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Thema: Guten Morgen Feuilleton


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Von drexxxxxxx
488 Beiträge bisher
Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen, all ihr Lieben da draußen.

Wie wäre es, eine Art Berichterstattung über kulturelle Ereignisse, Entwicklungen und Neuheiten aus eurer Region zu schreiben?

Stelle mir das sehr vielseitig und mit so einigen interessanten Diskussionsmomenten über das eine oder andere Thema vor, da es ja unterschiedliche Schwerpunktthemen, Ansichten und Informationsbedürfnisse in dieser unserer Republik gibt.

In einem Feuilleton werden hauptsächlich kulturelle Themen wie Kunst und Philosophie behandelt (Buch-, Film-, Ausstellungs-Rezensionen). Häufig nimmt sich das Feuilleton auch Themen wie Pop oder – oft im essayistischen Stil – auch Politik, Wirtschaft, Technik und Naturwissenschaften an, und das alles mit einer gewissen Pointe auferlegter Ironie zum Schmunzeln.

Die Idee kam mir halt so, nachdem dieser Winter so immens hartnäckig verweilen tut und irgendwie so gar kein Frühling in Sicht ist.

Ich fange heute mal mit einem zugegeben langen Intro aus meiner Gegend an:

========================================


Guten Morgen Harz!

Heute ist Donnerstag, 22. März 2018.
Die Sonne ist eher selten zu sehen, ist aber selbstverständlich unterwegs. Und zwar von 6.17 bis 18:32 Uhr. Was einem Arbeitstag von 12:15 Stunden entspricht.

Das Wetter

Grauer, aber wärmer

Scheint sie? Scheint sie nicht? Die Sonne durchlebt eine wankelmütige Woche. Am Montag hui, am Dienstag eher pfui, am Mittwoch wieder hui und heute? Na klar: Eher pfui. Die Sonne wird sich den Vorhersagen nach kaum blicken lassen.


Im Nordharz kann es bis in den Nachmittag hinein noch einmal Schnee geben. Bei Temperaturen von -1 bis 2 Grad. Am Abend überwiegt dichte Bewölkung, aber es bleibt trocken und es wird wärmer, in der Nacht sollen Werte über 0 Grad erreicht werden.
Im Oberharz fällt zum Start in den Tag wieder Schnee bei Werten von 0 bis -3 Grad. Der Wind weht aus südwestlicher bis westlicher Richtung mit Geschwindigkeiten von 8 bis 27 km/h. Böen können Geschwindigkeiten zwischen 40 und 98 km/h erreichen. Frühling sieht anders aus...

Der nächste Gedenktag steht heute an. Es ist "Tag des Wassers". Ziel des von der UNESCO ins Leben gerufenen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen. Und die HarzWasserWerke, haben Umweltminister Lies ein blaues (Niedersachsen-)Ross überreicht, um dies zu unterstreichen (Foto).




Wäre heute Sonntag, wäre Ostern. Arg theoretisch, aber interessant. Auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 wurde bestimmt: Ostern ist der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling. Frühestes Osterdatum ist demnach der 22. März, spätestes der 25. April. Was aber alles nichts daran ändert, dass wir in diesem Jahr noch eine Woche warten müssen.
Wie hätte Lothar Matthäus dies kommentiert: "Wäre, wäre Fahrradkette..."


Heute nun, am "Tag des Waldes", will Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) ein Konzept vorstellen, das zum Ziel hat, bis zum Jahr 2020 zehn Prozent der Landesforsten einer natürlichen Entwicklung zu überlassen. Nach den Plänen des Agrarministeriums sollen sich diese Naturwälder, bei denen der Mensch nicht mehr aktiv eingreift, mit der Zeit zu "Urwäldern der Zukunft" entwickeln.


Man glaubt es kaum, Mister Zuckerberg hat sich für das Facebook-Datenleck entschuldigt. Wobei: So stimmt das gar nicht. So richtig entschuldigt hat er sich nicht. Und ein Datenleck war es aus Facebook-Sicht eigentlich auch gar nicht, wodurch 50 Millionen Nutzerdaten abflossen. Aber Maßnahmen sollen ergriffen werden.
Immerhin. Wenngleich sich an einem wohl nichts ändern wird: Die intensive Auswertung von Nutzer-Verhalten und -Vorlieben durch die Facebook-Produkte selbst, mit deren Hilfe der Konzern zielgenaue Werbung verkauft, bleibt selbstverständlich bestehen. Bis zum nächsten Datenleck, das kein Datenleck ist.

Heute vor 70 Jahren (1948) haben die Dänen die Großschreibung von Substantiven abgeschafft. Groß- und Kleinschreibung wird auch in Deutschland von Zeit zu Zeit gern diskutiert. Eine Abschaffung würde manchen Schüler sicher aufatmen lassen, hat aber auch Tücken: "Der Gefangene floh" meint nun einmal etwas ganz anderes als "Der gefangene Floh". Aber wen juckt's...


22.03.2018 um 8:42 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
488 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

@ Rubicon

Okay, auch ich kenne diese unnachahmlich und unvergessene Sequenz aus besagtem Nam-Movie (1987) … Robin at his best!
This is how I will always remember Robin Williams. Rest in peace, Captain! You will be greatly missed.
Ich war auch a bisserl am überlegen, wie ich diesen Thread benennen sollte: ‚On Air‘, ‚Breaking News‘… alles zu Kommerziell. Ein Einfaches und der Höflichkeitsform entsprechendes ‚Guten Morgen‘ erschien mir da angebracht, zumal die Zeitungen ja meistens gleich morgens gelesen werden.
Ein Schelm, wer da an Tunnelkrieg und Napalm denkt … so Ende mit Historical Politics … alles Gut, Rubi, you're right ma, am bleeding.


Good Morning Vietnam AC first broadcast





22.03.2018 um 16:01 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
488 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

‚Nicht anfassen, nur gucken‘…schade.
Und trotzdem ein neuerlicher Versuch weiterzumachen und die Hoffnung nicht aufgebend, doch noch etwas hier in Gang zu bringen.

Guten Morgen euch allen.

===========================================

Guten Morgen Harz!

Heute ist Freitag, 23. März 2018. Noch zwei Tage, dann beginnt die Sommerzeit, werden Sonnenauf- und -untergang eine Stunde nach "hinten" verschoben. Heute startet die Sonne allerdings noch um 6.14 Uhr. Sie ist 12:20 Stunden unterwegs, bis sie sich um 18.34 Uhr im Westen wieder verabschiedet.
Im gesamten Harz startet der Harz unter einem bedeckten Himmel. Im Nordharz schon knapp über dem Gefrierpunkt, im Oberharz bei -2 Grad. Die Sonne lässt sich auch später so gut wie gar nicht sehen, dafür steigen die Temperaturen aber ordentlich an. Im Nordharz auf 6 Grad , im Oberharz auf 4 Grad.

"Im Tale grünet Hoffnungs-Glück; / Der alte Winter, in seiner Schwäche, / Zog sich in rauhe Berge zurück. "

Goethes Osterspaziergang ist dieser Tage im Vorharz bestens nach zu vollziehen. Blöd nur, dass in diesem Fall der Harz die "rauen Berge" sind, in die sich der Winter zurückgezogen hat. Nach der massiven Schnee-Attacke des vergangenen Wochenendes ist es nun wirklich gut.

Ansonsten sollte man es aufgegeben, sich die Mitglieder der US-Regierung zu merken. Irgendwie hat man ja noch genug mit den Neuen in Berlin zu tun, aber in Washington trompetet Trump ständig neue Hire-and-Fire-News in die Sozialen Medien. Nun ist Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster weg. Der Drei-Sterne-General wird durch John Bolton ersetzt.
Sehr schön und vielsagend entschlüsselt hat Hubert Wetzel in der Süddeutschen Zeitung, wie Washington derzeit funktioniert: "... Die einfachste Methode, Donald Trump dazu zu bringen, etwas zu tun, ist, ihm zu sagen, dass er es nicht tun sollte. Das erklärt nicht alles, was der Präsident macht. Aber es erklärt genug, um als halbwegs bewiesene Annahme zu gelten. Man könnte es das 'Trump'sche Trotz-Theorem' nennen."

Von der Leidenschaft für den Fußball übermannt? Oder doch eher von einem Sportartikelausrüster wie von einem Geparden gejagt? Sprint-Superstar Usain Bolt trainiert gerade bei Borussia Dortmund mit. Heute um 10.30 Uhr auch öffentlich. Ansonsten läuft alles ganz geheim nur über Facebook und Twitter.
Usain Bolt wolle eine neue Karriere im Fußball starten. Na klar, mit 31 Jahren ist man dafür ja auch im besten Alter. Und auf die Idee, die ganze Aktion könne ein einziger großer Werbegag sein, würde ja auch niemand ernsthaft kommen...

In Australien werden die ersten Trainingsrunden für die neue Formel1-Saison absolviert. Irgendwie ist die Formel1 ideal für alle Sportfans mit ausgeprägtem Nationalstolz. Fährt Hamilton vorneweg, tut er dies in einem deutschen Auto. Und sollten die roten Kohlefaserkisten aus dem italienischen Maranello schneller sein, sitzt mit Vettel wenigsten ein Deutscher am Steuer. Eine Win-Win-Situation. Es sei denn Vettel und Hamilton schießen sich wieder gegenseitig ab.

Ach ja, einige Aktions- und Gedenktage haben wir heute ja auch noch. Es ist "Welttag der Meteorologie", oder auch Weltwettertag.
Da wollen wir uns besonders Mühe geben, auch wenn wir keine gelernten Wetterfrösche sind. Besseres Wetter kann aber auch dabei nicht herauskommen. Es ist und bleibt grau und nass, immerhin wird der Regen langsam etwas wärmer (sonst wäre er ja auch weiter Schnee).

Und seit 1991 ist der 23. März auch der "Tag der Kriminalitätsopfer", ausgerufen vom Weißen Ring.

23.03.2018 um 7:50 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Fraxxxxxxxx
247 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen in den Harz,

wieder gut unterhalten und etwas schlauer geworden.

Heute starten in Nordrhein Westfalen die Osterferien

und so starten heute auch über 74 000 !! Passagiere

darunter auch viele Osterurlauber vom Düsseldorfer Flughafen. ✈

Einer der Verkehrsreichsten Tage des Jahres.

Musste gerade daran denken dass wir früher über Ostern mit dem Moped

zum Baggersee Zelten gefahren sind.

Heute fliegt man übers Wochenende nach Malle

Man jönnt sich ja sons nix.

Ich werde meinen heutigen Urlaubstag damit verbringen einen Stadtbummel

zu machen und einen Spaziergang durch den Hofgarten.

Vielleicht ist ja doch noch etwas saubere Luft über.

23.03.2018 um 10:38 Profil eMail an FrankaelbeoEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
488 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Geht doch! - YouTube





Geht doch! … Danke.

@ Rubicon

Ja, ja, Brot und Spiele – so sah das damals schon Juvenal, war eben ein Satiriker und Sittenrichter, und ich denke, er würde sich hier auf Trave pudelwohl fühlen. Wrong place, wrong time.
Dann darf ich in Bezug auf konterkariert in seinem Sinne antworten: „Orandum est ut sit mens sana in corpore sano“.

@ bodom123

So wie du, freue ich mich auch immer, wenn es denn mal anspruchsvollere Threads hier gibt.

@ AnnikaR001

Okay, das mit letztem Jahr schon mal dagewesen…wusste ich nicht. Ich denke aber, das das immer eine Sache der Resonanz und des miteinander anständigen Umgangs in einer Diskussion, also auch in einem Thread geht. Ob man(n)/Frau tatsächlich tagtäglich ‚On Air‘ ist, bleibt abzuwarten.

@ Frankaelbeo
Hier möchte ich später gesondert eingehen wollen. Meine kurze Mittagspause ist nämlich gleich um.

Euch allen schon mal einen tollen Start in das bevorstehende Wochenende. Meinen Post bzgl. des Wetters hier bei mir muss ich jetzt korrigieren: Sun is shining … so was aber auch.


23.03.2018 um 12:18 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Abgemeldet!!!
re: Guten Morgen Feuilleton


Kolumne Teil 1 :

Heute ist Freitag, der 23.03.2018 um 12 Uhr 32.

Guten Morgen Pfalz.

Ich habe heute in der Fussgängerzone einem Flaschensammler meine leere Cola-Dose geschenkt. Immerhin 25 Cent, fast ein halbes Brot beim ALDI.

Der hat sich sehr nett bedankt.

Jeden Tag eine gute Tat !

Ich bitte die Leser um Nachahmung...

23.03.2018 um 18:36 Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Spaxxxxxxxx
177 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton



Wie möchtest Du das Leergut zugesandt bekommen:
[list]
1. einzeln verpackt in einer Polsterversandtasche
2. als Paket
3. mit der Spedition
4. Du machst Selbstabholung
[/list]uAwg

23.03.2018 um 19:32 Profil eMail an SpassmenschEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
488 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

@ Frankaelbeo

Hallo und Guten Morgen, liebe Franka.
Schön das du diese aktuelle (Vor-) und Osterzeit angesprochen hast. Es zeigt eigentlich ähnlich das auf, wie wir es im letzten Dezember schon in meinem damals ersten Thema zur vorweihnachtlichen Zeit sahen. Es ist interessant, dass es irgendwie immer eine vom Ursprung eher religiöse Festivität bedarf, die uns dieses ‚Suchtverhalten‘ einer total materiellen, der Habsucht und der Gier verfallenen und letztendlich doch unzufriedenen Gesellschaft aufzeigt.
Das dann zwangsläufig die mittunter in Nostalgie schwelgenden Erinnerungen aus der eigenen Kind-/Jugendzeit hochkommen, ist dann nur mehr als natürlich und sollte nun wirklich nicht als Neidfaktor gelten.
Nein, viel eher zeigt es m.E. eine glücklichere Epoche auf, in welcher Personen wie du und ich groß geworden sind. Ich mag das Gewesene jetzt gar nicht dolle schönreden, auch damals gab es Ängste und Nöte und Sorgen vielschichtiger Art. Aber was es meines Wissens nicht so ausgeprägt gab, war diese gnadenlose Hatz nach dem sich und anderen beweisen müssen.
Früher sprach man oft vom sogenannten Generationswechsel…
Eine Generation suchte nach Lebenssinn. Und zwar nicht nur im Privaten, sondern vor allem auch im Beruf bzw. Tätigkeitsfeld.
Okay, auch wenn sich bestimmten Generationen gewisse Eigenschaften zuschreiben lassen, so ist doch immer wieder zu beobachten, dass die Grenzen fließend sind, aber eben sehr schnellläufig. Das gilt für die Definitionen von Generationen ebenso wie für deren Wertevorstellungen.

Für mich heißt das entgegenwirkende ‚Zauberwort‘:

Genügsamkeit: Manchmal ist weniger wirklich mehr

Wir Menschen neigen in der heutigen Zeit dazu, immer das zu wollen, was wir nicht haben. Und sollte wir es schaffen, das angestrebte doch zu erreichen, wird gleich wieder etwas Neues gesucht, das bisher noch fehlt. Ziele sind gut und schön, doch Genügsamkeit ist für viele zu einem Fremdwort geworden. Die Devise lautet immer mehr, mehr und noch mehr.
Etwas erreichen zu wollen ist gut, doch kann fehlende Genügsamkeit dazu führen, dass Sie immer nur hinterherrennen und nie wirklich ankommen. Glücklich werden Sie so nicht – doch Sie können lernen, genügsam zu leben…
Genügsamkeit ist eine Einstellung, die dem weit verbreiteten Anspruchsdenken entgegensteht.
Viel zu oft wird alles als gegeben und selbstverständlich erachtet. Genügsamkeit bedeutet, sich darüber im Klaren zu sein, was man hat und zu erkennen, wie glücklich man doch sein könnte.
Ein genügsames Leben legt den Fokus auf etwas ganz anderes und soll vor allem eins: Zu mehr Glück und Zufriedenheit führen.
Durch mehr Genügsamkeit können wir erkennen, wie gut wir es eigentlich haben und dass es eben nicht immer mehr braucht. Dazu zählt auch die Erkenntnis, dass materielle Dinge nicht wirklich dauerhaft glücklich machen.
Dieses hatten schon vor langer, langer Zeit kluge Köpfe ähnlich gesehen …

„Alles, was man will, kann niemand haben. Eines aber kann man: das nicht zu begehren, was man nicht hat, und heiteren Sinnes das genießen, was man hat.“
Seneca

„Es gibt nur ein Mittel, sich wohl zu fühlen: Man muss lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt.“
Theodor Fontane

Genügsamkeit wird immer seltener. In der Gesellschaft verbreitet sich eine Mentalität, die darauf ausgerichtet ist, immer mehr zu erreichen, um erfolgreich und glücklich sein zu können. Wer nicht schon früh gelernt hat, genügsam zu sein, passt sich der allgegenwärtigen Denkweise irgendwann an.
Eigentlich hätten wir genügend Zeit für die wichtigen Dinge im Leben. Aber nur eigentlich. Denn wir haben andere Probleme: Die Wohnung ist zu klein, das Auto zu alt und der PC zu langsam.
Ach ja, und die Nachbarn begeben sich ab morgen auf eine Karibik-Kreuzfahrt… wie können wir das denn toppen?...

In diesem Sinne
Lulu.

24.03.2018 um 7:51 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
488 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Guten Morgen Harz!

Heute ist Samstag, 24. März 2018. Laut Wetterdienst haben wir aktuell in Bad Harzburg +3 Grad. Dass ist schon mal eine Ahnung von FRÜHLING.
Jetzt ist die Sonne gefragt. Sie ist bereits seit 6.12 Uhr unterwegs, in den 12:23 Stunden bis 18.35 Uhr aber eher selten zu sehen. So wird das nichts mit dem blauen Band, das der Frühling durch die Lüfte flattern lassen soll.

Heute soll es aber einmal ordentlich dunkel werden, damit uns ein Licht aufgeht: "Earth Hour International" ist angesagt. Damit will die Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen. Rund um den Globus gehen in vielen Städten für eine Stunde die Lichter aus.
Der Harz ist allerdings noch ein ziemlich dunkler Fleck auf der Earth-Hour-Landkarte. Besser gesagt: ein heller Fleck. Lediglich Goslar, Ilsenburg und Halberstadt machen von 20.30 bis 21.30 Uhr mit.

Ein Licht sollte den Entscheidern bei der Zeitumstellung aufgehen. Ob ich mir meinen Winterzeit-Sommerzeit-Jetlag einbilde oder nicht, er bringt aus dem Rhythmus, ist mindestens ebenso nervig wie das Uhren umstellen.
Vor allem an Geräten, die manuelle Zeiteinstellung verlangen – und bei denen grundsätzlich niemand in der Familie nach einem halben Jahr mehr weiß, welche Knöpfe man wie lange drücken und drehen musste. Die (Tages-)Zeit, die man dank der Sommerzeit vermeintlich gewinnt, (ver-)braucht man schon am ersten Tag im Kampf mit den Tücken der Technik.
Folglich muss ich mal schauen, ob es dann morgen früh was von mir hier gibt…laughters!

Heute ist aber auch noch ein ganz besonderer Welttag für mich, den wir einem Clausthal-Zellerfelder verdanken. Seit dem 24. März 1982, dem 100. Jahrestag der Entdeckung des Erregers durch den gebürtigen Harzer Robert Koch, wird der "Welttuberkulosetag" begangen.
Am 24. März 1882 stellte Koch seine Entdeckung in seinem berühmt gewordenen Vortrag über die "Aetiologie der Tuberculose" vor der Berliner Physiologischen Gesellschaft vor. Zeitzeugen beschreiben, dass nach dem Vortrag Stille herrschte, als den Zuhörern bewusst wurde, dass sie ein historisches Ereignis miterlebt hatten.

Zum Schluss noch einen Ausflugstipp: Wer sich in Osterstimmung bringen möchte, sollte mal über den Berg rollen und Osterode ansteuern. Auf dem Kornmarkt macht ein großes Nest mit 29 überdimensionalen Ostereiern Lust aufs Fest und den Frühling.
Groß, aber nicht rekordverdächtig. Laut dpa will das Dorf Lathen im Emsland mit einem 250 Quadratmeter Osternest ins Guinness-Buch der Rekorde.

Euch allen ein schönes Wochenende

24.03.2018 um 8:23 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von drexxxxxxx
488 Beiträge bisher
re: Guten Morgen Feuilleton

Willkommen in der Sommerzeit

Guten Morgen Harz!


Heute ist Sonntag, 25. März 2018.

Wer jetzt das Gefühl hat, es sei doch erst 7 Uhr und ich bin für einen Sonntag zum gewohnten 8-Uhr-Braekfast zu früh dran, der hat die Zeitumstellung und die geklaute Stunde vergessen. Seit heute Nacht, als um 2 Uhr die Uhren auf 3 Uhr gestellt wurden, befinden wir uns in der Sommerzeit.

Und hach, die Sonne wagt sich zaghaft durch den milchigen Morgennebel und mit etwas Glück soll sie auch verweilen und sich ein paar Mal zeigen. Aufgegangen ist die Sonne nach neuer Sommerzeit um 7.10 Uhr. 12:28 Stunden wird sie uns begleiten, bis sie sich um 19.38 Uhr wieder verabschiedet. Der Tag kommt also später, dafür bleibt er auch länger.
Aktuell haben wir bei Reif überzogener Landschaft – 4,7° C und es ist windstill. Ein Tagesmaximum könnte so bei + 3 Grad zu erwarten sein.

Gutes Wetter brauchen wir vor allem am kommenden Wochenende. Sowohl Ostereier-Suchen wie auch Osterfeuer feiern machen in Schneematsch und Kälte nicht so wirklich Spaß.


Ein ganz besonderer Tag ist heute für Fantasy-Fans, vor allem für solche, die den Fantasy-Großmeister J.R.R. Tolkien verehren. Der "Tolkien Reading Day" am heutigen 25. März lädt dazu ein, mal wieder in den Klassikern wie "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe" zu schmökern.
Offiziell ins Leben gerufen wurde der Tag der Tolkien-Lektüre im Jahr 2003 von der weltweit aktiven Tolkien-Society. Eine Mischung aus literarischer Gesellschaft und Tolkien-Fanclub. Den 25. März wählten die Tolkien-Ultras mit Blick auf den "Herr der Ringe": Rechnet man den Auenland-Kalender auf unseren Kalender um, dann markiert der 25. März den Tag, an dem der dunkle Herrscher Sauron in der großen Schlacht um Mittelerde besiegt wurde.


Våffeldagen – der Tag der Waffel in Schweden.
Dabei reicht die Tradition des Våffeldagen oder Waffeltag bis ins 17. Jahrhundert zurück und geht, darf man dem Volksmund Glauben schenken, auf eine phonetische Verwechslung zurück.
In der christlichen Liturgie steht dieses Datum für das Fest Mariä Verkündigung, welches sich auf die Passage des Neuen Testaments bezieht, in der Maria die Geburt ihres Sohnes Jesus Christus durch den Erzengel Gabriel verkündigt wurde. Im Schwedischen wird Mariä Verkündigung als Vårfrudagen bezeichnet und der geneigte Beobachter wird hier eine gewisse phonetische Ähnlichkeit zu Våffeldagen erkennen.
Insofern begehen die Schweden also streng genommen zwei Feiertage an diesem Datum.
Fragt man schließlich die Schweden selbst, was diesen Tag der Waffel auszeichnet und um was dabei geht, so fällt die Antwort eindeutig aus: Einen ganzen Tag lang – und vor allem ohne schlechtes Gewissen – Waffeln essen zu können, ist Grund genug. Und am besten – wie in Schweden üblich – noch eine (oder mehrere) Tasse(n) Kaffee dazu. Und schon hat man einen perfekten Våffeldagen…
So, jetzt ist aber gut damit!

Hinzu kommen heute noch 2 wirklich ernste und wie ich meine, wichtige Gedenktage.

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels

Sklaverei ist mehr als ein dunkles Kapitel der Geschichte! Im Jahr 2007 wurde das erste gesetzliche Verbot der Sklaverei 200 Jahre alt. Aus diesem Anlass beging die UN den 25. März als Welttag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels.
Geschichtlich ist uns das allen bekannt, besonders was die Entdeckung der ‚Neuen Welt‘ mit der Karibik, Mittel- und Südamerika im Zeichen der Konquistadoren im Namen der Kirche betraf, aber auch den Sezessionskrieg in Nordamerika.
Der Welttag gilt, nach dem Willen der UN, nicht nur der Erinnerung an die Opfer, die der Sklavenhandel damals forderte. Der Gedenktag soll auch Anlass sein, an die heute wirtschaftlich Abhängigen zu denken.
Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit über 20 Millionen Menschen Opfer moderner Sklaverei, wie Zwangsprostitution, Zwangs- und Kinderarbeit, sind. Der Druck der Öffentlichkeit auf die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik zwingt diese, Gesetze, Kontrollen und Transparenz umsetzten.


Der Internationale Tag der Solidarität mit inhaftierten und vermissten Mitarbeitern wird jährlich am 25. März von den Vereinten Nationen begangen.
International Day of Solidarity with Detained and Missing Staff Members

Es erinnert an den Jahrestag der Entführung von Alec Collett, einem ehemaligen Journalisten, der für das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) arbeitete, als er 1985 von Bewaffneten entführt wurde. Seine Leiche wurde erst 2009 im Bekaa-Tal im Libanon gefunden.

Habt einen schönen und relaxten (Palm)Sonntag.

25.03.2018 um 9:08 Profil eMail an dreambitchEmail Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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