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Thema: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.


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Von Obsxxxxxx
1008 Beiträge bisher
Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

Selbst das ist durch das SBG nicht verhindert. Offenbar wertlos das Papier.... "Ein Gericht darf nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt/Main eine nicht binäre Person mit „Sehr geehrter Herr“ anschreiben. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar." Mehr auf Welt online

18.11.2025 um 14:30    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von _Jexxx
2222 Beiträge bisher
re: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

ohh wow... das hätte ich wirklich nicht gedacht. Kann man nur hoffen, das sich das auch irgendwann mal regelt.

18.11.2025 um 14:34    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Fraxxxxxxxxx
83 Beiträge bisher
re: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

Tja wer sonst keine probleme hat der hackt halt auf dem SBG rum.......

18.11.2025 um 14:35    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lauxxxxxxx
2986 Beiträge bisher
re: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

Hatte die Person denn einen männlichen Vornamen?

18.11.2025 um 14:37    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Obsxxxxxx
1008 Beiträge bisher
re: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

Steht nicht im Artikel... .

18.11.2025 um 14:41    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von _Jexxx
2222 Beiträge bisher
re: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

Das hier kommt von der Antidiskreminierungsstelle des Bundes... Hier geht es um ein Eisenbahnunternehmen... ....So entschied auch kürzlich das Landgericht Frankfurt a. M. zugunsten einer nicht-binären Person (Urteil vom 3. Dezember 2020, Aktenzeichen: 2-13 O 131/20). Diese könne aus ihrem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht einen Anspruch gegenüber einem Eisenbahnunternehmen ableiten, bei der Nutzung des Angebots nicht zwischen einer männlichen oder weiblichen Anrede wählen zu müssen. Vielmehr müsse die Wahlmöglichkeit einer geschlechtsneutralen Anrede bestehen. Auch in der Kommunikation mit der klagenden Person und bei Speicherung ihrer Daten sei eine Bezeichnung als „Herr“ oder „Frau“ zu unterlassen – und dies unabhängig davon, ob die betroffene Person ihren Personenstand formal geändert habe oder nicht.... Also da würde ich mich ja mal drauf berufen.

18.11.2025 um 15:22    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Obsxxxxxx
1008 Beiträge bisher
re: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

Interessant! Offenbar gilt das dann zwar für das Eisenbahnunternehmen, ein Gericht ist aber selbst daran nicht gebunden. Die Entscheidung ist zudem, wie von mir zitiert, nicht anfechtbar.

18.11.2025 um 15:29    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Obsxxxxxx
1008 Beiträge bisher
re: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

vermutlich ohne Herr / Frau

18.11.2025 um 15:32    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von LaCxxxxxxx
578 Beiträge bisher
re: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

Auch die Verwendung des Namens anstelle von Pronomen ist häufig gewünscht Formelle Alternativen: „Sehr geehrte[r] [Vorname] [Nachname]“ (mit Unterstrich oder Sternchen) oder „Sehr geehrte Menschen“/„Sehr geehrte Kolleg*innen“ bei Gruppen. Im Englischen ist die gebräuchlichste geschlechtsneutrale Anrede „ Mx. Andere benutzen sogenannte Neopronomen

18.11.2025 um 15:40    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Obsxxxxxx
1008 Beiträge bisher
re: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

Wird gerade diskutiert! (Außerdem habe ich hier lediglich ein Urteil gepostet!)

18.11.2025 um 15:44    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von _Jexxx
2222 Beiträge bisher
re: Urteil: Gericht darf non-binäre als "Herr" anschreiben.

na genauso... am einfachsten Vorname Nachname und ohne Pronmen. Das bekommen wir auf Arbeit auch hin und als Divers bezeichnen sich mehr und mehr. Das finde ich nicht mal falsch ehrlich gesagt. Gerade am Anfang ist man sich ja schon sehr sehr unsicher. Im meiner Schulzeit und Ausbildung hätte ich mich auch lieber als Divers bezeichnen lassen, aber diese Definition gab es damals noch nicht

18.11.2025 um 15:49    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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