Wieder kocht die Diskussion hoch:
Millionen Autos droht die Stilllegung
"In Deutschland müssen Autos alle zwei Jahre zur HU inklusive Abgascheck. Besonders ältere Fahrzeuge erfüllen die Grenzwerte oft nur oberflächlich.
Der TÜV-Verband fordert, das zu ändern. Dieselfahrzeuge mit Euro-5-Norm und bestimmte Euro-6-Benziner sollen künftig strenger geprüft werden.
Von der neuen Regelung wären rund 16 Millionen Autos betroffen – fast jedes dritte Fahrzeug auf deutschen Straßen."
Was verschwiegen wird:
Neufahrzeuge haben noch ganz andere Probleme, die in den Kernbereich der Verkehrssicherheit gehören.
Der TÜV ist nicht in der Lage sicherheitskritische Elektroniksysteme (wirtschaftlich) zu prüfen. Dazu gehören u.a. Spurhalteassistent, Notbremsassistent, Abstandsregeltempomat, ESP / ESC (Elektronisches Stabilitätsprogramm), Totwinkelassistent (Blind Spot Monitoring), Notrufsystem (eCall) uvm.
Die Hersteller-Software kann dabei Fehler verschleiern. Der Zugang ist nur mit teuren Steuergeräten und Diagnosen über einen Herstellerzugang möglich.
Fazit:
Die Simulation von Assistenzsystemen wäre möglich, aber extrem teuer und aufwendig.
Wie man es dreht: Es wird wohl wieder einmal teurer werden ...