft erhofft.

1968: In der DDR wird ein neues Strafgesetzbuch beschlossen, welches das Reichsstrafgesetzbuch von 1871 und das Strafrechtsergänzungsgesetz von 1958 ablöst.

1968: Manfred Mann veröffentlicht die Bob-Dylan-Komposition Mighty Quinn, die in dieser Version ein Nummer-eins-Hit in vielen Ländern wird.

1969: Die Rockband Led Zeppelin veröffentlicht ihr gleichnamiges Debütalbum, auf dem sich unter anderem der Song Dazed and Confused befindet.

1970: Mit der Kapitulation Biafras endet der seit 1967 andauernde Sezessionskrieg zwischen Nigeria und Biafra. Biafra wird wieder in Nigeria eingegliedert. Biafras Staatschef Chukwuemeka Odumegwu Ojukwu sucht Exil in der Elfenbeinküste.

1976: Die letzten spanischen Truppen ziehen sich wie nach dem Grünen Mar*** bei den Verhandlungen in Madrid vereinbart aus der ehemaligen Provinz Spanisch-Sahara zurück. Damit endet die spanische Kolonialherrschaft im ehemaligen Spanisch-Westafrika.

1984: Mit einem Konzert des Sängers Renaud wird in Paris das Zénith, die wichtigste Konzerthalle Frankreichs, eingeweiht.

1987: In La Brévine, im Neuenburger Jura gelegen, werden −41,8 °C gemessen, das stellt den Kälterekord an einem bewohnten Ort in der Schweiz dar.

2004: Die Queen Mary 2 der Reederei Cunard Line, das mit 148.528 BRZ zu diesem Zeitpunkt größte Passagierschiff weltweit, bricht von ihrem Heimathafen Southampton aus zu ihrer Jungfernfahrt Richtung Kanaren, Karibik und Florida auf.

2006: Durch eine Massenpanik sterben beim Haddsch in Mena bei Mekka mindestens 362 muslimische Pilger, mehr als 250 werden verletzt.

2010: Bei einem Erdbeben der Magnitude MW=7,0 mit dem Epizentrum in der Nähe von Port-au-Prince, der Hauptstadt des karibischen Inselstaates Haiti, kommen nach Angaben der Regierung vermutlich 200.000 Menschen ums Leben. 250.000 weitere Personen werden verletzt und 1,5 Millionen obdachlos. Auch der Präsidentenpalast des Landes stürzt ein.

2010: Gründung des Rüstungsunternehmens Rheinmetall MAN Military Vehicles.

2016: Bei einem Terroranschlag in der türkischen Metropole Istanbul werden zehn deutsche Touristen getötet.


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Geboren wurden an einem 12. Januar:

1591: Jusepe de Ribera, spanischer Maler
1800: Eugène Louis Lami, französischer Maler
1842: Teobert Maler, deutscher Fotograf, Entdecker und Erforscher von Maya-Ruinen
1876: Jack London, US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist

John Griffith "Jack" London (geborener Chaney), war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und sozialer Aktivist. Als Pionier in der damals aufstrebenden Welt für kommerzielle Zeitschriften war er einer der ersten Schriftsteller, der allein durch seine Fiktion weltweite Berühmtheit und ein großes Vermögen erlangte.
Zu seinen berühmtesten Werken gehören The Call of the Wild und White Fang, beide im Klondike Gold Rush angesiedelt, sowie die Kurzgeschichten "To Build a Fire", " An Odyssey of the North" und " Love of Life". Er schrieb auch über den Südpazifik in Geschichten wie "The Pearls of Parlay" und "The Heathen" und über die San Francisco Bay in The Sea Wolf.
London war Teil der radikalen Literaturgruppe "The Crowd" in San Francisco und ein leidenschaftlicher Verfechter der Gewerkschaftsbewegung, des Sozialismus und der Rechte der Arbeiter. Er schrieb mehrere mächtige Werke, die sich mit diesen Themen beschäftigten, wie etwa sein dystopischer Roman The Iron Heel, sein Sachbuch-Exposé The People of the Abyss und The War of the Classes.

Pictorial Biography of Jack London





1904: Fred McDowell, US-amerikanischer Blues-Musiker
1941: Long John Baldry, britischer Sänger
1945: Maggie Bell, britische Sängerin

Born To Sing The Blues
Nicht jeder hochbegabte Musiker oder jede Band im Rock'n'Roll bekommt die Anerkennung oder Bekanntheit, die sie verdienen. Egal, ob es sich um das Shadymanagement und die bescheidene Werbung der Plattenfirmen handelt, nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein ist, oder die bevorzugte Ausrede für alle, musikalische Unterschiede, die sich eben in der Darbietung auftun, die Liste ginge unendlich weiter… Im Fall der schottischen Bluesband Stone The Crows war es der Tod ihres Gründungsmitglieds Gitarristen Leslie Harvey im Jahr 1972, der ihr Schicksal besiegelte, bevor sie wirklich auf die Beine kamen.

Die Band wurde in den späten 60ern von Harvey und der Sängerin Maggie Bell gegründet und umfasste auch den Schlagzeuger Colin Allen, den Keyboarder John McGinnis und den Bassisten JamesDewar, der später in den 70er Jahren die Band Robin Trowers anführte. Die Band wurde von Led Zeppelins Peter Grant geleitet und im Laufe von etwa fünf Jahren veröffentlichte die Band vier Alben, die eine Leidenschaft für Blues und Progressive Rock bildeten. Obwohl der große Erfolg ausblieb, um sie zum Zeitpunkt des tragischen Unfalltods von Harvey zu entgehen (er wurde auf der Bühne einem Stromschlag ausgesetzt), würde sein Tod alles, was sie erreicht hatten, effektiv stoppen. Maggies kerniger, gefühlvoller Gesang und Harveys außergewöhnliches Talent als Gitarrist und Songwriter waren die Kernstücke von Stone The Crows.

Nachdem die übrigen Bandmitglieder 1973 getrennte Wege gegangen waren, baute Bell eine Solokarriere auf. Sie veröffentlichte Mitte der 70er Jahre ein paar Alben und war an einem anderen hochgeschätzten, aber letztlich kurzlebigen Projekt namens Midnight Flyer in den frühen 80ern beteiligt. Sie zog schließlich nach Holland und arbeitete in den nächsten zwanzig Jahren an verschiedenen Projekten. 2006 reiste er nach Großbritannien und schloss sich der britischen Band The British BluesQuintet oder kurz BBQ an. Zu dieser Band gehören ihr ehemaliger Schlagzeuger in StoneThe Crows, Colin Allen sowie die britische R & B-Legende, der Keyboarder und Bandleader Zoot Money.

Maggie Bell ist ein absolutes Juwel,
Das Lied '' Jealousy '' wurde von Frankie Miller geschrieben und 1982 erstmals von ihm veröffentlicht. Hier ein super Cover von Maggie Bell.

Maggie Bell ~ Jealousy





1946: George Duke, US-amerikanischer Pianist, Arrangeur und Produzent
1950: Lenny Castro, US-amerikanischer Perkussionist

George Duke Trio mit "It's On" live beim Java Jazz Festival am 6. März 2010 in Jakarta – Indonesien.

George Duke Trio "It's On" Live at Java Jazz Festival 2010





1951: Kirstie Alley, US-amerikanische Schauspielerin

Schauspielerin Kirstie Alley wurde als Lieutenant Saavik in "Star Trek II: Der Zorn des Khan" bekannt. Später machte sie auch durch ihre Scientology-Mitgliedschaft von sich reden.
über ihre Gefühle für John Travolta - ebenfalls Scientologe: "Ich habe ihn geliebt, ich liebe ihn immer noch", sagte die sie über den Schauspieler, mit dem sie 1989 "Kuck mal, wer da spricht!" und in den Jahren danach zwei Fortsetzungen des Films gedreht hatte.
Alley war damals mit dem Schauspieler Parker Stevenson verheiratet - angeblich dachte sie sogar darüber nach, ihren Mann zu verlassen: "Ich wäre fast abgehauen und hätte John geheiratet."
Und sie wäre gerne auch Patrick Swayze nähergekommen: "Ich habe ihn geküsst und ich wünschte, ich hätte eine Affäre mit ihm haben können." Sie glaube aber an Treue und sie beide seien verheiratet gewesen.
Alley und Swayze spielten 1985 beide in der Miniserie "Fackeln im Sturm" mit. Wenn man gemeinsam einen Film drehe, sei es sehr einfach, sich in den Hauptdarsteller zu verlieben, sagte Alley.

Кирсти Эллэй (Kirstie Alley) musical slide show





1954: Felipe Rose, US-amerikanische Sänger und Tänzer (Village People)
1961: Andrea Carnevale, italienischer Fußballspieler
1963: Guy Chambers, britischer Musiker und Musikproduzent

Chambers agierte für Robbie Williams' erste fünf Alben als Co-Autor und Produzent. Jedes dieser Alben erreichte Platz 1 in den britischen Charts, und insgesamt verkauften sie sich weltweit mehr als 37 Millionen Mal. Chambers war an vielen Hits von Williams beteiligt, u. a. an Angels (zu dem er den Refrain verfasste), Rock DJ, Feel, Millennium und Let Me Entertain You. Nach den Aufnahmen zu Williams' fünftem Album Escapology im Jahr 2002 endete die Zusammenarbeit aufgrund künstlerischer Differenzen. 2013 fanden beide wieder zusammen und arbeiteten gemeinsam an Williams’ Album Swings Both Ways, dass Chambers auch produzierte.
Seitdem hat Chambers für eine Vielzahl von Künstlern geschrieben und produziert, darunter Katie Melua, Texas, Will Young, Rachel Stevens und Andrea Bocelli. Außerdem arbeitete er an einer Reihe Filmmusiken wie den Soundtracks für Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück, Findet Nemo und Tatsächlich… Liebe sowie eine Zusammenarbeit mit Queen zu We Are the Champions für den Film Ritter aus Leidenschaft.
Chambers schrieb Songs für Kylie Minogues 2000er Album Light Years, darunter die Single Kids (ein Duett mit Williams) sowie Your Disco Needs You.

hier im folgendem Video spielt Chambers Klavier...


Robbie Williams - Angels (U.K Version)





1968: Heather Mills, britisches Model und ehemalige Ehefrau von Paul McCartney
1980: Amerie, US-amerikanische R&B-Sängerin und Schauspielerin

Pop-orientierte R & B-Sängerin und Songwriterin Amerie - in Fitchburg im US-Bundesstaat Massachusetts als gebürtige Amerikanerin Mi Marie Rogers geboren, die eine koreanische Mutter und einen afroamerikanischen Vater hat, der ein Militärkarriere war, wuchs auf US-Stützpunkten von Alaska bis Deutschland auf. In ihrer Jugend gewann sie Wertschätzung für die klassischen Künste (von ihrer Mutter) und für Musik (von ihrem Vater). Außerdem studierte sie Tanz in jungen Jahren und trat in Talentwettbewerben auf. Nach ihrem Highschool-Abschluss ließ sich ihre Familie in Virginia nieder, während sie begann, die Georgetown University zu besuchen, an der sie später ihren Abschluss in Englisch und Fine Arts machte.

Während ihres Aufenthalts in Washington, DC, lernte sie den Produzenten Rich Harrison kennen, der mit Darstellern wie Mary J. Blige zusammenarbeitete und mit ihm Demos entwickelte. Dies führte zu einem Deal mit Rise Entertainment und dem Major-Label Columbia.

All I Have…
Im Frühjahr 2002 veröffentlichten Rise / Columbia die Debüt-Single " Why Don't We Fall in Love". Als ihr erstes Album, All I Have, im Juli erschien, hatte die Single die Top 20 der R & B / Hip-Hop-Charts und das Billboard Hot 100 erreicht. Ihr Nachfolger, Touch, wurde im April 2005 veröffentlicht erreichte Platz fünf der Billboard-Album-Charts und die Nummer Eins erzielte die Single "1 Thing". Das Album war eine bedeutende Verbesserung gegenüber ihrem Debüt, was zum großen Teil auf ihren Songwriting-Input für fast jeden Song zurückzuführen war. Since I Love It, ihr drittes Album, folgte im Mai 2007. Obwohl es ihre bisher stärkste und farbenreichste Arbeit war und die Top 20 der UK erreichte, scheiterten die Pläne für eine US-Veröffentlichung. Im folgenden Jahr unterschrieb sie bei Def Jam, nachdem sie sich mit Columbia getrennt hatte. Sie nahm ihr viertes Album, In Love & War, auf und veröffentlichte es im November 2009. Nachdem sie die Schreibweise ihres Names in Ameriie geändert hatte, veröffentlichte sie die Singles "What I Want" (2014) und "Mustang" (2015) sowie die EP Drive über ihr Label Feenix Rising.

Beyoncé and others copied her clearly… my meaning…

Amerie - 1 Thing (Video)





1989: Axel Witsel, belgischer Fußballspieler
1993: Zayn, britischer Sänger (One Direction)


Gestorben sind an einem 12.Januar:

1519: Maximilian I., Herzog von Burgund, deutscher König, Erzherzog von Österreich und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
1537: Lorenzo di Credi, italienischer Maler, Goldschmied und Bildhauer

Er war ein Florentiner Maler, war ein Mitschüler von Leonardo in Verrocchios Werkstatt und scheint dort bis zu Verrocchios Tod im Jahr 1488 geblieben zu sein. Er war ein sehr guter Handwerker, aber seinem Stil fehlte es an Individualität. Seine frühen Arbeiten sind in einer äußerst prosaischen Version von Leonardos jugendlichem Stil; später nahm er einige Ideen der Hochrenaissance auf. Er selbst hatte dann auch mehrere Schüler und scheint mit seinen soliden, unspektakulären Fähigkeiten eine ziemlich erfolgreiche Karriere gemacht zu haben. Es wird gesagt, dass er in den 1490er Jahren von den Lehren Savonarolas beeinflusst wurde und alle seine Bilder mit profanen Untertanen vernichtete.

Lorenzo di Credi- Ave Verum Corpus. Mozart





1931: Giovanni Boldini, italienischer Porträtmaler
1960: Carlos Di Sarli, argentinischer Tangomusiker

Keiner wie er wusste die rhythmische Kadenz des Tangos mit einer harmonischen Struktur zu kombinieren, die scheinbar einfach ist, aber voller Nuancen und Feinheiten steckt. Es war kein traditionelles Orchester im Stil von Firpo oder Canaro dabei. Di Sarli setzte seine eigene Marke auf, ein anderes musikalisches Profil, das während seiner langen Karriere unverändert blieb.

EN UN BESO LA VIDA CARLOS DISARLI





1976: Agatha Christie, britische Schriftstellerin
2003: Maurice Gibb, britisch-australischer Musiker Mitglied der Bee Gees
2016: Ruth Leuwerik, deutsche Schauspielerin


12.01.2019 um 11:22 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
661 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Hi all… mir war grad so danach…

New Wave Musik, wie es besser nicht gehen kann. Ich mag die Stranglers. Ja, das waren die mit „Always the Sun“. Aber eben auch mit dem großen „Skin Deep“. Das war im Oktober 1984, als diese Nummer um die Ecke kam. Das Lied gilt als eins der schillerndsten Lieder der Ära, die als New Wave beschrieben wird. Und sie hat bis heute nicht an Glanz verloren.

Better watch out for the skin deep

„Viele Leute erzählen dir, dass du ein Freund bist. Du glaubst ihnen, du brauchst sie für die ständige Suche nach Wahrheiten. Stell sicher, dass du die Signale empfängst, die sie aussenden. Denn Bruder, du hast nur zwei Hände, die helfen können. Vielleicht gibt es jemanden, der dich zum Weinen bringt. Und manche Nächte bringen Alpträume, wenn du schläfst. An manchen Tagen gibt es Dinge in deinem Kopf, die auch dortbleiben sollten. Manchmal ist es schwieriger zu beobachten als vorschnell zu handeln. Eines Tages ist der Weg, den du erklimmst, ziemlich steil. Deine Emotionen sind am Ende, und deine Nerven krauchen auf dem Zahnfleisch. Erinnere dich an die Tage, so lang du sie behältst. Bruder, nimm dich besser in Acht vor dem Oberflächlichen.“

Bewegende Musik

Irgendwie finde ich, ist das Lied ziemlich bewegend. In den paar Zeilen wird ja einiges transportiert. Was nützen dem Menschen irgendwelche oberflächlichen Begebenheiten oder Leute? Viel wichtiger ist dem Menschen doch, Dinge mit Substanz zu haben und zu kennen. „Skin Deep“ ist quasi „Das Oberflächliche“ oder „Der trügerische Schein“. Wenn jemand nur so tief eindringt, wie die Haut dick ist, dann ist da nicht viel dahinter. Das ist anders bei Menschen, die einen bis ins Mark treffen.

Die treibende Instrumentierung kommt äußerst passend für die Nummer rüber. Hugh Cornwell mit seiner markanten, tiefen Stimme wirkt so, als ob er die Ermahnung eindringlich hervorbringen möchte, sich nicht nur auf Oberflächlichkeiten zu verlassen... das macht am Ende auch den Erfolg des Liedes aus. Und es war immerhin der größere Hit im Vergleich zu „Always the Sun“. Beides sind aber nicht die größten Hits der Briten, sondern das spröde „Golden Brown“. Aber „Skin Deep“ hat mich immer bewegt, so auch gerade jetzt wieder top aktuell in meinem privaten Umfeld. Und das liegt an der höchst eigenen Aura.
„Skin Deep“ ist ein großartiges Lied.

Euch einen schönen gemütlichen Samstagabend wünschend,
die Lulu.


The Stranglers - Skin Deep [Official Music Video]



12.01.2019 um 17:03 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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