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Von LaCxxxxxxx 1375 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
"Der Wechsel ins Andere ist die "Heilung", das Verlassen des bisherigen Selbstbildes hinüber (lat.: trans) zu einem erwartet besser passendem."
Es geht dabei um die Identität und nicht nur um ein verändertes Selbstbild.
Die Angleichung an das gefühlte Geschlecht ist keine reine Flucht aus dem alten Selbst. Es ist der Versuch, körperliche und soziale Merkmale an die eigene Identität anzupassen.
Das "Heilen" impliziert einen defekten Zustand, den man reparieren muss.
Der Kern ist das innere Wissen, welches Geschlecht man hat, nicht die Erwartung eines besseren Lebens.
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| 10.08.2026 um 20:18 |
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Von LaCxxxxxxx 1375 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Das Konzept einer „inneren Stimme“ oder eines tiefen Selbstgefühls widerspricht der wissenschaftlichen Sicht, dass Geschlechtsidentität nicht starr angeboren ist, nicht. Dieses Gefühl entsteht erst im Laufe der kindlichen Entwicklung aus einem Zusammenspiel von biologischen Veranlagungen, dem Gehirn und ständigen Einflüssen aus der sozialen Umwelt.
Identität ist ein werdender Prozess. Das innere Gefühl von Geschlecht spiegelt immer auch die Sprache und die Werte der Umgebung wider.
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| 10.08.2026 um 20:42 |
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Von Anjxxxxxx 834 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Ich habe mich nie als Flüchtenden empfunden - denn ich konnte ja nicht vor meiner Identität fliehen - ich konnte nur in ihr ankommen als Lösung meiner Unstimmigkeit...
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| 10.08.2026 um 21:11 |
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Von LaCxxxxxxx 1375 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Viele Menschen, die ihren Kink leben kennen sich selbst, ihre Bedürfnisse und ihre Grenzen sehr gut und können diese auch kommunizieren.
BDSM kann dabei helfen, sich selbst besser kennen zu lernen, alte Verhaltensmuster aufzubrechen und charakterlich zu wachsen. Man verschiebt eigene Grenzen und lernt neue kennen. Viele submissive Kinkster erleben eine neue Art von Stärke. Ausgehaltenen Schmerzen, Demütigungen und andere in einer geschützten BDSM Umgebung gemeisterte Herausforderungen können dem Selbstbewusstsein auch im "echten" Leben zugutekommen.
Die Psychologie hat noch keine allgemein gültige Erklärung für SMchistische Neigungen. Man geht aber davon aus, dass die Neigung schon in der Kindheit entsteht und zur Überwindung eines Traumas oder eines seelisch unerträglichen Zustands dienen könnte: "Die Fessel fesselt ein altes Trauma oder: die Peitsche peitscht es weg" (Volkmar Sigusch: s**ualitäten, 2013, S. 368).
Auch aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es helfen kann, wenn man den Ursprung eigenen s**uellen Vorlieben kennt. Es hilft dabei zu akzeptieren, dass sie zur eigenen Persönlichkeit gehört, und, wie viele andere unserer Eigenschaften, irgendwann in unserem Leben geprägt wurde.
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| 10.08.2026 um 21:18 |
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Von Lauxxxxxxx 3611 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Und weißt Du, welches Trauma Du mit SM überwindest oder heilst?
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| 10.08.2026 um 21:23 |
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Von LaCxxxxxxx 1375 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
BDSM ist ein einvernehmliches Rollenspiel mit klaren Grenzen und Regeln, das auf dem Prinzip „SSC“ (Sicher, Vernünftig, Einvernehmlich) oder „RACK“ (Risikobewusstes Konsenshandeln) basiert. Es ist rechtlich durch das Einverständnis begrenzt. Ein Vertrag für schwere Misshandlungen, die gegen die Menschenwürde oder die guten Sitten verstoßen, ist in Deutschland unwirksam. Körperverletzung bleibt auch im BDSM-Kontext strafbar, sofern die Grenzen der Einwilligung überschritten werden oder die Handlung sittenwidrig ist.
Eine einvernehmliche Körperverletzung ist nach deutscher Rechtsprechung nur zulässig, wenn sie nicht gegen die guten Sitten (§ 130 BGB, § 223 StGB) verstößt.
Absprachen und Regeln können mündlich getroffen werden. Sie ersetzen jedoch niemals den echten, jederzeit widerrufbaren Willen.
Seriöse Praktizierende achten auf psychische Stabilität. BDSM ist keine zugelassene Therapieform zur Heilung von Traumata, auch wenn manche Menschen es zur Spannungsregulation nutzen. Ehischer BDSM behandelt Partner nicht als rechtlose Objekte. Durch das Safeword hat der Sub die Macht, das Spiel jederzeit zu beenden.
Einvernehmliches Handeln schließt die Beachtung der Würde und der Grenzen des Partners ein.
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| 10.08.2026 um 21:24 |
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Von LaCxxxxxxx 1375 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Sicher. Aber das geht nur mich etwas an, nicht wahr?
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| 10.08.2026 um 21:25 |
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Von Lauxxxxxxx 3611 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Natürlich. Ich wollte sie jetzt auch nicht erfragen, sondern nur wissen, ob Du
es für Dich heraus gefunden hast.
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| 10.08.2026 um 21:29 |
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Von LaCxxxxxxx 1375 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Ein renommierter Psychoa***ytiker half mir und riet mir all meine Facetten anzunehmen und offen zu leben.
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| 10.08.2026 um 21:39 |
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Von Lauxxxxxxx 3611 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Ja, aber ein Gedanke kommt mir dennoch.
Wenn Du also Dich mit jemandem triffst und die Person dominierst oder
Schmerzen zufügst, weißt Du ja nicht, was für ein Trauma die Person
hat oder hatte?
Es kann ja auch sein, das die Person in einer Art "Wiederholungsschleife" gefangen ist, aus der sie nicht raus kommt und deshalb zwanghaft immer von neuem
das Leid sucht.
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| 10.08.2026 um 21:42 |
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Von LaCxxxxxxx 1375 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
BDSM beruht auf Vertrauen. Wenn der Spielpartner eine psychische Erkrankung oder Drogenkonsum oder schwere Vorerkrankungen leugnet oder verschweigt, wird man es merken irgendwann und die Spielbeziehung aufgeben, ich sage ihnen auch immer: Ich bin kein Therapeut. Meiner Meinung nach sollte man sich bei psychischen Problemen in eine professionelle Therapie begeben, wenn nötig sogar stationär aufgenommen werden, anstatt sich ein/e Dom/me zu suchen, der/die einen dann auffangen soll. Als Dom bin ich darauf angewiesen, Signale meiner Sub zu deuten.
Ziel ist es ja nicht ihr zu schaden, sondern eine Session, die uns beiden Lust bereitet. Eine/ein Sub, sollte so viel Selbstbewusstsein haben, es zu kommunizieren, wenn ich an Grenzen komme.
Sobald ich bemerkt habe/vermutete, dass ich mit einer Borderlinerin oder einer psychisch labilen Sub kommuniziere, habe ich den Kontakt lieber abgebrochen. Ich bin kein Experte und kann nicht zwischen natürlicher Lust und Krankheit unterscheiden und daher wäre mir ein Spiel hier viel zu gefährlich.
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| 10.08.2026 um 22:02 |
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Von LaCxxxxxxx 1375 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Komplexe Lebensgeschichten erfordern differenzierte Diagnostik. Komorbiditäten und Transidentität können unabhängig voneinander existieren.
Geschlechtsidentität lässt sich offensichtlich nicht rein durch das Weglassen anderer Diagnosen bestätigen. Wechselwirkungen im gesamten Lebensumfeld müssen betrachtet werden.
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| 10.08.2026 um 22:06 |
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Von Lauxxxxxxx 3611 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Als Spiel würde ich das gar nicht bezeichnen.
Eine Person hat ja ganz reale körperliche Schmerzen oder auch psychische.
Das ist ja etwas ganz konkretes.
Allerdings hat mich persönlich so ein Schmerz auch nicht erregt.
Es tat einfach nur weh.
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| 10.08.2026 um 22:10 |
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Von LaCxxxxxxx 1375 Beiträge bisher
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re: wie ich die Transs**ualität verstehe
Ich bin kein Kinderpsychologe, aber Mutter und sicher kein Freund von Pubertätsblockern, da es bei einer 16 Jährigen Verwandten zu schlimmen Gemütsschwankungen führte. Die Auswirkungen auf die langfristige psychosoziale Reifung und die Entwicklung des jugendlichen Gehirns ohne den Einfluss von s**ualhormonen sind medizinisch noch nicht abschließend erforscht.
Die Entwicklungspsychologie unterscheidet zwischen alltäglichen Wünschen (wie der Wahl der Kleidung oder des Essens) und der tief sitzenden Geschlechtsidentität. Letztere ist kein impulsiver Impuls, sondern ein stabiles inneres Wissen darüber, wer man ist. Studien zeigen, dass die meisten Kinder bereits im Alter von 3 bis 5 Jahren ein klares Verständnis von Geschlechterrollen entwickeln und beginnen, sich selbst einer Kategorie zuzuordnen. Wenn ein Kind über Monate oder Jahre hinweg konsistent, beharrlich und intensiv äußert, einem anderen Geschlecht anzugehören, unterscheidet sich dies deutlich von den typischen, wechselnden Phasen der Kindheit (wie dem Wunsch, ein Astronaut oder ein Tier zu sein).
Es geht im Kindesalter nicht um medizinische oder unumkehrbare Schritte. Dem Kind wird der Raum gegeben, sich auszuprobieren, ohne dass es sofort dauerhaft festgelegt .
Jugendpsychotherapeuten sollten den Prozess ergebnisoffen begleiten. Aber die Wissenschaft zeigt, dass ein dauerhafter und tiefer Leidensdruck bezüglich des eigenen Geschlechts ernst genommen werden muss, da er sich grundlegend von alltäglichen Launen oder dem kindlichen "Dickkopf" unterscheidet.
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| 10.08.2026 um 22:18 |
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