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Thema: Gedicht des Tages


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Von Tanxxxxxxxxxx
218 Beiträge bisher
re: Gedicht des Tages

Jetzt hänge ich mich auch mal in diese Diskussion um den Autor mit ein. Ich habe mal ein bisschen meine Bibliothek durchforstet und in dem Büchlein „Lyrik unterwegs“ der SSB auf der Seite 71 folgendes gefunden: Dunkel war’s, der Mond schien helle Dunkel war’s, der Mond schien helle, Schneebedeckt die grüne Flur, Als ein Wagen blitzesschnelle Langsam um die Ecke fuhr. Drinnen saßen stehend Leute Schweigend ins Gespräch vertieft, Während ein geschossner Hase Auf der Wiese Schlittschuh lief. Und auf einer roten Bank, die blau angestrichen war, Saß ein blondgelockter Jüngling Mit kohlrabenschwarzem Haar. Neben ihm ‚ne alte Schachtel, Zählte kaum erst sechzehn Jahr. Und sie aß ein Butterbrot, Das mit Schmalz bestrichen war. Droben auf dem Apfelbaume, Der sehr süße Birnen trug, Hing des Frühlings letzte Pflaume Und an Nüssen noch genug. Anonym, mündlich überliefert, aus „Dunkel war’s der Mond schien helle“, herausgegeben von Horst Kunze,© 2005Faber & Faber Verlag GmbH, Leipzig. Es ist also gar nicht sicher, dass das Gedicht tatsächlich von Morgenstern ist. Ich hoffe, ich konnte etwas zur allgemeinen Verwirrung beitragen.

29.11.2022 um 20:03    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Sarxxxx
22 Beiträge bisher
re: Gedicht des Tages

Fortsetzung des Gedichts Dunkel wars: Auf einer Bank, die grün angestrichen war sass ein Blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem haar Neben sich ne alte Schrulle von kaum 16 Jahr die frass ne butterstulle die mit schmalz bestrichen war

29.11.2022 um 20:37    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Tanxxxxxxxxxx
218 Beiträge bisher
re: Gedicht des Tages

Morgenwonne Ich bin so knallvergnügt erwacht. Ich klatsche meine Hüften. Das Wasser lockt. Die Seife lacht. Es dürstet mich nach Lüften. Ein schmuckes Laken macht einen Knicks Und gratuliert mir zum Baden. Zwei schwarze Schuhe in blankem w**** Betiteln mich "Euer Gnaden". Aus meiner tiefsten Seele zieht Mit Nasenflügelbeben Ein ungeheurer Appetit Nach Frühstück und nach Leben. Joachim Ringelnatz

30.11.2022 um 9:35    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Tanxxxxxxxxxx
218 Beiträge bisher
re: Gedicht des Tages

Futuristischer Schleifenshüttelreim Der Nitter splackt, Das Splatter nickt, wenn splitternackt Die Natter splickt. Erich Mühsam

30.11.2022 um 9:41    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Tanxxxxxxxxxx
218 Beiträge bisher
re: Gedicht des Tages

Neues vom Tage Da hilft kein Zorn. Da hilft kein Spott. Da hilft kein Weinen, hilft kein Beten. Die Nachricht stimmt! Der Liebe Gott ist aus der Kirche ausgetreten. Erich Kästner

30.11.2022 um 9:55    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Tanxxxxxxxxxx
218 Beiträge bisher
re: Gedicht des Tages

Fischers Nachtgesang – U U – – – U U U U – – – U U U U – – – U U U U – – – U U U U – – – U U – Christian Morgenstern

30.11.2022 um 11:43    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lilxxxxxxxxx
997 Beiträge bisher
re: Gedicht des Tages

In Bayern war 1848 ein "Revolutiönchen", nämlich eine Bierrevolutionen. In Wien und Berlin wurde dagegen richtig gekämpft, und viele gute Republikaner mussten auf den Barrikaden ihr Leben lassen. In Baden dauerte der Bürgerkrieg sogar bis 1849, vom Deutschen Bund alarmierte preußische Truppen machten dann die Drecksarbeit für das Fürstenpack. 1. Wenn die Leute fragen, Lebt der Hecker noch? Könnt ihr ihnen sagen: Ja, er lebet noch. Refrain: Er hängt an keinem Baume, Er hängt an keinem Strick. Er hängt nur an dem Traume Der deutschen Republik. 2. FürstenBl** muß fließen Knüppelhageldick, Und daraus ersprießen Die freie Republik. Ja, dreiunddreißig Jahre Währt die Knechtschaft schon Nieder mit den Hunden Von der Reaktion! 3. Schmiert die Guillotine Mit Tyrannenfett! Schmeißt die Konkubine Aus des Fürsten Bett! Ja, dreiunddreißig Jahre Währt die Knechtschaft schon Nieder mit den Hunden Von der Reaktion!

30.11.2022 um 21:59    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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