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Thema: Trans - wo ist die Grenze ?


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Von Araxxxx
56 Beiträge bisher
re: Trans - wo ist die Grenze ?

TVs ,Transgender,Cds,Dwt..fallen alle unter Trans**uell....oder geht es hier um transident?

09.02.2020 um 14:19  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Gabxxxxx
360 Beiträge bisher
re: Trans - wo ist die Grenze ?







Nein, neinnein, Cosplay hat nun wirklich absolut nix mit TS zu tun.



09.02.2020 um 14:21  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von LEIxxxxxxx
300 Beiträge bisher
re: Trans - wo ist die Grenze ?

Sie ekeln sich vor sich selbst", beschreibt der Mediziner Holger Kaube das Dilemma der Transs**uellen. Von 30 transs**uellen Frauen und Männern, die Kaube im Rahmen seiner Doktorarbeit befragte, hatten 11 zuvor versucht, sich das Leben zu nehmen - einer von ihnen bereits zehnmal.




DER ANGENÄHTE kleine Unterschied
Transs**uelle stehen unter einem enormen Leidensdruck. Der Zwiespalt, innerlich einem anderen Geschlecht anzugehören, als der Körper nach außen demonstriert, macht ihr Leben zur Zerreißprobe.

Der kalifornische Psychoa***ytiker Robert Stoller vermutet, daß irgendwann einmal jeder Transs**uelle der Belastung seiner Scheinexistenz nicht mehr widerstehen kann. Viele bringen sich dann um. Andere verstümmeln sich. Und die Experten sind ratlos ...

Was Transs**ualität ist? Wie sie entsteht? Niemand weiß es genau. s**ualwissenschaftler, Psychologen, Psychiater, Endokrinologen und Genetiker bieten bisher nur Hypothesen. Bestimmte Formen, überlegen die Psychologen, könnten in der seelischen Entwicklung des Kindes ihren Ursprung haben. Ob die Eltern ein Neugeborenes akzeptieren, sei dabei genauso wichtig wie später die Identifikation mit Mutter oder Vater.

Einen anderen Hinweis hat kürzlich der Niederländer Louis Gooren im Gehirn von Mann-zu-Frau-Transs**uellen entdeckt. Im Hypothalamus, dem untersten Bereich des Zwischenhirns, stieß Gooren auf Differenzierungen, die sonst nur bei Frauen auftreten. Aber auch hier bleiben Fragen offen: In welchem Alter entstehen diese Unterschiede? Und: Was erzeugt sie? s**ualhormone? Psychologische Faktoren?

"Jugendirresein" diagnostizierte der französische Facharzt für Geistesgestörte Jean Esquirol, als er 1838 erstmals zwei transs**uelle Fälle beschrieb. Seither hagelt es Theorien auf jene seltsamen Frauen und Männer, die gern das Gegenteil wären. Genutzt hat es ihnen wenig.

Noch immer sind erfolgreich abgeschlossene Therapien eher die Ausnahme. Noch immer ist unklar, warum Transs**uelle eine Neugeburt unter dem Messer des Chirurgen anstreben. Die erhoffte "Geschlechtsumwandlung" ist jedoch anatomisch unmöglich.

Die Proportionen des Knochenbaus, die Schädelformen und die Zeugungs- oder Empfängnisfähigkeit zu verändern entzieht sich ärztlicher Kunst. Eine Operation zur Geschlechtsangleichung bietet lediglich einen äußerlichen Kompromiß. Besonders bei Frau-zu-Mann-Transs**uellen wirkt das medizinisch Machbare derart unbefriedigend, daß viele auf den angenähten kleinen Unterschied aus einem Stück aufgerollter Bauchhaut verzichten.

Für selbstkritische Mediziner sind sogar Idealfälle wie das Bond-Girl Caroline Cossey, das einst als Metzgerbursche arbeitete, eher das Resultat einer Notfallmaßnahme. Wer antritt, zu heilen und zu erhalten, den muß es irritieren, wenn organisch gesunde Brüste amputiert, Eierstöcke ausgeräumt, Ho*** abgeschnitten und Penisse "enthülst" werden.

Bereits Anfang der fünfziger Jahre bemängelte ein Kritiker, das Anrichten solcher "Flurschäden" entspreche "eher den Bereichen des Haarkünstlers". Der Internist und Neurologe Viktor von Weizsäcker sah damals den "Ausweg in die chirurgische Maßnahme als Beispiel eines Mißerfolges der Therapie".

Seither scheint fraglich, ob die Erfüllung transs**ueller Wünsche Therapie sein kann. Die ersten Angleichungsoperationen in den zwanziger und dreißiger Jahren sollten Suizide und Selbstbeschädigungen verhindern. Inzwischen ist klar: Äußere Korrekturen reichen nicht aus.

Eine seriöse Behandlung beginnt heute mit einer sorgfältigen Diagnose. Es folgen eine Klärungsphase mit Beratungsgesprächen und anschließend ein mindestens einjähriger Alltagstest. In diesem schwierigen Jahr leben Transs**uelle, therapeutisch begleitet, in ihrer neuen Rolle. Erst nach diesen drei Etappen kann von Gutachtern eine Operation empfohlen werden.

Doch all diese Bemühungen bieten keine Gewähr, daß sich die seelische Situation Transs**ueller auf Dauer entdramatisiert.

"Es beschäftigt die Ärzte sehr, daß die Suizidalität nach den Operationen möglicherweise nicht zurückgeht", gesteht ein Therapeut am Telefon. Er zieht dieses Zitat später zurück, weil ihm das Thema "zu heiß" ist.

Selbsthilfegruppen wie der überregionale "Transidentitas e. V." raten ihren Mitgliedern dringend, auch im neuen Leben den Kontakt zu halten. Angesichts der allgemeinen Ratlosigkeit fordert der Frankfurter s**ualwissenschaftler Volkmar Sigusch eine Entpathologisierung der Transs**ualität: "Wir sollten die Illusion aufgeben, wir könnten eines Tages die ,Ursache'' der ,Krankheit'' Transs**ualität finden und damit eine ,kausale Therapie''".

Sigusch bestätigt zwar, daß es Formen des Transs**ualismus gibt, die als Folge von Grunderkrankungen auftreten. Doch: "Das Verrückte am Transs**ualismus ist, daß die Transs**uellen nicht verrückt sind".

Statt auf weitere Erklärungen hofft Sigusch auf einen allgemeinen Bewußtseinswandel, der am entspannteren Umgang mit Homo- und Bis**ualität bereits erkennbar wird.

Besonders jüngere Menschen trennen in Kopf und Bett immer häufiger das biologische Geschlecht von der gelebten Geschlechtsrolle. In seinem Buch "Geschlechtswechsel"* verlangt Sigusch, diese Verknüpfung "in unseren Gedanken noch stärker zu lockern".

Den Ureinwohnern Nordamerikas war das noch gelungen. Die meisten Indianer-Stämme kannten bis zur Ankunft der Weißen biologische Männer, die sich als Frauen kleideten und Männer oder Frauen heirateten.

Umgekehrt gab es auch Frauen, die als Männer lebten. Diese kleine Gruppe etwas anderer IndianerInnen bildete ein hochangesehenes drittes soziales Geschlecht. Seit 1994 trägt es die offizielle Bezeichnung "Two-spirits". Two-spirits galten als auserwählt. Sie verkörperten eine Philosophie, in der alles - Götter, Menschen und Welt - einer ständigen Wandlung unterlag.

Doch auch andere Nomadenvölker kannten solche Wesen. Bei den Skythen, einem Bl**rünstigen Volk vom Nordrand des Schwarzen Meeres, entdeckte Herodot im fünften Jahrhundert vor Christus "Weibmänner", die ihre Häuptlinge berieten. Diese "Enarees" behaupteten, die Zukunft zu kennen. Ihre Visionen entschieden bei den Skythen über Leben und Tod.

Der Siegeszug der christlichen Mor** hat später im Abendland einen flexiblen Umgang mit Geschlechtsidentitäten verhindert. Jahwes Jünger eroberten die Welt, indem sie s**ualität auf Fortpflanzung reduzierten und sich fleißig vermehrten.

"Ein Weib soll nicht Mannsgewand tragen", verlangt das 5. Buch Moses (22,5), "und ein Mann soll nicht Weiberkleider antun; denn wer solches tut, der ist dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel."

Sigusch und seine Kollegen versuchten in den siebziger Jahren, das binäre abendländische Schema durch eigene Geschlechtsrollen für Transs**uelle zu erweitern. Doch der "Geschlechtswahn" Transs**ueller ist mit Utopien nicht zu lindern: Er bezieht seine selbstzerstörerische Kraft aus der real existierenden Norm.

"Ist Ihnen denn nicht klar, daß Sie an den Grundpfeilern der abendländischen Kultur rütteln?" fragt der nervöse junge Arzt den ehemaligen Offizier einer Panzergrenadierbrigade, der gern eine Frau wäre. "Renate Anders" (Pseudonym) schildert dieses Beratungsgespräch in ihrer Biographie "Grenzübertritt".

Sie hatte dem Arzt zuvor erklärt, daß sie der "Pathologisierung" entgehen würde: "Ich will im Vollbesitz meiner Kräfte, souverän und autonom, meine Rolle verlassen und werde Ihnen nicht den Gefallen eines Selbstmordversuches tun."

09.02.2020 um 14:38  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Gabxxxxx
360 Beiträge bisher
re: Trans - wo ist die Grenze ?





Ich würde nicht sagen
dass eine psychologische Ursache
beim Cosplay grundsätzlich auszuschließen ist,
nur geht es dabei doch darum, eine ganz bestimmte Figur/Person,
vom Aussehen & Verhalten her darzustellen
Am nähsten käme dem bestenfalls noch Dragqueen´s & Dragking´s.





09.02.2020 um 15:18  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von d_jxx
115 Beiträge bisher
re: Trans - wo ist die Grenze ?



Cosplay (japanisch コスプレ, kosupure) ist eine in Japan geprägte Fanpraxis, die in den 1990er Jahren mit dem Manga- und Animeboom auch in die USA und nach Europa kam. Beim Cosplay stellt der Teilnehmer eine Figur aus einem Manga, Anime, Film, Videospiel oder anderen Medien durch ein Kostüm und Verhalten möglichst originalgetreu dar.

.......thats it.

09.02.2020 um 15:48  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von nixxxxxx
18 Beiträge bisher
re: Trans - wo ist die Grenze ?

Meine Otter otten am rechten und am linken Neisseufer, auf dem rechten Ufer halten sie sich lieber auf.

09.02.2020 um 19:20  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Ulrxxxxxxx
568 Beiträge bisher
re: Trans - wo ist die Grenze ?


Nur Transs.exuelle sind trans...

Alles andere sind verkleidete Männer im Fummel...

09.02.2020 um 20:22  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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