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Thema: wie ich die Transsexualität verstehe


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Von Anjxxxxxx
834 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Tja in der Wissenschaft gibt es keinen Glauben - sonst hieße sie Glaubenschaft - wie bei dir Ist nicht von mir sondern meinem Prof

10.08.2026 um 10:07    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von LaCxxxxxxx
1375 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

@Anja "Anbeten gefällt mir, dann wäret ihr weniger frech. "Alles gut" würde es im Rahmen des Möglichen mit mehr Mut. Jetzt seid ihr in einer Abwärtsspirale." Anzeichen von Größenwahn? Selbstüberschätzung, Sendungswahn, feste Überzeugung, jede Hürde spielend zu meistern, Kritikunfähigkeit, wertet andere Menschen ab, überheblich, Bedürfnis, bewundert zu werden ....

10.08.2026 um 11:49    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von _Jexxx
2618 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Also mit mir ist eine gefühlte Ewigkeit versucht worden mich von meinem Geschlecht zu überzeugen und ja... es hatte auch geklappt, aber mit den Nebenwirkungen Bulimie, colitis ulcerosa, Nervenzusammenbrüchen, Burnout out, Bl**hochdruck und Kreislaufzusammenbrüchen... und das war reine Einbildung?... und meine Umwelt war daran Schuld? Wieso verschwand das fast alles, nach dem ich meine Transition begann? Ich hatte weiß Gott früher weniger Probleme mit der Gesellschaft als heute, aber mein Körper war und ist dieser Entscheidung sehr sehr dankbar

10.08.2026 um 13:54    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Anjxxxxxx
834 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Hmm ist echt schwer mit dir - du hebst schon wieder deine Theorie zu Wissen... Zwei Beispiele: Autismus: Autismus, oder genauer die Autismus-Spektrum-Störung (ASS), ist eine angeborene, neurobiologische Entwicklungsstörung. Sie beeinflusst, wie ein Mensch die Welt wahrnimmt, kommuniziert, sich verhält und mit anderen Menschen sozial interagiert. Ergo hat nix mit Umwelt zu tun! PTBS: Die posttraumatische Belastungsstörung ist eine psychische Erkrankung, die als verzögerte Reaktion auf ein extrem bedrohliches oder katastrophales Ereignis (wie Gewalt, Unfälle oder Naturkatastrophen) auftritt. Sie ist durch wiederkehrendes Wiedererleben des Traumas, starkes Vermeidungsverhalten und chronische Übererregung gekennzeichnet. Hat jetzt wiederum mit Genetik zu tun - nur in soweit, dass man sie beim Menschen feststellt. Wie du merkst passt nicht alles in deine Theorie.... Aber ich weiß was du jetzt wieder versuchen wirst - du wirst nicht deine Theorie an Erkenntnissen messen - sondern Erkenntnisse deiner Theorie anpassen. Gina und das genau nennt man Scheuklappenwissenschaft. Aber deine Persönlichkeitsstruktur lässt es nicht zu, nur leichteste Zweifel an deiner Theorie einzuräumen - du hast dich darauf festgelegt, dass sie gelten muss... Und weil du uns ja auch gerne mit Texten überfrachtest - bekommst du jetzt auch mal die die Hauptkritik am Cassierer-Friston-Modell: Aber für dich haben Colwyn Trevarthen und Martin Hedeggers Kritik sicher keine Relevanz - Aber das Prinzip ist Wissenschaftlich nicht voll anerkannt es hat halt einige Lücken... Kannst du jetzt gerne hier nachlesen.... Was das Cassirer-Friston-Programm nicht erklärt Es gibt eine Frage, die sich das Cassirer-Friston-Programm bisher nicht gestellt hat. Nicht weil sie unwichtig ist — sondern weil sie so grundlegend ist, dass man sie übersieht, wenn man erst einmal in der Architektur des Systems arbeitet. Die Frage lautet: Wie kommt es, dass dem Organismus überhaupt etwas als bedeutsam begegnet? Die Hypothese des Tages Das Cassirer-Friston-Programm beschreibt, wie ein Organismus in einer bereits bedeutsam erschlossenen Welt operiert. Es modelliert nicht, wie diese Erschlossenheit selbst entsteht. Diese Konstitutionslücke wird besonders greifbar beim Phänomen der primären Intersubjektivität (Trevarthen): Der Säugling ist affektiv-leiblich in die Welt des anderen eingebunden, bevor er im technischen Sinne Priors optimiert. Ob diese leibliche Einbindung vollständig als interoceptive predictive coding rekonstruierbar ist — ohne phänomenalen Überschuss — ist die Streitfrage, die das Programm bisher nicht explizit adressiert hat. Was ist das Cassirer-Friston-Programm? Eine kurze Orientierung, bevor wir in die Tiefe gehen. Ernst Cassirer — Philosoph des frühen 20. Jahrhunderts — hat ein Programm entwickelt, das Erkenntnis nicht als passiven Empfang von Welt versteht, sondern als aktive symbolische Formgebung. Der Mensch lebt nicht in einer nackten Wirklichkeit; er lebt in einem Netz symbolischer Formen — Sprache, Mythos, Kunst, Wissenschaft — die die Wirklichkeit erst konstituieren. Es gibt keine Welt für uns vor dieser Formgebung. Karl Friston — Neurowissenschaftler der Gegenwart — hat ein mathematisches Modell entwickelt, das biologische Systeme als Agenten beschreibt, die ständig ihre Vorhersagen über die Welt optimieren. Das Gehirn ist ein Vorhersage-Apparat: Es generiert Hypothesen über sensorische Eingaben, vergleicht sie mit dem tatsächlich Eingehenden, und minimiert den Vorhersagefehler. Dieses Prinzip — Active Inference oder Predictive Processing — gilt für Wahrnehmung, Handlung und zunehmend auch für soziale Kognition. Das Cassirer-Friston-Programm ist die These, dass diese beiden Denkansätze zusammengehören: Cassirers symbolische Formen als die evolutionär herausgebildeten Vorannahmen (Priors), mit denen das Friston’sche Gehirn die Welt modelliert. Was das Programm nicht erklärt Das Programm erklärt gut, was ein Organismus tut, wenn er bereits in einer bedeutsamen Welt lebt. Es erklärt, wie Priors aufgebaut, revidiert und optimiert werden. Es erklärt, wie ein generatives Modell der Welt entsteht — und wie symbolische Formen dieses Modell strukturieren. Was es nicht erklärt: den Eintritt in eine bedeutsame Welt. Das klingt abstrakt. Konkret wird es bei Trevarthen. Trevarthen und die primäre Intersubjektivität Colwyn Trevarthen hat in jahrzehntelanger Forschung dokumentiert, was Neugeborene in den ersten Lebensmonaten tun. Sie imitieren Gesichtsausdrücke. Sie synchronisieren sich mit dem Rhythmus der Stimme ihrer Bezugspersonen. Sie zeigen etwas, das Trevarthen „primäre Intersubjektivität“ nennt: eine präkognitive, leibliche Eingebundenheit in die Welt des anderen — vor Sprache, vor explizitem Verstehen, vor allem, was wir gewöhnlich als „Kognition“ bezeichnen. Der Säugling ist in der Welt. Nicht erst, wenn er beginnt, Vorhersagen zu optimieren — er ist von Anfang an eingebunden. Die Frage, die das Cassirer-Friston-Programm nicht beantwortet: Kann diese leibliche Eingebundenheit vollständig als Active Inference beschrieben werden? Oder gibt es einen phänomenalen Überschuss — etwas, das kein Friston-Modell einholen kann, weil es konstitutiv vor jeder Prior-Architektur liegt? Heidegger als Herausforderer — und sein Limit Diese Frage ist alt. Martin Heidegger hat sie in seiner Fundamentalontologie gestellt — und in der berühmten Davoser Disputation von 1929 direkt gegen Cassirer gerichtet. Cassirers Fehler, so Heidegger, sei es, die Endlichkeit des menschlichen Daseins als Ausgangspunkt zu überspringen. Cassirer fange schon mit dem auf, was der Mensch aus seiner Endlichkeit gemacht hat — mit den symbolischen Formen — ohne zu fragen, was die Endlichkeit selbst ausmacht. Heideggers Begriff: Erschlossenheit. Die Welt ist dem Dasein immer schon erschlossen — offen, zugänglich, bedeutsam. Nicht durch eine Leistung, sondern als Grundzustand des In-der-Welt-seins. Das Problem mit Heidegger: Er benennt die Lücke präzise, füllt sie aber mit einem abstrakten Existenzial, das schwer zu operationalisieren ist. „Erschlossenheit“ ist phänomenologisch überzeugend beschrieben — aber empirisch kaum ansetzbar. Hier kommt Trevarthen ins Spiel. Die primäre Intersubjektivität ist Heideggers Erschlossenheit in empirisch greifbarer Form: ein Zustand, der sich beobachten, messen und im Versuch stören lässt. Das ist der Anknüpfungspunkt zwischen Phänomenologie und Kognitionswissenschaft, den die Hypothese nutzt. Das Expertenpanel und seine Konvergenzen Die Hypothese wurde heute von einem Sokrates-Panel befragt — sieben Denker aus verschiedenen Traditionen: Kant, Po.pper, Wittgenstein, Friston, Cassirer, Goethe, Merleau-Ponty. (Ich erkläre diesen Prozess am Ende kurz.) Das Bemerkenswerte: Friston selbst konzedierte in der zweiten Runde, dass sein Programm „eine formale Beschreibung von Systemen liefert, die bereits unter bedeutsamen Bedingungen operieren.“ Das ist keine Widerlegung des Programms — aber es ist eine präzise Benennung seiner Reichweite. Cassirer präzisierte: Bei ihm ist diese konstitutive Ebene durch die konstitutionstheoretische Seite der symbolischen Formen besetzt — bei Friston fehlt sie schlicht. Merleau-Ponty blieb bei seiner Position: Die chair du monde — das Fleisch der Welt, die leibliche Öffnung auf andere Leiber hin — hinterlässt nach jeder informatischen Rekonstruktion einen qualitativen Überschuss. Nicht als Mystik, sondern als phänomenologische Beobachtung: Es gibt einen Zustand des Säuglings, der durch synchrone Affektivität und interleibliche Resonanz charakterisiert ist und der sich, wenn man ihn genau beschreibt, nicht vollständig als Fehlerminimierung erfassen lässt. Die Antinomie, die gehalten werden muss Friston und Merleau-Ponty kommen zu entgegengesetzten Einschätzungen — und beide haben Recht auf ihrer Ebene. Friston: Erschlossenheit ist ein lösbares Formalisierungsproblem. Die primäre Intersubjektivität des Säuglings ist als interoceptive predictive coding beschreibbar. Die Lücke ist Unterbestimmtheit, kein prinzipielles Hindernis. Merleau-Ponty: Das Fleisch der Welt ist irreduzibel. Jede Formalisierung, die das phänomenale Erleben der leiblichen Eingebundenheit einholen wollte, würde entweder scheitern oder implizit phänomenologische Vorannahmen einführen — und damit zirkulär werden. Diese Antinomie lässt sich nicht durch Begriffsklärung auflösen. Sie hängt daran, was man unter „Erklärung“ versteht: funktionale Reproduktion oder qualitative Einholung. Beides ist eine legitime Wissenschaftsnorm — aber sie sind nicht kompatibel. Wozu die Falsifikation? Eine Hypothese ohne Falsifikationsbedingung ist keine These, sondern Poesie. Die Falsifikationsbedingung dieser Hypothese: Die schwächere These — die Lücke ist Unterbestimmtheit, nicht Irreduzibilität — fällt, wenn ein formales Active-Inference-Modell Trevarthens primäre Intersubjektivität ohne phänomenologische Vorannahmen vollständig rekonstruiert. Operationalisierbar: Alle von Zahavi benannten Eigenschaften des präreflexiven Selbstgewahrseins (Zahavi 2020) müssten als Friston-Zustände beschreibbar sein, ohne Residuum. Das ist ein hoher Standard. Aber er ist keine Immunisierung — er ist eine ernsthafte Einladung an das Friston-Programm, seinen Anspruch zu präzisieren. Ein Hinweis aus der Zweitmeinung: Das Wort „vollständig“ in der Falsifikationsbedingung birgt ein Immunisierungsrisiko, weil es subjektiver Interpretation zugänglich ist. Für die Weiterarbeit sollte die Bedingung präzisiert werden: nicht „vollständig ohne phänomenologische Vorannahmen“, sondern „erklärt die zeitliche Synchronisierungsstruktur von Trevarthen-Protokollen ohne Einführung eines expliziten Intersubjektivitätspriors.“ Was morgen weitergeht Die offene Verzweigung des Tages lautet: Ist Trevarthens primäre Intersubjektivität durch interoceptive predictive coding vollständig rekonstruierbar — oder hinterlässt die Rekonstruktion einen phänomenalen Leib-Rest, der Fristons Architektur konstitutiv übersteigt? Diese Frage ist empirisch ansetzbar. Hohwy (2022) hat die Konfrontation zwischen Predictive Processing und phänomenologischer Bewusstseinsforschung begonnen — aber noch nicht abgeschlossen. Der nächste Hypothesentag wird von dort aus weiter fragen. Methodische Notiz: Was der Hypothesentag-Prozess ist Der tägliche Hypothesentag ist ein strukturierter Denkprozess, bei dem ein automatisiertes System täglich drei philosophische Hypothesen aus einem Wissens-Vault generiert, kritisch prüft, bewertet und in einem mehrstufigen Expertenverfahren — sieben simulierte Denker aus verschiedenen philosophischen Traditionen — diskutiert. Das Ergebnis ist keine endgültige Wahrheit, sondern eine präzisierte Frage: eine Hypothese, die klar genug ist, um falsifiziert zu werden, und tief genug, um weiter zu tragen.

10.08.2026 um 14:18    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lauxxxxxxx
3611 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

TS als Selbstheilung. Das ist wirklich eine interessante Theorie.

10.08.2026 um 14:26    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von LaCxxxxxxx
1375 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

BDSM kann ebenso für manche Menschen eine Form der Selbstheilung sein, indem sie durch einvernehmliche Rollenspiele, Kontrolle und Hingabe innere Spannungen lösen, Grenzen erfahren und unverarbeitete Gefühle körperlich integrieren. Ersetzt aber niemals eine Psychotherapie. "Transsein" ist keine reine Selbstheilung oder eine Notreaktion auf Misshandlungen. Die Aussage im Forum verwechselt Transidentität mit einer Traumafolgestörung. Nach aktuellem wissenschaftlichen Stand gibt es keinen Beleg dafür, dass Gewalt in der Kindheit der Auslöser dafür ist, eine andere Geschlechtsidentität zu haben. "Transsein" ist weder psychische Krankheit noch eine Abwehrreaktion. Die Theorie, Transsein sei ein Fluchtmechanismus, ist veraltet. Ein Trauma kann zwar zu psychischem Leidensdruck oder Verwirrung über den eigenen Körper führen, das Gefühl, einem anderen Geschlecht anzugehören, ist jedoch stabil und verschwindet nicht einfach durch die Bearbeitung eines Traumas. Keine Heilung nötig, da "Transsein" keine Krankheit ist

10.08.2026 um 14:53    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Obsxxxxxx
1237 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Interessant! Und wie erklärt sich, dass sich da in das Geschlecht ´gerettet´ wird, vor dem die jeweils anderen fliehen? Gibt ja FtM und MtF.

10.08.2026 um 15:02    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Obsxxxxxx
1237 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Da spricht dann aber die 1,90m ´Bauarbeiter-´Transe´ dagegen.

10.08.2026 um 15:24    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Anjxxxxxx
834 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Dazu müsste Friston erkären wie Deutungsrelevanz funktioniert und ab wann sie beim Menschen funktioniert, da weicht Friston geschickt aus - er definiert es einfach nicht - clever - damit wird die Theorie sehr allgemein... Und überlässt es der freien Deutung - das macht das ganze Modell zu allgemein und nicht konkret - damit passt es nämlich auf alles - hält aber keiner Konkretisierung stand - und damit entzieht es sich dem Falzifizierbarkeitskonzept - also bleibt es stochern im Nebel... sorry Und das genau ist Hauptkritik an Active Inference - wann wird die denn active? Aber wichtiger ist die Frage - wie legt der Mensch Deutungsrelevanz fest für sich - auch da sagt Friston nichts zu.... Wie gesagt alles viel zu allgemein Damit kannst natürlich Active Inference auf alles anwenden - weil das Modell nicht Konkret wird Das ist im Übrigen nicht meine Kritik sondern die anderer Wissenschaftler auf dem Gebiet - willst du den jetzt erklären, dass sie Pfeifen sind? - Ich tue sowas nicht...

10.08.2026 um 15:29    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von benxxx
224 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

würde dann nicht jede art von rollenspiele so in der art dann sein? mein wenn jemand sich gern verkleidet oder in andere rolle schlüpfen will, dass man dann mit der zeit merkt das einen die eine oder andere rolle sehr gefällt und gern so leben möchte? also das man es auch als anfang es so betrachten könnte bevor man da weitere schritte gehen möchte?

10.08.2026 um 15:29    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von LaCxxxxxxx
1375 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Das ist ein sehr tiefgründiger und treffender Gedanke. Ja, Rollenspiele können genau diese Funktion haben. Sie dienen oft als sicherer Raum zum Ausprobieren, bevor man Schritte im echten Leben wagt. Man kann ohne reale Konsequenzen testen, wie sich eine Identität anfühlt. Man ist "nicht man selbst", was paradoxerweise dazu führt, dass man ehrlicher zu sich selbst sein kann. Wenn sich die Rolle irgendwann richtiger anfühlt als der Alltag, ist das oft das Signal, diese Anteile fest in das echte Leben zu integrieren.

10.08.2026 um 15:46    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Obsxxxxxx
1237 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Zudem: Wieso soll die "Heilung" einmal im Mann- Sein und einmal im Frau-Sein liegen?

10.08.2026 um 16:26    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von _Jexxx
2618 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Also ich hatte früher nie Rollenspiele gemacht als Frau... Wenn dann hatte ich mir mehr und mehr femininer Sachen gekauft, immer bis es meiner Partnerin zu viel wurde... Neues Glück=alles entsorgt und wieder neu angeschafft. Der Stiel mischte sich mehr und mehr und so war ich am Ende sogar verheiratet hatte ein paar Sachen zum kombinieren und mein eigenes Schlafzimmer und meine Frau damals hatte sogar meine Sachen gewaschen. Dennoch ... das reichte mir alles nicht. Es brachen immer wieder die gleichen psychosomatischen Erkrankungen aus. Das ist nun alles einige Jahre zurück. Nach dem Outting hatte ich diese Probleme nie wieder.. meine Gesundheit ist so stabil, so kenne ich mich gar nicht. Meine Umwelt ist sicher auch ein Triggerpunkt, aber die eigene Natur, das eigene Hirn, hatte früher in der Schule schon mich dazu gebracht zu shoppen und mich auszuprobieren. Nur leider endete das früher oft eher mit einer Faust im Gesicht.

10.08.2026 um 18:31    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Obsxxxxxx
1237 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Und schon wird es wieder nebulös. Schade.............

10.08.2026 um 18:59    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Anjxxxxxx
834 Beiträge bisher
re: wie ich die Transs**ualität verstehe

Das ist alles sehr schön Gina - nur das Problem ist das ungelöste Framing-Problem Ein Mensch entscheidet nicht unmittelbar logisch - wie eine KI - von daher ist es spekulativ - da liegt das Problem und diese Voraussage kann AIF nicht liefern, aber lies es dir gerne selber durch Es war versprochen das dieses Relevanz-Problem gelöst werden kann dur AIF hat aber bis jetzt nicht geklappt: What active inference still can’t do: The (frame) problem that just won’t go away Articles Published 2025-10-17 Darius Parvizi-Wayne Ich habe es mir durchgelesen - hier der Link zum Artikel.... Tja tut mir ja leid das AIF doch einiges nicht liefern kann. PS. Friston hat den Artikel sogar reviewed Damit gibt Friston ja zu - dass sein eigenes Modell Grenzen hat... die du nicht sehen willst...

10.08.2026 um 19:45    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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