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Thema: Wissenschaftshörigkeit


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Von Frixxxxxxxxxx
60 Beiträge bisher
Wissenschaftshörigkeit

Warum sind die meisten sog. TS, TV, Inter, Hermis, TG, Crossdresser, etc. eigentlich so wissenschaftshörig? Auf der einen Seite wissen alle, dass wir (welche von uns) jahrzehntelang von Ärzten und Medizin zu Kranken und Gestörten, sogar Perversen abgestempelt worden, sogar zu Kriminellen, obwohl wir gesund, sozial und i.d.R. zu niemandem gemein sind (außer zu unseresgleichen meistens), es gab immer irgendwelche "wissenschaftlichen" Experimente, die beweisen sollten, dass wir wirklich kriminell/"volksschädigend", pervers, behindert, dumm, böse oder geistesgestört wären und obwohl wir das wissen und durchschauen, dass die Wissenschaftler im Nachhinein nie auf unserer Seite waren, uns immer schikaniert, bekämpft und mit bösen Vorurteilen stigmatisiert haben, hängen gerade wieder alle genau den gleichen Leuten wieder am Rockzipfel und beten iwelche modischen Theorien von biologischen Geschlechtern, Chromosomenbedeutung und Geschlechtsidentitätsstörungen nach. Warum ist das so? Glaubt ihr an Lobbyismus? Sind die meisten von uns einfach Masochisten, die ihr Sklave Sein und von außen erniedrigt werden so sehr verinnerlicht haben, dass sie es lieben und nachmachen? Mögt ihr es, abhängig vom Wohlwollen irgendwelcher Halbgötter in Weiß zu sein, die mit stiller Verachtung auf euch herabschauen? Warum definieren sich die meisten hier nach dem Credo / den sterilen Definitionen der Biolog(ist)en? Fühlt ihr euch wohl damit?

15.08.2020 um 5:42  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Inexxxxxxxxx
49 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Hm...jammern,jammern,jammern... Ist dir der Kaffee ausgegangen?

15.08.2020 um 6:34  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Thexxxxx
642 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Weil Wissenschaft eben die einzige Möglichkeit ist, eben etwas über unsere Welt zu 'wissen'. Und das schließt natürlich auch ein, unser Wissen ständig zu hinterfragen und zu relativieren. Aus dem Grund gelten Homos**uelle und Transs**uelle heut auch nicht mehr als pervers. Und das ist doch auch gut so. Nennt sich Fortschritt.

15.08.2020 um 9:19  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Thexxxxx
642 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Machen diese Menschen keine Wissenschaft?

15.08.2020 um 9:55  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Frixxxxxxxxxx
60 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Ja. Hast du welchen für mich? Komm mal rum, dann können wir zusammen jammern. Oder jammen. Ich habe eine Gitarre und mehrere Synthesizer da.

15.08.2020 um 9:57  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Frixxxxxxxxxx
60 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Doch sie werden bis heute pathologisiert und als Problem und behandlungsbedürftig, d.h. partiell krank, eingestuft durch Diagnosen und Regeln wie "gender dysphorie", "gender inkongruenz" und den Standards of Care, die per se eine Bevormundung und Abwertung beinhalten. Allein die Tatsache der früheren Einstufung als "pervers", "geschlechtsidentitätsgestört" und "kriminell" beweist, dass Wissenschaftler nichts, aber auch garnichts hinterfragen. Ihr scheinbar auch nichts. Schade.

15.08.2020 um 10:00  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Thexxxxx
642 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Naja, die Erkenntnisse von "Privatgelehrten" sollten natürlich ach intersubjektiv nachvollziehbar und von anderen überprüfbar sein.. sonst sind sie in der Tat unwissenschaftlich....

15.08.2020 um 10:07  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Frixxxxxxxxxx
60 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Die Leute, die etwas verändert haben und sich der Knechtschaft und den Menschenrechtsverletzungen durch die Wissenschaft entgegengestellt (OP Zwänge, Gutachterliche Entmündigung, Zuckerbrot und Peitsche Spiele, s**ualisierung und Entrechtung durch div. Paragraphen des TSG und BGB), waren insbesondere diejenigen, die gegen TSG-Paragraphen jahrzehntelang vor Gericht geklagt haben, bis zu den obersten Instanzen, die, die auf UN - Konferenzen um unsere Rechte gestritten und verhandelt haben, die, die auf der Straße demonstriert, Flugblätter verteilt und gegen Heteronormativität gekämpft haben, leider oft auch physisch, die zu sich und ihren Geliebten gestanden haben öffentlich (auch die Handvoll Männer, die nicht so feige waren, wie die meisten Männer hier und die keine dummen Ausreden hatten) und vor**lem die, die sich an Aufständen wie dem Christopher Street Day beteiligt haben. Es ist halt wie bei jeder Geschichte von Unterdrückung. Geschichte wird nicht auf Parkplätzen, in Datingforen oder heimlichen Pornokinos geschrieben, sondern vor**lem auf der Straße und dort, wo demonstriert, widersprochen und der eigene Körper verteidigt und wieder als eigenmächtig und richtig, als schön wahrgenommen wird und nicht als falsch oder problematisch, wie der Staat und die Gesellschaft es uns einprügeln wollen mit ihren Gesetzen, Geburtsgeschlechtern und hass-speienden RTL2 "sie war mal ein Mann / "im Männerkörper geboren - heute Frau" - Gehirnwäsche Dokus.

15.08.2020 um 10:07  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Frixxxxxxxxxx
60 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Im Nachhinein waren die Allermeisten "Gender" Experimente der letzten 50 Jahre nachweislich falsch, manipulativ und null wissenschaftlich, die meist auch nur beweisen sollten, dass "wir" eben keine Frauen wären, dass es große Unterschiede gäbe, dass man uns abstempeln und mit Männern in Knäste sperren muss etc. Von Money Experiment (David Reimer) bis dem Vergleich von Frauenhirnen (egal welcher s**ualität, nee is klar) mit den Hirnen männlicher Homos**ueller, all diese heftigst unwissenschaftlichen, heftigst homophoben, transphoben und biologistischen Experimente waren stets nur gemacht worden, um "irgendwie" die eh schon bestehenden Vorurteile und Ressentiments "wissenschaftlich zu untermauern" und genau deswegen sage ich - Science for a better profit. (Wissenschaft für den besseren Profit)

15.08.2020 um 10:13  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Frixxxxxxxxxx
60 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Wessen, deine? Die meisten von uns leben doch eh von Hartz IV soweit ich weiß.

15.08.2020 um 10:15  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Thexxxxx
642 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Ja stimmt, Transs**ualität wird immer noch pathologisiert, aber entscheidend ist heute alleine der subjektive Leidensdruck der Betroffenen. Und der verdient auch ernst genommen zu werden, von Seiten der Gesellschaft, aber z.B. auch von Seiten der Krankenkassen. Oder findest Du nicht? Und klar, Betroffene werden immer noch gesellschaftlich diskriminiert und teilweise sogar offen angegeriffen - aber sicher nicht in dem Maße wie noch vor ein paar Jahrzehnten. Das es Fortschritt gibt, schließt ja nicht aus, dass es nicht noch ne Menge zu tun gibt.. Auch das gehört zu Wissenschaft dazu. Und warum frühere Sachverhalte beweisen sollten, dass Wissenschaftler nichts hinterfragen, leuchtet mir nicht ein. Kannst Du das erläutern?

15.08.2020 um 10:15  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Frixxxxxxxxxx
60 Beiträge bisher
re: Wissenschaftshörigkeit

Ich will damit sagen, die Diskriminierung geht VOR ALLEM auch von der Wissenschaft aus. In den Augen sehr vieler Wissenschaftler sind wir minderwertig, erbärmlich, nicht fähig, für uns selbst zu entscheiden, das zeigen deren Urteile über uns, deren Diagnosen und Behandlungsrichtlinien. Und darum verstehe ich auch überhaupt nicht, warum Leute diese hier ständig nachbeten und als neutral, hilfreich oder wissenschaftlich deklarieren. Ja, man muss sich mit diesen Dingen und Diagnosen leider befassen. Aber ich finde, man sollte sich im Hinterkopf behalten, dass sie diskriminierend, bösartig und vorurteilsbehaftet sind. Sie schaffen auch Vorurteile. Würden die Wissenschaftler uns nicht permanen herabwürdigen, als krank erklären und uns Zwangstherapien aufzwingen, würde die Gesellschaft auch besser über uns denken. Das alles hängt zusammen. Genau deshalb verstehe ich nicht, warum viele von uns so wissenschaftshörig sind, das nicht wahrnehmen wollen. Wir sollten uns m.E. eher von der jetzigen Wissenschaft als politischem Machtinstrument der Nicht-Falsch Zugewiesenen lossagen, ihr widersprechen und unsere eigene Sichtweise auf uns und unsere Körper einfordern, aber irgendwie geschieht das so gut wie garnicht und das macht mich sehr nachdenklich und ein wenig traurig.

15.08.2020 um 10:21  Drucken  Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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