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Thema: Wissen ist Macht 2


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re: Wissen ist Macht 2

unbewusst lebende menschen ,und das sind mindestens 85 % aller menschen ,können nicht selbst bestimmen was sie wollen. was sie zu wollen haben ,wird ihnen durch medien ,kirche,wirtschaft und politik aufindoktriniert ,ohne das sie es merken. nur wenn du es schaffst dich aus der dummen masse zu erheben, oder gar eins dieser talente bist, welches schon so geboren wurde die dinge zu überblicken ,kannst du selbst bestimmen was du willst ! alle anderen sind den indoktrinationen der oben genannten institutionen, hilflos ausgeliefert. und das ist gut so, denn das füllt auch meine taschen !

19.06.2023 um 21:43    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von manxxxxxx
707 Beiträge bisher
re: Wissen ist Macht 2

Bei jedem Thema deine Verschwörungstheorie , wird langweilig

19.06.2023 um 22:36    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von manxxxxxx
707 Beiträge bisher
re: Wissen ist Macht 2

Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.Einstein

19.06.2023 um 22:40    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lilxxxxxxxxx
880 Beiträge bisher
re: Wissen ist Macht 2

"Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut" -- K. Valentin Max Planck vertrat die Ansicht, das Problem des freien Willens wäre ein philosophisches Scheinproblem (im Sinne des logischen Positivismus). Daraufhin meinte ein anderes Schwergewicht der Physik dazu (Heisenberg? Schrödinger?): Wenn MP meint das Problem des freien Willens wäre ein Scheinproblem, dann hat er jetzt eine Scheinlösung dazu geliefert Als Katholikin bin ich übrigens dazu verpflichtet an den freien Willen per Dogma zu glauben. Sonst würde ja meine ganze Ethik und mein ganzes Weltbild zusammenbrechen. Und ohne Freiheit gibt es auch keinen Sinn, denke ich. Aber andererseits finde ich von einem methodischen Standpunkt die Superdeterminismus Hypothese sehr anziehend. Als gelernte Informatikerin habe ich eine ausgeprägte Neigung, mir für jedwede Sachverhalte mechanische Modelle zurechtzulegen. Der Superdeterminismus befriedigt dieses Bedürfnis bei der Konstruktion der Schrödinger-Gleichung auf das vorzüglichste. Das ist also schon mal gut. Bleibt also die Rolle des Zufalls. Dazu muss man wissen dass die Wahrscheinlichkeitstheorie nie sagt WAS der Zufall tatsächlich ist. Intuitiv stellen wir uns immer einen Vorgang des "Würfelns" vor, aber das ist nicht denknotwendig. Denn grundlegend allein für die Wahrscheinlichkeitstheorie sind allein die Kolmogorov-Axiome. Die Kolmogorov-Axiome sagen aber nicht WAS der Zufall IST. Sondern lediglich wie er sich verhält, d.h. alles was die Kolmogorov Axiome angeben ist wie man mit Wahrscheinlichkeiten rechnet. Das eröffnet neue Möglichkeiten der Interpretation. Man könnte dann ein obskures Teilgebiet der Informationstheorie heranziehen, die sogenannten algorithmischen Informationstheorie und die Kolmogorov-Komplexität. Diese besagt, dass uns auch deterministische Folgen als zufällig erscheinen können. Nämlich, wenn sie eine höhere Beschreibungskomplexität aufweisen als die beobachtete Folge selbst. D.h. ein uns als regellos erscheinendes Objekt könnte in Wirklichkeit ein sehr komplexes Objekt sein, dessen Komplexität unser Vorstellungsvermögen einfach überschreitet. (Ein elementares Beispiel wären jetzt die sog. "quasi-random sequences", oder auch die Zufallsgeneratoren in Programmiersprachen. Diese sind zwar deterministisch, aber für ein spezielles Problem (wie Monte-Carlo Integration) "zufällig genug"). Um jetzt wieder den Bogen zum "würfelnden Gott" von Albert Einstein zu spannen: Ich möchte daran erinnern, dass in Spielarten der negativen Theologie Gott zwar existiert und auch alles bestimmt, aber seine Ratschlüsse letztendlich für uns unergründlich bleiben. Und auch im Superdeterminismus bleibt ja die Unschärferelation bestehen. Sie setzt unserem Vermögen, das "deterministische Uhrwerk" hinter den Beobachtungen zu erkennen aber prinzipielle Grenzen. Da unser Erkennungsvermögen nun aber prinzipiell begrenzt ist (und das ist unabhängig von der speziellen Interpretation der Quantenmechanik), ist unser Vermögen die Zukunft aus der Vergangenheit vorauszusagen ebenfalls begrenzt. Und damit wäre der Begriff der Freiheit für die praktischen Zwecke der Ethik (im Sinne einer negativen Theologie) durchaus gerettet. Unser Handeln ist in dem Sinne frei, in dem es eben nicht voraussagbar ist. Das wäre jetzt mein persönlicher Versuch mich der Sache zu nähern. Aber ich glaube, so was ähnliches hab ich vor einiger Zeit hier schon mal geschrieben...

19.06.2023 um 23:34    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lilxxxxxxxxx
880 Beiträge bisher
re: Wissen ist Macht 2

Ja, ich hab sein Buch "New kind of science" gelesen. Das geht auch stark in die Richtung die ich meine. Nämlich, dass etwas determinstisch ist, uns aber als regellos erscheint.

20.06.2023 um 0:09    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lilxxxxxxxxx
880 Beiträge bisher
re: Wissen ist Macht 2

Aus der Idee kann man wiederum etwas interessantes machen... Wolframs Modelle sind sog. "zelluläre Automaten" (CAs). So ein CA ist quasi ein "rechnender Raum" oder "Supercomputer", d.h. ein Netzwerk lokal vernetzter identischer deterministischer endlicher Automaten (Schaltwerke mit einer endlichen Anzahl von Zuständen). Wolfram zeigt in seinem Buch, dass solche CAs überraschenderweise auch Prozesse modellieren können, die man traditionell als stochastisch auffasst, zB Diffusionsprozesse. Der Nobelpreisträger Gerard 't Hooft hat kürzlich eine deterministische Quantenmechanik vorgestellt, die selbst wieder auf CAs aufsetzt (siehe seinen Wiki-En Eintrag). Das wäre wieder ein Link zur "Simulationshypothese".

20.06.2023 um 14:12    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
Von Lilxxxxxxxxx
880 Beiträge bisher
re: Wissen ist Macht 2

Ich sehe, du bist gut informiert was diese Sachen angeht. "Stochastisch" ist bei den CAs natürlich cum grano salis zu nehmen, es handelt sich bei CAs ja um streng deterministische Systeme. D.h. startet man Rule 30 im gleichen Anfangszustand, dann kriegt man immer den gleichen Endzustand. Im Video geht Wolfram ja ganz gut drauf ein, dass einfache deterministische Regeln (wie die Rule 30) komplexe "random" Sequenzen erzeugen können. Ich hab Wolframs Buch vor mehr als eine Dekade gelesen, und alle Details sind mir nicht mehr präsent. Das Buch hab ich leider auch nicht mehr Wenn ich mich recht erinnere definiert er aber 4 Klassen von CAs. Hier stellt Wolfram nochmals das ganze Buch vor: müsste mir aber alles anschauen um zu sehen ob er die 4 Klassen behandelt. Der eigentliche Knackpunkt ist aber, dass CAs die Eigenschaft besitzen allgemein Turing-vollständig zu. Damit kriegen wir alle "harten" Resultate der theoretischen Informatik rein, insbesondere das Halteproblem und Fragen der Entscheidbarkeit. Das führt zu allen möglichen unentscheidbaren oder nicht-berechenbaren Problemen. ZB können wir nicht beweisen (Satz von Rice) dass zwei beliebige vorliegende Programme das gleiche "tun". Sogar die Kolmogorov Komplexität eines beliebigen vorliegenden Objektes ist allgemein nicht berechenbar. Ich möchte nochmals betonen dass die aus Schule und Uni bekannte axiomatische Wktrechnung NIEMALS definiert was Zufall tatsächlich ist. Kuck mal bei Wiki-En nach "Random sequence": The concept of a random sequence is essential in probability theory and statistics. The concept generally relies on the notion of a sequence of random variables and many statistical discussions begin with the words "let X1,...,Xn be independent random variables...". Yet as D. H. Lehmer stated in 1951: "A random sequence is a vague notion... in which each term is unpredictable to the uninitiated and whose digits pass a certain number of tests traditional with statisticians".[1] Axiomatic probability theory deliberately avoids a definition of a random sequence.[2] Traditional probability theory does not state if a specific sequence is random, but generally proceeds to discuss the properties of random variables and stochastic sequences assuming some definition of randomness. The Bourbaki school considered the statement "let us consider a random sequence" an abuse of language.[3] Ich denke, dass den meisten Physikern und Physikerinnen das nicht wirklich klar ist, wenn sie über die Rolle der Wahrscheinlichkeit in der Quantenmechanik sprechen.

20.06.2023 um 23:32    Diesem Beitrag direkt AntwortenAntworten
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