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Thema: Der Hauptkonflikt in der "Szene"


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Von Synxxxxxxx
299 Beiträge bisher
Der Hauptkonflikt in der "Szene"

Meine Wahrnehmung: Es gibt vor**lem zwei Lager.

Das eine Lager sagt, daß man nicht zuviel erwarten soll. Man soll bescheiden sein, man soll froh sein, wenn man sich nen Kleid anziehen darf und sich evtl. sogar irgendwann einen Frauennamen in den Ausweis eintragen lassen.

Das andere Lager sagt, daß man nicht zuwenig erwarten soll. Sonst wird man ggf. enttäuscht. Man soll das verlangen, was einem zusteht, man soll sich selbst als Frau und nur das bezeichnen (dürfen), den eigenen Körper als weiblich und nur das bezeichnen (dürfen) und daraufhin arbeiten, daß die mensch-gemachten Unterschieden zwischen den anderen Frauen und "uns" verschwinden, ob ganz oder fast ganz würde sich dann am Ende schon zeigen. Frauen unterscheiden sich dann eben vielleicht an der Haarfarbe, den Genitalien, der Lieblingsfarbe und dem Chromosomensatz, aber auch daran wird man sich mal gewöhnen, wenn die künstlichen, mensch-gemachten Unterschiede in der Wahrnehmung aufhören.

Darum ist die Strategie des "anderen" Lagers, daß man bereits "in der Szene" schon aufhört, Unterschiede zwischen "uns" und "ihnen" zu machen. Dass man sich als Frau bezeichnet und darstellt (wenn man will) ohne Anführungsstriche, ohne t mit Bindestrich, ohne lateinisches Präfix und triggerhinweise für die Restbevölkerung, der man gern unterstellt, daß sie von uns im Bett verschont bleiben möchte.

Auch über letzteren Punkt besteht Unstimmigkeit in beiden Lagern. Die einen meinen, man dürfe nicht erwarten, daß "die" (die Männer im Allgemeinen, die Heteromänner vor**lem) bereit wären, sich mit uns zu paaren und auf ewig zu binden, die anderen, daß man dass nicht nur erwarten dürfe, sondern auch müsse.

Ein gewisser Druck zieht sich durch beide Lager, ein gewisses "es muss". Aber sind diese Lager nicht viel mehr einfach Produkte unterschiedlicher Geisteshaltungen und/oder Grundannahmen?

Man könnte fast so weit gehen sie als die Polaritäten konservativ-progressiv oder rechts-links zu klassifizieren. Manche Buddhisten würden sie sogar als Yin-Yang bzw. Weiblich-Männlich bezeichnen (lassen).

Fakt ist, die unterschiedlichen Auffassungen und Haltungen spalten unsere Bewegung und führen dazu, daß es mehr Streit und Diskussionen im internen gibt als Kommunikation mit der "Außenwelt". Dadurch kommen am Ende nur zufällig mal Leute von uns zu Wort, wo es eigentlich um uns geht, es gibt keinen "Aktivismus", sogar kaum mehr Beratungsangebote "von uns selbst", oder seh ich da was nicht?

Falls ihr das so stehen lassen könnt, wäre es interessant, Gemeinsamkeiten, gleiche Ziele, gleiche Grundannahmen, vereinende Erfahrungen oder Sachen die das Zeug dazu hätten zu sammeln, so fürs allgemeine und "unser" gemeinsames Fortbestehen.

29.10.2018 um 16:06 Profil eMail an SyntheticaEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von ALExxxxxxxx
1315 Beiträge bisher
re: Der Hauptkonflikt in der "Szene"

konflikte sind gut und wichtig. je mehr konflikte und kämpfe du bestehst, umso besser wirst du im gewinnen .
jeder konflikt hält deine sinne geschärft und wach plus den kreislauf in schwung...
wehe dem der konflikte meidet und herausforderungen nicht annimmt !

29.10.2018 um 19:50 Profil eMail an ALEXA_PERRYEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Sasxxxxxxxx
277 Beiträge bisher
re: Der Hauptkonflikt in der "Szene"

Ich sehe hier vor allem diese zwei Lager:

-post/prä- OP TS
-der Rest

29.10.2018 um 20:34 Profil eMail an Saskia_HaseEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Andxxxx
766 Beiträge bisher
Andrea_
re: Der Hauptkonflikt in der



Und die Windelfraktion sind dann gesamt 4

29.10.2018 um 21:33 Profil eMail an Andrea_Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Aldxxxxxxxxx
709 Beiträge bisher
re: Der Hauptkonflikt in der "Szene"



Super geschrieben, seit 12 Jahren hier nicht so eine perfekte An.lyse
gelesen.

30.10.2018 um 14:53 Profil eMail an AldiharktestEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lenxx
536 Beiträge bisher
re: Der Hauptkonflikt in der "Szene"

und in welchem Lager darf ich mich dazu Gesellen?

Ich brauche für mich selbst keine Ga-OP eigentlich nicht mal eine Brustaufbau OP
unter meinen Genital habe ich an sich nie gelitten, nur an dem ganzen drum herum, Wer ich bin und was ich bin.

Ich mache mit meinen Genital sonst aber auch nichts weiter, ich nehme meine Hormone sowie Blocker und bin zufrieden, ich hab meine Therapie hinter mir und meine Personstandsänderung.

und ich würde nie wieder ein Leben als Kerl leben wollen.

30.10.2018 um 15:08 Profil eMail an Leni_Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Pinxxxxx
444 Beiträge bisher
re: Der Hauptkonflikt in der "Szene"

@ Pepita
Zu Punkt 4 :
Es gibt TS , welche bis ins mittlere Alter
keinerlei Diskrepanz haben, doch dann alles auf einmal
losbricht.
Zu Punkt 5 :
Nicht wenige IS haben ein Geschlecht, lassen sich im Laufe des Lebens wie TS an das vorherrschende Geschlecht angleichen.
Irgendwie ist TS eh eine gewisse leichtere Form von IS.
Warum wir ruhiger sind , hm liegt war***eins bei den meisten älteren von uns an früher durchgeführten „Zwangsoperationen“.

Sonst ein sehr schönes Statement.

30.10.2018 um 15:28 Profil eMail an PinkRoseEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von 3lixxxxxx
402 Beiträge bisher
re: Der Hauptkonflikt in der "Szene"

Was für ein Stuss.


Transgender ist der Oberbegriff für alle diejenigen, die aufgrund des biologischen Geschlechts zugewiesene Geschlechtsrolle nicht akzeptieren. Diese sind Transmänner und Transfrauen aber auch Menschen die der binären Rollenverteilung nicht angehören.

Shemale ist ein diskriminierender Begriff. Immer mehr Pornoseiten distanzieren sich davon. Wie schön dass, wie immer, die Pornobranche weniger diskriminierend ist als Travesta.

Diese "ich leide mehr als du" Scheiße ist wirklich überflüssig. TV und TS zu vergleichen ist wie Äpfel mit Wurstsalat zu vergleichen.
Es gibt... Ein Krankheitsbild. Eine körperliche Fehlbildung.
Und dann gibt es noch Menschen die durchaus ein schönes Hobby haben.

Es gibt keine Übertransfrauen. Es gibt keine Schwestern. Es gibt keine Leidensgenossinnen.
Jede Transfrau und jeder Transmann hat einen anderen Weg. Wie viele Kreuze man schleppt macht aus uns auch keinen Messias.
Es gibt Transgender die Hormone nehmen, sich OPs unterziehen, politisch engagieren und Fahnen schwenken. Und dann gibt es welche die das nicht tun. Es ist und bleibt eine körperlichen Fehlbildung. Wie jede*r einzelne ihre/seine Lebensqualität versucht zu verbessern ist jedem/r selbst überlassen und geht alle außenstehenden einen Scheiß an.

Non-/Pre-/Post-/Ultimamaxima-OP
Wir werden mit der Anzahl der OPs nicht transs**ueller.
"Schau! Meine GaOP hat 7 Nach-OPs gebraucht. Ich bin viel Transs**ueller als du!"
"Mein Penoid-Aufbau hat W-LAN und eine Propellerfunktion!"

So ein Schwachsinn. Die Gesellschaft aus beschränktdenkenden braucht Opfer. Schau Schau was hat sie/er erbracht um für uns, die Gesellschaft, ... hust ... adäquat ... zu werden!
Evidente Auffälligkeit der Diffamierung von Minderheiten.
... aber bitte ... jeder hat eine Meinung. Egal aus welchem Finger sie gesaugt wird und an einem Stammtisch genannt Travesta als Fakt verkauft wird.

"Seit der BUNDESVERFASSUNGSGERICHTSENTSCHEIDUNG, die das verfassungswidrige GA-OP-ERFORDERNIS für die PÄ aufhob, im Jan 2011, fallen viele so indifferente TG-Menschen im "TS-Lager"bzw. in unserer Gesellschaft auf.
Das ist keine Bewertung, aber eine evidente Auffälligkeit."
Du solltest dich schämen, wirklich schämen so etwas zu schreiben. Die Personenstandsänderung ist nicht wie einen neuen Bibliothek-Ausweis beantragen. Es ist ein zermürbender, kostspieliger, zeitintensiver, aufwändiger Prozess. Echt ... unfassbar was du von dir gelassen hast.
Pornodarstellerinen die aktiv sind, sind in deinen Augen "unterformen" du Goebbels der heutigen Zeit. Wirklich enttäuschend.

Es gibt Frauen mit Penis und Ohne ... genauso wie Männer.

Interessant wie viele Menschen die nicht Transs**uell sind, sich um den Intimbereich von Transs**uellen Gedanken machen.


30.10.2018 um 15:29 Profil eMail an 3lisabethEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lenxx
536 Beiträge bisher
re: Der Hauptkonflikt in der "Szene"



Ich bin nicht Frustriert ganz im gegenteil, mir geht es sogar ganz gut.

Ich habe mein eigenen Text schon lange nicht mehr gelesen, das hatte ich damals als ich mich hier angemeldet habe geschrieben, da war ich gerade ganz am Anfang meines Weges, ich hab nur weiter unten ein Update gepostet.

Liest sich das Frustrierend? falls ja dann muss ich wohl meinen Text mal wieder überarbeiten aus der heutigen Sicht.

30.10.2018 um 15:34 Profil eMail an Leni_Email Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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